Judentum
Mehr vom Gleichen
Eine angeblich jüdische Zeitschrift in den USA hat beschlossen, die alte Masche zu benützen, um sich ins Gerede zu bringen. Die Kosten werden auf das Alte Testament abgewälzt. Bilder.
(kreuz.net, New York) Die Quartalsschrift nennt sich ‘Heeb – The New Jewish Review’ und erscheint seit Anfang 2002 viermal jährlich. Die Auflage beträgt 25.000. Offenbar wurde die Existenz der Publikation bisher eher marginal zur Kenntnis genommen.

Doch das soll sich nach der letzten Ausgabe im vergangenen Herbst ändern. Diese trägt den Titel: „Holy sheet! It’s the Sex-Issue“. Die Formulierung bemüht sich um das englische Wortspiel „sheet“ (Bettlaken) und „shit“ und kann auf Deutsch übersetzt werden: „Heilige Scheibe! Es geht um Sex“.

Unter der Überschrift „Schmutzige Bilder aus der Heiligen Schrift“ konzentriert sich das Magazin auf insgesamt zehn alttestamentliche Begebenheiten des ehelichen und außerehelichen Aktes: Abraham und Sarah, Onan, der mit der Frau seines verstorbenen Bruders keine Kinder zeugen wollte, die Israeliten am Fuße des Berges Sinai oder König David und die badende Bathseba.

Man sei – so die Herausgeber des Magazins – nicht erstaunt darüber, daß die biblischen Gestalten „links und rechts“ Kinder gezeugt hätten.

Schließlich seien die israelitischen Patriarchen und Matriarchen „sexy wie die Hölle – heiß genug, um Könige und Königinnen zu verführen.“

Die gezeigten Bilder entsprächen nicht den Lehren an den Torahschulen, warnen die Herausgeber: „Aber wir denken, man wird dieser Lektion weit mehr Aufmerksamkeit schenken.“

Es gebe viel „Sex“ in der Bibel, weiß Nancy Schwartzman (30), eine der Gründerinnen der Zeitschrift, nach Angaben des deutschen Boulevardmagazins ‘Spiegel’ zu berichten. Frau Schwartzman glaubt, daß die Leute nicht nur lesen, sondern auch sehen wollten, „was da getrieben wurde“.

Die Bilder seien – so Frau Schwartzman – nicht nur „lustig“, sondern auch „skandalös“. Enttäuscht fügte sie hinzu, daß sich bisher noch niemand empört habe.

Nich einmal orthodoxe Juden hätten reagiert: „Es könnte sein, daß die uns nicht lesen… Und wenn, dann ist das ihr Problem.“

Das Magazin will eine konventionelle Medienpublikation sein – Frau Schwartzman spricht von „Mainstream“ – und behandelt Themen aus Medien, Musik, Film und Kunst.

Man mache sich auch über sich selber lustig, spiele mit Stereotypen, wolle Spaß haben und andere provozieren.

Dabei scheut sich die jüdische Publikation auch nicht Christen lächerlich zu machen und zu demütigen.

Im Februar 2004 zeigte das Heft im Zusammenhang mit dem Mel Gibson Film „Die Passion Christi“ Jesus Christus als Hippie und die Gottesmutter mit entblößtem Oberkörper und mit von Metallringen durchstochenen Brustwarzen.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Midshipman Casey   07:56:27 | Dienstag, 14. Februar 2006
Heeb ist …
… zum Vergessen. Bei der Auflage auch nicht relevant. Reissack in New York.
Sarah Silverman (am Cover zu sehen) finde ich dagegen originell (auf ihre Art, zugegeben) und sexy. Sie ist eine Art moderner vulgärer Till Eulenspiegel, der in alle Richtungen ausschlägt. Nach so viel linksmonotonem Kabarett (v.a. hiezulande ganze Heerscharen von früh abgehalfterten Scherzereißern a la Viktor Gernot und Thomas Maurer, die vom ORF im Sechserpack wiederverwertet werden) finde ich Mrs. Silverman erfrischend, auch wenn meine Werte wie alles andere von ihrem Stand Up Comedy Rundumschlag den einen oder anderen Treffer einstecken müssen (wie z.B. auch Pro-Choice Ideologien auf der Gegenseite).
Anti-Political-Correctness sollte man unterstützen, auch wenn’s für einen selbst unangenehm wird. Narren habe eine wichtige hygienische Funktion, besonders in so ernsten Zeiten.
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#14   GerdEric   23:25:23 | Montag, 13. Februar 2006
Ach Leute, das ist einfach lächerlich…
wenn die die ganze Mischpoke durch den Kakao ziehen,
warum nicht auch ihren Bruder Joschua?
(dass die natürlich keine Rücksicht auf Antisemiten nehmen,
ist doch wohl logisch
(und der Niedergang des Christetums ist 2000 Jahre alt!))
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#13   Malachias †   22:04:20 | Montag, 13. Februar 2006
Zerfall des christlichen Glaubens, Zerstörung der christlichen Religion
Spätestens seit der Reformation ist im christlichen Bereich ein beispielloser Verfall – nicht nur der Kirche als Glaubensgemeinschaft, sondern auch des christlichen Glaubensgebäudes – zu verzeichnen bis hin zu den in jüngster Zeit sich abzeichnenden Formen des Atheismus und Nihilismus… An diesem Verfall ist aber das neuzeitliche, sprich talmudistische Judentum, das hier in gewissem Sinn eine Vorreiterrolle einnimmt, maßgeblich (d.h. durchaus auch ursächlich) beteiligt!
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#12   Gotthard   21:55:45 | Montag, 13. Februar 2006
jüdisch?
Wahrscheinlich ist dieses Käseblatt so wenig jüdisch wie dieser national-konservative polnische Sender „Radio Maria“ katholisch ist. In diesem Sender wird gegen Juden und Deutsche gehetzt … absolut nicht katholisch also.
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#11   Irenäus   21:55:05 | Montag, 13. Februar 2006
ein ganz erheblicher Unterschied!
Vor einigen Jahren polemisierte in der Zeitschrift Newsweek ein Mohammedaner gegen die Christen, sie hätten ja den Glauben an die jungfräuliche Geburt Jesu aufgegeben; sie die Mohammedaner seien vielmehr die wahren Anhänger Jesu. Worauf es empörte Leserbriefe gab, die beklagten, das seien nur Minderheitenmeinungen.
Genausogut könnte man einem schismatischen Kopten an den Kopf knallen, was für ein schrecklicher Mensch Luther doch war.
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#10   Malachias †   21:45:06 | Montag, 13. Februar 2006
@Irenäus
Was ist da der Unterschied??
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#9   Irenäus   21:35:06 | Montag, 13. Februar 2006
@malachias
Es ist eine christliche Tugend, die Ehrabschneidung zu unterlassen. Mit dem talmudischen Judentum hat dieses Machwerk doch gar nichts zu tun, sondern ist vielmehr dem säkularisierten Judentum zu zurechnen:
Die gezeigten Bilder entsprächen nicht den Lehren an den Torahschulen, warnen die Herausgeber
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#8   Malachias †   21:22:30 | Montag, 13. Februar 2006
Gottfernes Judentum
Für mich ein (erneuter) Beweis für die Gottesferne des heutigen(talmudistischen) Judentums…
Dann aber fleißig von unseren „älteren Brüdern“ und vom „ungekündigten Bund“ reden und die Synagogen zum gemeinsamen Gebet mit diesen Leuten besuchen…!
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#7   Anonymus   20:59:57 | Montag, 13. Februar 2006
Ergänzung
„Heeb“ war in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts ein
antijüdisches Schimpfwort, vergleichbar mit dem Ausdruck „Nigger“.
In der bunten, etwas überladenen Aufmachung eines Fanzines werden
genüsslich und selbstironisch alle denkbaren jüdischen Stereotypen und
Minderwertigkeitskomplexe ausgebreitet: „Alles, was du je über Juden
gehört hast, stimmt.“ Als Zielgruppe des seit 2002 in einer Auflage
von 20.000 erscheinenden Magazins wurde eine junge, urbane,
links-anarchistische, säkulare Leserschaft ausgemacht.
„Heeb“ versteht sich als Forum all jener, die sich ohne Tradition
als Juden fühlen wollen.
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#6   methusalix †   19:42:37 | Montag, 13. Februar 2006
So ein Mist!
Stimme aus dem Tradiland: Man sollte für diesen Dreck
gar nicht erst Werbung machen. Mit diesem Artikel wird nur dafür Werbung gemacht. Oder hat jemand davor diese Käseblatt gekannt?
VOLLE ZUSTIMMUNG STIMME! Lasst dieses Machwerk in der Versenkung verschwinden. Ich empfehle zur Reinigung der Seele und des Geistes erst einen Rosenkranz (die freudenreichen Geheimnsisse?) und danach Köchelverzeichnis Nr. 331 (weil wir gerade im Mozartjahr sind)
Brandenburgis: Onanie
Ich darf darauf hinweisen, daß die Sünde des Onan der unterbrochene Geschlechtsverkehr gewesen ist. (Coitus inerruptus)
Der eigentliche Grund war doch der, dass er seiner Schwägerin kein Kind machen wollte, wie das die Sitten vorschrieben.
Gott hätte ihn auch bestraft, wenn er ein Kondom dazu verwendet hätte, oder?
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#5   Brandenburgis   18:58:12 | Montag, 13. Februar 2006
Onanie
Ich darf darauf hinweisen, daß die Sünde des Onan der unterbrochene Geschlechtsverkehr gewesen ist. (Coitus inerruptus)
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#4   Stimme aus dem Tradiland   18:12:07 | Montag, 13. Februar 2006
Man sollte für diesen Dreck
gar nicht erst Werbung machen. Mit diesem Artikel wird nur dafür Werbung gemacht. Oder hat jemand davor diese Käseblatt gekannt?
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#3   Evelin   17:05:59 | Montag, 13. Februar 2006
Natürlich werden die wenigsten Juden,
denen ihre Religion noch etwas bedeutet,
diese komische Zeitschrift lesen. Was bilden sich deren Herausgeber überhaupt ein?
Abgesehen davon, dass die Bilder künstlerisch eher dürftig sind, strotzen sie von absichtlicher Falschinterpretation.
Wer die Bibel kennt, weiß, dass z. B. Handlungen bestimmter Personen, z. B. David und Bathseba, Onan eindeutig von der Hl. Schrift verurteilt werden.
Polygamisten hatten auch die – negativen – Folgen zu tragen – Eifersucht unter den Ehefrauen, Streit unter den Kindern etc. Interessanterweise wurde die Polygamie bei den Juden selbst ad acta gelegt, was der ursprünglichen Ordnung von Gen 1 entspricht.
Was am Ratschlag Naomis an Ruth schlecht sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Die beiden haben ja bei ihrem Treffen nicht miteinander geschlafen, sondern sich einander erklärt, wobei gewisse rechtliche Massnahmen besprochen werden mussten.
Die Kinder, die links und rechts gezeugt wurden, wurden wenigstens nicht abgetrieben.
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#2   Ansgar   17:05:50 | Montag, 13. Februar 2006
und jetzt?
Israelische Botschaften stürmen? Fahnen verbrennen? Das Provozieren mit dem Sakrileg ist sterbenslangweilig und abgeschmackt; ich kann mich beim besten Willen nicht über die infantilen Hirne marginaler Gazettenschmiede aufregen.
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#1   Athanasius   16:47:25 | Montag, 13. Februar 2006
Es ist ja bekannt…
…dass diese linksliberale pseudojüdische Magazine und Zeitungen der untreuen Söhne und Töchter des hebräischen Volkes in aller Welt verbreitet sind.
Einer der grössten Förderer solcher immoralen Zeitschriften und der gewalttätigen und sex-obsedierten PopMusik, ist Edgard Bronfman, amerikanischer Jude und wichtiger Lobbyist für den Zionismus. Er wurde von Kardinal Kasper und Benedikt XVI. aber ausgezeichnet. Wegen des „Dialogs“.
Solche Leute ehrt man…auch im modernistischen Vatikan. Damit verhandelt man. Von solchen wird der Ökumenismus gepriesen.
Die Untreue der Juden ist ja auch gut bekannt. Aber die Untreue und die Apostasie der vielen Katholiken und übrigen Christen ist noch viel skandalöser. Denn wer gesehen hat, aber verworfen, ist noch mehr verhärtet.
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