15:52:06 | Montag, 13. Februar 2006
Eine angeblich jüdische Zeitschrift in den USA hat beschlossen, die alte Masche zu benützen, um sich ins Gerede zu bringen. Die Kosten werden auf das Alte Testament abgewälzt. Bilder.
(kreuz.net, New York) Die Quartalsschrift nennt sich ‘Heeb – The New Jewish Review’ und erscheint seit
Anfang 2002 viermal jährlich. Die Auflage beträgt 25.000. Offenbar wurde die Existenz der Publikation
bisher eher marginal zur Kenntnis genommen.
Doch das soll sich nach der letzten Ausgabe im vergangenen
Herbst ändern. Diese trägt den Titel: „Holy sheet! It’s the Sex-Issue“. Die Formulierung bemüht sich
um das englische Wortspiel „sheet“ (Bettlaken) und „shit“ und kann auf Deutsch übersetzt werden: „Heilige
Scheibe! Es geht um Sex“.
Unter der Überschrift „Schmutzige Bilder aus der Heiligen Schrift“ konzentriert
sich das Magazin auf insgesamt zehn alttestamentliche Begebenheiten des ehelichen und außerehelichen
Aktes: Abraham und Sarah, Onan, der mit der Frau seines verstorbenen Bruders keine Kinder zeugen wollte,
die Israeliten am Fuße des Berges Sinai oder König David und die badende Bathseba.
Man sei – so die
Herausgeber des Magazins – nicht erstaunt darüber, daß die biblischen Gestalten „links und rechts“ Kinder
gezeugt hätten.
Schließlich seien die israelitischen Patriarchen und Matriarchen „sexy wie die Hölle –
heiß genug, um Könige und Königinnen zu verführen.“
Die gezeigten Bilder entsprächen nicht den Lehren
an den Torahschulen, warnen die Herausgeber: „Aber wir denken, man wird dieser Lektion weit mehr Aufmerksamkeit
schenken.“
Es gebe viel „Sex“ in der Bibel, weiß Nancy Schwartzman (30), eine der Gründerinnen der
Zeitschrift, nach Angaben des deutschen Boulevardmagazins ‘Spiegel’ zu berichten. Frau Schwartzman glaubt,
daß die Leute nicht nur lesen, sondern auch sehen wollten, „was da getrieben wurde“.
Die Bilder seien –
so Frau Schwartzman – nicht nur „lustig“, sondern auch „skandalös“. Enttäuscht fügte sie hinzu, daß
sich bisher noch niemand empört habe.
Nich einmal orthodoxe Juden hätten reagiert: „Es könnte sein,
daß die uns nicht lesen… Und wenn, dann ist das
ihr Problem.“
Das Magazin will eine konventionelle
Medienpublikation sein – Frau Schwartzman spricht von „Mainstream“ – und behandelt Themen aus Medien,
Musik, Film und Kunst.
Man mache sich auch über sich selber lustig, spiele mit Stereotypen, wolle Spaß
haben und andere provozieren.
Dabei scheut sich die jüdische Publikation auch nicht Christen lächerlich
zu machen und zu demütigen.
Im Februar 2004 zeigte das Heft im Zusammenhang mit dem Mel Gibson Film
„Die Passion Christi“ Jesus Christus als Hippie und die Gottesmutter mit entblößtem Oberkörper und
mit von Metallringen durchstochenen Brustwarzen.
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Midshipman Casey 07:56:27 | Dienstag, 14. Februar 2006
#14
GerdEric 23:25:23 | Montag, 13. Februar 2006
#13
Malachias † 22:04:20 | Montag, 13. Februar 2006
#12
Gotthard 21:55:45 | Montag, 13. Februar 2006
#11
Irenäus 21:55:05 | Montag, 13. Februar 2006
#10
Malachias † 21:45:06 | Montag, 13. Februar 2006
#9
Irenäus 21:35:06 | Montag, 13. Februar 2006
#8
Malachias † 21:22:30 | Montag, 13. Februar 2006
#7
Anonymus 20:59:57 | Montag, 13. Februar 2006
#6
methusalix † 19:42:37 | Montag, 13. Februar 2006
#5
Brandenburgis 18:58:12 | Montag, 13. Februar 2006
#4
Stimme aus dem Tradiland 18:12:07 | Montag, 13. Februar 2006
#3
Evelin 17:05:59 | Montag, 13. Februar 2006
#2
Ansgar 17:05:50 | Montag, 13. Februar 2006
#1
Athanasius 16:47:25 | Montag, 13. Februar 2006