(kreuz.net) Das schrieb der Ex-Priester Bart Aslin aus Dexter im US-Bundesstaat Michigan im Nordosten
der USA kürzlich dem katholischen Journalisten Matt C. Abbott.
Der Brief wurde auf der Webseite ‘OpinionEditorials’
veröffentlicht.
Im vergangenen Dezember hatte Abbott – der für konservative katholische Publikationen
schreibt – in einem Artikel von den jahrelangen Gewohnheiten des jetzigen Kardinals von Washington berichtet,
Seminaristen und Priester in sein Wochenendhaus einzuladen und sie dort aufzufordern, im gleichen Bett
mit ihm zu übernachten.
Es gibt keine Meldungen, daß es während der Nächtigungen zu sexuellen Übergriffen
gekommen wäre.
Der ehemalige Priester Bart Aslin erwähnt in seinem Brief den Namen eines Priesters.
Dieser habe ihm persönlich erzählt, vom jetzigen Kardinal eingeladen worden zu sein, mit ihm im gleichen
Bett zu schlafen.
Damals war der jetzige Kardinal noch Erzbischof von Newark im US-Bundesstaat Neu Jersey
15 km westlich von Neu York.
Der Priester habe sich nach diesem Erlebnis längere Zeit beurlauben lassen.
Ex-Priester Aslin schreibt weiter, daß er während seiner fünf Jahre im Priesterseminar und weiterer
fünf Jahre im Priestertum häufig mit homosexuellen Vorkommnissen konfrontiert gewesen sei.
„Das hat
mich enttäuscht, führte mich dazu, das Priestertum aufzugeben, und zersetzte meinen Glauben an die Kirche.“
Er sei jetzt verheiratet und Vater von drei Kindern: „Ich habe größte Schwierigkeiten, eine kirchliche
Hierarchie zu respektieren, welche Mons. McCarrick zum Kardinalat erhoben hat. Die Kirche wußte über
seine Aktivitäten. Ich habe darüber keine Zweifel.“
Theodore Kardinal McCarrick wurde 1958 für die
Erzdiözese Neu York zum Priester geweiht.
Im Mai 1977 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Weihbischof in
der Erzdiözese Neu York.
Papst Johannes Paul II. erhob ihn im November 1981 zum Bischof von Metuchen
im US-Bundesstaat Neu Jersey. Im Mai 1986 wurde er zum Erzbischof von Newark und im November 2000 zum
Erzbischof von Washington befördert.
Im Februar 2001 berief ihn Papst Johannes Paul II. ins Kardinalskollegium.
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14 Lesermeinungen
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#16 Uwe Schmidt 08:03:26 | Sonntag, 12. Februar 2006
Johannes Paul II. Das Pontifikat des letzten Papstes war in einer Hinsicht nicht segensreich: er hielt
nämlich aufgrund seiner Erfahrungen im kommunistischen Polen jeden Hinweis auf Homosexualität bei einem
Würdenträger für frei zu Zwecken der Verleumdung erfunden. So kam es dann zu den tragischen Ernennungen
Groer oder auch McCarrick.
#15 DemonDeLuxe † 21:58:29 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Wunderkind Och, mit manchen hier kann man ja durchaus diskutieren, auch bei unterschiedlichen Ansichten.
Diskussion muss ja nicht immer den Konsens zum (oft illusionären) Ziel haben; meine Ziele sind viel besheidener:
Ich möchte wissen, wie die Leuts hier „ticken“, und wenn es andersherum gelingt, wenigstens ein paar
zu der Ansicht gelangen zu lassen,dass nicht alle Andersdenkenden ignorante Idioten sind, die zum „Heil“
gezwungen werden müssen, dann wäre viel erricht. Bekehren kann ich ja doch niemanden, ich versuch’s
gar nicht erst ;O) es bringt nichts sich zu sehr in die sache hier reinzuhängen. Auf Dauer sicher nicht,
dazu ist die Thematik zu repetitiv. Jeder 3. Artikel Schwulenhetze, dazwischen immer ‘mal wieder „Abtreibung
ist Völkermord“, und das ganze durchmischt mit der völlig unmaßgeblichen Meckerei einer genauso unmaßgeblichen
Splittergruppe am bösen alten Mann in Rom, dazwischen das ewige Mantra, man sei im Alleibesitz jeglicher
Weisheit. Mal sehen, wann’s zu sehr ödet, könnte bald sein… aber dann habe ich eine interessante Erfahrung
mehr gemacht :O) Ach ja: Wer sagt denn, dass das Vergnügen auf deren Seite liegt? Ich lasse mich ganz
gerne ‘mal primitiv beschimpfen – es passiert mir im RL nur selten, dass sich jemand so gehen lässt wie
manche hier. Ist wie Streichelzoo ;O)
#14 Wunderkind † 21:32:53 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ deamon meiner meinung nach hat tomas a höck recht, wenn er schreibt das dzu diskutieren hier keinen
mehr hat. ich hab mir jetzt so einige artikel und die reaktionen durchgelesen und fand die argumentation
jedes mal wieder stereotyp. ich stimme dir inhaltlich zu aber siehs ein… es bringt nichts sich zu sehr
in die sache hier reinzuhängen. überzeugen kann man niemanden (vor allem nicht mit argumenten. wenn
etwas nicht wiederlegt werden kann wird mit bewährten sprüchen und parolen munter weitergemacht.) und
auch persönlich bringt es ja nicht weiter. also ich wäre wohl frustriert. aber jedem das seine wa ;)
ps: is auch für die deutlcih lustiger wenn sie wen beschipfen können… viel zu langweilig… gönns
ihnen doch einfach mal nicht.^^
Dämon Es ist so, als würde man Satan persönlich disputieren. Es ist sinnlos. Wir müssen uns damit
abfinden, daß es leider immer Leute gibt, die meinen, in der Hölle seien die rechten Gesellen.
#12 DemonDeLuxe † 18:24:10 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ExBochumer Zur Aufklärung: Atheisten und Agnostiker kennen keine Strukturen wie etwa monastische Orden,
von daher auch nicht „Brüder“ (und WENN schon, dann „und Schwestern“, die Damen haben in unseren Kreisen
nämlich genausoviel zu sagen, wir sind da sehr „Unkatholisch“). Sie scheinen ja wenig Ahnung von etwas
zu haben, das Ihnen so widerlich ist… wieso gehen Sie eigentlich immer mit dem Verweis auf das „Freigeisterhaus“
hausieren? Oder sind Sie nur so unglaublich stolz darauf, Google korrekt mit meinem Nickname gefüttert
zu haben? ;O) Übrigens: Mit manchen hier kann man durchaus gut diskutieren, und zu lernen gibt’s hier
eine Menge, insofern: Nö. Sie brauchen mir ja nicht zu antworten, wissen Sie?
#11 ExBochumer † 18:11:30 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ dämon Meinen Sie denn, irgendeiner nimmt Sie und Ihre Kommentare hier noch ernst? Verbreiten Sie Ihre
Sprüche anderswo, vielleicht in Ihrem eigenen Forum oder denen ihrer freigeistigen Brüder.
#6 DemonDeLuxe † 15:55:22 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@mahner „Etwas ungewöhnlich“… in der Tat. Klingt zumindest nach „Weltnetz“ und „Epost“… nicht, dass
ich hier wem was unterstellen möchte, aber von welcher Klientel DIESE Begriffe (und quer im Mund liegende
Verdeutschungen ganz generell) gerne verwendet werden, dürfte bekannt sein. Wenn ich mir so ein paar
Kommentare der letzten Tage anschaue, liegt diese Assoziation auch nicht gar so fern. Aber zur Sache an
sich: Findet es außer mir denn niemand ungewöhnlich, dass explizit KEINE homosexuellen Annäherungen
berichtet werden, nichtsdestotrotz aber direkt wieder ins Homo-Horn gestoßen wird?
@ demon Ich z.B. verwende stets die Dt. Namen: Florenz statt Firenze, Rom statt Roma, Sterzing statt Vipiteno,
Venedig statt Venezia, Preßburg statt Bratislava etc. etc… Es ist zwar e’twas ungewöhnlich die englischen
Wörter durch deutsche zu ersetzen, aber durchaus legitim.
#4 DemonDeLuxe † 15:00:34 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Rudolphus „„neu“ ist bloß das deutsche Wort für „new“.“ Ach nein? Potztausend, wieder was gelernt…!
Na, dann wissen wir ja auch, wieviele Jahrzehnte der Geisteszustand von kreuz.net der Realität hinterherhinkt…
was heißt eigentlich „einige Jahrzehnte“? Sechs oder sieben?
Neu = New „neu“ ist bloß das deutsche Wort für „new“. In deutschen Atlanten vor einigen Jahrzehnten
war die deutsche Form für die englischsprachigen „New“-Städtenamen durchaus üblich.
#2 DemonDeLuxe † 14:50:38 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Aha… „Es gibt keine Meldungen, daß es während der Nächtigungen zu sexuellen Übergriffen gekommen
wäre.“ Das verhindert natürlich nicht, dass hier sofort mit dem Homo-Hammer dreingeschlagen wird. Davon
abgesehen: Haben umfangreiche Umbenennungen in den USA stattgefunden oder was soll der Jokus mit „Neu
York“ und „Neu Jersey“?