Schweiz
Erneut ein Schweizer Priester verheizt
Im August 2005 entdeckte ein junger Schweizer Pfarrer die Raubzüge seines Sakristans auf den Opferstock. Jetzt darf er deshalb die Koffer packen.
(kreuz.net, Domat/Ems) Erst im Juli 2003 ernannte der Bischof von Chur, Mons. Amédée Grab, den jungen Priester Matthias Rey (42) zum Pfarrer der Gemeinde Domat/Ems.

Domat/Ems ist ein vorwiegend katholischer 7000-Seelen-Ort in der Südostschweiz, knapp 10 Kilometer westlich der Bischofsstadt Chur.

Im August 2005 deckte Pfarrer Rey zusammen mit seiner Haushälterin, Elisabeth Stengele, Opferstockdiebstähle auf, die durch den Sakristan in der Kirche begangen wurden.

Offenbar hatte der ungetreue Angestellte der Pfarrgemeinde während zweier Jahre größere Beträge im Umfang von mehreren Zehntausend Franken aus dem Opferkorb und aus der Antoniuskasse verschwinden lassen.

Der Pfarrer forderte darauf vor dem Kirchgemeinderat die Entlassung des diebischen Sakristans, während der Pfarreirat es bei einer Verwarnung des Diebes belassen wollte.

Der Kirchgemeinderat ist im Schweizerischen Staatskirchensystem für finanzielle und organisatorische Fragen zuständig und ist de facto der Arbeitgeber des Pfarrers. Er ist vom Pfarrgemeinderat zu unterscheiden.

Der Konflikt zwischen dem Vorstand des Kirchgemeinderates und Pfarrer Rey eskalierte, als der Vorstand am 21. Dezember allen Katholiken eine siebenseitige Postwurfsendung mit Vorwürfen gegen den Pfarrer zukommen ließ und dabei auch Angaben publizierte, die den Persönlichkeitsschutz des Priesters verletzen.

Schließlich erhielt die Pfarrhaushälterin – offenbar als Belohnung für das Aufdecken der Diebstähle – die Kündigung durch den Vorstand der Kirchgemeinde. Zuvor hatte man ihr nahegelegt, einen neuen für sie nicht akzeptablen Arbeitsvertrag zu unterschreiben.

Der Vorstand verlangte auch, daß der Pfarrer die Gemeinde verlasse. Den diebischen Sakristan wollte der Kirchgemeindevorstand im Unterschied zum Pfarrer dagegen nicht fristlos entlassen.

Der Konflikt wurde schließlich in der Kirchgemeindeversammlung vom 27. Januar 2006 behandelt. Das Klima war zu diesem Zeitpunkt bereits so erhitzt, daß die Leitung der Versammlung einer neutralen Person, die nicht aus der Gemeinde Domat/Ems stammte, anvertraut wurde.

Bei der Kirchgemeindeversammlung standen besonders zwei Anträge auf dem Programm: ein Mißtrauensvotum gegen den Kirchgemeindevorstand sowie die Prüfung der Jahresrechnungen 2004 und 2005 durch ein unabhängiges Büro.

Beide Voten wurden durch die in Scharen herbeigeeilten Kirchgemeindemitglieder angenommen.

Die Versammlung sprach dem Kirchgemeindevorstand mit 308 zu 214 Stimmen das Mißtrauen aus. Darauf trat der vierköpfige Vorstand noch während der Versammlung geschlossen zurück.

Damit war die Götterdämmerung freilich noch nicht vorbei. Sogenannt progressive glaubensferne Mitglieder der Pfarrei forderten bei dieser Gelegenheit auch ein Begehren um Abwahl des Pfarrers.

Nach Auskünften aus der Pfarrei handelt es sich bei Pfarrer Rey um einen kirchentreuen, gläubigen Priester sowie um einen guten Prediger. Er führe seine Gemeinde nicht eigenmächtig, sondern im Sinn der Kirche. Doch diese Amtsführung sei von vielen glaubensfernen Pfarreimitgliedern nicht goutiert worden.

Besonders eine Religionslehrerin zeigte bei der Versammlung der Kirchgemeinde ihren offenen Haß gegen den Pfarrer. Sie warf dem Geistlichen ohne einsichtigen Kontext und in sehr aufgebrachtem Ton unter anderem vor, „den Exorzismus zu unterstützen“ und die „Konzelebration von Laien“ zu unterbinden.

Es ist nicht bekannt, daß Pfarrer Rey als Priester Exorzismen durchführte oder dafür die bischöfliche Erlaubnis besaß.

Die aggressive Dame brachte sogar eine ganze Junioren-Fußballmannschaft zur Pfarreiversammlung, damit deren kirchlich relativ unbedarfte Mitglieder ihre Stimme gegen den Pfarrer abgeben würden.

Daß diese Jugendlichen keine praktizierenden Katholiken sind und den Pfarrer gar nicht kannten, war dabei nicht von Bedeutung.

Auch andere passive und kirchenferne Katholiken der Pfarrei besuchten die Versammlung in Scharen. Die einen wurden von Bekannten eingeladen, andere kamen aus Sensationslust. Der Anlaß wurde in der Lokalpresse stark beworben.

Die Abstimmung über das Schicksal des Priesters führte dazu, daß Pfarrer Rey mit einer knappen Mehrheit von 4 Stimmen über dem absoluten Mehr abgewählt wurde.

Beobachter sprachen von einer „Barabbas-Abstimmung“, die als wertvolles Anschauungsmaterial für das Thema „Demokratie in der Kirche“ dienen könne.

Pfarrer Rey beugte sich gegenüber der Abstimmung und reichte bei Bischof Amédée Grab die Demission ein.

Der Ball liegt nun bei Bischof Amédée Grab (76), der sich bei ähnlichen Fällen in den letzten Jahren kaum für bedrängte Priester eingesetzt hat.

Darum ist die Hoffnung klein, daß der Bischof von Chur eine Abberufung des Pfarrers ablehnt und sich hinter den bedrängten Priester stellen wird.

Nach Informationen der in kirchlichen Belangen meist unsachlichen Tageszeitung ‘Südostschweiz’ hat das Bistum Chur bereits signalisiert, Pfarrer Rey „nicht gegen seinen Willen“ in Domat/Ems zu belassen.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Agiafortuni   13:27:15 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Stimme der Vernunft
Wie soll man Vertrauen in eine Kirchengemeindever-sammlung haben, die einen guten Priester absetzt. Die Kirchegemeindeversammlung täte besser daran, ihre Aufgaben wahrzunehmen und es Sache des Bischofs sein lassen, wer für die Seelsorge in Frage kommt, denn offensichtlich bseitzt sie dazu nicht die Kompetenz. Im Uebrigen sind Spaltung langfristig unvermeidbar, wo wäre der katholische Glaube heute, hätten wir im 16.Jahrhundert keinen Kardinal Kajetan gehabt. Nur durch Ausschlus Martin Luthers konnte der unversehrte Glaube bewahrt werden.
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#20   Rosa von Lima   11:39:55 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@stimme der vernunft
Sie sehen die Sache schon richtig, aber Herr Pfr. Rey würde eben sehr gerne weiterhin hier bleiben. Ihm gefällt unsere Pfarrei sehr. Wir sind eine der wenigen Pfarreien, wo noch an hohen Feiertagen die lateinische Vesper und an den Fastensonntagen die lateinische Komplet gesungen wird. Herr Pfarrer Rey hat neben seinem Priesteramt auch eine musikalische Ausbildung als Organist und ist darum diesem alten lateinischen Volksgut sehr zugetan.
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#19   Römisch-Katholisch   10:27:26 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@Rosa von Lima
Dabei ist Herr Pfarrer Rey ein sehr guter Seelsorger und sehr viele – aber eben leider an der KGV nicht anwesende Katholiken aus Domat/Ems würden seinen Wegzug sehr bedauern.
Das genau ist leider das Problem. Wären nämlich die treuen Katholiken auch anwesend gewesen, dann wäre es wohl nicht so weit gekommen. Oftmals ist es so, dass die guten Katholiken lieber zu hause bleiben (siehe Röschenz) und das Feld den lauen Papierkatholiken überlassen. Dabei wären das gerade Gelegenheiten, wo man zusammen hinstehen könnte und gelegen oder nicht gelegen die katholische Wahrheit verkünden könnte.
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#18   stimme der vernunft †   09:55:41 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@Rosa von Lima
Die Frage stellt sich aber, ober es gut wäre, wenn der Bischof den Priester unbedingt in der Gemeinde belassen würde.
Eine Spaltung der Gemeinde wäre damit absehbar.
Ich will jetzt überhaupt keine Ursachenforschung für den Konflikt betreiben, aber ich glaube, daß es im Sinne einer Heiling der Wunden in dieser Gemeinde besser wäre, einen anderen Priester einzusetzen, der durchaus auf der Linie des bisherigen sein sollte, aber es müsste jemand sein, der es schafft, die Gemeinde wieder zusammenzubringen
Ein Vermittler ist da ja nötig, auch dem bisherigen Pfarrer würde man keinen Gefallen tun, ihn weiter diesem tiefen Konflikt auszusetzen.
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#17   Agiafortuni   23:11:05 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Römisch-katholisch
Selbstverständlich habe ich die Schriften der Konzilspäpste gelesen aber daneben auch einwandfreie Schriften wie Pascendi, Humani Generis sowie jene Pius IX dessen Mut man nur bewundern kann. Falls es Sie interessiert, beschränke ich mich nicht auf den heiligen Thomas sondern lese ebenfalls Melchior Canos (locis theologicis) grundlegende Studien zur theologischen Methodenlehre. Den Vorwurf, ein Fundamentalist zu sein, nehme ich gerne entgegen jedoch nicht jener ein Ignorant zu sein
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#16   Römisch-Katholisch   22:46:00 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ Dr. Carlo R.
Dieses System wie es heute in der Schweiz existiert gibt es nicht erst seit dem II. Vatikanischen Konzil sondern geht auf die Zeit des Kulturkampfes Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das Problem ist heute, dass viele Leute nur noch auf dem Papier katholisch sind und dann an solchen Versammlungen (siehe auch Röschenz) auftauchen. Es wäre aber tatsächlich an der Zeit, dieses System mal zu überdenken…
Im Übrigen erinnern mich Ihre Aussagen bezüglich den Päpsten nach Pius XII. an die eines Sedisvakantisten. Ob Sie einer sind, weiss ich nicht. Auf jeden Fall sind Sie meiner Meinung nach ein Schismatiker, wenn Sie so abschätzig über die letzten Päpste reden. Haben Sie jemals ein Schreiben oder ein Dokument von einem der letzten Päpste, z B. Johannes Paul II. gelesen? Wenn nicht, dann würde ich Ihnen das empfehlen. Auf www.vatican.va/phome_ge.htm finden Sie praktisch alle Verlautbarungen der vergangenen Päpste von Leo XIII. bis Benedikt XVI. Sie können es mir glauben, ich bin nicht glücklich mit der Entwicklung, die die Kirche seit etwa 30 – 40 Jahren macht. Es fehlen heute leider Bischöfe und Priester mit Rückgrat, einer klaren Linie, die hinstehen und gelegen oder nicht gelegen den Glauben verkünden. Ich sähe es gerne, wenn der Papst in gewissen Bereichen mal „aufräumen“ und durchgreifen würde. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn in der Liturgie wieder gewisse Restaurationen in Angriff genommen würden.
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#15   DemonDeLuxe †   19:43:52 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ExBochumer
Warum tun Sie’s denn dann nicht endlich, sondern führen Ihr eigenes Ansinnen beständig ad absurdum? *kicher*
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#14   ExBochumer †   19:34:33 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Ignorieren
… wir am besten diesen Daemon.
Er stiftet Unruhe, wie es Satan tut. Und er stiftet Zerstreuung.
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#13   Rosa von Lima   18:43:00 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Stimme der Vernunft
Herr Pfr. Rey wird mit Bestimmtheit niemals der Piusbruderschaft beitreten, solange diese nicht mit Rom zusammenarbeitet. Er ist buchstabengenau romtreu und gehorcht mit Bestimmtheit auch seinem Bischof. Darum nochmals: Es gibt sehr viele Gläubige in Domat/Ems, die ihn weiterhin hier behalten möchten. Er hatte einfach das Heu nicht auf der gleichen Bühne mit dem Kirchgemeindevorstand. Dieser ist jetzt abgewählt, sodass für Herrn Pfr. Rey ein Neubeginn möglich wäre. Wir beten, dass der Entscheid von Bischof Amedée so lautet, dass er weiterhin hier pastorieren kann.
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#12   DemonDeLuxe †   18:27:47 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ExBochumer
Angesichts der Tatsache, dass ich nicht einmal an seine Existenz glaube, haben Sie unendlich mehr mit „Satan“ zu tun als ich.
Dafür nehmen Sie auch unendlich viel weniger Bezug auf das Thema als ich – ausgleichende Gerechtigkeit?
Also, Sie finden diesen Artikel völlig in Ordnung und auf SIe wirkt er nicht so,als habe jemand sorgsam einen Teil der Informationen ausgelassen / weggeschnitten, ohne den das Berichtete sehr sinnlos wirkt?
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#11   ExBochumer †   18:14:47 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ Dämon
Lesen Sie hier einfach nicht weiter.
Sie können es als Atheist, Agnostiker oder was Sie sonst noch sind, eh nicht nachvollziehen.
Aber warum überhaupt noch mit Ihren Sprüchen meine Zeit vergeuden?
Satan versprüht überall sein Gift. Und auch hier in diesem Nachrichtenforum versucht er, alles zu vergiften.
Gehe am besten dahin, wo Du hergekommen bist, Satan, Du böser Dämon Du.
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#10   Rosa von Lima   18:08:18 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Dr. Carlo Regazzoni
Nicht der Pfarreirat, sonder der Kirchgemeindevorstand wollte Herrn Pfr. Rey absetzen. Der Pfarreiratspräsident steht 100%ig hinter dem Pfarrer.
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#9   Agiafortuni   17:56:39 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Pfarreirat
Eine Kirche, wo der Pfarreirat einen Pfarrer absetzen – wie im Falle von Pfarrer Rey- oder zulassen – wie im Falle von Pfarrer Szabo – darf auf keinen Fall den Anspruch erheben katholisch, sondern höchstens konziliar zu sein. Ein Grund mehr mich von V2 und dessen Anhänger zu distanzieren, denn nur so bleibe ich katholisch im Einklang mit allen Päpsten bis Pius XII. Was die nachfolgenden Stuhlinhaber dazu meinen ist irrelevant, siehe den Auftritt Kaspers.
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#8   stimme der vernunft †   17:37:19 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Quis Ut Deus
Behüte Sie Gott,werde Sie täglich in in meinen Gebeten und in der der Hl .Messe alter Ritus einschliesen!
Vielen Dank, ein Gebet für mich ist mir in jedem Ritus willkommen.
Wenn ein Priester der römischen Kirche den seinem Bischof gegenüber geschworenen Treueid bricht um einer Gemeinschaft beizutreten, die nicht in Gemeinschaft mit dem Papst ist, dann nenne ich das „einer Schismatikertruppe beitreten“. Man kann nun gewiss alle möglichen Wortklaubereien veranstalten, an den Tatsachen wird das aber nichts ändern.
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#7   DemonDeLuxe †   17:36:43 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Beim Lesen des Artikels…
…drängt sich schon – wie ja auch Benedikt feststellt – die Frage auf, was alles noch passiert ist, was NICHT im Artikel steht. Das Beschriebene ergibt nämlich so, wie es da steht, wenig bzw. keinen Sinn, es fehlt jeglicher Hinweis auf das – meist entscheidende – „cui bono“.
Extrem skeptisch bin ich auch immer dann, wenn ohne nähere Erklärung irgendwem „Hass“ unterstellt wird; in der Mehrheit der Fälle will der Autor mit solchem Vokabular lediglich signalisieren, dass die Person, der er solches nachsagt, s.E. abzulehnen ist.
Alles extrem dürftig und wahrscheinlich – in dieser Form – weit von der eigentlichen Wahrheit entfernt, geeignet nur wieder dazu, das ewige „wir armen Tradis werden von Romtreuen verfolgt!“-Gejammer wieder aufflackern zu lassen… womit dann wenigstens das „cui bono“ des Artikels selbst geklärt wäre.
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#6   Rosa von Lima   17:05:06 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Ergänzung
Bei der Kirchgemeindeversammlung vom 27.1. handelte es sich um eine ordentliche KGV. Die von rund 300 Petenten gewünschte und zuerst angesetzte außerordentliche Versammlung vom 4. Januar wurde vom Kirchgemeindevorstand um Zeit zu gewinnen einfach abgesagt. Da kann man nur wieder sagen: Romtreue Priester werden heute verfolgt und sind in den meisten Pfarreien unerwünscht. Dabei ist Herr Pfarrer Rey ein sehr guter Seelsorger und sehr viele – aber eben leider an der KGV nicht anwesende Katholiken aus Domat/Ems würden seinen Wegzug sehr bedauern. Aber eben – das V2 lässt grüssen… Wir beten, dass der Heilige Geist Bischof Amedée erleuchten möge, damit er sich zugunsten der Pfarrei entscheidet.
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#5   ottaviani   17:00:36 | Mittwoch, 8. Februar 2006
wann werden die geistlichen herren
endlich gegen dieses verrückte system in der schweiz aufstehen das grenzt ja an zustände wie in einem autonomen kinderladen zur zeit der verewigten ulrike meinhof
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#4   QUIS UT DEUS   16:56:14 | Mittwoch, 8. Februar 2006
stimme der vernunft
Was verbreiten Sie für lügen?
Was erzählen Sie von Schisma?
Bitte lesen :
Kardinal Castrillón sprach am 13. November mit dem italienischen Fernsehsender ‘Canale 5’ über die Alte Messe. Das englischsprachige Forum ‘Angelqueen’ dokumentierte den Text im Internet.Der Kardinal ist Präsident der Kommission ‘Ecclesia Dei’, welcher die pastorale Sorge für die mit dem Alten Ritus verbundenen Gläubigen anvertraut ist.Der Kurienkardinal äußerte sich auch zum Treffen des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, mit dem Heiligen Vater Ende August.Diese Audienz habe den Dialog zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan beflügelt:Auf Italienisch sagte der Kardinal: „Non siamo di fronte ad una eresia. Non si può dire in termini corretti, esatti, precisi che ci sia uno scisma“ – „Wir stehen nicht vor einer Häresie. Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“
Behüte Sie Gott,werde Sie täglich in in meinen Gebeten und in der der Hl .Messe alter Ritus einschliesen!
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#3   Benedikt   16:46:30 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Naja…
Darum ist die Hoffnung klein, daß der Bischof eine Abberufung des Pfarrers ablehnt und sich hinter den bedrängten Priester stellen wird.
Also irgendwie könnt ich es gut nachvollziehen, wenn der Priester gar keine Lust mehr auf diese Pfarrei hätte.
Allerdings frage ich mich schon, was da sonst noch vorgefallen ist. Nur wegen der Aufdeckung eines Diebstahls wird man ihn wohl kaum entlassen haben.
Es zeigt aber mal wieder, wie unzulänglich das Schweizer System ist. Hier feiert das Eigenkirchenwesen noch fröhliche Urständ. Andernfalls könnte der Bischof den Pfarrer einfach auf einen ehrenvollen Posten versetzen und die Pfarrstelle mal 3-4 Jahre nicht besetzen.
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#2   stimme der vernunft †   16:33:55 | Mittwoch, 8. Februar 2006
glaube ich nicht
Da der Prister hier als kirchentreu geschildert wird, werd er sich nicht zu einer Schismatikertruppe überlaufen!
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#1   Agiafortuni   16:09:12 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Zur Abwahl Pfarrer Rey
Wäre ich an seiner Stelle, würde ich zur Piusbruderschaft hinüberwechseln. Einer solchen Lektion bedarf das Lehramt der Konzilskirche dringend
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