Auch die Presse muß die Menschenwürde respektieren
Eines steht fest: Die jetzigen Auseinandersetzungen in moslemischen Ländern wegen Karikaturen zu Mohammed, sind nicht von Christen verursacht. Von Prof. Dr. Hubert Gindert.
(kreuz.net) Die Verantwortlichen für die gegenwärtige Krise sind Vertreter einer säkularen Welt, welche
die Presse- und Meinungsfreiheit absolut setzen.
Auch wenn diese Karikaturen für politische Zwecke instrumentalisiert,
für Haß und Gewalt mißbraucht werden und eine unverhältnismäßige Reaktion darstellen, bleibt ein
berechtigter Grund für Empörung, nämlich die Verletzung religiöser Gefühle.
Es gibt keine Freiheit,
die berechtigt, das verächtlich zu machen, was anderen Menschen heilig ist, und sie in ihrer Würde zu
verletzen.
Die Pressefreiheit muß die Menschenwürde respektieren.
Es gilt somit, was der Vatikan in
seiner Erklärung klargestellt hat:
„Das Recht auf Meinungs- und Ausdrucksfreiheit, kann nicht das Recht
einschließen, die religiösen Gefühle von Gläubigen zu verletzen. Dieses Prinzip gilt natürlich für
alle Religionen.“
Wir nehmen deshalb den Vorgang zum Anlaß, darauf hinzuweisen, daß christliche Symbole,
Religionsdiener und religiöse Einrichtungen bei uns in den vergangenen Jahren wiederholt verhöhnt und
lächerlich gemacht wurden.
Christen haben dabei von den Gerichten nicht den Schutz erfahren, der ihnen
von der Verfassung zusteht und der ein friedliches Zusammen-leben zwischen Gläubigen und Nichtglaubenden
fördert und gewährleistet.
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@ Julia Sie schrieben : Wenn dies mal aufhört, dann kann ich auch Respekt haben für Religion. Doch jetzt
habt gar kein Respekt für Religion welche auch, wegen der Hypokritie. Religion und Menschewürde/Menschenrechte
sind wie Wasser und Feuer. Nun, es geht auch anders…es gibt Religionen, da wird die Natur nicht auf
eine Norm verpflichtet. Da wird ein Mensch nicht seiner Natur wegen verurteilt oder als „Krank“ bezeichnet.
Ja, solche Religionen gibt es. Bei all Ihrer Verletztheit: Die Götter mögen Ihnen ein Heim geben und
einen Ort des Angenommenseins. Friede und Wohlergehen Hrodgar
@ Brandenburgis Was ist denn gegen die Rettung einer Kultur, zumal der höchsten, der abendländischen
nämlich, einzuwenden? abendländisch? dann liegt wohl die Kultur des Katholizismus wohl der abendländischen
zu Füssen… Bitte, nicht als Fussabtreter missbrauchen. die abendländische beinhaltet auch die Freiheit
des Einzelnen, auch der Nichtkatholen und selbst der Atheisten.
@ Stimme aus Wien Nun mein Lieber – im deutschen Sprachraum würde man schon erwarten, dass man mit dem
2.WK etwas differenzierter umgeht. Liebe Stimme aus Wien, warum ich wohl das Wort Christen in „“ gesetzt
habe?
GerdEric und bei den Nazis haben sich die „Christen“ angeboten, wegen der Rettung der sogenannten christlich-abendländischen
Kultur, die ja auch so manch anderer conservativer Politiker sich an den Kragen heftet. Nun mein Lieber –
im deutschen Sprachraum würde man schon erwarten, dass man mit dem 2.WK etwas differenzierter umgeht.
@ Jean … dann würde er feststellen, dass es keine Religionskriege waren, sondern ein Krieg zwischen
Kulturen. Aber wozu dem Christentum auf Biegen und Brechen ein Zukunftsszenario ans Bein binden. Halten
wir uns doch an die Fakten. Dann sehen wir, dass die größten Mordmaschinerien der Geschichte von den
gottlosen bzw. selbstvergottenden Regimen des ach so aufgeklärten 20. Jahrhunderts in Gang gesetzt worden
sind. Erinnere dich mal an den sogenannten Dreissigjährigen Krieg, da wurde ein Grossteil der Menschen
im Bereich des heutigen Deutschland ausgerottet… und ob das nun ein Religionskrieg war oder nicht…
aber die Hetze hat so und so geklappt, eben mit religiöser Hetze … und bei den Nazis haben sich die
„Christen“ angeboten, wegen der Rettung der sogenannten christlich-abendländischen Kultur, die ja auch
so manch anderer conservativer Politiker sich an den Kragen heftet.
ein demon als prophet „Wenn in 100 Jahren jemand nachforscht, was denn die Ursachen für die Religionskriege
waren, die ab 2010 die Welt vewüsteten“, … dann würde er feststellen, dass es keine Religionskriege
waren, sondern ein Krieg zwischen Kulturen. Aber wozu dem Christentum auf Biegen und Brechen ein Zukunftsszenario
ans Bein binden. Halten wir uns doch an die Fakten. Dann sehen wir, dass die größten Mordmaschinerien
der Geschichte von den gottlosen bzw. selbstvergottenden Regimen des ach so aufgeklärten 20. Jahrhunderts
in Gang gesetzt worden sind. Deren Auswirkungen würden zum Verständnis dieses – noch – fiktiven Krieges
der Zukunft dann gewiss das meiste beitragen. Derweil sollte man eher hoffen, handeln und – wer es kann –
beten.
#21 DemonDeLuxe † 12:33:28 | Freitag, 10. Februar 2006
Islam-Verspottung per Comic In diesem Kontext ein interessanter Link: islamcomicbook.com/ . Wenn man ein
bisserl wartet, erklingt dort auch ein nettes Liedchen. Tenor der ganzen Site ist Veralberung und Verächtlichmachung
des Islam – vor christlichem Hintergrund. Prima. Wenn in 100 Jahren jemand nachforscht, was denn die Ursachen
für die Religionskriege waren, die ab 2010 die Welt vewüsteten, dann dürfte er auf so etwas stoßen
(und natürlich auf den gesammelten Fundamentalismus aller Couleur). Das gefällige Sprüchlein „Eines
steht fest: Die jetzigen Auseinandersetzungen in moslemischen Ländern wegen Karikaturen zu Mohammed,
sind nicht von Christen verursacht.“ erscheint zunehmend gewagt.
#20 Anonymus 21:42:06 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Erzengel Michael Schutzheiliger im Kampf gegen den Islam Heiliger Erzengel Michael: „Sei Du König über
alle, die immer noch vom Wahn des Heidentums oder des Islam umfangen sind.“ (Papst Leo XIII.) Schütze
uns auch vor, antiklerikalen Karikaturen und Satiren.
Menschenwürde und Religion. Die Musleme die sich verletzt fühlen von den Cartoons in der Jylland Posten
möchten gerne daß ich als Lesbe gesteinigt soll. Die Imams und Muftis rufen solch sogar in der Moschee
Papst Benedikt und die Bischöfe sind der Meinung daß ich als Lesbe Naturwidrich handle, daß ich Immoralisch
bin usw, usw. Dann gibt es noch die Politiker christlicher Parteien. Jeden Tag wird meine Würde verletzt.
Auch von Forummitglieder hier, die behaupten daß lesbische Liebe minderwertig ist als die Liebe zwischen
Mann und Frau. Das ist „Christliche Nächstenliebe“ denke ich. Wenn dies mal aufhört, dann kann ich auch
Respekt haben für Religion. Doch jetzt habt gar kein Respekt für Religion welche auch, wegen der Hypokritie.
Religion und Menschewürde/Menschenrechte sind wie Wasser und Feuer. Julia.
Prof. Gindert: Geld und Anerkennung haben eben ihren Preis… @ Marcel: Daß Prof. Gindert viel Haarsträubendes
verzapft, seit er gewandelt wurde, hat mit Medjugorje zu tun. Ja. Wobei man – glaube ich – den Zusammenhang
noch tiefer ansetzen muß. Prof. Ginder hat nie verwunden, dass er nicht mehr eine bedeutende Rolle als
„anerkannter Laie“ wie seinerzeit im ZdK (für die war er letzlich schon zu „konservativ“) gespielt hat.
Nach seiner Pensionierung als Prof. in Weihenstephan hat er nach einem Betätigungsfeld gesucht, welches
auch Anerkennung versprach. Er fand es im Versuch einer halbkonservativen Sammlungsbewegung (Forum deutscher
Katholiken) und sind die einzigen für diese Richtung frei beweglichen Massen die Charismatiker und die
Anhänger falscher Erscheinungen, wobei sich die letzteren beiden natürlich überschneiden. Um zusätzlich
auch der Bischofskonferenz zu gefallen, mußten ein paar negative Grundsatzentscheidungen getroffen werden:
Abstandnahme vom alten Ritus oder der Forderung danach; keine Kritik an V2 und keine Herstellung eines
Zusammenhanges zwischen dem negativen Zustandes der Kirche heute und V2; keine Kritik an den Bischöfen.
Dadurch die Trennung von der Mehrheit der Initiativkreise, deren Vereinigung und Pro Sancta Ecclesia.
Was bleibt dann noch, wenn man als „halbkonservativer“ Katholik mit den Zuständen nicht zufrieden ist?
Die Kritik an Ges. und Poltik und an jenen Proponenten des „Katholizismus“, die selbst den Bischöfen
nicht geheuer sind. Geld und Anerkennung haben eben ihren Preis.
#17 DemonDeLuxe † 17:54:42 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@Rudolphus „Es genügt, ihnen zu sagen, daß sie objektiv im Irrtum sind, und der einzige Gott der Gott
Christi ist.“ Das finde ich jetzt aber ‘mal ganz besonders spannend. Woher kennen Sie denn diesen objektiven
Standpunkt, der Sie zum Fällen eines solchen Urteils befähigen würde? Und diesmal ist nun wirklich
kein Bibelsprüchlein erlaubt, das ja geradezu die versinnbildlichte Subjektivität in diesem Kontext
wäre, ebenso wie irgendwelche päpstlichen oder sonstwie klerikalen Aussagen. Meine Vermutung geht ja
eher dahin, dass Sie sich nur auf das „objektive“ Podest schwingen, um der eingebildeten Überlegenheit
Ausdruck zu verleihen – ich lasse mich aber natürlich nur zu gerne von „objektiven“ Erkenntnissen belehren.,
Nur her damit.
Noch einmal Charismatismus – und damit Ende El.Sünder schrieb: Marcel, es scheint dich zu verbittern,
daß {Gottesmutter nach V.II} Es scheint Ihnen falsch, wie auch in Medjugorje. Ihre These vertrat ich
nie. Als ehemaliger Medjugorjaner ist es mir ein Anliegen, vor diesem gefährlichen antikatholischen Betrug
namens Medjugorje zu warnen. Viele gutgläubige Katholiken zieht es dorthin. Diese Menschen schätze ich.
Doch Sie verwechseln diese mit dem falschen Phänomen. Die Erscheinungssucht ist eine logische Folge des
Chaos der Konzilskirche: man greift nach dem kleinsten Srohhalm. Man gewinnt den Eindruck, manche Anhänger
der Piusbruderschaft ziehen ihr ganzes Selbstverständnis aus der Ablehnung Medjugorjes. Daß Prof. Gindert
viel Haarsträubendes verzapft, seit er gewandelt wurde, hat mit Medjugorje zu tun. Daß ich dies feststelle,
hat mit der FSSPX nichts zu tun. Wenn an Medjugorje irgend etwas charismatisch angehaucht ist, dann wird
es von modernistisch vergifteten, 14jährigen deutschsprachigen Backfischen dorthin importiert. Die können
am allerwenigstens für; wurden sie doch von den nicht jungen, nicht backfischigen Verführern wie Alan
Ames, der Halbsekte „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ und ihren Verbündeten, protestantisiert. Wie protestantisch
der Charismatismus ist und wie er das katholische Priestertum aushebelt, legt Ihnen P. Gaudron anhand
Alan Ames dar www.kreuz.net/bookentry.279.html. (Meine Ames-Bücher habe ich sauber entsorgt.)
#15 Rudolphus 17:10:38 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Verächtlichungmachung (Anders)gläubiger Ein gläubiger Christ würde es sich niemals erlauben, die Heiligtümer
der Andersgläubigen verächtlich zu machen, dies bleibt Gottlosen vorbehalten. Es genügt, ihnen zu sagen,
daß sie objektiv im Irrtum sind, und der einzige Gott der Gott Christi ist.
Medjugorje Marcel, es scheint dich zu verbittern, daß die Gottesmutter die „Frechheit“ hat, Anhängern
der „V2-Kirche“ zu erscheinen, wo doch deiner Meinung nach die Wahrheit alleine bei den Anhängern des
von dir heiliggesprochenen Lefebvre liegt. Auf diese Art erweist du dem berechtigten Interesse der Rückkehr
zur Tradition einen Bärendienst. Man gewinnt den Eindruck, manche Anhänger der Piusbruderschaft ziehen
ihr ganzes Selbstverständnis aus der Ablehnung Medjugorjes. Wenn an Medjugorje irgend etwas charismatisch
angehaucht ist, dann wird es von modernistisch vergifteten, 14jährigen deutschsprachigen Backfischen
dorthin importiert.
#13 Beobachterin 15:33:19 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Aber, aber! Gerderic, das ist aber nun wirklich nicht wahr, daß die von Ihnen aufgezählten Kirchen alle
„in den vergangenen Jahren“ aufgebaut worden wären!
Medjugindert Ich fand Prof. Gindert und das von ihm übernommene Heft „Der Fels“ eigentlich ganz lesenswert
bis ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem er – und sein „Forum“ – dem größten Betrug der Welt verfiel:
Medjugorje. Seit diesem Tag jedoch kommt nur noch heiße, charismatistische Luft. Sehr schade. Vor allem
angesichts der Tatsache, daß er sich lange erfolgreich sträubte, Medjugorje anzunehmen. Wie so viele,
die ich kenne. Doch die meisten fielen. Die Kunst ist, wieder aufzustehen – bzw. sich beim Aufstehen helfen
zu lassen. Dan kann man den antikatholischen Charismatismus abstreifen und erkennt die protestantischen
Häresien, die er einem einimpfte.
#11 virOblationis 14:33:08 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Reaktion Die aufgeputschten Massen, Erschossene, brennende Fahnen, verwüstete Botschaften etc. Und das
alles als Reaktion auf einige Zeichnungen? Lächerlich! Hier wurde offensichtlich ein willkommener Anlaß
als Vorwand benutzt, um alles das herauszulassen, was man schon lange einmal zeigen wollte. – War es nicht
ebenso beim Beginn der „zweiten Intifada“ nach dem Besuch Scharons auf dem Tempelberg?
#10 Benedikt 13:38:46 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Demon Fangen wir doch einfach ‘mal damit an, den Zölibat als „widernatürlich“ und „pervers“ zu bezeichnen,
Das wurde doch sogar schon auf dieser katholischen Webseite gemacht. Wie muss es da erst in Freigeisterseiten
abgehen?
Gindert-Müll Der Gindert-Text, der wohl – leider – eine Mehrheitsmeinung unter den Katholiken wiedergibt,
ist gefährlichr Unsinn: 1. Er ist akatholisch, da er die „Rechte“ des Islams denen des Christentums gleichsetzt.
Richtig ist hingegen, daß aus dem Recht, gegen das Bilderverbot des Islam zu verstoßen, keineswegs das
Recht zu Dümmlichkeiten wie dem „Piss Christ“ etc. führt, da eben ein Unterschied bsteht zwischen der
Wahrheit und dem Irrtum. 2. Er verkennt die Notlage der westlichen Welt. Der Islam, dem es darum geht,
auch in Europa das islamische Gesetz einzuführen, greift an und behauptet in der Karikaturen-Frage das
Recht, sich gegen die dänische Verfassung zu behaupten. Gerade weil das Christentum aufgrund seiner längeren
Geschicht sehr genau weiß, was der Islam will, kann es hier nicht abseits stehen oder gar noch denjenigen,
die ihm – unter Verweis auf die Verfasung – Paroli bieten, in die Hand fallen. Nein, hier geht es nicht
um die Frage nach den Grenzen der Satire, hier geht es um die Frage nach der Hohit über Europas Presse;
wird diese bestimmt durch die europäischen Verfassungen (die man von mir aus für reformbedürftig halten
kann, was hier aber unerheblich ist) oder wird sie bestimmt durch den Islam. Wer da auf der falschen Seite
steht, hat nicht nur den Schuß nicht gehört, sondern ist auch gefährlich, weil er vom Richtigen ablenkt.
#8 DemonDeLuxe † 12:19:28 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@Benedikt78 „Das macht Ihr ja auch sonst schon permanent. Da müssen Sie es nicht nochmals in Felde führen.“
Konkret wo? Und wo bzw. wann haben „wir“ versucht, Katholiken allgemeine Rechtsgüter vorzuenthalten,
indem wir qua Lobbyarbeit die Gesetzgebung in diese Richtung drängten? Ein Beispiel wäre nett. „Nun
sollen wir vor den Moslems kuschen […]“ Tja, die hiesigen Überkatholiken scheinen hin- und hergerissen
zwischen der Verachtung des Islam einerseits (denn Ihre ist ja „bekanntlich“ die einzig wahre Religion,
nicht wahr) und dem Neid auf die gewaltbereite Wehrhaftigkeit der Muslims andererseits. So wäre man scheinbar
mindestens mit halbem Herzen auch gerne ‘mal (da schwingt wahrscheinlich viel Sehnsucht nach der „guten
alten Zeit“ mit). Wissen Sie, was ich denke? Man sollte alle religiösen Eiferer, Islamisten, Antiislamisten
und alles weitere Volk vergleichbar fundamentaler Denke auf eine zuvor zu evakuierende, größere Insel
bringen. Da bekommt dann jeder eine durchgeladene Waffe in die Hand gedrückt – und die Welt ist um einige
Millionen Kriegstreiber ärmer, wobei sich das ausgelagerte Restproblem im wahrsten Sinn des Wortes „selbst
erledigt“. Sogar die Fundis aller Couleur wären damit bestens bedient, denn „kämpfen für den einzig
wahren Gott“ ist ja deren Hauptspaß. Und der Rest der Welt hat endlich Frieden vor dem Wahnwitz religiös
motivierter Hybris, Verfolgung und Massenermordung.
#7 Brandenburgis 12:04:03 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Gindert Ich wundere mich, daß man hier dümmliche Auslassungen von dem Werbe-Dozenten Gindert lesen muß,
der mit seinem „Forum“ nichts als Schaden angerichtet hat und dessen Lebensaufgabe es ist, den Ruin des
deutschen Katholizismus unterstützend zu flankieren. Zu seinen sinnlosen Sprüchen möchte ich nur sagen,
daß sie die Person Gindert endgültig disqualifizieren und das sowieso mäßige Niveau von kreuz.net
massiv nach unten drücken.
#6 Benedikt78 11:38:17 | Donnerstag, 9. Februar 2006
ach Demon Das macht Ihr ja auch sonst schon permanent. Da müssen Sie es nicht nochmals in Felde führen.
Von wegen Respekt mit den Moslems. Wie schon gesagt. Unsere Religion wird permanent in den Dreck gezogen.
Corpus Christi ist ein Beispiel. Nun sollen wir vor den Moslems kuschen, nur weil vergleichsweise harmlose
Karikaturen in einer dänischen Zeitung veröffentlicht wurden? Wie blöd sollen wir denn noch sein? Sollen
nun die einen Religionen einen Sonderstatus geniessen, weil deren Anhänger ansonsten alles in Schutt
und Asche legen, derweilen man sich weiterhin über andere Religionen lustig machen kann, weil deren Anhänger
tendenziell demütig sind? Sicher nicht! Wenn wir so weitermachen, dann laufen wir wie Lemminge auf den
Abgrund zu. Die Kirche soll aufhören die Sonnenbestuhlung auf dem Deck der Titanic umzustellen. Sie soll
endlich den Kurs wechseln!
#5 GerdEric 11:36:19 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Religionsfreiheit und Pressefreiheit Wir nehmen deshalb den Vorgang zum Anlaß, darauf hinzuweisen, daß
christliche Symbole, Religionsdiener und religiöse Einrichtungen bei uns in den vergangenen Jahren wiederholt
verhöhnt und lächerlich gemacht wurden. Dies gilt dann aber auch für andere. Selbst für Scientologen,
Adventinsten, JZ, … dann muss eine Redaktion auch eingreifen, wenn Allah als Teufel bezeichnet wird,
wenn genüsslich über Fehlverhalten der Religionsdiener anderer Gemeinschaften berichtet wird, aber des
gleichen in den eigenen Reihen verschwiegen oder verharmlost wird. www.christen-und-juden.de/index.htm?
html/judensau.htm Bekannte Darstellungen der „Judensau“ gibt es in Erfurt (Dom), Lemgo (St. Marien), Xanten
(Dom), Magdeburg (Dom), Köln (Chorgestühl im Dom und St. Severin), Uppsala (Dom), Wimpfen (Stiftskirche
St. Peter), Basel (Münster), Brandenburg (älteste Darstellung; Dom), Eberswalde, Remagen (Torbogen),
Metz (Kathedrale), Colmar (Münster St. Martin), Gnesen (Kathedrale), Aerschot (Notre Dame), Zerbst (Nikolaikirche),
Wien. In Bayern gibt es sie in Heilsbronn (Münster), Cadolzburg, Regensburg (Dom), Bamberg (Dom) und
an anderen Orten.
#4 DemonDeLuxe † 11:31:00 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Tja, Beobachterin Wenn Sie sich schon partout den zigtausendsten „Seitenhieb“ auf Homosexuelle nicht verkneifen
können, wie wäre es denn mit folgender Überlegung: Wir Nichtkatholiken lassen jetzt ‘mal 5 Jahre lang
auf breiter Front die katholischen Gläubigen mit exakt DER Wertschätzung (inkl. des Vokabulars) bedenken,
die umgekehrt die kreuz.net-ritter von der traurigen Gestalt den Schwulen zukommen lassen. Ihr Heulen
und Zähneklappern nach nur 3 Tagen würde man von Petrus bis Luzifer hören können – verglichen damit
sind irgendwelche Karnevalssitzungen purer Kinderkram. Sollen wir’s ‘mal ausprobieren? Im Prinzip KÖNNEN
Sie nichts dagegen haben, nicht wahr? Fangen wir doch einfach ‘mal damit an, den Zölibat als „widernatürlich“
und „pervers“ zu bezeichnen, und weiten wir diese „ekligen“ Attribute gleich auf den „barbarischen“ Brauch
des Messeopfers aus… merken Sie was? Gehen Sie einfach ‘mal durch kreuz.net und ersetzen Sie in ALLEN
Beiträgen und Kommentaren „Homosexuelle“ durch „Katholiken“. Das gäbe ein „Hallo“…! Und dabei ist
man Katholik auch noch FREIWILLIG. Nebenbei eine hübsche Übung in der praktischen Anwendung des kategorischen
Imperativs. Schauen wir ‘mal, wie Sie anschließend reden.
Mal nachdenken „Es gibt keine Freiheit, die berechtigt, das verächtlich zu machen, was anderen Menschen
heilig ist, und sie in ihrer Würde zu verletzen.“ Hat das nicht die christliche Mission von Anfang an
gemacht durch die Zerstörung sog. „Götzenbilder“?
#2 Beobachterin 10:03:02 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Zustimmung Dem kann man nur zustimmen. Es ist wohl doch so, daß ein Dialog mit Muslimen eher von Christen
geführt werden kann als von religions-, vaterlands- und bindungslosen Vertretern unserer Gesellschaft.
Ich versäume es nicht, hier gerne einen Seitenhieb gegen unserer homosexuellen Freunde auszuteilen. Wie
wäre es, wenn Sie ein Stück aufführen würden, in dem der islamische Prophet mit einer schwulen Gesellschaft
zusammen agiert („Corpus Christi“)? Oder wenn man in der Stunksitzung in Köln statt Kardinal Meisner
und dem Papst, die zusammen als zwei Homosexuelle in einem Bett dargestellt werden, Angehörige der islamischen
Religion verunglimpfen würde? Da könnten sie ihren Mut beweisen, anstatt permanent den Katholizismus
verächtlich zu machen.
Miteinander reden! Es wird immer unterschiedliche Standpunkte geben, mit denen wir leben. Und nur zu leicht
entstehen daraus Vorurteile, wenn nicht gar Hassgefühle! Um dem vorzubeugen, ist es so wichtig, rechtzeitig
aufeinander zuzugehen, sich gegenseitig zu verstehen versuchen, zumindest aber, einander zu respektieren!
Dies gilt für alle Bereiche unseres Miteinanderlebens!