Warum Christus verschont wurde
Schon vor drei Jahren wurden der dänischen Tageszeitung ‘Jyllands-Posten’ umstrittene Karikaturen angeboten. Die Zeitung lehnte ab. Jetzt macht der damals geschmähte Karikaturist daraus eine Geschichte.

Das berichtete das dänische Konkurrenzblatt, die linksliberale Tageszeitung ‘Politiken’.
In der Ausgabe vom vergangenen Samstag veröffentlichte ‘Politiken’ auf der Meinungsseite eine Reihe von Karikaturen des Gründers der Kirche und der christlichen Religion, Jesus von Nazareth, ohne damit offenbar irgendwelche ernstzunehmenden Proteste hervorzurufen.
Die Bilder waren ursprünglich im April 2003 der Tageszeitung ‘Jyllands-Posten’ angeboten worden.
Neben den Christus-Karikaturen druckte das Blatt einen elektronischen Briefwechsel zwischen dem blasphemischen Karikaturisten und einem leitenden Redaktor der Tageszeitung ‘Jyllands-Posten’ ab.
Darin begründete der Redaktor die Ablehnung der Bilder: „Ich glaube nicht, daß die Zeichnungen den Lesern von ‘Jyllands-Posten’ gefallen werden. Ich denke, sie werden für einen Aufschrei sorgen. Darum werde ich sie nicht verwenden.“
Es handelte sich um einen anderen Redaktor als der, welcher im vergangenen September die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen veranlaßte.
Das Konkurrenzblatt ‘Politiken’ kommentiert diese Ablehnung und meint, daß sie ein bißchen nach „Doppelmoral“ aussehe.
Es handle sich um „eine hübsche Geschichte“. Sie eröffne einen neuen Blick auf das gegenwärtige Problem. Außerdem freue man sich natürlich über jede Gelegenheit, der Konkurrenz eins auszuwischen, erklärt der Journalist von ‘Politiken’ unumwunden.
Der Redaktor von ‘Jyllands-Posten’, der die Karikaturen Christi ablehnte, war laut Bericht des deutschen Boulevardmagazins ‘Spiegel’ um eine Ausrede nicht verlegen:
Er habe nicht vorhersehen können, daß seine „nett gemeinte Absage“ an den Zeichner drei Jahre später veröffentlicht würde:
„Es ist meine Schuld, daß ich dem Zeichner nicht gesagt habe, was ich wirklich dachte.“ Die Karikaturen, die der Zeichner unangefordert eingeschickt habe, seien einfach schlecht gewesen.
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Sonntag, 12. Februar 2006 07:44
Uwe Schmidt: hintergründe
Lyndon-Larouche-Leser (www.movisol.org/znews020.htm) wissen noch mehr: Nicht nur sind die dänischen Rechten
Bush-hörig und haben Sympathien zu Nazis, nein, Jyllands-Posten unterhält auch das CePoS (Center for
Political Studies), wo GEORGE P. SHULTZ die graue Eminenz ist (www.cepos.dk/cms/index.php?id=33) (das
ist der Mann, der noch über US-Vizepräsident CHENEY steht). Es bestehen die üblichen synarchistischen
Beziehungen zu AEI (American Enterprise Institute), Heritage Foundation, dem Londoner Adam-Smith-Institute
und dem Institute of Economic Affairs.
Im Klartext: der Weltkrieg-Planer Shultz, der eigentliche Mann hinter George W. Bush, hat die Mohammed-Karikaturen beim Jyllands-Posten in Auftrag gegeben, um den von ihm gewünschten Zivilisationskonflikt zu provozieren.
(Die westliche Finanzoligarchie braucht einen möglichst langen und erschöpfenden Krieg, um ihre Hedgefonds ins Trockene zu bringen, kurz vor dem Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems)
Im Klartext: der Weltkrieg-Planer Shultz, der eigentliche Mann hinter George W. Bush, hat die Mohammed-Karikaturen beim Jyllands-Posten in Auftrag gegeben, um den von ihm gewünschten Zivilisationskonflikt zu provozieren.
(Die westliche Finanzoligarchie braucht einen möglichst langen und erschöpfenden Krieg, um ihre Hedgefonds ins Trockene zu bringen, kurz vor dem Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems)
Samstag, 11. Februar 2006 12:26
Yersinia: @Tomasino … interessant, wie mit der Lüge vom „Kampf der Kulturen“
ein solcher geschürt werden soll; tatsächlich sind sowohl die muslimische als auch die „westliche“ Welt sehr heterogen – die muslimische Welt allerdings durch den enormen kulturellen Wandel, dem sie unterliegt, sehr verunsichert; die existentielle Unsicherheit im „Westen“ dürfte bekannt sein? – was aber verschwiegen wird, ist, dass sich viele Muslime vom „Westen“ unterdrückt und bevormundet fühlen; und politische Zündler auf beiden Seiten spielen mit den Ängsten und Verunsicherungen der Menschen; auch wichtig: die Rolle des Erdöls, die Abhängigkeit des „Westens“ davon und der Reichtum jener muslimischen Länder, die eine sehr strikte, traditionalistische Auslegung des Islams vertreten (Saudi-Arabien); warum werden genau diese Dinge von den Apologeten des „clash of civilizations“ nicht angesprochen?
Donnerstag, 9. Februar 2006 23:21
Tomasino: @anonymus
Ihren religiösen Standpunkt in dieser Sache in allen Ehren. Allerdings sind unsere christlichen Theologen
nicht ganz unschuldig daran, dass das Christentum ohne viel Gegenwehr herabgewürdigt werden kann und
Sakrilege noch und nöcher begangen werden. Prof. Dr. Günter Rohrmoser hat in einem Kurzkommentar klar
und deutlich seine Überzeugung dazu geäußert.
Nachzulesen unter:
www. utinam.de
Nachzulesen unter:
www. utinam.de
Donnerstag, 9. Februar 2006 23:07
GerdEric: @ Anonymus
da werden
die „Christen“ den armen Michael und
die „Muslime“ den armen Gabriel
als „Schutz“engel in den Kampf schicken…
(das ist Stoff für einen Film alla Brian,
da wird sich die ganze Führungsetage
mehr als enttäuscht abwenden…)
Es ist einzig G’TT,
der SEINEN Boten sagt,
was sie zu tun haben.
Ich kann nur hoffen,
dass ER die Kelche an den G’TTESfürchtigen vorübergehen lässt.
Diese Mischungen aus religiöser und weltlicher Verblendung bringt nur Unheil über die Menschheit
(das gilt für beide Seiten).
die „Christen“ den armen Michael und
die „Muslime“ den armen Gabriel
als „Schutz“engel in den Kampf schicken…
(das ist Stoff für einen Film alla Brian,
da wird sich die ganze Führungsetage
mehr als enttäuscht abwenden…)
Es ist einzig G’TT,
der SEINEN Boten sagt,
was sie zu tun haben.
Ich kann nur hoffen,
dass ER die Kelche an den G’TTESfürchtigen vorübergehen lässt.
Diese Mischungen aus religiöser und weltlicher Verblendung bringt nur Unheil über die Menschheit
(das gilt für beide Seiten).
Donnerstag, 9. Februar 2006 22:29
DemonDeLuxe †: @GerdEric
„schlecht sind die Mohammed-Karikaturen auch…
oder findest du die gut?“
Nein. Sie sind überwiegend einfallslos und unoriginell. Besonder gut gezeichnet sind die meisten auch nicht. Die einzig pfiffige ist die, die die Zeitung selbst aufs Korn nimmt; der Rest ist reichlich klischeehaft, da fehlt jeder Überraschungseffekt.
Da habe ich schon weitaus lustigere Jesus- bzw. Gott-Cartoons gesehen (neben einigen sehr schlechten… aber kennt jemand „God-Man“, diese Persiflage auf sowohl allmächtigen, persönlichen Gott als auch auf Superhelden? Genial…). Vermutlich ist man in Sachen „Islam“ schlicht noch nicht so recht geübt.
Aber das wird noch.
oder findest du die gut?“
Nein. Sie sind überwiegend einfallslos und unoriginell. Besonder gut gezeichnet sind die meisten auch nicht. Die einzig pfiffige ist die, die die Zeitung selbst aufs Korn nimmt; der Rest ist reichlich klischeehaft, da fehlt jeder Überraschungseffekt.
Da habe ich schon weitaus lustigere Jesus- bzw. Gott-Cartoons gesehen (neben einigen sehr schlechten… aber kennt jemand „God-Man“, diese Persiflage auf sowohl allmächtigen, persönlichen Gott als auch auf Superhelden? Genial…). Vermutlich ist man in Sachen „Islam“ schlicht noch nicht so recht geübt.
Aber das wird noch.
Donnerstag, 9. Februar 2006 21:40
Anonymus: Erzengel Michael Schutzheiliger im Kampf gegen den Islam
Heiliger Erzengel Michael:
„Sei Du König über alle, die immer noch vom Wahn des Heidentums
oder des Islam umfangen sind.“ (Papst Leo XIII.)
Schütze uns auch vor, antiklerikalen Karikaturen und Satiren.
„Sei Du König über alle, die immer noch vom Wahn des Heidentums
oder des Islam umfangen sind.“ (Papst Leo XIII.)
Schütze uns auch vor, antiklerikalen Karikaturen und Satiren.
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