Einladung angenommen + „Wir werden euch alle umbringen“ + Kosten gesenkt + Das Motiv + Gefährliche Propaganda
Einladung angenommen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird vom 28. bis zum 30. November dieses Jahres die
Türkei besuchen. Dies bestätigte der Pressesprecher des Vatikan, Joaquin Navarro-Valls, am gestrigen
Donnerstag. Der Heilige Vater habe die Einladung des türkischen Präsidenten Ahmet Necdet Sezer angenommen,
Einzelheiten der Reise würden gegenwärtig abgeklärt. Eigentlich wollte der Papst bereits letzten Herbst
in die Türkei reisen, um am orthodoxen Andreasfest teilzunehmen. Damals hatte die türkische Regierung
die Reisepläne des Papstes durchkreuzt.
„Wir werden euch alle umbringen“
Türkei. In der Türkei ist
gestern erneut ein katholischer Priester angegriffen worden. Dies berichtete die katholische italienische
Nachrichtenagentur ‘asianews’. Der slowenische Franziskanerpater Martin Kmetec wurde in der westtürkischen
Stadt Izmir – dem früheren Smyrna – von einer Jugendbande zusammengeschlagen und gewürgt. „Wir werden
euch alle umbringen“, brüllten die jugendlichen Angreifer. Der Apostolische Vikar von Anatolien bezeichnete
Attacke als „Frucht eines stark anwachsenden Fanatismus“.
Kosten gesenkt
Belgien. Ein Euthanasist aus
der belgischen Stadt Gent tötete vor knapp drei Wochen eine 87jährige demenzkranke Frau. Anschließend
veröffentlichte er in einem sogenannten Fachjournal einen Bericht über seine Tat. Er wolle dadurch die
Debatte über die Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord anheizen, erklärte der Mörder. Seine Patientin
habe den Wunsch geäußert, im Fall einer Demenzerkrankung getötet zu werden. Trotz der Krankheit habe
sie – „in lichten Augenblicken“ – ihre Todessehnsucht wiederholt. In einer solchen Phase habe sie auch
das tödliche Gift eingenommen.
Das Motiv
Türkei. Der 16jährige Junge, der am Montag einen italienischen
Priester (60) vor dessen Kirche in Trabzon im Norden der Türkei erschossen hat, bekannte seinem Vater
das Verbrechen. Dies berichtete die türkische Tageszeitung ‘Hürriyet’. Der Jugendliche gestand, daß
er im Internet einen entsprechenden Tötungsauftrag erhalten habe: „Ich habe ihn erschossen. Wenn ich
ihn nicht erschossen hätte, hätten sie dich erschossen“, zitierte der Vater seinen Jungen.
Gefährliche
Propaganda
„Seit 2003, seit der Streit mit dem Iran intensiver wird, ist es eigentlich regelmäßig so,
daß in den letzten 10-14 Tagen vor entscheidenden Sitzungen der Wiener Atombehörde kurzfristig nicht
zu be- oder widerlegende neue Verdächtigungen gegen den Iran über Diplomaten oder Medien gestreut werden.
Diese Meldungen haben natürlich dann eine Druck machende Wirkung auf die Verhandlungen und auf das Klima.“
Der Sicherheitsexperte Otfried Nassauer – Direktor des Berliner Informationszentrums für transatlantische
Sicherheit – nach einem Bericht des Südwestfunks.
Email-Adressen der Empfänger
5 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Bei Wahrheit bleiben Liebe Christin, ich finde es toll, dass Sie so viele Beiträge schreiben und sich
so sehr für Christlichen Glauben angagieren. Ich bin Muslim. Ich bin bei Ihrem Beitrag zum Pabst Besuch
zur Türkei zu einer nicht zutrefenden Behauptung gestossen.Sie behaupten dass in der Türkei die Todesstafe
immer noch erlaubt sei. Das ist falsch.Die Todesstrafe wurde vor drei Jahren offiziell abgeschafft, wobei
zu achten ist, dass seit 13 Jahren niemand mehr in der Türkei hingerichtet wurde.Sonst wäre ein Mensch
wie Öcal, der 30000 Menschen auf dem Gewissen hat, nicht im Gefängnis schmoren, sondern wäre schon
längst hingerichtet. WennSie sich zu Ihrem Thema so sehr mit Hingabe konzentrieren, so sollte es nicht
bewirken, dass Sie Ihre Augen und Ohren schliessen, und an der Wahrheit vorbei leben. Freundliche Grüße,
E. Erten
Einladung angenommen:Viel Glück! Türkei ist ein gefährliches Plaster obwohl die Kultur dort sehr reich
schön ist und die Menschen sehr fröhlich sind und es verstehen Feste zu feiern.Trotzdem rate ich „Papa
Benedeto“ zur Vorsicht. Politisch gesehen ist die Türkei ein Land wo immer noch die Todesstrafe erlaubt
ist,das gehört unbedingt abgeschafft. Türkei soll unbedingt in die Eu gedrängt werden,das finde ich
auch nicht unbedingt unbedingt notwendig,wenn die Menschen das nicht wollen. Auch wenn sie vielleicht
davon profitieren würden,würde doch ihre Freiheit eingeschränkt und die Menschen abhängig gemacht
werden.Die Kriegsgefahr würde steigen und der Frieden gefährdet werden. Je größer die Eu wird desto
mehr ist der Frieden gefährdet.Wenn den einzelnen Ländern die Freiheit immer mehr eingeschränkt wird,werden
Unruhen immer wahrscheinlicher. Türkei ist ein beliebtes Urlaubsland,die Menschen sind arm,aber frei
und glücklich.Die Frauen sind sehr schön dort.Viel Freude und schöne Reise Papa Benedetto. Ich werde
alle Schutzengel notivieren,damit nichts passiert:)
#3 methusalix † 18:35:41 | Freitag, 10. Februar 2006
@rudolf Rudolphus: Die neue EU nicht mehr die alte … …des Brüsseler Diktaturapparates. Diktatur find
ich lustig. Welcher Diktator würde sich schon von einem von den Bürgern gewählten Parlament dreinreden
lassen? Pinochet tat es nicht und Franco in Spanien ebenfalls nicht. Das von uns gewählte europäische
Parlament in Strasburg hat aber den Brüsseler Bürokraten schon mehrfach den Haushalt gecancelt, als
die nicht gespurt haben. Also nix Diktatur! Parlamentarisch kontrollierte Macht. Dass ein „guter“ Katholik
diese demokratischen Mechanismen aber nicht begreift kann ich gut verstehen. Also machen Sie sich keinen
Kopf und leben weiter in der europäischen Diktatur. Noch ein Tipp: gehen Sie auf keinen Fall zu irgendeiner
Wahl! Das könnte Ihr Weltbild nachhaltig negativ beeinflussen.
Die neue EU nicht mehr die alte EU/EG/EWG Viele denken bei der EU noch an Westeuropa, aber nun sitzt halb
Osteuropa bereits in Brüssel. Wenn die Türkei eine Europa-Anbindung möchte, müßte nach den Osteuropäern
nun auch Platz für eine europäisch orientierte Türkei sein, aus folgenden Gründen: 1. Die EU dient
rein der politisch-wirtschaftlichen Kooperation. 2. Dies fördert auch die völkisch-kulturelle Kooperation.
3. Die EU ist ein Staatenbund, kein Einheitsstaat. 4. Grundvoraussetzung wäre eine Totalreform des Brüsseler
Diktaturapparates.
Reisepapst/ Türkei Papst Benedikt scheint in die Fußstapfen seines Vorgängers treten zu wollen und
auch überall rumreisen. Wichtiger wäre es aber in Rom die Probleme der Kirche anzugreifen. Zur Türkei
ist zu sagen, dass sie mal wieder ganz toll zeigen, wie sehr sie doch in die EU gehören. Dort sitzen
sie dannn Seite an Seite mit den anderen Katholikenhasser