Protestantismus
Ein Schildbürgerstreich
Ende Januar wollte eine evangelische Hochschule in Bayern ein Fakultätsgebäude nach einer umstrittenen Theologin benennen. Der Versuch scheiterte.
(kreuz.net, Neuendettelsau) Die evangelisch- lutherische ‘Augustana- Hochschule’ in Neuendettelsau 25 km südwestlich von Nürnberg ist in konservativen protestantisch- pietischen Kreisen eine bekannte Adresse.

Die Hochschule wurde 1947 auf Beschluß der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Ausbildung von protestantischen Theologen gegründet.

Das inzwischen auch in Neuendettelsau verschiedene Winde wehen, zeigt ein Anlaß, der Ende Januar stattfand. Davon berichtete die ‘Fränkische Landeszeitung’ am 30. Januar 2006.

Knapp hundert Gäste waren am Abend des 27. Januar eingeladen, um einer Neubenennung eines Fakultätsgebäudes beizuwohnen, in dem die sogenannte Professur für Theologische Frauenforschung und Feministische Theologie, das Studienseminar für Pfarrverwalter sowie das Institut ‘persönlichkeit+ethik’ untergebracht sind.

Es ging bei der Feier darum, dem Haus den Namen der auch im protestantischen Bereich sehr umstrittenen Theologin Dorothee Sölle zu geben.

Dorothee Steffensky-Sölle – geborene Nipperdey – starb im April 2003 im Alter von 74 Jahren. Sie war zuletzt mit einem Ex-Mönch des Benediktinerklosters Maria Laach verheiratet, der in den 1960er Jahren lutherisch geworden ist. Frau Sölle wurde im Kontext der „Gott ist tot Theologie“ bekannt. Es handelte sich um eine besonders verweltlichte Form der sogenannten liberalen Theologie, die das göttliche Wirken auf menschliches Handeln reduzierte. Die Theologin stand auch der feministischen Ideologie nahe.

Anläßlich der Feierstunde sprach die evangelische Pfarrerin Karin Hüttel ihre guten Wünsche für das neubenannte Haus und deren Besucher aus. Dann wurde das Tuch entfernt, welches das Schild mit dem Namen „Dorothee Sölle“, das bereits am Haus angebracht worden war, abdeckte.

Doch bei diesem Ritus blieb den Gästen – nach Angaben der ‘Fränkischen Landeszeitung’ – „der Mund offen stehen“. Das glänzend weiße Schild mit schwarzem Namenszug hatte sich in Luft aufgelöst. Sichtbar war nur die Einfassung und die orange-rote Farbe der Mauer.

Zuerst ging ein Schreck durch die Reihen, dann begann Professorin Renate Jost zu lachen und auch die vielen Umstehenden konnten ein Grinsen nicht unterdrücken.

Bereits im Vorfeld der Benennung hatten evangelische Kreise an der Hochschule die umstrittene Namensgebung kritisiert.

Man geht davon aus, daß das Schild abgeschraubt wurde, während die illustren Gäste im großen Hörsaal der Hochschule einem Vortrag lauschten.

Kurz zuvor sei das Schild noch kontrolliert worden, bezeugten einzelne Angehörige der Hochschule.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Stimme aus dem Tradiland   11:30:45 | Montag, 13. Februar 2006
@ Benedikt
Also ich persönlich würde Sie sicher nicht als „liberalen Katholiken“ bezeichnen. Auch nicht unter Berücksichtigung meiner „Maximalpositionen“ (die aber in der Tradition wurzeln).
„Liberaler Katholik“ in seiner typischen Ausprägung ist einer, der die Moraltheologie der Kirche, speziell die Sexualmoral, ablehnt. Daraus resultiert auch eine Ablehnung des Papstes zumindest ad personam, i.d.R. aber auch als Träger des Lehramtes der Kirche.
„Halbkonservativer Katholik“ ist für mich einer, der moraltheologisch ganz katholisch ist, aber den alten Ritus ablehnt, weil der Papst diesen auch nicht praktiziere.
„Konservativer Katholik“ wäre ein Katholik, der den alten Ritus nicht nur nicht ablehnt, sondern auch gelegentlich besucht, aber V2 als „Konzil“ und „Lehre der Kirche“ verteidigt.
„Traditioneller“ oder „traditionalistischer Katholik“ ist ein solcher, der den NOM grundsätzlich und V2 zumindest hinsichtlich seiner offenkundigen Irrlehren ablehnt.
In diesem Sinne wären Sie, werter Benedikt, also als „konservativer Katholik“ anzusprechen und ist zu hoffen, dass Sie dereinst, weil Sie Ihre Ansichten weiterentwickeln können, noch zum „traditionellen Katholiken“ werden.
In der Realität gibt es natürlich Übergangsformen…
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#25   Marcel   09:03:35 | Montag, 13. Februar 2006
In der Kürze liegt die Würze
Romano schrieb: alle normalen Katholiken, die es wagen, am Sonntag ganz normal in ihrer Ortspfarrei an der Heiligen Messe teilzunehmen und dies {…} „Apostroph-Katholiken“ bezeichnet.
Habe ich von Ihnen schon einmal einen einzigen stimmigen Satz hier gelesen? Ich glaube nicht.
Ich setze „katholisch“ in Anführungszeichen, wo es um den katholischen Liberalismus geht, der nach beständiger Lehre der vorkonziliaren Päpste die Synthese aller Häresien und somit alles ist, nur nicht katholisch.
„Widerstand“ gegen die römische Kirche und damit zumindest auch gegen den jetzigen Papst zu attestieren.
Ich widerstehe den (Nach-) Konzilspäpsten dort, wo sie gegen die überlieferte katholische Lehre handeln. Die Einheit mit der römischen Kirche ist unbeleckt von schlechten Päpsten. Vergleiche Liberius, Honorius (nachträglich exkommuniziert), uam.
Brandenburgis {…} „Es ist offensichtlich, daß das Namenschild abmontiert wurde als Hinweis darauf, daß die Dame auch kein Namensschild im Hmmel hat {…}
Ein Satz aus einem stammtischartigen Diskussionsforum, nicht einem Lehrschreiben. Entsprechend die Bewertung würziger Polemik.
Die Idee, daß ein hartnäckiger Häretiker nicht „nach oben“ wandert, ist menschliches Wahrscheinlichkeitsdenken außerhalb Gottes Ratschluß.
erhebliche Veränderung
… besteht in einer Verschlechterung des Forumsklimas; Stichwort Sodomisten, Anti-„Klerikalfaschisten“, usw. und geeigneter Zeiteinteilung.
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#24   Romano   23:54:07 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Evelin
Immerhin muss man den Eindruck gewinnen, dass Marcel in geradezu sektiererischer Weise alle normalen Katholiken, die es wagen, am Sonntag ganz normal in ihrer Ortspfarrei an der Heiligen Messe teilzunehmen und dies – trotz mancher Kritik – grundsätzlich gerne tun, als „Apostroph-Katholiken“ bezeichnet. Stimmte dieser Eindruck, käme man kaum umhin, Marcel „Widerstand“ gegen die römische Kirche und damit zumindest auch gegen den jetzigen Papst zu attestieren.
Noch mehr gewundert hat mich allerdings etwas anderes. Marcel – mir ist unerklärlich warum – Brandenburgis“ Kommentare mit den Worten: „An Brandenburgis’ Beiträgen hier im Thema ist nichts auzusetzen. Weiter so, bitteschön.“ Damit schließt er sich u.a. auch folgernder Aussage von Brandenburgis an: „Es ist offensichtlich, daß das Namenschild abmontiert wurde als Hinweis darauf, daß die Dame auch kein Namensschild im Hmmel hat, worauf Sie sich verlassen können.“ Wenn solches Denken und Reden tatsächlich noch christlich, geschweige denn katholisch ist, habe ich bislang wirklich etwas falsch verstanden.
P.S. Vergleichen Sie einmal Duktus und Ton von Marcels Beiträgen zu Beginn seiner „Mitgliedschaft“ bei kreuz.net mit aktuellen Äußerungen. Wenn unter dem Namen „Marcel“ tatsächlich immer dieselbe Person gepostet hat, ist eine solch erhebliche Veränderung in einem so kurzen Zeitraum für einen erwachsenen Menschen durchaus merk-würdig.
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#23   Benedikt   23:35:39 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Gatte
Ach kommen Sie, eine gewisse Opposition gegenüber dem „real-existierenden“ Rom werden Sie und Marcel wohl kaum bestreiten, insofern kann von einer Unterstellung wirklich keine Rede sein.
Über die Theorien von Dorothee Sölle muss man sich eigentlich nicht lange unterhalten, das kennt man von Hasenhüttl & Co. zur Genüge.
Und was den „liberalen Katholik“ angeht: Nun, von ihrem Standpunkt aus gibt es wahrscheinlich nur liberale Katholiken. Ich persönlich würde mich allerdings so nicht bezeichnen. Wobei mir solche Etiketten aber sowieso ziemlich egal sind.
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#22   Evelin   23:02:27 | Sonntag, 12. Februar 2006
Wozu die Unterstellung Benedikt?
Ja richtig, mit Alt-Protestanten wäre jedenfalls ihr Widerstand gegen das Papsttum besser verstärkbar.
Inwiefern befindet sich Marcel im „Widerstand gegen das Papsttum“? Dies ausgerechnet bei einem Beitrag über Dorothee Sölle, eine der häretischsten der Häretischen (vom Inhalt ihrer Aussagen – Gott ist tot – war sie eigentliche gar keine Christin).
Wo es Marcel zu Recht wahnsinnig findet, dass die auch von „Katholiken“ noch gutgeheißen bzw. gerechtfertigt wird. Wen wollen Sie da verteidigen oder fühlen Sie sich als „liberaler Katholik“ angesprochen?
Der Gatte der Evelin
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#21   Benedikt   22:47:55 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Marcel
Mein Vorschlag: alle liberalen „Katholiken“ mögen sich in die protestantischen „Kirchen“ verziehen – sie können sich ja just jene aussuchen, die genau ihren häretischen Vorstellungen von „Kirche“ entspricht – und im Gegenzug mögen alle gläubigen Protestanten (endlich) in die eine katholische Kirche eintreten.
Ja richtig, mit Alt-Protestanten wäre jedenfalls ihr Widerstand gegen das Papsttum besser verstärkbar.
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#20   Anonymus   22:13:21 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Evelin
Es ist der verderbliche Einfluß des Modernismus, die zersetzende „Theologie“,
deren Vertreter öffentlich Gott beispielsweise als „tot, rot und eine Frau“
bezeichnen. Wie Sie richtig die „Theologin“ und Hexe Dorothee Sölle zitierten.
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#19   Evelin   21:39:34 | Sonntag, 12. Februar 2006
Gott ist tot, rot und eine Frau
soviel zum wichtigsten Zitat Frau Sölles…
Evelins Gatte
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#18   Anonymus   20:44:59 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Marcel
denn inzwischen schreiben mehrheitlich keine Katholiken mehr Kommentare, obwohl man auf einer katholischen Internet-Seite eher erwartete.
Das liegt wahrscheinlich daran, daß die aggressiven Kommentare der Gegenseite eher abschrecken.
Eigentlich sollte das den Kampfgeist der Katholiken beflügeln und Sie sollten nicht den Rückzug antreten,
unter dem Leitspruch: Der Klügere gibt nach !
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#17   ttoni   18:44:07 | Sonntag, 12. Februar 2006
Brandenburgis
Nein, Herr Brandenburgis, ich habe wahrlich keinen Grund Frau Sölles Theologie zu verteidigen. Sölles Lehre hat mit meinem Glaubensleben wirklich nichts zu tun. Es fällt mir einfach schwer, den Inhalt Ihrer Postings anzunehmen, wenn die Form der Auseinandersetzung mit den Personen und den Inhalten oft so verletzend ist. Wenn sie etwas zu sagen habne, dann verdecken Sie es bitte nicht durch die Form …
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#16   GerdEric   18:18:44 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Marcel
Marcel: alle liberalen „Katholiken“ mögen sich in die protestantischen „Kirchen“ verziehen – …- und im Gegenzug mögen alle gläubigen Protestanten (endlich) in die eine katholische Kirche eintreten.
Na, dann wird die „katholische“ Kirche in unendlichen Weiten der Unbedeutungslosigkeit verschwinden
(Ach, ganz so hart meine ich das gar nicht ;-)).
Obwohl man sich das überlegen sollte, mit dem „weiter so“, denn inzwischen schreiben mehrheitlich keine Katholiken mehr Kommentare, obwohl man auf einer katholischen Internet-Seite eher erwartete.
‘n paar Katholiken schreiben wohl noch,
aber Christen habe ich noch keine bemerkt…
Wäre aber mal schön,
wenn ausser „mir“ mal zur Abwechslung andere Nachfolger Jesu schrieben.
;-))
(keine Angst, ich will nicht Christ werden…
war Jesus ja auch nicht!)
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#15   Marcel   18:07:42 | Sonntag, 12. Februar 2006
Kampfgeist
… haben unsere gläubigen protestantischen Freunde offenbar noch ein bißchen, weil sie diese Umbenennung verhindern konnten.
Mein Vorschlag: alle liberalen „Katholiken“ mögen sich in die protestantischen „Kirchen“ verziehen – sie können sich ja just jene aussuchen, die genau ihren häretischen Vorstellungen von „Kirche“ entspricht – und im Gegenzug mögen alle gläubigen Protestanten (endlich) in die eine katholische Kirche eintreten.
An Brandenburgis’ Beiträgen hier im Thema ist nichts auzusetzen. Weiter so, bitteschön.
Obwohl man sich das überlegen sollte, mit dem „weiter so“, denn inzwischen schreiben mehrheitlich keine Katholiken mehr Kommentare, obwohl man auf einer katholischen Internet-Seite eher erwartete.
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#14   Brandenburgis   17:06:39 | Sonntag, 12. Februar 2006
@Ttoni
Gern gehe ich auf Ihr Angebot ein. Wo fangen wir an? Verteidigen Sie doch einfach Frau Sölle mal. In einem katholischen Forum wäre das zwar letztendlich nur komisch, doch komischerweise stellt es sich dann stewsts heraus, daß nur ich es bin, der die „Bücher“ von Frau Sölle kennt. Also bitte, nur zu …
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#13   ttoni   15:51:26 | Sonntag, 12. Februar 2006
gesprächsklima
ich lese in diesem Forum schon einige Zeit mit; die Kommentare oft lieber als die Artikel. In letzter Zeit nerven die Angriffe von Brandenburgis nur mehr. Ich finde seine Untergriffe sehr bedauerlich, da es doch einige Schreiber hier gibt, die ihre Sicht der Dinge mit Sachargumenten vertreten. Herr Brandenburgis vielleicht ist ihnen dies auch wieder einmal möglich …
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#12   Brandenburgis   14:12:28 | Sonntag, 12. Februar 2006
gegegerd
„Scharfmacher“ tz, tz, bist Du bei Ulbricht in die Schule gegangen? Weißt Du überhaupt was ein „Scharfmacher“ ist?
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#11   GerdEric   00:35:30 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ Brandenburgis
Mit solchen Scharfmachern wie du es bist,
muss sich die Welt allerorten rum schlagen…
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#10   Romulus   20:15:03 | Samstag, 11. Februar 2006
@Brandenburgis Sind Sie der liebe Gott?
genau wie der Blödsinn, den Sie hier überall ablassen.
Und genauso ein Blödsinn wie Sie ihn hier ablassen.
Seit wann treten Sie denn hier als der liebe Gott auf, der Menschen in den Himmel oder die Hölle verfrachtet?Lassen Sie doch Ihr blödes Gerede von „Sölle-Hölle“…
Gewöhnen Sie sich bitte nicht den Jargon dieses Typen, der unter dem Namen seiner Frau hier schreibt an.
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#9   Brandenburgis   18:43:30 | Samstag, 11. Februar 2006
Hölle-Sölle
Werte Dame, Sie dürfen sicher sein, daß es sehr wohl nach ihr benannt wurde, – leben Sie eigentlich auf dem Mond? Ihre Texte waren weder gut noch kritisch, sondern ein ganz ekeliges Geseiche und Geseiere, genau wie der Blödsinn, den Sie hier überall ablassen.
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#8   Brigitte Bussmann   18:17:00 | Samstag, 11. Februar 2006
Sölle
es ist eigentlich Schade, dass das evangelische Zentrum nicht nach Dorothee Sölle benannt wurde. Sie hat sehr gute Texte geschrieben, wohl sehr kritisch, aber an so etwas sollten sich Kirchen gewöhnen.
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#7   GerdEric   17:00:57 | Samstag, 11. Februar 2006
@ Brandenburgis
Wie kommen Sie denn daruf, daß Sölle eine „Theologin“ gewesen sei?
Theologe heisst ja nicht, dass es deiner Wertung entsprechen muss…
Dann waren Lenin, Stalin und Goebbels auch Theologen.
Für manch einen waren die schon sowas wie „Theologen“,
aber auch viele Christen haben schon ge-logen…
Zum Anderen ist es eine bobendlose Unverschämtheit, wie du hier an einer „Auseinandersetzung“ mit Protestanten arbeitest…
in der Art, wie es andere zum Islam tuen,
oder ander in Nordirland.
Christentum kann man nur leben in Treue zur Kirche und davon war Sölle-Hölle Lichtjahre entfernt.
Das wirst du nicht entsdcheiden, oder ist Dein Gott unter Kuratel diener Kirche?
Es ist offensichtlich, daß das Namenschild abmontiert wurde als Hinweis daraun, daß die Dame auch kein Namensschild im Hmmel hat, worauf Sie sich verlassen können.
Dann scheint es solche wie dich auch bei Protestantens zu geben…
Arroganz! ist einer der Stolpersteine zu G’TT.
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#6   Brandenburgis   16:28:02 | Samstag, 11. Februar 2006
@Gerhard
Wie kommen Sie denn daruf, daß Sölle eine „Theologin“ gewesen sei? Das ist eine völlig abwegige Position. Dann waren Lenin, Stalin und Goebbels auch Theologen. Christentum kann man nur leben in Treue zur Kirche und davon war Sölle-Hölle Lichtjahre entfernt. Was schreiben sie hier überhaupt?
Es ist offensichtlich, daß das Namenschild abmontiert wurde als Hinweis daraun, daß die Dame auch kein Namensschild im Hmmel hat, worauf Sie sich verlassen können.
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#5   Gerhard   09:08:38 | Samstag, 11. Februar 2006
Namen als Provokation?
Auch die Kirche, weder die evangelische noch die römisch-katholische, ist eine Kirche, in der alle gleich denken. Als Christen müssen wir dies einander zugestehen und uns in unserer Unterschiedlichkeit respektieren. Auch Dorothee Sölle ist eine Theologin gewesen, die nicht nur versucht hat, Christentum zu leben, sondern die es gelebt hat! Wenn ihre theologische Einstellung sich auch deutlich von konservativ-gläubigen Vorstellungen unterschied, sollte das nicht dazu führen, ein Namensschild heimlich abzumontieren – es sei denn, das dies als ein Scherz gemeint war, was ich mir aber nicht vorstellen kann.
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#4   Yersinia   19:21:30 | Freitag, 10. Februar 2006
das finde ich gut, die Aktion
wirkte sicher im Sinne von Dorothee Sölle – vielleicht haben die „Schilddiebe“ ein Bekehrungserlebnis der etwas eigenen Art?
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#3   GerdEric   18:26:15 | Freitag, 10. Februar 2006
ja wo jibbet denn sowatt
Ist doch schön und erleichternd.
dass man auch über andere lachen kann…
wenn’s bei einem selbst zum Heulen ist.
:-)
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#2   Gotthard   17:23:08 | Freitag, 10. Februar 2006
Simulation
das die Simulation eines Leserbriefes … Brandenburg kann es nicht lassen.
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#1   Brandenburgis   16:46:19 | Freitag, 10. Februar 2006
Augustana
Es ist unverschämt, „Theologie“ an einer angeblichen Hochschule zu simulieren, die auch noch „Augustana“ heißt. „Augustana“ stellt bekanntlich ab auf die „Augsburgische Konfession“, die 1530 dem Kaiser vorgelegt wurde und betrügerisch vorspiegelte katholisch zu sein. Angesichts dieses Betrugsmanövers genannt „Confessio Augustana“ ist die Frage, ob ein Gebäude Sölle, Tölle oder Rölle heißt, völlig nebensächlich.
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