„Hört ihr Völker“ + Inthronisiert + Äpfel, Birnen und Homos + Der Ölpreis steigt + Ein Besen in der Ecke
„Hört ihr Völker“
Vatikan. Heute begeht Radio Vatikan seinen 75. Geburtstag. Der Sender aus dem kleinsten
Staat der Welt ist gemeinsam mit dem ‘BBC’ der älteste Rundfunk der Erde. Am 12. Februar 1931 ertönte
erstmals die Stimme von Papst Pius XI. aus den Radiogeräten: „Hört ihr Völker, das, was ich zu sagen
habe: die Erde höre die Worte aus meinem Mund. Hört, ihr fernen Völker.“ Heute sendet ‘Radio Vatikan’
in 45 Sprachen. Mit 400 Angestellten ist der päpstliche Sender – gemessen an der Einwohnerzahl des Vatikan –
der größte Staatsfunk der Welt.
Inthronisiert
Deutschland. Der neue Bischof des Bistums Hildesheim,
Mons. Norbert Trelle (63), wurde am gestrigen Samstag feierlich in sein Amt eingeführt. Damit hat die
Hildesheimer Herde nach fast eineinhalb Jahren wieder einen Hirten. Der Vorgänger, Bischof Josef Homeyer,
war im August 2004 in den Ruhestand getreten. Mons. Trelle war bisher Weihbischof im Erzbistum Köln.
Äpfel, Birnen und Homos
Österreich. Am seit der Einführung des neuen Liturgischen Kalenders abgeschafften
Valentinstag findet auch im Wiener Stephansdom ein sogenannter „Segnungsgottesdienst für Liebende“ statt.
Laut Auskunft von Dompfarrer Anton Faber sind „alle Liebenden, seien es Ehepaare, Verlobte oder Verliebte“,
eingeladen. Dabei sei „jeder, der sich nach Gottes Segen für seine Beziehung sehnt“, willkommen. Die
Webseite des ‘Österreichischen Rundfunk’ behauptet dazu, daß im Wiener Dom zwischen homosexuellen Verbindungen
und normalen Pärchen nicht unterschieden werde. Ein Leser tut dies allerdings als Unterstellung ab und
schreibt, daß im Artikel „wieder einmal Äpfel mit Birnen vermischt“ würden, „damit’s ein toller Artikel
wird“.
Der Ölpreis steigt
„36,1 Milliarden Dollar verdiente der US-amerikanische Ölmulti ExxonMobil
im letzten Jahr – fast elf Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr und soviel wie kein anderes US-Unternehmen
je zuvor. Damit haben die vier führenden US-Mineralölkonzerne ExxonMobil, Chevron, ConocoPhillips und
Marathon Oil 2005 einen beispiellosen Gesamtgewinn von 66,7 Milliarden Dollar erzielt und ihr Vorjahresergebnis
mehr als verdoppelt. Auch die übrigen Zahlen der Exxon-Jahresbilanz lesen sich wie das Guiness Buch der
Rekorde: Der Jahresumsatz legte von 298 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 371 Milliarden Dollar zu – das
ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz oder das von Schweden.“
Aus ‘Spiegel-Online’ am 30.
Januar 2006
Ein Besen in der Ecke
Die Seherin von Lourdes, Bernadette Soubirous, trat einige Jahre nach
den Erscheinungen ins Kloster der Barmherzigen Schwestern in Nevers ein. Dort stellte Bernadette einer
Mitschwestern einmal die Frage: „Was tut man mit einem Besen?“ Die Mitschwester: „Man kehrt mit ihm.“
„Und danach?“ – fuhr Bernadette weiter. Die Schwester: „Man stellt ihn hinter die Tür in die Ecke.“ „Eben!“ –
antwortete Bernadette – „Das ist meine Geschichte. Maria hat mich benutzt und nun in die Ecke gestellt.
Das ist mein Platz.“
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3 Lesermeinungen
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Fragen Bis heute hat meines Wissens Dompfarrer Mag. Anton Faber seinen im September 2005 gegenüber der
österreichischen PRESSE geäußerten innerkirchlichen Wunsch nicht dementiert: „Er wünscht sich einen
Ritus für wiederverheiratet Geschiedene – und auch für Homosexuelle, die in dauerhafter Partnerschaft
leben wollen – ohne die Grenzen zum Sakrament der Ehe zum Verschwinden zu bringen.“ Von daher überzeugen
die Erklärungen des Dompfarrers noch nicht wirklich, die wir übereinstimmend in der Leserzeitung www.kreuz.net/reader.444.html
vom 11. Februar 2006 und bei kath.net www.kath.net/detail.php?id=12819 am heutigen Tage lesen können.
Sicherlich alles gut gemeint, aber ob damit alle Mißverständnisse glaubwürdig behoben sind?
warum wer Krieg führt? was man in keiner Zeitung lesen kann www.spatzseite.de/ und auch www.saar-echo.de/
Das Öl, der Dollar und das Ende des Imperiums; Welt und Wahnsinn haben sich arrangiert
#1 bonifatius 21:56:22 | Sonntag, 12. Februar 2006
Ölpreis Nun wissen wir, warum die USA mit Irak Krieg führten und Iran unter die Lupe nehmen. Der schnöde
Mammon und die „Verschwägerung“ mit Israel sind die in den Nachrichtenagenturen und Medien verschwiegenen
Gründe.