Kinderabtreibung
Der schmutzige Propagandakrieg der Feminismus-Ideologie gegen die Kinder
In den Jahren der Einführung der Abtreibung in Deutschland hatten die Schlächter, die nach Menschenblut lechzten, zwei Feinde: das Kind und die Kirche. Bilder als Gedenken.
Ende März 1973

Weil die katholische Kirche das Lebensrecht von Kindern verteidigt, propagieren kinderfeindliche deutsche Feminismus-Ideologen in den 70er Jahre eine Kirchenaustritts- Kampagne. Die Blut-Propaganda im Originalton:

„Können wir weiter verantworten, daß wir eine männliche Institution finanzieren, die uns Frauen abspricht, berufstätig zu sein, eine Ausbildung zu bekommen, sinnvoll Schwangerschaft zu verhüten, kurzum: die uns wie eh und je ins Haus, zum Kochen und Kinderhüten, vor allem aber zum Kinderkriegen verdammt?“

Während der Verlesung des Hirtenbriefes der Deutschen Bischöfe zum Abtreibungsparagraph 218 stürmen radikale kinderfeindliche Kommandos den Frankfurter Dom und brüllen: „Ungebornes wird geschützt – Geborenes wird ausgenützt!“ Ein Polizeiaufgebot nimmt einen Schlägertrupp von über 50 Personen in Gewahrsam.

9. März 1974

14 illegale Kinderabtreiber aus Berlin veranstalten nach einer öffentlichen Ankündigung die mediatisierte Tötung eines Kindes.

Die radikale Ideologin Alice Schwarzer (63) dreht für das TV-Magazin ‘Panorama’ einen entsprechenden Propagandabericht.

Die Kamera schwenkt in dem Film auf eine liegende Mutter von 34 Jahren mit Brille.

Einer der 14 anwesenden Kinderabtreiber sagt: „Jetzt setze ich die Zange an, um den Muttermund festzuhalten. Dabei müssen Sie husten!“ Die Mutter hustet. Der Abtreiber: „Hat’s weh getan?“ Die Mutter: „Nein, nur ein bißchen gezwickt.“ Der Film zeigt das Gesicht der Mutter in Großaufnahme.

Die Kinderleiche ist im Film nicht zu sehen.

Der damals ermordete Mensch wäre heute 31 Jahre alt. Auf einer Pressekonferenz behaupten die Kindermörder:

„Jeden Tag werden in der Bundesrepublik 2.000 bis 3.000 illegale Abtreibungen durchgeführt. Unsere Aktion soll Schluß machen mit der Heuchelei. Wir fordern gleiches Recht für alle, die Entwicklung unschädlicher Verhütungsmethoden und kinderfreundlicher Lebensbedingungen.“

Die ARD-Intendanten verbieten den Propagandabericht. Ein Grund für diese Entscheidung ist ein Protest-Telegramm, das am selben Tag vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz, Julius August Kardinal Döpfner († 1976), abgeschickt wurde. Der Kardinal nannte die Bluttat ein Gewaltverbrechen und erstattete dagegen Anzeige.

Aus Protest gegen die Absetzung der Propaganda-Aktion zieht die komplette ‘Panorama’-Redaktion alle Beiträge des Abends zurück. Man sendet 45 Minuten lang ein leeres Studio – ein sprechendes Bild für die tödliche Leere, die von der Kinderabtreibung hinterlassen wird.

11. März 1974

Knapp drei Jahre nach der sogenannten „Selbstbezichtigungskampagne“ von 374 Müttern in der Illustrierten ‘Stern’ – dessen Chefredaktor ein ehemaliger nationalsozialistischer Kriegsberichtserstatter in der Propagandatruppe war – bekennen sich 329 Abtreiber im Wochenmagazin ‘Spiegel’ zu ihrem Verbrechen:

„Wir haben Frauen ohne finanzielle Vorteile zur Abtreibung verholfen und werden dies auch weiterhin tun.“ Der Chefredaktor des ‘Spiegel’ ist ein ehemaliger Leutnant der Wehrmacht, dem noch im April 1945 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen wurde.

5. Juni 1974

Der Bundestag verabschiedet mit einer knappen sozialistischen und liberalen Mehrheit die Fristenendlösung. Der sozialistische Kanzler Willy Brandt († 1992) entzieht sich der Abstimmung, indem er den Raum verläßt. Er ist angeblich gegen die Kinderabtreibung. Die Christdemokraten legen eine Verfassungsbeschwerde ein. Das Gericht setzt das Gesetz per einstweiliger Verfügung außer Kraft – bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

25. Februar 1975

Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Fristenendlösung als mit dem Grundgesetz unvereinbar. Sechs Richter berufen sich auf die „Pflicht des Staates, jedes menschliche Leben zu schützen“. Zwei Richter meinen in einem Minderheitenvotum, die Fristenlösung sei verfassungskonform.

12. Februar 1976

Der Bundestag verabschiedet mit den Stimmen der sozialistisch-liberalen Koalition den reformierten Paragraph 218 mit dem sogenannten erweiterten Indikationsmodell. „Indikationen“ sind Vorwände, die eine Kinderabtreibung angeblich rechtfertigen. Das Gesetz sieht auch eine „soziale Indikation“ vor. Eine Mutter wird nicht bestraft, wenn sie ihr Kind in den ersten drei Lebensmonaten abtreibt, sofern sie sich „in einer Notlage befindet, die so schwer wiegt, daß die Fortsetzung der Schwangerschaft von ihr nicht verlangt werden kann“.

Ob und wann diese Notlage vorliegt, bestimmt ein Arzt, der mit dem Abtreiber nicht identisch sein darf.

Durch diese „soziale Indikation“ ist – so eine Webseite radikaler Feminismus-Ideologen – das „Schlupfloch einer legalen Abtreibungspraxis geschaffen“ worden: „Die Forderung nach der ersatzlosen Streichung des Paragraphen 218 bleibt zwar prinzipiell bestehen, steht aber von nun an nicht mehr im Mittelpunkt der Politik der Frauenbewegung.“

Juli 1979

Am 1. Juli tritt in Deutschland das Gesetz zum Mutterschaftsurlaub in Kraft. Es verlängert den bezahlten Urlaub für Mütter nach der Niederkunft von bisher acht Wochen auf ein halbes Jahr. Radikale Feminismus-Ideologen kritisieren das Gesetz als „Zementierung einer Lebensregel aus der Steinzeit: Vati ernährt die Familie – Mutti gehört zum Kind“.

Die Christdemokraten stellen sich im Vorwahljahr 1979 erneut und vergebens gegen den Unrechtsparagraph 218. Sie kündigen für den Fall eines Wahlsieges die strafrechtliche Verteidigung des Lebensrechtes an.

Der CSU-Politiker und Arzt Hartwig Holzgartner zieht Parallelen zwischen der Abtreibung und der nationalsozialistischen Judenvernichtung:

„Die Nationalsozialisten haben die Juden getötet, die internationalen Sozialisten töten ungeborenes Leben.“

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Joseph Kardinal Höffner († 1987), beklagt den Massenmord an ungeborenen Menschen:

„Wenn Abtreibung Mord ist, dann sind 73.000 Abtreibungen doch ein Mord in Massen.“
      
27 Lesermeinungen
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#28   methusalix †   18:10:55 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Haben Sie es immer noch nicht begriffen?
Wenn eine Frau keine Arbeit hat, dann hat sie auch kein Geld. Und wenn sie kein Geld hat, kann sie auch keine Verantwortung für Kinder übernehmen. Es wäre absolut verantwortungslos Kinder zu bekommen.
Hier zeigen die jungen Frauen von heute bei weitem mehr Verantwortung, als die alten Männer von gestern und die jungen Männer von heute. Dass sich eine Frau auf Gedeih und Verderb, ohne Berufsausbildung, ohne Arbeitsplatz und ohne Aussicht auf eine gesicherte Zukunft für ihre Kinder und ihren Ruhestand, einem Mann praktisch ausliefert, werden doch hoffentlich nicht einmal Sie verlangen.
Früher wurde den Ehefrauen und Müttern zugemutet auch in einer gescheiterten Ehe, in der der Mann zum Fremdgänger, zum Alkoholiker und zum Schläger mutierte, zu bleiben. Heute ist das Dank sei Gott anders und die Männer können nicht mehr erwarten, dass die Frauen jedes miese Verhalten akzeptieren.
Genau das ist der Grund, warum eine Frau erwerbstätig sein muss um ihre und ihrer Kinder Zukunft nicht zu gefährden.
Sehen Sie sich an, was in der DDR gleich nach der Wende passiert ist. Als die Frauen sicher waren, sich und ihre Kinder gut durchzubringen, war die Geburtenrate hoch. Kaum war der heilige Kapitalismus eingeführt, rauschten die Geburtenraten in den Keller.
Geben Sie den Frauen Unabhängigkeit und Sicherheit und die Geburtenrate geht hoch, langsam aber sicher; siehe Skandinavien, siehe Frankreich.
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#27   ultimo   14:58:11 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Schiefes weltbild
Dass Kinder die Freiheit einschränken sage nicht ich , sondern das höre ich immer wieder von jungen Frauen und auch die polit. Diskussion um Kinderhorte etc. sieht die Kinder als freiheitsbehindernd. Deshalb müssen sie abgeschoben werden. tatsächlich ist dieses Weltbild schief, aber es ist nicht meines. Was den Turbokapitalismus betrifft, bin ich der Meinung dass der Feminismus mit seinem Kampf um Beruf und Arbeit um jeden Preis für jede Frau dieses schlechte System eben unterstützt. Dass Frauen arbeiten müssen, um die Familie zu ernähren ist ein anderes Problem. Das hat nichts mit Feminismus zu tun.
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#26   methusalix †   00:22:19 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@ultimo
Dieses herumgeeiere um die Freiheit des Menschen ist eine schlechte alte Angewohnheit des Katholizismus. Das lauwarme eintreten für die Freiheit (und die Demokratie und die Menschenrechte und die Frauenrechte, etc.) mit gleichzeitiger absoluter Überbetonung des Gehorsams macht die katholische Religion gerade so anfällig für totalitäre Ideologien von der rechten Seite.
Dass Sie den Freiheitsbegriff einengen auf „frei von Pflichten zu sein“, besonders Kindern und deren Erziehung gegenüber zeigt nur Ihr schiefes katholisches Weltbild, das sich auf einen wahnhaft angenommenen Missbrauch von Freiheiten, vor allem durch die Frauen, eingeschossen hat.
Der letzte Satz in Ihrem Beitrag ist natürlich der ultimate Unsinn. Ohne Beruf kann keine Frau, ja nicht einmal irgendein Mann, der nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, in unserer turbokapitalistischen Welt überleben. Ohne Beruf kein Einkommen. Ohne Einkommen keine Kinder. Und die „innere Unruhe“ der Menschen auf Kinderlosigkeit zurückzuführen ist schlicht eine Unverschämtheit. Auch Sie können nicht mehr ruhig bleiben, wenn Sie nicht wissen ob Sie morgen noch einen Arbeitsplatz haben, mit dem Sie Ihre Familie ernähren können, oder ob der zu Gunsten des Einkommens oder der Abfindung eines Herrn Ackermann, Esser oder Schrempp vernichtet wird.
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#25   ultimo   18:48:05 | Dienstag, 14. Februar 2006
@methusalix.Freiheit
Jeder katholik glaubt natürlich an die Freiheit und zwar an die Freiheit, die in Christus liegt. Es gibt eben verschiedene Vorstellungen und Bedeutungen von Freiheit. Der Freiheitsbegriff, der vom Feminismus vertreten wird (zumindest in der mir bekannten im Alltag gelebten Form) besagt, dass Freiheit identisch ist mit der Unabhängigkeit von mögichst vielen Faktoren, unter die u.a. auch die Kinder eingereiht werden. So kommt man zur verbreiteten für mich eben ziemlich menschenfeindlichen Haltung,erfülltes Leben sei nur möglich, wenn man möglichst frei von Pflichten ist, z.B. von Kindererziehung. Daraus resultiert eine innere Unruhe in vielen.Der kath.Freiheitsbegriff geht davon aus, dass man sich zwar unabhängig machen kann von allem und jedem, aber doch für etwas entscheiden muss – das geht gar nicht anders. Als katholik entscheidet man sich für Gott und für den Nächsten, also die Kinder. Ich finde, dass z.B. der „Beruf“ oft eine unegbührlichen Vorrang in der Bewertung gegenüber den Kindern bekommt.
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#24   Benedikt   18:22:12 | Dienstag, 14. Februar 2006
@ methusalix
Wie hätten Sie denn gerne Ihre Unfreiheit? Lieber die kommunistische Variante
…für die Sie ja die ganze Zeit eintreten. SCNR ;-).
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#23   methusalix †   18:20:54 | Dienstag, 14. Februar 2006
@ultimo
ultimo:…Der Feminismus baut nämlich auf einem anderen meiner Meinung nach falschen Ideal von Freiheit und Selbstverwirklichung, die katholische Erziehung baut, falls richtig angewandt nicht auf dem Ideal einer Freiheit die auf Kosten der anderen geht.
Freiheit ein falsches Ideal! Man höre und staune. Wie hätten Sie denn gerne Ihre Unfreiheit? Lieber die kommunistische Variante mit der Stasi oder doch lieber altdeutsch auf Naziart mit der Gesatpo.
Die katholischen Versionen der Unfreiheit wären allerdings zeitnaher: das Spaniens Franco muss Ihrem Ideal von katholischer Unfreiheit schon recht nahe gekommen sein. Auch der klerikal-faschistische Ständestaat in Österreich nach dem zweiten Weltkrieg sollte Ihnen gefallen haben.
Unser Glück ist es, dass Sie nicht die Politik in diesem Land bestimmen und wenn die katholische Kirche so weitermacht wie bisher, wird sie in wenigen Jahren zu einer bedeutungslosen Sekte verkommen sein. Schade eigentlich, was hätte man aus Jesu’ Vorbild machen können; aber nein, es musste ein machtvoller katholischer Beamtenstaat her, der immer mit den Mächtigen der Welt klüngelt und so sein eigenes Ideal schamlos, um der Macht willen, verraten hat.
Und die katholische Erziehung? Bestand doch meistens aus der Prügelstrafe und Kopfnüssen. Es gibt ein Sprichwirt im Deutschen, das verwendet wird, wenn etwas sehr weh tut: „Da wist du ganz katholisch!“ Was könnte dieses Sprichwort begründet haben?
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#22   Rosalinde   11:21:44 | Dienstag, 14. Februar 2006
@ultimo
Der Feminismus beinhaltet aber das Kinderfeindliche und Familienzerstörende schon in der Theorie
Das müssten Sie mir etwas genauer erklären- immerhin bekommen wir Frauen, und um unsere Emanzipation als solche in einer patriarchal strukturierten Welt geht es ja, die Kinder. Ein ernstzunehmender Feminismus kann nicht Kinderfeindlich sein.
Familienzerstörend ist der Feminismus auch nur, wo es sich um die bürgerliche Kleinfamilie mit Papa als einzigem Ernährer und autoritärem Despoten geht, der den Frust, den er lieber mal in Aktion gegen ihn beherrschende Kräfte umsetzen sollte, an seiner Familie auslässt. Nach dem Motto: Nach oben (Gesellschaft) buckeln nach unten (Kleinfamilie) treten.
Nicht die Feministinnen sind Gesellschaftszerstörend, sondern diejenigen, die nicht sehen wollen, daß eine Gesellschaft, die „Frauenarbeit“ als nicht profitabel ausklammert, sich von selbst zerstören wird.
@Höck
Der NS hat auf die Familienstrukturen, die Feministinnen bekämpfen, gebaut.
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#21   Onan †   08:10:14 | Dienstag, 14. Februar 2006
@uwe schmidt
das waren sicher die illuminaten und die freimaurer!!!
die wollen nicht dass jeder 7 kinder hat, und die wollen einfach nicht kapieren, dass jede frau gerne auf das eigene leben verzichtet für ihren mann!!!
Skandal!
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#20   Uwe Schmidt   00:08:38 | Dienstag, 14. Februar 2006
abtreibung
ist legalisierter Völkermord. Es geht hier um die Zukunft unserer Völker. Rockefeller, Kissinger und Rothschild wollen die Weltbevölkerung von den derzeit 6 Milliarden auf 2 reduzieren. Im Memorandum 200 von 1974 hat Kissinger mal die Katze aus dem Sack gelassen, warum Nachwuchsreduzierung für die Finanzclique so wichtig ist:
1. Ein stark wachsendes Volk bekommt im internationalen Maßstab ein zu großes Gewicht
2. Eine neue, junge, dynamische Generation wird höchstwahrscheinlich die prowestlichen Regierungen hinwegfegen und selbst das Ruder in die Hand nehmen
3. Die vielen Menschen in den armen Ländern werden zuviel von den dortigen Rohstoffen verbrauchen, die eigentlich „der Westen“ für sich habe möchte
4. Es werden die westlichen Investitionen in den Drittweltländern gefährdet
Auch die Umweltbewegung wurde von der Wall Street lanciert, hauptsächlich mit dem Ziel „Bevölkerungsreduktion“.
Aber auch von Deutschland wird nicht viel übrig bleiben, wenn wir nicht endlich umdenken. In 50 Jahren wird die Hälfte aller „Deutschen“ türkischer Herkunft sein, in 100 dürfte unser herrliches Land in „Turkestan“ umbenannt worden sein…
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#19   joergx2000   23:53:39 | Montag, 13. Februar 2006
Was sagt doch gleich Papst Pius XI…
…schon im Jahr 1930 in seiner Enzyklika Casti Connubi ?:
-zum Thema Abtreibung :
„Sollte jedoch die öffentliche Gewalt diesen Kleinen nicht allein den Schutz versagen, sie vielmehr durch Ihre Gesetze und Verordnungen den Händen der Ärzte und anderer zur Tötung überlassen oder ausliefern, dann möge sie sich erinnern, daß Gott der Richer und Rächer des unschuldigen Blutes ist,das von der Erde zum Himmel schreit.(Gen 4,10 )“
-zur s.g.Frauenempazipatzion bzw Feminismus :
„Aber das ist keine wirkiche Befreiung der Frau; sie enthält nicht jene der Vernunft entsprechende und gebührende Freiheit, wie sie die here Aufgabe der Frau und Gattin fordert. Sie ist eher eine Entartung des weiblichen Empfindens und der Mutterwürde.“
Hat man da noch etwas hinzuzufügen ?
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#18   ultimo   19:00:56 | Montag, 13. Februar 2006
@methusalix
Ich habe geschrieben: eine Ursache, nicht die Ursache. Dass katholische Erziehung missverstanden wurde und fehlegeleitet sein konnte, stimmt. Der Feminismus beinhaltet aber das Kinderfeindliche und Familienzerstörende schon in der Theorie, das katholische Modell nicht. Der Feminismus baut nämlich auf einem anderen meiner Meinung nach falschen Ideal von Freiheit und Selbstverwirklichung, die katholische Erziehung baut, falls richtig angewandt nicht auf dem Ideal einer Freiheit die auf Kosten der anderen geht.
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#17   methusalix †   18:19:37 | Montag, 13. Februar 2006
Hallo Letzter!
ultimo: legitimer FeminismusIch glaube nicht, dass es einen legitimen Feminismus gibt. Er scheint zwar human zu sein, aber er ist tatsächlich eine Hauptursache für die zerrütteten Ehen und die psychisch labilen Kinder , sofern sie noch zur Welt kommen.
Prügelnde Männer, fremdgehende Männer, Männer die ständig besoffen sind und sich einen Dreck um ihre Familie kümmern kommen in Ihrem Weltbild wohl nicht vor?
Das halte ich für ein Zeichen übler psychischer Labilität! Ist daran jetzt Ihre Mutter schuld, weil sie Feministin war, oder Ihr Vater, weil er Sie zu katholisch mit der Rute aufgezogen hat?
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#16   Ansgar   17:29:22 | Montag, 13. Februar 2006
Thomas A. Höck
Werter Herr Höck, ich schätze den Großteil Ihrer Beiträge, möchte Sie gerade darum bitten: Lassen Sie sich doch nicht zu diesen ewigen NS-Vergleichen hinreißen! Die durchschimmeln mittlerweile jede Diskussion in Deutschland. Menschen wie Rosalinde werden die eineweg nicht eingängig sein, weil sich sich ja extrem aninazig wahrnehmen. Diesen Leuten muß man klarmachen, daß sie gegen alles Recht die Tötung schutzloser, eigenständiger Menschen verteidigen (schlimmstenfalls vornehmen); kleine Menschen, die auch leben wollen.
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#14   Sulpicius   16:12:48 | Montag, 13. Februar 2006
@Rosalindchen
Seit wann sind demokratische Prozesse nur einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe vorbehalten? Natürlich nehmen auch wir Männer Stellung zur Abtreibung, welche übrigens keine nur private Angelegenheit ist. Wenn Kinder einer Gesellschaft ermordert werden, ist dies auch von gesellschaftlichem Interesse. Du lebst nicht abgeschottet nur für Dich!
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#13   Rosalinde   15:59:03 | Montag, 13. Februar 2006
@jean und ultimo
Also, ich kapiere nicht, warum zB. Jean es nicht den Frauen überlassen möchte, zu entscheiden, ob und unter welchen Umständen sie Kinder bekommen möchten.
Ultimo, dass was Sie da an Anomien anführen ist sicher nicht die Folge der Frauenemanzipation. Zwar dürften beide Variablen korrelieren, allerdings sind beides Phänomene der postfordistischen Gesellschaftsumwälzung- der Feminismus ist dabei ein legitimer und natürlich erwünschter Teil, während die Instabilität sozialer Beziehungen der emanzipatorisch von allen Menschen aufzufangende Effekt einer durchkapitalisierten Gesellschaft ist.
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#12   ultimo   15:49:40 | Montag, 13. Februar 2006
legitimer Feminismus
Ich glaube nicht, dass es einen legitimen Feminismus gibt. Er scheint zwar human zu sein, aber er ist tatsächlich eine Hauptursache für die zerrütteten Ehen und die psychisch labilen Kinder , sofern sie noch zur Welt kommen.
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#11   Jean   15:43:27 | Montag, 13. Februar 2006
Rosi
„Männer kümmert Euch um Euren eigenen Kram und haltet Euch endlich aus der Abtreibungsdebatte heraus“
… deshalb halten wir Männer uns ja gerade nicht aus Abtreibungskampf heraus. Capito?
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#10   Rosalinde   15:23:56 | Montag, 13. Februar 2006
Schmutzige Propaganda?
Der Artikel formuliert die hinterletzten Hetzreden gegen legitime feministische Arbeit. Aber das ist ja den hier anwesenden Männern recht. Alice Schwarzer als Radikalfeministin hinzustellen, geht übrigens an der Realität vorbei: Frau Schwarzer ist dermassen im neoliberalen Mainstream gelandet, daß das Wort Feministin schon nicht mehr passt. Männer kümmert Euch um Euren eigenen Kram und haltet Euch endlich aus der Abtreibungsdebatte heraus- vor allem dann, wenn Ihr aus religiösen Gründen niemals Kinder bekommen werdet (zumindest nicht offiziell)!
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#9   Ansgar   15:09:58 | Montag, 13. Februar 2006
EK II.
„…Der Chefredaktor des ‘Spiegel’ ist ein ehemaliger Leutnant der Wehrmacht, dem noch im April 1945 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen wurde.“
Was, bitte, hat dies mit der Protegierung von Kindstötungen zu tun? Die Tapferkeitsauszeichnung ist vermutlich das Ehrenvollste, was Rudolf Augstein in seinem Leben zustande gebracht hat. Simpelt kreuz.net jetzt auf einmal kräftig mit den Dummlinken mit und schwingt die Faschismuskeule (Eisernes Kreus = Nazi = Kindstötungen)? Dann aber aufgepaßt, daß die Keule nicht auf’s eigene Haupt zurückschwingt. Eine Diskussion, in der sich alle gegenseitig als Nazis überführen und dazu untaugliche „Beweise“ heranziehen, ist nur noch possierlich.
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#8   Sulpicius   14:20:57 | Montag, 13. Februar 2006
Propaganda
dessen Chefredaktor ein ehemaliger nationalsozialistischer Kriegsberichtserstatter in der Propagandatruppe war
Tja, gelernt ist eben gelernt! Dieser Herr war übrigens nicht der einzige seiner Zunft. Man fand die Herren vielfach als Chefredakteure und Herausgeber bei großen deutschen Tageszeitungen der Nachkriegszeit. Entnazifizierung? In diesen Fällen wohl (bewußt) schiefgelaufen…
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#7   markos evgenikos   12:46:53 | Montag, 13. Februar 2006
Bravo!
Schöner Artikel.
Die RKK in Deutschland muss stärker kämpfen gegen Abtreibungen.Ausch der Papst muss sich dafür einsetzen
und Demos organisieren wie im lezten Jahr in Italien.
So kann das Christentum im Westen vorangetrieben werden.
Ihr braucht die Hilfe des Papstes.
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#6   richard   11:09:39 | Montag, 13. Februar 2006
Die wahren Schuldigen
am bis heute andauernden millionenfachem Massenmord sind nicht die von U. Schmid genannten Personen, das ist viel zu kurz gegriffen. Diese Propagandisten des Todes
sind die vorgeschobenen Bauern am Schachbrett. Der Plan für den Genozid ist Jahrzehnte älter und hat seinen Ursprung in den USA. Der Plan konnte aber nur gelingen, weil die CDU/CSU immer einen Filiale der „CIA“ war.
richard
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#5   virOblationis   08:36:06 | Montag, 13. Februar 2006
Schuldige
Und sehr viele haben es wohlwollend toleriert, als vermeintlichen „Fortschritt“ begrüßt, so damals auch ich.
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#4   Uwe Schmidt   01:05:51 | Montag, 13. Februar 2006
wer war schuld?
Nennen wir ruhig die Schuldigen von damals: allen voran Alice Schwarzer, Inge Meisel, der Stern, der Spiegel, Panorama.
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#3   Sulpicius   00:33:14 | Montag, 13. Februar 2006
Herzlichen Dank…
… für die Dokumentation. Damals war ich zu jung, um diesen perversen Propagandafeldzug bewußt mitzuerleben! Die vorgebrachten „Argumente“ damals wie heute: mehr als dümmlich! Unterste Schublade! Und das war die Generation, die für sich in Anspruch nimmt, gegen die Nazis der Adenauer-Ära aufgestanden zu sein… Erbärmlich!
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#2   Benedikt   22:44:35 | Sonntag, 12. Februar 2006
Panorama
Die ARD-Magazine sind wirklich unterste Schublade – und das offenbar schon seit mehr als 30 Jahren.
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#1   bonifatius   21:32:13 | Sonntag, 12. Februar 2006
Himmlschreiende Not
Danke Kreuz.net für diese Rückschau.Warum haben alle deutschen Bischöfe Erzbischof Dyba so im Stich gelassen und ihn so konterkariert??? Was sind oder waren das für Hirten? Wo sind heute die mutigen Verkünder des Evangeliums? Das Blut schreit zum Himmel!
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