Nationalsozialismus
Heute ist in Deutschland ein furchtbarer Jahrestag
Er lastet besonders auf dem deutschen Gewissen, weil er verschwiegen und geleugnet wird. Hartnäckig weigert sich Deutschland, dafür eine Wiedergutmachung zu leisten.
(kreuz.net, Münster) „30 Jahre nach Einführung der Indikationenregelung hat Deutschland ein großes demographisches Problem. Es gibt zu wenig Kinder“, erinnert Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), an den weitreichenden Beschluß des Deutschen Bundestages vom 12. Februar 1976.

Die Novellierung des Paragraphen 218 Strafgesetzbuch beinhaltete die Einführung der Straffreiheit bei Abtreibungen innerhalb der ersten zwölf Wochen bei sozialer und kriminologischer Indikation, bis zur 22. Woche bei der eugenischen Indikation und ohne Einschränkung bei einer enggefaßten medizinischen Indikation.

„Selbsternannte Frauenrechtlerinnen kämpften mit dem Slogan ‘Mein Bauch gehört mir’ für die Entscheidungsfreiheit der Frau, ihr Kind abtreiben zu lassen.

Dies hat das Rechts- und Unrechtsbewußtsein in Deutschland nachhaltig verändert und den Wert eines ungeborenen Kindes zur Disposition gestellt.“

Die Folgen sind über 4,2 Millionen Kinder, die in Deutschland seither – wie das Statistische Bundesamt festhält – ihr Leben durch Abtreibung verloren haben.

„Hier stellt sich“, so Frau Löhr, „für uns alle die Frage, wie weit sich durch die Einführung der Straffreiheit beim Paragraphen 218 in unserer Gesellschaft ein fataler Bewußtseinswandel vollzogen hat, der das Leben eines ungeborenen Kindes nicht mehr als prinzipiell zu schützendes Rechtsgut ansieht?“

Aktuelle Umfragen belegen, daß die Mehrheit der Bevölkerung inzwischen Abtreibung nicht mehr für rechtswidrig hält.

Auf internationaler Ebene fordern Organisationen wie ‘International Planned Parenthood Federation’, die Dachorganisation von Pro Familia, sogar den Anspruch, Abtreibung zum Menschenrecht zu erklären.

Schützte der Staat früher das Leben ungeborener Kinder durch Androhung von Strafe, so finanziert er heute zu 90 Prozent rechtswidrige, aber straffreie Abtreibungen nach einer bescheinigten Schwangerschaftskonfliktberatung.

„Wie will die Bundesregierung überzeugend und glaubwürdig für eine kinderfreundliche Zukunft werben und Eltern zu mehr Kindern motivieren, wenn sie zugleich die Tötung der ungeborenen Kinder finanziell aus Steuermitteln in Höhe von über 40 Millionen Euro jährlich fördert“, kommentiert die Bundesvorsitzende.

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU und Mitglied im Bundesverband Lebensrecht.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Brandenburgis   18:46:06 | Montag, 13. Februar 2006
Lebensrecht
Mit einem posting hier kann man keine „Lebensrechtler“ spalten. Ebenfalls kann man sich nicht zum „Steigbügelalter“ machen. Man tut einfach seine Meinung kund. Zwei Argumente habe ich bereits unten geliefert, vielleicht befassen Sie sich erst einmal mit denen, bevor Sie hier herumblöken. Es bleibt dabei, wer CDU und ÖVP unterstützt,kann kein Abtreibungsgegner sein, geschweige denn gegen die Abtreibung etwas tun.
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#13   Filip Jovic   17:03:15 | Montag, 13. Februar 2006
@Brandenburgis:
„Brandenburgis“ will offensichtlich die Lebensrechtler spalten. Mit seiner Hetze gegen die CDL macht er sich zum Steigbügelhalter der Abtreibungsmordlobbyisten. Offensichtlich gehört er selbst der Abtreibungsmordbewegung an.
Brandenburgis. Sie hetzen gegen Lebensrechtler, liefern aber keine Argumente, mit der Sie Ihre Angriffe gegen die CDL untermauern.
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#12   Brandenburgis   13:13:30 | Montag, 13. Februar 2006
@Konrad
Die CDL ist eine Organisation, die de facto die Abtreibungspolitik unterstützt. Das kann niemand billigen. Das das gleiche auch für die DBK und Lehmann gilt, ändert nichts daran.
Wo hat sich Adenauer derartig geäußert? Das würde mich mal interessieren.
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#11   PetrusII   12:54:07 | Montag, 13. Februar 2006
Familienpolitik
Die Diskussionen, die sich zur Zeit der Familienpolitik in D.widmen,laufen ins Nichts.Leider wird den meisten Familien so nicht geholfen.Wir haben in Deutschland fast 7 Mio Arbeitslose.Und nun soll den Doppelverdienern und Alleinerziehenden geholfen werden.Die Politik ist eine reine GOTTLOSE,KOMMUNISTISCH,vom Tod geprägte Politik.Die Deutschen haben in den letzten Jahren mehr Kinder ermordet,als die WK an Todesopfer gefordert hatten.Und dass mit Unterstützung der Politik.Die Homoehe wird als Familie bezeichnet.Diese Abartigkeit wird von der Politik geschützt und durch Schulbücher anscheinend noch gefördert.Die Bevölkerung soll nun ja nicht meinen,wenn man die „C“ Parteien wählt wird alles gut.Fast alle unterstützen diese Politik.Die nicht „C“ Parteien leben ja öffentlich in Ihren Parteichefs die Homosexualität.Kann so die Zukunft v.Dt.aussehen?Wenn es untergehen soll ja.Gibt es eine Rettung?Ja!Die Bekehrung unseres Volkes zum wahren christlichen Glauben.Doch müssen auch wir uns selber an die eigene Nase fassen.Geben wir Gott,was Gott von uns als liebender Vater verlangt?Gehen wir noch zu Ihm,-nicht in den Wald usw.- in die Kirchen?Empfangen wir noch die hl. Sakramente?Wie sieht der Ausweg aus diesem Teufelskreislauf aus?Wir haben ihn,nur ist er den wenigsten bereits aufgefallen.An alle Familien ergeht nun mein Aufruf!Gehen Sie in Ihre Pfarreien und verlangen nach der Kraft der Wiederherstellung Deutschlands!Was das ist?Die überlieferte hl.Messe!+Der Empfang der hl.Sakramente.
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#10   markos evgenikos   12:51:40 | Montag, 13. Februar 2006
Bravo Keruz
Schöner Artikel
Für uns Griechen:Idealen:
Religion,Heimat,Familie.
Weiter so…
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#9   Benedikt   12:13:03 | Montag, 13. Februar 2006
@ bonifatius
Richtig und aus diesem Grund war der Ausstieg – wie ich geschrieben hatte – ja auch vertretbar.
@ chris
Ich sage: Die Beratunsstellen haben vielen Menschen das Leben gekostet!!!
Keine Ahnung, warum Sie das Perfekt verwenden – die Beratungsstellen gibt es immer noch, nur eben nicht mehr in kirchlicher Trägerschaft. Dem System hat der Ausstieg überhaupt nicht geschadet.
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#8   bonifatius   11:20:46 | Montag, 13. Februar 2006
Du sollst nicht töten!
@Gotthart & Benedikt, schon viel wurde über das pro und contra der „Tötungsscheine“ diskutiert. Es ist einfach erbärmlich, das Erbsenzählen mit dem Lebensrecht jedes einzelnen Menschen zu verbinden. Man opfert mit kirchlichem Segen Legionen von unschuldigen Kindern, um einige wenige zu retten.
Fact ist, dass mit dem Einbinden der sog, kirchlichen Beratung in den staatlich sanktionierten Tötungsmechanismus eine Verharmlosung der Tötung der Kinder im Mutterleib erreicht wurde. Das schlechte Gewissen der Öffentlichkeit wurde narkotisiert.
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#7   Chris   11:04:40 | Montag, 13. Februar 2006
Zu Gotthard Berat.-Stellen
Gotthard schrieb: „Das „Hard_Rock“-Geschrei gegen die Abrteibung hat noch kein einziges Leben gerettet! Die Betragungsstellen dagegen viele!“
Ich sage: Die Beratunsstellen haben vielen Menschen das Leben gekostet!!! Wer das Leben von Menschen zu Diskussion stellt, wer also darüber berät, der nimmt nicht nur Eltern die Hemmschwelle zur Abtreibung, also zum Mord, sondern er vermittelt das Gefühl, dass Abtreibung nicht gut aber nichts böses ist. Berater für Leben oder Tod!?
Der Teufel ist wirklich, wirklich, wirklich ein sehr kluger und listiger Kopf, dann muss man ihm zugestehen!
www.desiderat.org
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#6   Gotthard   23:50:39 | Sonntag, 12. Februar 2006
Beratungsstellen
Sinn der Beratungsstellen war niemals die Befürwortung der Abtreibung. Aber weil das so gesehen werden konnte, war der Ausstieg bzw dessen Verfügung letztendlich die richtige Entscheidung.
Die Beratunsstellen waren eine absolut richtige Entscheidung. Der Ausstieg der kath. Kirche ist eine Katastrophe im Sinne des Lebensschutzes.
Das „Hard_Rock“-Geschrei gegen die Abrteibung hat noch kein einziges Leben gerettet! Die Betragungsstellen dagegen viele!
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#5   Benedikt   22:38:52 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ bonifatius
Sinn der Beratungsstellen war niemals die Befürwortung der Abtreibung. Aber weil das so gesehen werden konnte, war der Ausstieg bzw dessen Verfügung letztendlich die richtige Entscheidung.
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#4   bonifatius   21:45:35 | Sonntag, 12. Februar 2006
Etikettenschwindel
Nicht nur CDU/CSU betreiben Etikettenschwindel. Wie stehts mit unseren Kirchenfürsten? Welchen Eiertanz führten sie auf, als JP II ihnen den Beratungsschein (später donum vitae = Geschenk des Todes) verbot?
Welche Schande für die Würdenträger!
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#3   Chris   21:18:43 | Sonntag, 12. Februar 2006
Schlangenzungen sind gespalten
Ich schließe mich dem Vogänger an. Die CDU/CSU treibt ein listiges Spiel um die Stimmen der Katholiken weiterhin zu bekommen. Eine Handvoll Christdemokraten setzen sich gegen Abtreibung ein, aber die Mehrheit schweigt und will keine Änderung von §218. Obwohl sie doch jetzt an der Regierung sind. Das gleiche Spiel bei dem Gottesbezug in der EU-Verfassung, jetzt sind sie an der Macht, jetzt redet kein Christdemokrat mehr vom Gottesbezug in der Verfassung, stattdessen kündigte Merkel schon Alleingänge zur Aktivierung an.
www.desiderat.org
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#2   Konrad   19:11:59 | Sonntag, 12. Februar 2006
Gut, wenn auch ein trauriges Jubiläum,
immerhin gibt es die CDL, und der vorherige Poster soll sich in eine Sekte verkriechen!
Zu erinnern ist leider auch an das Umfallen der Deutschen Bischofskonferenz unter ihrem Vorsitzenden Lehmann. Sein Kardinalsrot erinnert an das Blut der unter seiner indirekten Mitwirkung und amtlichen Billigung umgebrachten Kinder. Aber auch Meisner hat von diesem Blut Flecken in seinem Purpur. Nur Dyba war klar und rein. Er ist der eigentliche Zeuge der Wahrheit, alle anderen Bischöfe waren zu feige und ließen sich von Lehmann instrumentalisieren. Das wird spätere Geschichtsschreibung noch aufarbeiten – ein schlimmeres Kapitel als die von Adenauer kritisierte Nazi-Anpassung einiger Mitra-Träger.
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#1   Brandenburgis   14:09:54 | Sonntag, 12. Februar 2006
CDL – nicht für das Leben
Die CDLer unterstützen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und ihre Stimmen bei Wahlen eine kriminelle Pro-Abtreibunsgspolitik. Sie sollen den Mund halten und verschwinden.
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