In Polen ist erneut ein heftiger Streit um den Radiosender ‘Radio Maryja’ ausgebrochen. Dabei wird das Radio von liberalen Medien ebenso kritisiert, wie auch von manchen Bischöfen. Von Przemyslaw Bentkowski, Posen.
Montag, 13. Februar 2006 23:56
Uwe Schmidt: PiS + Kaczynscy
Naja, man muss auch sehen, dass die Siegerpartei PiS und ihre Kaczynski-Zwillinge sicher nicht an die Macht gekommen wären ohne die massive Unterstützung durch die Rydzyk-Medien, wovon „Nasz Dziennik“ wohl noch einflussreicher ist als Radio Maryja. Freuen wir uns doch, dass Polen nun endlich von Patrioten regiert wird, die mit dem Saustall aus Korruption, Prostitution und Sittenverwahrlosung gründlich aufräumen und das Gemeinwohl aller Bürger anstreben werden! Eine liberale Partei wie die PO zu unterstützen (was der ehemalige Sekretär seiner Heiligkeit Johannes Paul II. Stanislaw Dziwisz vom Opus Dei ja getan hat…), wäre für einen Katholiken erstens unsozial, zweitens ein Verrat am Vaterland und den Idealen von Solidarnosc und drittens aus moralisch-sittlichen Gründen sehr abträglich gewesen.
Montag, 13. Februar 2006 21:30
Gotthard: katholischer Sender?
Radio Maryja und sein Direktor – der Redemptoristenpater Tadeusz Rydzyk – haben bei der Entstehung dieses
politischen Bündnisses mitgewirkt.
Was an diese Radio-Sender, der Politik und Wahlkampf für rechts-konservative Politker macht, katholisch sein soll, ist mir schleierhaft.
Der Name Maria ist nicht durch Copyright geschützt…
Was an diese Radio-Sender, der Politik und Wahlkampf für rechts-konservative Politker macht, katholisch sein soll, ist mir schleierhaft.
Der Name Maria ist nicht durch Copyright geschützt…
Montag, 13. Februar 2006 20:51
Kaveri_Puola: tja.:)
Reszczynski ein bekannter Journalist? Tja, Anfang 90er hat er ein Nachrichtenprogramm moderiert und jetzt kennt ihn fast keiner. tendenzielle schilderung eines Rydzyk-Beauftragten, die nichts mit der Realitaet zu tun hat und die armen Traditionalisten glauben, Rydzyk ist ihr Freund:)
Montag, 13. Februar 2006 18:57
Wunderkind †: womnit wir wieder bei der wurzel…
allen übels wären, nicht wahr?!
fakt ist doch, das es einfach nicht aktzeptabel ist, wenn die berichterstattung nur einem sender übertragen wird.
und da ist es vollkommen egal ob er nun katholisch oder sonstwie eingestellt ist.
vor allem das eine zeitung von der regierung quasi „belohnt „ wird und so die ranggleichheit anderer zeitungen beeinträchtigt wirdist schlimm.
aber wie gesagt das wäre auch bei einer linken oder liberalen zeitung schlimm.
fakt ist doch, das es einfach nicht aktzeptabel ist, wenn die berichterstattung nur einem sender übertragen wird.
und da ist es vollkommen egal ob er nun katholisch oder sonstwie eingestellt ist.
vor allem das eine zeitung von der regierung quasi „belohnt „ wird und so die ranggleichheit anderer zeitungen beeinträchtigt wirdist schlimm.
aber wie gesagt das wäre auch bei einer linken oder liberalen zeitung schlimm.
Montag, 13. Februar 2006 17:09
apex: @ Fiore
Journalismus ist ja ok, aber bereits während des Wahlkampfes hat sich Radio Marya selbst „vor den (Partei)
Karren gespannt“. Jetzt das hier ist wieder eindeutiges politisches handeln.Schwuler, nicht der Journalismus
und nicht das politische Handeln stört dich, sondern die Wahrheit über die Homosexualität, die Radio
Maryja zur Sprache bringt.
Montag, 13. Februar 2006 16:53
Athanasius: Hah joa…
Die Bischöfe sind dagegen, aber denoch rührt Radio Marya fest die Polittrommel
…sprach der Befürworter und Verteidiger der Ideologen der Befreiungstheologie.
Sie sind ja nur dagegen, weil in diesem Falle dem konservativen Lager und dem lebensfreundlichen politischen Kreis „Dienste“ verliehen werden.
Ihre Hypocrisie ist leicht durchschaubar, Fiore.
Und es sind mir sehr viele Geistlichen bekannt die in der Politik engagiert sind – indirekt. Aber direkt ist ja auch mit Dispensation möglich. Was denn von Kardinal Villot, Rampolla, Sodano…oder Merry del Val?
…sprach der Befürworter und Verteidiger der Ideologen der Befreiungstheologie.
Sie sind ja nur dagegen, weil in diesem Falle dem konservativen Lager und dem lebensfreundlichen politischen Kreis „Dienste“ verliehen werden.
Ihre Hypocrisie ist leicht durchschaubar, Fiore.
Und es sind mir sehr viele Geistlichen bekannt die in der Politik engagiert sind – indirekt. Aber direkt ist ja auch mit Dispensation möglich. Was denn von Kardinal Villot, Rampolla, Sodano…oder Merry del Val?
Montag, 13. Februar 2006 15:52
FioreGraz: @Tradi
Journalismus ist ja ok, aber bereits während des Wahlkampfes hat sich Radio Marya selbst „vor den (Partei)
Karren gespannt“. Jetzt das hier ist wieder eindeutiges politisches handeln.
LG
Fiore
LG
Fiore
Montag, 13. Februar 2006 15:34
Wunderkind †: demokratie?!
wenn sich der senderzum alleinigen sprachror der regierung aufschwingt dann nenne ich das allerdings politisches
handeln.
ich finde es allgemein seltsam das eine demokratische regierung eine bestimmte mediengruppe bevorzugt.
das entspricht nicht der demokratischen grundidee in der ja bekanntlich möglichst alle vertreten sein sollten.
ich finde es allgemein seltsam das eine demokratische regierung eine bestimmte mediengruppe bevorzugt.
das entspricht nicht der demokratischen grundidee in der ja bekanntlich möglichst alle vertreten sein sollten.
Montag, 13. Februar 2006 14:02
Stimme aus dem Tradiland: @ FioreGraz
Die zwei Canones sind sicherlich nicht erfüllt. Journalismus gilt im CIC sicherlich nicht als Ausübung weltlicher Gewalt. Partei- und Gewerkschaftsfunktionen üben die Leiter des Senders nicht aus.
Montag, 13. Februar 2006 13:37
FioreGraz: noch schlimmer
Can 284 §3 – Öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit
sich bringen, ist den Klerikern verboten.
Can 287 §2 – In politischen Parteien und an der Leitung von Gewerkschaften dürfen sie nicht aktiv teilnehmen, außer dies ist nach dem Urteil der zuständigen kirchlichen Autorität erforderlich, um die Rechte der Kirche zu schützen oder das allgemeine Wohl zu fördern.
Die Bischöfe sind dagegen, aber denoch rührt Radio Marya fest die Polittrommel
LG
Fiore
Can 287 §2 – In politischen Parteien und an der Leitung von Gewerkschaften dürfen sie nicht aktiv teilnehmen, außer dies ist nach dem Urteil der zuständigen kirchlichen Autorität erforderlich, um die Rechte der Kirche zu schützen oder das allgemeine Wohl zu fördern.
Die Bischöfe sind dagegen, aber denoch rührt Radio Marya fest die Polittrommel
LG
Fiore
Montag, 13. Februar 2006 13:23
2Tm2,3: Radio Maryja
gehort dem Redemptoristenorden.
Montag, 13. Februar 2006 12:04
ottaviani: wem gehört d
der sender eigentlich
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