Gentechnik
Geisteskrankheiten nehmen stark zu
Der Präsident des pästlichen Rates für die Krankenpastoral machte einige Anmerkungen zu einem seltsamen Phänomen.
(kreuz.net, Vatikan) In der Stadt Adelaide – in Südaustralien – ging kürzlich die Feier des Weltkrankentages zuende. Dieses Jahr standen die Geisteskrankheiten im Mittelpunkt des Anlasses.

An der Veranstaltung nahm auch Kurienkardinal Javier Lozano Barragán – der Präsident des päpstlichen Rates für die Krankenpastoral – teil.

In seiner Predigt am Festtag der Muttergottes von Lourdes erklärte der Kardinal, daß Geisteskrankheiten gegenwärtig weltweit stark zunehmen: „500 Millionen Menschen dürften heute davon betroffen sein.“

Am Ursprung der Krankheit stünden viele Gründe, etwa die Ablehnung Gottes und der moralische und religiöse Relativismus.

Als weitere Gründe nannte Kardinal Lozano die Krise der wichtigsten Werte, den Hedonismus und Materialismus, die technologisierte, in sich geschlossene Kultur, eine Überzahl gehegter Wünsche oder die magischen Rituale vieler Sekten.

„Da einer der Hauptgründe für die Geisteskrankheit das Ungleichgewicht in der Familie ist, sollte der Schutz der Würde von Geisteskranken dort beginnen.“

Der Kardinal beklagte die Auflösung der Familie in vielen Teilen der Welt: „Wir müssen daher die Familie stärken. Basis dafür ist eine ernsthafte, angemessene und tiefgehende Vorbereitung auf die Ehe.“

Er hoffe auch, daß inhumane Methoden der Behandlung Kranker der Vergangenheit angehören:

„Dasselbe hoffen wir für die in einigen Ländern früher gepflegte Praxis, Menschen mit politisch anderen Ansichten als krank zu klassifizieren.“

Um die Würde der Geisteskranken zu schützen, müßten weltweit Gesetze erlassen werden, die den Erkenntnissen der psychiatrischen Medizin Rechnung tragen. Das gelte vor allem für die Hospitalisierung von Geisteskranken.
      
34 Lesermeinungen
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#34   Veritatis †   22:54:20 | Sonntag, 29. April 2007
Lotteraners kranker Geist…
Er und seine Texte sollen wohl den Titel des Artikels als Realität beweisen…
Somit nur die Frage: Wieviele Menschen kamen allein in dem Zeitraum zur Welt, die er für sein obskures Posting verplempert hat? Sind wir bereits auf 7 Milliarden oder erst auf 6,999…???
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#33   Lutheraner   20:19:06 | Sonntag, 29. April 2007
@ methusalix und seine asozialen Werte
Die KP China hat in den letzten Jahrzehnten 80 Mill. Menschen ermordet. Meinten Sie das mit „menschliche Werte“ eines Chinesen?
HIV ist eine wachsende Seuche. Millionen sind weltweit betroffen. 70% der Infizierten sind Homos.
Sie aber postulieren Analverkehr im Klohäusschen als Menschenrecht; Familien, Kinder, sie werden von dieser Pestilenz zerrütet und skruppelos angesteckt. Ist das die Richtlinie Ihres Handelns, möglichst große, menschliche Abraumhalden zu schaffen?
In Deutschland sind seit den 70iger Jahren 8 Mill. Kinder im Mutterleid ermordet worden. Entspricht das ihrer Vorstellung von Kindesliebe?
Was kümmern den User „methusalix“ Kinder, was die Frauen, die an diesem Mord leiden? Dabei behauptet dieser alte Knacker für die Frauen zu sprechen!
Damit nicht genug, die Gesellschaft überaltert, und als Ausweg weiß der Homo-Apologet die Überfrachtung mit Ausländern. Das ist Völkermord!
Wenn hier etwas im Zentrum steht, dann ist das Ihr unerträglich aufgeblasenes Ego, die uneinehmbare Festung aus Demenz, Sozialschmarotzertum und sozialfaschistischen Ideen!
Oder gehören Sie doch zu denen, die Geld und Auftrag von Parteien kriegen, um im Netz asoziale Stimmungen zu schüren? Das macht die Sache keinesfalls besser.
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#32   methusalix †   23:21:47 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@christin
Christin: @methusalix:Menschheit ohne Ideale und ohne Werte?
…wenn wir keine Richtlinien mehr haben und keine Wertvorstellungen und keine Grenzen mehr annerkennen.
Wie kommen Sie auf die Idee, dass die Menschheit keine Werte und Ideale und Grenzen und Richtlinien mehr hat? Ist das nicht extrem ichbezogen auf Ihre eigene Anschauung und Religion? Zählen die menschlichen Werte eines Chinesen, Inders oder Japaners überhaupt nichts bei Ihnen?
Es ist ein bekannter Ausfluss der katholischen Arroganz und Überheblichkeit („Wir alleine sind im Besitz der seligmachenden göttlichen Wahrheit!“ Und das noch mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit des päpstlichen Lehramtes ex cathedra vorgetragen), dass wir Katholiken annehmen, wenn jemand nicht unsere Wert- und Moralvorstellungen teilt, besonders die auf dem Gebiet der Sexualmoral, er hätte überhaupt keine Werte mehr!
Eine dergestaltig rabulistische Ansicht ist zutiefst egozentrisch und menschenverachtend. Eine indische Hindu-Mutter kann ihr Kind genauso lieben wie die Mutter Maria Jesus geliebt haben mag. Eine Anhängerin des japanischen Shintoismus kann ebenso Hochachtung und Ehererbietung für ihre Eltern pflegen, wie der beste Katholik. Anzunehmen, dass unsere katholischen Werte ausschliesslich sind und wer sie nicht teilt moralisch verkommen ist, ja in den Untergang fährt, ist falsch, lieblos, überheblich und führt den Glauben in die absolute Isolation. Diese Todsünde nennt man Hoffart.
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#31   Christin   21:16:53 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@methusalix:Menschheit ohne Ideale und ohne Werte?
Kann das bei aller LIebe und Toleranz nicht gefährlich werden,wenn wir keine Richtlinien mehr haben und keine Wertvorstellungen und keine Grenzen mehr annerkennen.Fortschritt ohne Rücksicht auf Verluste,Überleben ohne moralisches Gewissen.
Ist das nicht ein Rückschritt in Reich der Tierwelt?
Überleben ist alles,das Recht des Stärkeren gewinnt?
Stark ist wer gesund ist,wer reich ist,wer Gemeinschaft hat,Gemeinschaft hat wer sich unterordnen kann.Globalisierung,der Tod der Person,des Individuums,Tod der Freiheit ,kein Recht auf Privatbesitzes und kein Recht auf persönlichen Eigentum?
Der Mensch ist nichts weiter als ein Teil eines großen Ganzen,ein Glied einer Kette,jederzeit austauschbar und ersetzbar.Menschliche Gefühle zählen nicht,sondern sind nur ein ZEichen von Schwache des Gliedes und durch Schulung(Drogen) wegzutrainieren.
KInder sind geplante Schöpfung von Instrumenten.
NICHTS dem Zufall überlassen,keine Krankheit keine Häßlichkeit.jederzeit austauschabar und ohne Rechte.Skaven einer Gemeinschaft,die funktionieren müssen um nicht ausgetauscht und eingeschläfert zu werden.
Ich hab jetzt dieses Bild bewußt überzeichnet.Ich hoffe doch,das das niemals in der Weise so real wird.
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#30   methusalix †   20:51:25 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@christin
Dies halte ich für eine vernünftige Sache!
Wir müssen uns, als fehlbare Menschen, davor hüten unerreichbare Maximalforderungen an uns und andere zu stellen. Wenn wir, was naturgegeben ist, diese Forderungen dann nicht erfüllen können, könnten wir an unserem Scheitern leicht verzweifeln.
Die ganze Geschichte mit der katholischen Sexualmoral ist so eine absolute Maximalforderung, die keinem dient. Sie lässt uns alle scheitern. Und das ist da letzte was Jesus Christus wollte, eine gescheiterte Menschheit.
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#29   Christin   20:03:47 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@methusalix: Ich bin kein Feind der Welt,im Gegenteil
Wer hat kein Kreuz zu tragen,wer ist schon vollkommen,aber dennnoch darf man doch Dinge aus einer idealen Sichtweise sehen,wie ein Kind es sieht,ohne überheblich wirken zu wollen.Eben darum weil Ich kein Übermensch sein willl seh ich trotzdem gewisse Gefahren was die Zukunft betrifft wo wir vorsichtig damit umgehen müssten,das soll keinesfalls moralsch klingen sondern einfach aufzeigen,dass man nicht blind durch die Gegend rennen soll und nicht blind dem Zeitgeist einfach folgen soll ohne zu überlegen,weil man da vielleicht auf die Nase fallen könnte.
Aber ich kann mich auch täuschen und man kann blind darauf vertrauen dass alles was kommt auch gut ist und gut wird.Hoffen wir das Beste.
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#28   methusalix †   19:14:07 | Mittwoch, 15. Februar 2006
christin
Christin: @methusalix:Wie lange soll man „entschuldigen“ und die Augen verschließen vor Tatsachen ?
Es mag ja durchaus sein, dass die Welt, so wie sie ist, nicht in Dein katholisches Weltbild passt. Aber das berechtigt Dich noch lange nicht alles und jeden als „geistekrank“ abzustempeln. Das ist nicht nur objektiv falsch, weil Geisteskrankheiten sich vollkommen anders darstellen, es ist auch menschenverachtend und einer wahren Katholikin absolut unwürdig. Ausserdem habe ich den Verdacht, dass viele Menschen die Welt, ihr Umfeld oder sogar ihre nächste Umgebung mit besonders kritischen Augen sehen, das heisst schwärzer sehen als die Welt tatsächlich ist, nur um selbst besser dazustehen.
Ein Weltbild das sich selbst als einzig richtiges sieht, ausserdem glaubt, ausschliesslich von bösen Menschen, ja vom Bösen an sich umgeben zu sein, ist das eindeutige Merkmal einer Sekte.
Übleg mal!Ist es wirklich so freundlich von Dir wenn du Ideologien in Schutz nimmst und Schönfärbeirei betreibtst über einen ZEitgeist der sich gegen die Wurzeln des Lebens stellt?
Richtigstellung. Ich nehem keine Ideologien in Schutz! Keine kommunistischen, keine faschistischen und auch keine religösen! Ich habe nur geschrieben, dass alle Deine Aussagen zur Menscheit und zur Welt nicht im geringsten etwas mit Geisteskrankheiten zu tun haben.
Rest von der Begrenzung abgeschnitten.
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#27   Christin   18:55:39 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@methusalix:Wie lange soll man „entschuldigen“ und die Augen verschließen vor Tatsachen ?
Übleg mal!Ist es wirklich so freundlich von Dir wenn du Ideologien in Schutz nimmst und Schönfärbeirei betreibtst über einen ZEitgeist der sich gegen die Wurzeln des Lebens stellt?
Aber vielleicht hast du recht weil man sollte doch nie urteilen solange man entschuldigen kann,aber wie lange hält das unsere wehrlose Natur aus?
Wenn eine bewahren und Vorsicht ist immer besser als Reparieren müssen und die Rechnung unseren Kindern dann aufhalsen,was wir verhindern hätten können wenn wir achtsam genug gewesen wären.
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#26   methusalix †   18:31:34 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@christin
Christin: Was ist Geisteskrankheit?
Wenn d.Mensch (M.)Krieg &Atomaufrüstung befürwortet.
Nein, keine Geisteskrankheit, das tun Menschen aus Angst vor anderen Menschen.
W. mit Gentechnik die Natur zerstört wird?Nein, keine Geisteskrankheit. Das tun Wissenschaftler, um der Menschheit willen (Ernährung, Gesundheit, Fortpflanzung).
W. d.Mensch sich selber als feindlich gesinnt ist & Wirtschaftsprofit vor dem gesundheitl. Wohl steht.
Nein, keine Geisteskrankheit. Das ist eine Folge des von der Kirche so geförderten Kapitalismus.
W. der Mensch nicht mehr an sich selber glaubt,die Vernunft als langweilig abstempelt,…kursiv]
Nein, keine Geisteskrankheit. Das ist schlicht und einfach menschliches, egoistisches Verhalten, das nicht in Ihr katholisches Weltbild passt. Homo homini lupus.W. Menschen die Beziehungsfähigkeit verlieren weil sie nicht mehr liebesfähig ,…kursiv]
Nein, das ist keine Geisteskrankheit. Dies wird seit mehreren tausend Jahren beklagt. Wenn es durchgehend wahr wäre, gäbe es die Menschheit gar nicht mehr.
Den Rest hat die Begrenzug geschluckt, aber da war auch nicht der geringste Hinweis dabei, dass Sie überhaupt im entferntesten verstanden hätten, was eine Geisteskrankheit ist. Und wohin sie führt.
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#25   Christin   15:39:41 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Was ist Geisteskrankheit?
Wenn d.Mensch (M.)Krieg &Atomaufrüstung befürwortet.
W. mit Gentechnik die Natur zerstört wird?
W. d.Mensch sich selber als feindlich gesinnt ist & Wirtschaftsprofit vor dem gesundheitl. Wohl steht.W. der Mensch nicht mehr an sich selber glaubt,die Vernunft als langweilig abstempelt,W.der Mensch die Verantwortung aus LIebe ausklammert & den Menschen ,die Natur nur noch als Wahre gesehen wird.W. Menschen die Beziehungsfähigkeit verlieren weil sie nicht mehr liebesfähig ,komunikationsfähig sein wollen,weil sie versklavt sind in lebensfeindlichen Strukturen die nur ausschließlich dem Profit dienen.
W. der Mensch sich so sehr ablehnt,dass er nicht mehr bereit ist für sich selber VErantwortung zu übernehmen +nicht für seinen Nächsten und nicht mehr Herr ist über sehen Handlungen,weil er von Drogen beeinflußt ein getriebener der ZEit geworden ist.
Dann wird der M. gefährlich wie ein Tier + muß so gesetzlich eingeschränkt werden,dass er wenig Freiheiten mehr hat,damit er nichts anrichten kann.
Was ist wenn Zeit und Gesellschaft geisteskrank gemacht werden um möglichst viel Profit zu machen und Grund zu haben,die Freiheit des M. beschneiden zu können.W. in den Medien LÜGEN verbreitet werden,die die M. in falsche Richtungen manipulieren.Das wäre ein satanischer Plan.Eine geisteskr. abhängige Welt ohne Freien Willen und wer leben will muß zahlen,entweden mit Geld oder mit dem LEben+
Wer will das?
Eine Welt ohne Gott?
Gott ist die Seele jedes Leben
Wer das weiß ist frei
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#24   Rosalinde   11:39:07 | Dienstag, 14. Februar 2006
@viroblationis
Wenn die Konstanten des irdischen Daseins – Zugehörigkeit zu einer (dauerhaften) Familie, zu einem bestimmten Volk (und nicht einfach einer identitätslosen, johlenden Menge), Beheimatung in einer bestimmten Landschaft (in der nicht plötzlich lauter Fremde wohnen) fehlen, dann wird der Mensch krank?
Die ganze Welt war krank- nur nicht die Deutschen 1989 die sich Fahnenschwingenderweise als endlich wieder ein Volk erkannt haben. Aber: Plötzlich gab es auch im Osten wahrnehmbare Fremde, die Familien zerbrachen an den Verlockungen des Westens (vor allem für die Frauen, die ja schneller ihre Arbeit loswurden…) und die schöne Landschaft mit dem Grenzstreifen und den hübschen Türmen wich einem undurchdringlichen Urwald. Auf einmal wurde die Welt kompliziert, gell? Gesunde, Deutschland, bau’ die Mauern wieder auf- diesmal ums ganze Land!
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#23   Brigitte Bussmann   09:02:39 | Dienstag, 14. Februar 2006
Geisteskrankheiten
Kurienkardinal Barragán sollte sich dringend mal mit Neurologen und Psychiatern unterhalten bezüglich Entstehung von Geisteskrankheiten.
Dass Geisteskrankheiten oder Krankheiten allgemein von einer Lebensweise herrühren, die dem kirchlichen Denken widerspricht, sollte doch wirklich überholt sein.
Wann wird Abschied genommen vom antiken Denken.
Es soll auch nicht nur annähernd der Verdacht aufkommen, dass Krankheit eine Strafe Gottes ist. Gott liebt und straft nicht.
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#22   virOblationis   07:45:24 | Dienstag, 14. Februar 2006
initium signorum
Natürlich geschah zu Cana in Galiläa das erste der Wunder. – Was sind die Hypothesen (wie hist.-krit. sie auch immer sein mögen) von Wissenschaftlern, die etwa 2000 Jahre nach den Ereignissen auftreten, im Vergleich zu dem Wort des Lieblingsjüngers (Joh. 2, 11)!
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#21   Gotthard   22:30:17 | Montag, 13. Februar 2006
@methusalix:
Sorry, wollte ich Dir damit nun wirklich nicht absprechen… diese Kenntnisse.
Es war ein Reflex auf die auch so negativen Meinungen zur historisch-kritischen Methode hier.
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#20   methusalix †   22:20:17 | Montag, 13. Februar 2006
Ok Gotthard,
auch ich weiss, dass es vier kanonisierte Evangelien gibt und noch einige nicht kanonisierte. Ich knie in Demut vor Ihrem grossen Wissen.
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#19   Anarchopazifist   22:08:15 | Montag, 13. Februar 2006
Wie bitte?
Verstehe ich die Grundaussage dieses Textes richtig?
Alle nicht (anders) Gläubigen sind geistig Krank…
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#18   Gotthard   21:22:12 | Montag, 13. Februar 2006
erstes Wunder
mein Lieblingswunder ist sein allererstes, die Geschichte mit der Hochzeit
das erste Wunder war wohl die Heilung der kranken Schwiegermutte des Petrus… siehe Mk 1
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#17   Evelin   21:02:23 | Montag, 13. Februar 2006
@ Methusalix
und wieviel Ärzte (Psychiater), Psychologen, Psychotherapeuten kennen Sie, die erfahrene Exorzisten sind?
Über viele Geisteskrankheiten, aber sogar andere Krankheiten (bis hin zur von Ihnen erwähnten Lähmung und Epilepsie) sollten Ärzte und Exorzisten gemeinsam befinden. Daran fehlt es und daran krankt es auch gewaltig.
Selbstverständlich gibt es die Besessenheit nicht bloß als „mißverständl. Ausdruck für Geisteskrankheit“ (als solche kann, muß sich aber keineswegs Besessenheit manifestieren!), sondern als daemonische Inbesitznahme eines Menschen.
Der Gatte der Evelin
Sicher gibt
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#16   virOblationis   20:27:20 | Montag, 13. Februar 2006
Unterstützung des Kardinals
Um zu sehen, daß immer mehr Menschen um mich her geistig „aus den Fugen geraten“, brauche ich kein Medizinstudium. Es ist doch völlig offensichtlich: Wenn die Konstanten des irdischen Daseins – Zugehörigkeit zu einer (dauerhaften) Familie, zu einem bestimmten Volk (und nicht einfach einer identitätslosen, johlenden Menge), Beheimatung in einer bestimmten Landschaft (in der nicht plötzlich lauter Fremde wohnen) – wegbrechen, dann verlieren viele, insbesondere Menschen ohne jeglichen Glauben, den Halt.
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#15   methusalix †   20:11:50 | Montag, 13. Februar 2006
Hallo Chris!
Also meine Herren und Damen, was schließen sie als aufgeklärte Menschen dann auf Aussagen wie: Jesus trieb böse Geister aus?
Daraus kann man schliessen, dass Jesus Christus in seiner göttlichen Weisheit ein Wunder gewirkt hat (wie er das ja bekanntlich öfter mal getan hat, mein Lieblingswunder ist sein allererstes, die Geschichte mit der Hochzeit), indem er Psychotiker oder Schizophrene geheilt hat, so wie er eben auch Menschen mit Poliomyelitis (=Lahme) geheilt hat. Warum muss man bei einer körperlichen Krankheit etwas anderes als Grund für ein Wunder annehmen, als bei einer geistigen Krankheit?
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#14   Chris   19:54:25 | Montag, 13. Februar 2006
Wer ist der Gärtner?
Kennt ihr denn Spruch: Herr Doktor wie geht es mir. D. h. ich habe überhaupt keine Ahnung von meinen Gesundheitszustand, nur der Dok weiß es. Und die moderne Medizin- Psychologie kennt selbstverständlich keine Besessenheit. Also meine Herren und Damen, was schließen sie als aufgeklärte Menschen dann auf Aussagen wie: Jesus trieb böse Geister aus?
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#13   methusalix †   19:35:07 | Montag, 13. Februar 2006
Da hat sich wieder einmal der Bock zum Gärtner gemacht!
Oder kann hier irgendjemand nachweisen, dass der gute Herr Kardinal ein abgeschlossenes Medizinstudium hinter sich hat, wie z. B. SE Küng in St. Pölten. Von dem hört man so einen Unsinn nie!
Dass ein vollkommener Laie, wie eben der Herr Kardinal, sich anmasst den Ärzten und Forschern aus der hohlen Hand heraus die Ätiologie von Geisteskrankheiten nachzweisen ist schon eine bodenlose Unverschämtheit den Kranken gegenüber.
Ansgar: Vermutlich…
… wissen wir Forumsteilnehmer alle zu wenig vom Thema WHO-Krankheitsstatistiken. Ich vermute, rein subjektiv, daß es früher ebensoviele Geisteskranke und Menschen mit seelischer Zerrütung wie heute gab. Der postulierte Anstieg könnte mit der Zunahme von Demenzerkrankungen aufgrund steigender Lebenserwartung zusammenhängen.
Das ist vollkommen richtig, Ansgar! Hinzu kommt noch, dass die Psychiatrie eine der jüngsten Fachrichtungen der Medizin ist. Freud hat sie ja erst voriges Jahrhundert richtig begründet und so kommt täglich neues Wissen von den Forschern bezüglich Diagnostik, Pathogenese und Therapie dazu. Wir können heute viel besser auf diesem Gebiet diagnostizieren, als noch vor dreissig Jahren. So steigt auch die Anzahl der Patienten, die man früher einfach nicht als psychisch Erkrankte erkannt hat.
Nix also mit so einem Unsinn wie „Relativismus macht krank“! Was dagegen nachgewiesener Massen krank machen kann, ist eine Überdosis Religion. Man nennt das dann ecclesiogene Neurose.
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#12   ultimo   19:18:20 | Montag, 13. Februar 2006
Relativismus macht krank
Natürlich hat der Kardinal Recht. Relativismus führt zur Geistesverwirrung, weil er die Leugnung der Wahrheit und eines absoluten Sinns ist. Dies widerspricht dem Wesen des Menschen wie Philosophen und auch Psychologen immer betonten, vgl. Aristoteles oder die Logotherapie. Natürlich hat psych. Krankheit auch mit physiolog-biolog. Ursachen zu tun. Doch diese sind nciht die einzigen Faktoren.
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#11   Gotthard   19:12:05 | Montag, 13. Februar 2006
Befund??????????
diesen biblischen Befund weise mir aber mal bitte nach!…
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#10   Brandenburgis   19:06:34 | Montag, 13. Februar 2006
@Gotthard
Der biblische Befund ist eindeutig: Krankheiten und Behinderungen sind Strafen Gottes und somit notwendiger Teil des Heilsplanes, den Frommen zur Seligkeit, den Bösen zum Verderben. Der am Anfang von Krankheit und Behinderung stehende Wirkmechanismus ist die Sünde, von Adam geerbt, von uns selbst begangen.
Die eigentliche Geisteskrankheit ist, und da hat der Kardinal völlig recht, die Sünde zu leugnen und Gottes Allmacht nicht zu fürchten.
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#9   Gotthard   19:01:25 | Montag, 13. Februar 2006
Merkwürdig
Ist das nun wieder einmal: Krankheit / Behinderung als Strafe Gottes?
Welche Wirkmechanismen kennt dieser Mann eigentlich, die zum Ausbruch von Krankheiten führen?
WAS summiert dieser Kardinal eigentlich unter „Geisteskrankheit“?
Wie kann man nur solchen Schwachsinn als Kardinal von sich geben…
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#8   Sirilo   17:32:23 | Montag, 13. Februar 2006
Weiß der Herr Kardinal, wovon er redet?
„Am Ursprung der Krankheit stünden viele Gründe, etwa die Ablehnung Gottes und der moralische und religiöse Relativismus. Als weitere Gründe nannte Kardinal Lozano die Krise der wichtigsten Werte, den Hedonismus und Materialismus, die technologisierte, in sich geschlossene Kultur, eine Überzahl gehegter Wünsche oder die magischen Rituale vieler Sekten.“
Diese Aussage ist eine Beleidigung für viele Kranke. Wer z.B. an einer bipolaren Störung (Zyklothymie, manisch-depressive Psychose) leidet, der leidet an einer meist angeborenen Stoffwechselkrankheit, die z.B. durch regelmäßige Einnahme von Lithium im Zaum gehalten werden kann.
Doch nach der Logik des Kardinals muß sich der Zyklothyme vorhalten lassen: „Aha, Sie lehnen Gott ab und huldigen einem moralischen Relativismus. Sie folgen dem Hedonismus und hegen zu viele Wünsche oder zelebrieren magische Rituale…“
Der nächste logische Schritt wäre dann wohl, den Kranken aus der Kirche zu exkommunizieren – wie man im Mittelalter die Aussätzigen aus der Gemeinschaft ausgeschlossen hat.
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#7   Ansgar   17:22:06 | Montag, 13. Februar 2006
Vermutlich…
… wissen wir Forumsteilnehmer alle zu wenig vom Thema WHO-Krankheitsstatistiken. Ich vermute, rein subjektiv, daß es früher ebensoviele Geisteskranke und Menschen mit seelischer Zerrütung wie heute gab. Der postulierte Anstieg könnte mit der Zunahme von Demenzerkrankungen aufgrund steigender Lebenserwartung zusammenhängen. Wie auch immer, in einem hat der Kardinal sicher Recht: Irren-Ghettos sind eine schlechte Lösung. Familien sind der natürliche Hafen für Geisteskranke, müssen bei der Pflege aber viel besser als bisher unterstützt werden. Ebenso sicher ist, daß die immer weiter fortschreitende Negierung des Dämonischen zu falscher Therapierung führt. Der Elendeste Sünder hat da Recht.
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#6   Luther   17:18:32 | Montag, 13. Februar 2006
@Elendester Sünder:
Naja, es ist auch schon immer zu einfach gewesen, alles auf eine satanistische Einwirkung zu reduzieren.
Glücklicherweise hat auch die Kirche hiervon Abstand genommen.
Viele Krankheiten lassen sich durch gute therapeutische Maßnahmen heilen oder zumindest lindern. Exorzistische Stoßgebete gehören hier in Wets-Europa der Vergangenheit an und das ist auch gut so.
Die Menschen sollen keine Angst vor ihrem Schicksal bekommen, nein, sie sollen dazu stehen lernen und sich helfen lassen, aber von jmd., der mehr Ahnung hat. Und zwar von der Materie und nicht von Theologie etc.!
Das passt einfach nicht zusammen und moderen Wissenschaft rückt dieses Bild wieder zurecht!
Gruß Luther
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#5   apex   17:15:46 | Montag, 13. Februar 2006
@ Elendester Sünder
Es würde vor allem helfen, die Augen nicht länger vor teuflischer Besessenheit zu verschließen.
Und wer soll sie von der Beessenheit befreien?
Die verweltlichten Priester und Bischöfe, für die bequemer ist, dass die Betroffenen als psychisch Kranke abgestempelt werden?
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#4   wi-bi   16:35:20 | Montag, 13. Februar 2006
Ja, ja
Am Ursprung der Krankheit stünden viele Gründe, etwa die Ablehnung Gottes und der moralische und religiöse Relativismus.
Das erinnt mich an meine Kindheitstage. Damals spielte man noch „wer hat Angst vorm schwarzen Mann“. Hat auch nix genutzt.
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#3   Elendester Sünder   15:56:19 | Montag, 13. Februar 2006
Die Würde der Geisteskranken
Es würde vor allem helfen, die Augen nicht länger vor teuflischer Besessenheit zu verschließen.
Ich halte es für einen Skandal, daß Menschen in Irrenanstalten mit starken Medikamenten dauerhaft ruhiggestellt werden und kläglich dahinvegetieren müssen.
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#2   Rosalinde   15:49:11 | Montag, 13. Februar 2006
Was ist eine Geisteskrankheit?
Der Artikel differenziert weder, was unter Geisteskrankheit zu verstehen sei, noch verdeutlicht er gegenüber welchen Erhebungen und auf welcher Grundlage eine Zunahme der „Geisteskrankheiten“ festgestellt wird.
Zudem ist fraglich, warum nicht alle katholischen Priester Geisteskrank sind, wenn doch die heile Familie als Vorraussetzung der geistigen Gesundheit gilt?
Empirisch kann man übrigens reichlich heile Familien finden, bei denen den Kindern sehr früh bereits ADHS oder ähnlich modische Geisteskrankheiten diagnostiziert werden, einfach weil sie als Kinder und nicht als brave Roboter leben wollen.
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#1   Krzyszek   15:22:23 | Montag, 13. Februar 2006
Ein guter Rat für alle Kreuz.net-Fundis
„„Dasselbe hoffen wir für die in einigen Ländern früher gepflegte Praxis, Menschen mit politisch anderen Ansichten als krank zu klassifizieren.“
Das sollten sich die Berufs-Vor-V2-Katholiken hier mal zu Herzen nehmen und damit beginnen, Homosexualität nicht weiterhin als eine (Geistes-)Krankheit anzusehen, die geheilt werden muss.
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