08:36:21 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Beliebter Benedikt + Der Papst verordnet Änderungen + Bischof gegen Laienpredigt + Späte Entschuldigung + Schuß aus der Pistole
Beliebter BenediktDeutschland. Der deutsche Papst inspirierte deutsche Eltern im vergangenen Jahr offensichtlich
bei der Namensgebung. Laut der ‘Gesellschaft für deutsche Sprache’ sei der Name Benedikt im Jahr 2005
ungefähr doppelt so oft an Neugeborene vergeben worden wie 2004. Benedikt rückte damit in der Liste
der meistvergebenen Namen von Rang 50 auf 37 vor.
Der Papst verordnet ÄnderungenItalien. Papst Benedikt
XVI. hat den Kardinalvikar von Rom und Vorsitzenden der italienischen Bischöfe, Camillo Kardinal Ruini,
aufgefordert, weiterhin im Amt zu bleiben. Kardinal Ruini wird am 19. Februar 75 Jahre alt. Kardinäle
bleiben häufig bis zum 80. Lebensjahr im Amt. Zugleich bat der Papst die 226 italienischen Bischöfe,
ihre Kandidaten für den zukünftigen Präsidenten auf eine Liste zu setzen. Diese Vorgehensweise ist
eine Neuerung. Bisher wurde der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz direkt vom Papst ernannt.
Bischof gegen LaienpredigtDeutschland. Der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hofmann, sandte allen
Seelsorgern seiner Diözese eine Handreichung gegen die sogenannte Laienpredigt. Gleichzeitig erklärte
der Bischof laut einer Pressemeldung seines Bistums, daß er „ausdrücklich festhalten möchte“, daß
ihm die Predigt von Laien in Gottesdiensten außerhalb der Messe sehr wichtig sei: „In Andachten, im Stundengebet,
in Wort-Gottes-Feiern am Werktag und, wo sie gerechtfertigt sind, am Sonntag können und sollen Laien
den Dienst der Verkündigung übernehmen.“
Späte EntschuldigungPolen. Die polnische Popzeitschrift
‘Machina’ hat sich für die
Verhöhnung der Schwarzen Madonna von Tschenstochau entschuldigt. Die Zeitschrift
hatte auf dem Titelblatt der letzten Ausgabe eine Photomontage mit der Popsängerin Madonna publiziert.
Das Magazin habe damit keine religiösen Gefühle verletzen wollen, behauptete der Herausgeber in einem
Brief an die Paulinermönche des Klosters Jasna Gora, die das Marienbild aufbewahren.
Schuß aus der
PistoleMexiko. Weil der Kirchenbesuch in Pachuca, 100 km nördlich von Mexiko-Stadt, immer stärker
zurückging, versprach Pfarrer Marcos Monzal seinen Schäfchen jeden Sonntag eine Überraschung. Dabei
kam ihm auch die Idee, den Segen mit Weihwasser am Ende der Messe aus einer Wasserpistole abzuschießen.
Die Gläubigen hätten diese Neuerung mit Applaus und Gelächter quittiert, erzählte der Geistliche der
mexikanischen Tageszeitung ‘Reforma’ am Montag.
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#10
Christin 18:26:36 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#9
Catholicus 17:57:30 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#8
Christin 17:18:51 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#7
Benedikt 16:57:58 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#6
Brigitte Bussmann 16:38:26 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#5
Christin 17:50:43 | Mittwoch, 15. Februar 2006
#4
Brandenburgis 16:50:01 | Mittwoch, 15. Februar 2006
#3
LukreciaB 16:40:56 | Mittwoch, 15. Februar 2006
#2
Christin 14:30:20 | Mittwoch, 15. Februar 2006
#1
Evelin 11:18:00 | Mittwoch, 15. Februar 2006