Den Fängen des Sozialismus und der Kinderabtreibung entkommen, fand sie Heimat in der Katholischen Kirche. Von Georg Humpert.
(kreuz.net) Am 6. Februar verstarb in München nach schwerem Leiden die Schriftstellerin Karin Struck.
Sie war 58 Jahre alt.
Frau Karin Struck wurde am 14. Mai 1947 im mecklenburgischen Schlagtow geboren.
Der Ort befindet sich rund 150 Kilometer nördlich von Berlin. 1954 flüchtete die Familie in den Westen.
Karin wuchs in Nordrhein-Westfalen auf.
Nach dem Studium der Germanistik und Psychologie in Bochum, Bonn
und Düsseldorf schrieb Frau Struck mehr als zehn Romane, in denen sie sich als freidenkende Feministin
auswies.
Sie war auch ein aktives Mitglied der ‘Deutschen Kommunistischen Partei’ und engagierte sich
in der sogenannten ‘Friedensbewegung’.
1973 erschien ihr erster, sehr erfolgreicher Roman „Klassenliebe“,
in dem sie sich mit ihren inneren Konflikten und dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung befaßte.
Ihre
folgenden Romane „Die Mutter“ (1975) und „Lieben“ (1977) handeln von Mutterschaft, Sexualität, Liebe,
Tod und Abtreibung.
In „Bitteres Wasser“ (1988) zeichnete Karin Struck das Porträt eines alkoholkranken
Mannes.
Zweimal verheiratet wurde sie Mutter von insgesamt 5 Kindern, wobei eines – wie sie später in
ihrem Buch „Ich sehe mein Kind im Traum“ bekannte – der Abtreibung zum Opfer fiel.
Nicht zuletzt aufgrund
dieser seelischen Belastung, begann sie neu über ihr Leben nachzudenken.
In der folgenden Zeit engagierte
sie sich durch den Roman „Blaubarts Schatten“ und das Sachbuch „Ich sehe mein Kind im Traum“ gegen die
„Kindestötung im Mutterleib“, wie sie die Abtreibung nannte.
Der Roman „Blaubarts Schatten“ (1991) überträgt
den Märchenstoff des Ritters Blaubart auf das Thema der Kinderabtreibung.
Ihr Buch „Ich sehe mein Kind
im Traum. Plädoyer gegen die Abtreibung“ (1992) ist eine essayistische Streitschrift für das Lebensrecht
ungeborener Menschen. Darin verbindet sie Sachbeiträge mit einem erschütternden Bericht über die seelischen
Leiden, die sie nach der Abtreibung ihres eigenen Kindes durchmachte.
Frau Struck hielt auch eine Vielzahl
von Vorträgen gegen die Kinderabtreibung.
Im Jahre 1996 trat Karin Struck in die katholische Kirche
ein.
Finanzielle Probleme machten sich bemerkbar. Der neue Roman, den sie fertig in der Schublade liegen
hatte, wurde von keinem Verlag angenommen.
Einer Freundin, die sich ebenfalls um die Plazierung des Buches
bemühte, erklärte ein Verlagsagent offen ins Gesicht, daß sich Frau Struck durch ihre Bücher gegen
die Abtreibung in modernen Kreisen zu einem ‘Unmenschen’ gemacht habe, und daß es wohl kaum einen Verlag
gebe, der ihre Bücher veröffentlichen würde.
Daraufhin war Frau Struck gezwungen, anderen Tätigkeiten
nachzugehen. Sie nahm in einer Familie mit mehreren Kindern eine Stelle als Hauswirtschafterin an.
Die
Arbeit war sehr schwer und ungewohnt, aber sie tat ihr möglichstes, um für sich und ihren damals minderjährigen
Sohn den Lebensunterhalt zu verdienen.
Im Winter des Jahres 2002 bekam sie starke Unterleibsschmerzen
und bemerkte eine wachsende Schwäche. Der aufgesuchte Arzt diagnostizierte Unterleibskrebs.
Diese Nachricht
erhielt sie am Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Guadalupe“, die besonders in den Anliegen der ungeborenen
Kinder angerufen wird.
Karin Struck entschied sich gegen eine Operation. Wenn überhaupt, dann sollte
die Krankheit durch natürliche Mittel oder durch ein Eingreifen des Herrn geheilt werden.
Ein mehr als
dreijähriger Leidensweg mit schrecklichen Schmerzen und Krämpfen im Unterleib stand ihr bevor. In dieser
Zeit bat sie häufig um das Gebet für sich und vor allem um Gebet im Anliegen der ungeborenen Kinder.
Schmerzmittel vertrug sie nur für kurze Zeit. Einem Gläubigen vertraute sie an, daß sie ihr Leiden
dem Herrn als Sühne für die große Zahl der Abtreibungsmorde hinhalten würde.
Der Herr nahm ihr Opfer
an, denn ihre Leiden nahmen ein überaus großes Maß an, so daß sie in der letzten Zeit vor ihrem Tod
fast verzagte.
Am Montag, dem 6. Februar, verstarb Karin Struck im Alter von 58 Jahren im Kreis ihrer
Familie in ihrer Münchener Wohnung.
Das Requiem zelebrierte ihr langjähriger Vertrauter, Kanonikus
Christof Casetti, aus dem Bistum Chur am Freitag, dem 10. Februar, in München.
Requiescat in pace.
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34 Lesermeinungen
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@ Laurentius2 die Trittbrettfahrer sind das Problem. Wären die conservativen Christen nicht bereit gewesen,
Hitler zu unterstützen, wäre die Rote Armee nicht in Berlin einmarschiert, um das Nazi-Reich wegfegen
zu müssen.
#34 Bernieboy 12:58:58 | Sonntag, 19. Februar 2006
Man kann nicht alles den Christen anlasten!Es gibt nämlich verschiedene Arten des „Christseins“.Manch
einer nennt sich Christ und hat sich nur dem christlichen Lager angeschlossen.Sie halten das Christentum
für eine Partei,die bestimmte Interessen vertritt.So einer war der König der Westgoten,Alarich I.,der
im Jahr 410 Rom plünderte und die Kirchen stehenließ,weil er „Christ“ war.Richtig verstanden,kümmern
sich die Christen jedoch um die Interessen aller.Die Kirche muß die Interessen aller,auch die ihrer Gegner,vertreten!
#33 methusalix † 10:04:47 | Sonntag, 19. Februar 2006
Nein Laurentius, der Holocaust an sechs Millionen Juden und die Folgen des geänderten §218 sind zwei
vollkommen verschiedene Baustellen und die Menschen im Land wissen das. Da können Sie Ihre Vergleiche
bemühen solange Sie und Kardinal Meisner wollen, es wird Ihnen nichts nützen die Wahrheit ins Gegenteil
zu verkehren. Wenn Sie schon die Jahrhunderte vergleichen wollen, machen Sie es doch richtig. Kriege (ganz
„normale“ Kriege um Macht und Land, wie z. B. den zweiten Weltkrieg) gab es damals auch. Die Opfer der
Inquisition kamen da ja noch dazu, als die Opfer einer Institution, die sich die Nächstenliebe und den
inneren und äusseren Frieden, den Jesus Christus uns gebracht hat, auf die Fahnen geschrieben hatte.
Die Art, wie damals mit den Menschen umgegangen wurde (und wie die katholischen Kirchenbeamten teilweise
noch heute umgehen) ist menschenverachtend und grausam. „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag’
ich dir den Schädel ein!“ war einige Zeit lang unser Motto. Es ist endgültig vorbei damit.
#32 Laurentius2 07:15:11 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Methusalix / Gesegneten Sonntag! Nur ganz kurz zu Ihrem „Inquisitionsgegeifer“: Ich stelle mich gerne
vor das 16.Jahrhundert – nicht vor Torquemada – wenn Sie, so wie es ja seit langem den Anschein hat –
das 20.Jahrhundert verharmlosen(International-, National- und Liberal-Sozialismus) : Da fühlen Sie sich
als Zeitgeistjünger ja offenbar pudelwohl ! Ich setze auf ein 21.Jahrhundert, das sich von diesem unsäglichen
Jahrhundert absetzt, statt es in einem naiven Aggiornamento in die Kirche hineinzulassen. Dazu gehört
zunächst einmal die Erkenntnis, daß der seit 1968 vorherrschende Liberal-Sozialismus in vergleichbarer
Weise die Seelen gefährdet und Leben vernichtet wie die anderen beiden Sozialismen. Der weiß Gott nicht
inquisitorische Papst Johannes Paul II. sprach in diesem Zusammenhang von einer Ähnlichkeit zwischen
dem Holocaust an den unschuldigen Juden und dem an den unschuldigen Kindern. Dazu gehört aber auch eine
Sensibilität bzgl. der Gefahr für die Seelen, früher nannte man das „Seeleneifer“. Den kann man bei
Anhängern und Verharmlosern des 20.Jahrhunderts aber wohl kaum voraussetzen, denn da gilt ja seit Rahners
anonymem Christentum mehr oder weniger die Häresie der Allerlösung …Gesegneten Sonntag !
#31 methusalix † 01:56:38 | Sonntag, 19. Februar 2006
Hallo Laurentius2! Augstein war schlimmer als Torquemada? Im Ernst? Haben sich da nicht ein klein wenig
Ihre Massstäbe verschoben, nur um einen katholischen Bluthund ein wenig besser vor der Geschichte dastehen
zu lassen? Torquemada hat das sicher nicht verdient. Immerhin war Thomas de Torquemada seit 1483 Generalinquisitor
in Kastilien und Aragon und ab 1484 bis zu seinem Tod am 16. Sept. 1498 in Avila Generalinquisitor von
ganz Spanien. Er hatte also über vierzehn Jahre Zeit seine blutige Spur durch Spanien zu ziehen und Männer
und Frauen durch Folter zu Geständnissen zu zwingen, die keine waren. Nicht einmal Verteidiger waren
bei den sogenannten „Prozessen“ zugelassen und die sie belastenden Denunzianten blieben der Angeklagten
verborgen, geschweige denn, dass eine gerichtliche Prüfung der Anwürfe im Kreuzverhör erfolgte. Einzig
ihre Feinde durfte die Angeklagte als Kläger ausschliessen. Wie die Chronisten berichten hat das wenig
genützt. Die Verurteilungsrate lag bei hundert Prozent. Wen wunderts angesichts der Foltermethoden, die
angewendet wurden. Nein Laurentius, ich will hier nicht provozieren, sondern nur ein Gegengewicht zu Ihrem
Nazi-Gegeifer schaffen und über Ihren heissgeliebten Torquemada die Wahrheit berichten (Quelle: Brockhaus
Enzyklopädie). Im übrigen schiessen Sie in die Luft. Mein erster Beitrag auf Ihr Posting wurde vom Zensor
gelöscht. Bin gespannt, ob die Information aus dem Brockhaus über den Inquisitor stehen bleibt, oder
auch der Zensur zum Opfer fällt.
#30 Laurentius2 17:52:39 | Samstag, 18. Februar 2006
@Methusalix Und bei Ihnen habe ich immer das Gefühl, daß Sie hier nur provozieren möchten und eigentlich
auf die Spiegel-online-Seite gehören … (Augstein war schlimmer als Torquemada !)
#28 Laurentius2 12:14:17 | Samstag, 18. Februar 2006
Diese Frau wurde eines der vielen Opfer … … des herrschenden Liberal-Sozialismus. Seine Vollstrecker
sind im allgemeinen viel subtiler: Seine Gestapo sind die halb-intellektuellen Denunzianten, seine Elitetruppe
sind die „gespiegelten“ Medien, sein Generalstab sind die Hinterzimmeroligarchen, sein Fußvolk ist der
Fernseh- und „Wissenschafts-“ gläubige, Seine SA ist die Antifa, sein Holocaust ist das blutige Massenmorden
unserer Kinder im Schoß liberal-sozialistisch indoktrinierter Mütter, die ihren Verführern begeistert
zujubeln, bis sie (psychisch) zerschunden im Straßengraben liegen … Kämpfen wir dafür, daß es noch
DIE katholische Kirche in Deutschland geben wird, die sich von dieser Pest nicht anstecken läßt, so
wie damals beim NATIONAL-SOZIALISMUS ! Als erstes müssen wir unseren von Preysings und von Galens den
Rücken stärken gegen die episkopalen heute zahlreicheren Opportunisten.
#27 methusalix † 18:31:01 | Freitag, 17. Februar 2006
Hallo Richard, wie Sie selbst immer wieder zeigen, sind Sie derartig auf Schuld und Sünde fixiert, dass
Sie gar nicht anders können als immer nur daran zu denken. Einen Beitrag ohne das Wort Schuld gibt es
bei Ihnen nicht. Es sieht aus, als wäre das Ihre Obsession, Ihre Besessenheit. Gott helfe Ihnen, Sie
haben es bitter nötig!
Ich weiß es nicht, methusalix: bin ich so unbeholfen, mich klar auszudrücken? Ich denke, daß ich doch
eindeutig NICHT von „Schuld“ usw. spreche (obwohl dieses Gefühl von Schuld bei vielen Fällen maßgeblich
sein kann).
#25 methusalix † 23:24:53 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@richard richard: Ihr Hinweis auf unschzuldige, krebskranke Kleinkinder ist richtig, hier geht es niemals
um „Schuld“ oder „Sünde“, sondern immer nur um die Ursache eines sehr schweren Konfliktschocks – oftmals
schon im Mutterleib (z.B.: Mutter ist eine tägliche Disco-Besucherin und läßt sich mit 150 Dez. „zudröhnen“,
usw.). Müssen Sie wirklich in jedem menschlichen Leid eine persönliche Verfehlung oder gar Sünde als
Ursache suchen? Meines Erachtens ist dies mit ein Grund für die Abwendung von der Kirche, nicht vom Glauben!
Die Kirchenbeamtens sehen das Gesamtbild des Menschen nicht unter dem Gedanken der Erlösung durch Jesus
Christus, sondern bis in die letzte Ecke sub ratione peccatis, unter dem Aspekt der Sünde. Vielleicht
brauchen sie das, um mit der Loslösung von den Sünden, die ja ihnen vorbehalten ist, Macht über Menschen
zu haben. Machtausübung über andere ist ein sehr starkes Motiv für manche Menschen. Was hätten Sie
für eine Erklärung, dass wir Katholiken immer zuerst an Sünde denken, wenn es um menschliches Verhalten
oder menschliche Schicksale geht, so wie Sie das in obigem Beitrag schon wieder getan haben.
#24 Evelin 17:31:46 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Wenn sich die erwachsene Patientin aufgrund religiöser und alternativmedizinischer Überzeugungen gegen
eine Operation entscheidet, muss man das leider respektieren. Allerdings kennen wir alle ihre Krankengeschichte
und damalige Prognose nicht. Allerdings darf und soll man als Christ bei Aussicht ärztliche Hilfe annehmen.
Man kann auch eine Operation, Chemoth., Strahlenth, mit einem Sühneleiden verbinden. Auch behandelte
Patienten leiden und haben Schmerzen, oft auch bei hochpotenten Schmerzmitteln, die einzunehmen, auch
nicht verboten ist. Ich wünsche Karin Struck +, dass sie jetzt ihren Frieden bei Gott gefunden hat. R.
I. P.
Kreuztragenhelfen – Zentrum unseres Glaubens Vor einiger Zeit habe ich im Internetz eine interessante
Kreuzwegdarstellung gefunden. Der Kreuzweg besteht aus 14 Stationen. Wir denken uns jede Stationen als
ein Kästchen. I Verurteilung kommt an die Stelle, an der sich das INRI befindet und darunter II Jesus
trägt das Kreuz. Jetzt kommen wir zum Querbalken. Von links nach rechts: III Jesus fällt unter dem Kreuz;
IV Jesus begegnet den weinenden Weibern; V Simon von Cyrene hilft Jesu das Kreuz zu tragen; VI Veronika
reicht Jesu das Schweißtuch; VII Jesus fällt erneut. Weiter mit dem Längsbalken unter Station V: VIII
Jesus begegnet seiner Mutter; IX Jesus fällt ein drittes Mal; X Jesus wird der Kleider beraubt; XI Anheftung
an das Kreuz; XII Tod am Kreuz; XIII Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt; XIV Grablegung. Wir
können zur Verdeutlichung die Stationen III, VII und IX farblich hervorheben. Ebenso in einer anderen
Farbe die Stationen IV, V, VI und VIII. Was auffällt ist, daß im Zentrum die 5. Station steht. …,,,;;;I
…,,,;;:II III IV V VI VII …,,,;VIII …,,,;;IX …,,,;;X …,,,;;XI …,,,;XII …,,,;XIII …,,,;XIV
#22 richard 14:16:12 | Donnerstag, 16. Februar 2006
„Sündenstrafe“: Ziemlich sicher liegt hier in diesem Begriff das große Mißverständnis zwischen uns!
Da haben Sie m.E. Recht, daß dies „sicher total daneben ist“, methusalix. Ich jedenfalls sehe im Krebs
als Entstehungsursache einen ungeheuren Konfliktschock, z.B., wenn sich ein Kind von der Hand der Mutter
ganz plötzlich losreißt und auf die Straße in ein Auto läuft und vor ihren Augen überrollt wird.
In dieser Sekunde erleidet die Mutter (völlig ohne Schuld) einen ungeheuren Konfliktschock, ein seelisches
Trauma, das sich, wenn das Kind tot sein sollte, bei der Mutter im Krebs äußern kann. Das hat mit dem
Begriff „Sünde“ oder „Schuld“ gar nichts zu tun. Ihr Hinweis auf unschzuldige, krebskranke Kleinkinder
ist richtig, hier geht es niemals um „Schuld“ oder „Sünde“, sondern immer nur um die Ursache eines sehr
schweren Konfliktschocks – oftmals schon im Mutterleib (z.B.: Mutter ist eine tägliche Disco-Besucherin
und läßt sich mit 150 Dez. „zudröhnen“, usw.).
#21 methusalix † 13:08:24 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@sünder Elendester Sünder: An Methusalix, das Hirn,es würde mich leider nicht wundern, wenn Frau Struck,
deren Vertrauen in die heutige, falsche, da von Gott abgewandte, Medizin möglicherweise etwas zu groß
war, noch leben würde, wenn sie ärztliche „Hilfe“ gänzlich vermieden hätte. Die systematische antichristliche
Unterwanderung ist nicht allein ein Phänomen des Verlagswesens. Unser Körper ist ein Gottesgeschenk.
Ihn mutwillig zu zerstören, also bei möglicher ärztlicher Hilfe (Stichwort: Herceptin beim metastasierenden
Mammcarcinom) diese bewusst auszuschlagen ist sicher nicht in seinem Sinne wobei ich bemüht bin, hier
das Wort Sünde zu vermeiden. Sicher sind wir nicht gezwungen jede Therapie anzunehmen. Aber zum Beispiel
zu behaupten, wie an anderer Stelle in diesem Forum geschehen, dass jede Kranheit als Sündenstrafe interpretiert
werden kann, soll oder gar muss, ist sicher total daneben. Was sagt dann eine Mutter ihrem kleinen Kind,
das auf der Kinderkrebsstation dem Ende seines Lebens entgegensieht?
#20 virOblationis 12:34:44 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Kol. 1, 24 Ein Beispiel für das Sühneleiden von Christen finden wir im Kolosserbrief. Der hl. Paulus
schreibt: Qui nunc gaudeo in passionibus pro vobis, et adimpleo ea quae desunt passionum Christi in carne
mea pro corpore eius quod est ecclesia. …der ich mich nun freue in den Leiden für euch, (und=) da ich
ergänze, was fehlt an den Leiden Christi, an meinem Fleische für seinen Leib, das ist die Kirche.
#19 Marcel 08:39:11 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Meßopfer, Sühneopfer, Christus-Nachfolge virOblationis schrieb: Der Herr selbst ist Mensch geworden
und hat den grausamsten Tod erlitten, um uns zu erlösen. – Und da sollte unser etwaiges Sühneleiden
von Gott nicht gewollt sein? Ein gut katholischer Hinweis ganz im Sinn der traditionellen katholischer
Lehre. Dieser stehen die protestantischen Ansichten entgegen, die sich leider seit Jahrzehnten in der
Kirche ausbreiten. U.a. durch den die katholische Jugend verführenden Charismatismus. Über diesen Neo-Protestantismus
im katholischen Deckmantel verfaßte P. Gaudron kürzlich eine treffliche Analyse vom fehlenden Kreuz:
Die antichristliche Botschaft des charismatischen Wunderheilers Alan Ames www.kreuz.net/bookentry.279.html.
(El. Sünder, lesen Sie diese Analyse bitte an drei verschiedenen Tagen aufmerksam durch. Denken Sie,
der das Sühneleiden gut verstanden hat, auch daran, daß „dank“ der deutschsprachigen Medjugorje-„Presse“,
wie Miram & Co., Medjugorje und Ames als Tandem daherkommen.) Frau Struck dürfte das Kreuz auf bewunderswerte
Weise verstanden haben. Dank sei Gott.
#18 virOblationis 07:52:35 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Nachfolge Christi Der Herr selbst ist Mensch geworden und hat den grausamsten Tod erlitten, um uns zu
erlösen. – Und da sollte unser etwaiges Sühneleiden von Gott nicht gewollt sein?
#17 kurt usar 06:47:07 | Donnerstag, 16. Februar 2006
ihr lieben,selbstgerechten(?) sühne-rufer ich bin mir sicher,die arme ist längst im ewigen jerusalem,
gemeinsam mit ihren kindern, und das getötete hatte ihr längst verziehen, sie geliebt als mutter ihrer
geschwister und sich gedacht, liebe mama (vgl. abba), dieses opfer unter schmerzen hättest du nicht bringen
müssen, und da sollte gott oder g-tt(danke für die geschichte) anders denken?? ich bin selbst arzt und
weiss, dass die medizin oft gottlos ist, aber solche opfer braucht der herr nicht,niemals!!
#16 Anonymus 06:17:12 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Tabu-Thema Die Mehrheit der Medien hatte, Karin Struck, nicht verziehen, daß aus der linken Aktivistin
eine Katholikin geworden war, die zudem das Tabu-Thema Abtreibung anzurühren wagte. www.youthforlife.net/detail.php?id=365
#15 Uwe Schmidt 00:25:11 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Guadalupe Wie in dem Artikel angedeutet, hat sich Frau Struck wohl letztlich deshalb zum Sühneopfer entschlossen,
weil sie die Nachricht, Krebs zu haben, gerade am Tage unserer lieben Frau von Guadalupe erhalten ist.
Diese wird ja gerade für die Ungeborenen angerufen. Auch ich hätte darin einen Fingerzeig Gottes gesehen,
keine Frage.
#14 Anonymus 21:56:59 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Geburt nur eine Brücke Frauen empfindsam und einfühlsam nahe bringen, daß ihr Kind immer eine Person,
ein Mensch ist, und daß die Geburt nur eine Brücke, ein Übergang ist, und daß es davor keine Zäsuren,
außer interessegeleitete und zweckmäßige, gibt, die dazu berechtigen könnten, das Kind zu vernichten.
(Karin Struck, München September/November 2001)
#13 GerdEric 21:49:04 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Der Tod vereint alle Menschen www.taz.de/…6/02/09/a0109.1/text Meine Schwester (57) starb im September
vergangenen Jahres an Krebs, sie ahnte es wohl, und hatte auch zuvor einige Untersuchungen machen lassen,
die aber keine akute Erkrankung feststellten. Erst kurz vor ihrem Tod (ca. drei Wochen), erkannte ihr
Arzt einen Tumor. Es wurde noch eine Operation gemacht, die aber nur die Aussichtslosigkeit feststellte.
Sie hatte ein ähnliches Leben: Brüche und Suche, doch das Christentum war ihr keine Hilfe und keine
Stütze, dort fühlte sie sich nicht geborgen, – und doch war G’TT ihr Halt und Zuversicht, bis zu Letzt.
Ihre Kinder (25, 30), besonders ihre Tochter (mit der sie einige grössere Auseinandersetzungen hatte),
waren die letzten zwei Wochen Tag und Nacht an ihrer Seite. Ihre Totenfeier wurde in ihrem Sinn gehalten.
An Methusalix, das Hirn, es würde mich leider nicht wundern, wenn Frau Struck, deren Vertrauen in die
heutige, falsche, da von Gott abgewandte, Medizin möglicherweise etwas zu groß war, noch leben würde,
wenn sie ärztliche „Hilfe“ gänzlich vermieden hätte. Die systematische antichristliche Unterwanderung
ist nicht allein ein Phänomen des Verlagswesens. Aber letztlich geschieht nichts ohne Zulassung Gottes.
Lieber Kurt Usar, hier liegst du ganz sicher falsch. Da die Sünden in den letzten 150 Jahren überhandgenommen
haben, bedient sich der Heiland immer öfter der Mithilfe sogenannter Sühneseelen. Solche Personen leben
meistens im Verborgenen. Es gibt allerdings eine Reihe bekanntgewordener klassischer Sühneseelen. Dies
wären z.B. Therese Neumann von Konnersreuth, die selige Anna Schäffer aus Mindelstetten und viele mehr.
Ich empfehle Dir das Studium geeigneter Literatur, z.B. die Werke des Märtyrers Friedrich Ritter von
Lama.
#11 kurt usar 21:03:49 | Mittwoch, 15. Februar 2006
so sehr ich… …das engagement dieser frau gegen die abtreibung bewundere,sollte sie tatsächlich willentlich
unnötiges leid auf sich genommen haben,hat sie ganz gewiss irgendetwas nicht richtig verstanden… wenn
ich nichts weiss,aber dessen bin ich gewiss,unser herr braucht niemanden,der seinem leid etwas hinzufügt.
und jene,die so etwas propagieren,vertreiben die menschen aus der kirche,und mit recht dann,das ist schlicht
irrsinn.
#10 methusalix † 20:47:22 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Sie haben geurteilt, dass die Konflikte von Frau Struck ihre Krankheit ausgelöst HABEN! Dieses Urteil
steht Ihnen NICHT ZU! Es is tleichtfertig und menschenverachtend.Wenn Sie einmal viel Zeit mit krebskranken
(und teilweise todgeweihten) Kindern verbracht haben, werden Sie diesen unsäglichen Leichtsinn abgelegt
haben.
@ methusalix: Ich urteil(t)e nicht und ich setze mich auch nicht als Richter über Menschen. Das steht
mir nicht zu. Ich bin aber der begründeten Auffassung, daß schwerste Konflikte in Seele/Geist beginnen
und sich körperlich manifestieren. Menschen können sich heilen, indem sie ihre schweren Konflikte lösen –
und nicht immer gelingt dies auch. Freundlichen Gruß!
#8 methusalix † 19:25:55 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Hallo Richard, Ihr Trauma war der ungelöste Mutter-Kind-Konflikt und damit Auslöser des Krebses. Sie
sind ja ein begnadeter Ferndiagnostiker. Sie können sogar die Diagnose von toten Patienten stellen, ohne
je den Blick in ein Krankenblatt geworfen zu haben. Sie sind sich darüber klar, dass diese Art über
Menschen zu urteilen, abolut menschenverachtend ist? Tausende von Menschen sterben an Krebs, die sich
nie auch nur im geringsten etwas zu schulden kommen liessen. Und da wollen Sie sich an Gottes Stelle setzten
und sagen Sie starb an Krebs, wegen Ihrer Sünden? Gehen Sie in sich! Bereuen Sie ehrlich! Und bemühen
sie sich um ein ehrliches Beichtsakrament! Und tun Sie Busse! Am besten durch Sozialdienst auf einer Kinderkrebsstation!
@ richard Hätte sie diesen Konflikt in ihrer Seele lösen können, hätte sie wahrscheinlich genesen
können. Soweit ich sie persönlich kannte und anhand ihres letzten – veröffentlichten – Buches einschätzen
kann, hat sie diesen Konflikt in ihrer Seele durchaus gelöst. Allerdings handelt es sich bei einer Abtreibung
um eine schwere Sündenschuld, die zwar in einer Beichte sogleich vergeben werden kann, aber eine entsprechende
Sündenstrafe nach sich zieht, die davon unabhängig zusätzlich abzuleisten ist (optimal mittels Ablaß).
Außerdem hat sie – einbekannter Maßen – auch noch anderer schwere Sünden begangen, für die ähnliches
gilt. Wenn sie in den letzten Jahren Kummer hatte, dann war es vorrangig wohl das de facto Berufsverbot
durch den Boykott der Medien und Verlage und ihre daraus resultierende Mittellosigkeit. Ihr jüngstes
Kind war bei ihrem Tod noch nicht 18 Jahre alt. Der Gatte der Evelin
Karin Struck: Ehre ihrem Andenken! Sie war, wie man in diesem erschütternden Artikel lesen muß, eine
von liberal/linken Gutmenschen verfolgte Heldin. Ihr Trauma war der ungelöste Mutter-Kind-Konflikt und
damit Auslöser des Krebses. Hätte sie diesen Konflikt in ihrer Seele lösen können, hätte sie wahrscheinlich
genesen können. Es drängt sich mir die logische Frage auf, wie viele hunderttausende von Frauen diesen
Konflikt leider ohne Hilfe von Seelsorgern/Psychologen durchzuleben haben und wieviele ebenso daran elend
zu Grunde gehen/gingen? Hilfe in jeder Art und Weise für in Not geratene Frauen ist vordringlichst!!!
Wo stehen hier die kath. Bischöfe???
@ wiener Wir wissen nach den insoweit nicht detaillierten Angaben nicht, inwiefern eine Operation noch
aussichtsreich gewesen wäre. Aber ich habe die Stelle so verstanden, dass Sie diese Krankheit als – von
Gott auferlegte – Buße für ihre Sünden gesehen hat. Diese wollte sie sich nicht von den Schultern nehmen
(lassen), außer Gott hätte ihr bedeutet, dass es jetzt genug sei. Was wir ebenfalls nicht wissen (weiß
vielleicht auch gar niemand weiß, weil sie allenfalls nicht darüber gesprochen hat), ist, inwiefern
Karin Struck nicht darüber hinaus diese Krankheit als Kreuz zur Sühne für die Sünden von vielen auf
sich genommen hat. Ich halte das für durchaus möglich. Wenn es so war, wie ich meine, dann hat sie in
ihrer Krankheit noch weit mehr Heldenmut bewiesen als ihr ganzes Leben davor. Denn es ist noch immer ein
Unterschied, ob maneine Bundestagspräsidentin (Süssmuth) oder Ministerin (Merkel) vor Millionenpublikum
„zur Schnecke“ macht, oder – gleichsam anonym – einen andauernden und damit völlig zermürbenden Schmerz
zur Buße und allenfalls auch Sühne auf sich nimmt. Der Gatte der Evelin
#4 bonifatius 18:13:45 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Unmenschen?! Danke kreuz.net für diesen Bericht. Er zeigt wieder deutlich, wie wenig die deutsche katholische
Kirche mt ihrem trotz allem noch üppigen Geldkapital und Verlags(un)wesen willens ist gegen das himmelschreiende
Unrecht der Kindermorde anzukämpfen. Wer sind eigentlich die Unmenschen? Wozu sind unsere Bischöfe da?
Das sind doch keine Hirten mehr für eine umherirrende Herde! Gibt es keine Möglichkeit einer erfolgreichen
Publikation dieses in der Schublade verschwundenen Buches?
Sie möge ruhen in Frieden Beten wir für die Verstorbene. Nur über einen Absatz im Artikel bin ich beim
Lesen etwas gestolpert: Karin Struck entschied sich gegen eine Operation. Wenn überhaupt, dann sollte
die Krankheit durch natürliche Mittel oder durch ein Eingreifen des Herrn geheilt werden. Warum soll
ein „Eingreifen des Herrn“ nicht durch eine erfolgreiche Operation möglich sein? Es ist doch genau so
gut möglich (vielleicht sogar wahrscheinlicher), dass Gott die geübte Hand eines Chirurgen unterstützt
und auf diese Wesie eingreift, oder irre ich mich da? Bzw. würde das bedeuten, dass diejenigen Kranken,
die sich auf die ärztliche Heilkunst verlassen, weniger stark im Glauben sind? Ich vermute, dass diese
Interpretation nicht im Sinne des Autors ist, aber sie wird durch den zitierten Satz zumindest möglich.
Danke für diesen Bericht! Als persönliches Zeugnis ist die Schilderung ihrer letzten Lebensjahre vielleicht
noch wertvoller als ihr bekannter Kampf gegen die Abtreibung. Einer Freundin, die sich ebenfalls um die
Plazierung des Buches bemühte, erklärte ein Verlagsagent offen ins Gesicht, daß sich Frau Struck durch
ihre Bücher gegen die Abtreibung in modernen Kreisen zu einem ‘Unmenschen’ gemacht habe, und daß es
wohl kaum einen Verlag gebe, der ihre Bücher veröffentlichen würde. Klar. Allerdings frage ich mich
da – ärgerlich gestimmt – wo denn da die Verlage der kath. Kirche und der kath. Verleger waren? Darunter
Kirchenverlage, die esoterischen und modernistischen Schmus nicht scheuen! Daraufhin war Frau Struck gezwungen,
anderen Tätigkeiten nachzugehen. Sie nahm in einer Familie mit mehreren Kindern eine Stelle als Hauswirtschafterin
an. Das zeigt, wie finanziell notleidend sie war. Denn mehr als 25 Jahre konnte sie als Autorin von den
Einkünften ihrer schriftstellerischen Tätigkeit leben und konnte auch für ihre Kinder sorgen. Im Winter
des Jahres 2002 bekam sie starke Unterleibsschmerzen und bemerkte eine wachsende Schwäche. Für ihre
eigenen Verfehlungen hat sie wohl gesühnt. Als gläubige Katholikin wird sie darüber hinaus noch Sühne
für Dritte geleistet haben.
In paradisum … In paradisum deducant te Angeli in tuo adventu suscipiant te Martyres, et perducant te
in civitatem sanctam Jerusalem. Chorus Angelorum te suscipiat et cum Lazaro quondam paupere aeternam habeas
requiem. Zum Paradiese mögen die Engel dich geleiten, bei deiner Ankunft die Martyrer dich aufnehmen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem. Der Chor der Engel möge dich empfangen, und mit Lazarus,
dem einst so armen, habest du ewige Ruhe. Der neue Roman, den sie fertig in der Schublade liegen hatte,
wurde von keinem Verlag angenommen… , erklärte ein Verlagsagent offen ins Gesicht, daß sich Frau Struck
durch ihre Bücher gegen die Abtreibung in modernen Kreisen zu einem ‘Unmenschen’ gemacht habe … Ist
es nicht schon Léon Bloy so ergangen? MfG Christoph Heger