09:10:43 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Engere ökumenische Zusammenarbeit + Zehn Prozent waren Homos + Will er den Segen oder das Geld? + Abrißkriterien + Heizen mit Weizen
Engere ökumenische ZusammenarbeitBrasilien. In der südostbrasilianischen Stadt Porto Alegre findet
seit Dienstag die „Neunte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen“ statt. Sie besteht aus
über 3000 Teilnehmern und mehr als 340 christlichen Gemeinschaften. Die Katholische Kirche ist nicht
Mitglied des Weltkirchenrates. Papst Benedikt XVI. – der durch Walter Kardinal Kasper vertreten ist –
äußerte in einem Grußwort den Wunsch nach engerer ökumenischer Zusammenarbeit. Nach 40 Jahren „fruchtbarer
Kooperation“ seien die Bemühungen um Einheit zu verstärken. Die Kirchen müßten für die Zeichen der
göttlichen Vorsehung und die Inspiration des Heiligen Geistes offen sein, da die Aufgabe der Versöhnung
die menschlichen Kräfte übersteige.
Zehn Prozent waren HomosÖsterreich. Laut der österreichischen
Tageszeitung ‘Die Presse’ gab es beim „Segnungsgottesdienst für Liebende“ am Valentinstag im Wiener Stephansdom
einen großen Andrang. Von den etwa tausend anwesenden Personen seien – laut Dompfarrer Toni Faber – rund
zehn Prozent homosexuell gewesen. Sie hätten keine auffallende Kleidung getragen. Zwar seien die Homos
nur einzeln gesegnet worden, doch das hätte sich in der Praxis – so ‘Die Presse’ – vermischt. Auch Justizministerin
Karin Gastinger von der Jörg-Haider-Partei Bündnis Zukunft Österreich – eine Schreierin für das Homo-Konkubinat –
war gekommen, um den „mutigen Dompfarrer zu unterstützen“.
Will er den Segen oder das Geld?Schweiz.
Der Rektor der Universität Freiburg, Urs Altermatt, hat sich plötzlich doch für eine
„ökumenische
Segnung“ eines im Oktober neu eröffneten Universitätsgebäudes ausgesprochen. Protestantische Gemeinschaften
lehnen Gebäudesegnungen ab. Dies berichteten Schweizer Medien am vergangenen Mittwoch. Der Rektor war
wegen seiner Segensverweigerung
unter Druck geraten. Bisher hatte er die Meinung vertreten, daß die Universität
als staatliche Institution von konfessionellen Riten Abstand nehmen müsse. Vertreter der Katholischen
Kirche hatten unter anderem gedroht, die finanzielle Unterstützung für die von Katholiken gegründete
Universität zurückzuziehen. Die Finanzspritze der Kirche beträgt fast ein Zehntel des Gesamtbudgets.
AbrißkriterienDeutschland. Der neue Bischof von Hildesheim, Mons. Norbert Trelle, äußerte sich vor
der deutschen Tageszeitung ‘Welt’ über den Abriß von katholischen Kirchen in seinem Bistum: „Wenn eine
Kirche baufällig ist, mag sie noch so viele Erinnerungswerte haben, und es nicht sinnvoll ist, sie für
eine Handvoll Leute zu restaurieren, dann muß man sie abreißen oder in eine andere Nutzung überführen.“
Christus habe ja nicht verheißen, daß bis zu seiner Wiederkunft jeder Stein auf dem anderen bleibe.
Heizen mit Weizen„Vor allem für belastete oder nicht marktfähige Getreidepartien sei die Verbrennung
in kleinen und mittleren Feuerungsanlagen eine ökonomisch sinnvolle Alternative. Seiner Rechnung zufolgen
ersetzen 2,5 Kilogramm Getreide einen Liter Heizöl – sie kosten aber nur ein Drittel.“
Aus den ‘Dresdner
Neuesten Nachrichten’ vom 31. Januar.
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#9
Agiafortuni 12:19:34 | Montag, 20. Februar 2006
#8
Michael07 15:31:01 | Freitag, 17. Februar 2006
#7
Brigitte Bussmann 08:41:48 | Freitag, 17. Februar 2006
#6
Rosalinde 19:59:03 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#5
Evelin 17:38:52 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#4
Horst Eckner † 13:25:47 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#3
Adelphopoiesis † 11:29:41 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#2
Christin 10:19:02 | Donnerstag, 16. Februar 2006
#1
Krzyszek 10:09:08 | Donnerstag, 16. Februar 2006