Jugendkirche
40 Tonnen Sand im Kirchenraum
„Jugendkirche ist ein Ort, wo dich deine Freunde hin abschleppen, du abgefahrene Aktion erlebst, Partys feierst“. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net, Limburg) Im Bistum Limburg sind im letzten Jahr drei so genannte Jugendkirchen eingerichtet worden.

Die Stadt Limburg an der Lahn befindet sich im Bundesland Hessen rund 50 km nordwestlich von Frankfurt am Main.

Die betreuende Jugendfachstelle warb im Frühjahr 2005 mit folgendem Prospekt: „Jugendkirche ist ein Ort, wo dich deine Freunde hin abschleppen, du abgefahrene Aktion erlebst, Partys feierst. Dort kannst du skaten, sprayen, abtanzen, feiern, Theater, Musical, Bandauftritte, HipHop – Gottesdienst, chill out … Der Preis für den Knaller-Namen winkt schon.“

Der Knaller-Name der Limburger Jugendkirche wurde dann „cross over“, also ‘über Kreuz’, ‘Kreuz über’ oder auch ‘drunter und drüber’, jedenfalls geht es so ab im Kirchenraum.

Schon bei der Einrichtung der Jugendkirche werden Jugendliche angeleitet, den Kirchenraum zu entsakralisieren. Insbesondere wurden Kniebänke und Tabernakel entfernt und das Allerheiligste in einem kleinen Nebenraum deponiert, der nun als „Raum der Stille“ firmiert.

Alles, was in der Jugendkirche abgeht, findet konsequent im Kirchenraum statt. Die Veranstaltungen werden nach dem Vorbild von erlebnisorientierten Werbe- und Verkaufsveranstaltungen als „Event“ gestaltet.

Mit professioneller Beschallung und Lichteffekten gehen Breakdance und HipHop über die Bühne, werden Musicals und Kinoabende organisiert.

Legendär sind die Events der Jugendkirche Oberhausen, etwa das Skater-Projekt, der Hochseilgarten in der Jugendkirche oder die Wüsten- bzw. Stranderfahrung bei 40 Tonnen Sand im Kirchenraum. „Hol dir den Kick“ ist das neue Halbjahresprogramm von „cross over“ überschrieben.

Der Ort Oberhausen befindet sich knapp 200 km nördlich von Frankfurt und gehört kirchlich zum Bistum Essen.

In Oberhausen ist die erste der deutschen Jugendkirchen überhaupt vor circa 5 Jahren eingerichtet worden. Die Jugendkirchen im Bistum Limburg orientieren sich an deren Konzept.

Man sieht, die Jugendkirchen wollen der professionellen Freizeitindustrie Konkurrenz machen, und zwar in den gleichen Formen und der Werbesprache, mit der die jungen Leute von der Jugendindustrie geködert werden.

Selbst Bischof Kamphaus wurde beim „Kick off“ der Wiesbadener Jugendkirche vorgezeigt. Nach dem Gottesdienst mit Sacropop und Lightshow relaxte er in der „chill-out-Area“ der Kirche.

Die Jugendkapläne rechtfertigen diese Anbiederung an den Geschäftsgeist der Zeit als „authentische Jugendkultur“.
„Kick off“ der Wiesbadener Jugendkirche:
Nach dem Gottesdienst mit Sacropop und Lightshow relaxte der Bischof von Limburg in der „chill-out-Area“ der Kirche
Ein Teil der jungen Leute fährt auf diesen modernen Event-Kitsch ab: „Das macht voll Spaß“, schwärmt Alina (14), und Alexandra pflichtet bei: „Ist mal was ganz anderes hier.“

Die Werbetrommler der Wiesbadener Jugendkirche haben aber auch kritische Stimmen gehört: Bloß kein Breakdance oder Discoeffekte im Gottesdienst, empört sich Max:

„Kirche muß echt bleiben und nicht zum Partyraum werden“, so die vielfach geäußerte Forderung von Wiesbadener Schülern.

Durch solche kritische Stimmen lassen sich die klerikalen Berufsjugendlichen nicht von ihrer Linie abbringen, schließlich haben sie moderne Pädagogikautoren auf ihrer Seite. Das hört sich dann so an:

„Erlebnispädagogische Interaktionen, handlungsorientierte Identifikationen und bewegungsintensive Angebote wirken über Emotionen auf den Deutungsrahmen der Jugendlichen und trainieren soft skills, indem sie die Grundideen der Jugendpastoral in einer enormen Dichte umsetzen“ (cross-over-Konzept S. 10f).

Jugendkirchen in Deutschland
Aus dem Selbstverständnis der Jugendkirche:

"Die Jugendkirche versteht sich im Sinne einer Oase als Rast- und Stärkungspunkt für Jugendliche auf ihrem Lebens- und Glaubensweg.

Das Besondere dabei: Den Jugendlichen wird nicht irgendein Raum angeboten, sondern ein ganz besonderer Raum: Eine Kirche."Erinnerung an den Eröffnungsgottesdienst der Jugendkirche Wiesbaden Ende Juni 2005:

"Nach verschiedenen Workshops fand der Eröffnungsgottesdienst statt, bei dem die Hochzeit zu KANA das Thema angab. Sechs steinerne Krüge standen bereit, aus denen Jugendliche verschiedene Dinge herausholten, die unser Leben ausmachen und die Gott uns schenkt."Im Advent 2005 öffnete sich die Jugendkirche Wiesbaden für das sogenannte "Adventsprojekt KANA light":

"In den on air-Gottesdiensten und an Mittwochabenden gab es Gelegenheit, sich auf Weihnachten einzustimmen und auf das Jahr 2005 zurückzublicken. Daneben haben mehrere Schulklassen KANA besucht und sich mit der Thematik Licht-Dunkel beschäftigt. Dabei ist im Seitenschiff ein Weg mit verschiedenen Elementen entstanden."

Eine Firmgruppe nimmt das Angebot der Jugendkirche zum Thema „Gottesglaube“ an.

Die 40 Jugendlichen versammeln sich um den Altarraum, von dem eine Strickleiter nach oben führt. Der Jugendkaplan entzündet in einem Tontopf ein Lagerfeuer und erzählt – „wie damals die Beduinen“ – die Geschichte von Jakobs Traum und Himmelsleiter.

Die Aufgabe der Gruppe besteht nun darin, aus Styropor Himmelsleitersprossen zu sägen (handlungsorientiert), diese dann bunt anzumalen (emotional-ästhetische Bildung) und schließlich diese Sprossen zu einer Leiter zu verbinden (soft skill Teamfähigkeit etc.).

Alle Bastelarbeiten geschehen in der Kirche.
Bastelarbeiten in der Kirche:
Die Inhalte der Bibel sowie Lehre und Liturgie der Kirche zu vermitteln sind ausdrücklich nicht Lernziele der Jugendkirchen
Die Strickleiter wird anschließend beim Gottesdienst im Nebenraum aufgehängt. Eine Auslegung oder Katechese zu der Stelle findet nicht statt.

Die Inhalte der Bibel sowie Lehre und Liturgie der Kirche zu vermitteln sind ausdrücklich nicht Lernziele der Jugendkirchen, sondern bestenfalls Anlässe, um in Auseinandersetzung damit das „Selbst“ der Jugendlichen zu verwirklichen.

Insofern verwundert es nicht, wenn Gottesdienste mit „experimentellem Charakter“ nur alle zwei oder vier Wochen stattfinden, auch wenn großspurig vom „liturgischen Pulsschlag“ gesprochen wird, der „den roten Faden des Projektes“ bilden soll.

Die tatsächliche Leitidee der Jugendkirchen ist das Konzept der Selbstverwirklichung. Sie ist der eigentliche rote Faden, der sich seit der Würzburger Synode durch die kirchliche Jugendarbeit zieht und der heute in die Jugendkirchen ausfranst. Dieses Konzept steht im diametralen Gegensatz zur Jugendpastoral des Weltjugendtages.

Selbstverwirklichung ereigne sich in „love“ und „fun“, sagen die Jugendkirchenmacher.

Unter dem Motto: „no love, no fun“ bietet die Jugendkirche Limburg „workshop an den Tagen der Orientierung“ für Schulabgänger an.

Die Frankfurter Jugendkirche betreibt das Projekt „Jona in love“. „Erotica“, ein Musical im Rotlichtmilieu, wurde am vergangenen 12. Februar in den Räumen der Jugendkirche aufgeführt. Das Musical stammt von Akteuren der Oberhausener Jugendkirche.

Auch diese flache love-Philosophie steht im krassen Widerspruch zur christlichen Lehre, wie sie Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika ‘Deus caritas est’ darlegt (Kap. 5,6,7).
      
49 Lesermeinungen
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#49   Samurai   18:45:45 | Montag, 16. Juli 2007
@ Ein Gläubiger
Hallo,
sicherlich sind in den Jugendkirchen(projekten) auch manche Fehler gemacht worden, keine Frage.
Aber- und damit scheinen hier einige Probleme zu haben –, solange durch einen guten Jugendgottesdienst, in dem den „Kids“ verdeutlicht werden kann, daß der Glaube etwas mit ihrem Leben zu tun hat, Jugendliche dazu gebracht worden sind, sich mit dem GLauben auseinanderzusetzen, dann ist das ok.
Und mir ist ein Gottesdienst, in dem moderne Musik benutzt wird, und der Gottesdienst in der Sprache der Kids ‘rüberkommt und die Jugendlichen merken: Ja, da kann ich hinkommen mit mehreren Ohrringen und/oder einem Tatoo, ohne dumm angegafft zu werden lieber als eine „traditionelle“ Messe, in der die Jugendlichen sich erst äusserlich „verkleiden“ müssen, um überhaupt akzeptiert zu werden.
samurai
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#48   Chrysostomos   22:53:59 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Sand im Kirchenraum – Balken im eigenen Auge
Ja leider – Sie haben völlig recht! Es gibt so viele Gehässigkeiten hier, dass ich mich oft frage, ob es sich hier um katholische Christen handelt oder Menschen, die einfach ihr böses Herz nach außen kehren und Gehässigkeit an Gehässigkeit reihen! Nicht was von außen in den Menschen hereinkommt, macht ihn unrein, sondern im Herzen sitzen die bösen Gedanken! Manche haben eben nicht verstanden, dass nur die Liebe imstande ist, wahre Umkehr zu wirken – im Glauben, in der Moral, in der Liturgie!
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#47   ups   22:45:14 | Montag, 10. April 2006
Wo bin ich denn hier gelandet???
Ich bin heute das erste Mal Gast in diesem Forum. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich entsetzt bin. Ich fand es bisher gar nicht so schlimm katholisch zu sein. Was aber hier unter der Überschrift „kreuz.net“ – katholische Nachrichten verbreitet wird, geht ja so was an der Sache vorbei, dass ich mich fast schäme katholisch zu sein. Ich lese nun schon seit einer Stunde Leserbriefe und Lesermeinungen dazu und meine Augen haben nicht viel mehr als Gehässigkeiten gesehen. Wo bleibt denn hier unsere christliche Einstellung? Ich denke, wir sollten hier mal wieder auf den Punkt kommen und uns auf den Sinn unseres Lebens erinnern. Wisst Ihr noch um was es geht?
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#46   Ein Gläubiger   08:49:44 | Freitag, 10. März 2006
@ Benedikt
Natürlich gibt es ein Copyright und ich kann Bilder von Webseiten nicht einfach auf anderen Seiten weiterverwenden. Die Praxis mag vielfach anders aussehen. Ich finde es aber durchaus seltsam, wenn der Betreiber einer Webseite Bilder einer anderen Webseite auf seiner Seite einstellt und dann noch dick darüber schreibt, dass er das Copyright hätte. Da stimmt ja wohl was nicht.
Was das Erreichen der Fernstehenden betrifft, liegt das Besondere der Jugendkirchen meines Erachtens darin, dass Jugendliche dort eben nicht nur Kletterseile und „andere Spiele“ sehen, sondern die Kirche als solche mit Altar, Tabernakel, Kreuz und allem.
Vor kurzem konnte ich selbst erleben, wie gerade eine Kirche als Gebäude fernstehende Besucher zum Nachfragen angeregt hat, weil sie wissen wollten, was die jeweilige Bedeutung ist. Da wird das Kirchengebäude selbst zum Evangelium und darum sind Jugendkirchen ganz bewusst auch Kirchengebäude und nicht irgendwelche Räume. Es geht doch darum, überhaupt einen ersten Zugang zur Kirche schaffen.
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#45   Sulpicius   16:51:54 | Mittwoch, 8. März 2006
Hallo Mädchen,…
die Eucharistiefeier war für die Christen von Beginn an eine so wertvolles Begängnis (repraesentatio Christi = Vergenwärtigung Christi im Kreuzesopfer), das sie immer peinlichst darauf achteten, es von normalen Mahlzeiten bzw. Feiern zu unterscheiden. Sie war immer schon eine würdige, dem Wesen der Eucharistie angemessene rituelle Feier. Sie sah auf keinen Fall so aus, wie heute häufig Jugend-Gottesdienst gefeiert werden. Nach der Eucharistiefeier wurde eine sog. Agape abgehalten, die Deiner Vorstellung von „gemeinsamen Mahl“ näherkommt. Diese hat aber nichts mit der hl. Messe zu tun. Jeder Liturgiewissenschaftler wird Dir das bestätigen.
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#44   Mädchen   16:36:55 | Mittwoch, 8. März 2006
@Sulpicius
Du mußt nicht alles glauben, was Dir Dein Jugendpfarrer erzählt…
Wie denn dann?
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#43   Benedikt   12:49:34 | Mittwoch, 8. März 2006
@ Ein Gläubiger
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Jugendkirche das Copyright eigener Bilder abgetreten hat.
Ich auch nicht. Ein „Copyright“ gibt es in Deutschland gar nicht.
Für mich steht in erster Linie das Anliegen, junge Menschen für Gott zu erreichen. Da muss Kirche gerade in unserem Land nach Wegen suchen.
Die Kritik an dem Ansatz der Jugendkirchen entzündet sich an der Frage, in wie weit Veranstaltungen wie diese Fernstehende anziehen. Kommen sie dorthin und sehen nur Kletterseile und andere Spiele, wie soll dann ein Bezug zur Kirche hergestellt werden? Desweiteren muss man wohl nicht extra anführen, dass Religion mit Sakralität und Spiritualität zu tun hat. Es ist fraglich, ob dies durch Mehrzweckgebrauch von Kirchenräumen erreicht werden kann. Das heißt nicht, dass man in einer Jugendkirche kein Programm für Jugendliche anbieten kann, das auch Sport oä umfasst. Das ist sogar eine gute Idee. Gleichzeitig muss man aber diese Aktivitäten vom Dienst, dem Gottesdienst trennen. ME spricht nichts dagegen, erst Aktivitäten anzubieten und dann die Messe zu besuchen, wie sie im Normalfall üblich ist. Man sollte dies nutzen um den Kindern/ Jugendlichen das Wesen der Messe und den Sinn der Abläufe genau zu erklären.
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#42   Gotthard   23:58:41 | Dienstag, 7. März 2006
@Sulpicius
Ist nur gut, dass Sulpisius auch nicht der Weisheit letzter Einsicht hat.
Mit anderen Woren: er weiß auch nichts.
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#41   Sulpicius   23:20:45 | Dienstag, 7. März 2006
@Hallo Mädchen
Die Versammlungen der frühen Christen waren in der Form eines gemeinsamen Mahles gehalten
Du mußt nicht alles glauben, was Dir Dein Jugendpfarrer erzählt…
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#40   Mädchen   20:41:41 | Dienstag, 7. März 2006
Übertreibung
Ich finde den Artikel absolut übertrieben. Haben Sie selbt einmal einen Gottesdienst in dieser Kirche besucht? Wohl eher nicht… Ich stamme zufällig aus dem gleichen Raum und kenne daher die Jugendkirche in Limburg, die übrigens nicht „cross over“ (von Ihnen übersetzt mit „drunter und drüber“) sondern „cross over the city“, also „Kreuz über der Stadt“ heißt…
Und zu den Inhalten fällt mir eigentlich nur eine Frage ein: Wen hat Jesus in seinen Kreis der Jünger aufgenommen? Etwa die frommen Pharisäer, die „Zucht und Ordnung“ gepredigt haben? Nein, es waren die Zöllner und die Ehebrecherinnen, die er zu sich rief. Die Versammlungen der frühen Christen waren in der Form eines gemeinsamen Mahles gehalten und kamen auch ohne einen „Kirchenknigge“ aus.
Jesus lebt uns eine angemessene Form von Toleranz vor wie kein Zweiter… Warum fällt es Ihnen so schwer das umzusetzten?
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#39   Ein Gläubiger   19:47:56 | Dienstag, 7. März 2006
Man kann es sich auch einfach machen
Da ich selbst bei der Eröffnung einer der genannten Jugendkirchen, nämlich in Wiesbaden, anwesend war, möchte ich anfragen, ob der Verfasser des Artikels auch anwesend war und seine Behauptungen aus eigener Anschauung stammen. Er behauptet zum Beispiel, dass es im Gottesdienst eine Lightshow gegeben und der Bischof in einer Chill out-Area relaxt hätte. Weder das eine noch das andere konnte ich bei der Eröffnung beobachten. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass der Autor die normale Beleuchtung der Kirche mit einer Lightshow verwechselt haben könnte. Daher frage ich mich, wie es zu diesen Behauptungen kommen kann.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass auf der Fotomeile Bilder mit dem Copyright von Kreuz.net versehen sind, die nach meinen Recherchen eindeutig von der Homepage der Jugendkirche Wiesbaden stammen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Jugendkirche das Copyright eigener Bilder abgetreten hat. Ich hätte aber keine Scheu, einmal nachzufragen.
Ich bin der Meinung, dass es sich der Artikel zu einfach macht. Ich vermisse eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Ansatz der Jugendkirchen.
Wenn es darum geht, kirchenferne Jugendliche zu erreichen, bedarf es anderer Wege, damit Jugendliche überhaupt zur Kirche finden. Wenn ich Jugendkirchen richtig verstanden haben, dann suchen sie genau da nach Wegen. Für mich steht in erster Linie das Anliegen, junge Menschen für Gott zu erreichen. Da muss Kirche gerade in unserem Land nach Wegen suchen.
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#38   clemens   12:14:09 | Sonntag, 19. Februar 2006
Den Jugendlichen zu
zeigen, dass Kirche nicht langweilig, fad,… sein muss
braucht es Heiligkeit und Anbetung.
Wenn Gott ein heiliges Opfer dargeracht wird und das erkannt und erlebt wird, ist die Hl. Messe spannender als irgend eine „Erscheinung“. Aber dazu muß man wissen, was geschieht. Und, obwohl in der neuen Messe jedes Wort zu verstehen ist, wissen die Gläubgen kaum noch, was die Hl. Messe ist: ein Opfer, ein Lob-, Dank- und vorallem Sühneopfer, unblutiges Opfer Christi zur Vergebung unserer Sünden und nicht nettes Mahl einer netten Gemeinschaft.
Wenn ich ein nettes Gemeinschaftserlebnis suche, gehe ich lieber in einen Verein. Dann ist nämlich jede Messe nur stinklangweilig. Da kann noch so ein tolles Event stattfinden. Damit zieht man vielleicht diesen oder jenen in die Kirche, aber halten kann man ihn dort keinesfalls, oder man muß sich immer neue Partys einfallen lassen.
(Abgesehen vom „Gräuel an Heiliger Stätte!!!)
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#37   Geist   13:53:07 | Samstag, 18. Februar 2006
Kleiner Nachtrag
Es stimmt nicht jeder Gottesdienst ist gleich Gottesdienst, es gibt verschieden Aufbereitungen und Arten von Gottesdiensten. Ich finde auch solche Veranstaltungen kein Kasperltheater, sondern sie sollen Jugendliche, die der Kirche fernstehen, wieder der Kirche wieder näherbrängen und zeigen, dass Kirche nicht langweilig, fad,… sein muss, sondern dass auch so etwas möglich ist in einer Kirche. Ich gebe zu bedenken: „Die Kirche braucht Jugendliche und Jugendliche brauchen die kirche.“ Jugendliche sind die Zukunft der Kirche. Ich finde, wenn so eine Veranstaltung bzw. 1 gutes Erlebnis in der Kirche auch nur einen fernstehenden Jugendlichen der Kirche näherbringt und auch er wieder zurückkommt in die Kirche, dann ist das etwas ganz wunderbares.
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#36   GigaShadow †   12:49:34 | Samstag, 18. Februar 2006
Mann muß mit der Zeit gehn
Schaut Euch mal
„ THE Hour of Power „
Sonnstag auf >> V O X << an.
Und ihr werdet feststellen ,daß ein Gottesdienst auch interresant sein kann und nicht diese Sonntägliche Zeitverschwendung in Deutschen Kirchen !
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#35   Geist   12:43:57 | Samstag, 18. Februar 2006
Allgemeines
Nach dem Lesen der Meinungen bzgl. des Artikel, habe ich mich echt gefragt, wo ich hier bin und ob ich hier überhaupt richtig bin.
Ich kann Wiener nur zustimmen, es sind immer wieder die gleichen Themen, die hier auf kreuz.net erscheinen. Ich finde auch im speziellen jetzt auf Bezug „Jugendkirchen“ kommen immer die selben Argument und dass wir langweilig und mühsam.
Ich finde es auch nicht in Ordnung in welchem Ton hier diskutiert wird und es sollten vor allem nur Leute mitschreiben, die produktive Meinungen bringen und nicht jemanden gleich das Wort im Mund verdreht [weil es einem vielleicht nicht gerade passt, was davor geschrieben wurde], es sollten auch nicht Bsp. gebracht werden [z.B.: Beachvolleyball] die nicht einmal zur Diskussion stehen. Ich frage mich auch bei manchen Aussagen, wer hier päpstlicher als der Papst sein will.
@Athanasius: Gott sei Dank würdest du bei keiner dieser Veranstaltungen mitmachen :)
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#34   Elendester Sünder   13:17:27 | Freitag, 17. Februar 2006
Schleichende Verwässerung
Aldu schrieb: Fundamentalismus erleben wir zum Überfluß in der arabischen Welt und in den USA. Können wir uns nicht an unserem Christsein erfreuen und die Menschen annehmen, wie Jesus es getan hat?
Zum Thema Fundamentalismus fällt mir ein lustiger Werbefilm der britischen Grünen-Partei gegen die angebliche Erderwärmung ein.
www.funpic.hu/…s/00018/00018070.avi
Wenn man einen Frosch in kaltes Wasser setzt und mit einem Mal heißes Wasser hinzugießt, springt der Frosch heraus. Wenn man aber das Wasser ganz langsam erhitzt, bleibt der Frosch im Wasser sitzen und bleibt sitzen und bleibt sitzen, – bis einhundert Grad Celsius erreicht sind.
Aber wir sind ja viel klüger als Frösche. Oder etwa nicht?
Verwässerung des Glaubens.
Tut etwas dagegen!
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#33   Benedikt   13:00:27 | Freitag, 17. Februar 2006
Na Vorsicht
Die Aktivitäten dort an sich sind nicht das Problem – klettern usw, köperliche Ertüchtigung kann man den Jugendlichen sehr wohl anbieten.
Nur: Wieso muss das unbedingt in der Kirche sein? In wie weit kommt da die Huld an den Schöpfer zum Ausdruck? In wie weit werden die Kinder zum Glauben geführt? Wie viele Kinder besuchen später auch die „normalen“ Messen?
All das sind Fragen, die sich dieses Konzept gerechterweise gefallen lassen muss.
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#32   virOblationis   12:40:17 | Freitag, 17. Februar 2006
Keule
Endlich holt einmal jemand die Fundamentalismus-Keule hervor. Dazu wurde es aber auch bereits höchste Zeit.
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#31   wiener   12:19:55 | Freitag, 17. Februar 2006
@ athanasius
Haben Sie sich schon mal untersuchen lassen wegen Schizophrenie?
wer keine argumente hat, wird beleidigend.
hier wäre jeder weitere kommentar zu viel.
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#30   aldu   12:18:58 | Freitag, 17. Februar 2006
p e i n l i c h
äußerst peinlich, wie der Gatte der Evelyn („erbärmlichen Niveau diskutieren Sie da? Mit einem Bein in der Lüge“) seine „Beflegelugnen“ nachholt und Athanasius die Augen vor der Welt unserer Jugend verschießt und sich nicht informieren will.
Ich wünsche mir mehr Diskutierer wie wienerund Gotthard, die nicht so engstirnig fundamentalistisch sind. Fundamentalismus erleben wir zum Überfluss in der arabischen Welt und in den USA. Können wir uns nicht an unserem Christsein erfreuen und die Menschen annehmen, wie Jesus es getan hat?
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#29   Isidorus Hispalensis   12:06:41 | Freitag, 17. Februar 2006
Ratlosigkeit
Solche Phänomene sind Ausdruck kirchlicher Hilflosigkeit und Ratlosigkeit. Kirche als Anbieter von rockigen Freizeitsevents und Skatveranstaltungen führt sich selbst ad absurdum und macht sich – auch bei Fernstehenden – zur Lachnummer. Die Weitergabe des Glaubens ist absolut wichtig und unerlässlich, keine Frage. Nur wird man dieser Aufgabe so sicherlich nicht gerecht. Die Krise erstreckt sich sehr häufig auch auf Firmkatechese und Religionsunterricht. Man muss sich verstärkt um eine systematische und – selbstverständlich dem Verständnis des Alters der Unterweisenden angepasst – quellennahe Glaubensunterweisung bemühen, die endlich wieder Fakten und Glaubenswissen vermittelt. Wie soll man sich für etwas entscheiden, von dem man kaum etwas gehört hat? Es ist generell ein großes Problem vieler moderner pädagogischer Strömungen und schlägt sich auch in anderen Schulfächern nieder. Man versucht Schüler dort abzuholen, wo sie stehen, führt sie aber nicht weiter, sondern bleibt dort zusammen mit ihnen stehen. Hier gilt es wieder, verstärkt Leistung einzufordern und die „68-er Pädagogik“ ad acta zu legen. Ohne geht es nicht. Auch im Religionsunterricht…
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#28   Ansgar   11:54:12 | Freitag, 17. Februar 2006
@ wiener
Es gibt jugendspezifische religiöse Ausdrucksformen, die sicher ihre Berechtigung haben, auch wenn sie mir und vielen anderen hier fremd sind. Auf dem WJT in Köln feierten solche fröhliche Urständ und wurden mit ehrlicher Frömmigkeit begangen. Aber Halfpipe-Veranstaltungen gehören nicht dazu. Kirchen voller Sand zu kippen und zu Amüsiertempeln zu machen, ist peinlich. Wie der Opa mit Pferdeschwanz, der – „Was geht, Digga?“ – in Jugendsprache mit den Kids in Kontakt zu kommen versucht. Sowas führt nur zu Fremdschämen.
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#27   Athanasius   11:46:04 | Freitag, 17. Februar 2006
@wiener
Ach ja. Über die Piusbruderschaft darf man ruhig in Beiträgen Unwahrheiten schreiben, aber über einen öffentlichen, klar bewiesenen Fall von Kirchenschändung, muss man den Tätern fragen. Haben Sie sich schon mal untersuchen lassen wegen Schizophrenie?
Diese Jugend-„Kirchen“ haben nicht nur ausschliesslich zeitlichen Erfolg, sondern tragen auch wesentlich zum Verjagen rechtgläubiger römisch-katholiken aus Ihren Pfarreien. (Was ja an sich nicht schlecht ist, aber moralisch wohl verwerflich.)
Aber nächste Woche organisieren wir in Ihrer Wohnung einen vierzig Tonnen Sand Party, wiener, gut? Das werden Sie sicherlich schön finden. Und dann rutschen wir noch mit Fahrrädern durch Ihre Küche. Is ja toll. Das bindet ja die „Jugendlichen“.
MfG,
Ein Jugendlicher.
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#26   wiener   11:23:55 | Freitag, 17. Februar 2006
halten wir fest
einen „beachvolleyball-wettkampf“ in jugendkirchen hat es nicht gegeben. daher werde ich dazu nicht stellung nehmen.
zum skater-event in der oberhausener jugendkirche – übrigens eine aktion die schon vier jahre zurück liegt – gibt es rund um die dortige jugendkirche schon eine reichhaltige dokumentation und diskussion. ich bitte dies mit den dortigen verantwortlichen zu klären bzw. sich einfach zunächst einmal darüber zu informieren, was hier tatsächlich stattgefunden hat.
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#25   Evelin   11:14:17 | Freitag, 17. Februar 2006
Polemik?
@ wiener: Die photographisch dargestellten Halfpipe-Skateboard – und Radfahraktivitäten in einer kath. Kirche sind also besser als Beachvolleyball-Spielen in der Kirche?
Auf welchem erbärmlichen Niveau diskutieren Sie da? Mit einem Bein in der Lüge mit dem anderen wild im Beziehungsbereich herumtretend?
Der Gatte der Evelin
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#24   wiener   10:51:03 | Freitag, 17. Februar 2006
wo denn bitte schön?
Sie mögen bitteschön mal auslegen, was an einer Beachvolleyball-Wettkampf in einer geweihten Kirche so katholisch ist?
wenn sie mir mitteilen, wo es so etwas angeblich gegeben haben soll, dann könnte man eventuell darüber reden. die jugendkirchen-projekte, die ich kenne, haben derartiges bisher nicht gemacht und es ist meines wissens auch nicht geplant. was soll also diese unnötige polemik?
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#23   Athanasius   10:40:56 | Freitag, 17. Februar 2006
@wiener
Wie ehrlich die kreuz.net-Redaktion vorgeht, zeigt sich wohl darin, dass Sie nicht gesperrt wurden.
Übrigens ist es völliger Unsinn, die kreuz.net-Redaktion direkt an die FSSPX zu verbinden.
Sie mögen bitteschön mal auslegen, was an einer Beachvolleyball-Wettkampf in einer geweihten Kirche so katholisch ist?
Ich bin weit jünger als Sie, würde aber nie in solche Veranstaltungen gehen. In unserer „eigenen“ Pfarrei hier, organisiert man auch immer wieder „angepasste Jugendliturgie“ mit „Stands“, „Speeches“ und was nicht alles. Aber dafür kommt ja keiner.
Die Kirche ist zur katholisch Mystik da – wenn man es konsumentistisch ausdrücken will – nicht für Gemütlichkeit und Schwung. Da bevorzugt jeder, wie ich, die Kneipe, den Bar, das Dorfsfest!
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#22   Ansgar   10:22:47 | Freitag, 17. Februar 2006
Man muß…
… aber doch zugeben, daß die Analyse wieners, was die Themenauswahl von kreuz.net angeht, zutrifft. Doch „peinlich, langweilig, verzichtbar“ ist zu hart geurteilt; es handelt sich hier ja um ein Nischenprodukt ohne Anspruch auf Weltbedeutung. Ich finde die Beiträge und vor allem die Reaktionen darauf teils sehr amüsant.
kreuz.net: skurril, verschroben, unterhaltsam.
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#21   Evelin   09:53:01 | Freitag, 17. Februar 2006
@ wiener
welche „Beflegelugnen“ ?
Der Gatte der Evelin
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#20   wiener   09:41:06 | Freitag, 17. Februar 2006

herr evelin,
wenn das einzige, was ihnen einfällt, argumente (?) – pardon: beflegelungen – ad hominem sind, dann hätte ich einen besseren vorschlag, wer schweigen und sich nicht weiter verbreitern soll.
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#19   Evelin   09:35:47 | Freitag, 17. Februar 2006
@ wiener
Kann man das so verstehen, dass Sie sich auf diesen Seiten nicht mehr verbreitern werden? Zumal Ihnen das Themen – und Berichtsangebot ohnedies nicht zusagt? Dann sage ich schon im voraus ein herzliches: Danke schön!
Wenn Sie eine Ahnung von Riten und Liturgie hätten, dann wüßten Sie, dass nur die nackte – mühsam bemäntelte – Gottlosigkeit zu solchen Ausschreitungen in kath. Kirchen führen kann!
Der Gatte der Evelin
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#18   wiener   09:21:55 | Freitag, 17. Februar 2006
zum gähnen
es ist mittlerweile nur mehr zum gähnen langweilig, mit welcher manie sich „kreuz.net“ über innovative pastorale projekte „ausbreitet“.
meiner beobachtung nach ergeben sich genau vier themenbereiche, die kreuz.net immer wieder aufwärmt:
– (unangefochten an erster stelle) homosexualität (psychologen hätten ihre freude daran, wie besessen kreuz.net von schwulen ist)
– abtreibung (ein wichtiges, aber längst nicht das einzige thema)
– jugendkirchen und jugendliturgie (ist natürlich als völlig böse abzulehnen, auch wenn man sich nicht die mühe macht, sauber zu recherchieren)
– piusbrüder als einzige bewahrer des glaubens und als rettungsboot für die böse abgefallene papst-kirche
ich wette, dass von 100 artikeln etwa 80 diesen vier themen zuzuordnen sind.
schön garniert mit unwahrheiten, denunziationen, anpatzungen, unbewiesenen vorwürfen – und das ganze gern unter der völligen anonymität.
peinlich. langweilig. verzichtbar.
hawediehre
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#17   Gotthard   08:37:40 | Freitag, 17. Februar 2006
kirchliche Einheit
Im Augenblick kündigt wohl eher der Regensburger Bischof die kirchliche Einheit auf…
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#16   zwobbel   08:03:11 | Freitag, 17. Februar 2006
Wow, sind die katholisch !?!?!?
Man möge den Jugendlichen die dort hingehen nur eine Frage stellen. Ich wette weniger als ein Prozent kann sie richtig beantworten:
„Wozu sind wir auf Erden?“
Nach den Antworten könnte jeder wissen, was wirklich Not tut. Aber um das zu erkennen ist der maximal ungehorsame Ortsbischof viel zu relaxed in der chill out area, sodas er gar nicht mehr an die spätere heat on area denkt.
Dieser Bischof hat sich jahrelang der formellen Mitwirkung am Bösen in hartnäckig ungehorsamer Weise schuldig gemacht. Trotz wiederholter massiver brüderlicher Zurechtweisung durch den Papst hat er verbohrt an der Sünde festgehalten, und zwar in dem besonders schweren Fall der Lizenz für Abtreibung. Meines Wissens hat er sich dadurch exkommuniziert, auch wenn er später noch dem Druck nachgegeben hat. Oder hat er öffentlich bereut und um Vergebung gebeten?
Warum folgt noch irgendjemand diesem Mann, dessen Name für die Aufkündigung der kirchlichen Einheit steht?
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#15   clemens   06:17:59 | Freitag, 17. Februar 2006
Event
@Sulpicius: wobei hier natürlich auch wieder alle Jugendlichen über einen Kamm geschert werden
Die Jugendlichen, die nicht in Sex, Drogen, Fernsehen, Comuterspielen und Diskos betäubt untergehen, wandern zu Gurus, Buddhismus, Hara Crisnha (oder wie das heißt), weil da moralische und asketische Forderungen gestellt werden, die Ansprüche an ihre Seele haben.
@ Athanasius
„…und keiner greift ein!“
Aber wenn FSSPX irgendwo eine Kirche oder Kapelle eröffnet, warnt der jeweilige Ortsbischof in aller Regel die noch Gläubigen, ja nicht zu den „Schismatikern“ zu gehen!
@ Aldu:
„Jesus und die ersten Christen hatten keine Orgel!“
und keine Skater. E-Gitarren, Schlagzeuge, Nebelwerfer…usw., dafür aber Ehrfurcht.
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#14   aldu   01:03:58 | Freitag, 17. Februar 2006
Religion im HEUTE
Ich habe einen kleinen Einblick in die Jugendkirche in Meschede gewonnen.
Die Jugendlichen leben den christlichen katholischen Glauben in Gemeinschaft. Dazu hat jede Zeit ihre Form. Auch Jesus und die ersten Christen kannten keine Orgel. Was soll also die ganze Aufregung? Freuen wir uns über das Engagement unserer Jugend – auch einige „älteren Semestern“ sind über diesen frischen Geist ohne Starre und Falschheit erfreut.
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#13   Bernieboy   23:27:30 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Wunderkind
Du bist auf der falschen Seite gelandet!Die Leute hier wollen päpstlicher als der Papst sein!Schließe bitte nicht vom Teil aufs Ganze.In normalen christlichen Kreisen wird anders als hier umgegangen!
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#12   Theophil   22:23:18 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Jetzt verstehe ich…
… warum so viele irregeleitete Menschen in unserer Gesellschaft glauben, sie bräuchten keine Kirche: Wenn man so ein Kasperltheater als Kirche auffasst, braucht man tatsächlich keine „Kirche“ – bitte richtig verstehen.
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#11   Athanasius   22:02:37 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Dies wird wohl…
…die „Mystik des Karl Rahner“ sein müssen, denn seine Nachfolger im theologischen und doktrinären Irrtum, haben die Bedingungen für solche eine Jugendkirche geschaffen.
Die Deutschen Bischöfe sollen sich besser zum Spruch nehmen: „Wir glauben nicht mehr, aber wir tun trotzdem als ob.“
Und viel ‘fun’ wünsche ich den irregeführten Mitjugendlichen in dieser „Kirche“; ich bevorzuge die Kneipe oder ein richtiges Dorfsfest über diesen sakrilegischen Unsinn, der angeblich „gemütlich“ sein soll.
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#10   markos evgenikos   20:26:34 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Hallo Athnasios
Mein Opa,der Prister und zwar Archimandrit war,sagte:
Es ist wichtig,dass wir Christen auch manchmal Widerstand zeigen.Wir müssen nicht alles hinnehmen wie es uns die Bischöffe schenken.
Mein Opa war bei den Pilgern sehr beliebt.3 Tagen bevor er starb sagte:In drei Tagen werde ich sterben…
Von relig. Menschen als heiliger Mensch bezeichnet.
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#9   Athanasius   18:51:39 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Hah joah.
@Wunderkindl: Ich bin wahrscheinlich a Stückl jünger als Sie, und dennoch völlig begeistert von der Hl. Römischen Kirche aller Jahrhunderte, und mit Ihr, haben diese Jugend-„Veranstaltungen“ nichts zu tun. In der Tat, ich muss Ihnen recht geben, wenn Sie sagen, dass solche weltliche Spassinitiativen keinen Jugendlichen an der wahren Kirche binden werden.
Zum obigen Beitrag sieht man ja, wozu die Bischöfe „in gutem Verhältnis zu Rom“ im Stande sind. Nicht nur zur Abtreibungsmitarbeit (S. Beratungsscheine), sondern vor allem auch zur Glaubenszerstörung. Und keiner greift ein. Das soll einem doch bitte schön klarmachen, dass irgendwie doch gemeinsame Ziele nachgestrebt werden. Aber nicht die Hl. Katholische Kirche Jesu Christi.
Diese erinnert mich nur an eins: et vidi abominationem desolationis (Dan.), wovon auch die Prophezeiungen der Ven. AK Emmerick zeugen.
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#8   Benedikt   18:37:56 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ wunderkind
Fürchten Sie sich vor etwas? Fürchtet euch nicht!
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#7   Ansgar   18:25:05 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ Wunderkind
Klein Wunderkindchen erklärt das Ende der Kirche. Süß. Vielleicht wäre interessant zu erfahren, wo denn das geballte Wissen unseres Kindeleins „live vor ort“ herkommt. Vielleicht ist es der Ort, an dem man solch schauerliche Orthographie lehrt? Ach, kann ja nicht sein. Denn dort würden sich „intelligente, mündige und freiheitsliebende menschen“ sicher nicht aufhalten. Sondern nur törichte Wunderkinder.
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#6   Wunderkind †   18:09:40 | Donnerstag, 16. Februar 2006
uninteressant
is ja schon schlimm das diese vollkommen auf kommerz ausgelegte, heuchlerische und ganz bestimmt für einigermaßen klar denkenden jugendliche absolut uninteressante veranstaltung existiert.
ich kann beruhigen: intelligente, mündige und freiheitsliebende menschen gehen sowieso nicht zu solchen veranstaltungen, so wie sie ohnehin nicht in die kirche gehne würden, egal wie sie geködert werden sollen.
und zum glück sind diese in der überwältigenden überzahl wie ich live vor ort berichten kann.
deshalb hat die kirche keine zukunft.
aktzeptiert es oder nicht.
das ist egal.
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#5   PetrusII   17:50:13 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Jugendkirche
da kann einem nur noch schlecht werden. Mir ist spei übel bei diesen Bildern und diesen Zitaten über die Jugendkirche! Jesus wird vor Herodes geführt keiner ist da wo IHM hilft, keiner. Mir kommen bei diesem Anblick die Tränen. Schickt doch solche Aufzeichnungen gleich z. Hd. unseres Hl. Vaters nach Rom. Sicherlich wird er bald einsehen dass es so nicht mehr weitergehen kann. Er muss die Notbremse ziehen. Wer nicht will muss gehen.
Jesus, Maria ich hab euch lieb rettet die Kirche!
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#4   Justus   17:29:23 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Wie Recht sie haben…
„Wenn du glaubst, Gottesdienst ist gleich Gottesdienst, dann schau doch mal bei uns vorbei“, werben die Protagonisten der „Jugendkirche“. Offenbar will man damit zum Ausdruck bringen, dass die Gottesdienste der „Jugendkirche“ eben nicht dasselbe sind wie die Gottesdienste der römisch-katholischen Kirche. Wie Recht sie haben…
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#3   Sulpicius   17:15:57 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Mal abgesehen…
… von der schon allgemein bekannten Entsakralisierungs-Manie. Was ist eigentlich so toll an der sogenannten zeitgemäßen „Jugendkultur“ (wobei hier natürlich auch wieder alle Jugendlichen über einen Kamm geschert werden), daß man sie ständig in der Kirche propagieren muß? Ich habe immer eher den Eindruck, da möchten einige „Zu-Kurz-Gekommene“-Zeit-Geistliche etwas nachholen…
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#2   Benedikt   16:52:12 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Öh…?
Mit professioneller Beschallung und Lichteffekten gehen Breakdance und HipHop über die Bühne, werden Musicals und Kinoabende organisiert.
Die Beschallung besteht ja – wie auf dem Bild zu sehen – auch aus einer nicht gerade kleinen Orgel. Sehr zu hoffen, dass die Jugendlichen auch mal der Instrumente Königin hören…
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#1   Erzengelchen †   16:32:31 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Es schreit zum Himmel
Ich finde, diese Jugendkirchen-Projekte schreien die Verzweiflung der Konzilskirche zum Himmel. Wir haben den einzigartigen Schatz der Heiligen Liturgie preisgegeben und wundern uns nun, dass man uns nicht abkauft, dass wir wirklich Alternative zu bieten haben…etwas, dass man in Diskos nicht bekommt.
Wie soll man aber auch Jugendlichen das Heilige und Faszinierende der Liturgie nahebringen, wenn 90% des Klerus selbst nicht mehr daran glauben, dass da etwas Heiliges passiert? Der Verlust der Mystik ist das Todesurteil für unsere Liturgie… und das zeigt sich unzweifelbar in diesen Jugendkirchen.
Um mit Karl Rahner zu schließen: Der Christ von Morgen ist ein Mystiker, einer der etwas erfahren hat. Oder er wird nicht mehr sein.
In diesem Sinne: Gelobt sei Jesus Christus.
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