Am heutigen Hochfest singt jemand das Lob der unbefleckten Gottesmutter, von dem man es niemals erwarten würde. Als einzige aus dem ganzen Meer des Menschengeschlechtes ist Sie bewahrt worden. Ein Kurztext.
Im Namen „Maria“ – von Miriam, „stilla maris“, Tropfen des Meeres, nicht von „stella maris“, Meerstern –
wird das besondere Lob der Jungfrau ausgesprochen.
Sie ist nämlich als einziger Tropfen aus dem ganzen
Meer des gesamten Menschengeschlechtes bewahrt worden.
Maria, der Tropfen des Meeres, ist aus dem Meer,
weil sie ein Tropfen des Meeres ist, gemäß der ganz gleichen Natur.
Dennoch ist sie nicht von der Art
des Meeres, sondern aus dem Meere.
Wie groß ist daher die Ehre der Muttergottes, daß aus einem so großen
Meer dieser eine Tropfen bewahrt wird!
Pater Martin Luther in einer Predigt zur Unbefleckten Empfängnis,
am 8. Dezember 1516.
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3 Lesermeinungen
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Altkatholiken sollen das lesen Diese Homilie sollte man den „Altkatholiken“ schicken. In einem langen
ORF-Beitrag in „Orientierung“ hat einer ihrer Bischöfe das Dogma der Unbefleckten Empfängnis als Neuerung
abgelehnt.
P. Martins Mutter Schade, daß Pater Martin dann so aberutscht ist. Zu wenig berücksichtigt in der Lutherforschung
wurden bisher seine zahlreichen psychischen Probleme. Laut Mitteilung einer begnadeten Opferseele sei
Luther übrigens doch noch im Fegefeuer gelandet und müsse dort mindestens so lange bleiben, bis sich
die Lutheraner bekehren. Wenn er also gerettet wurde, warum nicht durch eine mütterliche Intervention
Mariens, die viel gelitten haben mag, einen Sohn so verirrt zu sehen, der so viel Schaden angerichtet
hat.