St. Pölten
Priester dürfen kein Freiwild der Medien sein
Kürzlich wurde ein Beschluß des Obersten Gerichtshofs Österreichs in der Causa des ehemaligen Regens des Priesterseminars St. Pölten veröffentlicht. Jetzt nimmt der Betroffene dazu direkt Stellung. Interview.
(kreuz.net, St. Pölten) Im Sommer 2004 trat der damalige Regens des St. Pöltner Priesterseminars, Prälat Ulrich Küchl, nach der Veröffentlichung eines anrüchigen Fotos, das anschließend weltweit publiziert wurde, zurück.

Herr Prälat, Sie haben jüngst einen gerichtlichen Erfolg zu verbuchen gehabt, der sich im Nachhinein als doch nicht ganz so erfolgreich herausstellte, wie es zunächst den Anschein gehabt hatte. Was genau hat es damit auf sich?

Prälat Küchl: Tatsache ist, daß die Veröffentlichung des Fotos durch das Boulevardmagazin ‘Profil’ – wodurch im Sommer 2004 eine Medienkampagne gegen mich ausgelöst wurde – vom Obersten Gerichtshof der Republik Österreich für gesetzeswidrig erklärt wurde. Dieser Schnappschuß wurde von ‘Profil’ in ehrenrühriger Weise mißdeutet. Deshalb war die Veröffentlichung ein Verstoß gegen den Persönlichkeitsschutz. Was die von ‘Profil’ gegen mich erhobenen Anschuldigungen betrifft, hat der Oberste Gerichtshof lediglich festgestellt, daß deren Veröffentlichung vorläufig zu gestatten war. Ein diesbezüglicher weiterer Prozeß wird also noch folgen. Was ich als Erfolg verbuchen möchte, ist der Umstand, daß durch den Beschluß des Obersten Gerichtshofs der Sensationslust Grenzen gesetzt worden sind und in Zukunft Priester von den Medien nicht mehr als Freiwild betrachtet werden dürfen.

Wenn die Veröffentlichung der Fotos illegal war, stellt sich die Frage, wer dafür verantwortlich ist. Stimmt es, daß der inzwischen emeritierte St. Pöltner Weihbischof Heinrich Fasching (76) im Besitz der Fotos war, bevor sie in den Medien veröffentlicht wurden?

Prälat Küchl: Nach eigenen Angaben hat Exzellenz Fasching die besagten Fotos am 5. Juli 2004 auf der Fußmatte vor seiner Wohnung in St. Pölten gefunden. Sicher ist vorläufig nur, daß die Bilder einige Tage später ihr Ziel, nämlich die Redaktion des Boulevardmagazins ‘Profil’, erreicht hatten. Die näheren Umstände konnten noch nicht geklärt werden.

Wie steht Diözesanbischof Küng zu Ihren Prozessen vor staatlichen Gerichten?

Prälat Küchl: Exzellenz Küng hat sich sehr skeptisch über die staatliche Justiz geäußert, da diese nach seinen eigenen Worten nicht immer die hohen ethischen Maßstäbe des kanonischen Rechts garantieren kann. Ich halte es aber für durchaus möglich, daß Exzellenz Küng diese seine kritische Haltung je nach Interessenslage ändern könnte.

Warum hat es bislang keinen kirchlichen Prozeß zur Klärung der gegen Sie erhobenen Anschuldigungen gegeben?

Prälat Küchl: Zum einen, weil ich einen solchen kirchlichen Prozeß nicht erzwingen kann, zum anderen aber weil in dankenswerter Weise auch Exzellenz Küng bestätigt hat, daß keine Beweise für ein im kirchlichen Sinne strafrechtlich zu verfolgendes Fehlverhalten meinerseits vorliegen.

Dem Vernehmen nach waren Sie in der vergangenen Woche in eigener Sache in Rom. Mit wem haben Sie gesprochen? Was haben Sie erreicht?

Prälat Küchl: Darüber möchte ich mich nicht äußern.
      
29 Lesermeinungen
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#29   Laurentius2   17:55:53 | Samstag, 18. Februar 2006
@Nuja-Turk
ad ultimum: UNMASSGEBLICH.
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#28   turk   15:40:07 | Samstag, 18. Februar 2006
Maßgeblich und unmaßgeblich, da wird’s ja lustig
Es ist lieb, daß Sie erkennen, wie „maßgeblich“ Meinungen der Diskutanten sind oder sein können. Wenn Sie uns in Hinkunft mit Ihrer durchsichtigen Propaganda verschonen, die nur durch die dauernde Selbstbeschäftigung der Aufgeflogenen verursacht ist, dann ist das durchaus ein maßgeblicher Gewinn, danke Laurentius2.
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#27   Laurentius2   12:35:52 | Samstag, 18. Februar 2006
@Nuja-turk
Solange Sie hier anderen böse Absichten unterstellen, gehe ich auf Ihr unmaßgebliches Reden gar nicht mehr ein …
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#26   turk   12:02:15 | Samstag, 18. Februar 2006
Es zählen einzig Sachargumente und der Umgang mit der Wahrheit
Nuja, Laurentius2, sind Ihnen wieder einmal die Argumente ausgegangen? Vielleicht lesen Sie einmal Ihre eigenen Beiträgeu nd die unter Ihrem Realnamen abgesendeten Schreiben und den in beiden enthaltenen Unsinn, den Sie zum Fall St. Pölten verzapft haben. Wer nicht alle Informationsquellen wahrnimmt und konsequent leugnet, was sich nach aktueller Lage z. B. aus den staatlichen Prozessen, welche die Ex-Regenten selbst (!) wollten, ergibt, dem fehlen eben wichtige Diskussionsgrundlagen. Für die auf Prälat Küchl und Dr. Rothe bezogenen „Homogeschichten“ hat das PROFIL den Wahrheitsbeweis im Kern erbringen können www.kreuz.net/bookentry.212.html. Nachdem paradoxerweise durch die unnötigen staatlichen Verfahren derzeit die Schuld der beiden Ex-Regenten klarer denn je aufleuchtet, ist der Ruf nach Rehabilitation wirklich nur noch plumpe Einflüsterung derselben. Aus den nicht rechtskräftigen Urteilen www.kreuz.net/bookentry.212.html geht hervor, daß beide hochwürdige Herren homosexuelle Verhältnisse gelebt haben, und zwar mit abhängigen Seminaristen. Aber das interessiert niemanden mehr, es geht einzig um den korrekten kirchlichen Umgang mit der Wahrheit. Das Getue des Nichteingestehens ist daher abzulehnen.
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#25   Laurentius2   11:44:22 | Samstag, 18. Februar 2006
Sie unverschämter Mensch, turk
wenn Sie mir böse Absichten unterstellen („wider besseres Wissen“) , werden Sie sich gerade in Ihrem Stand, den Sie hier nicht veröffentlichen, einmal RICHTIG hart verantworten müssen !
Sie verrannter Geist, was tun Sie hier eigentlich „wider besseres Wissen“ ?
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#24   turk   00:56:17 | Samstag, 18. Februar 2006
Ex-Regenten haben ihre Schuld (ungewollt?) bestätigt durch Verfahren
Wirklich lieb, Laurentius2 www.kreuz.net/reader.155.html, wie Sie sich wider besseres Wissen www.kreuz.net/bookentry.212.htm „ins Zeug“ legen. Und auch Rudolphus www.kreuz.net/reader.737.html dürfte wohl einen Schreibauftrag der Ex-Regenten erhalten haben. Aber derart manipulative Meldungen wie diese sind nun schon ein ganz abgestandener alter Hut. (Laurentius2 www.kreuz.net/reader.155.html’ doppelbödige Haltung verrät sich vor allem in diesen durchsichtigen Worten: auf das sechste Gebot versteiftes Opus Dei, was ein völliger Blödsinn ist).
Es handelt sich jedoch bei den Photographierten um damalige St. Pöltner Priesterausbildner gemeinsam mit abhängigen auszubildenden Priesteramtskandidaten. Wenn diese damals alle in ihrem Alter (!) nur die momentane Minderreife einer „Abifete“ gehabt haben sollen, dann machen Sie sich lächerlich. Das erinnert an die unselige Verharmlosung „Bubendummheiten“. Wenn Ihnen diese echten und nicht manipulierten Fotos der Ex-Regenten mit damals abhängigen Seminaristen auch noch irgendwie zusagen, dann haben jedenfalls Sie, Laurentius2 www.kreuz.net/reader.155.html, jede Glaubwürdigkeit verspielt, wenn Sie hier im Forum www.kreuz.net/reader.155.html z. B. zur Homosexualität und anderen Phänomenen kritisch Stellung nehmen. Ich denke aber, daß sich die meisten Diskutanten nicht für blöd verkaufen lassen.
Wie mittlerweile die Leser der Leserzeitung von kreuz.net wissen, haben die staatliche Urteile www.kreuz.net/bookentry.212.html als volle Niederlagen der beiden Kläger (= Ex-Regenten) in der ersten Instanz nicht nur einen „Kronzeugen“ aufzubieten, sondern saubere Argumentation, sodaß die verlogene Verteidigungstrategie der beiden ehemaligen Vorsteher in sich zusammengebrochen ist. Es ging beim Verfahren ambrosius.patched.de/logbuch.htm nicht primär um den glaubwürdigen Augenzeugen Rabiega, sondern um Küchl www.kreuz.net/bookentry.218.html und Rothe www.kreuz.net/bookentry.212.html. Für die auf die letzteren bezogenen „Homog…
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#23   Laurentius2   20:19:29 | Freitag, 17. Februar 2006
@Rudolphus / Exzellenz, wo sind echte Beweise ?
Aus Ihren Worten spricht gesunder katholischer Menschenverstand und Lebenserfahrung.
Auf jeder Abifete kann ich viel „schlimmere“ Fotos schießen als diese … Junge Männer verulken sich doch landauf landab in Bierlaune mit diesen Schwulereien. So ist die Lage jedenfalls unter jungen Akademikern – auch einer meiner Bekannten findet das lustig, manch mal muß ich auch wirklich lachen … – Turks und des Kronzeugen Rabiegas Fantasien lassen dagegen tief blicken und fußen im Fall Rabiega ja offenbar auch auf tatsächlicher Veranlagung (Massenfund von Homopornos)… Der dritte im Bunde, Bischof Küng, ist bei dem auf das sechste Gebot versteiften Opus dei, also für diese Einflüsterungen von Haus aus sehr empfänglich. Doch bei allem Verständnis für Ihre schwierige Situation, Exzellenz, kriegen Sie die GERECHTIGKEITSKURVE, rehabilitieren Sie die beiden hervorragenden Regenten so schnell wie möglich, wenn Sie keine echten Beweise haben. Das wäre Ihre Pflicht als Oberhirte – oder legen Sie zumindest den beiden Beschuldigten endlich die Beweise vor und nicht nur den TATSÄCHLICH polizeilich überführten (! und NICHT NUR GERÜCHTEHALBER BESCHULDIGTEN) Homo-Kronzeugen Rabiega …
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#22   Rudolphus   16:30:22 | Freitag, 17. Februar 2006
@Elendester Sünder
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß Bischof Krenn einer ganz üblen Kampagne zum Opfer gefallen ist.Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß Bischof Krenn einer ganz üblen Kampagne zum Opfer gefallen ist.
Wenn er wegen uneindeutiger Schnappschußfotographien des Regens seiner Diözese gestürzt wird, wie es nun gerichtsnotorisch geworden ist, es aber ein offenes Geheimnis ist, daß andernorts Bischöfe unbehelligt über Jahre hinweg mit Priestern und Seminaristen Unkeuschheit treiben, scheint etwas faul zu sein.
1. Es wird ganz einfach mit zweierlei Maß gemessen.
2. Den St. Pöltner Superioren konnte auch kein sittliches Fehlverhalten eindeutig nachgewiesen werden:
3. Das berühmte „Kuß-Photo“ dürfte tatsächlich eine „Blödelei“ gewesen sein, „nicht besonders geschmackvoll“ (Zitat Msgr. Kurt Krenn);
4. Das Photo von Regens Küchl dürfte wegen der Zweidimensionalität einen falschen Eindruck erwecken.
5. In der Ausübung ihrer Leitungsämter haben die Superioren sicher nicht gut gehandelt – allerdings war auch der Ortsklerus gegen sie und den Bischof, ergo: eine doppelte Leichtsinnigkeit.
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#21   ottaviani   22:22:02 | Donnerstag, 16. Februar 2006
wir wollen
jene nicht zu erwähnen vergessen die bei der gelegenheit gleich „alte rechnugen“ beglichen haben
und der für den das ganze ein geschenk war sitzt ganz woanders mehr sag ich dazu jetzt hier bewußt nicht
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#20   turk   22:08:46 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Es hätte genügt, richtig zu reagieren
Zunächst ist auf die klare Haltung von Bischof Küng www.kreuz.net/article.1439.html u. a. im Fall Küchl auf www.kreuz.net/article.1439.html zu verweisen.
Und: wäre BIschof Kurt Krenn damals richtig beraten worden und hätte er dann auch richtig reagiert, dann wäre wahrscheinlich weder eine Päpstliche Visitation noch eine Rücktrittsbitte seitens des damaligen Papstes Johannes Paul II. notwendig gewesen.
So aber, in der Übernahme der völlig unglaubwürdigen „Weihnachtskuß www.kreuz.net/bookentry.212.html“- und „Bubendummheiten www.kreuz.net/bookentry.218.html“-Ausreden, fiel der arme Bischof nicht nur auf die beiden Ex-Regenten herein, sondern verlor auch seine Glaubwürdigkeit, da er zuvor ständig in der Theorie gegen Homosexualität als schlimme Verirrung gewettert hat.
Daraus muß gelernt werden: es darf keine kirchenpolitischen „Lagerrücksichten“ geben. Wenn Regenten mit abhängigen Seminaristen in derart eindeutig homophilen Positionen leben und sich dann auch noch so photographieren lassen, stimmt einiges nicht mehr. Es darf nicht verwundern, wenn dann auch eine sog. „linkskatholische“ Opposition auf diese Doppelmoral verweist, um alte möglicherweise ungerechte Rechnungen zu begleichen.
Wie wir aber jetzt anhand des obigen Interviews sehen, regieren bei den beiden Ex-Regenten offfenbar noch immer die falschen Haltungen der Uneinsichtigkeit und des Wichtigernehmens des Eigenwohls als des kirchlichen Gemeinwohls. Bei solchen Beratern mußte der Fall St. Pölten so enden, wie er Gott sei Dank frühzeitig endete. Andernfalls wäre alles noch schlimmer geworden, wie wir anhand der Lügnerei einiger Zeugen vor Gericht www.kreuz.net/bookentry.218.html gesehen h…
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#19   Elendester Sünder   21:10:22 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Eine ganz üble Kampagne
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß Bischof Krenn einer ganz üblen Kampagne zum Opfer gefallen ist.
Wenn er wegen uneindeutiger Schnappschußfotographien des Regens seiner Diözese gestürzt wird, wie es nun gerichtsnotorisch geworden ist, es aber ein offenes Geheimnis ist, daß andernorts Bischöfe unbehelligt über Jahre hinweg mit Priestern und Seminaristen Unkeuschheit treiben, scheint etwas faul zu sein.
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#18   Pater Lingen   20:29:14 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Keine illegale Veröffentlichung und kein Freiwild
Wenn irgendwelche „Justiz“-Leute eine Handlung für rechtswidrig erklären, bedeutet das keineswegs notwendig, dass sie illegal war; es bedeutet nur, dass die „Justiz“ die Handlung nicht gutheißt.
Andernfalls hätten wir keine Kirche der Heiligen, sondern eine Kirche der Illegalen.
Es ist klar, dass sich Küchl nicht auf „Privatsphäre“, „Persönlichkeitsschutz“ etc. berufen kann, damit seine Machenschaften nicht aufgedeckt werden. Ganz im Gegenteil: Es besteht regelrecht die Pflicht, dass die Wahrheit über die V2-„Priesterseminare“ ans Licht kommt.
Wie verlogen die Pro-Küchl-Fraktion ist, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, mit welcher Offenheit in den „konservativen“ V2-Kreisen über gewisse Priester radikale Lügen erzählt und gebetsmühlenartig werden. Solange es einen Unschuldigen trifft, ist die Jagdsaison in full swing.
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#17   ottaviani   18:59:50 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Eckner
wenn dem wirklich so währe wo bleiben dann die Maßnahmen gegeg Prälat Küchl durch ex Küng wenn solche erfolgen geht die Angelegenheit sicher nach Rom und das währe sehr gut wenn man wie Hw.Rothe die Wünsche von Ex Küng erfüllt und die geforderten Untersuchungen erbringen nicht das von Ex Küng gewünschte Ergebnis ist es dem Bischof auch wieder nicht recht jedenfalls wenn ein Bischof eine Psychiatrierung eines Priester verlangt geggen dessen willen sollte man dem nicht folge leisten
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#16   Wunderkind †   18:21:34 | Donnerstag, 16. Februar 2006
warum? (zur überschrift)
wieso sollten priester kein „freiwild“ für die presse sein können? ich verstehe es nicht… z.b. politiker, die ja die representanten des volkes sind, werden ja in den medien auch nicht zu knapp mit angriffen auf ihre person verschont.
mich wundert schon lange so wenig über die kirche in den medien zu hören. bei den extremistischen und größtenteils undemokratischen positionen die dort vertreten werden könnte man eigentlch ausführlichste artikel erwarten. aber man muss ja „die religiösen gefühle“ der „gläubigen“ tolerieren.
wenn toleranz das aktzeptirren von intoleranz sein soll, dann ist ein bisschen freiwildjagt nicht schlecht.
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#15   Rudolphus   16:56:21 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@turk: Skandal um Bischof Kurt Krenn
Den Gedanken des hw. Militärdompfarrers von Österreich ist grundsätzlich zuzustimmen.
Bei allem Mut, aller Größe und Liebenswürdigkeit in der romtreuen Glaubensunterweisung, die Exz. Kurt Krenn stets bei den sonstigen Gelegenheiten auszeichnete, und für die er so berühmt war, so hat doch der hw. Militärdompfarrer von Österreich, Mil.Sup. Siegfried Lochner, die Situation präzise erfaßt:
Es darf nicht zweierlei Maß für Klerus und Laienstand geben – für alle gelten dieselben Gebote Gottes, auch der Klerus kann Gottes Gericht nicht entrinnen.
Es muß darum von der Autorität scharf gegen Mitglieder des Klerus vorgegangen werden, die den gesamten Klerus in Verruf bringen – siehe die verfaulende US-Kirche, die ein Kadaver in Verwesung ist.
Möge Gott fügen, daß kein Priester falsche Nachrede und Anschuldigungen erdulden mußte, wie dies schon dem Heiland geschah.
Ich glaube aber nicht, daß die St. Pöltner Seminarsuperioren „karrieresüchtige Täter“ waren, sondern lediglich ihrer Leitungsfunktion augenscheinlich nicht gewachsen.
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#14   Evelin   16:49:01 | Donnerstag, 16. Februar 2006
gebe joh paul I, fiore graz und turk
völlig recht!
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#13   Johannes Paul I.   16:11:40 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@justus
der ton den sie, herr justus angeschlagen haben, scheint mich bzw. meine ansicht über dr. rothe zu bestätigen. seine menschen verachtende seite gipfelt in einer unaussprechlicher hasstirade gegen dr. pytlik. ihre herr justus gegen bischof küng! seltsam seltsam… nun, wie auch immer, herrn küchl und dr. rothe sollte es endgültig einleuchten, dass die wahrheit doch noch siegt. unter falscherm habit in den kreis der bischöfe zu landen, zeugt nur von einer nicht befriedeten selbstachtung. vielleicht auch schon wegen dieser aktion sollten beide herrschaften, küchl und rothe gemeinsam, sich einer psychotherapeutischen behandlung unterziehen. ob der behandlung…
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#12   turk   15:53:25 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Nicht manipulierte Lichtbilder bleiben Skandal
Zur Ausgewogenheit der Berichterstattung sei hier folgendes verlinkt:
Einstweilige Verfügung doch nicht ganz geglückt www.kreuz.net/article.2650.html
Haben homosexuelle Priester Rechte auf ihre homosexuelle Intimsphäre? www.kreuz.net/bookentry.263.html
St. Pölten: nicht nur die Zeitschrift „13.“ lag oft daneben www.kreuz.net/bookentry.218.html
St. Pölten: es gab doch mehr Belastungszeugen www.kreuz.net/bookentry.212.html
Augenzeuge berichtet direkt aus dem staatlichen Prozeßsaal! ambrosius.patched.de/logbuch.htm
Außerdem sei an die Worte Hochwürden Dom- und Militärakademiepfarrers Militärsuperior Magister Siegfried Lochner ambrosius.patched.de/…riesterseminar_5.htm Weihnachtskuß zum coitus paschalis, in traditionell-katholischen Kreisen gut bekannt, erinnert, die er angesichts der nicht manipulierten Fotos veröffentlichte, schon vor der Visitation: „Empörend aber ist es, wenn, wie man es in den letzten Jahren ja leider gewohnt wurde, auch dieser Zusammenbruch noch schöngeredetwerden soll. Aus homosexuellen Zungenküssen werden Weihnachtsküsse, aus perversen Griffen im Genitalbereich dumme Bubenstreiche (…) Fazit: wahre Reform tut not, eine Rückkehr zum Alten … ist erbeten. Es gibt auch heute noch Priester, die in diesem Geist zu leben und zu sterben bereit sind. Um ihrer Ehre willen muß gesagt werden, die eigentliche Schande der Sankt Pöltener Vorfälle besteht darin, Perversionen nicht mehr als himmelschreiende Sünden zu benennen, sondern als Kavaliersdelikte und Bubenstreiche zu verharmlosen und damit einen ganzen Berufsstand in Geiselhaft zu nehmen, um karrieresüchtige Täter aus der Schußlinie zu ziehen (…) Es ist höchste Zeit, den Rückweg aus der Sackgasse anzutreten.“
Auf dieser Diskussiongrundlage kan…
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#11   Maledica   15:09:45 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Wahrheitsfindung?
Mag ja sein, das die Berichterstattung unseriös war und rechtlich nicht erlaubt.
Aber warum entkräftet Prälat Küchl die Anschuldigungen des homosexuellen Vergehens nicht vehement?
Sind diese etwa doch berechtigt?
Nur halt gesetzlich nicht erlaubt?
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#10   richard   14:48:43 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Kein Mensch dieser Erde
darf von der mächtigsten Gewalt dieser Welt, den „unabhängigen“ Medien zu Tode gehetzt werden!!! Doch passiert es leider täglich irgendwo und fast niemals hat der oder die Betreffende die Chance, in gleicher Artikel-Größe, auf gleicher Seite, eine Richtigstellung für die Öffentlichkeit zu bringen. Ich spreche aus jahrzehntelangen Erfahrungen!!! Die allermeisten Medien sind gnadenlose Bestien, Auflagengeil und Umsatzorientiert bis zum Exzess, Wahrheit interessiert im Prinzip niemals. Das ist die eine Wahrheit.
Im speziellen Fall: Es ist zwar „nicht nachvollziehbar“, wie besagte Fotos zum Medium kamen, doch das ist wohl zweitrangig (obwohl es wiederum ein grelles Schlaglicht wirft). Wichtiger ist, fiore hat völlig Recht, daß „sich die Schlange…“ Der Inhalt der Fotos ist eindeutig und entscheidend. Das Gejammere über die Veröffentlichung und die dabei angewandten Mittel können nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich scheinbar in diesem Priesterseminar für einen Katholiken kaum Vorstellbares zutrug, hinter dem Rücken des unschuldigen Bischofs. Er mußte büßen, denn er war das wahre Ziel der Jagdgesellschaft, wie seinerzeit auch Groer (der sich noch ungeschickter, ich vermeide „dämlicher“, als Krenn verhielt).
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#9   Catholicus   14:38:23 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Justus
Unbeschadet der persönlichen Rechte der Betroffenen, die auch von einem Bischof zu achten sind, halte ich Vergleiche zwischen den von Bischof Küng vorgeschlagenen Maßnahmen mit Aktionen, die an die NS-Zeit erinnern, für absolut fehl am Platz!
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#8   Justus   14:30:17 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Kein Ungehorsam
Lieber Herr Eckner, sich zu wehren ist nun wahrlich kein Ungehorsam. Wenn Prälat Küchl sich an Rom gewandt hat, weil er sich zu Unrecht abgesetzt fühlt (immerhin wurde er kirchlicherseits offenbar weder angeklagt noch verurteilt), dann müsste man in Zukunft jeden zum Staatsfeind erklären, der sich an ein Gericht wendet. Und wenn es stimmt, dass man Küchl gegen seinen Willen einer therapeutischen Maßnahme unterziehen wollte, dann fühle ich mich fatalerweise an die NS-Zeit erinnert.
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#7   Horst Eckner †   13:32:33 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Wo bleibt der Kommentar…
…dazu, dass Herr Küchl seit der Ernennung von Klaus Küng erst zum Visitator, zum Diözesanbischof von St. Pölten, diesem Ordinarius in eklatantem Maße ungehorsam ist und damit sein eigenes Weiheversprechen bricht? Weder hat er die vom Bischof geforderte therapeutische Maßnahme angetreten noch hat er seine Absetzung als Pfarrer anerkannt.
Insgesamt zeichnet sich doch folgende Linie ab, die in den Beiträgen dieses Forums insinuiert wird: Priester, denen kreuz.net wohlgesonnen ist, dürfen selbst entscheiden, wie sie ihr Gehorsamgelübde interpretieren. Priester, denen kreuz.net übel gesonnen ist, unterliegen dem Urteil von kreuz.net.
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#6   FioreGraz   13:27:15 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ottaviani
Weil der Prozess ihm einfach nur zur Wahrheitsumkehr und verschleierung dient, da kann er noch so hehere Ziel angeben. Seine Beweggründe sind einfach niederer Natur. Er will per Gericht Verfehlungen auslöschen, nun ein weltliches Gericht ist dafür wohl fehl am Platz.
LG
Fiore
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#5   turk   12:50:23 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Fragen über Fragen, die nicht beantwortet wurden
Warum hat dann Prälat Küchl Anfang Juli 2004 öffentlich behauptet, daß es keine Fotos geben könne, und hernach waren sie plötzlich doch da? Hat Küchl durch dieses sein Leugnen nicht das Medium quasi provoziert, diese dann zu bringen, um zu beweisen, daß der Prälat entweder vergeßlich war oder log?
Absurd auch die These, daß Bischof Küng gemeint hätte, es gäbe keine „Beweise“. Wann und wo hätte er denn so etwas gesagt? Äußerst unwahrscheinlich – um es milde zu formulieren – daß Küng nicht mindestens jene Beweise kannte, die die von Küchl angerufene Richterin in der ersten Instanz als Wahrheitsbeweis für die veröffentlichende Zeitschrift wertete (also doch keine Mißdeutung) … Im übrigen kann aus einer Einstweiligen Verfügung noch nicht all das herausgelesen werden, was Prälat Küchl gerne möchte. Dazuhin wird man die zweite Instanz des staatlichen Strafverfahrens abwarten müssen.
Es ist mehr als durchschaubar, mit der No-Na-Position, daß „Priester kein Freiwild“ sein dürften, von der eigentlichen Frage www.kreuz.net/bookentry.218.html homosexueller Kontakte des Prälaten zu abhängigen Seminaristen abzulenken. Am 30. Juni 2005 hat Bischof Küng daher als zuständiger Richter göttlichen Rechtes in einer Presseaussendung festgehalten: „[kursiv]Propst Küchl übersieht, daß im Zusammenhang mit den Vorfällen im Priesterseminar St Pölten im vergangenen Jahr weiterhin Vorwürfe www.kreuz.net/bookentry.218.html im Raum stehen. Er weist zwar diese Vorwürfe als unwahr zurück, sie sind aber dennoch nicht zur Gänze entkräftet. Dabei ist zu bedenken, daß vom kirchlichen Standpunkt aus b…
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#4   ottaviani   12:26:11 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Fiore
wie kommst du zu dem schluß
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#3   Christin   12:00:04 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Niemand, der sich nicht wehren kann darf Freiwild sein
Man darf nicht religiöse Gefühle beleidigen in dem man die geistige religiöse,christliche Werte und Quellen lächerlich macht,verseucht und austrocknet in den Schmutz zieht von denen Menschen guten Willens Lebenssinn und Halt erfahren.Die Sicherheit und Zukunft und der Friede der Welt ist davon abhängig wie weit ein Mensch Werte hat und sich an Richtlinien freiwillig hält und an etwas glaubt was er für HEILIG hält.
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#2   FioreGraz   11:51:14 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Ja gute Antworten
Aalglatt windet sich die Schlange um die Wahrheit
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#1   ottaviani   11:15:59 | Donnerstag, 16. Februar 2006
sehr gute antworten
des herrn prälaten das er in rom war finde ich sehr gut es würde mich nur interessieren was nun mit der absetzng des herrn prälaten als pfr. von eisgarn wurde
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