Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ muß künftig auf eine fünfstellige Geldsumme aus dem Bistum Regensburg verzichten. Dies setzte das Bistum bei der Erstellung des gemeinsamen Hausaltsplans der deutschen Diözesen durch.
(kreuz.net, Regensburg) Das Bistum Regensburg hat dem ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ seine
finanzielle Unterstützung entzogen. Das berichtet die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ in ihrer heutigen
Ausgabe. Der Generalvikar von Regensburg, Hw. Michael Fuchs, bestätigte die Information gestern vor der
Mittelbayerischen Zeitung.
Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ – kurz: ZdK – ist ein Zusammenschluß
von katholischen Verbänden, Gremienvertretern und Politikern und nicht – wie der mißverständliche Name
nahelegt – eine demokratisch legitimierte Vertretung der kirchlichen Laien in der Bundesrepublik.
Generalvikar
Fuchs gab während der jüngsten Vollversammlung des ‘Verbands der Diözesen Deutschlands’ bekannt, er
werde dem gemeinsamen Haushaltplan der Diözesen nur unter der Bedingung zustimmen, daß das Bistum Regensburg
den Beitrag an das ‘Zentralkomitee’ nicht mehr abgeben müsse.
Der ‘Verband der Diözesen Deutschlands’
vertritt die wirtschaftlichen und rechtlichen Belange der 27 deutschen Bistümer und finanziert überdiözesane
Einrichtungen und Aufgaben.
Für das häufig kirchenfeindliche ‘Zentralkomitee’ bedeutet der Rückzug
aus Regensburg einen finanziellen Verlust im höheren fünfstelligen Bereich.
In der Vergangenheit erhielt
das ‘Zentralkomitee’ von den Deutschen Bischöfen jährlich fast zwei Millionen Euro.
Der Bischof von
Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, nahm zu seiner Entscheidung bislang keine Stellung.
Indes kritisieren
deutsche Medien – die dem ‘Zentralkomitee’ freundlich gesinnt sind – daß sowohl der Kirchensteuerrat
als auch der Priesterrat des Bistums Regensburg über den Schritt des Bischofs nicht in Kenntnis gesetzt
worden seien.
Eine solche Konsultation ist allerdings kirchenrechtlich nicht vorgesehen.
Im Hintergrund
der Streichung der Gelder steht ein Streit zwischen dem Regensburger Bischof und dem Präsidenten des
‘Zentralkomitees’ – Hans Joachim Meyer. Der Anlaß für den Konflikt war die Neuordnung der Laienräte
im Bistum Regensburg.
Bischof Müller hatte im November die Statuten der Räte erneuert und den Diözesanrat
durch einen Diözesanpastoralrat und ein Diözesankomitee ersetzt.
Der Präsident des ‘Zentralkomitees’
bezichtigte Bischof Müller darauf einer „nicht hinnehmbaren Rechtsverletzung“ und hielt ihm vor, sich
in „paternalistischer und autokratischer Weise“ angeblich über Konzils- und Synodenbeschlüsse, universal-
und teilkirchliche Rechtsnormen sowie über verbindliche Regelungen seiner Vorgänger und Amtsbrüder
hinwegzusetzen.
Mit diesen Behauptungen und Angriffen hat Meyer den Mund offensichtlich zu voll genommen.
Der Bischof von Regensburg ist nicht der erste, der umstrittene Deutsche Laienräte auf dem Geldweg boykottiert.
In den neunziger Jahren verweigerte der mittlerweile verstorbene Erzbischof von Fulda, Mons. Johannes
Dyba, den Beitrag seiner Erzdiözese an den ‘Bund der Deutschen Katholischen Jugend’.
Ein Boykottaufruf
gegen das ‘Zentralkomitee’ war bereits im Jahr 2000 lautgeworden.
Damals stellte sich das ‘Zentralkomitee’
ins kirchliche Abseits, als es nach dem Ausstieg der Deutschen Bischöfe aus der Schein-Beratung schwangerer
Mütter die Gegenorganisation ‘Donum Vitae’ gründete, um die umstrittenen Schein-Beratungen weiterzuführen.
Diese Form der Beratung wurden von der Kirche abgelehnt, weil eine dort ausgestellte Beratungsbestätigung –
Schein – auch als Voraussetzung für eine in Deutschland legale Kinderabtreibung verwendet werden kann.
Email-Adressen der Empfänger
38 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#38 Laurentius2 14:58:06 | Dienstag, 21. Februar 2006
@Giovanni Gute Idee, der Papst empfiehlt die monatliche Beichte. Sie hilft uns auch, unsere Gedanken als
Vor- bzw. Eingangstufen der Sünde zu bessern. Deutsche, runter von der (Psychiater)Couch, rein in den
Beichtstuhl !
Nachtrag In meinem letzten Beitrag wollte ich natürlich schreiben: „Um nicht falsch verstanden zu werden:
mir inclusive.“ – Nicht nur Verona Pooth(-Feldbusch) tappt in die bekannte Falle mit den Dativ. Vielleicht
lassen sich auch die Oberlehrer oder Ankläger hier v. D(ienst) oder i. R. (wozu die Versuchung besteht,
in welchem „Lager“ hier im Forum auch immer man sich befindet) inspirieren von Pater Pio und der von ihm
praktizierten und empfohlenen Beicht- und Umkehrpraxis. So hab ich im „Jahr der Eucharistie“ an seinem
Gedenktag, dem 23. Sept. (2005), damit begonnen, regelmäßig, das heißt mindestens einmal im Monat,
zur Beichte zur gehen. Bin nun ernsthaft am überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, mit Beginn der Fastenzeit
am 1. März wöchentlich dieses Sakrament zu empfangen. – Ciao!!!
Kann bitte jemand erklären … … wie viele Mitarbeiter im Sekretariat des ZdK beschftigt sind und was
deren Aufgaben sind? Wie schon an anderer Stelle gesagt: Die meisten Menschen in Deutschland haben noch
nie etwas von der Existenz eines Zentralkomitees der deutschen Katholiken gehört. Da stellt sich schon
die Frage, was die da eigentlich den ganzen Tag machen!? Noch eine Frage: Warum kämpft Bischof Müller
auch an dieser Front wieder einmal alleine? Warum springen ihm konservative Amtsbrüder wie Mixa und Meisner
nicht zur Seite? Was in Regensburg recht ist, sollte n Augsburg und Köln billig sein.
@Toby Auch wenn der Vergleich hinkt, aber mir scheint, die Kirche, die Welt, braucht gerade in unserern
„Breitengraden“ eine Art „Kneipp-Kur“ um sich auch im übetragenen Sinne sich zu regenerieren. Vielleicht
kennen Sie den sehenswerten Film (mit Paul Hörbiger, …) „Der Wasserdoktor“. Eine solche „Wasserkur“
(inclusive ernsthafter Beichte, Umkehr) im weitesten Sinne des Wortes täte uns allen gut! Um nicht falsch
verstanden zu werden: mich inclusive. Noch eine fröhliche Faschingszeit, denn die nächste Fastenzeit
kommt bestimmt!!!
@ Giovanni Der Umstand, daß das Handeln von Bischof Müller nicht einem weitverbreiteten deutsch-katholischen
Kirchen- oder Weltbild entspricht Apropos „Weltbild“: Wann steigt endlich das erste Bistum aus der unseeligen
Verlagsgruppe „Weltbild“ aus? Es wäre begrüßenswert, wenn Regensburg hier ebenfalls den Anfang machen
würde. Wie kann die katholische Kirche in Deutschland glaubhaft gegen Machwerke wie „Sakrileg“ Stellung
nehmen, wenn sie von ihren eigenen Haus- und Hofverlag publiziert werden? Aber das an dieser Stelle hier
nur nebenbei …
@Oberlehrer Gotthard bzw. Hinweis auf eine neue Zeit Der Umstand, daß das Handeln von Bischof Müller
nicht einem weitverbreiteten deutsch-katholischen Kirchen- oder Weltbild entspricht – denke da auch an
das gotthardsche Urteil über den Johannes Paul II. gewünschten Ausstieg aus der Schwangerschaftberatung
mit Schein (siehe Kommentar des Herrn Oberlehrer vor einer Woche) disqualifiziert den Bischof von Regensburg
noch lange nicht. – Da halte ich es doch mehr mit dem wesentlich kompetenteren Urteil des Chefredakteurs
der Würzburger „Tagespost“, der seinen jüngsten Beitrag mit den Worten enden läßt „…Aber im Grunde
weist Regensburg in eine neue Zeit.“
Was ist ein Zentralkomitee? Wikipedia gibt folgendermaßen Auskunft: Das Zentralkomitee (ZK) war ein Gremium
der meisten kommunistischen Parteien. Das ZK wurde auf den Parteitagen als höchstes Organ der Partei
zwischen den Parteitagen gewählt. Das ZK trat mehrmals im Jahr zu Plenarsitzungen zusammen. Für die
laufende Arbeit wurde ein Präsidium oder Politbüro sowie mehrere Sekretäre gewählt. Siehe auch Zentralkomitee
der SED Zentralkomitee der KPdSU Zentralkomitee der KPD Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas
Zentralkomitee der deutschen Katholiken Da befindet sich das ZdK in netter Gesellschaft …
#30 Brandenburgis 12:48:45 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Arhanasius Von „Luthertum“ in der neueren katholischen Messe habe ich noch nie etwas gemerkt. Luthertum
heißt u.a. „Kommunion NUR im Knien“ und „Kommunion NIEMALS in die Hand“. DAs können Sie sich in jeder
lutherischen Kirche ansehen.
#29 Laurentius2 07:39:16 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Gotthard Haben etwa nur (Sowjet-Kirchen-)Linke das Privileg auf Wortneuschöpfungen wie „ewiggestrig“
oder „rechtsklerikal“ ? Gotthard, Ihr Aggiornamento-Rausch hat mit dem neuen Jahrhundert und dem neuen
Papst wahrlich seinen Zenit überschritten.
@ Romulus Warum braucht man dafür einen Sowjet (= Rat)? Das machen die Leute so auch ohne Pfarr-Sowjet.
Da scheinen Sie sehr sicher zu sein, aus den Erfahrungen die ich bisher machte möchte ich dafür meine
Hand nicht ins Feuer legen. Der Pfarrer soll seine geistlichen Aufgaben erfüllen und nicht den Hansdampf
in allen Gassen spielen. Manche von denen haben ja Zeit für sonst was, nur nicht um ihre ureigensten
Aufgaben zu erfüllen. Angesichts dieser Meinung ist Ihre Forderung ein wenig verwunderlich. Der Wegfall
der Laiengremiem wird doch genau das befördern. Na klar, man kann sagen, was soll so ein gewählter Rat,
das ging früher auch anders. Aber helfende Laien hat es in den Pfarreien schon immer gegeben, früher
war deren Hilfe halt in keinster Weise legitimiert, derjenige, der die meiste Zeit hatte um im Pfarrhaus
herumzuhängen hatte dann das Sagen. So oder so haben also beide Systeme Nachteile.
@Athanasius Merkst du eigentlich, dass fast niemand mehr auf deine Postings eingeht? Warum? Vielleicht,
weil du zum Dauer-Nörgler wirst? Die Antwort mußt du dir selbst geben.
#25 Athanasius 16:46:57 | Samstag, 18. Februar 2006
Jaja… …die pseudo- und neokonservativen Gläubigen werden sich hierüber freuen, aber wann bricht
Regensburg endlich mit den theologisch noch viel schlimmeren Greueln, etwa mit dem verurteilten Ökumenismus
und dem Luthertum in der „Messe“? Nur so ein „Austritt“ reicht nicht aus, nach jahrelanger Beratungsscheinvergabe.
#23 bonifatius 13:05:38 | Samstag, 18. Februar 2006
„infam“ Lieber Eckner, leider muß ich bei ihnen wieder „anecken“. Ich gehe davon aus, dass sie durch
das vom ZdK und der Deutschen Bischofkonferenz in den letzten Jahren gelegte Minenfeld zwischen Rom und
den restlichen Gläubigen in Deutschland genau so blind hindurchgehen wie viele Würdenträger der sozusagen
verbeamteten Deutschen Kirche. Allein das Thema Abtreibung und dessen Behandlung durch die deutschen Bischöfe
war bis auf wenige Ausnahmen kontraproduktiv und damit kirchenspalterisch. Nebenbei gefragt, wissen sie
überhaupt, wie das Wort „infam“ im Duden definiert ist?
Sowjet-Denken der sechziger Jahre „Geht nicht, muss Brezeln für St. Martin abholen.“ Ja, ganz toll. Warum
braucht man dafür einen Sowjet (= Rat)? Das machen die Leute so auch ohne Pfarr-Sowjet. Der Pfarrer soll
seine geistlichen Aufgaben erfüllen und nicht den Hansdampf in allen Gassen spielen. Manche von denen
haben ja Zeit für sonst was, nur nicht um ihre ureigensten Aufgaben zu erfüllen.
@Gotthard Dieser Bischof Müller zentriert alle Angelegenheiten seines Bistums auf sich selbst. Er ist
ein sehr egozentrierter Bischof. Bei diesen zum Teil chaotischen Zuständen in der Kirche, wo jeder macht,
was er will schadet es nichts, wenn es Bischöfe gibt, die mal hinstehen und wieder sagen wo lang es geht.
Es bräuchte heute noch viel mehr solcher Bischöfe. Das gehört auch zur Pflicht eines Bischofs und ist
wichtiger, als es möglichst allen Recht zu machen und bei allen als lieber, offener, toleranter Bischof
dazustehen. Bravo Bischof Müller, machen Sie weiter so und ich hoffe, dass Ihrem Beispiel weitere folgen
werden, auch in der Schweiz. Hier gibt es nämlich auch Institutionen, die sich katholisch nennen, in
Tat und Wahrheit aber gar nichts damit zu tun haben (die kantonalen Landeskirchen, die Kirchgemeinden
und die römisch-katholische Zentralkonferenz).
@ Gotthard Ach lassen Sie doch das Lamento. Ich bringe mich auch als Laie in die Kirche ein ohne das ZdK.
Das ZdK hat in meiner Arbeit noch nie eine Rolle gespielt. Es ist doch sehr die Frage, wozu das überhaupt
nutze ist. @ Romulus Und am besten schaffen wir diese bescheuerten Pfarrgemeinderäte gleich mit ab! Coole
Idee… unser Pfarrer, der mit drei Pfarreien beschäftigt ist, wäre bestimmt dankbar, wenn er sich ab
jetzt um jedes Schräubchen, das irgendwo fehlt kümmern müsste. „Herr Pfarrer, können Sie zur Krankensalbung
kommen?“ – „Geht nicht, muss Brezeln für St. Martin abholen.“ Ja, ganz toll. Eine Person macht alles.
Jeden Mist. Ist ja auch klar, um sich um einen Besuchsdienst für Kranke zu kümmern ist die Priesterweihe
absolut erforderlich^^
@ bonifaz: 1. Ob ich NICHT glaube, dass sich der (übrigens schon ein paar Jahre verstorbene) Bischof
von Fulda von anderen NICHT abhebt? Sorry, das sind mir zu viele Negationen… 2. Wieso sollte ich ein
ZDK-Sypathisant sein? Ich habe nicht ansatzweise gesagt, dass ich die gängigen ZDK-Ansichten teile, ich
habe nur gesagt, dass es gemäß kirchlicher Dogmatik und kirchlichem Recht (und somit dem Willen des
Papstes selbst, der Lehramt und Gesetzgeber ist) nicht statthaft ist, aus Kritik an Papst und Kirchenfürsten
auf Illoyalität zu schließen. Die Begründung, das Verhalten sei „kirchenspalterisch“, ist infam – denn
mit derselben Begründung könnte man auch das Konzil von Nizäa oder Pius IX. diskreditieren. Die haben
nämlich ebenfalls die Kirche gespalten (Arianer bzw. Altkatholiken).
Keine Zukunft Dieser Bischof Müller zentriert alle Angelegenheiten seines Bistums auf sich selbst. Er
ist ein sehr egozentrierter Bischof. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die deutsche Kirche stolz auf
seine starke Laienarbeit und Laienverwurzelung. Vielleicht sollte Bischof Müller doch mal in der Historie
seines Heimatbistums Mainz wühlen … dort träfe er bestimmt auf Bischof Ketteler … und seine Rolle
bei den Katholikentagen, die von Anfang an eine Sache der kath. Verbände und Organisationen – also Gott
sei Dank der Laien – gewesen sind. Diese wieder klerikaliserte Kirche von Müller wird keine Zukunft haben.
#17 bonifatius 23:45:00 | Freitag, 17. Februar 2006
Eckner Sie Titelspezialist und Zdk – Sympathisant! 1. Muß sie wegen ihrer ausgezeichneten Kenntnisse
kirchlicher Titel bewundern. Aber glauben sie nicht auch, dass die erzbischöfliche Standhaftigkeit des
Bischofs von Fulda sich nicht wohltuend von der Schwammhaftigkeit so mancher Kirchenfürsten abhebt. 2.
So wie das ZdK sich gegen Rom stellte wirkte es nur kirchenspalterisch. Allein der Eiertanz um die Abtreibung,
die Frauenordination und das Zölibat waren nur die Spitze eines Eisberges.
@Bernieboy Äh, ja, und? Ich habe noch nie eine offizielle Stellungnahme des ZDK gesehen, in dem z.B.
kirchliche Dogmen geleugnet wurden. Ansonsten ist es jedem Katholiken erlaubt, eine andere Meinung zu
haben als andere, auch als der Papst. Steht sogar im Kirchenrecht. Aus Kritik am Papst oder sonst irgendjemandem
Illoyalität abzuleiten, ist einfach falsch; denn der Papst selbst besteht ja als Gesetzgeber des Kirchenrechts
darauf, dass in der Kirche jeder jede Meinung haben und sie auch äußern darf, sofern es nicht um dogmatische
Fragen geht oder sonst irgendein explizites Verbot vorliegt. Nochmal: Wer behauptet, Kritik am Papst oder
bestimmten Bischöfen o.Ä. sei gleichzusetzen mit Illoyalität, handelt dem ausdrücklichen Willen des
Papstes zuwider und ist damit selbst illoyal.
#15 Bernieboy 21:17:07 | Freitag, 17. Februar 2006
Zentralkomittee der Katholiken Ich verstehe nicht,warum es das Zentralkomittee noch gibt.Als Katholik
sollte man doch eine grundsätzliche Loyalität zum Papst haben.
Grazie! Danke! Grazie Signore! Denen gehört schon lange der Geldhahn zugedreht. Und am besten schaffen
wir diese bescheuerten Pfarrgemeinderäte gleich mit ab! Diesen Schwachsinn aus den 60- und 70zigern!
Endlich mal ein mutiger Bischof!
Ganz egal Die Bezeichnung „Erzbischof von Fulda“ ist und bleibt falsch. Fulda ist kein Erzbistum, also
kann niemand Erzbischof von Fulda sein. Erzbischof Johannes Dyba war Bischof von Fulda. So einfach ist
das.
#12 ottaviani 19:50:05 | Freitag, 17. Februar 2006
der Erzbischof war Titularerzbischof von Neapolis in Proconsularis war also Erzbischof- Bischof von Fulda
Wie auch Mgr Lefebvre kurze Zeit Erzbischof Bischof von Tulle war
Erzbischof Dyba Auch Radio Vatikan meldet es heute, ebenso wie kreuz.net, aber dadurch wird es nicht richtiger:
Johannes Dyba war niemals „Erzbischof von Fulda“. Fulda ist kein Erzbistum, sondern ein „normales“ Bistum
in der Metropolie Paderborn. Er war aus früherer Zeit schon vor seiner Ernennung zum Diözesanbischof
von Fulda als vatikanischer Diplomat im Range eines Erzbischofs und hatte als seine Titularerzdiözese
vermutlich ein paar Ruinen in St. Pusemuckl in Tunesien, Ägypten oder sonstwo. (Genaugenommen war es
„Neapolis in Proconsulari“) Aber Erzbischof VON Fulda konnte er nie sein. Er war nur Diözesanbischof
VON Fulda mit dem persönlichen Titel Erzbischof; insofern war er – vergleichbar mit Weihbischöfen –
also allenfalls ein Erzbischof IN Fulda. – Gerade kreuz.net, das ja so gerne klerikalem Titelfetischismus
frönt, sollte wenigstens nur die Titel vergeben, die es auch wirklich gibt.
Kopfschüttel … Dieses Zentralkomitee trägt nicht nur den Titel der Spitzengremien diverser marxistischer
Parteien, Dieses Zentralkomitee wurde im modernistischen Jahr 1952 gegründet von all den linksangehauchten
Adenauer-Katholiken…
Seihen wir S.E. Bischof Müller dankbar für diesen wirklich klaren und entschiedenen Schritt. Nicht nur
immer jammern, sondern auch kleine Zeichen klar unterstützen. Schreiben wir ihm: Seine Exzellenz Bischof
Dr. Gerhard Ludwig Müller Bischöfliches Ordinariat Regensburg Niedermünstergasse 1 93047 Regensburg
Also: nicht warten! Jetzt unterstützen!!
????? Das ZdK bekommt fünfstellige Summen von den Diözesen? In finanziell knappen Zeiten gibt es mE
wirklich wichtigeres als die Unterstützung eines Gegenlehramts. Wofür braucht das ZdK soviel Geld? Das
sollen die sich mal schön bei ihrem „Anhang“ eintreiben, bin mal gespannt, wer dafür bereit ist zu zahlen.
die wichtigere Frage ist, warum bekommt diese glaubens- und kirchenfeindliche Organisation überhaupt
Geld aus Kirchenbeiträgen? Das ist eindeutig eine mißbräuchliche und gesetzwidrige Verwendung! Der
Gatte der Evelin
Welche Legitimation? Das ist genau das richtige Mittel gegen die Diktatur des Zentralkomitees der (!)
Deutschen (!) Katholiken (!): Geldhahn zudrehen. Woraus beziehen die überhaupt ihre Legitimation? Ich
habe jedenfalls keinen jener Damen und Herren zu meinem Vertreter gewählt, noch hatte ich die Möglichkeit
dazu.
ergänzende Korrektur Dieses Zentralkomitee trägt nicht nur den Titel der Spitzengremien diverser marxistischer
Parteien, es weist auch andere Absonderlichkeiten auf. Es ist ein selbsternanntes, durch Scheindemokratie
errichtetes etwas. Kaum jemandem ist bekannt, wie man das aktive oder auch das passive Wahlrecht erhält.
Und es repräsentiert größtenteils abgefallene Ex-Katholiken oder „Halbkatholiken“ (skurilles Wort-gibt
es das?). Man möge es bitte lieber tatsachenkorrekt „Zentralkomitee einiger deutscher Katholiken“ nennen.