Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
Ein Schüler soll auf dem Pausenplatz geohrfeigt worden sein. Die staatliche Schulaufsicht protestiert heftig und gerät dabei in die Fänge von offensichtlichen Widersprüchen.
(kreuz.net, Saarbrücken) Wegen einer an einem Schüler ausgeführten Körperbestrafung soll die Herz-Jesu-Realschule
in Saarbrücken zugesperrt werden. Das berichtete am Mittwoch die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.
Saarbrücken
ist die Landeshauptstadt des Saarlandes im Südwesten von Deutschland.
Von den Maßnahmen nicht betroffen
ist die Saarbrückener Don-Bosco-Grundschule St. Arnual mit 23 Kindern und ein Internat mit 27 Schülern.
Der Saarländische Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) bestätigte am Dienstag abend, daß ein Lehrer
und die Schulleitung körperliche Züchtigungen – im wesentlichen Ohrfeigen – zugegeben hätten.
Die
Vorfälle betreffen zwei Schüler der neunten Klasse und sollen sich im Dezember und jetzt im Februar
zugetragen haben.
Bereits im Dezember besuchte das Schulaufsichtsamt – nach Angaben des Wochemagazins
‘Spiegel’ – die Realschule. Deren Rektor ist Pater Firmin Udressy. Er stammt aus der Schweiz und ist Mitglieder
der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Im Dezember gab es für den fehlbaren Laienlehrer eine Abmahnung.
Im letzten April war die Privatschule bereits abgemahnt worden, nachdem die Mutter eines entlassenen
Schülers von angeblichen Schlägen, Tritten und dem Einsperren in einen Keller berichtet hatte.
Die
Staatsanwaltschaft leitete damals ein Ermittlungsverfahren ein, das noch nicht abgeschlossen ist.
Vergangene
Woche wurde der im Dezember abgemahnte Lehrer rückfällig. Rektor Udressy entließ ihn darauf und informierte
die Schulaufsicht.
Doch jetzt beklagt sich Kultusminister Schreier darüber, daß die Leitung der Herz-Jesu-Realschule
den jüngsten Vorfall dem Ministerium erst am Montag per Fax gemeldet hat.
Die Realschule soll erst zum
Schuljahreswechsel geschlossen werden, damit die etwa 50 Schüler das laufende Schuljahr noch zu Ende
bringen und dann in andere Schulen wechseln können.
Träger der erweiterten Realschule ist der Don-Bosco-Schulverein.
Er steht der von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. nahe.
Die Herz-Jesu-Schule
will gegen den Entscheid Einspruch einlegen: „Wir haben nichts verheimlicht und uns keines Vergehens schuldig
gemacht“, erklärte ein Sprecher der Schule.
Mit einer Schließung bestrafe man nur die Schüler. Die
Eltern seien über die Schließung bestürzt.
Natürlich habe der ohrfeigende Lehrer falsch gehandelt
und es sei richtig, ihn zu entlassen, betont eine Elternvertreterin. Er sei aber zugleich einer der beliebtesten
Lehrer gewesen.
Die Schulen der Piusbruderschaft unterrichten nicht nur die Kinder von traditionalistischen
Gläubigen. Auch weniger religiöse Eltern schicken ihre Kinder angesichts der chaotischen Zustände an
den staatlichen Schulen gerne dorthin.
Die Herz-Jesu-Schule bietet eine erschwingliche Ganztagsbetreuung
und Hausaufgabenhilfe.
Eine Person, welche die Schule persönlich kennt, erklärte vor ‘kreuz.net’, daß
es in keiner Weise um schwerwiegende Vorfälle gehe. Die Situation sei auch völlig widersprüchlich:
„Wäre der geohrfeigte Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden, hätten das die gleichen Kreise, die
heute von »Mißhandlung« reden, als »Menschenrecht seiner Mutter« und »Errungenschaft der modernen
Gesellschaft« gepriesen.“
Email-Adressen der Empfänger
109 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Was ist inzwischen geschehen? später Nachtrag: Das Verwaltungsgericht als auch das Oberverwaltungsgericht
des Saarlandes haben der Klage der Schule gegen ihre Schließung zum 01.08.06 im Eilverfahren zugestimmt.
Der Schließungsbeschluss ist somit per Gerichtsbeschluss vorerst aufgehoben. Der entlassene Lehrer, dessen
2 leichte Körperbestrafungen, (davon eine ein Wisch über den Kopf, die zweite ein reflexartiger Klaps)
zu dem Schnellschuss der Ministers gegen die Schule führte, obwohl sie sogar den Lehrer nach dessen eigener
Meldung der Vofälle entlassen hatte, wurde im November in 2 Instanzen von jeglichem Vorwurf der Körperverletzung
freigesprochen.
#109 Gotthard 23:22:51 | Samstag, 25. Februar 2006
Bedeutung Diese Minischule hat doch wohl in der Schullandschaft in Saarbrücken keinerlei Bedeutung…
63 kids in einer 6-klassigen Schule sind eine zu vernachlässigende Größe… hätte sie eine Bedeutung
in der Privatschullandschaft von Saarbrücken, wären die Schülerzahlen wesentlich größer. Ich denke
mal, dass der Schulträger ob dieser geringen Resonanz nicht gerade begeistert ist. Diese nun zu einem
pädagogischen Vorteil umzumünzen halte ich für einen Witz. Diese Schule ist an der zu geringen Akzeptanz
gescheitert…keine Nachfrage macht eine Schließung notwendig.Welches Land wird eine solche Minischule
zu rund 90% finanzieren, dass pro Schüler unverhältnismäßige Kosten verursacht? Das Lamento einer
staatlichen Verfolgung der Piusbrüder ist an den Haaren herbeigezogen…
#108 GerdEric 20:17:29 | Samstag, 25. Februar 2006
@ Regazzoni Regazzoni: Sie täten gut, meine Stellungnahme besser zu lesen. Sie hätten nämlich erkannt,
dass ich keineswegs für Ohrfeigen bin, aber meine dass angesichts der Unverschämtheit gewisser Schüler,
dem einen oder anderen Lehren die Geduld platzen kann. Ich habe nicht unterstellt, dass du grundsätzlich
für Ohrfeigen bist; …wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest. Diese Unverschämtheit haben
wir der 68 Generation von Erziehern zu verdanken und nicht die Ohrfeigen. und deshalb nochmals meine Frage,
warum gab es denn zuvor Ohrfeigen? weil da die Jugend noch widerspenstiger war? Als wenn es zu den Zeiten
nicht schon „Leerkörper“ gab, die sich an Schülern „vergriffen“ (so oder so). Hoffentlich haben Sie
es jetzt begrifen Ein Freund von mir wurde als Schüler (13 Jahre) von seinem Lehrer (katholischer Kaplan)
„Dreckiger Spagghetti“ geschimpft. Meinem Bruder sagte ein Gymnasiallehrer, er würde nur zum Schiffschaukelbremser
taugen… Ich würd’ mal ganz pauschal sagen, da gibt es auf beiden Seiten „Leichen im Keller“, nur das
dumme „haben wir der 68 Generation“, ist nur einfach dumm. Eine Autorität ist nicht mit autoritär gleich
zu setzen, und Respekt verdient kein Lehrer, der respektlos gegenüber Schülern ist. Hoffentlich hast
du das nun verstanden.
#107 Agiafortuni 19:44:41 | Samstag, 25. Februar 2006
GerdERic Sie täten gut, meine Stellungnahme besser zu lesen. Sie hätten nämlich erkannt, dass ich keineswegs
für Ohrfeigen bin, aber meine dass angesichts der Unverschämtheit gewisser Schüler, dem einen oder
anderen Lehren die Geduld platzen kann. Diese Unverschämtheit haben wir der 68 Generation von Erziehern
zu verdanken und nicht die Ohrfeigen. Hoffentlich haben Sie es jetzt begrifen
#106 GerdEric 16:01:28 | Samstag, 25. Februar 2006
@ Regazzoni Warum hat aber niemand den Mut nach den Ursachen der heutigen Missstände in den Schulen zu
fragen. Was waren denn zuvor die Gründe für Ohrfeigen? als man sie noch nicht den „68ern“ (was immer
das sein mag) in die Schuhe schieben konnte!
#105 Agiafortuni 00:24:24 | Samstag, 25. Februar 2006
Zu den Ohrfeigen Sie sollen unterbleiben. Warum hat aber niemand den Mut nach den Ursachen der heutigen
Missstände in den Schulen zu fragen. Wie viele Lehrer werden von Schülern bedroht und dürfen sich nicht
wehren. All dies verdanken wir den grossen Pädagogen aus dem Geiste der 68er Jahren. Zufälligerweise
bin ich seit mehr als vierzig Jahren mit einer Lehrerin verheiratet und habe während dieser Zeit einiges
mitbekommen.
#104 GerdEric 15:02:33 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Bruder Konrad Bruder Konrad: Heute sind die Kinder und Jugendlichen dur die 68-iger „Anti- Erziehung“
oft so unerziehbar geworden, so renitent, dass einem schon die Hand ausrutschen kann. Fragt hier einer,
was der Schüler gemacht hat? „Heute kann einem schon mal die Handausrutschen“… und zuvor war es Standart.
dafür war die Jugend zu anpassungsfähig, so dass sie sich jedem dumben Führer unterordnete… Wenn
die Jugend früher nicht so renitent war, warum musste sie dann georfeigt werden? Ich habe einmal in einer
kath. Schule ein paar Stunden unterrichtet (im Religionsunterricht). Nie wieder! Weichei (kleiner dummer
Scherz. aber, dass Jugend nicht bequem ist, weiss ich selbst. meine Kinder sind auch renitent (müssen
die wohl vom Vater haben Kinder sind die Rache der Grosseltern)),
#103 Benedikt 13:29:54 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Stimme Das ändert nichts daran, dass man aus DIESEM Beitrag keine Gesinnung welcher Art auch immer
ableiten konnte. Vielleicht sollte man mit so einer Verurteilung vorsichtiger sein und nicht bei jedem
Quatsch „Unkatholisch!“ rufen, nur weil einem PERSÖNLICH die Meinung des anderen nicht passt. In diesem
Fall handelte es sich um ein bloße Kritik an der Form (!) einer Pressemitteilung. Daraus lässt sich
nichts ableiten.
Gotthardsche Logik… @ Benedikt: Ihre Frage an Dr. Reggazoni kann ich nicht nachvollziehen. Denn in den
letzten Monaten ist mir keine Stellungnahme von Gotthard aufgefallen, die auch nur den Verdacht hätte
erwecken können, katholisch zu sein. Offenkundig lehnt Gotthard sämtliche Dogmen ab und befürwortet
in allen Angelegenheiten, sei es Liturgie, sei es Disziplin, sei es Glaube, nur die radikal-modernistischte
Variante (die in keinem Falle katholische ist). Wie schon unten festzustellen, ist er auch ein Anhänger
der Devise „Masse“ statt „Klasse“. 2.000 Schüler, die verwahrlosen, sind besser, als 63 Schüler, die
nicht verwahrlosen. Warum: Einfach, weil 2.000 mehr sind als 63 – so die Logik von Gotthard. 100 PastoralassistenInnen
sind besser als ein katholischer Priester? Warum? Einfach, weil 100 mehr als einer ist, so die Logik von
Gotthard.
#101 Bruder Konrad 11:54:39 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@GerdEric Dann gäbs halt mal eine Ohrfeige. Heute sind die Kinder und Jugendlichen dur die 68-iger „Anti-
Erziehung“ oft so unerziehbar geworden, so renitent, dass einem schon die Hand ausrutschen kann. Fragt
hier einer, was der Schüler gemacht hat? Ich habe einmal in einer kath. Schule ein paar Stunden unterrichtet
(im Religionsunterricht). Nie wieder!
#99 Gotthard 20:15:53 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Dr. Carlo Hier noch einmal ein Beweis meiner „unkatholischen Gesinnnung“: warum hat diese berühmte (oder
berüchtigte) Schule eigentlich in 6 Jahrgängen nur 63 Schüler? Diese minimale Klassenstärke interpretiere
ich so, dass das Interesse von Eltern an dieser Schule sehr gering ist…schon bezeichnend, da katholische
Ersatzschulen sonst einen sehr großen Andrang verzeichnen.
#98 Benedikt 16:33:01 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Dr. Regazzoni Falls Sie Gotthards Erklärung vom 19. Februar 2006 21:42 Uhr meinen, wüsste ich gerne,
was das Monieren einer verkürzten Stellungnahme mit dem katholischen Glauben zu tun hat und in wie weit
man dadurch feststellen kann, dass der andere kein Katholik ist.
#97 Agiafortuni 16:29:54 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Gotthards Erklärung Sie beweist wieder einmal, wie wenig katholisch seine Gesinnung ist. Weshalb bezeichnen
Sie sich noch als katholisch? Seien Sie wenigstens ehrlich und geben Sie zu, dass Ihre Lehrer Voltaire
Rousseau und Lessing heissen.
#96 Laurentius2 14:51:55 | Dienstag, 21. Februar 2006
Am besten ohne Ohrfeigen aber Schließung ist pervers Klar bin ich nicht für Ohrfeigen, habe in 13 Schuljahren,
glaube ich, insgesamt 2 bekommen, aber ist das ein Grund eine Schule zu schließen? Wir hätten das noch
in den 80er Jahren für völlig unmöglich gehalten … 68 pervertiert die Schulen doch zu Verwahr(losungs)anstalten
!
Stellungnahme die Stellungnahme zielt nur auf 2 Vorkommnisse in Dezember 2005 und Anfang 2006 ab… die
vorkommnisse, die bereits im Frühjahr 2005 zu einer Anfrage im Landtag führten, bleiben unerwähnt …
die Stellungnahme ist also nicht vollständig … wäre als Zeugenaussage vor Gericht wegen Unvollständigkeit
strafbewährt.
#94 Catholicus 21:05:02 | Sonntag, 19. Februar 2006
Stellungnahme der Piusbruderschaft Ich finde die Stellungnahme der Piusbruderschaft zur drohenden Schließung
der Schule www.fsspx.info/news/index.php?next=114019383… richtig und ausgewogen. Besonders wichtig scheint
mir diese Feststellung – allen Apologeten der körperlichen Züchtigung gegenüber, die hier auf unerleuchtete
Weise meinten, die Gewaltanwendung gegenüber Kindern verteidigen zu müssen: Ohrfeigen sind gesetzlich
verboten und widersprechen diametral der Pädagogik des heiligen Don Bosco, die dem Schulkonzept zugrunde
liegt.
Athanasius Meine Wortmeldung war als Antwort auf Pero & Co. mit ihrer mitelalterlichen „erzieherischen
Maßnahmen“ gemeint. Aber eine Schule wegen eines Lehrers zu schliessen heisst einfach antikatholische
Tyrannei. Ob Sie dabei richtig liegen oder falsch, kann ich nicht sagen – ich kenne die staatlichen Regelungen,
betreffend der Privatschulen in Deutschland nicht.
#92 Athanasius 13:00:12 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Stimme aus Wien Gerade die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) macht auf ihrer Webseite (fsspx.info)
darauf aufmerksam, dass sie Ohrfeigen so und so auch nicht angemessen findet, eben WEIL der Hl. Don Bosco
diese auch nie praktiziert hat. Das ist sehr deutlich. Aber eine Schule wegen eines Lehrers zu schliessen
heisst einfach antikatholische Tyrannei.
Pero; Laurentius2; und alle „coolen und realitätsbewussten“ Herren Als ich zur Schule ging – allerdings
in den 70ern, als die Welt nicht mehr so in Ordnung war, wie damals Anfang der 60ern – habe ich meinen
Lehrern und Professoren einigemale Gelegenheit geboten, mich mit einer gesunden Ohrfeige zur Raison zu
bringen. Allerdings wurden diese „erzieherischen Maßnahmen“ nie mit dem Hl. Don Bosco in Verbindung gebracht
worden, der lange vor den „Frankfurter Schule“ ganz ohne ähnlichen „erzieherischen Masßnahmen“ auskam.
Es genügte sein Birette auf dem Lehrertisch, um in der Klasse für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Wenn ein
Pädagoge seine Autorität nur auf die getätigte oder angedrohte Ohrfeige stützen kann – dann hat er
den falschen Beruf gewählt – und hier ist es gleichgültig, ob er Sonntags die Messen der FSSPX besucht
oder die „Jugendmessen in Wien“.
@Denke, pero wir haben hier gleiche Erfahrungen: sich durch die Schule „prügelnde Lehrer“ gab es auch
bei uns in den 50er Jahren nicht. Es gab hervorragende Pädagogen, die vorlebten, was sie forderten –
und die, in allerletzter Konsequenz, wenn oftmalige Ermahnungen nichts fruchteten, VOR ALLER AUGEN, niemals
geheim, den Schüler mittels 1 (angemessener) Ohrfeige zur Vernunft brachten. Ich kann mich nicht erinnern,
daß ich jemals von protestierenden Eltern in der Schule hörte. Die öffentliche Züchtigung war ein
Ritual, stellte die Ordnung und Autorität her, kein Schüler fühlte sich durchgeprügelt oder gedemütigt,
er war ja gewarnt worden. Sich in diesem Forum als Lehrer bezeichnende Teilnehmer, die entschieden jede
Züchtigung ablehnen, haben insgeheim, ich wette um sehr hohe Beträge, hunderte spontane Versuchungen
erlebt, dem provokanten Jüngling eine „Tetschn“ zu verpassen. Gehindert hat sie nicht die Vernunft, sondern
die in ihnen tief sitzende „reeducation“, welche ihre tiefsten Schichten, die Emotionen, besetzt hält.
#89 Laurentius2 07:32:08 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Pero Ich habe auch noch Ohrfeigen bekommen und hatte noch jahrelang Kontakt zu dieser Lehrerin, die mich
wirklich fit gemacht hat fürs Abitur. Von jüngeren Bekannten höre ich dagegen, wie nun tatsächlich
Lehrer geschlagen werden, ohne daß der Schüler fliegt … Jungs bringen Alkohol und Pornos mit ins „Gymnasium“
und Jungfrauen sind scheinbar ausgestorben … aber Hauptsache KEINE OHRFEIGEN !
#88 Gallowglas 22:50:00 | Samstag, 18. Februar 2006
ich weiß ja nicht … Im laufe meiner Schulzeit haben genau 3 Lehrer versucht, mich mit Schlägen zu
‘erziehen’ … 2 wurden, nach Anzeige, aus dem Schuldienst entfernt … der Letzte mußte mit dem ‘Echo’
leben, was ihm sichtlich nicht behagte *g* Alle 3 war so arme Würstchen, die sich anders keinerlei Aufmerksamkeit
verschaffen konnten … unfähige Lehrer eben …
Ihr lauwarmen und umerzogenen Träumer: Anfang der 60iger Jahre, als die Welt noch halbwegs in Ordnung
war, zitierte mich mein Klassenvorstand wegen eines blöden Unfuges zur Tafel. Er offerierte mir entweder
eine Eintragung ins Elternheft, oder eine Ohrfeige. Ohne zu zögern entschied ich mich für die schallende
Lösung, und die Sache war vergessen! Dieser Lehrer hatte nicht nur eine reaktionsschnelle Hand, sondern
er bestach auch durch Güte und Herzenswärme. Er war mit Abstand der beliebteste Lehrer. Er hatte Disziplinlosigkeiten
schnell bereinigt. Niemand fühlte sich dadurch traumatisiert. Mit dieser großen Persönlichkeit pflegte
ich jahrzehntelang privaten Kontakt bis zu seinem Tod, und wir lachten oft über die Watschen die ich
von ihm empfing. Damals brauchte man nicht zu fürchten, von einem Mitschüler abgestochen zu werden.
Es gab auch keine 300 Meter Schutzzonen gegen Drogendealer. Und kein Mädchen wurde im Klo vergewaltigt.
Diese Errungenschaften wurden uns erst durch die Umerziehungsarbeit der Frankfurter Schule beschert. Die
Ordnungsprizipien hatte der nackten Gewalt zu weichen. Merkt ihr denn noch immer nicht was da gespielt
wird?
Farce Diese Realschule mit ihren 63 SChülern scheint eine echte Farce zu sein. Eine Schule, die – als
Privat-Schule organisiert – nicht einmal eine aktuelle homepage hat, hat schon per se verloren. Eine Realschule
mit nur 63 Schülern scheint keinerlei Reputation in der Umgebung zu haben. Das bedeutet doch: rund 10
Schüler pro Klasse …also eine Traum-Situation… dennoch nur 63 Schüler! Kommen dabei bei einigen
Leuten mit Verstand nicht doch vielleicht mal Fragen auf?
Farce Sulpicius schrieb: Laut Fernsehbericht des SR wünschen SPD und Grüne im Landtag auch die Schließung
von Grundschule und Internat, wobei dort laut Behörden alles in Ordnung ist. Hier merkt man, woher der
Wind weht: Den Sozis und Obersozis ist die katholische Weltanschauung ein Dorn im Auge ihrer sozialistischen
Idelogie. Damit ist alles klar beim Thema hier: die Schließung der Realschule ist eine Farce – die Dikussion
hier ebenfalls. U.a. Evelins Gatte ist, wie üblich, fürs Vordringen zum Kern des Pudels zu danken. Die
Hetze gegen die Schule des Trägervereins, der eng mit der FSSPX verbunden ist, ist indes nicht neu: bereits
letztes Jahr wurde angeriffen von den rot-grünen Ideologen (O-Ton: „Wir wollen die Lufthoheit über die
Kinderbetten!“). Fsspx.info berichtete ausführlich. Wenn sie uns eine Schule schließen, eröffnen wir
eben eine neue. Es ist viel Aufwand, doch: ora et labora. Unsere Kinder sind uns das Opfer Wert. Zumal
in Zeiten, wo der liberalistische Wahnsinn (O-Ton vorkonziliare Päpste) Staat und Konzilskirche beherrscht.
Wer vertraut seine Kinder schon den subtilen Verderbern der staatlichen Schulen oder ideologisierten Privatschulen
an? „Es wird schon nicht so schlimm sein“, höre ich immer ausgerechnet jene sagen, die keine Kinder in
solchen Schulen haben… P.S. Wessen Kinder an einer staatlichen Schule nicht vorbeikommen, dem sei die
Abmeldung vom Religionsunterricht sehr empfohlen: zwei formlose Zeilen genügen. Hl. Pius X., bitte für
uns.
@ Gatte „parteiisch“ Ich bin nicht für die Schließung und erst recht habe ich mich hier nicht deswegen
gegen die Züchtigung ausgesprochen, weil sie auf einer Schule der FSSPX passiert ist. Ich bin gegen generell
gegen Züchtigung in dieser Form. Je nach Betroffenem die Meinung zu ändern überlasse ich Ihnen. Ihr
Vorwurf ist völlig absurd. Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder,
arme Schüler“ usw. Auch davon habe ich nichts gesagt. Wie kommen Sie auf den Vorwurf der Scheinheiligkeit?
Sie beleidigen wild um sich herum, ohne jeden Anlass und ohne jede Begründung. Das sollte Ihnen vielleicht
mal zu denken geben.
#83 Athanasius 16:40:36 | Samstag, 18. Februar 2006
@Susanna Sehr gut geschrieben. Hoffentlich werden noch viele Leser der Zeitung und dem Kultusministerium
schreiben um dieser antikatholischen Hetze ein Ende zu setzen!
Leserbrief Saarbrücker Zeitung 26.04.05 Diesen Leserbrief fand sich während der ersten Hetzkampagne
in der Saarbrücker Zeitung:Kein Schüler wurde im Keller eingesperrt Seit Tagen wird unsere Schule, die
Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken durch die Wiedergabe von Vorwürfen in den Zeitungs-,Radio-, und Fernsehnachrichten
mit einer Flut von Lügen, Übertreibungen und Verdrehungen in ihrem Ruf geschädigt. Es ist traurig,
dass fast alle Medien einseitige Darstellungen transportieren. Dadurch wird letztlich auch das Ansehen
von uns Schülern stark geschädigt. Drahtzieherin ist eine Mutter, die noch vor einiger Zeit von unserer
Schule sehr angetan war. Ihr Sohn musste aufgrund seines Fehlverhaltens die Schule verlassen, was sie
sogar per Gerichtsbeschluss verhindern wollte. Das Gericht entschied aber gegen sie. Seit diesem Zeitpunkt
startete sie einen Rachefeldzug gegen die Schule. Auch versuchte sie, zwei Schüler unterer Klassen zu
beeinflussen, um an Informationen zu gelangen. Sie versprach diesen Schülern sogar eine Urlaubsreise.
Wir möchten nicht, dass unsere Schule in Verruf gerät. Kein Schüler wurde „misshandelt“ oder im Keller
eingesperrt. Rocco Indovina, Benny Mechenbier, Tobias Winterscheid, Schüler der Klasse 9 der Erweiterten
Realschule Herz-Jesu Saarbrücken (E-mail)
#81 Athanasius 15:43:27 | Samstag, 18. Februar 2006
Offensichtlich… …hat der „wiener“ hier eine Agenda: nämlich der FSSPX zu schäden. Und zu viel Zeit
übrig. Diese Schliessung wenn sie stattfindet, ist völlig unzurecht. Opfer dieses staatsideologischen
Terrors werden vor allem die gutleistenden Schüler sein, die ihre Schule niedergebrannt sehen wegen zweier
Ohrfeigen und einem Lehrer. Eine Schande für ein Land, das angeblich „demokratisch“ ist.
Ein Wahnsinn Ich finde es furchtbar, was in dieser Schule passiert ist und es ist echt ein Wahnsinn. Ich
als zukünftige Lehrerin bin absolut gegen Gewalt an Schüler, dass darf einfach nicht passieren einem
Lehrer, egal ob ihm die Hand ausrutscht oder nicht. Wenn so etwas, wie an dieser Schule passiert, dann
muss dass sofort Konsequenzen haben und nicht erst ein paar Wochen /Monate später. So hart es auch klingt,
der Lehrer gehört sofort von der Schule, gleich am nächsten Tag wäre am besten. Ich finde den Artikel
auch einbißchen widersprüchlich, weil wenn eine Mutter von Tritten, Schlägen, Einsperren im Keller
spricht, dann kann nicht eine andere Person, der auch die Schule kennt, sagen, dass es keine schwerwiegenden
Vorfälle waren. Also irgendwas stimmt da nicht? @Uwe Schmidt: Du schreibst du bist für die Prügelstrafe,
bitte überleg Gewalt und Gewalt lösen nicht die Probleme.
@ sünder warum immer derart primitiv-beleidigende antworten? versuchen sie es mal mit nachvollziehbaren
argumenten, dann klappts auch mit der diskussionskultur … Das, was du in deiner Scheinheiligkeit gutheißt
und in Klammern setzt, ist aber gerade das Furchtbare. Das darf es nicht geben. im klartext: gewalt hat
immer vorsätzlich und geplant eingesetzt zu werden?!? (im übrigen bin ich mir absolut sicher, dass auch
niemand von der betreffenden realschule dieser äußerung von ihnen beipflichten würde – immerhin wurde
der lehrer genau deshalb gekündigt) Im übrigen trifft auf dich leider genau das zu, was ich unten geschrieben
habe. mir ist nicht wirklich klar, was genau damit gemeint ist. ich vermute, sonst auch niemandem. Ich
glaube nicht, daß du ein Priester bist. dann eben nicht. mein bischof ist aber anderer meinung.
Wiener (von der einmal im affekt ausgerutschten hand redet ja niemand) Das, was du in deiner Scheinheiligkeit
gutheißt und in Klammern setzt, ist aber gerade das Furchtbare. Das darf es nicht geben. Im übrigen
trifft auf dich leider genau das zu, was ich unten geschrieben habe. Ich glaube nicht, daß du ein Priester
bist.
@ sünder au weh, sie scheinen ja wirklich probleme zu haben … aber bei aller fassungslosigkeit über
ihre unsäglichkeiten doch eine kurze replik: Ach, wir sind ja so gut und aufgeklärt. Wir schlagen unsere
Kinder nicht. Eheprobleme werden bei uns ruhig ausdiskutiert. ja, herr sünder. so macht man das unter
zivilisierten und kultivierten menschen: – verzicht auf (körperliche und seelische) gewalt als erziehungsmethode
(von der einmal im affekt ausgerutschten hand redet ja niemand) – probleme zwischen erwachsenen (etwa
eheleuten) sollten tatsächlich auf dem weg der diskussion und des dialogs zu lösen versucht werden,
nötigenfalls unter mithilfe von dritten. die von ihnen in einem anderen beitrag angesprochene körperliche
gewalt gegen den ehepartner ist völlig indiskutabel und gott sei dank inzwischen auch strafbar. als priester
empfehle ich frauen, die von ihrem mann geschlagen werden, die sofortige trennung.
Halbschwule Männer und hysterische Männinnen Eltern, die behaupten, sie würden ihre Kinder nie schlagen,
sind erstens Lügner und zweitens lieben sie ihre Kinder nicht. Sie wollen auf Kosten der Kinder ihrem
eigenen Ego schmeicheln. Sie züchten egozentrische, armselige, sich selbst hassende, für andere unerträgliche
Kreaturen heran, die auf dem breiten Weg der Verdammnis gehen müssen, weil sie nie zum Verzicht erzogen
worden sind. Auch ein Grund, weshalb die Geisteskrankheiten zunehmen. Dieses ganze verlogene Gutmenschentum,
dieses ewige heuchlerische Reden von Nächstenliebe, obwohl sie nicht wissen, was Nächstenliebe heißt.
Ach, wir sind ja so gut und aufgeklärt. Wir schlagen unsere Kinder nicht. Eheprobleme werden bei uns
ruhig ausdiskutiert. Im Zweifel ordnet sich der halbschwule Mann seiner hysterischen Männin unter. Ihr
seid Heuchler! Ihr vertragt die reine Lehre nicht mehr! Es ist schade um diese Schule, aber offensichtlich
verdienen wir sie nicht.
@ gatte Sie sind durch und parteiisch, was Ihnen auch zusteht. parteiisch? ja, sicher. weil ich der meinung
bin, dass ein schlag eines lehrers gegen einen schüler ein fehlverhalten ist, egal ob er von einem traditionalisten,
einem marxisten, einem atheisten, einem christen, einem protestanten oder einem katholiken geführt wurde.
da ergreife ich eindeutig partei gegen den schlagenden. und wenn hier immer wieder sogar davon die rede
ist, dass es ein „recht auf körperliche züchtigung“ von kindern, ehefrauen etc. geben soll, dann kann
ich nicht „unparteiisch“ sein. Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder,
arme Schüler“ usw. warum scheinheiligkeit? das gegenteil ist wahr: einer sachlichen diskussion wäre
es nur förderlich, wenn die ganzen fsspx-apologeten ihr selbstmitleidtriefendes „alle welt verfolgt uns
arme opfer“-lied nicht mehr singen würde. denn genau das könnte man scheinheilig nennen. Sie haben keine
Kinder, damit keine Ahnung von täglicher Erziehungsarbeit und eine ideologische Aversion gegenüber FSSPX.
1. ja, ich habe keine kinder 2. ich habe ahnung von erziehungsarbeit und weiß vor allem, wo die grenzen
liegen. 3. ideologische aversion liegt sicher nicht bei mir.
@ Catholicus, wiener, benedikt & Co Sie sind durch und parteiisch, was Ihnen auch zusteht. Nur ersparen
Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder, arme Schüler“ usw. Sie haben keine Kinder,
damit keine Ahnung von täglicher Erziehungsarbeit und eine ideologische Aversion gegenüber FSSPX. Das
drückt sich dann in Ihrem parteischen Geschreibsel aus. Ich bleibe dabei, dass – ungeachtet der Zweckmäßigkeit
von Ohrfeigen durch Lehrer (von Prügelstrafe war übrigens in den Berichten keine Rede) – die Maßnahme
der Schulschließung unverhältnismäßig ist und auf den – von Benedikt als Legitimation herangezogenen –
stakkatoartigen Abmahnungen, die anderen Privatschulen nicht auferlegt werden. Wenn man weiß, wie Kinder
in anderen Privatschulen verdorben werden (z.B. Waldorfschulen) und die bestehen trotzdem seit Jahrzehnten,
dann weiß man um die Einseitigkeit der Maßnahmen. Von den öffentl. Schulen gar nicht zu reden.+# Der
Gatte der Evelin
Zweierlei Maß Ich war von 1976 bis 1985 auf einem öffentlichen Gymnasium. Unser Kunstlehrer verpaßte
einmal einem Mitschüler von mir (er war Sohn des Stadtdirektors) mit voller Wucht eine Ohrfeige. Außerdem
erinnere mich noch daran, wir unser Physiklehrer eine richtige Zeremonie veranstalte: Er ließ den Schüler
vortreten, schaute ihn streng an und verpaßte ihm dann eine Ohrfeige. Das passierte mindestens zwei Mal.
Dem war nicht bloß „die Hand ausgerutscht“, sondern er machte das mit voller Absicht. Weder den hier
erwähnten Lehrern noch der Schule ist daraufhin irgendetwas passiert. Wird hier nicht mit zweierlei Maß
gemessen?
#72 Catholicus 09:43:47 | Samstag, 18. Februar 2006
Gerechtigkeit für Kinder Manche Reaktionen von Personen, die der „Piusbruderschaft“ nahestehen, zeigen
eine ungewöhnliche Parteilichkeit, wonach man sich fast unreflektiert in der bloßen Opferrolle sieht.
Ich lehne die Anwendung körperlicher Gewalt (zur „Züchtigung“) sowohl in der Schule als auch in der
Familie ab (wobei ich es schon verstehen kann, dass einer gestreßten Mutter einmal die Hand ausrutscht,
aber das rechtfertigt diese Handlung dennoch nicht; siehe Don Bosco, der Schläge abgelehnt hat). Auch
Piusbruderschafts-Anhänger haben als Eltern ein Recht auf die freie Wahl der Schule und der Erziehung
ihrer Kinder, jedoch in Achtung der Würde und Rechte des Kindes, die diesem vom Schöpfer gegeben ist.
@ ketelhohn wiener: »wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in
die welt setzt.« Bisher erst dreie, noch klein. Aber das genügt mir schon, zu wissen, wovon ich rede.
Im Gegensatz zu Ihnen, der Sie wohl eher in andern Gefilden herumwienern. als priester habe ich selbstverständlich
keine eigenen kinder, aber ich stehe lang genug in der kirchlichen (und z.t. schulischen) kinder- und
jugendarbeit, um hier einen einblick zu haben. übrigens auch von kindern/jugendlichen, die körperlich
misshandelt wurden – meist in der eigenen familie durch „liebevolle“ eltern. genug jedenfalls, um zu wissen,
dass der einsatz körperlicher gewalt immer eine kapitulation der autorität darstellt, diese also gerade
desavouiert und nicht etwa untermauert. die grundlage von autorität ist respekt vor der person, nicht
angst vor strafe. letzteres ist – wie schon ausgeführt – reinstes faustrecht und gilt genau so lang,
bis der geschlagene stärker wird als der schläger. ps: es ist nur mehr peinlich, wie sich hier manche
in die opferrolle hineinjammern. da ist die rede von kulturkampf, kirchenverfolgung, attacke auf christliche
familien … merkt ihr eigentlich nicht, wie lächerlich dieses herumgeseiere wirkt und welches bild es
u.a. auf den schulträger wirft?
@ Evelin Wenn wegen zwei Ohrfeigen eines – dafür entlassenen – Lehrers eine Schule geschlossen werden
kann, ist das nur ein Beweis dafür, dass Deutschland kein Rechtstaat ist Es ist höchstens ein Beweis
dafür, dass Sie die Tragweite nicht erfasst haben. Die Schule wurde mehrfach abgemahnt, u.a. wegen den
Ohrfeigen, aber auch wiel Kindern offenbar (!) in einen Keller gesperrt wurden usw. Wegen zwei harmlosen
Klapsen wird die Schule nicht dichtgemacht; dieser Legendenbildung sollte man von vorneherein vorbeugen.
@ Uwe SchmidtIch bin für die Prügelstrafe in der Schule, die ist heute dringend geboten bei der Gewalttätigkeit
vieler Schüler Auch ne Idee. Die letzten Schüler, die die Prügelstrafe erlebten waren übrigens die
68er. Keine Ursache ohne Wirkung.
#69 Uwe Schmidt 01:35:19 | Samstag, 18. Februar 2006
Meinung Ich bin für die Prügelstrafe in der Schule, die ist heute dringend geboten bei der Gewalttätigkeit
vieler Schüler; was mich etwas ärgert, ist dass ein ehemaliger Schüler der Don-Bosco-Schule glaubhaft
versichern konnte, dass ein anderer Schüler gleich exorziert wurde (zumindest wurde der Rosenkranz gebetet),
bloß weil er einen epileptischen Anfall hatte. Nichts gegen Exorzismen und Prügel, aber man sollte doch
bitte das rechte Maß nicht verlieren.
@Evelin: Kleine Korrektur Bei der seinerzeit in die Diskussion geratenen Realschule in Auerbach handelte
es sich nicht um eine katholische Privatschule der Schwestern, sondern um eine öffentliche, von einem
Zweckverband getragene Schule: „Die Schule wird als Zweckverband gemeinsam vom Kreis, der Stadt Auerbach
und dem Kloster getragen. Finanziert wird die Realschule, die von rund 280 Buben und Mädchen besucht
wird, nahezu ausschließlich über den Landkreis.“ (Zitat aus: Die Welt) Nach dem alten Motto „Wer zahlt,
schafft an“ haben natürlich der Landkreis und die Stadt ein Wörtchen mitzureden über das, was in der
Schule geschieht, und wenn die Schwestern aus schuleigenen Büchern einfach Seiten herausreißen, dann
ist das keine Bagatelle, sondern Beschädigung von Schuleigentum. Es können ja auch die Schüler nicht
nach Belieben Seiten aus den Büchern reißen…
@athanasius In Deutschland herrscht in Bezug auf öffentliche Schulen und Privatschulunterricht die staatliche
Tyrannei. und Religiöses Unterricht wird (ausser wenn es um jüdische oder islamische Schulen geht) oft
blockiert. Wer von den öffentlichen Schulen und Privatschulen in Deutschland keine Ahnung hat, sollte
doch besser nichts sagen. Nenne mir bitte ein Land, in dem in öffentlichen Schulen die wöchentliche
Schulmesse Pflichtfach ist.
Ausblick wiener: »wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die
welt setzt.« Bisher erst dreie, noch klein. Aber das genügt mir schon, zu wissen, wovon ich rede. Im
Gegensatz zu Ihnen, der Sie wohl eher in andern Gefilden herumwienern. Im übrigen sollte jedem klar sein,
daß hier ein Programm abläuft, das »die Bedeutung der christlichen Familie und ihren erzieherischen
Einfluß vernichten« soll. Wenn das erst vollständig geschehen ist (und den kleinen Rest niemand mehr
hören wird), dann wird die Masse gern und mit Kußhand den auf den Schild heben, der als Messias auftritt
und verspricht, die allgemeine Moralität (oder ein Weltethos) wiederaufzurichten, indem er bloß die
Befolgung von – na, sagen wir: sieben kleinen Geboten verlangt.
Was uns noch bevorsteht @ MK: ad1) die Auersbacher Schwestern bekamen Schwierigkeiten wegen herausgerissener
Buchseiten (welche einen frühsexualisierenden Inhalt hatten). ad restam) Eine Ideensammlung für das,
was uns noch bevorsteht. Ich bin mir sicher, bei einer Freimaurerschule wäre das nicht in die Öffentlichkeit
gelangt. Wenigstens können die Eltern der Schüler, die Ohrfeigen erhalten haben, ihre Kinder jetzt auch
nicht mehr in FSSPX-Schulen schicken. Jetzt müssen deren Fratzen in die öffentlichen. Dort können sie
dann beweisen, dass die angeblich watschenfreien (dafür nicht faustschlagfreien, was Mitschüler betrifft)
öff. Schulen besser sind. Und wenn nicht, können sie feststellen, was sie mit ihren Anzeigen zerstört
haben. Was können eigentlich die Eltern der anderen Kinder sowie die anderen Schüler dafür? Diese Maßnahme
hat den Charakter einer Kollektivstrafe. Da die FSSPX nicht so viele Don-Bosco-mäßige Heilige auftreiben
wird, bleibt ihnen in Zukunft nur, ungehorsame oder sonst problematische Schüler rigoros auszuschließen.
Damit dann Geistesriesen hergehen können und vorrechnen, wie wenig Schüler „die“ haben… Der Gatte
der Evelin
@Evelin – Machen Sie die Augen auf Lieber Gatte der Evelin, Ihre (zT auch berechtigte) Wut gegen den linken
Mainstream in Ehren, aber bleiben Sie bei der Realität: 1. Wann ist in Dtl. eine Privatschule wegen konservativem
Sexualkundeunterricht geschlossen worden? 2. Wann wegen „reaktionärem“ Geschichtsunterricht? 3. Wann,
weil sie Homoverbänden den Zugang verwehrt hätte? 4. Wann, weil sie im Deutschunterricht gegen die Jellinek
mobil gemacht hat (das gesamte dt. Feuilleton macht gegen J. mobil)? 5. Wann hat eine Schulbehörde wegen
eines kath. Religionsunterrichtes etwas gegen eine Schule unternommen 5. Und wann, weil Alternativen zur
Evolution vermittelt wurden (erst letztes Jahr hat ein zugelassenes Privatschulbuch, das sich evolutionskritisch
zeigt, einen Preis erhalten)? Nie! In allen Fällen: Nie! Die staatliche Schulaufsicht ist tatsächlich
äußerst moderat, was pädagogische und inhaltliche Konzepte angeht. Das Prügelverbot ist aber eben
strikt, und das weiß doch auch jeder, der sich mit Privatschulen auskennt. Und wenn es im Gesetz steht,
dann gilt es, und dann hat es jeder zu beachten. Glauben Sie mir, ich war auch bestürzt, als ich die
Nachricht hörte. Und daß es die eigene Dummheit ist, die hier ursächlich ist, macht es nicht besser.
Aber man muß das doch einmal anerkennen, damit in Zukunft derartiges nicht nochmal vorkommt.
Daraus lernen? @ MK: Und die Debatte, die ich erwarte, ist, wie man daraus lernen kann anstatt hier wieder
die verfolgte Unschuld zu geben. Auswandern! Denn die Schulbehörden werden immer Vorwände finden: Wg.
der Sexualverziehung die nicht oder nicht nach den Frühsexualisierungsvorgaben erfolgen. Weil die Homosexuellen-Verbände
nicht für workshops in die Schule gelassen werden. Weil die Evolution in Biologie nicht als non plus
ultra verkauft wird. Weil „reaktionärer“ Geschichtsunterricht stattfindet. Weil der Religionsunterricht
nicht V2, NOM, Ökumenismus und interreligiösen Dialog zum Inhalt hat. Weil in Deutsch nicht Elfriede
Jellinek und in Kunsterziehung nicht Hermann Nitsch als Musterbeispiel hernaugezogen wird. In Englisch
nicht Harry Potter und in Französisch nicht Jean Paul Sartre gelesen wird. Weil nicht jedes Jahr ein
anderes KZ besucht wird und noch kein Holocaust-Opfer dort referiert hat. Das alles ein bißchen aufgebauscht
und „funktioniert schon“: Die Schule ist weg! Der Gatte der Evelin PS.: Wenn wegen zwei Ohrfeigen eines –
dafür entlassenen – Lehrers eine Schule geschlossen werden kann, ist das nur ein Beweis dafür, dass
Deutschland kein Rechtstaat ist oder ein Pseudo-Rechtsstaat, in welchem das Unrecht in Paragraphen-Form
gegossen wird.
@Athanasius – Haß? Diejenigen die hier für Schliessung argumentieren, zeichnen sich durch ihren Hass
gegen die Römisch-katholische Kirche aus. Das kommentiert sich selbst: weil man erklärt, wie sowas von
sowas kommt, haßt man die Kirche. Ich weiß nicht, ob A. die Kirche haßt, aber wenn er auf dem Niveau
weitermacht, würde er sie zumindest ruinieren. Gut, daß weder in der FSSPX noch in der Kirche einer
auf A. hört. Niemand argumentiert pro Schließung, aber man muß doch einfach zur Kenntnis nehmen, daß
die Schließung selbstverschuldetes Elend ist. Nach einer entsprechenden Abmahnung noch zweimal zuzuschlagen
ist in einem unvorstellbaren Maße dämlich, und ich bezweifle, daß es soetwas in der dt. Schulgeschichte
der letzten 20 Jahre schon einmal gegeben hat. Daß Rot-Grün jetzt schreit und auch die Grundschule dichtmachen
will, ist klar. Aber das wird die Verwaltung nicht machen, und im übrigen wäre dagegen auch ein Gang
zu den Verwaltungsgerichten erfolgversprechend. Aber die Realschule hat man – befürchte ich – aus eigener
Dämlichkeit verspielt. Und die Debatte, die ich erwarte, ist, wie man daraus lernen kann anstatt hier
wieder die verfolgte Unschuld zu geben.
@ Athanasius Homeschooling ist in D. unerlaubt, Aber sog. Ergänzungsschulen müssten zukünftig möglich
sein, siehe der Konflikt Freistaat Bayern – Glaubensgemeinschaft der Zwölf Stämme.
#60 Athanasius 19:22:00 | Freitag, 17. Februar 2006
Sachlich? Ich weiss nicht, was daran „sachlich“ ist, dass politische Parteien mit antikatholischen Absichten
die Schliessung fordern, und dies wegen zwei Ohrfeigen geschehen soll. Das hat mit Tyrannei und Ideologie
zu tun. Nichts mit objektiven Standarten. Sonst könnte man jede Schule im Saarland schliessen: innerhalb
der letzten 30 Jahre ist wohl sicher öfter einen Ohrfeig in Saarländischen Schulen erteilt worden. Diejenigen
die hier für Schliessung argumentieren, zeichnen sich durch ihren Hass gegen die Römisch-katholische
Kirche aus. Tatsächlich sind sowohl der Trägerverein Priesterbruderschaft St. Pius X. sowie die engagierten
gutleistenden Studenten hier Opfer. Opfer einer „staatlichen“ Hetze und Aktion gegen den katholischen
Glauben. Da ist die „Opferrolle“ nichts anderes als die Realität. In Deutschland herrscht in Bezug auf
öffentliche Schulen und Privatschulunterricht die staatliche Tyrannei. Z.B. Homeschooling ist in D. unerlaubt,
und Religiöses Unterricht wird (ausser wenn es um jüdische oder islamische Schulen geht) oft blockiert.
#58 Sulpicius 18:17:36 | Freitag, 17. Februar 2006
Weltanschauliche Auseinandersetzung Laut Fernsehbericht des SR wünschen SPD und Grüne im Landtag auch
die Schließung von Grundschule und Internat, wobei dort laut Behörden alles in Ordnung ist. Hier merkt
man, woher der Wind weht: Den Sozis und Obersozis ist die katholische Weltanschauung ein Dorn im Auge
ihrer sozialistischen Idelogie.
Sachlich bleiben Auch wenn es einigen nicht ins Weltbild paßt: Die Schule wäre auch dann geschlossen
worden, wenn sie zB der Gewerkschaft gehören würde. Sie war wegen ähnlicher Vorkommnisse vor einem
halben Jahr abgemahnt worden, und dann passiert das wieder. Da ist dann Schluß, egal, wer Träger ist.
Im übrigen sollten die Diskutanten sich nicht immer in der Opferrolle sehen. Die Schule hatte tatsächlich
einflußreiche Förderer in der Saar-Regierung. Anderenfalls wäre sie schon letztes Jahr geschlossen
worden. @Stimme: Deutschland hat eines der privatschulfreundlichsten Schulsysteme der Welt, da hier Privatschulen
sogar staatliche Mittel erhalten. Die staatliche Schulaufsicht widerspricht dem Naturrecht nicht. Und
daß der Staat bei Problemen eigene Schulen nicht schließt, sondern nur Personal austauscht, folgt schon
daraus, daß er verpflichtet ist, für geschlossene Schulen Ersatz zu schaffen. Er müßte also schließen
und sofort neu gründen. Private hingegen müssen das nicht, da sie nur Ersatzschulen sind. Ein abgemahnter
Lehrer, der wieder schlägt, fliegt an staatlichen Schulen. Generell: Bleiben wir sachlich. Die Ursache
der Misere liegt bei uns. Anstatt auf die bösen Feinde zu schimpfen sollten wir lieber professioneller
werden. Dann hätten wir auch mehr Gehör in der Öffentlichkeit.
@ Yersinia Maria erregt sich dabei sexuell, Gott den nackten Kintern zu versohlen? Yersinia, Yersinia…
auf krummen Pfaden schleichen Ihre Gedanken… Max Ernstens Bild kann jeder Christ doch wohl nur mit sehr
säuerlichem Lächeln ertragen. Wenn man die Geschichte kennt, die 30 Jahre später folgt. Schläge in
der Kindererziehung haben nur in absolut homöopathischen Dosen ihren Platz, haben auch nur dann pädagogische
Wirkung. Die Vergötzung absoluter Gewaltlosigkeit ist ähnlich schlimm wie rohes und wahlloses Verprügeln
der eigenen Kinder. In der Schule haben sie überhaupt keinen Platz, die Züchtigungen.
Ist es Gott gefällig, ein Kind zu züchtigen? Wenn ich hier so lese, wie gerade Fromme die Züchtigung
von kleinen Kindern als wichtige erzieherische Maßnahme hervorheben, gelange ich allmählich zu der Annahme,
daß Max Ernst vielleicht doch recht hatte mit seinem Gemälde „Die Heilige Jungfrau versohlt das Jesuskind“.
(The Holy Virgin Chastising/Spanking the Infant Jesus). www.nelepets.com/…t%20tribulations.htm
#53 Sulpicius 16:41:58 | Freitag, 17. Februar 2006
@Stimme In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, geschlossen worden. Nein, jede Wette. Das ist absolut
richtig! Hier wird von seiten des sozialistischen Staates auf jeden Fall mit zweierlei Maß gemessen!
Dieses Faktum ist unerträglich.
autorität autorität gründet sich sicher nicht auf körperlichen gewalteinsatz oder körperliche überlegenheit.
das wäre das reinste faustrecht oder recht des stärkeren.
@ Elendester Sünder Glaubst Du, jemand würde sich an die staatlichen Gesetzte halten, wenn der Staat
keine Gewalt ausüben würde? ALLE sicher nicht, aber ich hoffe doch die Mehrzahl. Oder würden Sie zum
Amokläufer werden, nur weil der Staat die Tötungstatbestände abschafft?
Autorität Auszerdem zeugen sie von einer Überforderung der Lehrperson und mangelnder persönlicher Autorität.
Tridentinus, worauf gründet sich Autorität? Glaubst Du, jemand würde sich an die staatlichen Gesetzte
halten, wenn der Staat keine Gewalt ausüben würde?
@Filip: ich habe einige Jahre unterrichtet und arbeite bis heute auch mit jungen Menschen, die zum nicht
geringen Teil aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen; zur Schule noch ein Link: www.sr-online.de/…hten/881/389492.html
#48 Tridentinus 15:55:18 | Freitag, 17. Februar 2006
Abreibung Der informative Artikel büßt durch die persönliche Stellungnahme im letzten Absatz sehr viel
Niveau ein. Der Zusammenhang mit der Abtreibungsproblematik ist konstruiert, um nicht zu sagen an den
Haaren herbeigezogen. Körperliche Züchtigungen auch leichterer Art sind nun einmal im aktuellen Schulsystem
nicht länger als pädagogische Masznahmen akzeptiert. Überspitzt könnte man formulieren, dasz glaubwürdiger
Lebensschutz Lebensschutz in allen Phasen des Lebens bedeuten musz, in den sich dann solche Züchtigungen
schwer harmonisch einfügen. Auszerdem zeugen sie von einer Überforderung der Lehrperson und mangelnder
persönlicher Autorität.
@ MK – das ist eine einseitige Darstellung! In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, geschlossen
worden. Nein, jede Wette! staatliche Schulen… dort würden „nur“ der Lehrer und wohl auch der Rektor
gefeuert. Ebenfalls nein. Wenn es sich um einen pragmatisierten Lehrer handelt, gibt es allenfalls ein
Disziplinarverfahren. Dessen Ausgang ist unsicher. Eine Entlassung aus diesem Grund wäre unwahrscheinlich
(auch bei zwei Fällen, außer es gäbe schon eine Disziplinarstrafe aus gleichem Grund). Nur folgt das
daraus, da das Gesetz nun einmal davon ausgeht, daß der Staat eine Schule leiten kann. Mit der Realität
hat diese Annahme nichts und zwar absolut nichts zu tun! Daß ein solches Gesetz irgendwie naturrechtswidrig
wäre, ist nicht zu erkennen. Da es auf wirklichkeitsfremden Annahmen aufbaut, kann es gar nicht dem Naturrecht
entsprechen. Abgesehen von der Verletzung des Subsidiariätsgrundsatzes. Weitaus schädlicher als Körperstrafen
(oder -reflexe?) seitens von Lehren ist das Chaos in moralischer und antichristlicher Hinsicht, in welchem
viele öffentliche Schulen heute versinken. Nach meiner pers. Erfahrung, haben sich Lehrer, die nicht
geschlagen haben, oft weitaus bösartiger an ihren Schülern revanchiert. Z.B. durch überzogenen Leistungsdruck.
Ich war in einer Höheren Schule, bei der die Hälfte der Schüler das 1. Schuljahr nicht positiv abgeschlossen
hat, in der Parallelklasse (die schlimmere Schüler hatte) waren es 2/3.
Altes Testament auf Seite der Züchtigung? Altes Testament: Buch der Sprichwörter: Wen der Herr liebt,den
züchtigt er,wie ein Vater seinen Sohn,den er gern hat! Dagegen spricht das Jesus-Leben vorbildlich für
eine ganz gewaltfreie Erziehung zu liebenden freiwilligen Einordnung in die Gemeinschaft des Lebens!
@ MK 28 Eine Frage: Mein „Elendester Sünder“ seine Beiträge eingentlich ernst oder ist er ein agent
provocateur? Ersteres, wie Sie im Beitrag eins weiter unten sehen können . Er hat wohl zuviel bei einer
zumeist im Orient angesiedelten Religion geschmökert.
Stimme dir zu Zwobbel. Die Erziehung muß früher beginnen. Wir kennen das Sprichwort: Was Hänschen nicht
lernt, lernt Hans nimmermehr. Maria Simma brachte diese Weisheit einmal in einem Vortrag zur Sprache.
Sie meinte, die Kinder sollten, wenn nötig, nur bis zum Alter von zwei Jahren gezüchtigt werden. Damit
würde kein seelischer Schaden angerichtet. Die Kinder würden sich später nicht daran erinnern können.
Später hingegen sei mit Schläge wenig zu erreichen. Der Spiegel behauptete daraufhin, Maria Simma riefe
dazu auf, Kleinkinder zu verprügeln. Sehr viele Eltern haben sich heute die falsche Aufklärung zu eigen
gemacht nach dem Motto: Ich schlage mein Kind nicht. Das ist das Allerschlimmste. Ich bin selbst Zeuge
geworden, wie solch eine Mutter, ihrem Vorsatz auf Dauer nicht treu bleiben konnte und ihr hysterisches
Kind in unkontrollierter Wut gegen einen Heizkörper schleuderte. Schläge dürfen nur aus Liebe geschehen.
Sie müssen dem Schlagenden mehr weh tun als dem Geschlagenen. Das allein muß das Maß sein, auch wenn
es den aufgeblasenen Humanistenpharisäern nicht paßt.
Das ist eine schon eine etwas gewagte Aussage,das würde ich mich nicht sagen trauen: *Wäre der geohrfeigte
Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden, hätten das die gleichen Kreise, die heute von »Mißhandlung«
reden, als »Menschenrecht seiner Mutter« und »Errungenschaft der modernen Gesellschaft« gepriesen.“*
Darf man das einer Mutter,die sich über sich über das Wohl ihres Kindes Sorgen macht wirklich unterstellen?
Natürlich sieht die Bruderschaft das so. @Benedikt: Natürlich sieht die Bruderschaft das richtig. Ich
war nur über diese fürchterlichen Kommentare hier so erschrocken, wonach die Schließung nicht eine
normale Verwaltungsmaßnahme sein soll, sondern ein gezielter und bewußter Schlag gegen den Katholizismus.
Weiter, daß das Prügelverbot, das eben auch vom Hl. Don Bosco vertreten wurde, ein Akt zur Umerziehung
des Volkes gegen den Katholizismus sei und es deshalb eine Art Pflicht zum Widerstand gebe, man also seine
Kinder und Ehefrau prügeln müsse. Gegen diese Ansammlung von Unsinn wollte ich einfach und nüchtern
antreten, auch weil ich weiß, daß die FSSPX dieselbe Meinung vertritt wie ich in disem Fal oder auch
der zu Unrecht geschmähte Wiener. Eine Frage: Mein „Elendester Sünder“ seine Beiträge eingentlich ernst
oder ist er ein agent provocateur?
#41 Sulpicius 14:54:01 | Freitag, 17. Februar 2006
Unter besonderer Beobachtung Meiner Erinnerung nach hatte ein hoher SPD-Fritze vor Gründung dieser Realschule
gesagt, er sei kompromißlos gegen eine solche Schule. MaW: Diese Schule stand von Beginn an unter besonderer
Beobachtung durch die Staatsdiener. Inwieweit das in einer angeblichen Demokratie statthaft und angemessen
ist, ist fraglich. Unter diesen Umständen hätten die Verantwortlichen dieser Schule aber gut daran getan,
peinlichst auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten. Das wäre zwar in der Tat ungerecht (im Hinblick
auf andere Schulen), aber leider in einem sozialistischen Staat unumgänglich. Eine Mitschuld an der jetzigen
Situation trägt also leider Gottes auch der betreffende Lehrer!
@ MK28 Das sieht die Bruderschaft doch genauso, siehe Hompage: Ohrfeigen sind gesetzlich verboten und
widersprechen diametral der Pädagogik des heiligen Don Bosco, die dem Schulkonzept zugrunde liegt. @ Zwobbel
Ein oder einige Schläge – nicht Mißhandlungen – sind eine weitaus leichtere und Strafe als die meisten
anderen Dinge. Das Wort Schläge ist halt mißverständlich. Ein Klapps und eine Ohrfeige hat sicher noch
keinem geschadet und bevor das Kind auf die Herdplatte langt und ein Klapps auf die Finger mit Sicherheit
angebracht. „Schläge“ dagegen hört sich an wie Faustschlag, Kochlöffel oä. Da muss man ganz genau
unterscheiden.
wegen „einem“ schwachen Verhalten muß nicht gleich eine ganze Schule geschlossen werden: Wo passieren
keine Fehler.Wem gehen nicht einmal die Nerven durch.Natürlich ist Gewalt absolut abzulehnen,aber es
gibt auch ganz massive PROVOKATION,die welche Gewaltbereitschaft herausfordert und es schwer ist,dagegen
anzukämpfen und ruhig zu reagieren.Es muß doch nicht alles in der Öffentlichkeit breitgetreten werden
und unschuldige mithineingezogen werden. WEr weiß wie die Wahrheit wirklich aussieht und alles war nur
eine Ausrede,um die Schule schließen zu können.
Hl. Don Bisco Bei aller Sympathie für die FSSPX (ich gehe da auch zur Messe): Aber daß an einer Schule –
zumal wenn sie nach Don Bosco benannt ist – nicht geschlagen werden darf, ist doch klar. Das steht nun
einmal so im Schulgesetz, und damit basta. Das Geetz gilt. Derartige Probleme mit schlagenden Lehrern
gab es an der Schule schon letztes Jahr, und damals ist die Schule abgemahnt worden. Und nun wurde wieder
zugelangt. In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, egal wer ihr Träger ist, geschlossen worden.
Jede! Daß staatliche Schulen nicht geschlossen würden, ist richtig, dort würden „nur“ der Lehrer und
wohl auch der Rektor gefeuert. Nur folgt das daraus, da das Gesetz nun einmal davon ausgeht, daß der
Staat eine Schule leiten kann, während der Private das eben beweisen muß. Daß ein solches Gesetz irgendwie
naturrechtswidrig wäre, ist nicht zu erkennen. Jetzt kann man lang und breit lamentieren, ob das Prügelverbot
im SchulG richtig oder falsch ist. Nur: Solange es besteht, ist es zu beachten. Von jedem! Und wenn es
wiederholt gebrochen wird, muß der Staat eingreifen. Gegen jeden! Und: Ich würde meine Kinder nicht
von einem Lehrer ohrfeigen lassen, sondern auf einer Abmahnung (beim ersten Mal) und einer fristlosen
Entlassung (beim zweiten Mal) bestehen. Insofern halte ich es mit dem Hl. Don Bosco und finde das Verbot
des Prügelsn richtig und gut.
Bitte Maß halten Meine Ehefrau zu schlagen? Undenkbar. Das Lehrer meine Kinder schlagen? Unerhört. Das
die Eltern ihren kleinen Kindern eine Ohrfeige verpassen oder etwas auf den Hintern geben wäre in Ordnung,
wenn der Staat sich nciht einmischen würde um Eltern zu kriminalisieren. Da die Kinder ihre Grenzen austesten
und man diese auch setzen muß! Und bei Söhnen erst recht auch körperlich. Aber während der Grundschulzeit
kommt sicher das Alter wo das aufhören muß. Ungefähr ab dem sog. „teenager“ Alter ist es kontraproduktiv
zu schlagen. Wenn man früh anfängt die Kinder streng zu erziehen, dann kann man später um so leichter
auf Strenge verzichten. Es ist falsch erst weich und nachlässig zu sein und dann immer strenger zu werden.
Genau anders herum ist es sinnvoll. Ein oder einige Schläge – nicht Mißhandlungen – sind eine weitaus
leichtere und Strafe als die meisten anderen Dinge. Manche Eltern bestrafen ihre Kinder mit Liebesentzug –
GRAUENHAFT! Ich liebe meine Kinder auch wenn ich sie strafe. Liebende Eltern schaden niemals beim Strafen.
Jetzt sind meine glücklicherweise zu alt als das körperliche Züchtigung noch fruchten würde. Das Verbot
dieses Staates, das Eltern ihre Kinder nicht mehr ohrfeigen dürfen wird viele gewaltbereite Erwachsene
hervorbringen, weil diese nciht gelernt haben ihre Grenzen einzuhalten, sondern stattdessen ungeliebt
vergammelt sind.
na ja … @ richard: ich habe nicht von autorität gesprochen (die es natürlich geben muss), sondern
von angewandter gewalt. dass hier ein unterschied besteht (bestehen sollte), muss ich ja nicht weiter
ausführen. jemand, der eine wirkliche autoritätsperson ist, muss keine gewalt anwenden. und ich zumindest
traue lehrern (auch wenn sie der fsspx nahestehen) ein reflektierteres verhalten zu als „höheren primaten“
;) @ stimme tradi: ich weiß nicht, worüber ich mehr lachen soll: die unverschämtheit oder unsachlichkeit
der beiträge. @ sünder: darf ich das als plädoyer für gewalt in der ehe und in der schule interpretieren?
sie müssen ein ziemliches würschtl sein, wenn sie ihr „patriarchat“ in ihre frau hineinprügeln müssen
…
#35 Rudolphus 14:02:12 | Freitag, 17. Februar 2006
Körperliche Züchtigung biblisch Es gibt mehrere Schriftstellen. Auch kann eine leichte Ohrfeige sicher
nicht vom Staat bestraft werden – ein frecher Schüler kann eine Ohrfeige schon herausfordern.
@ wiener: „Weil Argumente fehlen?“ Herr Seelsorger und Lehrer, seien Sie doch bitte so weit, das Argument
der Verhaltensforschung zu prüfen, d.h., die Ergebnisse zu lesen. Sie ziehen das mit einem Satz/Fragezeichen
ins Lächerliche, das ist Ihr „Argument“. Sie haben keine Ahnung davon, auf welch genetischer Basis Autorität
beruht, das ist meine Ansicht. Beleidigen will ich nicht, aber ich mache aus meinem Herzen kein schweigsames
Grab. Ihnen muß widersprochen werden, fest, klar und deutlich. Aus Liebe zu unseren Kindern.
@ wiener Halten wir also fest: wiener hat kein Problem mit den „antiautoritären Schulen“, an denen es
sehr viel mehr Gewalt gibt, weil der Gewalt von Schülern kein Riegel vorgeschoben wird. Er hat kein Problem
mit Drogen an den Schulen, Kondomen, AIDS und Homosexuellen-„Sexualerziehung“ an den Schulen, Zerstörung
von Kinderseelen, Geschlechtsverkehr zwischen Lehren und Schülern, Mord, Raub, Erpressung, Diebstahl,
sexueller Nötigung; praktizierter Magie, Besuch von Abtreibungskliniken und pornographisch-blasphemischen
Kunstausstellungen, antikatholischer Agitation. Was es alles und noch mehr – an vielen – öffentlichen
Schulen gibt. Statt deren sofortige Schließung zu fordern, rechtfertigt er die Schließung einer Schule
wegen zwei Ohrfeigen. Diese Einseitigkeit ist nur durch eine ideologische Gehirnwäsche zu erklären,
die wiener vermutlich spätestens im Priesterseminar („Seelsorger“) zuteil wurde. Das Thema sei nicht
FSSPX? und ob! Keine andere Schule würde wegen derartiger Vorwände geschlossen.
@ wiener Was ist denn ihrer Meinung nach der Grund warum Gewaltexesse unter Schülern zunehmen und die
Lehrer immer mehr wegsehen. Schüler mit Depressionen häufen sich an und Gewalt und Kriminalität in
der Schule, sowie in der Freizeit nehmen zu. Ich meine sie sollten ihre rosarote Brille abnehmen und konstrucktiv
nach vernümpftigen Lösungen suchen anstatt die schließung der Schule zu fordern. Ich will das Verhalten
des Lehrers nicht gutheißen, aber man sollte doch fair bleiben.
Kompetenzüberschreitung des Staates Abschaffung der Prügelstrafe in der Kindererziehung, damit auch
ja möglichst viele Kinder zu Hysterikern heranwachsen. Abschaffung des Züchtigungsrechts gegen die Ehefrau,
damit der Mann seine patriarchalische Autorität nicht mehr behauten kann und möglichst viele Ehen zerstört
werden. Hiermit überschreitet die Obrigkeit eindeutig ihre Zuständigkeit. Ein Katholik wird aus Gewissensgründen
kaum in der Lage sein, dem Folge zu leisten.
@ richard Wir sollten diesem unmenschlichen, marxistischen Schwachsinn der absoluten „Gewaltfreiheit“
nicht nachgeben, denn dann ziehen wir tatsächlich gewaltbereite Monster und Terroristen groß. völlig
klar: durch lehrer und andere „autoritätspersonen“ angewandte gewalt führt zur gewaltlosigkeit, der
verzicht auf körperliche gewalt führt zur gewaltbereitschaft. das hat „die verhaltensforschung“ festgestellt …
??? ich habe erfahrung als seelsorger in der kinder- und jugendarbeit und auch als hauptschullehrer. körperliche
gewalt bzw. bestrafung kommt absolut nicht in frage und wäre für mich ein zeichen völliger emotionaler
überforderung bzw. hilflosigkeit. beides qualifiziert nicht zur arbeit mit schülern bzw. jugendlichen.
und wenn es offensichtlich wiederholt zu derartigen übergriffen gekommen ist (die immerhin zu einer anfrage
im landtag geführt hat!), dann scheinen konsequenzen unabdingbar zu sein. ps: damit es auch der letzte
versteht: das alles hat mit fsspx nichts zu tun, sondern gilt für jede schule und jeden schulträger!
Verfolgungswahn Die zwei erwähnten Privatschulen scheinen ja echte Klitschen zu sein. Wenn eine Realschule
zum 1. September 2004 gerade mal 63 (!) Schüler hat und die Grundschule 23 Kinder scheint die Nachfrage
nach diesen Schulen minimal zu sein. Im Normalfall können sich katholische Schulen vor Nachfragen nicht
retten. Die erste Anfrage im Saarländischen Landtag wegen prügelnder Lehrer an dieser Realschule resultiert
aus dem April 2005! hier zur Verfolgung: Wie beurteilt die Landesregierung die weltan- schauliche Ausrichtung
des Schulträgers vor dem Hintergrund der bekannt gewordenen erzieheri- schen Probleme an der Herz-Jesu-
Realschule? Zu Frage 8: Die Unzulässigkeit körperlicher Züchtigungen von Schülern durch Lehrkräfte
privater Schulen ergibt sich aus den allgemeinen Rechtsvorschriften. Fragen nach der Weltan- schauung
des Schulträgers stellen sich dabei nicht.
Die Verhaltensforschung hat festgestellt (Eibl-Eiblsfeld usw.): Bei allen höheren Primaten, auch schon
bei „primitiven“ Buschmännern, gibt es „Gewalt“ in der Erziehung. Diese wurde nicht von außen in die
Ethnien gebracht, sondern ist angeborener und überlebensnotwendiger Bestandteil der Kultur. Ohne Autorität,
ohne „Gewalt“, stirbt jede Gruppe. „Gewalt“ in Form einer Ohrfeige ist vom pädagogisch geschulten Lehrer
und/oder Erziehungsberechtigten immer als letztes Mittel und nicht als tägliche Norm zu gebrauchen, um
die Autorität herzustellen. Meistens kommen gute Pädagogen ohne diese Gewalt, nur mit dem Beispiel der
Überzeugung und des Vorlebens aus. Wir sollten diesem unmenschlichen, marxistischen Schwachsinn der absoluten
„Gewaltfreiheit“ nicht nachgeben, denn dann ziehen wir tatsächlich gewaltbereite Monster und Terroristen
groß.
#24 virOblationis 12:53:29 | Freitag, 17. Februar 2006
bedrohte Existenz So weit mir bekannt, ist die Schule ohnehin in ihrer Existenz bedroht, da sie umziehen
muß, keine Räume findet und Geld für einen eigenen Neubau nicht vorhanden ist. So ergreifen interessierte
Kreise offenbar die Gelegenheit beim Schopf und versuchen, das Hinscheiden zu beschleunigen.
Der Schüler war im Recht Der betreffende Schüler hatte laut Medienberichten vorbeikommende Mädels mit
deren Lieblingsband „Tokio Hotel“ aufgezogen. Hierzu stelle ich fest: Der Schüler war vollkommen im Recht
und sollte für seine Verteidigung des guten Geschmacks in der Musik belobigt werden )). –---------- Im
Ernst: Schläge gehören nicht in die Schule. Die Entlassung des Lehrers war gerechtfertigt, da er auch
einen dauernden Riskiofaktor für die unter verschärfter Beobachtung stehenden Schule darstellen würde.
Die Schließung der Schule nur deswegen ist sicher nicht gerechtfertigt, denn der Übertreter ist ja nun
gefeuert, die Gefahr alse nicht mehr gegeben. Aber: Zunächst einmal gibt es auch noch andere Berichte,
zB das Einsperren in einen Keller, was sicher wesentlich schwerer wiegt. Dazu kommt der offensichtliche
Malus, den eine solche Schule in der Öffentlichkeit hat – man sehe sich nur die Berichterstattung an
(Igitt, die Schüler müssen an „Schweigekursen“ teilnehmen). Kurz: Es sieht übel aus für die Schule.
„hass“, „böser wille“ ??? Sie sind offensichtlich bösen Willens. bösen willens? weil hier meine aussagen
verdreht werden? weil ich anderer meinung bin? weil ich gewalt – unbesehen von wem sie ausgeht – nicht
für einen legitimen weg der pädagogik halte? In dieser Schule wird nicht „geschlagen“. quod erat demonstrandum.
daher laufen ja auch ermittlungsverfahren. darum werden lehrer suspendiert. alles nur aus bösem willen.
klar. Es soll Ihnen sehr klar sein (und das ist es auch, aber Ihr Hass gegen die FSSPX reizt Sie zu Hetze
an), dass diese Schule das Schlagen von Kindern untersagt. ich hasse die piusbrüder nicht. ich hasse
überhaupt sehr wenige menschen. richtigzustellen wäre: nicht die schule untersagt es, kinder zu schlagen,
sondern recht und gesetz. Sie hat sogar einen Lehrer wegen zweimaligen Vergehens gefeuert. Lesen Sie das
noch mal. ich dachte, an dieser schule würde nicht geschlagen? oder doch? oder wie? „Sind zu schliessen“
Ja, Sie wollen einfach, dass der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. finanziellen Schaden
angetan werden, da Sie vor Ihrem Hass nicht wissen wie anzufangen mit Beschimpfungen. fsspx ist hier nicht
das thema. daher nochmals: der grundsatz, dass eine schule, an der es wiederholt zu körperlicher gewalt
von lehrern gegen schüler kommt, zu schließen ist, gilt völlig unabhängig vom betreiber dieser schule.
Ich halte fest, daß der FSSPX-Pater erst eine Abmahnung dann die Kündigung gegen den Gewalttäter ausgesprochen
hat. Er hat somit die ihm Schutzbefohlenen vor weiteren Übergriffen geschützt. Seine Schule soll trotzdem
geschlossen werden. Die Schulleiterin in meinem echten Beispiel jedoch hat die Gewalttäter weder bestraft
noch von der Schule gewiesen. Weder wurde eine Konsequenz gegen die Verantwortliche noch gegen die Schule
eingeleitet. Im übrigen halte ich fest, daß der Dämon oder einer seiner Verwandten schwer von Begriff
ist. Schulschließungen wegen der Verfehlungen Einzelner sind einfach jenseits jeglicher Verhältnismäßigkeit
der Mittel.
#20 Athanasius 11:50:40 | Freitag, 17. Februar 2006
@Sozialkatholisch Sie verstehen es völlig! Danke. Hier werden zwei Ohrfeigen und ein angebliches Einsperrinzident
aufgenommen, um einem schon längst gesetzten Ziel zu verfolgen: die Vernichtung des Römisch-katholischen
Unterrichtes in Deutschland. Auch noch von einem Minister der C-DU. (Der C, wird wohl für Carneval stehen,
für Christlich allerdings nicht mehr.) Masslos übertrieben, das ist das Wort. Masslos. Wenn auf Schulen
in Deutschland Schüler erschossen werden und Schüler Drogen dealen ist das ja „Selbstbestimmung“, aber
wenn ein Fall von zwei Ohrfeigen angebracht wird, muss eine ganze Schule inklusiv Internat schliessen.
Dahinter steckt eine Agenda des Hasses.
Gewaltfrei Nicht alles moderne ist verkehrt, ein Lehrer hat seine Schüler nicht zuschlagen, ein Vorarbeiter
nicht seine Arbeiter, ein Offizier nicht seine Untergebenen usw. Wegen zwei Ohrfeigen eine ganze Schule
schließen ist natürlich maßlos übertrieben, solch einen Lehrer (er soll ja beliebt gewesen sein) kann
man zu einem Antigewalttraining verpflichten. Wenn man sich so manchen Schulhof in Deutschland anschaut,
könnte man meinen man sei im Wilden Westen. Ein Lehrer muss mehr Autorität bekommen, was natürlich
Gewalt Kindern gegenüber ausschließt.
#18 Athanasius 11:37:48 | Freitag, 17. Februar 2006
@wiener Sie sind offensichtlich bösen Willens. Wer möchte noch mit Ihnen diskutieren? In dieser Schule
wird nicht „geschlagen“. Es soll Ihnen sehr klar sein (und das ist es auch, aber Ihr Hass gegen die FSSPX
reizt Sie zu Hetze an), dass diese Schule das Schlagen von Kindern untersagt. Sie hat sogar einen Lehrer
wegen zweimaligen Vergehens gefeuert. Lesen Sie das noch mal. „Sind zu schliessen“ Ja, Sie wollen einfach,
dass der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. finanziellen Schaden angetan werden, da
Sie vor Ihrem Hass nicht wissen wie anzufangen mit Beschimpfungen. Zu Schliessen ist vor allem Ihre IP-Adresse,
zu sperren. Diese Realschule ist völlig normal, und wurde – i.Gs. z. vielen anderen Schulen – früher
gepriesen für die Qualität des Unterrichtes. Kann ja auch nicht anders, denn man hat Hausaufgabenhilfe,
Lehrerbegleitung, kleine Klassen, und gute erfahrenen Lehrer. Wenn Schliessung erfolgt, dann nur wegen
Hass gegen die integrale katholische Religion. Dergleiche Hass wird hier von „wienerr“ etaliert.
…und gegen den Kindermord bei Profa in Saarbrücken geht der Staat nicht vor! Die Pro Familia in Saarbrücken
hat eigenst zum Töten von ungeborenen Kindern ein „Med.Institut“ gegründet. In diesem „Med. Institut“
werden jährlich ca.600 ungeborene Menschen ermordet. Dieses „Institut“ ist als „mildtätig“ vom Staat
anerkannt und erhält Zuschüsse von Stadt und Land. Das Töten von unschuldigen, ungeborenen Kindern
ist die feigeste und verabscheuungswürdigste Tat, die ich mir vorstellen kann …und das wird in Saarbrücken
gefördert. Und wenn ein Lehrer mal eine Watschen austeilt, wird der Lehrer entlassen und die Schule geschlossen.
Wer kann sowas verstehen?
Als vor rund 50 Jahren die „reeducation“ (=Gehirnwäsche) im Volk noch nicht gegriffen hatte, dieGÜTIGE
Autoritätdes Lehrersohne Gewalt[fett] jederzeit die Klasse unter Kontrolle hatte, war z.B. ich einer
jener „braven Knaben“, welcher Lehrer bis zur Weißglut reizten. Die Folge nach oftmaligen, jedoch vergeblichen
Warnungen war, daß ich „saftige Tetschn“, einhandelte. Und da damals die Verbindung zwischen Eltern und
Lehrern ausgezeichnet war, wußten meine Eltern dies spätestens nächsten Tag. Mein Vater hat die Lehrer
immer sehr gelobt – er hat mich gekannt. Jedenfalls bin ICH heute noch all diesen gütigen und gerechten
Lehrern dankbar, auch Vater!!! Eine „Tetschn“ als allerletztes, aber wirksames Mittel für „Rotzbuam“
war richtig! Die heute von den Opfern der 68er-Bewegung, der Speerspitze der stattgefundenen Kulturrevolution
in Deutschland, gehandhabten „Erziehung“, hat als Ziel den von jeder Bindung losgelösten „autonomen Menschen“,
der von Kind auf an „selbstbestimmt“ und ohne gütig-straffe Autorität heranwächst. Die Folgen – massenhaft
kranke, Verhaltensgestörte Kinder – dieser Gehirnwäsche brauchen wir nicht abhandeln. Evilin, Zwobbel,
Kettelhohn: Wir sollten uns darüber klar sein, daß wir kurz vor dem „Paradies“ stehen. Denn ein zerschlagenes
Volk, mit amerikanisierter Kultur steht davor. Lustige Beiträge aus dem „Erz-Bistum“ usw. im Forum zeigen
nur, welcher Selbstläufer die Gehirnwäsche geworden ist.
@ schwachsinn also das muss man dir lassen, im missverstehen-wollen hast du einen preis verdient. es ging
ja wohl vollkommen eindeutig bisher um das thema, dass lehrer schüler schlagen. dieses ist eindeutig
verboten (auch wenn leute wie ketelhohn gern prügelnde lehrer hätten, die eigenes erziehungs-versagen
kompensieren). mir jetzt zu unterstellen, ich hätte gesagt, dass jede schule mit gewaltproblemen zwischen
schülern (die ernst sind und denen begegnet werden muss) geschlossen werden soll, hat mit dem bisher
(u.a. von mir) gesagten ja nun überhaupt nichts zu tun. aber um auf dieses (im grunde peinliche) ablenkungsmanöver
einzugehen: wie hätte die direktorin deiner meinung nach reagieren sollen? die belästigenden jugendlichen
verprügeln? oder was genau hat das von dir gebrachte beispiel sonst mit dem thema zu tun?
So ein Schwachsinn Wenn man alle Schulen an denen geschlagen wird schließen würde, müßte man die Schüler
in paar verbleibenben Schulen in Klassen zu mehreren Hundert stapeln. Nur mal ein Beisp. FAKT! 6.Kl. Eine
Bande von drei Jungs belästigt permanent Mädchen. Die Mädchen die sich nicht begrabbeln lassen wollen
schlagen denen eine Ohrfeige und werden wegen dieser Verteidigung auf der Elternversammlung gebrandmarkt,
sie sollen gefälligst gewaltfrei sein. Aber diese Mädchen wurden nicht wieder belästigt die anderen
aber weiter Opfer sexueller Gewalt, denn gegen die Täter wurde ncihts getan. Die selben Jungs erpressten
auch wiederholt, inkl. Gewalt, andere Jungs oder verprügelten sie „aus Spaß“. Nachdem der Fall bekannt
wurde versprach die Schulleitung bessere Aufsicht auf dem Hof. Die Schikane ging weiter, ein Schüler
wurde von seiner Mutter um wenige Augenblicke vor Vollendung seiner Selbsttötung gerettet! Die Schulleiterin
hatte jedoch einzig Sorge um den guten Ruf der Schule und weigerte sich die Täter von der Schule zu weisen,
weil das diese für ihr Leben gebrandmarkt hätte. Ein Selbstmord schien ihr also weniger schwerwiegend.
Der einzige Lichtblick für das Opfer und seine Familie war ein spez. psychat. geschulter Polizist. Diese
Schulleiterin hätte SOFORT suspendiert gehört. Die Schule zu schließen wäre aber kompletter Unsinn.
@ perversion Ich erwarte von einem Lehrer, daß er meinen Kindern auch eine Ohrfeige haut, wenn sie es
verdient haben. dann solltest du dir lieber einen privaten folterknecht anschaffen. das ist ja nur mehr
unsäglich was du hier ablässt. ich erwarte von einem lehrer, dass er die schüler respekt, achtung und
gewaltlosigkeit lehrt und zwar vor allem durch das eigene glaubwürdige vorleben. wenn du (deine) kinder
lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt. @ all: wogegen ich mich gewendet
habe, ist die völlig unzusammenhängende verbindung zwischen schlagenden lehrern und abtreibung. das
eine hat mit dem anderen nämlich genau nichts zu tun. sonst müsste man ja die von mir sarkastisch gebrachten
schlüssse ziehen. das zeigt ja gerade die absurdität, hier auf biegen und brechen einen „zusammenhang“
konstruieren zu wollen. nochmals: schulen, in denen geschlagen wird (und es geht hier nicht nur um zwei
ohrfeigen), sind zu schließen. egal wer sie betreibt. wenn sich die piusbrüder jetzt nicht entblöden,
dass als ideologische hetze gegen sie zu bezeichnen bzw. sich selbst zu märtyrern hochstilisieren wollen,
ist dies das typische verhalten von tätern, die sich selbst zu opfern machen wollen. ein einbrecher,
der verfolgt wird, wäre demnach auch ein opfer staatlicher willkür …
Ja, Herr Ketelhohn, Sie haben völlig recht! Das wovor wir unsere Kinder am meisten schützen müssen
sind die de facto marxistischen Schulen. (Gruppendynamische Psychotechniken, Durchsexung, Proletarisierung,
Sprach- und Identitätsverstümmelung, „Emanzipation“ gegen Gott und die Eltern usw…) Der Zwang sie
dort hin zu schicken ist eine unsägliche Belastung für die Familie. Konflikte können gar nicht ausbleiben.
Aber die Kinder wachsen auch daran, wenn sie erleben, wie die Eltern sich für sie einsetzen um sie zu
bewahren. Die anderen Kinder sind dann oft neidisch, wenn katholische Mitschüler von ihren Eltern verteidigt
werden, aber sie selbst allen Mist über sich ergehen lassen müssen. Vor der Gosse haben wir unsere Kinder
bewahrt, vor der Schule… Oh mein Jesus Barmherzigkeit.
#11 Athanasius 10:31:20 | Freitag, 17. Februar 2006
Offensichtlich… Offensichtlich will die Staatsbehörde einfach diese Schule schliessen, egal was passiert
ist. Man hasst die Römisch-katholische Religion. Man hasst, dass man in dieser Herz-Jesu-Schule m. Internat
noch erzieht nach den Massstäben Don Boscos. Dies hat mit Anti-Katholizismus seitens des Landes zu tun,
nichts mit einem wirklichen Fall von „Misshandlung“. Der Lehrer wurde gefeuert nach zwei Fällen. Das
ist sogar in meiner Grundschule nicht passiert als ich vom Direktor in den Magen gehauen wurde. Aber ja…in
jener Grundschule wurde nicht die Römisch-katholische Religion unterwiesen, sondern lediglich verwässertes
liberal-humanistisches pseudo-„Christentum“. Übrigens ist die Schule noch nicht so einfach zu schliessen,
dazu wird man zuerst noch die Gerichte durchgehen müssen.