Piusbruderschaft
Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
Ein Schüler soll auf dem Pausenplatz geohrfeigt worden sein. Die staatliche Schulaufsicht protestiert heftig und gerät dabei in die Fänge von offensichtlichen Widersprüchen.
(kreuz.net, Saarbrücken) Wegen einer an einem Schüler ausgeführten Körperbestrafung soll die Herz-Jesu-Realschule in Saarbrücken zugesperrt werden. Das berichtete am Mittwoch die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Saarlandes im Südwesten von Deutschland.

Von den Maßnahmen nicht betroffen ist die Saarbrückener Don-Bosco-Grundschule St. Arnual mit 23 Kindern und ein Internat mit 27 Schülern.

Der Saarländische Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) bestätigte am Dienstag abend, daß ein Lehrer und die Schulleitung körperliche Züchtigungen – im wesentlichen Ohrfeigen – zugegeben hätten.

Die Vorfälle betreffen zwei Schüler der neunten Klasse und sollen sich im Dezember und jetzt im Februar zugetragen haben.

Bereits im Dezember besuchte das Schulaufsichtsamt – nach Angaben des Wochemagazins ‘Spiegel’ – die Realschule. Deren Rektor ist Pater Firmin Udressy. Er stammt aus der Schweiz und ist Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Im Dezember gab es für den fehlbaren Laienlehrer eine Abmahnung.

Im letzten April war die Privatschule bereits abgemahnt worden, nachdem die Mutter eines entlassenen Schülers von angeblichen Schlägen, Tritten und dem Einsperren in einen Keller berichtet hatte.

Die Staatsanwaltschaft leitete damals ein Ermittlungsverfahren ein, das noch nicht abgeschlossen ist.

Vergangene Woche wurde der im Dezember abgemahnte Lehrer rückfällig. Rektor Udressy entließ ihn darauf und informierte die Schulaufsicht.

Doch jetzt beklagt sich Kultusminister Schreier darüber, daß die Leitung der Herz-Jesu-Realschule den jüngsten Vorfall dem Ministerium erst am Montag per Fax gemeldet hat.

Die Realschule soll erst zum Schuljahreswechsel geschlossen werden, damit die etwa 50 Schüler das laufende Schuljahr noch zu Ende bringen und dann in andere Schulen wechseln können.

Träger der erweiterten Realschule ist der Don-Bosco-Schulverein. Er steht der von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. nahe.

Die Herz-Jesu-Schule will gegen den Entscheid Einspruch einlegen: „Wir haben nichts verheimlicht und uns keines Vergehens schuldig gemacht“, erklärte ein Sprecher der Schule.

Mit einer Schließung bestrafe man nur die Schüler. Die Eltern seien über die Schließung bestürzt.

Natürlich habe der ohrfeigende Lehrer falsch gehandelt und es sei richtig, ihn zu entlassen, betont eine Elternvertreterin. Er sei aber zugleich einer der beliebtesten Lehrer gewesen.

Die Schulen der Piusbruderschaft unterrichten nicht nur die Kinder von traditionalistischen Gläubigen. Auch weniger religiöse Eltern schicken ihre Kinder angesichts der chaotischen Zustände an den staatlichen Schulen gerne dorthin.

Die Herz-Jesu-Schule bietet eine erschwingliche Ganztagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe.

Eine Person, welche die Schule persönlich kennt, erklärte vor ‘kreuz.net’, daß es in keiner Weise um schwerwiegende Vorfälle gehe. Die Situation sei auch völlig widersprüchlich:

„Wäre der geohrfeigte Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden, hätten das die gleichen Kreise, die heute von »Mißhandlung« reden, als »Menschenrecht seiner Mutter« und »Errungenschaft der modernen Gesellschaft« gepriesen.“
      
109 Lesermeinungen
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#110   Josefus   16:59:00 | Montag, 25. Dezember 2006
Was ist inzwischen geschehen?
später Nachtrag: Das Verwaltungsgericht als auch das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes haben der Klage der Schule gegen ihre Schließung zum 01.08.06 im Eilverfahren zugestimmt.
Der Schließungsbeschluss ist somit per Gerichtsbeschluss vorerst aufgehoben.
Der entlassene Lehrer, dessen 2 leichte Körperbestrafungen, (davon eine ein Wisch über den Kopf, die zweite ein reflexartiger Klaps) zu dem Schnellschuss der Ministers gegen die Schule führte, obwohl sie sogar den Lehrer nach dessen eigener Meldung der Vofälle entlassen hatte, wurde im November in 2 Instanzen von jeglichem Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen.
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#109   Gotthard   23:22:51 | Samstag, 25. Februar 2006
Bedeutung
Diese Minischule hat doch wohl in der Schullandschaft in Saarbrücken keinerlei Bedeutung… 63 kids in einer 6-klassigen Schule sind eine zu vernachlässigende Größe…
hätte sie eine Bedeutung in der Privatschullandschaft von Saarbrücken, wären die Schülerzahlen wesentlich größer.
Ich denke mal, dass der Schulträger ob dieser geringen Resonanz nicht gerade begeistert ist. Diese nun zu einem pädagogischen Vorteil umzumünzen halte ich für einen Witz.
Diese Schule ist an der zu geringen Akzeptanz gescheitert…keine Nachfrage macht eine Schließung notwendig.Welches Land wird eine solche Minischule zu rund 90% finanzieren, dass pro Schüler unverhältnismäßige Kosten verursacht?
Das Lamento einer staatlichen Verfolgung der Piusbrüder ist an den Haaren herbeigezogen…
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#108   GerdEric   20:17:29 | Samstag, 25. Februar 2006
@ Regazzoni
Regazzoni: Sie täten gut, meine Stellungnahme besser zu lesen. Sie hätten nämlich erkannt, dass ich keineswegs für Ohrfeigen bin, aber meine dass angesichts der Unverschämtheit gewisser Schüler, dem einen oder anderen Lehren die Geduld platzen kann.
Ich habe nicht unterstellt,
dass du grundsätzlich für Ohrfeigen bist;
…wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest.
Diese Unverschämtheit haben wir der 68 Generation von Erziehern zu verdanken und nicht die Ohrfeigen.
und deshalb nochmals meine Frage,
warum gab es denn zuvor Ohrfeigen?
weil da die Jugend noch widerspenstiger war?
Als wenn es zu den Zeiten nicht schon „Leerkörper“ gab,
die sich an Schülern „vergriffen“ (so oder so).
Hoffentlich haben Sie es jetzt begrifen
Ein Freund von mir wurde als Schüler (13 Jahre) von seinem Lehrer (katholischer Kaplan) „Dreckiger Spagghetti“ geschimpft.
Meinem Bruder sagte ein Gymnasiallehrer,
er würde nur zum Schiffschaukelbremser taugen…
Ich würd’ mal ganz pauschal sagen,
da gibt es auf beiden Seiten „Leichen im Keller“,
nur das dumme „haben wir der 68 Generation“,
ist nur einfach dumm.
Eine Autorität ist nicht mit autoritär gleich zu setzen,
und Respekt verdient kein Lehrer,
der respektlos gegenüber Schülern ist.
Hoffentlich hast du das nun verstanden.
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#107   Agiafortuni   19:44:41 | Samstag, 25. Februar 2006
GerdERic
Sie täten gut, meine Stellungnahme besser zu lesen. Sie hätten nämlich erkannt, dass ich keineswegs für Ohrfeigen bin, aber meine dass angesichts der Unverschämtheit gewisser Schüler, dem einen oder anderen Lehren die Geduld platzen kann. Diese Unverschämtheit haben wir der 68 Generation von Erziehern zu verdanken und nicht die Ohrfeigen. Hoffentlich haben Sie es jetzt begrifen
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#106   GerdEric   16:01:28 | Samstag, 25. Februar 2006
@ Regazzoni
Warum hat aber niemand den Mut nach den Ursachen der heutigen Missstände in den Schulen zu fragen.
Was waren denn zuvor die Gründe für Ohrfeigen?
als man sie noch nicht den „68ern“
(was immer das sein mag) in die Schuhe schieben konnte!
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#105   Agiafortuni   00:24:24 | Samstag, 25. Februar 2006
Zu den Ohrfeigen
Sie sollen unterbleiben. Warum hat aber niemand den Mut nach den Ursachen der heutigen Missstände in den Schulen zu fragen. Wie viele Lehrer werden von Schülern bedroht und dürfen sich nicht wehren. All dies verdanken wir den grossen Pädagogen aus dem Geiste der 68er Jahren. Zufälligerweise bin ich seit mehr als vierzig Jahren mit einer Lehrerin verheiratet und habe während dieser Zeit einiges mitbekommen.
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#104   GerdEric   15:02:33 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Bruder Konrad
Bruder Konrad: Heute sind die Kinder und Jugendlichen dur die 68-iger „Anti- Erziehung“ oft so unerziehbar geworden, so renitent, dass einem schon die Hand ausrutschen kann. Fragt hier einer, was der Schüler gemacht hat?
„Heute kann einem schon mal die Handausrutschen“…
und zuvor war es Standart.
dafür war die Jugend zu anpassungsfähig,
so dass sie sich jedem dumben Führer unterordnete…
Wenn die Jugend früher nicht so renitent war,
warum musste sie dann georfeigt werden?
Ich habe einmal in einer kath. Schule ein paar Stunden unterrichtet (im Religionsunterricht). Nie wieder!
Weichei
(kleiner dummer Scherz.
aber,
dass Jugend nicht bequem ist, weiss ich selbst.
meine Kinder sind auch renitent
(müssen die wohl vom Vater haben :-(
Kinder sind die Rache der Grosseltern)),
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#103   Benedikt   13:29:54 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Stimme
Das ändert nichts daran, dass man aus DIESEM Beitrag keine Gesinnung welcher Art auch immer ableiten konnte. Vielleicht sollte man mit so einer Verurteilung vorsichtiger sein und nicht bei jedem Quatsch „Unkatholisch!“ rufen, nur weil einem PERSÖNLICH die Meinung des anderen nicht passt. In diesem Fall handelte es sich um ein bloße Kritik an der Form (!) einer Pressemitteilung. Daraus lässt sich nichts ableiten.
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#102   Stimme aus dem Tradiland   12:49:13 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Gotthardsche Logik…
@ Benedikt: Ihre Frage an Dr. Reggazoni kann ich nicht nachvollziehen. Denn in den letzten Monaten ist mir keine Stellungnahme von Gotthard aufgefallen, die auch nur den Verdacht hätte erwecken können, katholisch zu sein. Offenkundig lehnt Gotthard sämtliche Dogmen ab und befürwortet in allen Angelegenheiten, sei es Liturgie, sei es Disziplin, sei es Glaube, nur die radikal-modernistischte Variante (die in keinem Falle katholische ist).
Wie schon unten festzustellen, ist er auch ein Anhänger der Devise „Masse“ statt „Klasse“.
2.000 Schüler, die verwahrlosen, sind besser, als 63 Schüler, die nicht verwahrlosen. Warum: Einfach, weil 2.000 mehr sind als 63 – so die Logik von Gotthard.
100 PastoralassistenInnen sind besser als ein katholischer Priester? Warum? Einfach, weil 100 mehr als einer ist, so die Logik von Gotthard.
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#101   Bruder Konrad   11:54:39 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@GerdEric
Dann gäbs halt mal eine Ohrfeige.
Heute sind die Kinder und Jugendlichen dur die 68-iger „Anti- Erziehung“ oft so unerziehbar geworden, so renitent, dass einem schon die Hand ausrutschen kann. Fragt hier einer, was der Schüler gemacht hat?
Ich habe einmal in einer kath. Schule ein paar Stunden unterrichtet (im Religionsunterricht). Nie wieder!
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#100   GerdEric   11:46:06 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Iss ja eure Angelegenheit…
…möchte nur mal wissen,
wie es bei den „Piusbrüdern“ zuginge,
wenn Ohrfeigen erlaubt wären…
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#99   Gotthard   20:15:53 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Dr. Carlo
Hier noch einmal ein Beweis meiner „unkatholischen Gesinnnung“: warum hat diese berühmte (oder berüchtigte) Schule eigentlich in 6 Jahrgängen nur 63 Schüler? Diese minimale Klassenstärke interpretiere ich so, dass das Interesse von Eltern an dieser Schule sehr gering ist…schon bezeichnend, da katholische Ersatzschulen sonst einen sehr großen Andrang verzeichnen.
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#98   Benedikt   16:33:01 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Dr. Regazzoni
Falls Sie Gotthards Erklärung vom 19. Februar 2006 21:42 Uhr meinen, wüsste ich gerne, was das Monieren einer verkürzten Stellungnahme mit dem katholischen Glauben zu tun hat und in wie weit man dadurch feststellen kann, dass der andere kein Katholik ist.
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#97   Agiafortuni   16:29:54 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Gotthards Erklärung
Sie beweist wieder einmal, wie wenig katholisch seine Gesinnung ist. Weshalb bezeichnen Sie sich noch als katholisch? Seien Sie wenigstens ehrlich und geben Sie zu, dass Ihre Lehrer Voltaire Rousseau und Lessing heissen.
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#96   Laurentius2   14:51:55 | Dienstag, 21. Februar 2006
Am besten ohne Ohrfeigen aber Schließung ist pervers
Klar bin ich nicht für Ohrfeigen, habe in 13 Schuljahren, glaube ich, insgesamt 2 bekommen, aber ist das ein Grund eine Schule zu schließen? Wir hätten das noch in den 80er Jahren für völlig unmöglich gehalten …
68 pervertiert die Schulen doch zu Verwahr(losungs)anstalten !
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#95   Gotthard   21:42:31 | Sonntag, 19. Februar 2006
Stellungnahme
die Stellungnahme zielt nur auf 2 Vorkommnisse in Dezember 2005 und Anfang 2006 ab…
die vorkommnisse, die bereits im Frühjahr 2005 zu einer Anfrage im Landtag führten, bleiben unerwähnt …
die Stellungnahme ist also nicht vollständig … wäre als Zeugenaussage vor Gericht wegen Unvollständigkeit strafbewährt.
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#94   Catholicus   21:05:02 | Sonntag, 19. Februar 2006
Stellungnahme der Piusbruderschaft
Ich finde die Stellungnahme der Piusbruderschaft zur drohenden Schließung der Schule www.fsspx.info/news/index.php?next=114019383… richtig und ausgewogen. Besonders wichtig scheint mir diese Feststellung – allen Apologeten der körperlichen Züchtigung gegenüber, die hier auf unerleuchtete Weise meinten, die Gewaltanwendung gegenüber Kindern verteidigen zu müssen: Ohrfeigen sind gesetzlich verboten und widersprechen diametral der Pädagogik des heiligen Don Bosco, die dem Schulkonzept zugrunde liegt.
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#93   Stimme aus Wien   13:28:41 | Sonntag, 19. Februar 2006
Athanasius
Meine Wortmeldung war als Antwort auf Pero & Co. mit ihrer mitelalterlichen „erzieherischen Maßnahmen“ gemeint.
Aber eine Schule wegen eines Lehrers zu schliessen heisst einfach antikatholische Tyrannei.
Ob Sie dabei richtig liegen oder falsch, kann ich nicht sagen – ich kenne die staatlichen Regelungen, betreffend der Privatschulen in Deutschland nicht.
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#92   Athanasius   13:00:12 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Stimme aus Wien
Gerade die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) macht auf ihrer Webseite (fsspx.info) darauf aufmerksam, dass sie Ohrfeigen so und so auch nicht angemessen findet, eben WEIL der Hl. Don Bosco diese auch nie praktiziert hat. Das ist sehr deutlich.
Aber eine Schule wegen eines Lehrers zu schliessen heisst einfach antikatholische Tyrannei.
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#91   Stimme aus Wien   09:32:21 | Sonntag, 19. Februar 2006
Pero; Laurentius2; und alle „coolen und realitätsbewussten“ Herren
Als ich zur Schule ging – allerdings in den 70ern, als die Welt nicht mehr so in Ordnung war, wie damals Anfang der 60ern – habe ich meinen Lehrern und Professoren einigemale Gelegenheit geboten, mich mit einer gesunden Ohrfeige zur Raison zu bringen.
Allerdings wurden diese „erzieherischen Maßnahmen“ nie mit dem Hl. Don Bosco in Verbindung gebracht worden, der lange vor den „Frankfurter Schule“ ganz ohne ähnlichen „erzieherischen Masßnahmen“ auskam. Es genügte sein Birette auf dem Lehrertisch, um in der Klasse für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Wenn ein Pädagoge seine Autorität nur auf die getätigte oder angedrohte Ohrfeige stützen kann – dann hat er den falschen Beruf gewählt – und hier ist es gleichgültig, ob er Sonntags die Messen der FSSPX besucht oder die „Jugendmessen in Wien“.
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#90   richard   08:56:08 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Denke, pero
wir haben hier gleiche Erfahrungen: sich durch die Schule „prügelnde Lehrer“ gab es auch bei uns in den 50er Jahren nicht. Es gab hervorragende Pädagogen, die vorlebten, was sie forderten – und die, in allerletzter Konsequenz, wenn oftmalige Ermahnungen nichts fruchteten, VOR ALLER AUGEN, niemals geheim, den Schüler mittels 1 (angemessener) Ohrfeige zur Vernunft brachten. Ich kann mich nicht erinnern, daß ich jemals von protestierenden Eltern in der Schule hörte. Die öffentliche Züchtigung war ein Ritual, stellte die Ordnung und Autorität her, kein Schüler fühlte sich durchgeprügelt oder gedemütigt, er war ja gewarnt worden. Sich in diesem Forum als Lehrer bezeichnende Teilnehmer, die entschieden jede Züchtigung ablehnen, haben insgeheim, ich wette um sehr hohe Beträge, hunderte spontane Versuchungen erlebt, dem provokanten Jüngling eine „Tetschn“ zu verpassen. Gehindert hat sie nicht die Vernunft, sondern die in ihnen tief sitzende „reeducation“, welche ihre tiefsten Schichten, die Emotionen, besetzt hält.
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#89   Laurentius2   07:32:08 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Pero
Ich habe auch noch Ohrfeigen bekommen und hatte noch jahrelang Kontakt zu dieser Lehrerin, die mich wirklich fit gemacht hat fürs Abitur. Von jüngeren Bekannten höre ich dagegen, wie nun tatsächlich Lehrer geschlagen werden, ohne daß der Schüler fliegt … Jungs bringen Alkohol und Pornos mit ins „Gymnasium“ und Jungfrauen sind scheinbar ausgestorben … aber Hauptsache KEINE OHRFEIGEN !
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#88   Gallowglas   22:50:00 | Samstag, 18. Februar 2006
ich weiß ja nicht …
Im laufe meiner Schulzeit haben genau 3 Lehrer versucht, mich mit Schlägen zu ‘erziehen’ … 2 wurden, nach Anzeige, aus dem Schuldienst entfernt …
der Letzte mußte mit dem ‘Echo’ leben, was ihm sichtlich nicht behagte *g*
Alle 3 war so arme Würstchen, die sich anders keinerlei Aufmerksamkeit verschaffen konnten … unfähige Lehrer eben …
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#87   Pero   22:23:34 | Samstag, 18. Februar 2006
Ihr lauwarmen und umerzogenen Träumer:
Anfang der 60iger Jahre, als die Welt noch halbwegs in Ordnung war, zitierte mich mein Klassenvorstand wegen eines blöden Unfuges zur Tafel. Er offerierte mir entweder eine Eintragung ins Elternheft, oder eine Ohrfeige. Ohne zu zögern entschied ich mich für die schallende Lösung, und die Sache war vergessen! Dieser Lehrer hatte nicht nur eine reaktionsschnelle Hand, sondern er bestach auch durch Güte und Herzenswärme. Er war mit Abstand der beliebteste Lehrer. Er hatte Disziplinlosigkeiten schnell bereinigt. Niemand fühlte sich dadurch traumatisiert. Mit dieser großen Persönlichkeit pflegte ich jahrzehntelang privaten Kontakt bis zu seinem Tod, und wir lachten oft über die Watschen die ich von ihm empfing. Damals brauchte man nicht zu fürchten, von einem Mitschüler abgestochen zu werden. Es gab auch keine 300 Meter Schutzzonen gegen Drogendealer. Und kein Mädchen wurde im Klo vergewaltigt. Diese Errungenschaften wurden uns erst durch die Umerziehungsarbeit der Frankfurter Schule beschert. Die Ordnungsprizipien hatte der nackten Gewalt zu weichen. Merkt ihr denn noch immer nicht was da gespielt wird?
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#86   Gotthard   22:09:26 | Samstag, 18. Februar 2006
Farce
Diese Realschule mit ihren 63 SChülern scheint eine echte Farce zu sein.
Eine Schule, die – als Privat-Schule organisiert – nicht einmal eine aktuelle homepage hat, hat schon per se verloren.
Eine Realschule mit nur 63 Schülern scheint keinerlei Reputation in der Umgebung zu haben. Das bedeutet doch: rund 10 Schüler pro Klasse …also eine Traum-Situation… dennoch nur 63 Schüler!
Kommen dabei bei einigen Leuten mit Verstand nicht doch vielleicht mal Fragen auf?
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#85   Marcel   21:18:49 | Samstag, 18. Februar 2006
Farce
Sulpicius schrieb: Laut Fernsehbericht des SR wünschen SPD und Grüne im Landtag auch die Schließung von Grundschule und Internat, wobei dort laut Behörden alles in Ordnung ist. Hier merkt man, woher der Wind weht: Den Sozis und Obersozis ist die katholische Weltanschauung ein Dorn im Auge ihrer sozialistischen Idelogie.
Damit ist alles klar beim Thema hier: die Schließung der Realschule ist eine Farce – die Dikussion hier ebenfalls. U.a. Evelins Gatte ist, wie üblich, fürs Vordringen zum Kern des Pudels zu danken.
Die Hetze gegen die Schule des Trägervereins, der eng mit der FSSPX verbunden ist, ist indes nicht neu: bereits letztes Jahr wurde angeriffen von den rot-grünen Ideologen (O-Ton: „Wir wollen die Lufthoheit über die Kinderbetten!“). Fsspx.info berichtete ausführlich.
Wenn sie uns eine Schule schließen, eröffnen wir eben eine neue. Es ist viel Aufwand, doch: ora et labora. Unsere Kinder sind uns das Opfer Wert. Zumal in Zeiten, wo der liberalistische Wahnsinn (O-Ton vorkonziliare Päpste) Staat und Konzilskirche beherrscht.
Wer vertraut seine Kinder schon den subtilen Verderbern der staatlichen Schulen oder ideologisierten Privatschulen an?
„Es wird schon nicht so schlimm sein“, höre ich immer ausgerechnet jene sagen, die keine Kinder in solchen Schulen haben…
P.S. Wessen Kinder an einer staatlichen Schule nicht vorbeikommen, dem sei die Abmeldung vom Religionsunterricht sehr empfohlen: zwei formlose Zeilen genügen.
Hl. Pius X., bitte für uns.
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#84   Benedikt   18:38:35 | Samstag, 18. Februar 2006
@ Gatte
„parteiisch“
Ich bin nicht für die Schließung und erst recht habe ich mich hier nicht deswegen gegen die Züchtigung ausgesprochen, weil sie auf einer Schule der FSSPX passiert ist. Ich bin gegen generell gegen Züchtigung in dieser Form. Je nach Betroffenem die Meinung zu ändern überlasse ich Ihnen. Ihr Vorwurf ist völlig absurd.
Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder, arme Schüler“ usw.
Auch davon habe ich nichts gesagt. Wie kommen Sie auf den Vorwurf der Scheinheiligkeit? Sie beleidigen wild um sich herum, ohne jeden Anlass und ohne jede Begründung. Das sollte Ihnen vielleicht mal zu denken geben.
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#83   Athanasius   16:40:36 | Samstag, 18. Februar 2006
@Susanna
Sehr gut geschrieben. Hoffentlich werden noch viele Leser der Zeitung und dem Kultusministerium schreiben um dieser antikatholischen Hetze ein Ende zu setzen!
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#82   Susanna   16:02:26 | Samstag, 18. Februar 2006
Leserbrief Saarbrücker Zeitung 26.04.05
Diesen Leserbrief fand sich während der ersten Hetzkampagne in der Saarbrücker Zeitung:Kein Schüler wurde im Keller eingesperrt
Seit Tagen wird unsere Schule, die Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken durch die Wiedergabe von Vorwürfen in den Zeitungs-,Radio-, und Fernsehnachrichten mit einer Flut von Lügen, Übertreibungen und Verdrehungen in ihrem Ruf geschädigt. Es ist traurig, dass fast alle Medien einseitige Darstellungen transportieren. Dadurch wird letztlich auch das Ansehen von uns Schülern stark geschädigt. Drahtzieherin ist eine Mutter, die noch vor einiger Zeit von unserer Schule sehr angetan war. Ihr Sohn musste aufgrund seines Fehlverhaltens die Schule verlassen, was sie sogar per Gerichtsbeschluss verhindern wollte. Das Gericht entschied aber gegen sie. Seit diesem Zeitpunkt startete sie einen Rachefeldzug gegen die Schule. Auch versuchte sie, zwei Schüler unterer Klassen zu beeinflussen, um an Informationen zu gelangen. Sie versprach diesen Schülern sogar eine Urlaubsreise. Wir möchten nicht, dass unsere Schule in Verruf gerät. Kein Schüler wurde „misshandelt“ oder im Keller eingesperrt. Rocco Indovina, Benny Mechenbier, Tobias Winterscheid, Schüler der Klasse 9 der Erweiterten Realschule Herz-Jesu Saarbrücken (E-mail)
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#81   Athanasius   15:43:27 | Samstag, 18. Februar 2006
Offensichtlich…
…hat der „wiener“ hier eine Agenda: nämlich der FSSPX zu schäden.
Und zu viel Zeit übrig.
Diese Schliessung wenn sie stattfindet, ist völlig unzurecht. Opfer dieses staatsideologischen Terrors werden vor allem die gutleistenden Schüler sein, die ihre Schule niedergebrannt sehen wegen zweier Ohrfeigen und einem Lehrer. Eine Schande für ein Land, das angeblich „demokratisch“ ist.
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#80   Geist   15:18:42 | Samstag, 18. Februar 2006
Ein Wahnsinn
Ich finde es furchtbar, was in dieser Schule passiert ist und es ist echt ein Wahnsinn. Ich als zukünftige Lehrerin bin absolut gegen Gewalt an Schüler, dass darf einfach nicht passieren einem Lehrer, egal ob ihm die Hand ausrutscht oder nicht. Wenn so etwas, wie an dieser Schule passiert, dann muss dass sofort Konsequenzen haben und nicht erst ein paar Wochen /Monate später. So hart es auch klingt, der Lehrer gehört sofort von der Schule, gleich am nächsten Tag wäre am besten.
Ich finde den Artikel auch einbißchen widersprüchlich, weil wenn eine Mutter von Tritten, Schlägen, Einsperren im Keller spricht, dann kann nicht eine andere Person, der auch die Schule kennt, sagen, dass es keine schwerwiegenden Vorfälle waren. Also irgendwas stimmt da nicht?
@Uwe Schmidt: Du schreibst du bist für die Prügelstrafe, bitte überleg Gewalt und Gewalt lösen nicht die Probleme.
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#79   wiener   14:38:33 | Samstag, 18. Februar 2006
@ sünder
warum immer derart primitiv-beleidigende antworten? versuchen sie es mal mit nachvollziehbaren argumenten, dann klappts auch mit der diskussionskultur …
Das, was du in deiner Scheinheiligkeit gutheißt und in Klammern setzt, ist aber gerade das Furchtbare. Das darf es nicht geben.
im klartext: gewalt hat immer vorsätzlich und geplant eingesetzt zu werden?!?
(im übrigen bin ich mir absolut sicher, dass auch niemand von der betreffenden realschule dieser äußerung von ihnen beipflichten würde – immerhin wurde der lehrer genau deshalb gekündigt)
Im übrigen trifft auf dich leider genau das zu, was ich unten geschrieben habe.
mir ist nicht wirklich klar, was genau damit gemeint ist. ich vermute, sonst auch niemandem.
Ich glaube nicht, daß du ein Priester bist.
dann eben nicht.
mein bischof ist aber anderer meinung.
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#78   Elendester Sünder   14:25:53 | Samstag, 18. Februar 2006
Wiener
(von der einmal im affekt ausgerutschten hand redet ja niemand)
Das, was du in deiner Scheinheiligkeit gutheißt und in Klammern setzt, ist aber gerade das Furchtbare. Das darf es nicht geben.
Im übrigen trifft auf dich leider genau das zu, was ich unten geschrieben habe.
Ich glaube nicht, daß du ein Priester bist.
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#77   wiener   13:55:11 | Samstag, 18. Februar 2006
@ sünder
au weh, sie scheinen ja wirklich probleme zu haben …
aber bei aller fassungslosigkeit über ihre unsäglichkeiten doch eine kurze replik:
Ach, wir sind ja so gut und aufgeklärt. Wir schlagen unsere Kinder nicht. Eheprobleme werden bei uns ruhig ausdiskutiert.
ja, herr sünder. so macht man das unter zivilisierten und kultivierten menschen:
– verzicht auf (körperliche und seelische) gewalt als erziehungsmethode (von der einmal im affekt ausgerutschten hand redet ja niemand)
– probleme zwischen erwachsenen (etwa eheleuten) sollten tatsächlich auf dem weg der diskussion und des dialogs zu lösen versucht werden, nötigenfalls unter mithilfe von dritten. die von ihnen in einem anderen beitrag angesprochene körperliche gewalt gegen den ehepartner ist völlig indiskutabel und gott sei dank inzwischen auch strafbar. als priester empfehle ich frauen, die von ihrem mann geschlagen werden, die sofortige trennung.
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#76   Elendester Sünder   13:35:56 | Samstag, 18. Februar 2006
Halbschwule Männer und hysterische Männinnen
Eltern, die behaupten, sie würden ihre Kinder nie schlagen, sind erstens Lügner und zweitens lieben sie ihre Kinder nicht. Sie wollen auf Kosten der Kinder ihrem eigenen Ego schmeicheln. Sie züchten egozentrische, armselige, sich selbst hassende, für andere unerträgliche Kreaturen heran, die auf dem breiten Weg der Verdammnis gehen müssen, weil sie nie zum Verzicht erzogen worden sind.
Auch ein Grund, weshalb die Geisteskrankheiten zunehmen.
Dieses ganze verlogene Gutmenschentum, dieses ewige heuchlerische Reden von Nächstenliebe, obwohl sie nicht wissen, was Nächstenliebe heißt.
Ach, wir sind ja so gut und aufgeklärt. Wir schlagen unsere Kinder nicht. Eheprobleme werden bei uns ruhig ausdiskutiert. Im Zweifel ordnet sich der halbschwule Mann seiner hysterischen Männin unter. Ihr seid Heuchler! Ihr vertragt die reine Lehre nicht mehr!
Es ist schade um diese Schule, aber offensichtlich verdienen wir sie nicht.
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#75   wiener   11:17:25 | Samstag, 18. Februar 2006
@ gatte
Sie sind durch und parteiisch, was Ihnen auch zusteht.
parteiisch? ja, sicher. weil ich der meinung bin, dass ein schlag eines lehrers gegen einen schüler ein fehlverhalten ist, egal ob er von einem traditionalisten, einem marxisten, einem atheisten, einem christen, einem protestanten oder einem katholiken geführt wurde. da ergreife ich eindeutig partei gegen den schlagenden.
und wenn hier immer wieder sogar davon die rede ist, dass es ein „recht auf körperliche züchtigung“ von kindern, ehefrauen etc. geben soll, dann kann ich nicht „unparteiisch“ sein.
Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder, arme Schüler“ usw.
warum scheinheiligkeit?
das gegenteil ist wahr: einer sachlichen diskussion wäre es nur förderlich, wenn die ganzen fsspx-apologeten ihr selbstmitleidtriefendes „alle welt verfolgt uns arme opfer“-lied nicht mehr singen würde. denn genau das könnte man scheinheilig nennen.
Sie haben keine Kinder, damit keine Ahnung von täglicher Erziehungsarbeit und eine ideologische Aversion gegenüber FSSPX.
1. ja, ich habe keine kinder
2. ich habe ahnung von erziehungsarbeit und weiß vor allem, wo die grenzen liegen.
3. ideologische aversion liegt sicher nicht bei mir.
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#74   Evelin   10:50:13 | Samstag, 18. Februar 2006
@ Catholicus, wiener, benedikt & Co
Sie sind durch und parteiisch, was Ihnen auch zusteht.
Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder, arme Schüler“ usw.
Sie haben keine Kinder, damit keine Ahnung von täglicher Erziehungsarbeit und eine ideologische Aversion gegenüber FSSPX. Das drückt sich dann in Ihrem parteischen Geschreibsel aus.
Ich bleibe dabei, dass – ungeachtet der Zweckmäßigkeit von Ohrfeigen durch Lehrer (von Prügelstrafe war übrigens in den Berichten keine Rede) – die Maßnahme der Schulschließung unverhältnismäßig ist und auf den – von Benedikt als Legitimation herangezogenen – stakkatoartigen Abmahnungen, die anderen Privatschulen nicht auferlegt werden.
Wenn man weiß, wie Kinder in anderen Privatschulen verdorben werden (z.B. Waldorfschulen) und die bestehen trotzdem seit Jahrzehnten, dann weiß man um die Einseitigkeit der Maßnahmen.
Von den öffentl. Schulen gar nicht zu reden.+#
Der Gatte der Evelin
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#73   Der Tradition verbunden   10:40:04 | Samstag, 18. Februar 2006
Zweierlei Maß
Ich war von 1976 bis 1985 auf einem öffentlichen Gymnasium. Unser Kunstlehrer verpaßte einmal einem Mitschüler von mir (er war Sohn des Stadtdirektors) mit voller Wucht eine Ohrfeige. Außerdem erinnere mich noch daran, wir unser Physiklehrer eine richtige Zeremonie veranstalte: Er ließ den Schüler vortreten, schaute ihn streng an und verpaßte ihm dann eine Ohrfeige. Das passierte mindestens zwei Mal. Dem war nicht bloß „die Hand ausgerutscht“, sondern er machte das mit voller Absicht. Weder den hier erwähnten Lehrern noch der Schule ist daraufhin irgendetwas passiert.
Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?
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#72   Catholicus   09:43:47 | Samstag, 18. Februar 2006
Gerechtigkeit für Kinder
Manche Reaktionen von Personen, die der „Piusbruderschaft“ nahestehen, zeigen eine ungewöhnliche Parteilichkeit, wonach man sich fast unreflektiert in der bloßen Opferrolle sieht. Ich lehne die Anwendung körperlicher Gewalt (zur „Züchtigung“) sowohl in der Schule als auch in der Familie ab (wobei ich es schon verstehen kann, dass einer gestreßten Mutter einmal die Hand ausrutscht, aber das rechtfertigt diese Handlung dennoch nicht; siehe Don Bosco, der Schläge abgelehnt hat). Auch Piusbruderschafts-Anhänger haben als Eltern ein Recht auf die freie Wahl der Schule und der Erziehung ihrer Kinder, jedoch in Achtung der Würde und Rechte des Kindes, die diesem vom Schöpfer gegeben ist.
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#71   wiener   09:23:04 | Samstag, 18. Februar 2006
@ ketelhohn
wiener: »wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt.«
Bisher erst dreie, noch klein. Aber das genügt mir schon, zu wissen, wovon ich rede. Im Gegensatz zu Ihnen, der Sie wohl eher in andern Gefilden herumwienern.
als priester habe ich selbstverständlich keine eigenen kinder, aber ich stehe lang genug in der kirchlichen (und z.t. schulischen) kinder- und jugendarbeit, um hier einen einblick zu haben. übrigens auch von kindern/jugendlichen, die körperlich misshandelt wurden – meist in der eigenen familie durch „liebevolle“ eltern. genug jedenfalls, um zu wissen, dass der einsatz körperlicher gewalt immer eine kapitulation der autorität darstellt, diese also gerade desavouiert und nicht etwa untermauert.
die grundlage von autorität ist respekt vor der person, nicht angst vor strafe. letzteres ist – wie schon ausgeführt – reinstes faustrecht und gilt genau so lang, bis der geschlagene stärker wird als der schläger.
ps: es ist nur mehr peinlich, wie sich hier manche in die opferrolle hineinjammern. da ist die rede von kulturkampf, kirchenverfolgung, attacke auf christliche familien … merkt ihr eigentlich nicht, wie lächerlich dieses herumgeseiere wirkt und welches bild es u.a. auf den schulträger wirft?
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#70   Benedikt   02:17:40 | Samstag, 18. Februar 2006
@ Evelin
Wenn wegen zwei Ohrfeigen eines – dafür entlassenen – Lehrers eine Schule geschlossen werden kann, ist das nur ein Beweis dafür, dass Deutschland kein Rechtstaat ist
Es ist höchstens ein Beweis dafür, dass Sie die Tragweite nicht erfasst haben. Die Schule wurde mehrfach abgemahnt, u.a. wegen den Ohrfeigen, aber auch wiel Kindern offenbar (!) in einen Keller gesperrt wurden usw. Wegen zwei harmlosen Klapsen wird die Schule nicht dichtgemacht; dieser Legendenbildung sollte man von vorneherein vorbeugen.
@ Uwe SchmidtIch bin für die Prügelstrafe in der Schule, die ist heute dringend geboten bei der Gewalttätigkeit vieler Schüler
Auch ne Idee. Die letzten Schüler, die die Prügelstrafe erlebten waren übrigens die 68er. Keine Ursache ohne Wirkung.
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#69   Uwe Schmidt   01:35:19 | Samstag, 18. Februar 2006
Meinung
Ich bin für die Prügelstrafe in der Schule, die ist heute dringend geboten bei der Gewalttätigkeit vieler Schüler; was mich etwas ärgert, ist dass ein ehemaliger Schüler der Don-Bosco-Schule glaubhaft versichern konnte, dass ein anderer Schüler gleich exorziert wurde (zumindest wurde der Rosenkranz gebetet), bloß weil er einen epileptischen Anfall hatte. Nichts gegen Exorzismen und Prügel, aber man sollte doch bitte das rechte Maß nicht verlieren.
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#68   Sirilo   00:35:58 | Samstag, 18. Februar 2006
@Evelin: Kleine Korrektur
Bei der seinerzeit in die Diskussion geratenen Realschule in Auerbach handelte es sich nicht um eine katholische Privatschule der Schwestern, sondern um eine öffentliche, von einem Zweckverband getragene Schule:
„Die Schule wird als Zweckverband gemeinsam vom Kreis, der Stadt Auerbach und dem Kloster getragen. Finanziert wird die Realschule, die von rund 280 Buben und Mädchen besucht wird, nahezu ausschließlich über den Landkreis.“ (Zitat aus: Die Welt)
Nach dem alten Motto „Wer zahlt, schafft an“ haben natürlich der Landkreis und die Stadt ein Wörtchen mitzureden über das, was in der Schule geschieht, und wenn die Schwestern aus schuleigenen Büchern einfach Seiten herausreißen, dann ist das keine Bagatelle, sondern Beschädigung von Schuleigentum. Es können ja auch die Schüler nicht nach Belieben Seiten aus den Büchern reißen…
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#67   Gotthard   22:51:36 | Freitag, 17. Februar 2006
@athanasius
In Deutschland herrscht in Bezug auf öffentliche Schulen und Privatschulunterricht die staatliche Tyrannei. und Religiöses Unterricht wird (ausser wenn es um jüdische oder islamische Schulen geht) oft blockiert.
Wer von den öffentlichen Schulen und Privatschulen in Deutschland keine Ahnung hat, sollte doch besser nichts sagen.
Nenne mir bitte ein Land, in dem in öffentlichen Schulen die wöchentliche Schulmesse Pflichtfach ist.
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#66   Robert Ketelhohn   22:44:17 | Freitag, 17. Februar 2006
Ausblick
wiener: »wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt.«
Bisher erst dreie, noch klein. Aber das genügt mir schon, zu wissen, wovon ich rede. Im Gegensatz zu Ihnen, der Sie wohl eher in andern Gefilden herumwienern.
Im übrigen sollte jedem klar sein, daß hier ein Programm abläuft, das »die Bedeutung der christlichen Familie und ihren erzieherischen
Einfluß vernichten« soll.
Wenn das erst vollständig geschehen ist (und den kleinen Rest niemand mehr hören wird), dann wird die Masse gern und mit Kußhand den auf den Schild heben, der als Messias auftritt und verspricht, die allgemeine Moralität (oder ein Weltethos) wiederaufzurichten, indem er bloß die Befolgung von – na, sagen wir: sieben kleinen Geboten verlangt.
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#65   Evelin   21:49:24 | Freitag, 17. Februar 2006
Was uns noch bevorsteht
@ MK: ad1) die Auersbacher Schwestern bekamen Schwierigkeiten wegen herausgerissener Buchseiten (welche einen frühsexualisierenden Inhalt hatten).
ad restam) Eine Ideensammlung für das, was uns noch bevorsteht.
Ich bin mir sicher, bei einer Freimaurerschule wäre das nicht in die Öffentlichkeit gelangt.
Wenigstens können die Eltern der Schüler, die Ohrfeigen erhalten haben, ihre Kinder jetzt auch nicht mehr in FSSPX-Schulen schicken. Jetzt müssen deren Fratzen in die öffentlichen. Dort können sie dann beweisen, dass die angeblich watschenfreien (dafür nicht faustschlagfreien, was Mitschüler betrifft) öff. Schulen besser sind.
Und wenn nicht, können sie feststellen, was sie mit ihren Anzeigen zerstört haben. Was können eigentlich die Eltern der anderen Kinder sowie die anderen Schüler dafür?
Diese Maßnahme hat den Charakter einer Kollektivstrafe.
Da die FSSPX nicht so viele Don-Bosco-mäßige Heilige auftreiben wird, bleibt ihnen in Zukunft nur, ungehorsame oder sonst problematische Schüler rigoros auszuschließen.
Damit dann Geistesriesen hergehen können und vorrechnen, wie wenig Schüler „die“ haben…
Der Gatte der Evelin
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#64   MK28   21:22:36 | Freitag, 17. Februar 2006
@Evelin – Machen Sie die Augen auf
Lieber Gatte der Evelin, Ihre (zT auch berechtigte) Wut gegen den linken Mainstream in Ehren, aber bleiben Sie bei der Realität:
1. Wann ist in Dtl. eine Privatschule wegen konservativem Sexualkundeunterricht geschlossen worden?
2. Wann wegen „reaktionärem“ Geschichtsunterricht?
3. Wann, weil sie Homoverbänden den Zugang verwehrt hätte?
4. Wann, weil sie im Deutschunterricht gegen die Jellinek mobil gemacht hat (das gesamte dt. Feuilleton macht gegen J. mobil)?
5. Wann hat eine Schulbehörde wegen eines kath. Religionsunterrichtes etwas gegen eine Schule unternommen
5. Und wann, weil Alternativen zur Evolution vermittelt wurden (erst letztes Jahr hat ein zugelassenes Privatschulbuch, das sich evolutionskritisch zeigt, einen Preis erhalten)?
Nie! In allen Fällen: Nie!
Die staatliche Schulaufsicht ist tatsächlich äußerst moderat, was pädagogische und inhaltliche Konzepte angeht. Das Prügelverbot ist aber eben strikt, und das weiß doch auch jeder, der sich mit Privatschulen auskennt. Und wenn es im Gesetz steht, dann gilt es, und dann hat es jeder zu beachten.
Glauben Sie mir, ich war auch bestürzt, als ich die Nachricht hörte. Und daß es die eigene Dummheit ist, die hier ursächlich ist, macht es nicht besser. Aber man muß das doch einmal anerkennen, damit in Zukunft derartiges nicht nochmal vorkommt.
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#63   Evelin   21:07:14 | Freitag, 17. Februar 2006
Daraus lernen?
@ MK: Und die Debatte, die ich erwarte, ist, wie man daraus lernen kann anstatt hier wieder die verfolgte Unschuld zu geben.
Auswandern!
Denn die Schulbehörden werden immer Vorwände finden: Wg. der Sexualverziehung die nicht oder nicht nach den Frühsexualisierungsvorgaben erfolgen. Weil die Homosexuellen-Verbände nicht für workshops in die Schule gelassen werden. Weil die Evolution in Biologie nicht als non plus ultra verkauft wird.
Weil „reaktionärer“ Geschichtsunterricht stattfindet. Weil der Religionsunterricht nicht V2, NOM, Ökumenismus und interreligiösen Dialog zum Inhalt hat. Weil in Deutsch nicht Elfriede Jellinek und in Kunsterziehung nicht Hermann Nitsch als Musterbeispiel hernaugezogen wird. In Englisch nicht Harry Potter und in Französisch nicht Jean Paul Sartre gelesen wird.
Weil nicht jedes Jahr ein anderes KZ besucht wird und noch kein Holocaust-Opfer dort referiert hat.
Das alles ein bißchen aufgebauscht und „funktioniert schon“: Die Schule ist weg!
Der Gatte der Evelin
PS.: Wenn wegen zwei Ohrfeigen eines – dafür entlassenen – Lehrers eine Schule geschlossen werden kann, ist das nur ein Beweis dafür, dass Deutschland kein Rechtstaat ist oder ein Pseudo-Rechtsstaat, in welchem das Unrecht in Paragraphen-Form gegossen wird.
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#62   MK28   20:53:48 | Freitag, 17. Februar 2006
@Athanasius – Haß?
Diejenigen die hier für Schliessung argumentieren, zeichnen sich durch ihren Hass gegen die Römisch-katholische Kirche aus.
Das kommentiert sich selbst: weil man erklärt, wie sowas von sowas kommt, haßt man die Kirche. Ich weiß nicht, ob A. die Kirche haßt, aber wenn er auf dem Niveau weitermacht, würde er sie zumindest ruinieren. Gut, daß weder in der FSSPX noch in der Kirche einer auf A. hört.
Niemand argumentiert pro Schließung, aber man muß doch einfach zur Kenntnis nehmen, daß die Schließung selbstverschuldetes Elend ist. Nach einer entsprechenden Abmahnung noch zweimal zuzuschlagen ist in einem unvorstellbaren Maße dämlich, und ich bezweifle, daß es soetwas in der dt. Schulgeschichte der letzten 20 Jahre schon einmal gegeben hat.
Daß Rot-Grün jetzt schreit und auch die Grundschule dichtmachen will, ist klar. Aber das wird die Verwaltung nicht machen, und im übrigen wäre dagegen auch ein Gang zu den Verwaltungsgerichten erfolgversprechend. Aber die Realschule hat man – befürchte ich – aus eigener Dämlichkeit verspielt. Und die Debatte, die ich erwarte, ist, wie man daraus lernen kann anstatt hier wieder die verfolgte Unschuld zu geben.
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#61   Benedikt   20:33:11 | Freitag, 17. Februar 2006
@ Athanasius
Homeschooling ist in D. unerlaubt,
Aber sog. Ergänzungsschulen müssten zukünftig möglich sein, siehe der Konflikt Freistaat Bayern – Glaubensgemeinschaft der Zwölf Stämme.
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#60   Athanasius   19:22:00 | Freitag, 17. Februar 2006
Sachlich?
Ich weiss nicht, was daran „sachlich“ ist, dass politische Parteien mit antikatholischen Absichten die Schliessung fordern, und dies wegen zwei Ohrfeigen geschehen soll.
Das hat mit Tyrannei und Ideologie zu tun. Nichts mit objektiven Standarten. Sonst könnte man jede Schule im Saarland schliessen: innerhalb der letzten 30 Jahre ist wohl sicher öfter einen Ohrfeig in Saarländischen Schulen erteilt worden.
Diejenigen die hier für Schliessung argumentieren, zeichnen sich durch ihren Hass gegen die Römisch-katholische Kirche aus.
Tatsächlich sind sowohl der Trägerverein Priesterbruderschaft St. Pius X. sowie die engagierten gutleistenden Studenten hier Opfer. Opfer einer „staatlichen“ Hetze und Aktion gegen den katholischen Glauben.
Da ist die „Opferrolle“ nichts anderes als die Realität.
In Deutschland herrscht in Bezug auf öffentliche Schulen und Privatschulunterricht die staatliche Tyrannei. Z.B. Homeschooling ist in D. unerlaubt, und Religiöses Unterricht wird (ausser wenn es um jüdische oder islamische Schulen geht) oft blockiert.
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#59   k_c   18:35:17 | Freitag, 17. Februar 2006
Wieviel…
…von diesem Artikel ist wohl selbst recherchiert und wieviel bei Spiegel Online abgeschrieben?;-)
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#58   Sulpicius   18:17:36 | Freitag, 17. Februar 2006
Weltanschauliche Auseinandersetzung
Laut Fernsehbericht des SR wünschen SPD und Grüne im Landtag auch die Schließung von Grundschule und Internat, wobei dort laut Behörden alles in Ordnung ist. Hier merkt man, woher der Wind weht: Den Sozis und Obersozis ist die katholische Weltanschauung ein Dorn im Auge ihrer sozialistischen Idelogie.
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#57   MK28   18:13:45 | Freitag, 17. Februar 2006
Sachlich bleiben
Auch wenn es einigen nicht ins Weltbild paßt: Die Schule wäre auch dann geschlossen worden, wenn sie zB der Gewerkschaft gehören würde. Sie war wegen ähnlicher Vorkommnisse vor einem halben Jahr abgemahnt worden, und dann passiert das wieder. Da ist dann Schluß, egal, wer Träger ist.
Im übrigen sollten die Diskutanten sich nicht immer in der Opferrolle sehen. Die Schule hatte tatsächlich einflußreiche Förderer in der Saar-Regierung. Anderenfalls wäre sie schon letztes Jahr geschlossen worden.
@Stimme: Deutschland hat eines der privatschulfreundlichsten Schulsysteme der Welt, da hier Privatschulen sogar staatliche Mittel erhalten. Die staatliche Schulaufsicht widerspricht dem Naturrecht nicht. Und daß der Staat bei Problemen eigene Schulen nicht schließt, sondern nur Personal austauscht, folgt schon daraus, daß er verpflichtet ist, für geschlossene Schulen Ersatz zu schaffen. Er müßte also schließen und sofort neu gründen. Private hingegen müssen das nicht, da sie nur Ersatzschulen sind. Ein abgemahnter Lehrer, der wieder schlägt, fliegt an staatlichen Schulen.
Generell: Bleiben wir sachlich. Die Ursache der Misere liegt bei uns. Anstatt auf die bösen Feinde zu schimpfen sollten wir lieber professioneller werden. Dann hätten wir auch mehr Gehör in der Öffentlichkeit.
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#56   Ansgar   17:11:54 | Freitag, 17. Februar 2006
@ Yersinia
Maria erregt sich dabei sexuell, Gott den nackten Kintern zu versohlen? Yersinia, Yersinia… auf krummen Pfaden schleichen Ihre Gedanken…
Max Ernstens Bild kann jeder Christ doch wohl nur mit sehr säuerlichem Lächeln ertragen. Wenn man die Geschichte kennt, die 30 Jahre später folgt.
Schläge in der Kindererziehung haben nur in absolut homöopathischen Dosen ihren Platz, haben auch nur dann pädagogische Wirkung. Die Vergötzung absoluter Gewaltlosigkeit ist ähnlich schlimm wie rohes und wahlloses Verprügeln der eigenen Kinder. In der Schule haben sie überhaupt keinen Platz, die Züchtigungen.
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#55   Yersinia   17:02:36 | Freitag, 17. Februar 2006
wobei solche Züchtigungen
(insbesondere auf das nackte Gesäß) wohl auch eine sexuelle Konnotation haben;
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#54   Sirilo   16:44:13 | Freitag, 17. Februar 2006
Ist es Gott gefällig, ein Kind zu züchtigen?
Wenn ich hier so lese, wie gerade Fromme die Züchtigung von kleinen Kindern als wichtige erzieherische Maßnahme hervorheben, gelange ich allmählich zu der Annahme, daß Max Ernst vielleicht doch recht hatte mit seinem Gemälde „Die Heilige Jungfrau versohlt das Jesuskind“.
(The Holy Virgin Chastising/Spanking the Infant Jesus). www.nelepets.com/…t%20tribulations.htm
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#53   Sulpicius   16:41:58 | Freitag, 17. Februar 2006
@Stimme
In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, geschlossen worden.
Nein, jede Wette.
Das ist absolut richtig! Hier wird von seiten des sozialistischen Staates auf jeden Fall mit zweierlei Maß gemessen! Dieses Faktum ist unerträglich.
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#52   wiener   16:41:49 | Freitag, 17. Februar 2006
autorität
autorität gründet sich sicher nicht auf körperlichen gewalteinsatz oder körperliche überlegenheit. das wäre das reinste faustrecht oder recht des stärkeren.
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#51   Benedikt   16:36:55 | Freitag, 17. Februar 2006
@ Elendester Sünder
Glaubst Du, jemand würde sich an die staatlichen Gesetzte halten, wenn der Staat keine Gewalt ausüben würde?
ALLE sicher nicht, aber ich hoffe doch die Mehrzahl. Oder würden Sie zum Amokläufer werden, nur weil der Staat die Tötungstatbestände abschafft?
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#50   Elendester Sünder   16:32:14 | Freitag, 17. Februar 2006
Autorität
Auszerdem zeugen sie von einer Überforderung der Lehrperson und mangelnder persönlicher Autorität.
Tridentinus, worauf gründet sich Autorität? Glaubst Du, jemand würde sich an die staatlichen Gesetzte halten, wenn der Staat keine Gewalt ausüben würde?
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#49   Yersinia   15:58:06 | Freitag, 17. Februar 2006
@Filip: ich habe einige Jahre unterrichtet
und arbeite bis heute auch mit jungen Menschen, die zum nicht geringen Teil aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen; zur Schule noch ein Link: www.sr-online.de/…hten/881/389492.html
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#48   Tridentinus   15:55:18 | Freitag, 17. Februar 2006
Abreibung
Der informative Artikel büßt durch die persönliche Stellungnahme im letzten Absatz sehr viel Niveau ein. Der Zusammenhang mit der Abtreibungsproblematik ist konstruiert, um nicht zu sagen an den Haaren herbeigezogen. Körperliche Züchtigungen auch leichterer Art sind nun einmal im aktuellen Schulsystem nicht länger als pädagogische Masznahmen akzeptiert. Überspitzt könnte man formulieren, dasz glaubwürdiger Lebensschutz Lebensschutz in allen Phasen des Lebens bedeuten musz, in den sich dann solche Züchtigungen schwer harmonisch einfügen. Auszerdem zeugen sie von einer Überforderung der Lehrperson und mangelnder persönlicher Autorität.
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#47   Stimme aus dem Tradiland   15:32:22 | Freitag, 17. Februar 2006
@ MK – das ist eine einseitige Darstellung!
In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, geschlossen worden.
Nein, jede Wette!
staatliche Schulen… dort würden „nur“ der Lehrer und wohl auch der Rektor gefeuert.
Ebenfalls nein. Wenn es sich um einen pragmatisierten Lehrer handelt, gibt es allenfalls ein Disziplinarverfahren. Dessen Ausgang ist unsicher. Eine Entlassung aus diesem Grund wäre unwahrscheinlich (auch bei zwei Fällen, außer es gäbe schon eine Disziplinarstrafe aus gleichem Grund).
Nur folgt das daraus, da das Gesetz nun einmal davon ausgeht, daß der Staat eine Schule leiten kann.
Mit der Realität hat diese Annahme nichts und zwar absolut nichts zu tun!
Daß ein solches Gesetz irgendwie naturrechtswidrig wäre, ist nicht zu erkennen.
Da es auf wirklichkeitsfremden Annahmen aufbaut, kann es gar nicht dem Naturrecht entsprechen. Abgesehen von der Verletzung des Subsidiariätsgrundsatzes.
Weitaus schädlicher als Körperstrafen (oder -reflexe?) seitens von Lehren ist das Chaos in moralischer und antichristlicher Hinsicht, in welchem viele öffentliche Schulen heute versinken.
Nach meiner pers. Erfahrung, haben sich Lehrer, die nicht geschlagen haben, oft weitaus bösartiger an ihren Schülern revanchiert. Z.B. durch überzogenen Leistungsdruck. Ich war in einer Höheren Schule, bei der die Hälfte der Schüler das 1. Schuljahr nicht positiv abgeschlossen hat, in der Parallelklasse (die schlimmere Schüler hatte) waren es 2/3.
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#46   Christin   15:23:36 | Freitag, 17. Februar 2006
Altes Testament auf Seite der Züchtigung?
Altes Testament:
Buch der Sprichwörter:
Wen der Herr liebt,den züchtigt er,wie ein Vater seinen Sohn,den er gern hat!
Dagegen spricht das Jesus-Leben vorbildlich für eine ganz gewaltfreie Erziehung zu liebenden freiwilligen Einordnung in die Gemeinschaft des Lebens!
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#45   Benedikt   15:17:47 | Freitag, 17. Februar 2006
@ MK 28
Eine Frage: Mein „Elendester Sünder“ seine Beiträge eingentlich ernst oder ist er ein agent provocateur?
Ersteres, wie Sie im Beitrag eins weiter unten sehen können :-(. Er hat wohl zuviel bei einer zumeist im Orient angesiedelten Religion geschmökert.
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#44   Elendester Sünder   15:14:06 | Freitag, 17. Februar 2006
Stimme dir zu Zwobbel.
Die Erziehung muß früher beginnen. Wir kennen das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Maria Simma brachte diese Weisheit einmal in einem Vortrag zur Sprache. Sie meinte, die Kinder sollten, wenn nötig, nur bis zum Alter von zwei Jahren gezüchtigt werden. Damit würde kein seelischer Schaden angerichtet. Die Kinder würden sich später nicht daran erinnern können. Später hingegen sei mit Schläge wenig zu erreichen. Der Spiegel behauptete daraufhin, Maria Simma riefe dazu auf, Kleinkinder zu verprügeln.
Sehr viele Eltern haben sich heute die falsche Aufklärung zu eigen gemacht nach dem Motto: Ich schlage mein Kind nicht. Das ist das Allerschlimmste. Ich bin selbst Zeuge geworden, wie solch eine Mutter, ihrem Vorsatz auf Dauer nicht treu bleiben konnte und ihr hysterisches Kind in unkontrollierter Wut gegen einen Heizkörper schleuderte.
Schläge dürfen nur aus Liebe geschehen. Sie müssen dem Schlagenden mehr weh tun als dem Geschlagenen. Das allein muß das Maß sein, auch wenn es den aufgeblasenen Humanistenpharisäern nicht paßt.
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#43   Christin   14:59:14 | Freitag, 17. Februar 2006
Das ist eine schon eine etwas gewagte Aussage,das würde ich mich nicht sagen trauen:
*Wäre der geohrfeigte Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden, hätten das die gleichen Kreise, die heute von »Mißhandlung« reden, als »Menschenrecht seiner Mutter« und »Errungenschaft der modernen Gesellschaft« gepriesen.“*
Darf man das einer Mutter,die sich über sich über das Wohl ihres Kindes Sorgen macht wirklich unterstellen?
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#42   MK28   14:59:07 | Freitag, 17. Februar 2006
Natürlich sieht die Bruderschaft das so.
@Benedikt: Natürlich sieht die Bruderschaft das richtig. Ich war nur über diese fürchterlichen Kommentare hier so erschrocken, wonach die Schließung nicht eine normale Verwaltungsmaßnahme sein soll, sondern ein gezielter und bewußter Schlag gegen den Katholizismus. Weiter, daß das Prügelverbot, das eben auch vom Hl. Don Bosco vertreten wurde, ein Akt zur Umerziehung des Volkes gegen den Katholizismus sei und es deshalb eine Art Pflicht zum Widerstand gebe, man also seine Kinder und Ehefrau prügeln müsse. Gegen diese Ansammlung von Unsinn wollte ich einfach und nüchtern antreten, auch weil ich weiß, daß die FSSPX dieselbe Meinung vertritt wie ich in disem Fal oder auch der zu Unrecht geschmähte Wiener.
Eine Frage: Mein „Elendester Sünder“ seine Beiträge eingentlich ernst oder ist er ein agent provocateur?
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#41   Sulpicius   14:54:01 | Freitag, 17. Februar 2006
Unter besonderer Beobachtung
Meiner Erinnerung nach hatte ein hoher SPD-Fritze vor Gründung dieser Realschule gesagt, er sei kompromißlos gegen eine solche Schule. MaW: Diese Schule stand von Beginn an unter besonderer Beobachtung durch die Staatsdiener. Inwieweit das in einer angeblichen Demokratie statthaft und angemessen ist, ist fraglich. Unter diesen Umständen hätten die Verantwortlichen dieser Schule aber gut daran getan, peinlichst auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten. Das wäre zwar in der Tat ungerecht (im Hinblick auf andere Schulen), aber leider in einem sozialistischen Staat unumgänglich. Eine Mitschuld an der jetzigen Situation trägt also leider Gottes auch der betreffende Lehrer!
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#40   Benedikt   14:44:52 | Freitag, 17. Februar 2006
@ MK28
Das sieht die Bruderschaft doch genauso, siehe Hompage:
Ohrfeigen sind gesetzlich verboten und widersprechen diametral der Pädagogik des heiligen Don Bosco, die dem Schulkonzept zugrunde liegt.
@ Zwobbel
Ein oder einige Schläge – nicht Mißhandlungen – sind eine weitaus leichtere und Strafe als die meisten anderen Dinge.
Das Wort Schläge ist halt mißverständlich. Ein Klapps und eine Ohrfeige hat sicher noch keinem geschadet und bevor das Kind auf die Herdplatte langt und ein Klapps auf die Finger mit Sicherheit angebracht. „Schläge“ dagegen hört sich an wie Faustschlag, Kochlöffel oä. Da muss man ganz genau unterscheiden.
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#39   Christin   14:38:05 | Freitag, 17. Februar 2006
wegen „einem“ schwachen Verhalten muß nicht gleich eine ganze Schule geschlossen werden:
Wo passieren keine Fehler.Wem gehen nicht einmal die Nerven durch.Natürlich ist Gewalt absolut abzulehnen,aber es gibt auch ganz massive PROVOKATION,die welche Gewaltbereitschaft herausfordert und es schwer ist,dagegen anzukämpfen und ruhig zu reagieren.Es muß doch nicht alles in der Öffentlichkeit breitgetreten werden und unschuldige mithineingezogen werden.
WEr weiß wie die Wahrheit wirklich aussieht und alles war nur eine Ausrede,um die Schule schließen zu können.
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#38   MK28   14:27:29 | Freitag, 17. Februar 2006
Hl. Don Bisco
Bei aller Sympathie für die FSSPX (ich gehe da auch zur Messe): Aber daß an einer Schule – zumal wenn sie nach Don Bosco benannt ist – nicht geschlagen werden darf, ist doch klar. Das steht nun einmal so im Schulgesetz, und damit basta. Das Geetz gilt.
Derartige Probleme mit schlagenden Lehrern gab es an der Schule schon letztes Jahr, und damals ist die Schule abgemahnt worden. Und nun wurde wieder zugelangt. In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, egal wer ihr Träger ist, geschlossen worden. Jede!
Daß staatliche Schulen nicht geschlossen würden, ist richtig, dort würden „nur“ der Lehrer und wohl auch der Rektor gefeuert. Nur folgt das daraus, da das Gesetz nun einmal davon ausgeht, daß der Staat eine Schule leiten kann, während der Private das eben beweisen muß. Daß ein solches Gesetz irgendwie naturrechtswidrig wäre, ist nicht zu erkennen.
Jetzt kann man lang und breit lamentieren, ob das Prügelverbot im SchulG richtig oder falsch ist. Nur: Solange es besteht, ist es zu beachten. Von jedem! Und wenn es wiederholt gebrochen wird, muß der Staat eingreifen. Gegen jeden!
Und: Ich würde meine Kinder nicht von einem Lehrer ohrfeigen lassen, sondern auf einer Abmahnung (beim ersten Mal) und einer fristlosen Entlassung (beim zweiten Mal) bestehen. Insofern halte ich es mit dem Hl. Don Bosco und finde das Verbot des Prügelsn richtig und gut.
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#37   zwobbel   14:27:22 | Freitag, 17. Februar 2006
Bitte Maß halten
Meine Ehefrau zu schlagen? Undenkbar.
Das Lehrer meine Kinder schlagen? Unerhört.
Das die Eltern ihren kleinen Kindern eine Ohrfeige verpassen oder etwas auf den Hintern geben wäre in Ordnung, wenn der Staat sich nciht einmischen würde um Eltern zu kriminalisieren. Da die Kinder ihre Grenzen austesten und man diese auch setzen muß! Und bei Söhnen erst recht auch körperlich. Aber während der Grundschulzeit kommt sicher das Alter wo das aufhören muß. Ungefähr ab dem sog. „teenager“ Alter ist es kontraproduktiv zu schlagen.
Wenn man früh anfängt die Kinder streng zu erziehen, dann kann man später um so leichter auf Strenge verzichten. Es ist falsch erst weich und nachlässig zu sein und dann immer strenger zu werden. Genau anders herum ist es sinnvoll.
Ein oder einige Schläge – nicht Mißhandlungen – sind eine weitaus leichtere und Strafe als die meisten anderen Dinge. Manche Eltern bestrafen ihre Kinder mit Liebesentzug – GRAUENHAFT! Ich liebe meine Kinder auch wenn ich sie strafe. Liebende Eltern schaden niemals beim Strafen. Jetzt sind meine glücklicherweise zu alt als das körperliche Züchtigung noch fruchten würde.
Das Verbot dieses Staates, das Eltern ihre Kinder nicht mehr ohrfeigen dürfen wird viele gewaltbereite Erwachsene hervorbringen, weil diese nciht gelernt haben ihre Grenzen einzuhalten, sondern stattdessen ungeliebt vergammelt sind.
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#36   wiener   14:05:06 | Freitag, 17. Februar 2006
na ja …
@ richard:
ich habe nicht von autorität gesprochen (die es natürlich geben muss), sondern von angewandter gewalt. dass hier ein unterschied besteht (bestehen sollte), muss ich ja nicht weiter ausführen. jemand, der eine wirkliche autoritätsperson ist, muss keine gewalt anwenden.
und ich zumindest traue lehrern (auch wenn sie der fsspx nahestehen) ein reflektierteres verhalten zu als „höheren primaten“ ;)
@ stimme tradi:
ich weiß nicht, worüber ich mehr lachen soll: die unverschämtheit oder unsachlichkeit der beiträge.
@ sünder:
darf ich das als plädoyer für gewalt in der ehe und in der schule interpretieren? sie müssen ein ziemliches würschtl sein, wenn sie ihr „patriarchat“ in ihre frau hineinprügeln müssen …
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#35   Rudolphus   14:02:12 | Freitag, 17. Februar 2006
Körperliche Züchtigung biblisch
Es gibt mehrere Schriftstellen.
Auch kann eine leichte Ohrfeige sicher nicht vom Staat bestraft werden – ein frecher Schüler kann eine Ohrfeige schon herausfordern.
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#34   Sozialkatholisch   13:59:33 | Freitag, 17. Februar 2006
@ elendster sünder
Ich hoffe das war ironisch gemeint, ansonsten völlig daneben.
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#33   richard   13:58:16 | Freitag, 17. Februar 2006
@ wiener:
„Weil Argumente fehlen?“ Herr Seelsorger und Lehrer, seien Sie doch bitte so weit, das Argument der Verhaltensforschung zu prüfen, d.h., die Ergebnisse zu lesen. Sie ziehen das mit einem Satz/Fragezeichen ins Lächerliche, das ist Ihr „Argument“. Sie haben keine Ahnung davon, auf welch genetischer Basis Autorität beruht, das ist meine Ansicht. Beleidigen will ich nicht, aber ich mache aus meinem Herzen kein schweigsames Grab. Ihnen muß widersprochen werden, fest, klar und deutlich. Aus Liebe zu unseren Kindern.
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#32   Stimme aus dem Tradiland   13:55:44 | Freitag, 17. Februar 2006
@ wiener
Halten wir also fest: wiener hat kein Problem mit den „antiautoritären Schulen“, an denen es sehr viel mehr Gewalt gibt, weil der Gewalt von Schülern kein Riegel vorgeschoben wird. Er hat kein Problem mit Drogen an den Schulen, Kondomen, AIDS und Homosexuellen-„Sexualerziehung“ an den Schulen, Zerstörung von Kinderseelen, Geschlechtsverkehr zwischen Lehren und Schülern, Mord, Raub, Erpressung, Diebstahl, sexueller Nötigung; praktizierter Magie, Besuch von Abtreibungskliniken und pornographisch-blasphemischen Kunstausstellungen, antikatholischer Agitation.
Was es alles und noch mehr – an vielen – öffentlichen Schulen gibt. Statt deren sofortige Schließung zu fordern, rechtfertigt er die Schließung einer Schule wegen zwei Ohrfeigen.
Diese Einseitigkeit ist nur durch eine ideologische Gehirnwäsche zu erklären, die wiener vermutlich spätestens im Priesterseminar („Seelsorger“) zuteil wurde.
Das Thema sei nicht FSSPX? und ob! Keine andere Schule würde wegen derartiger Vorwände geschlossen.
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#31   Sozialkatholisch   13:50:26 | Freitag, 17. Februar 2006
@ wiener
Was ist denn ihrer Meinung nach der Grund warum Gewaltexesse unter Schülern zunehmen und die Lehrer immer mehr wegsehen. Schüler mit Depressionen häufen sich an und Gewalt und Kriminalität in der Schule, sowie in der Freizeit nehmen zu. Ich meine sie sollten ihre rosarote Brille abnehmen und konstrucktiv nach vernümpftigen Lösungen suchen anstatt die schließung der Schule zu fordern. Ich will das Verhalten des Lehrers nicht gutheißen, aber man sollte doch fair bleiben.
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#30   Elendester Sünder   13:45:19 | Freitag, 17. Februar 2006
Kompetenzüberschreitung des Staates
Abschaffung der Prügelstrafe in der Kindererziehung, damit auch ja möglichst viele Kinder zu Hysterikern heranwachsen.
Abschaffung des Züchtigungsrechts gegen die Ehefrau, damit der Mann seine patriarchalische Autorität nicht mehr behauten kann und möglichst viele Ehen zerstört werden.
Hiermit überschreitet die Obrigkeit eindeutig ihre Zuständigkeit. Ein Katholik wird aus Gewissensgründen kaum in der Lage sein, dem Folge zu leisten.
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#29   wiener   13:35:03 | Freitag, 17. Februar 2006
was soll das?
warum beleidigen?
weil wieder einmal argumente fehlen?
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#28   richard   13:31:48 | Freitag, 17. Februar 2006
@ Wiener:
Ich muß Ihnen Recht geben: Sie sind tatsächlich in jeder Weise überfordert. Ihr Schüler möchte ich nicht sein.
MfG
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#27   wiener   13:19:51 | Freitag, 17. Februar 2006
@ richard
Wir sollten diesem unmenschlichen, marxistischen Schwachsinn der absoluten „Gewaltfreiheit“ nicht nachgeben, denn dann ziehen wir tatsächlich gewaltbereite Monster und Terroristen groß.
völlig klar: durch lehrer und andere „autoritätspersonen“ angewandte gewalt führt zur gewaltlosigkeit, der verzicht auf körperliche gewalt führt zur gewaltbereitschaft. das hat „die verhaltensforschung“ festgestellt … ???
ich habe erfahrung als seelsorger in der kinder- und jugendarbeit und auch als hauptschullehrer. körperliche gewalt bzw. bestrafung kommt absolut nicht in frage und wäre für mich ein zeichen völliger emotionaler überforderung bzw. hilflosigkeit. beides qualifiziert nicht zur arbeit mit schülern bzw. jugendlichen. und wenn es offensichtlich wiederholt zu derartigen übergriffen gekommen ist (die immerhin zu einer anfrage im landtag geführt hat!), dann scheinen konsequenzen unabdingbar zu sein.
ps: damit es auch der letzte versteht: das alles hat mit fsspx nichts zu tun, sondern gilt für jede schule und jeden schulträger!
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#26   Gotthard   13:10:28 | Freitag, 17. Februar 2006
Verfolgungswahn
Die zwei erwähnten Privatschulen scheinen ja echte Klitschen zu sein. Wenn eine Realschule zum 1. September 2004 gerade mal 63 (!) Schüler hat und die Grundschule 23 Kinder scheint die Nachfrage nach diesen Schulen minimal zu sein. Im Normalfall können sich katholische Schulen vor Nachfragen nicht retten.
Die erste Anfrage im Saarländischen Landtag wegen prügelnder Lehrer an dieser Realschule resultiert aus dem April 2005!
hier zur Verfolgung:
Wie beurteilt die Landesregierung die weltan-
schauliche Ausrichtung des Schulträgers vor dem
Hintergrund der bekannt gewordenen erzieheri-
schen Probleme an der Herz-Jesu- Realschule?
Zu Frage 8:
Die Unzulässigkeit körperlicher Züchtigungen von Schülern durch Lehrkräfte privater
Schulen ergibt sich aus den allgemeinen Rechtsvorschriften. Fragen nach der Weltan-
schauung des Schulträgers stellen sich dabei nicht.
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#25   richard   13:07:25 | Freitag, 17. Februar 2006
Die Verhaltensforschung
hat festgestellt (Eibl-Eiblsfeld usw.): Bei allen höheren Primaten, auch schon bei „primitiven“ Buschmännern, gibt es „Gewalt“ in der Erziehung. Diese wurde nicht von außen in die Ethnien gebracht, sondern ist angeborener und überlebensnotwendiger Bestandteil der Kultur. Ohne Autorität, ohne „Gewalt“, stirbt jede Gruppe. „Gewalt“ in Form einer Ohrfeige ist vom pädagogisch geschulten Lehrer und/oder Erziehungsberechtigten immer als letztes Mittel und nicht als tägliche Norm zu gebrauchen, um die Autorität herzustellen. Meistens kommen gute Pädagogen ohne diese Gewalt, nur mit dem Beispiel der Überzeugung und des Vorlebens aus. Wir sollten diesem unmenschlichen, marxistischen Schwachsinn der absoluten „Gewaltfreiheit“ nicht nachgeben, denn dann ziehen wir tatsächlich gewaltbereite Monster und Terroristen groß.
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#24   virOblationis   12:53:29 | Freitag, 17. Februar 2006
bedrohte Existenz
So weit mir bekannt, ist die Schule ohnehin in ihrer Existenz bedroht, da sie umziehen muß, keine Räume findet und Geld für einen eigenen Neubau nicht vorhanden ist. So ergreifen interessierte Kreise offenbar die Gelegenheit beim Schopf und versuchen, das Hinscheiden zu beschleunigen.
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#23   Benedikt   12:33:09 | Freitag, 17. Februar 2006
Der Schüler war im Recht
Der betreffende Schüler hatte laut Medienberichten vorbeikommende Mädels mit deren Lieblingsband „Tokio Hotel“ aufgezogen. Hierzu stelle ich fest: Der Schüler war vollkommen im Recht und sollte für seine Verteidigung des guten Geschmacks in der Musik belobigt werden ;-))).
–----------
Im Ernst: Schläge gehören nicht in die Schule. Die Entlassung des Lehrers war gerechtfertigt, da er auch einen dauernden Riskiofaktor für die unter verschärfter Beobachtung stehenden Schule darstellen würde.
Die Schließung der Schule nur deswegen ist sicher nicht gerechtfertigt, denn der Übertreter ist ja nun gefeuert, die Gefahr alse nicht mehr gegeben.
Aber: Zunächst einmal gibt es auch noch andere Berichte, zB das Einsperren in einen Keller, was sicher wesentlich schwerer wiegt. Dazu kommt der offensichtliche Malus, den eine solche Schule in der Öffentlichkeit hat – man sehe sich nur die Berichterstattung an (Igitt, die Schüler müssen an „Schweigekursen“ teilnehmen). Kurz: Es sieht übel aus für die Schule.
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#22   wiener   12:16:30 | Freitag, 17. Februar 2006
„hass“, „böser wille“ ???
Sie sind offensichtlich bösen Willens.
bösen willens? weil hier meine aussagen verdreht werden? weil ich anderer meinung bin? weil ich gewalt – unbesehen von wem sie ausgeht – nicht für einen legitimen weg der pädagogik halte?
In dieser Schule wird nicht „geschlagen“.
quod erat demonstrandum. daher laufen ja auch ermittlungsverfahren. darum werden lehrer suspendiert. alles nur aus bösem willen. klar.
Es soll Ihnen sehr klar sein (und das ist es auch, aber Ihr Hass gegen die FSSPX reizt Sie zu Hetze an), dass diese Schule das Schlagen von Kindern untersagt.
ich hasse die piusbrüder nicht. ich hasse überhaupt sehr wenige menschen.
richtigzustellen wäre: nicht die schule untersagt es, kinder zu schlagen, sondern recht und gesetz.
Sie hat sogar einen Lehrer wegen zweimaligen Vergehens gefeuert. Lesen Sie das noch mal.
ich dachte, an dieser schule würde nicht geschlagen? oder doch? oder wie?
„Sind zu schliessen“
Ja, Sie wollen einfach, dass der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. finanziellen Schaden angetan werden, da Sie vor Ihrem Hass nicht wissen wie anzufangen mit Beschimpfungen.
fsspx ist hier nicht das thema.
daher nochmals: der grundsatz, dass eine schule, an der es wiederholt zu körperlicher gewalt von lehrern gegen schüler kommt, zu schließen ist, gilt völlig unabhängig vom betreiber dieser schule.
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#21   zwobbel   12:07:17 | Freitag, 17. Februar 2006
Ich halte fest, daß
der FSSPX-Pater erst eine Abmahnung dann die Kündigung gegen den Gewalttäter ausgesprochen hat. Er hat somit die ihm Schutzbefohlenen vor weiteren Übergriffen geschützt. Seine Schule soll trotzdem geschlossen werden.
Die Schulleiterin in meinem echten Beispiel jedoch hat die Gewalttäter weder bestraft noch von der Schule gewiesen. Weder wurde eine Konsequenz gegen die Verantwortliche noch gegen die Schule eingeleitet.
Im übrigen halte ich fest, daß der Dämon oder einer seiner Verwandten schwer von Begriff ist.
Schulschließungen wegen der Verfehlungen Einzelner sind einfach jenseits jeglicher Verhältnismäßigkeit der Mittel.
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#20   Athanasius   11:50:40 | Freitag, 17. Februar 2006
@Sozialkatholisch
Sie verstehen es völlig! Danke.
Hier werden zwei Ohrfeigen und ein angebliches Einsperrinzident aufgenommen, um einem schon längst gesetzten Ziel zu verfolgen: die Vernichtung des Römisch-katholischen Unterrichtes in Deutschland.
Auch noch von einem Minister der C-DU. (Der C, wird wohl für Carneval stehen, für Christlich allerdings nicht mehr.)
Masslos übertrieben, das ist das Wort. Masslos. Wenn auf Schulen in Deutschland Schüler erschossen werden und Schüler Drogen dealen ist das ja „Selbstbestimmung“, aber wenn ein Fall von zwei Ohrfeigen angebracht wird, muss eine ganze Schule inklusiv Internat schliessen. Dahinter steckt eine Agenda des Hasses.
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#19   Sozialkatholisch   11:41:13 | Freitag, 17. Februar 2006
Gewaltfrei
Nicht alles moderne ist verkehrt, ein Lehrer hat seine Schüler nicht zuschlagen, ein Vorarbeiter nicht seine Arbeiter, ein Offizier nicht seine Untergebenen usw.
Wegen zwei Ohrfeigen eine ganze Schule schließen ist natürlich maßlos übertrieben, solch einen Lehrer (er soll ja beliebt gewesen sein) kann man zu einem Antigewalttraining verpflichten.
Wenn man sich so manchen Schulhof in Deutschland anschaut, könnte man meinen man sei im Wilden Westen. Ein Lehrer muss mehr Autorität bekommen, was natürlich Gewalt Kindern gegenüber ausschließt.
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#18   Athanasius   11:37:48 | Freitag, 17. Februar 2006
@wiener
Sie sind offensichtlich bösen Willens. Wer möchte noch mit Ihnen diskutieren?
In dieser Schule wird nicht „geschlagen“. Es soll Ihnen sehr klar sein (und das ist es auch, aber Ihr Hass gegen die FSSPX reizt Sie zu Hetze an), dass diese Schule das Schlagen von Kindern untersagt. Sie hat sogar einen Lehrer wegen zweimaligen Vergehens gefeuert. Lesen Sie das noch mal.
„Sind zu schliessen“
Ja, Sie wollen einfach, dass der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. finanziellen Schaden angetan werden, da Sie vor Ihrem Hass nicht wissen wie anzufangen mit Beschimpfungen.
Zu Schliessen ist vor allem Ihre IP-Adresse, zu sperren.
Diese Realschule ist völlig normal, und wurde – i.Gs. z. vielen anderen Schulen – früher gepriesen für die Qualität des Unterrichtes. Kann ja auch nicht anders, denn man hat Hausaufgabenhilfe, Lehrerbegleitung, kleine Klassen, und gute erfahrenen Lehrer.
Wenn Schliessung erfolgt, dann nur wegen Hass gegen die integrale katholische Religion. Dergleiche Hass wird hier von „wienerr“ etaliert.
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#17   Initiative "Nie wieder!"   11:34:16 | Freitag, 17. Februar 2006
…und gegen den Kindermord bei Profa in Saarbrücken geht der Staat nicht vor!
Die Pro Familia in Saarbrücken hat eigenst zum Töten von ungeborenen Kindern ein „Med.Institut“ gegründet. In diesem „Med. Institut“ werden jährlich ca.600 ungeborene Menschen ermordet. Dieses „Institut“ ist als „mildtätig“ vom Staat anerkannt und erhält Zuschüsse von Stadt und Land.
Das Töten von unschuldigen, ungeborenen Kindern ist die feigeste und verabscheuungswürdigste Tat, die ich mir vorstellen kann …und das wird in Saarbrücken gefördert.
Und wenn ein Lehrer mal eine Watschen austeilt, wird der Lehrer entlassen und die Schule geschlossen.
Wer kann sowas verstehen?
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#16   richard   11:22:59 | Freitag, 17. Februar 2006
Als vor rund 50 Jahren
die „reeducation“ (=Gehirnwäsche) im Volk noch nicht gegriffen hatte, dieGÜTIGE Autoritätdes Lehrersohne Gewalt[fett] jederzeit die Klasse unter Kontrolle hatte, war z.B. ich einer jener „braven Knaben“, welcher Lehrer bis zur Weißglut reizten. Die Folge nach oftmaligen, jedoch vergeblichen Warnungen war, daß ich „saftige Tetschn“, einhandelte. Und da damals die Verbindung zwischen Eltern und Lehrern ausgezeichnet war, wußten meine Eltern dies spätestens nächsten Tag. Mein Vater hat die Lehrer immer sehr gelobt – er hat mich gekannt. Jedenfalls bin ICH heute noch all diesen gütigen und gerechten Lehrern dankbar, auch Vater!!! Eine „Tetschn“ als allerletztes, aber wirksames Mittel für „Rotzbuam“ war richtig! Die heute von den Opfern der 68er-Bewegung, der Speerspitze der stattgefundenen Kulturrevolution in Deutschland, gehandhabten „Erziehung“, hat als Ziel den von jeder Bindung losgelösten „autonomen Menschen“, der von Kind auf an „selbstbestimmt“ und ohne gütig-straffe Autorität heranwächst. Die Folgen – massenhaft kranke, Verhaltensgestörte Kinder – dieser Gehirnwäsche brauchen wir nicht abhandeln. Evilin, Zwobbel, Kettelhohn: Wir sollten uns darüber klar sein, daß wir kurz vor dem „Paradies“ stehen. Denn ein zerschlagenes Volk, mit amerikanisierter Kultur steht davor. Lustige Beiträge aus dem „Erz-Bistum“ usw. im Forum zeigen nur, welcher Selbstläufer die Gehirnwäsche geworden ist.
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#15   wiener   11:09:50 | Freitag, 17. Februar 2006
@ schwachsinn
also das muss man dir lassen, im missverstehen-wollen hast du einen preis verdient.
es ging ja wohl vollkommen eindeutig bisher um das thema, dass lehrer schüler schlagen. dieses ist eindeutig verboten (auch wenn leute wie ketelhohn gern prügelnde lehrer hätten, die eigenes erziehungs-versagen kompensieren).
mir jetzt zu unterstellen, ich hätte gesagt, dass jede schule mit gewaltproblemen zwischen schülern (die ernst sind und denen begegnet werden muss) geschlossen werden soll, hat mit dem bisher (u.a. von mir) gesagten ja nun überhaupt nichts zu tun.
aber um auf dieses (im grunde peinliche) ablenkungsmanöver einzugehen:
wie hätte die direktorin deiner meinung nach reagieren sollen? die belästigenden jugendlichen verprügeln? oder was genau hat das von dir gebrachte beispiel sonst mit dem thema zu tun?
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#14   zwobbel   11:02:09 | Freitag, 17. Februar 2006
So ein Schwachsinn
Wenn man alle Schulen an denen geschlagen wird schließen würde, müßte man die Schüler in paar verbleibenben Schulen in Klassen zu mehreren Hundert stapeln.
Nur mal ein Beisp. FAKT! 6.Kl. Eine Bande von drei Jungs belästigt permanent Mädchen. Die Mädchen die sich nicht begrabbeln lassen wollen schlagen denen eine Ohrfeige und werden wegen dieser Verteidigung auf der Elternversammlung gebrandmarkt, sie sollen gefälligst gewaltfrei sein. Aber diese Mädchen wurden nicht wieder belästigt die anderen aber weiter Opfer sexueller Gewalt, denn gegen die Täter wurde ncihts getan.
Die selben Jungs erpressten auch wiederholt, inkl. Gewalt, andere Jungs oder verprügelten sie „aus Spaß“. Nachdem der Fall bekannt wurde versprach die Schulleitung bessere Aufsicht auf dem Hof. Die Schikane ging weiter, ein Schüler wurde von seiner Mutter um wenige Augenblicke vor Vollendung seiner Selbsttötung gerettet! Die Schulleiterin hatte jedoch einzig Sorge um den guten Ruf der Schule und weigerte sich die Täter von der Schule zu weisen, weil das diese für ihr Leben gebrandmarkt hätte. Ein Selbstmord schien ihr also weniger schwerwiegend. Der einzige Lichtblick für das Opfer und seine Familie war ein spez. psychat. geschulter Polizist.
Diese Schulleiterin hätte SOFORT suspendiert gehört. Die Schule zu schließen wäre aber kompletter Unsinn.
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#13   wiener   10:46:27 | Freitag, 17. Februar 2006
@ perversion
Ich erwarte von einem Lehrer, daß er meinen Kindern auch eine Ohrfeige haut, wenn sie es verdient haben.
dann solltest du dir lieber einen privaten folterknecht anschaffen.
das ist ja nur mehr unsäglich was du hier ablässt.
ich erwarte von einem lehrer, dass er die schüler respekt, achtung und gewaltlosigkeit lehrt und zwar vor allem durch das eigene glaubwürdige vorleben.
wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt.
@ all:
wogegen ich mich gewendet habe, ist die völlig unzusammenhängende verbindung zwischen schlagenden lehrern und abtreibung. das eine hat mit dem anderen nämlich genau nichts zu tun. sonst müsste man ja die von mir sarkastisch gebrachten schlüssse ziehen. das zeigt ja gerade die absurdität, hier auf biegen und brechen einen „zusammenhang“ konstruieren zu wollen.
nochmals: schulen, in denen geschlagen wird (und es geht hier nicht nur um zwei ohrfeigen), sind zu schließen. egal wer sie betreibt.
wenn sich die piusbrüder jetzt nicht entblöden, dass als ideologische hetze gegen sie zu bezeichnen bzw. sich selbst zu märtyrern hochstilisieren wollen, ist dies das typische verhalten von tätern, die sich selbst zu opfern machen wollen. ein einbrecher, der verfolgt wird, wäre demnach auch ein opfer staatlicher willkür …
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#12   zwobbel   10:37:11 | Freitag, 17. Februar 2006
Ja, Herr Ketelhohn, Sie haben völlig recht!
Das wovor wir unsere Kinder am meisten schützen müssen sind die de facto marxistischen Schulen.
(Gruppendynamische Psychotechniken, Durchsexung, Proletarisierung, Sprach- und Identitätsverstümmelung, „Emanzipation“ gegen Gott und die Eltern usw…)
Der Zwang sie dort hin zu schicken ist eine unsägliche Belastung für die Familie.
Konflikte können gar nicht ausbleiben. Aber die Kinder wachsen auch daran, wenn sie erleben, wie die Eltern sich für sie einsetzen um sie zu bewahren. Die anderen Kinder sind dann oft neidisch, wenn katholische Mitschüler von ihren Eltern verteidigt werden, aber sie selbst allen Mist über sich ergehen lassen müssen.
Vor der Gosse haben wir unsere Kinder bewahrt, vor der Schule…
Oh mein Jesus Barmherzigkeit.
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#11   Athanasius   10:31:20 | Freitag, 17. Februar 2006
Offensichtlich…
Offensichtlich will die Staatsbehörde einfach diese Schule schliessen, egal was passiert ist. Man hasst die Römisch-katholische Religion. Man hasst, dass man in dieser Herz-Jesu-Schule m. Internat noch erzieht nach den Massstäben Don Boscos.
Dies hat mit Anti-Katholizismus seitens des Landes zu tun, nichts mit einem wirklichen Fall von „Misshandlung“. Der Lehrer wurde gefeuert nach zwei Fällen. Das ist sogar in meiner Grundschule nicht passiert als ich vom Direktor in den Magen gehauen wurde.
Aber ja…in jener Grundschule wurde nicht die Römisch-katholische Religion unterwiesen, sondern lediglich verwässertes liberal-humanistisches pseudo-„Christentum“.
Übrigens ist die Schule noch nicht so einfach zu schliessen, dazu wird man zuerst noch die Gerichte durchgehen müssen.
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