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Papst lobt friedliche Demonstrationen + Druck auf die Ordensoberen + Homo-Konkubinat gestoppt + Friedwälder und Ruheforste + Psychologie der Niederlage
Papst lobt friedliche Demonstrationen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. soll sich gestern gegenüber dem libanesischen Premierminister Fouad Siniora positiv über friedliche Demonstrationen von Moslems gegen die Dänischen Mohammed-Karikaturen geäußert haben. Laut einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ wurde der Politiker gestern vormittag vom Heiligen Vater empfangen.

Druck auf die Ordensoberen

Polen. Die polnische Bischofskonferenz wandte sich erneut gegen den katholischen Sender ‘Radio Maryja’ und den mit dem Radio verbundenen Fernsehsender ‘Trwam’. Die Bischöfe schrieben dem Provinzial des Redemptoristenordens – dem Oberen des Radiodirektors Pater Tadeusz Rydzyk – am 7. Februar einen Brief. Darin forderten sie die Herbeiführung einer Situation, in der sich die beiden kritisierten Medien nicht für „irgendwelche politische Optionen“ instrumentalisieren ließen. Anlaß für den Brief war die Exklusivübertragung der Unterzeichnung des Stabilisierungsaktes der drei Regierungsparteien durch ‘Radio Maryja’ und die Fernsehstation ‘Trwam’.

Homo-Konkubinat gestoppt

Tschechien. Der tschechische Präsident Václav Klaus hat ein Gesetz zur staatlichen Anerkennung eines Homo-Konkubinats gestoppt. Ende Januar hatte der tschechische Senat eine Gesetztesänderung zugunsten des Homo-Konkubinats gefordert. Präsident Klaus bezeichnete den Gesetzesentwurf als beispiellose Ausweitung der staatlichen Regulierung zwischenmenschlicher Beziehungen. Bereits im Vorfeld hatte er den Vorschlag als tragischen Irrtum bezeichnet. Es ist jedoch zu befürchten, daß das Gesetz dem Senat erneut zur Abstimmung vorgelegt wird. Das Veto des Präsidenten kann durch eine 50 Prozent Mehrheit der Senatoren überstimmt werden.

Friedwälder und Ruheforste

Deutschland. Der neueste Renner der deutschen Bestattungskultur sind Urnengräber in der freien Natur: mitten im Wald, unter knorrigen Eichen oder gigantischen Buchen. Ein Urnengrab in freier Natur – auf einem sogenannten „FriedWald“ oder „RuheForst“ ist in Deutschland nach einem Bericht der ‘dpa’ trotz der gesetzlichen Bestattungspflicht – erlaubt.

Psychologie der Niederlage

„Es sollte bei den Arabern eine Psychologie der Niederlage erzeugen, sie jedes Mal zu schlagen und so vernichtend zu schlagen, daß sie die Überzeugung entwickeln, niemals gewinnen zu können. Dies war ein weiterer Grund, warum ich gegen die Idee äußerst begrenzter chirurgischer Angriffe war. Solche Operationen waren nicht nur technisch unrealistisch, sondern ich sah ein, daß wir immer, wenn wir zum Zuschlagen gezwungen waren, dies mit dem Ziel tun sollten, den feindlichen Streitkräften schwere Verluste zuzufügen.“

Der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon in seiner Autobiographie mit dem Titel „Krieger“.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Laurentius2   14:29:59 | Samstag, 18. Februar 2006
@Navon
Lesen SIE das: … www.kensok.de/home/israel/avielschneider.html
und reden Sie mal mit nicht nur mit Angehörigen der völlig gescheiterten israelischen Pazifismusbewegung und militärdienstfrustrierten 23jährigen.
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#11   Navon   11:16:21 | Samstag, 18. Februar 2006
@laurentius2
Lies das…
www.spiegel.de/…,1518,401371,00.html
Navon
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#10   Laurentius2   08:01:46 | Samstag, 18. Februar 2006
@catholicus socialis
Lieber Sozialkatholik,
die Araber sind nach eigener Anschauung eine einzige Nation, die nur durch die Umstände der Geschichte (Kolonialisierung, Konkurrierende Herrscher etc.) zerrissen ist, fragen Sie mal einen Araber. Insofern sind sie mit Germanen von Nordnorwegen bis Galizien nicht zu vergleichen, zumal sie auch dieselbe Sprache haben. Dier Solidarität müßte also eigentlich viel größer sein, ist sie auch – nur nicht gegenüber den in der Tat gebeutelten Palästinensern ! Ein kleiner Teil der Öl-Milliarden für vernünftige Selbsthilfeprojekte der palästinensischen Araber und wir hätten nur einen Bruchteil des jetzigen Terrorpotentials. Würden nicht auch junge Oberschlesier irgendwann zur Handgranate greifen, wenn ihre Familien seit 60 Jahren bei Wasser und Brot im Zonenrandgebiet gelebt hätten ?
Und die Polen waren etwas brutaler bei ihrer Vertreibung als die Juden, zumal diese ja sogar über eine Millionen Araber im Kernland wohnen ließen …
Auch ich habe Mitleid mit den Palästinensern, aber wie behandeln diese eigentlich unsere Glaubensbrüder und -schwestern ? Nein, wer hier den Neutralen oder gar Ankläger der Israelis spielt ist WELTFREMD.
(bitte nicht persönlich nehmen …)
Die Hamas will Israel vernichten, die PLO wollte es schon vor Jahrzenhten, dennoch solidarisierte sich Deutschlands populärster Politiker J.Fischer schon in den 70er Jahren mit ihr. Ich bleibe bei meiner Meinung: die deutschen Linksintellektuellen sind verkappte Anti-Semiten !
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#9   Sozialkatholisch   20:54:21 | Freitag, 17. Februar 2006
@ laurentius2
Die arabischen Nationen sind genauso miteinander verwand wie die germanischen,romanischen usw.
Wenn Israel sich mit der Besetzung des hl. Landes auf die hl. Schrift beruft, können die Palästinenser das mit den Gasa Streifen genauso tun. Terrorismus z.B. der Selbstmordattentäter ist schlimm, aber Staatsterrorismus z.B. Raketen auf ahnungslose Autofahrer ist schlimmer. Einseitig Patei für Israel ergreifen ist unfair. Denken sie doch mal an die Millionen vertriebenen Palästinenser in Syrien oder Jordanien, die dürfen schon jahrzehntelang ihre Verwanten nicht mehr besuchen
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#8   Wolfgang Kugler   20:20:35 | Freitag, 17. Februar 2006
Homo-Konkubinat
Danke und Vergelts Gott dem verehrten tschechischen Präsidenten Vaclaw Klaus für sein Nein zum Homo-Konkubinat. Hoffentlich kriegt er jetzt keine Schwierigkeiten von der Brüssler Schwulenlobby, die über jeden herfällt, der es wagt, christlich-abendländische Werte wie die Ehe zwischen Mann und Frau als einzigartig zu bewahren. Danke, Herr Präsident! Lassen Sie sich nicht beirren: Echte Katholiken stehen hinter Ihnen wie auch aufrechte Christen außerhalb des Katholizismus!
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#7   Laurentius2   20:02:52 | Freitag, 17. Februar 2006
@Sozialkatholisch / Deutschland ist geisteskrank !
Schauen Sie mal auf die Landkarte ! Sind die Araber denn nicht in der Lage, ohne dieses kleine Streifchen Wüste auszukommen, daß nicht viel größer ist als einige deutsche Landkreise ?
Nein, die z.T. schwerreichen Öl-Araber haben offenbar nicht die Mittel, den Palästinensern zu helfen, sondern lassen diese lieber hungern und so immer radikaler werden. Öl-Dollars werden lieber in Waffen gegen Israel gesteckt und ein großer Teil der deutschen Pseudo-Intellektuellen, die ansonsten vor jeder kritischen Stellungnahme gegen jüdisches Unrecht in der europäischen Geschichte zurückschrecken (s.Reaktion auf Hohmann, die Forschung des Direktors im Bundesarchiv J. Hoffmann oder von Sonja Margolina), findet beim heute um sein Überleben kämpfenden Staat Israel endlich ein Ventil, den offenbar aufgestauten Anti-Semitismus rauszulassen.
Sprengen die Juden/Israelis etwa arabische Schulbusse in die Luft oder schmeissen Bomben in Pizzerien ? Erschreckend diese pseudo-intellektuelle Peinlichkeit unserer führenden Liberal-Sozialisten. Hier und heute Israel zur Seite stehen, wäre viel besser als bspw. Geld für Superdenkmale oder zweifelhafte Organisationen. Aber nein, die Deutschen sprechen lieber beim israel. Abwehrkampf gegen den Terror von einem „Vernichtungskrieg“ (Zitat Bundesminister a.D. Norbert Blüm) oder bezeichnen den Oberterroristen und Haßprediger Arafat allen Ernstes als „großen Führer“ (Bundesaußenminister a.D. Josef Fischer). Deutschland ist echt geisteskrank, sorry Israel !
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#6   Benedikt   14:40:12 | Freitag, 17. Februar 2006
Scharon
Diese Äußerungen stehen doch mit Sicherheit in Zusammenhang mit den militärischen Operationen 1948 und 1967. Da war das durchaus die Taktik. So wirklich erholt hat sich die arabische Welt von diesem Trauma auch nicht, scheint mir.
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#5   Sozialkatholisch   14:14:41 | Freitag, 17. Februar 2006
@ MK28
Ich bin kein Freund des Islams und werde mich immer gegen eine Islamisierung Europas stellen. Aber wie Israel mit den Palästinensern umgeht ist Unrecht und das darf man auch nicht gutheißen.
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#4   MK28   14:05:18 | Freitag, 17. Februar 2006
Israel
Scharon dürfte recht haben. Der Islam ist eine Kultur der Stärke. Dshalb ist es ja auch so strunzdumm zu meinen, man müßte nur Israel räumen (was ohnehin irreal ist) und sofort wäre Rihe und Frieden. Das Gegenteil ist der Fall: Das wäre nur ein Zeichen der Bestärkung der Islamisten. Man würde dann offensiv die Islamisierung Europas angehen. Jedes Zurückweichen verstärkt die Militanz.
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#3   Gotthard   13:20:20 | Freitag, 17. Februar 2006
Rechte
Die von solchen Frauen geborenen Kinder haben keine Ansprüche auf den Status und das Eigentum des Vaters
Diese Kinder sind selbstverständlich unterhaltsberechtigt und auch erbberechtigt.
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#2   Christin   12:54:58 | Freitag, 17. Februar 2006
Gerecht :Friedliche Demonstration ist lobenswert
Jede Religion darf ihre religiösen Werte friedlich verteidigen.
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#1   Adelphopoiesis †   10:04:32 | Freitag, 17. Februar 2006
Hetero-Konkubinat = Homo-Konkubinat
Eheliches Konkubinat
Definition:
Sonderform des Konkubinats: eine erlaubte und sozial akzeptierte sexuelle Beziehung zwischen einem verheirateten Mann und einer oft auch verheirateten Frau bzw. Frauen, mit welcher der Ehemann nicht rechtmäßig verheiratet ist (siehe Ehe). Diese Form des Konkubinats ist nur in Verbindung mit einer bestehenden Ehe möglich, als auf diese aufbauende Institution. Die von solchen Frauen geborenen Kinder haben keine Ansprüche auf den Status und das Eigentum des Vaters: Dies ist eine der wichtigsten Unterscheidungen zwischen dem Konkubinat und der Polygynie.
www.univie.ac.at/…ssar/heirat/bed1.htm
tinyurl.com/7quhf
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