Ein katholischer Pfarrer in Deutschland kam zum Schluß, daß seine Landsleute – offensichtlich auch jene, die keinen Bock auf Gott haben – im Grunde genommen ganz fromme Leute sind.
(kreuz.net, Bensheim) „Küssen ist Beten“ hieß ein ökumenischer Gottesdienst, der am Valentinstag in
der katholischen Pfarrei Sankt Georg in Bensheim stattfand.
Bensheim befindet sich 50 km südlich von
Frankfurt am Main und gehört zum Bistum Mainz.
Der Gottesdienst für Verliebte wurde unter der Leitung
von Pfarrer Thomas Groß mit „Live-Musik“ und Tanz gestaltet. Der Abend lockte schon zum zweiten Mal viele
Besucher in die Kirche.
Nach Angaben der Tageszeitung ‘Darmstädter Echo’ bewiesen dabei die Valentinssänger
des örtlichen Kammerchors mit einfühlsamen Liedern ihr Können.
Der musikalische Höhepunkt wurde –
so das ‘Echo’ – mit dem Lied „Killing me softly“, das am Klavier begleitet wurde, erreicht.
Das Thema
„Liebe“ wurde aber nicht nur musikalisch umgesetzt.
Auch tänzerisch drückten drei in schwarz gekleidete
Pädagogikstudentinnen der Fachhochschule Darmstadt verschiedene Aspekte von Liebe aus.
Filigran sollen
sie sich durch die Kirche bewegt und dabei einen ausdrucksstarken Tanz aufgeführt haben, in dem es um
das Suchen, Finden und auch Verlieren der Liebe ging.
„Erotik, Spiritualität und Lebensfreude gehören
zusammen“, predigte Pfarrer Thomas Groß: Küssen sei Beten, „denn ein echter und wahrhafter Kuß ist
wie ein Gebet.“
Eine evangelische und ein katholischer Bildungsreferent führten diese Leitideen weiter
aus.
Die Gottesdienstbesucher wurden animiert, ihre Gedanken zum Thema Liebe aufzuschreiben.
Zwei „ganz
persönliche Botschaften“ lauteten nach Angaben des ‘Darmstädter Echos’: „Herr schütze meine ganz große
Liebe“ oder „Danke für jeden einzelnen Tag an deiner Seite“.
In der Kirche soll eine ruhige und meditative
Atmosphäre geherrscht haben. Die Besucher ließen sich von den Texten, dem Tanz und den Liedern berühren.
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17 Lesermeinungen
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Ein echter Kuss ist wie…*Schokolade* WEnn Himmel und Erde,Engel und Menschen, Kirche und Welt eins werden
in der Freude der Begebnung und Berührung und füreinander da sind in guten und schlechten Tagen und
Frau wie Mann Zeit finden füreinader!
@ Stimme Da irren Sie sich aber. Bei der Mission soll der Christ das Schaf und nicht der Wolf sein. Eine
„Bekämpfung“ im Sinne einer physischen Auseinandersetzung bringt gar nichts. Deswegen brauchte der Hl.
Bonifatius auch keine Armee.
@ Hrodgar Für Christen mag das gelten. Doch aus Sicht der Heiden, denen das Land gehörte, war das nicht
so. Ja, doch sie haben eben vor Gott nicht die gleichen Rechte. Es handelt sich sogar um gute Taten, die
die Heiden vor Götzendienst bewahren sollen. Wie ist das, wenn ein Heide jetzt eine Kirche abzureißen
fordert, weil sie auf einem alten Kultplatz steht? Fordert er den Abriß eines Heiligtums, was ihm Gott
vergelten wird.
Nun ja Ihre Ansichten in ehren, aber es sind nur Ihre. Für Christen mag das gelten. Doch aus Sicht der
Heiden, denen das Land gehörte, war das nicht so. Wie ist das, wenn ein Heide jetzt eine Kirche abzureißen
fordert, weil sie auf einem alten Kultplatz steht?
@ Hrodgar Wahrheit und Irrtum haben nicht das gleich Recht vor Gott. Wenn – was aber nur ausnahmsweise
der Fall gewesen sein mag – Christentum und Islam ähnliche Vorgangsweise wählten, kann die Vorgangsweise
beim Christentum gerechtfertigt gewesen sein, beim Islam keinesfalls. Gott ist nicht bloß der eine, sondern
auch der dreifaltige.
Immer Interessanter: These: „Es ist ein legitimes Ansinnen, in ein Fremdes Land einzudringen und die dort
herrschende Kultur und Religion zu verdrängen“. So etwas kann Metin Kaplan sein Wirken für den Kalifatsstaat
auch begründen. Haben die Christen nichts gelernt? Wie wäre es gewesen mit : „…was damals als legitimes
Ansinnen verstanden wurde“ So übernehmen Sie diese Denkweise als die Ihre!
@ Hrodegar Vielleicht informieren Sie sich erst über den Hintergrund der Feste bevor Sie Ihre Behauptungen
aufstellen. Mariä Lichtmeß wurde z.B. so wegen der großen Kerzenprozession genannt, die in Rom zu diesem
Anlaß veranstaltet wurde. Wenn ein christl. Fest mit vorherigem heidn. zeitlich zusammenfällt, dann
nur, damit das heidnische leichter verdrängt werden konnte, was ein legitimes Anliegen der kath. Kirche
war.
Wer sonst nichts mehr zu sagen hat Hej Zusammen, wer sonst nichts mehr zu sagen hat, versucht eben auf
jedwede erdenkliche Art, sich Publikum zu verschaffen. So mag es nicht verwundern, daß in einer Tradition
2000jährigen Plagiates die Kirche sich nun den Kuß als Verkündigungsvehikel zu erobern sucht. Vielleicht
kommt auch bald ritueller Sex dazu, und die Kirche wird behaupten, es sei ihr unreigenster Gedanke gewesen.
Bitte, liebe Christenheit, was habt Ihr denn selbst? – Mariä Lichmess? Lichtmeß gab es schon, da war
Maria noch nicht geboren. Ein Heidnisches Fest, bei dem der wiederkehrende Frühling gefeiert wurde. Zu
ehren Balders, unseres lichten Gottes. An diesem Tage konnte man das längerwewrdende Licht messen. – Ostern:
Fehlanzeige: Ostara, heidnische lokal verehrte Göttin Germaniens – Weihnachten? Mithrasfest, also heidnisch.
Symbolik geklaut vom Julfest. – Allerheiligen? siehe samhain…keltisches Ahnenfest – Marienkult im mai?
Symbolik geklaut von Beltaine, keltisches Fruchtbarkeitsfest. Datum: 1ter Mai…welch zufall… Das einzige,
was Ihr selbst habt ist eine nekrophile Verehrung des Scheiterns und des Schmerzes. Und weil sich solches
nicht verkaufen läßt, wird es mit fremden Freudenfesten und -symbolen getarnt. Gruß aus dem Norden:
Hrodgar
Küssen ist beten Pfarrer Groß hat doch absolut recht, auch Küssen kann beten sein, denn alles was in
wahrer Liebe geschieht ist ein Gebet. Wenn wir in die Kirchengeschichte und Liturgiegeschichte zurück
gehen, wird sogar vom „Heiligen Kuss“ gesprochen.
gab es da nicht vor einiger Zeit einen Postenden im Forum der seiner Tochter erklärte, dass sie zwar
kein Priesteramt übernehmen, aber Kinder bekommen könne – na alsdann;
Hintergründig Die Schmuse-Christen haben unerwartet hintergründigen Humor bewiesen. Mit dem Titel „Killing
me Softly“ haben sie ihr Programm formuliert. Sie killen die Kirche auf sanfte Weise. Hut ab vor diesem
sonst so grundsätzlich betroffen tuenden Haufen.
Idee? Naja, so schlecht ist diese Idee doch gar nicht, solange es eben kein beständiges Thema ist und
bleibt! Es sollte und darf nicht immer und regelmäßig so sein, nein, außerdem war es ja auch ein ökumenischer
Gottesdienst, d.h. die Traditionalisten sollten nicht wieder aufkommen mit ihrem ewigen Nörgeln. Es gab
KEINE Eucharistiefeier, kein hl. Brot wurde verunstaltet, etc!
Toll! Bin begeistert. Der Gedanke, das Weibchen in der Kirche fest abzuschmusen, vielleicht als Bestandtteil
einer neuen katholischen Liturgie, ist bestechend. Erinnert mich auch an alte sinnliche Kulte in der Römerzeit.
Balztanz bis Paarung: gehört unbedingt in unsere Kirchen. Wir haben 2000 Jahre lang etwas versäumt –
deshalb sterben wir wahrscheinlich jetzt auch aus. Weiter so, Genossen und Genossinnen der proletarischen
Revolution! Vorwärts in den Fortschritt, nieder mit den Spießern und Faschisten.