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Aktuelle Zahlen aus dem Vatikan + Das kleine Detail + Gemeinsames Ostern + Rose des Propheten + Eine gute Krankheit
Aktuelle Zahlen aus dem Vatikan

Vatikan. Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano hat gestern das ‘Päpstliche Jahrbuch 2006’ vorgestellt. Dies berichte ‘Radio Vatikan’. In ihm sind alle aktuellen Daten der Weltkirche zu finden. Seit 2005 wurden weltweit 170 neue Bischöfe ernannt sowie 15 neue Bischofssitze, ein Metropolitan-Sitz und eine Apostolische Administratur errichtet. Die Zahl der Katholiken nahm im Zeitraum von 2003 bis 2004 leicht zu. Derzeit leben weltweit rund 1,1 Milliarden Katholiken. Relativ zur Weltbevölkerung betrachtet, nahm die Zahl der Katholiken jedoch leicht ab.

Das kleine Detail

Italien. Vor zehn Tagen schickte der Apostolische Nuntius in Italien den Bischöfen des Landes einen Brief. Darin ging es um die Nachfolge von Kardinalvikar Camillo Ruini als Präsident der Bischofskonferenz. Der Nuntius teilte mit, daß der Papst die Bischöfe vor der Ernennung eines neuen Präsidenten konsultieren will. Am 13. Februar wurde der Inhalt des Briefes in der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ publiziert. Das Detail: Das Schreiben des Nuntius war streng vertraulich und dem päpstlichen Geheimnis unterworfen.

Gemeinsames Ostern

Brasilien. Walter Kardinal Kasper hat ein gemeinsames Osterfest aller Christen gefordert. Die gegenseitige Anerkennung der Taufe und ein einheitlicher Ostertermin gehörten zu den wichtigsten Themen der ökumenischen Bewegung. Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates äußerte sich anläßlich der Vollversammlung des Weltkirchenrates, der von Montag bis Freitag im Brasilianischen Porto Alegre tagte.

Rose des Propheten

Dänemark. Die im Iran an sich sehr gefragten und beliebten dänischen Butterkekse werden seit neuestem von Händlern umgetauft und als „Rosen des Propheten Mohammed“ angeboten. Damit will man Umsatzeinbußen wegen des Islam-Boykotts gegen alle dänische Waren in Grenzen halten.

Eine gute Krankheit

„Deutschland, du wirst jetzt mit der Vogelgrippe medial zugeballert. Denn diese Tierkrankheit und die sich daraus möglicherweise entwickelnde Pandemie sind ‘political correct’. Der Erreger kommt aus dem Osten, übertragen tun ihn die Himmelsbewohner und uns trifft keine Schuld. Anders steht es um eine Pandemie, die seit Jahrzehnten grassiert: Der Erreger heißt HIV und die Krankheit kurz Aids. Bei dieser Pandemie gibt es ein kleines Problem, das eine Berichterstattung ähnlich wie über H5N1 in weiten Teilen ‘political uncorrect’ machen würde. Denn man holt sich diese Seuche durch häufig wechselnden Geschlechtsverkehr, homosexuelle Praktiken oder im Drogenmilieu.“

Der Chefredakteur der katholischen Zeitung ‘Tagespost’, Guido Horst, in einem Kommentar vom 16. Februar
      
6 Lesermeinungen
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#6   Jörg Guttenberger, Köln   01:43:34 | Samstag, 25. Februar 2006
Ostertermin
Außer dem 14.Niesan gibt es keinen aus der hl. Schrift begründbaren Ostertermin! Das ergibt sich schon alleine aus den unterschiedlichen Kalendern (julianisch und gregorianisch).
Der vom Westen in Übereinstimmung mit der allgemein anerkannten staatsrechtlichen Regelung benutzte gregorianische Kalender mit dem dazu gehörigen Ostertermin ist ausschließlich naturwissenschaftlich begründet, die römische Tradition schließt sich also den naturwissenschaftlichen Argumentn an!
Daß die Terminierung von Ostern keine Glaubensaussage beinhaltet, ist von Rom insoweit offiziell anerkannt, als die in Griechenland lebenden römischen Katholiken Ostern zum griechisch orthodoxen Termin gemeinsam mit der dortigen orthodoxen Kirche feiern dürfen – eine noble Ökumenische Geste!
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#5   Brandenburgis   14:22:54 | Sonntag, 19. Februar 2006
@ttoni
Es gibt sehr wohl einen gemeinsamen Termin, es ist der römische. Gemeinsam ist er deshalb, weil er richtig ist und der kirchlichen Lehre enrspricht. Ein falscher Termin kann kein gemeinsamer Termin sein. Was die „orthodoxen“ meist mit jüdischer Rückendeckung, im hl. Lande treiben ist völlig gleichgültig, es ist total egal.
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#4   ttoni   13:25:11 | Sonntag, 19. Februar 2006
gemeinsamer Termin?
natürlich gibt es noch keinen gemeinsamen Ostertermin. im Heiligen Land, in dem der Terminunterschied noch ein größeres Ärgernis ist, wurde ein Gemeinsames angefragt: Ostern nach dem orthodoxen Termin, Weihnachten gemeinsam nach dem gregorianischen Kalender. Die orthodoxen Kirchen lehnten ab. Gemeinsam gefeiert wird in manch kleinen Gemeinden, in denen unierte und lateinische Katholiken wie auch orthodoxe Christen leben. Nun, für Nichtchristen wirkt diese Kalenderuneinigkeit natürlich sehr nicht einladend.
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#3   Brandenburgis   12:57:54 | Sonntag, 19. Februar 2006
Ostertermin
Es gibt einen gemeinsamen Ostertermin: Derjenige des römischen Bischofs. Der orthodoxe, auf den der notorische Irrlehrer Kasper anspielt, entspricht nicht der krichlichen Lehre. Es ist ein absoluter Skandal, daß der herterodoxe und lügenhafte Kasper überhaupt nochnirgend etwas sagen darf. Nun ja, er wird auch vom gegenwärtiger Papst gedeckt bei seinen Lügereien und Spinnereinen.
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#2   Romulus   09:37:03 | Sonntag, 19. Februar 2006
Ostertermin
Selbstverständlich kann das natürlich nur der Termin der lateinischen Christen sein! Denn so weise wie dieser berechnet wird, wo sozusagen die ganze Schöpfung mithineingenommen ist in Tod und Auferstehung Jesu, da kommt kein 14. Nissan und fehlerhafter julianischer Kalender mit. Punkt aus!
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#1   Sirilo   08:55:16 | Sonntag, 19. Februar 2006
Danish Pastries…
Das bisher im Iran als „Danish Pastries“ bezeichnete Gebäck war keineswegs ein Import aus Dänemark, sondern wurde von iranischen Bäckern im Land hergestellt. Die Umbenennung in „Rosen des Profeten“ erinnert daran, wie in den USA während des letzten Golfkriegs die als „French Fries“ produzierten Pommes Frites in „Freedom Fries“ umbenannt wurden.
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