Modernismus
Der Pfarrer mit den leuchtenden Schuhen
Pfarrer Thomas Groß ist einer der Vorzeigepfarrer im Bistum Mainz und langjähriger Dekan. In seiner Pfarrei fehlt es ihm nicht an Ideen.
(kreuz.net, Mainz) Der Chef sei „dynamisch, voller Energie und Ideen“ – heißt es auf der Webseite der Pfarrei St. Georg in Bensheim über den dortigen Pfarrer Thomas Groß.

Bensheim befindet sich 50 km südlich von Frankfurt am Main und gehört zum Bistum Mainz.

Pfarrer Groß habe Visionen, die „unsere Gemeinde braucht“. Als der Priester im Sommer 2004 nach „St. Schorsch“ gekommen sei, hätten viele nicht schlecht gestaunt: ein Pfarrer, der Jeans und leuchtende Schuhe trägt, Marathon läuft und Sportwagen fährt – und an Weihnachten eine „Happy Birthday Jesus“-Party feiert.

Seitdem wehe in den heiligen Hallen der Parochia Catholica ad St. Georgium ein frischer Wind. Das weitere könne man in der Apostelgeschichte 2,1-13 nachlesen.

Am 4. Februar wurde in der Pfarrei Bensheim eine deutschlandweit einmalige „Gemeindekonferenz“ mit 210 christlichen und nichtchristlichen Teilnehmern veranstaltet. 15 Prozent der Teilnehmenden waren jünger als 31 Jahre.

Dazu wurden die Bänke aus der Kirche entfernt und zwanzig runde Tische eingeräumt. Ziel der Konferenz: die Diskussion und Entwicklung einer Vision wie die Pfarrei aussehen müsse, damit sie für alle attraktiv sei.

Außerdem stellte man sich der Frage, wie die Pfarrei Bensheim „wärmendes Licht verbreiten und Lebenskraft verleihen“ und wie sie die gesellschaftlichen Veränderungen meistern könne.

„Sie bestimmen und entscheiden an diesem Tag, wie Sie sich das Gemeindeleben im 21. Jahrhundert vorstellen“, hieß es in einer Einladung.

Die Entfernung der Bänke hatte nach Pfarrer Groß auch noch einen anderen Vorteil: „Wir können endlich mal den Boden von Grund auf reinigen.“

Die „Gemeindekonferenz“ wurde von Mitarbeitern des ‘Instituts für Organisationskommunikation’ – ebenfalls in Bensheim – professionell begleitet. Es arbeitete gratis, weil das Projekt mit firmeninternen Studien verbunden war.

Dreißig Moderatoren betreuten die Teilnehmer.

Während der Konferenz kamen computer-gestütze Diskussionsforen mit Meinungsbildern, die auf Leinwänden sichtbar gemacht wurden, zum Einsatz.

Um Ideen unmittelbar in die Diskussion einzuspeisen, wurde auch die sogenannte TED-Abfrage eingesetzt.

Bei der TED-Abfrage erhält jeder Teilnehmer ein besonderes Gerät über das er seine Meinung kundtun kann. Es kann in Sekundenschnelle abgefragt werden, wie ein Vorschlag aus der großen Runde beim Publikum ankommt.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Elendester Sünder   13:52:59 | Dienstag, 21. Februar 2006
Es gibt nur christgläubig und christungläubig
Es gibt nur christgläubig oder christungläubig
Der Kapitalismus, der durch die Monopolisierung und Arbeitsteilung ein Heer von Proletariern entstehen ließ, ist ebenso teuflisch wie der Sozialismus, der dieses Heer gegen die Kapitalisten aufwiegelt.
Divide et impera! So hacken wir gegenseitig auf uns herum und der Teufel hat leichtes Spiel.
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#41   Sozialkatholisch   08:38:39 | Dienstag, 21. Februar 2006
@Richard
Der gottlose Kapitalismus, oder schlimmer der Christus entgegengesetzte Kapitalismus hat auch viel Gutes. Er marschiert natürlich nicht in den Abgrund, man wird klammheimlich hineingedrückt. Wenn sie eine einseitige Schiene fahren möchten, bitteschön. Ich versuche mich an das Pauluswort zu halten: Prüfet alles und das Gute behaltet.
Außerdem bin ich überzeug, das die Welt ohne unsoziale Manager (ihrer Meinung nach verkappte Marxisten), die eine große Religiösität im anbeten des Euro entwickelt haben, besser aussehen würde.
Aber um zum Thema zurückzukommen, ich finde die Sutane neben dem Ordensgewand (besonders der Franziskanerkutte) als beste Priesterkleidung weil sie schlicht, demütig und gottbezogen ist
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#40   katakombus   08:22:00 | Dienstag, 21. Februar 2006
Noch ein Wort zur Kleidung:
Natürlich kann man nicht sagen, daß nur diejenigen Priester gut sind, die geistlich gekleidet sind. Dennoch kann ich nicht behaupten, diese Kleidung sei nicht nötig. Es ist nun einmal die Standeskleidung und das Erkennungszeichen eines Priesters. Und das ist wunderbar und gut so! Es geht ja hier auch nicht um Kleidungsfragen, sondern um eine ganze Haltung. In geistlicher Kleidung ist ein Priester immer richtig gekleidet. Er muß nciht überlegen, was paßt. Und das Argument, nicht auffallen zu wollen, ist geradezu lächerlich. Was sollen denn Minderbemittelte sagen, wenn so ein Modezar wie Groß in Designerjeans, Dressman-Turnschuhen und Sportwagen zu einem Hausbesuch kommt! – Beschämend. Im Übrigen wirkt das auch auf Jugendliche total lächerlich. Ein postpubertierender, ewig junger Kaplan-boy, der einen auf Hip macht und sich so gibt, provoziert zudem Fragen an seine Außenwirkung, die im Zeitalter einer auch offen gelebten Homosexualität von hoher Brisanz sind! Wenn das die Vorzeigepriester des Bistums Mainz sind, die so in ihren Kirchen wirtschaften, kann man immer mehr verstehen, warum leider so viele Menschen sich zur Piusbruderschaft und anderen Vereinigungen orientieren. Sie werden dort hingetrieben – und wegen der vermeintlichen Offenheit des liberalen Kardinals Lehmann!
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#39   richard   08:16:09 | Dienstag, 21. Februar 2006
@ Sozialkatholisch:
„Internationale enthält viel Gutes“ – aber nein, tatsächlich???
Auch Adolfs SA sang viele Lieder, in denen „viel Gutes“ enthalten war. Nur kommt heute niemand mehr auf den Gedanken, über das enthaltene „viel Gute“ dabei den Hintergrund und Geschehene auszuklammern.
„Rot scheint die Sonne…“. Na denn…vorwärts in den Abgrund, Genossen.
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#38   Sozialkatholisch   07:28:13 | Dienstag, 21. Februar 2006
Morgen Methusalix
Wenn sie von Gott nicht errettet werden tun sie mir leid, wenn sie sich selber erlösen wollen werden sie feststellen, das das nicht so richtig funktioniert. „Knecht“ Christie genannt zu werden ist keine Schmach, sondern eine Ehre. Wenn sie alle Ausbeuter und Kapitalisten vertrieben haben und Gott ausgeklammert ist scheint die Sonne mit Sicherheit nicht ohne Unterlass.
Die Internationale enthält viel gutes aber mit solch schweren Irrtum gespickt ist sie gefährlich.
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#37   Sulpicius   01:40:37 | Dienstag, 21. Februar 2006
Zweifel
Die Gemeinden – das Volk Gottes – hat doch gute Ideen und ist geistbegabt – vom Hl. Geist erfüllt!
Das wage ich zu bezweifeln…
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#36   methusalix †   01:15:23 | Dienstag, 21. Februar 2006
Gut gemacht Sünder!
warum nicht gleich so?
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#35   sedia   23:57:28 | Montag, 20. Februar 2006
Was soll das ganze?
Man fragt sich wirklich wie weit das im Bistum Mainz noch gehen soll. Kardinal Lehmann richtet immer wieder gerne Blendfassaden auf hinter denen der geistliche Verfall voranschreitet. Wenn solche Priester als „geistlicher“ Rat betitelt werden, was ja ein bischöflicher Ehrentitel ist, dann weiß man in der Tat, wie man im Bistum des Kardinals Lehmann gestrickt sein muß, um Karriere zu machen! Mich würden sehr die Priester interessieren, die nicht „vorzeigefähig“ sind! Vermutlich sind das diejenigen, in deren Pfarreien noch stille Anbetung möglich ist und der heilige Raum nicht solchermaßen entweiht wird. Die sicher von der Bistumsleitung als geduldete „inkommunikativ-“ und „konservativ-“ Quote ihr Dasein fristen müssen. Eine Stunde Gebet vor dem Allerheiligsten und eine Bitte an den Heiligen Geist um die richtige Führung der Kirche und der Gemeinde ist mehr wert als zeit-geistliche Debattierzierkel mit High-Tech-Unterstützung. Solange aber das Regime Lehmann noch an der Macht ist, werden solche Bestrebungen vermutlich fortdauern. Das also ist das deutsche Vorzeigebistum Mainz! Skandale über Skandale! Wenn man keine geistlichen Ideen mehr hat, muß die oberflächliche Medienkultur Gott ersetzen und den „wunderhübschen“ Gentleman und Gemeindestruktur-Verbesserer Groß an seine Stelle heben!!! Da hat er ja mit dem „bescheidenen“ Herrn mit Kardinalshut etwas gemein. Laßt uns moderieren und modellieren solange es zu spät ist, denn morgen werden wir vergessen sein – Gottseidank!!!
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#34   Gotthard   23:41:06 | Montag, 20. Februar 2006
Pfarrkonferenz
Warum halten nicht viel mehr Pfarreien solche Konferenzen ab? Die Gemeinden – das Volk Gottes – hat doch gute Ideen und ist geistbegabt – vom Hl. Geist erfüllt!
Christliche Kirchen haben immer schon viele unterschiedliche Zwecke gehabt! In meiner Kindheit auch als Unterrichtsraum in der Christenlehre… als Konzertsaal immer schon …und und und.
„Für wen halten die Menschen den Menschensohn?“ …diese Frage Jesu will auch heute beantwortet werden … von den Menschen in den Pfarreien. Die Antwort muss gemeinsam gefunden werden … und nicht vorgepredigt werden.
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#33   Elendester Sünder   22:43:04 | Montag, 20. Februar 2006
Die übrigen Strophen der ‘Internationale’
Es rettet uns kein höh’res Wesen
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun.
Uns aus dem Elend zu erlosen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns Knechte,
duldet die Schmach länger nicht!
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste Partei’n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muß unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben
und der mächtigen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn’ ohn’ Unterlaß!
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#32   clemens   20:01:03 | Montag, 20. Februar 2006
@Sirilo
Warum trägt eigentlich der Klerus eine Standeskleidung in der Farbe des Todes?
Meinen Sie, diese Farbe stünde eher dem modernen Mediziner an?
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#31   Elendester Sünder   13:44:38 | Montag, 20. Februar 2006
Männer in Schwarz
Lieber Sirilo, als Johnny Cash – Möge er in Frieden ruhen! – gefragt wurde, warum er immer in Schwarz gekleidet ist, gab er sinngemäß zur Antwort: „Solange es Ungerechtigkeit in der Welt gibt, trage ich Schwarz.“
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#30   Benedikt   12:53:53 | Montag, 20. Februar 2006
Vorteil
Die Entfernung der Bänke hatte nach Pfarrer Groß auch noch einen anderen Vorteil: „Wir können endlich mal den Boden von Grund auf reinigen.“
Scheint mir DER EINZIGE Vorteil zu sein…
@ centraldream
Die Zeit der priesterlichen Selbstherrlichekit und Entrücktheit ist endgültig vorbei
Ja richtig. Ein Sportwagen ist da genau das richtige…
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#29   virOblationis   10:26:20 | Montag, 20. Februar 2006
Vergänglichkeit
Was sollte die Erscheinung des Priesters als wandelndes Memento mori übertreffen? – Das Leben ungezählter Menschen, auch einiger Heiliger, wurde durch das Innewerden der eigenen Vergänglichkeit erst auf Gott ausgerichtet.
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#28   Sirilo   09:47:30 | Montag, 20. Februar 2006
Nochmals…
Warum trägt eigentlich der Klerus eine Standeskleidung in der Farbe des Todes?
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#27   virOblationis   08:06:13 | Montag, 20. Februar 2006
Äußeres und Inneres
Nun, wenn man kein Priester sein will, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie der überlieferte Glaube ihn kennt, dann möchte man als ein solcher natürlich auch nicht erscheinen, sondern kommt daher wie irgendein Laie – in diesem Falle wie ein Laie mit verheerendem Geschmack.
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#26   richard   07:50:08 | Montag, 20. Februar 2006
„Verdammte dieser Erde“
wachten ab 1917 ganz kurz auf, um dann bei Minus 40 Grad im Paradies aller Werktätigen (fälschlich: Gulag) für immer einzuschlafen! Es wird noch gestritten: waren es 30 oder 100 Millionen, die mit diesem Kampflied auf den Lippen entschliefen? Nur der Vollständigkeit wegen: Stalins „rechte Hand“ für die sowjetische Forstwirtschaft, K.I. Albrecht, schildert meinen Einleitungssatz im 650seitigen Buch „Der verratene Sozialismus“.
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#25   Sulpicius   03:13:41 | Montag, 20. Februar 2006
Na ja,…
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger, Heer der Sklaven usw.
das haben ja die Richtigen gesungen…
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#24   centraldream   02:59:57 | Montag, 20. Februar 2006
War ja sowas von klar
War ja wirklich nur eine Frage der Zeit, bis sich kreuz.net über diesen Pfarrer hermacht. Die Zeit der priesterlichen Selbstherrlichekit und Entrücktheit ist endgültig vorbei!
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#23   methusalix †   00:43:26 | Montag, 20. Februar 2006
Nur der Vollständigkeit halber,
das, was der Sünder verschwiegen hat, als er nur den Refrain des Liedes zitierte, hier die erste Strophe der Internationalen:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger,
alles zu werden, störmt zuhauf.
Völker hört die Signale,…
Text: Emil Luckhardt
Musik: Pierre Chrétien Degeyter
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#22   Elendester Sünder   23:37:18 | Sonntag, 19. Februar 2006
Die Internationale
Richtig, Herr Pfarrer.
Wie erreichen wir denn heute die Kids? Mit Kreuz, Hölle und antiquierten Moralvorstellungen, die keiner leben kann? Längst abgetan.
Wir müssen die Vorzüge unseres Glaubens auf eine breitere Basis stellen. Seid nett zueinander! Das muß in den Vordergrund gestellt werden. Die soziologischen Erkenntnisse können uns wertvolle Denkanstöße liefern, wenn wir nur wollen. Dazu gehört freilich Mut. Das können wir nur gemeinsam erreichen. Ja warum denn nicht ruhig einmal einen Sketch in die Liturgie einbauen? Überholte Denkstrukturen müssen überwunden werden. Fundamentalisten und Ewiggestrige wird es immer geben, aber wir müssen unseren Beitrag dafür leisten, daß die, die dem Glauben heute mit Recht fernstehen wieder in die Kirchen gelockt werden. Fehler müssen eingestanden und für jedermann und -frau sichtbar korrigiert werden.
Volker, hort die Signale!
Auf, zum letzten Gefecht!
Die Internationale
Erkämpft das Menschenrecht!
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#21   Sulpicius   23:13:57 | Sonntag, 19. Februar 2006
Hmmm,…
dieser Mann hat einfach einen selbstverliebten Selbstdarstellungsdrang (wie unschwer auch Schuhe und Wagen verraten). Paßt nicht gut zum geistlichen Amt.
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#20   Gotthard   23:11:00 | Sonntag, 19. Februar 2006
Apostelgeschichte
wie die Pfarrei aussehen müsse, damit sie für alle attraktiv sei.“
wie denn anders? EIne Pfarrei, die nicht mehr missionarisch ist – bzw sich als missionarisch ansieht kann dicht machen…
Die urgemeinde war nach dem zeugnis der apostelgeschichte deshalb so attraktiv für die menschen, weil sie sahen, wie sie einander liebten…
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#19   Elendester Sünder   22:56:32 | Sonntag, 19. Februar 2006
Die Zeichen der Zeit
„Ziel der Konferenz: die Diskussion und Entwicklung einer Vision wie die Pfarrei aussehen müsse, damit sie für alle attraktiv sei.“
Man kann heutzutage den Menschen die Erlösungstat Christi nur noch schwer verständlich machen, deshalb sollte man sie klugerweise einfach ausklammern. Der Glauben kann einem helfen, den Alltag zu bewältigen, aber man darf nicht mehr auf festen Glaubenssätzen beharren. Das verträgt man heute nicht mehr. Das ist finsteres Mittelalter.
Ich empfehle das Integrieren der Chippendales in die Liturgie oder 50 Taler Begrüßungsgeld für jeden Kirchenbesuch.
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#18   Gotthard   22:48:55 | Sonntag, 19. Februar 2006
@maja
nimm es nicht soooooo genau. Die Redaktion hier nimmt es auch nie genau.
Nicht Nachrichten sind hier das Interessse … sondern eigentlich immer der (angebliche) Skandal.
Und manchmal wird so berichtet – ohne Skandal, dass prompt User den Skandal zwischen den Zeilen sofort entdecken.
DAS ist ein tolles Spiel.
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#17   nachtlaterne71   22:38:59 | Sonntag, 19. Februar 2006
und nun der 2. Teil MAJA
(Fortsetzung): Welcher Pfarrer würde nicht, wenn die Bänke schonmal aus der Kirche sind, den Boden grundlegend sanieren. Das finde ich nur praktisch gedacht – und man muß die Kirche deswegen nicht nochmals schließen.
Sicherlich wäre aber das Pfarrheim der angemessenere Ort gewesen – aber ich denke mal mit 250 war es einfach zu klein – und nicht überall gibt es eine mietbare Stadthalle – zumal man bei solchen Angelegenheiten nie weiß, wieviele kommen.
Was mich stutzig macht: Im Artikel steht: „eine deutschlandweit einmalige Gemeindekonfferenz“. Also: an meiner alten Stelle gab es alle 2 Jahre eine Pfarrkonferenz – und es kamen immer zwischen 100 oder 200 Personen (man kann eine Nachricht auch zur Nachricht machen…).
Euer Maja – Soweit erstmal mein Rundumschlag für heute.
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#16   Elendester Sünder   22:33:49 | Sonntag, 19. Februar 2006
Schwindende Achtung vor dem Priesterstand
Und mir gegenüber beklagte sich einmal ein solcher Pfarrer, daß man ihm keine Achtung entgegenbringen würde.
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#15   clemens   22:23:10 | Sonntag, 19. Februar 2006
Priesterkleidung
Ein Polizist trägt Uniform, ebenso ein Bahnschaffner;sogar ein Zimmermann, ein Arzt und ein Koch sind an ihrer Kleidung zu erkennen.
Nur moderne Priester sieht unbedingt aus wie „Jedermann“.
Und wenn mir auf der Straße plötzlich was passiert und mich der Tod ereilt, dann wird kein Priester zu finden sein, weil man ihn nicht erkennt oder weil Montag ist und er gerade frei hat!
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#14   nachtlaterne71   22:17:25 | Sonntag, 19. Februar 2006
finde ich gut
Zunächste einmal finde ich es gut, daß das Volk Gottes gefragt wird, wie es in der Pfarrei seinen Glauben leben will. Der Pfarrer steht durch den Auftrag seines Bischofs im Dienst an seiner Kirchengemeinde und nimmt seinen Dienst sehr engagiert wahr. Auch, daß Nichtchristen zur Pfarrversammlung eingeladen sind ist nicht von vorneherein zu verurteilen – denn nur sie können aus ihrer Sicht einem das Wissen vermitteln, wie man missionarisch Kirche sein kann und Nichtglaubende ansprechen kann.
Ob es kirchenpolitisch (und überhaupt) klug ist, einen Sportwagen (Fiat sportive? Porsche?)zu fahren mag dahingestellt sein. Ich bin selbst Priester in einem SSB und könnte das aus Solidarität mit den Ärmeren nicht. Generell auf die Priesterbesoldung zu schimpfen ist aber nicht angemessen. Als Weltpriester haben Sie den evgl. Rat der Armut nicht versprochen (und könnten dies auch nicht) in ihrem Dienst (Mobilität, Residenzpflicht, mobile Erreichbarkeit)…
Mehr in meinem 2. Artikel (zuviele Zeichen)
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#13   Gotthard   21:34:47 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Avila
Ich erwarte von einem katholischen Priester ein würdevolles Auftreten, in Person und Kleidung
kannst Du mal diese Würde im Auftreten beschreiben?
da er in persona christi auftritt
nur bei der Feier der Eucharistie und der Spendung der Sakramente.
nicht in Feiern von Parties
darf ein Priester zu keinem Fest gehen?
Das ist ein Mann, der sich feiert und sich selbst darstellt, aber nicht Gott!
diese Aussage ist ein Wander-spruch… inhaltsleer und ohne Belang im Blick auf konkrete Menschen, die du nicht kennst.
Ansonsten finde ich die Idee mit dieser „Pfarrei-Synode“ sehr gut!
„Was würde Jesus in unserer Situation und in unserem Ort tun?“ Diese Frage sollte sich jede Pfarrei immer wieder mal stellen … und sie kann bestimmt nicht vom Pfarrer allein beantwortet werden.
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#12   Sirilo   21:31:41 | Sonntag, 19. Februar 2006
Schwarzer Anzug…
Warum erwartet man eigentlich von einem Priester, daß er immer in einem Anzug in der Farbe des Todes herumläuft?
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#11   MariaGoretti   21:03:44 | Sonntag, 19. Februar 2006
„Pfarrer“ in jeans und Sportwagen, nein!
Ich erwarte von einem katholischen Priester ein würdevolles Auftreten, in Person und Kleidung, da er in persona christi auftritt, in Priesterkleidung mit römsichem Kragen und in würdevoller Feier der hl.Messe und nicht in Feiern von Parties, wodurch auch ein Kirchenraum entehrt wird.
Das ist ein Mann, der sich feiert und sich selbst darstellt, aber nicht Gott!
Aber die Darstellung und dass er im Bistum Mainz beliebt ist, das passt zum Bischof von Mainz! Was wohl unser HERR UND MEISTER dazu sagen wird?
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#10   Gotthard   20:50:25 | Sonntag, 19. Februar 2006
Ästhetik
Weil ich von einem kath. Priester ein Mindestmaß an Stil und Ästhetik erwarte.
stimmt, ein teurer schwarzer Anzug kommt da schon besser…
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#9   Chris   20:20:07 | Sonntag, 19. Februar 2006
Sportwagen
Vor 7 Jahren habe ich mal über das Gehalt eines Pfarrers gesprochen. Eigentlich für einen redlichen Christen gar nicht aufbrauchbar. Da sagte ich noch zu meinem Nachbarn, man kann sich ja viel kaufen als Pfarrer, aber auf einen Sportwagen sollte man grundsätzlich verzichten, weil ein Luxusobjekt mit der Berufung nicht vereinbar ist. Wer das nicht erkennt, hat das Christ sein verpennt.
www.desiderat.org
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#8   ttoni   20:15:11 | Sonntag, 19. Februar 2006
Jeans …
ich denke, Jeans sind in Ordnung (als Zeichen der Einfachheit); beim Sportwagen frage ich mich auch, ob das sein muß …
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#7   Sulpicius   20:08:52 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Gotthard
Weil ich von einem kath. Priester ein Mindestmaß an Stil und Ästhetik erwarte. Hat auch etwas mit Offenbarung zu tun.
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#6   Bernieboy   19:29:48 | Sonntag, 19. Februar 2006
Antwort
Passen nicht zu einem Priester.
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#5   Gotthard   19:17:22 | Sonntag, 19. Februar 2006
Jeans
Warum sollte ein Priester keine Jeans tragen?
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#4   Rituale Romanum   18:42:18 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Bernieboy
Du hast recht, eigentlich ist es nicht in Ordnung. Nur vergiß eines nicht, daß genau diese Gestalten wie der Jeans-Pfarrer und sein Faschings-Kardinal-Chef diese Ordnung zerstört haben und sie Tag für Tag weiter zerstören.
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#3   Bernieboy   18:21:54 | Sonntag, 19. Februar 2006
@Rituale Romanum
Ich finde es nicht in Ordnung,so über Priester und Bischöfe zu reden!Du bist doch auch katholisch!
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#2   Rituale Romanum   18:20:52 | Sonntag, 19. Februar 2006
Wie der Herr, so’s Gescherr
Hochwürden Groß scheinen genauso verkommen wie sein oberster Dienstherr, der verfettete Faschings-Kardinal Lehmann. Wie bereits die heilige Anna Katharina Emmerick sagte: Die meisten Priester kommen in die Hölle!
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#1   Bernieboy   17:55:05 | Sonntag, 19. Februar 2006
Kleidung
Ein Pfarrer sollte keine Jeans und leuchtenden Schuhe tragen und keinen Sportwagen fahren.
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