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Papst bittet um Gebet + Schwester Lucia ist heimgekehrt + Ein Kardinal legte sich quer + Weltweites Verbot + Homo-Bischof mit Alkoholproblemen
Papst bittet um Gebet

Vatikan. Benedikt XVI. erinnerte beim gestrigen Engel des Herrn an die mehr als 3000 Opfer der Naturkatastrophe auf den Philippinen. Er bekundete den Angehörigen sein Beleid und bat die Gläubigen um Gebet für die Seelen der Verstorbenen, für ihre Familien und für alle vom Erdrutsch Betroffenen.

Schwester Lucia ist heimgekehrt

Portugal. Zehntausende Gläubige wohnten am gestrigen Sonntag der Übeführung des Sarges der letzten Seherin von Fatima, Schwester Lucia dos Santos, nach Fatima bei. Die vor einem Jahr verstorbene Karmelitin war bisher auf dem Klosterfriedhof im nordportugiesischen Coimbra begraben. Jetzt liegt sie in der Kathedrale von Fatima, wo ihr bereits seit Jahren eine Grabesstätte bereitet worden war. Auch die sterblichen Überreste der beiden anderen Seherkinder, Francisco und Jacinta Marto, die im Jahr 2000 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurden, sind in der Basilika aufbewahrt.

Ein Kardinal legte sich quer

Vatikan. Der US-Nachrichtendienst ‘CWNews’ veröffentlichte neue Gerüchte über das jüngste Treffen von Papst Benedikt XVI. mit rund dreißig Vorsitzenden der vatikanischen Dikasterien. Dabei soll der Präfekt der Liturgiekongregation, Francis Kardinal Arinze, gefordert haben, daß die Lefebvristen für eine Aussöhnung mit dem Vatikan die Gültigkeit des Zweiten Vatikanums und der reformierten Liturgie anerkennen müßten. Von den Priestern der Piusbruderschaft solle erwartet werden – so angeblich Kardinal Arinze –, daß sie auch an der Neuen Messe teilnehmen.

Weltweites Verbot

Ägypten. Der Großscheich der Al-Azhar-Universität in Kairo fordert zur Lösung des Karikaturstreits ein weltweites Verbot der Beleidigung religiöser Gefühle. Die führenden Vertreter der Weltreligionen – wie er selber oder Papst Benedikt XVI. – sollten gemeinsam einen Text verfassen, um ein entsprechendes Verbot zu formulieren. Dies erklärte der Großscheich bei einem Treffen mit dem dänischen lutherischen Landesbischof Karsten Nissen. Die Al-Azhar-Universität in Kairo ist die höchste Autorität des sunnitischen Islams.

Homo-Bischof mit Alkoholproblemen

USA. Der US-anglikanische Bischof von New Hampshire, Gene Robinson, befindet sich seit Anfang Februar in einer Trinkerheilanstalt. Dies teilte Robinson – ein öffentlich praktizierender Homosexueller – seiner Herde in einem Brief mit. Er werde bis Ende des Monats in der Anstalt verbleiben, um seine jahrelange und immer weiter fortschreitende Abhängigkeit vom Alkohol zu besiegen.
      
9 Lesermeinungen
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#9   ottaviani   17:50:37 | Montag, 20. Februar 2006
QuerlegungII
solche versammlungen haben ja rein beratenden charakter also bin ich sicher der hl. vater wird die Meinung Kard. Arinzes zur Kenntnis nehmen und seine Entscheidungen treffen die S,Em dann anehmen wird
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#8   Giovanni   16:33:30 | Montag, 20. Februar 2006
Apropos Gebet
Wer die „Ganzhingabe an Jesus durch Maria“ nach dem Beispiel des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort machen möchte, sei daran erinnert, heute würde die 33-tägige Vorbereitunszeit beginnen. – Auch betrachte ich es als eine schöne Fügung des Himmels, daß heute am 20. Febr. im kath. Gedenkkalender die beiden seligen Seherkinder von Fatima zu finden sind. Auch von daher kann man sich nach meinem Empfinden durchaus inspirieren lassen.
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#7   Brad   16:18:43 | Montag, 20. Februar 2006
Arinze
Kardinal Arinze hat Recht. Nun bin ich wirklich kein Gegner der „alten“ Liturgie. Doch gibt es viele Riten, die die Heiligste Eucharistie feiern. Ich bin im „neuen“ Ritus aufgewachsen und behaupte mal von mir, dass ich dort meine Liebe zu Christus und der Gottesmutter gefunden habe.
Zur Pius-Bruderschaft fällt mir etwas auf. Sie fordert immer wieder Gehorsam gegenüber Christus und seiner Kirche. Selbst diesen Gehorsam zu leisten ist sie aber nicht bereit. Sie hat sich von Papst und Kirche getrennt, weil sie meint, nur in ihrem Ritus ist Gott zu finden. Mir gefällt auch nicht Alles, was in der Lateinischen Kirche läuft und ich wünsche mir manches beherztere Zeugnis.
Und noch eine Bemerkung zum anglikanischen Bischof: Die Gottesmutter möge ihm Heilung schenken.
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#6   Gotthard   13:38:31 | Montag, 20. Februar 2006
Querlegen
Was heißt denn, ein Kardinal legt sich quer? Wenn solche Versammlungen einen Sinn haben sollen, dann doch nur, wenn offen und frei die Ansichten geäußert werden können.
Ein Papst, der nur Ja-Sager um sich hätte, wäre doch ein armer Mann.
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#5   FioreGraz   13:17:56 | Montag, 20. Februar 2006
Ausöhnung
ohne zweites Vatikanuum gibts nicht. Was soll der Blödsinn gibts dann etwa in der katholischen Kirche eine Hochkirche die katholischer ist als alle anderen und sich nicht mehr an Konzilien halten müssen. Das sind ja scho protestantische Zustände. Arizne hat recht wen er sich querstellt, wegen ein paar Querulanten die Kirche verraten?
LG
Fiore
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#4   ottaviani   13:09:21 | Montag, 20. Februar 2006
naja wir werden sehen
warten wir mal ab an einem einzelnen kardinal wird der papst wenn er wirklich ie versöhnng will es nicht an einzelnem kardinal scheitern llassen
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#3   clemens   12:49:04 | Montag, 20. Februar 2006
Aussöhnung?
Präfekt der Liturgiekongregation, Francis Kardinal Arinze, gefordert haben, daß die Lefebvristen für eine Aussöhnung mit dem Vatikan die Gültigkeit des Zweiten Vatikanums und der reformierten Liturgie anerkennen müßten. Von den Priestern der Piusbruderschaft solle erwartet werden – so angeblich Kardinal Arinze –, daß sie auch an der Neuen Messe teilnehmen.
Wenn dieser Kardinal sich durchsetzt, ist Aussöhnung
unmöglich!
Wozu wären dann die 40 Jahre Kampf und Leiden gut gewesen?
Der Erzbischof hätte damals nur eimal die neue Messe feiern und damit sein Prinzip verraten müssen und man hätte ihm große Zugeständnisse gemacht!
Kard. Arinze weiß genau, dass das niemals akzeptabel ist. Er will also die Versöhnung nicht!!
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#2   Sulpicius   11:24:39 | Montag, 20. Februar 2006
Hmmm,…
bis Ende des Monats in der Anstalt verbleiben
Das wird wohl kaum ausreichen.
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#1   Bernieboy   10:50:09 | Montag, 20. Februar 2006
Schrecklich,
Naturkatastrophen wie auf den Philippinen!
Es sollte überhaupt keine Beleidigungen anderer Gruppen geben,nicht nur religiöser Gruppen.
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