Familie
Der Erzbischof getraut sich was
Der Erzbischof von Kampala hat es gewagt, der Jugend und den Jugendseelsorgern seiner Diözese einen konkreten Vorschlag zu machen.
(kreuz.net) Der Erzbischof von Kampala, Emmanuel Kardinal Wamala, setzt sich für ein voreheliches Keuschheitsgelübde unter Jugendlichen ein. Das berichtete „New Vision“, die größte Tageszeitung von Uganda.

Der Erzbischof wies auch seine Priester, die in der Schule unterrichten, an, die Schüler zu ermutigen, voreheliche Keuschheitsgelübde abzulegen.

Dazu sollen sich die Schüler in Listen eintragen. Der Kardinal ermahnt seine Priester auch, die Jugendlichen anzuhalten, ihrem Keuschheitsgelübde treu zu bleiben.

Kardinal Wamala sprach letzten Montag über das Thema der Keuschheit anläßlich einer fünftägigen Konferenz von katholischen Studenten am Trinity College (Universität) in Nabbingo.

Über 300 katholische Studenten, Studentenkapläne und Lehrer aus dreißig Schulen in der Erzdiözese Kampala nahmen an der Konferenz teil, die letzten Freitag begann und am Dienstag zuende ging.
      
1 Lesermeinung
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#1   Dolfus   16:31:14 | Samstag, 11. Dezember 2004
Stich ins Wespennest
Dies wäre der einzige erfolgreiche Weg der AIDS-Bekämpfung! Paßt aber den AIDS-Organisationen nicht ins Concept, deshalb ihre ach so erfolgreichen „Verhütungsmittel für die 3.Welt“-Campagnen.
Wer so einen Vorschlag wie der Erzbischof wagt, riskiert viel, denn er trifft voll ins Schwarze – und er kommt einem Stich ins Wespennest diverser promiscuitiver Anti-AIDS-Organisationen gleich.
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