Der neue Erzbischof von San Francisco scheint sich in seiner neuen Bischofsstadt, die in den Vereinigten Staaten als Brutstätte der Homo- Subkultur bekannt ist, recht gut einzuleben.
Bis vor kurzem war er
Bischof von Salt Lake City im Bundesstaat Utah im Nordwesten der USA. Am vergangenen Mittwoch wurde er
als neuer Erzbischof von San Francisco eingeführt.
Sein Vorgänger, Mons. William Levada, wurde von
Papst Benedikt XVI. im Mai 2005 zum Präfekten der Glaubenskongregation ernannt.
San Francisco ist eine
Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien im Südwesten der USA.
Kürzlich stellte sich Mons. Niederauer einem
Interview der Tageszeitung ‘San Francisco Chronicle’. Das Gespräch wurde vom Journalisten Wyatt Buchanan
geführt, der in der Redaktion für Homo-Themen zuständig ist.
Vor dem Journalisten behauptete der frischgebackene
Erzbischof unter anderem, daß Homosexualität etwas Normales sei. Er sehe keinen Zusammenhang mit der
Pädophilie.
Die Homosexualität kann – nach Mons. Niederauer – auch nicht als Ursache für die Flut
von Unzuchtsskandalen in der US-Kirche betrachtet werden:
„Leute, die der Auffassung sind, daß der Grund
für die Unzuchtsskandale die sexuelle Orientierung der Priester sei, irren meines Erachtens. Wenn wir
von Pädophilie sprechen, reden wir von einem Leiden, von einer Krankheit, von einer Anomalie.“
Die Studie kam zum Schluß, daß bei 80% aller Unzuchtsfälle im US-Klerus
der letzten 50 Jahre keine vorpubertären Kinder oder Mädchen, sondern männliche Opfer im Alter von
11 bis 17 Jahren betroffen waren.
Der Erzbischof wurde auch nach einer Aussage im vatikanischen Homo-Dokument
befragt, wonach jene Männer nicht ins Priesterseminar und zu den Weihen zugelassen werden können, die
„tiefsitzende homosexuelle Tendenzen“ aufweisen.
Nach Mons. Niederauer ist diese Aussage so zu verstehen,
daß Priesteramtskandidaten fähig und willig sein müssen, alle menschlichen Beziehungen dem Priestertum
unterzuordnen und diese in einer Weise zu leben, die mit dem zölibatären Leben vereinbar ist. Dies gelte
nicht nur für Homo-Kandidaten sondern auch für alle Seminaristen.
Warum im Vatikan-Dokument dann homosexuelle
Kandidaten hervorgehoben würde, will der Interviewpartner wissen.
Daß sei so – erklärt der Erzbischof –
weil das Thema „seit Stonewall“ mehr in den Mittelpunkt gerückt sei. „Stonewall“ ist der Name einer Bar
in der Christopher Street in Neu York, wo im Jahr 1969 Straßenschlachten zwischen militanten Homosexuellen
und der Polizei stattfanden.
Im Interview wird der Erzbischof auch gefragt, ob er den Streifen ‘Brokeback
Mountain’ gesehen habe. Es handelt sich um einen Homo-Propagandafilm, bei dem zwei sodomistische Cowboys
im Zentrum stehen.
Der Erzbischof bejaht die Frage und erklärt, daß er den Streifen als „sehr eindrucksvoll“ –
„very powerful“ – empfunden habe.
Der Film zeige, wie zerstörerisch es sei, wenn man nicht ehrlich zu
sich selber und zu den anderen sei und man versuche, ein Doppelleben zu führen.
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Danke Gerhard, danke für diese wohltuenden Worte. Allein, sie werden, so fürchte ich nichts bewirken,
weil leider ein Großteil der Kath-net-Leserschaft nicht von christlicher Nächstenliebe, sondern von
Hass auf Homosexuelle geprägt ist. Weshalb sonst erscheint hier täglich homo-feindliche Propaganda?
Gut, dass diese Herrschaften nicht wirklich ernstzunehmen sind. Manchmal frage ich mich, vor was die wirklich
Angst haben.
Nicht nur Cowboys sind schwul Drohungen und Hass vergiften eine Atmosphäre! Ein Beharren auf Vorurteilen
trägt aber ebenso wenig zu einem guten Miteinander – oder doch wenigstens Nebeneinander! – bei. Menschen,
auch heterosexuelle, können in „sittlich ungeordneter Weise“ miteinander umgehen, sie können dies aber
auch in einer liebevollen und verantwortlichen Weise tun! Das Spektrum sexueller Verhaltens- und Umgangsformen
ist bei homo- wie heterosexuellen Menschen gleich groß! Wann lernen wir es, dass es wichtiger ist, gegenseitige
Verantwortung in stabilen Partnerschaften zu fördern und zu unterstützen, als über Lieblosigkeit und
Verantwortungslosigkeit zu schimpfen? Mit der Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes ist uns
der Staat hier mit gutem Beispiel vorangegangen! Bipolare Geschlechtlichkeit in Form der Ehe ist gut und
wichtig! Homosexuelle Menschen können eine solche „Ehe“ nicht eingehen, sind deswegen aber nicht weniger
fähig zu einem vergleichbarem Umgang miteinander. Auch für sie gilt es, dass es für den Menschen nicht
gut sei, allein zu sein! Der Film „Brokeback Mountain“ will sensibel dafür machen, dass Unehrlichkeit
in der Lebensführung eine Atmosphäre vergiften kann!
#41 Benedikt 16:16:51 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ methusalix Der Ablass und der Ablasshandel sind hier zu unterscheiden. Nur weil der Ablasshandel aus
dem Ruder gelaufen ist sagt das nichts über den Ablass aus. Ob es bei den Protestanten nirgendwo einen
Ablass gibt weiß ich nicht. Vielleicht kann Brandenburgis etwas dazu sagen, er scheint sich da auszukennen.
Die lutherischen Kirchen zumindest könnten mE nicht behaupten, dass der Ablass unwirksam sei, ohne dem
„Anathema“ ihres Gründers zu verfallen…
#40 methusalix † 16:00:02 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Da haben Sie Recht, Benedikt! Und sehen gleichzeitig, wie wunderbar sich kirchliche Vorschriften bis zum
Exzess missbrauchen lassen. Ja ja, ich weiss, den Missbrauch betreiben ja immer nur einzelne, sündhafte
Menschen. Änderte leider nichts an der Geschichte, dass es unseren evangelischen Schwestern und Brüdern
an einem wirksamen Erlass von möglichen Sündenstrafen mangelt. Aber bei deren fortdauernder Häresie
fällt das wohl nicht mehr ins Gewicht.
#39 Benedikt 13:53:12 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ methusalix Lenken Sie nicht ab. Vom AblassHANDEL hat bisher niemand gesprochen, es ging um den Ablass
an sich, den Sie irrigerweise für einen Auslöser der Reformation gehalten haben.
#36 methusalix † 19:18:37 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Stellen Sie sich vor, den Ablasshandel hätte es nicht gegeben. Wo wäre dann das viele schöne Geld geblieben?In
den Taschen der Bevölkerung! Und da gehört es, zumindest nach Meinung der Kirchenbeamten zuallerletzt
hin; es gehört deren Meinung nach in ihre eignen Kassen! Und das ist bis heute so, zumindest in Deutschland.
Oder gibt es weltweit noch ein Land, in dem die katholischen Beamten die Kirchensteuer vom Staat einziehen
lassen?
#35 Benedikt 18:03:39 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Methusalix Also vor ein paar hundert Jahren hat da ein gewisser Dr. Martin Luther angeblich etwas an
eine Kirchentüre genagelt. (…) Sie erinnern sich jetzt? Ich erinnere mich genau, besonders an These
71: Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei verworfen und verflucht.
#34 methusalix † 17:57:14 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Hallo Brüder! (und Schwestern) Stimme aus dem Tradiland: @ Methusalix Ganz logisch: Weil es gute und
liebevolle Eltern auch unter den Moslems, Buddhisten und Atheisten gibt, deswegen ist es gut und Gott
„wohlgefällig“, Moslem, Buddhist oder Atheist zu sein. Soweit zum „Wahrheitsbegriff“ von Methusalix…
Alle Menschen, die gute und liebevolle Eltern (und Liebende, und Menschen) sind, sind Gott wohlgefällig;
ob Ihnen das jetzt passt oder nicht, dürfte Gott relativ wurscht sein. Ist das nicht ein ganz wunderbarer
Relativismus Gottes? Wenn nur der Papst davon nichts erfährt. Er würde das Gott glatt verbieten. Benedikt: @
methusalix Auf den Zirkus mit den „Sündenstrafen“ und dem „Ablass“ gehe ich hier lieber nicht näher
ein. Das hatte schon einmal ernste Konsequenzen Ah ja? Wann denn und welche? Also vor ein paar hundert
Jahren hat da ein gewisser Dr. Martin Luther angeblich etwas an eine Kirchentüre genagelt. Und einige
Donnerstage später hatte der Papst nur noch halb so viele Schäfchen in Deutschland und auch nur noch
halb so viel Macht. Sie erinnern sich jetzt? Danach haben die Kirchenbeamten zwar noch in der Gegenreformation
versucht zu retten, was zu retten ist, geholfen hat das aber nichts mehr. Sie haben sich aber auch selten
dämlich angestellt. Anstatt die Herzen der Menschen zu gewinnen haben sie versucht Gehorsam zu erzwingen.
Das ging gründlich daneben, wie Sie wissen.
@ Methusalix Ganz logisch: Weil es gute und liebevolle Eltern auch unter den Moslems, Buddhisten und Atheisten
gibt, deswegen ist es gut und Gott „wohlgefällig“, Moslem, Buddhist oder Atheist zu sein. Soweit zum
„Wahrheitsbegriff“ von Methusalix…
#32 Benedikt 11:04:39 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ methusalix Auf den Zirkus mit den „Sündenstrafen“ und dem „Ablass“ gehe ich hier lieber nicht näher
ein. Das hatte schon einmal ernste Konsequenzen Ah ja? Wann denn und welche? @ Marlene Und wenn Sie es
als fundamentalistisch bezeichnen, jegliche Gewalt gegen fühlende Lebewesen abzulehnen und den Veganismus
zu propagieren (ich nehme an, dass Sie darauf anspielen mit Ihrem Beitrag), dann bin sich sogar stolz
darauf, fundamentalistisch zu sein. 1. Ich meine nicht nur das, sondern auch Ihre radikale Ablehnung gläubiger
Christen. 2, Ich meine nicht die Tatsache, dass Sie Veganerin sind, sondern die Art, wie Sie das propagieren
(obwohl Sie zB der Kirche bestreiten, dass es Wahrheiten gibt sind Sie selbst der Auffassung, diese hinsichtlich
dieser Frage zu besitzen) 3. Falls Sie auch mich einen Fundamentalisten nennen (obwohl ich mich sso nicht
betrachten würde), so stelle analog zu Ihrem Satz fest, das ich ebenfalls stolz darauf bin, für den
Glauben an Gott ein Fundamentalist genannt zu werden.
Schön Es ist schön unter diesen Posts, zu denen mir gar keine Bezeichnung mehr einfällt („haarsträubend“
hatten wir ja schon) die Einträge von Marlene und Methusalix zu lesen. Danke! @Richard: Woher haben Sie
denn die Behauptung 98% mögen keine schwulen Cowboys????? Zum Glück gibt es sehr viele Heterosexuelle,
die kein Problem mit Schwulen oder Lesben haben! Nächstenliebe fängt nicht erst dort an, wo Sie es für
passend halten.
#30 methusalix † 10:12:16 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Hallo Stimme! warum soll es das nicht geben? Stimme aus dem Tradiland: Habe ich was versäumt? Gibt es
neue wissenschaftliche Entwicklungen? Möglichkeiten der gleichgeschlechtlichen Kinderzeugung? Spricht
der alte Lügner Methusalix tatsächlich von „homosexuellen Elternhäusern“?! Nur weil Sie in Ihrem katholischen
Denk-Ghetto sich das nicht vorstellen können, heisst das ja noch nicht , dass es das nicht gibt. Allzuoft
hat man in der Kirche gedacht, dass das, was nicht ins eigene Weltbild passt, gar nicht existiert und
so einen Krieg gegen die Wahrheit geführt, der nicht zu gewinnen ist. Lassen Sie es sich gesagt sein:
Homosexuelle Eltern sind sehr oft liebevollere Eltern als die, die Sie als „gut katholisch“ ansehen würden.
Schauen Sie sich den Film „Requiem“ an. Dort wird Ihnen vor Augen geführt, wie katholische Eltern im
Glauben das Beste für Ihr Kind zu tun, sein Leben zerstören; und dass Prügel gegen Kinder und Frauen
in gut katholischen Häusern wohlgelitten sind, können sie in diesem Forum lesen, wenn Sie nur die Augen
offen halten. Ihre persönlichen Angriffe können Sie sich an den Hut stecken. Die zeigen nur, dass Sie
keine Argumente haben.
Habe ich was versäumt? Gibt es neue wissenschaftliche Entwicklungen? Möglichkeiten der gleichgeschlechtlichen
Kinderzeugung? Spricht der alte Lügner Methusalix tatsächlich von „homosexuellen Elternhäusern“?! Dass
Methusalix ein Opfer von Prügeleltern ist, glaube ich ihm: Man sieht es an den Früchten, denn offenbar
ist ihm der Verstand aus dem Hirn geprügelt worden!
#28 centraldream 03:56:31 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Nationalistischer Katholizismus …in Neu York…Das muss man sich mal geben! Aus der Stadt Saarlouis
im Saarland wurde 1936 im Zuge der „Germanisierung“ Saarlautern. Der Katholizismus wie er hier täglich
dargeboten wird ist schon schwer verdaulich. Aber nationalistischer Katholizismus steht dem Faschismus
eigentlich in nichts mehr nach.
#26 methusalix † 00:49:13 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Nein Marlene, da muss es Ihnen nicht die Sprache verschlagen. 98 Prozent aller Menschen wissen, dass erzreaktionäre
Katholiken selbst Kinderprügler sind und eher zulassen, dass Kinder geprügelt werden, als dass diese
in einem liebevollen, homosexuellen, Elternhaus aufwachsen. Beobachterin hat das ja selbst geschrieben.
Dafür werden die Kinder zum Ausgleich ohne jedes Wissen über menschliche Liebe ins Leben geschickt und
sind auf diesem Gebiet, wie 98 Prozent aller Menschen wissen, hundertprozentige Versager, so wie diese
angeblichen Katholiken selbst. Na was haltet Ihr von solchen Aussagen. Die klingen doch höchst glaubwürdig,
so wie die von richard oder Beobachterin. Sind aber trotzdem genauso falsch wie die Aussage von richard,
dass 98 Prozent aller Menschen weltweit schwule Cowboys nicht mögen, oder dass es für Kinder besser
sei, in einem Prügelheim aufzuwachsen, als in homosexuellen Elternhäusern, die sich liebevoll um ihre
Kinder kümmern. Ihre Entschuldigungen Beobachterin, für die Kinderprügler und Kinderschinder der verlogenen
und moralisch verkommenen Adenauerzeit sind nicht einmal mehr unter dem Aspekt „blinder katholischer Glaube“
anzunehmen. Sie sind einfach nur ekelhaft. Sie führen einen Krieg gegen die Wahrheit, den Sie bisher
immer verloren haben und in Zukunft auch immer verlieren werden. Der einzige Unterschied ist, dass Sie
früher versuchen konnten die Wahrheit auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Das ist vorbei!
#25 Marlene † 22:28:52 | Dienstag, 21. Februar 2006
… Ok, wenn Ihr Euch an dem Erde-Kugel-Beispiel aufhängt, dann nehmen wir halt ein anderes: 98% der
damaligen Südstaatler waren davon überzeugt, dass Schwarze aufs Baumwollfeld gehören. Und? Waren sie
im Recht, nur weil sie in der Mehrheit waren? Eure Argumentation ist manchmal einfach haarsträubend!!!
Der Gatte der Evelyn schrieb: „Zu guter Letzt bin ich auch überzeugt, dass sogar solche Heime, wie im
Zeit-Artikel beschrieben, noch weniger schädlich für die Kinder- und Jugenderziehung sind als ein homosexuelles
Paar als „Pseudoeltern“.“ So! Das finde ich jetzt mal richtig krass! Da verschlägt es sogar mir die Sprache …
und das kommt nur äußerst selten vor!
@ Marlene 98 Prozent glaubte auch seinerzeit nicht, dass die Erde eine Kugel sein kann. Das stimmt nicht.
Gerade im Mittelalter war allgemein bekannt, dass die Erde eine Kugel ist. Lesen Sie die Leserzeitung
Im Mittelalter war allgemein bekannt, dass die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist! www.kreuz.net/bookentry.16.html
mit den dort enthaltenen Link-Verweisen. Übrigens auch danke für den Hinweis auf den Zeit-Artikel. Da
ist sicherlich seinerzeit einiges Unrecht passiert. Sehr problematisch ist, dass man solche Zeiten nicht
wenigstens als Pensionsversicherungszeiten nachkaufen kann. Allerdings ist der Zeit-Artikel auch nicht
fair. Denn die Gesetzeslage war von einem angeblich so großartigen demokratisch gewählten Parlament
bestimmt, die Einweisungen in solche Heime erfolgten durch die ebenfalls so glorifizierten unabhängigen
Richter und die Vorschläge dafür von gesetzesgebundenen Beamten. Viele der damaligen Erziehungsmaßnahmen
(von denen einige auch wieder kontraproduktiv waren) verfolgten legitime und positive Ziele. Überhaupt
nicht überzeugt bin ich davon, dass ehemalige Heimkinder den nachfolgenden antiautoritär erzogenen 68er-Kindern
unterlegen sind. Zu guter Letzt bin ich auch überzeugt, dass sogar solche Heime, wie im Zeit-Artikel
beschrieben, noch weniger schädlich für die Kinder- und Jugenderziehung sind als ein homosexuelles Paar
als „Pseudoeltern“. Der Gatte der Evelin
#23 Beobachterin 20:50:39 | Dienstag, 21. Februar 2006
Jacke wie Hose Marlene, wie dreist muß man sein, um das zu behaupten? 99 Prozent interessierten sich
damals nicht dafür, ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist.
„Der Erzbischof mag schwule Cowboys“ – 98 Prozent aller Menschen weltweit nicht . Das ist Fakt. Daran
muß man sich orientieren, nicht an einer lauten Minderheit, welche statt „rauchende Colts“ nur „schwule
Hinterlader“ vorzeigen kann.
#20 methusalix † 19:25:01 | Dienstag, 21. Februar 2006
Ja Marlene, machmal habe ich bei den grundkatholischen Beiträgen in diesem Forum das Gefühl, dass das:
So werden junge Mädchen gereadewegs dazu erzogen, immer ein schlechtes Gewissen zu haben und sich wegen
ihres Körpers und ihrer erwachenden Sexualität schmutzig zu fühlen. das Ziel ist. Über Menschen mit
schlechtem Gewissen kann man leichter verfügen. Sicher mit ein Grund warum die Ohrenbeichte, meiner Ansicht
nach ein wunderbares Sakrament der Reinigung der Seele (Auf den Zirkus mit den „Sündenstrafen“ und dem
„Ablass“ gehe ich hier lieber nicht näher ein. Das hatte schon einmal ernste Konsequenzen.) heute so
wenig genutzt wird. Man hat dieses Sakrament als Machtinstrument missbraucht und verkommen lassen. Schade,
aber möglicherweise nicht unwiederbringlich verloren.
#19 Marlene † 19:10:03 | Dienstag, 21. Februar 2006
@Benedikt Klar… vom Thema ablenken, wenn es brenzlig wird! Das ist immer die bequemste Alternative.
Und wenn Sie es als fundamentalistisch bezeichnen, jegliche Gewalt gegen fühlende Lebewesen abzulehnen
und den Veganismus zu propagieren (ich nehme an, dass Sie darauf anspielen mit Ihrem Beitrag), dann bin
sich sogar stolz darauf, fundamentalistisch zu sein.
#17 Marlene † 18:41:50 | Dienstag, 21. Februar 2006
Hallo Methusalix! Ja, sowas hört man öfters als einem lieb ist. Selbst HEUTZUTAGE läuft da noch einges
mehr als schief! Man darf einfach keine katholischen Tradis und andere fundamentalistische Spinner auf
Heranwachsende loslassen. Das ist gemeingefährlich. Einfaches Beispiel aus dem Bekanntenkreis und mal
gerade 10 Jahre her: Deutsche katholische Internatsschule: Die „Schwester“ macht eine 14-Jährige darauf
aufmerksam, dass es UNTERSAGT sei, Tampons zu benutzen, da diese ein Akt der Selbstbefriedigung seien.
Tampons seien in diesem Haus verboten. Da kann man sich echt nur noch an den Kopf greifen bei diesem verbohrten
Pack. Solcherlei Leute müsste man zuerst einem INtelligenz- und Wesenstest unterziehen, bevor man die
auf Minderjährige loslässt. Das ist zwar keien körperliche Gewalt, aber psychische. Aus diesem Hause
gibt es noch mehr „nette“ Anekdoten. So werden junge Mädchen gereadewegs dazu erzogen, immer ein schlechtes
Gewissen zu haben und sich wegen ihres Körpers und ihrer erwachenden Sexualität schmutzig zu fühlen.
Eigentlich sollte man sowas vor Gericht bringen!
#16 methusalix † 18:29:47 | Dienstag, 21. Februar 2006
Hallo Marlene! Dank für den Link zu den Heimkindern. So schlimm musste man es nicht einmal treffen um
täglich katholische Prügel zu beziehen. Da genügte es schon als uneheliches, dann adoptiertes Kind
in einer Mischehe aufzuwachsen und vom katholischen Stiefvater in eine katholische Mädchenschule (Englische
Fräulein) geschickt zu werden. Dort war man aus zwei Gründen verhaßt: 1. uneheliche Geburt 2. zwar
katholisch (damit die Eltern eine gültige Ehe eingehen konnten) aber protestantisch getauft Die katholischen
Ordensschwestern liessen einen das körperlich spüren. Meine Frau ist nicht die Einzige die mit derartigen
Straftatbeständen aus einer katholischen Privatschule aufwarten kann, mit dem Unterschied, dass damals,
in der verlogenen und moralisch verkommenen Adenauerrepublik kein Hahn danach krähte. Heute werden Privatschulen
in denen regelmässig gewatscht wird zunächst verwarnt und dann geschlossen. Recht so!
#15 Rudolphus 18:18:14 | Dienstag, 21. Februar 2006
@Alfredo Ottaviano II: Sie bringen dasselbe, nur umständlich Sie liefern zwar einen langen juristischen
Exkurs, bringen inhaltlich dasselbe, nur umständlich formuliert. Sie sagen es selbst, was „Universaljurisdiktion“
bedeutet (jeder, der Latein kann, kann es übersetzen): „Der Papst kann zwar jederzeit überall eingreifen,
wenn es dringend nötig ist“ Der Zusatz von Ihnen ist FALSCH: 1.Der Papst kann nicht nur eingreifen, „wenn
es dringend nötig ist“, er kann JEDERZEIT – OHNE ANGABE VON GRÜNDEN – eingreifen – denn – und das sollten
Sie auch wissen – der Papst ist keinem Gremium Rechenschaft schuldig. 2. Somit ist jedes Glied der Kirche
Untertan des Papstes – nicht im weltlichen Sinn (wie die weltlichen Untertanen des damaligen Kirchenstaates),
wohl aber im kirchenorganisatorischen Sinn: 3.Daß aber Nicht-Kirchenstaatsbürger weltliche Untertanen
des Papstes wären, ist sicher nicht aus meinem Statement herauszulesen (außer man ist kritiksüchtig),
4. selbst wenn man das so gesehen hätte, wäre es sicher auch KEINE KLARE HÄRESIE, da manche imperialistische
Päpste, auch der hl. Pius V., dies so vertraten: St. Pius V. nahm für sich noch das Recht in Anspruch,
Monarchen abzusetzen (die von ihm so genannte „angebliche Königin v. England“ Elisabeth I.). ZUSATZ:
1. „Untertan“ ist ein deutsches Wort. Der Lateiner sagt „Subjekt“. 2. Nur wenn ein Ausdruck heute nicht
mehr benützt wird, ist er heute nicht falsch. 3.Wer den Inhalt vom Wort abhängig macht, irrt.
#14 Marlene † 16:32:22 | Dienstag, 21. Februar 2006
Katholische Schlägertypen… Blablahblah… wie immer das gleiche Gewäsch auf kreuz.net Bevor man mit
dem Finger auf die Homos zeigt, sollte man sich mal an die eigene Nase packen. Es erstaunt mich in der
letzten Zeit immer mehr zu hören, wie viel gewaltbereite Leute unter den „Frömmsten der Frommen“ zu
finden sind. Einen sehr aufschlussreichen Bericht habe ich in der Zeit gefunden: www.zeit.de/2006/07/Heimkinder
Ähm… wie war das nochmal vonwegen Homos dürfe man keine Kinder anvertrauen???
@Alfredo Ottaviani @Rudolphus Alfredo Ottaviani II hat absolut richtig das Spezifische des Papsttums dargestellt
und damit exakt auf Rudolphus geantwortet. Dessen Verständnis („Untertanen“) entsricht weltlichen Kategorien,
die der spezifisch „geistigen Herrschaft“ nicht entsprechen, vielmehr weltliche Muster auf geistlich-ekklesiale
Kategorien anwenden: Auch eine Form von Verweltlichung. Gerade solcher Papalismus hat in den letzten Jahrzehnten
viel Schaden hervorgerufen. Wir sind allein Untertanen CHRISTI, nicht die seines Stellvertreters; vielmehr
sind Bischöfe und Laien zum Gehorsam ihm gegenüber gerufen. Freilich heisst das nicht, dass der Papst
nun „ein netter Opa“ sei; er hat vielmehr die Pflicht, die Christenheit in die Verantwortung gegenüber
dem apost. Glauben an den CHRISTKöNIG zu rufen, den die LEBENDIGE, niemals endende (gg. Alberigo und
Vulgärtradis) Tradition vorlegt.
#12 Benedikt 10:22:19 | Dienstag, 21. Februar 2006
@ crosslink Vielleicht bewahren ähnlich liberale Menschen in kath. Ämtern die kath. Kirche eines Tages
vor weiterem massiven Mitgliederschwund Auf diesen Tag wäre ich aber sehr gespannt. Die Liberalen haben
bisher lediglich die Kirchen leerer gemacht.
Ihr Argument, B.Bussmann, bauen Sie im Irrglauben darauf auf, daß es keine seriösen Untersuchungen über
die Prozentanteile der homosexuellen Kinderschänder gäbe. Machen Sie sich doch zuerst bitte kundig,
bevor Sie eindeutigen Schwachsinn von sich geben. Sonst geraten Sie in Generalverdacht, diese kriminellen
„Hinterlader“ zu verniedlichen…
schwuler Cowboy endlich versteht auch ein Erzbischof in den USA, dass Homosexualität nicht mit Kinderschändung
gleichgesetzt werden kann. Ich hoffe nur, dass diese Denkweise auch die europäischen Bischöfe erreicht
und besonders den Vatikan. Auf diesem Irrglauben Homosexualität = Pädophil wäre es ja auch fast dazu
gekommen, dass ein Homosexueller nicht mehr Priester werden kann.
@Rudolpho Lieber Rudolpho, Diese Aussage ist eine Häresie bzw. zumindest irrig. Niemand ist ein „Untertan“
des Papstes, nicht die Laien und auch nicht die Bischöfe. Der Begriff Untertan ist kein Begriff des Lehramtes
oder der Theologie, sondern aus der weltlichen Rechtsprechung. Der Universaljurisdiktionsprimat (Vaticanum
I) sagt etwas anderes aus. Der Papst ist das Haupt des Bischofskollegiums, die Bischöfe sind Glieder
dieses Kollegiums und somit seine Brüder. Wie das Papstamt göttlichen Rechtes ist, so ist auch das Bischofsamt
göttlichen Rechtes. Die Interpretation der Bischöfe als Untertanen des Papstes ist u.a. auch von Bismarck
vertreten worden. Die dt. Bischöfe haben diese bismarcksche Fehlinterpretation des Dogmas öffentlich
verworfen und sind dafür von Pius IX. ausdrücklich belobigt worden. Der Papst kann zwar jederzeit überall
eingreifen, wenn es dringend nötig ist, er kann aber nicht die bischöfliche Jurisdiktion einfach ständig
durch seine eigene ersetzen! Der Universaljurisdiktionsprimat ist ein Interventionsrecht (siehe der von
J.P.II angeordnete Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung)
#7 crosslink † 22:20:13 | Montag, 20. Februar 2006
Bravo Mons. Schön, dass es auch solche Kirchenvertreter wie Mons. Niederauer gibt, er scheint bereits
in der Gegenwart zu leben im Vergleich zu sovielen anderen Katholen. Vielleicht bewahren ähnlich liberale
Menschen in kath. Ämtern die kath. Kirche eines Tages vor weiterem massiven Mitgliederschwund und damit
vor dem Abdriften in ein Sektendasein. Auf den Film mit den „sodomistischen Cowboys“ freue ich mich schon,
obwohls sicherlich reichlich kitschig werden wird. [v.Red.zens.]
#6 methusalix † 20:20:13 | Montag, 20. Februar 2006
Wenn ich Sie richtig verstehe, Rudolphus: Papst hat UniversaljurisdiktionEr ist der Oberste Bischof, alle
anderen sind seine Untertanen (I. Vaticanum) – er müßte jeden Irrlehrer zum Widerruf zwingen oder absetzen!
Wie glorreich war die Kirche bis Pius XII.! bedeutet dies, dass der jetzige Papst und Chef aller Kardinäle,
Bischöfe und Priester der Meinung ist, dass der Bischof von San Francisco NICHT GEFEHLT HAT! Sie Rudolf
dagegen, scheinen der Meinung zu sein, DASS DER BISCHOF GEFEHLT HAT. Nun es ist ganz einfach: der Papst
hat Recht und Sie haben Unrecht!
Papst hat Universaljurisdiktion Er ist der Oberste Bischof, alle anderen sind seine Untertanen (I. Vaticanum) –
er müßte jeden Irrlehrer zum Widerruf zwingen oder absetzen! Wie glorreich war die Kirche bis Pius XII.!
„very powerful“ Ond ich finde es „very powerful“, dass kreuz.net seinem Lieblingsthema Homosexualität,
bzw. im kreuz.net-Jargon „Sodomismus“ genannt, treu bleibt. – Ob das nicht auch ein Hinweis auf irgendwelche
„tiefsitzenden Tendenzen“ sein könnte?
…ewiges Thema „SÜNDE“ Solange unser Geist mit dem Leib in Freundschaft zusammenlebt,dürfen wir das
Thema „EROS“ nicht ausklammern aber auch nicht in der Öffentlichkeit breitreten,entwürdigen und entarten
und entmythologisieren. Das Geheimnis des menschlichen Geistes ist nicht auseinanderzudividieren sondern
in seiner Gesamtheit anzunehmen ohne zu pervertieren und ins Gegenteil zu verkehren. Warum lassen wir
das intime Thema „Sexualität“ nicht in FRIEDEN.Das einzige „private“ ,„intime“ persönliche,was so geistreiche
Menschen an Intimsspäre haben dürfen wir nicht ausschlachten und entwürdigen.Der Eros gehört zum Geist
des Lebens und ist etwas „Persönliches“ was mit dem Geist des Leibes in Freundschaft verbunden bleiben
darf,solange es im Rahmen der Vernunft eingebetet bleibt! Der Geist ist frei und wird von der Vernunft
des Leibes genährt in dessen Gnade er steht! Diese Wurzeln zu verlassen ist gefährlich wie ein Atomkraftwerk!
Apropos San Francisco Persönlich würde ich als „powerful“ weitaus mehr den Film „San Francisco“(Regie
W. S. Van Dyke) bezeichnen, in dem in eindrucksvoller Weise Spencer Tracy einen Priester spielt. – An
Aktualität scheint mir dieser Hollywoodfilm aus dem Jahre 1936 nichts verloren zu haben!