Befreiungstheologie
Mit dem Schwert in der Hand
Im Februar vor vierzig Jahren starb der Priester und Guerillero Camilo Torres im bewaffneten Kampf gegen die kolumbianische Armee. Der Ort seiner Grablegung ist bis heute unbekannt geblieben.
(kreuz.net, Bogotà) Die tödliche Kugel traf den 37jährigen Priester Camilo Torres Restrepo am 15. Februar 1966. Wenige Monate vorher hatte er sich der marxistischen ‘Nationalen Befreiungsarmee’ angeschlossen.

Er war in seinem ersten Auftrag als Guerillero unterwegs.

Camilo Torres wurde am 3. Februar 1929 in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá geboren und stammte aus einem wohlhabenden, liberalen Elternhaus. Sein Vater war ein bekannter Arzt. Von 1931 bis 1934 lebte die Familie in Europa.

Die Ehe seiner Eltern wurde 1937 geschieden. Camilo blieb mit seinem Bruder Fernando bei der Mutter. Er absolvierte die Deutsche Grundschule in Bogotá.

1954 wurde Camilo Torres 25jährig für die Erzdiözese von Bogotá zum Priester geweiht. Anschließend studierte er an der Katholischen Universität von Löwen in Belgien Soziologie und Politikwissenschaften.

Nach seiner Rückkehr in die Heimat begann Hw. Torres seine priesterliche Tätigkeit als Studentenkaplan an der ‘Nationalen Universität’ in Bogotá.

In dieser Tätigkeit nahm er viele liturgische Änderungen der 60er Jahre vorweg. So zelebrierte er die Messe zum Volk hin und benutzte die spanische Sprache. Der spätere Guerillero predigte auch, daß das Problem nicht darin bestehe, mehr zu beten, sondern mehr zu lieben.

An der ‘Nationalen Universität’ wurde der Priester schließlich Professor für Soziologie. Er publizierte verschiedene Arbeiten und wurde politisch aktiv.

Im Jahr 1961 begannen die ersten Probleme mit seinem kirchlichen Vorgesetzten, dem Erzbischof von Bogotá, Luis Kardinal Concha Córdoba († 1975). Dem Kardinal waren die Sympathien des Priesters für den Marxismus ein Dorn im Auge.

Die Situation spitzte sich zu, als der Kardinal den Studentenkaplan im Jahr 1962 seiner Pflichten enthob und ihn aufforderte, alle Tätigkeiten an der Universität aufzugeben. Hw. Torres gehorchte.

In dieser Zeit organisierte der Priester Protestmärsche. Er war auch einer der Gründer der marxistischen Oppositionsbewegung ‘Frente Unido’ – Vereinigte Front.

Torres war davon überzeugt, daß Kolumbien nur befreit und die Situation der Armen verbessert werden konnte, wenn das Land „vom nordamerikanischen Imperialismus und von der einheimischen Oligarchie, die den US-Interessen diente“ befreit würde.

Er glaubte, daß die Christen die Aufgabe hätten, an der Revolution teilzunehmen: „Die Pflicht jedes Christen ist es, ein Revolutionär zu sein, und die Pflicht jedes Revolutionären ist es, die Revolution zu machen.“

Im Jahr 1964 wurde Hw. Torres Assistenzprofessor an der Soziologischen Fakultät der ‘Nationalen Universität’ von Bogotá. Er publizierte das sehr marxistisch orientierte Werk „Die soziale Desintegration in Kolumbien bildet zwei Subkulturen“.

In der Folge wurde er, der in der Zwischenzeit von seinem Erzbischof zum Vikar ernannt worden war, dieser Position wieder enthoben.

1965 ernannte ihn der Kardinal zum Mitglied der erzdiözesanen Kommission für Soziologie der Religion. Er wollte ihn durch diese Ernennung veranlassen, seine übrigen Aktivitäten aufzugeben.

In dieser Zeit bot ihm die kolumbianische Regierung auch die Stelle des Oppositionsführers an, sofern er sich bei den Wahlen, zu deren Boykott er aufgerufen hatte, aufstellen ließe. Andernfalls drohte man ihm mit einem Prozeß. Der Priester lehnte ab.

Noch im gleichen Jahr scheiterte der Rettungsversuch des Kardinals. Hw. Torres verließ das Priestertum. Kurze Zeit später tauchte er unter und schloß sich der zweitgrößten Guerilla-Armee des Landes an.

Bei seinem ersten Zusammenstoß mit einer Militärpatrouille der kolumbianischen Armee fand Camilo Torres im Gebiet von Patio Cemento – in einem entlegenen Punkt im Nordosten Kolumbiens – den Tod.

Die tödlichen Schüsse erreichten ihn, als er versuchte, sich eines Gewehrs zu bemächtigen, daß von einem Soldaten verlassen worden war.

Der Ort seiner Grablegung ist bis heute unbekannt geblieben.

Heute gilt Camilo Torres als Vorläufer der sogenannten Theologie der Befreiung und als Kämpfer für eine „offenere Kirche“, welche die Option für die Armen wahrnimmt.

„Wäre Camilo zehn Jahre später geboren“, erklärte der liberale spanische Theologe Carlos Novoa, „hätte er sich nicht der Guerrilla angeschlossen. Er wäre einer offeneren und toleranteren Kirche begegnete.“

Nüchterner werden die Dinge von der Zeitschrift ‘El Catolicismo’ gesehen, die von den kolumbianischen Diözesen herausgegeben wird.

In ihrer jüngsten Ausgabe schrieb ‘El Catolicismo’, daß es Jahrestage gebe, die nicht gefeiert werden sollten. Das sei der Fall beim Tod von Hw. Camilo Torres Restrepo.

Nach dem Tod des Guerillia-Priesters schlossen sich weitere Geistliche der ‘Nationalen Befreiungsarmee’ an, unter ihnen die beiden Spanier Domingo Laín und Manuel Pérez.

Hw. Laín kam ebenfalls bei Kämpfen ums Leben, während es Hw. Pérez Anfang der 80er Jahre sogar zum Anführer dieser Gruppe brachte. Er starb 1998 an einer Gelbsucht.

Die ‘Nationale Befreiungsarmee’ verhandelt gegenwärtig in der kubanischen Hauptstadt La Habana mit Vertretern des USA-hörigen kolumbianischen Regimes.
      
18 Lesermeinungen
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#18   GerdEric   12:04:34 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ kurt usar
AN GERD ERIC
TUT MIR LEID
ABER WEDER SEHE ICH GÖTZENDIENST IN DER RKK

GRUSS
Ich habe auch nicht behauptet,
das in der rkK generell Götzendienst
(ich meine bestimmt nicht die Anbetung des trinitischen Gottes)
betrieben wird,
ich meine den Götzendienst,
der von den Gläubigen heimlich in und um den Kirchen betrieben wird
(alte Götzenstätten lassen sich nicht einfach umfunktionieren).
PS.: deshalb brauchst du aber nicht zu „schreien“.
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#17   kurt usar   09:29:38 | Mittwoch, 22. Februar 2006
?????????
AN METHUSALIX . SCHADE;DASS SIE MEINE BEITRÄGE ALS STUSS EMPFINDEN
ICH LESE IHRE MIT GEWINN
KOMMUNISMUS OD STALINISMUS WÜNSCHE ICH MITNICHTEN HERBEI
WANN HABEN DIESE VORGEHRRSCHT IN DER RKK?
AN GERD ERIC
TUT MIR LEID
ABER WEDER SEHE ICH GÖTZENDIENST IN DER RKK
NOCH KANN ICH DIE PFINGSTKIRCHEN SCHÄTZEN
DIE MIR BEKANNTEN
NICHT ALLE ZUGEGEBEN
SIND INTELLEKTUELL INFERIOR
GRUSS
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#16   GerdEric   09:18:42 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ karl usar
Wenn in katholischen Kirchen (fast) heimlich Götzen gedient wird (ich meine den alten indianischen und alten afrikanischen),
dann sind die Pfingstler in der Nachfolge Jesu näher.
Die rkK sollten erstmal die eigene Lehre bereinigen
(da wird hier ja genug drüber geklagt).
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#15   methusalix †   08:35:42 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@kurt usar: demographisch
…vielleicht kann man dann dem islam
etwas anderes entgegensetzen als die vergötzung
von pornografie,raffsucht und sogenannter meinungsfreiheit …
Da haben wir sie wieder, die gute alte Verachtung der Freiheit!
Wann endlich werden Sie begreifen, dass erst die Freiheit es Ihnen emöglicht, hier jeden Stuss abzusondern, der Ihrer Phantasie entspringt?
Ja ich weiss, Ihr Traum ist es die Meinungsfreiheit so zu interpretieren, dass nur noch Ihre eigne Meinung frei geäussert werden darf und alle anderen gewaltsam unterdrückt werden. Sie wollen den Kommunismus und Stalinismus als totalitäres System in der Kirche zurück; Sie werden es nicht schaffen. Sie führen einen Krieg gegen die Wahrheit, aber auf Dauer ist die Wahrheit immer stärker.
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#14   kurt usar   06:49:10 | Mittwoch, 22. Februar 2006
demographisch
das ganze wird sich ohnehin demographisch erledigen;
während der westen dem mammon huldigt,
bleiben die unterdrückten völker lateinamerikas
und afrikas,
den obskuren pfingstkirchen,die von der cia gesponsert werden,
wird es nicht gelingen,sie zum abfall zu verleiten,
unserer kirche treu
und werden sie erneuern;
vielleicht kann man dann dem islam
etwas anderes entgegensetzen als die vergötzung
von pornografie,raffsucht und sogenannter meinungsfreiheit…
möge ER wieder einmal den exodus führen,
es ist wohl bald zeit…
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#13   Gotthard   23:45:59 | Dienstag, 21. Februar 2006
Zeugen
Es hätte noch mehr Priester wie Torres geben müssen – nicht als Kämpfer mit der Waffe, sondern als Kämpfer mit dem Wort und der lokalen Tat.
Der Erzbischof von Bogota? Er wohnt immer noch immer noch einem Palast … gespickt mit Gemälden … ich habe sie gezählt … und meine Wut wuchs von Gemälde zu gemälde…
Ich habe den Klassenkampf der Regierung und der Armee selbst erlebt…
In Kolumbien gibt es noch immer keine änderung… Die Armen werden weiterhin ausgebeutet… keine Änderung seit Torres …leider!
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#12   Sozialkatholisch   23:31:05 | Dienstag, 21. Februar 2006
Witzich
Katholisaches Amerika –-- selten so gelacht
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#11   GerdEric   23:19:55 | Dienstag, 21. Februar 2006
@ ottaviani
ottaviani: er ist und bleibt Priester
ein mit mir befreundeter alter ungarischer Priester hat für die seele dieses Priesters bis zu seinem tod monatlich ein requiem gelesen dieser alte Priester wurde von den komunisten verfolgt er sagte mir einmal er feiert die messe für hw. torres weil er weiß wie leicht man von den linken verführt werden kann und er dankt gott jeden tag daß er stark bleiben konnte
Der hat es auch leicht gehabt,
er stand unter kommunistischer „Regierung“,
Camilo Torres unter faschistischer…
Ob man nun zur Waffe greifen sollte,
wenn einem die Regierung nicht passt,
weiss ich nicht,
doch einem Unrechtsregime dienen,
das auf keinen Fall,
und da waren in Kolumbien genug,
mehr als genug,
Kleriker,
die den G’TTlosen Despoten ihren „Segen“ gaben,
was wohl eher die Erklärung dafür ist,
dass im katholischen Amerika,
andere „Sekten“ Zulauf haben.
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#10   Athanasius   21:23:44 | Dienstag, 21. Februar 2006
Divini Redemptoris…
…ist immer noch gültig. Der verfluchte Kommunismus hat weit mehr Tote gefordert als die Amerikanischen Firmen je „produzieren“ können. Der Anti-Amerikanismus der Beiträge unten zeichnet sich durch Unkenntnis aus. In der Tat diese Revolutionären und die Befreiungstheologie haben die Kirche ruiniert und zu einem blossen politischen oder hóchstens soziokulturellen Faktor verkommen lassen anstatt zum Heim aller Seelen. Der wahre Krieg ist nicht mit Waffen zu bekämpfen, sondern mit dem Geist. Es ist ein geistlicher Krieg. Der Hl. Pfarrer von Ars verstand das: er verbrachte Tage im Beichtstuhl. Dá ist der Kampf. Nicht im „heroischen“ Pakt mit den Bolschewisten.
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#9   MK28   21:08:04 | Dienstag, 21. Februar 2006
Befreiungstheologie
Manchmal verstehe ich dieses Forum nicht: Die Befreiungstheologie hat die lateinamerikanische Kirche ruiniert und zum Vormarsch der Sekten geführt, da die Kirche lieber olitik als Seelsorge betreiben hat. Der im Beitrag Gelobte war ein Vorkämpfer dieser falschen Theologie und ist nach wie vor einer ihrer Säulenheiligen.
Wieso gibt es hier so viele Stimmen pro Befreiungstheologie? Weil es gegen Amerika zu gehen scheint? Oje.
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#8   kurt usar   20:33:28 | Dienstag, 21. Februar 2006
danke
ich finde den beitrag auch toll und bedanke mich dafür…
lieber aufrecht sterben als kniend leben…
unser herr versteht das gewiss…
alles zu seiner zeit!!!
danke
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#7   richard   18:13:43 | Dienstag, 21. Februar 2006
Ein guter Artikel!
Dank an die Redaktion. Torres Idee „der Befreiung vom nordamerik. Imperialismus und von der einheimischen Oligarchie, die den US-Interessen dient“ ist weltweit immer noch gültig. Seine wirkliche Tragik bestand darin, daß er das „weiße“ mit dem „roten Pentagramm“ mit der Waffe in der Hand bekämpfen wollte und nicht sehen wollte (konnte), daß dies ein und dieselbe Medaille ist. Seine Idee jedoch ist nicht gestorben und die US-Oligarchen fürchten nichts so sehr, als „ein aus dem Ruder laufendes Lateinamerika“.
Ehre seinem Andenken!
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#6   Yersinia   17:36:25 | Dienstag, 21. Februar 2006
„von der Linken verführt“
die lateinamerikanischen Staaten, nicht zuletzt Kolumbien, sind bekanntlich ein Hort der sozialen und politischen Gerechtigkeit, ja, sie sind sogar das eigentliche „Land der unbegrenzeten Möglichkeiten“, in dem jeder und jedem an Gütern und Chancen gegeben wird, was sie oder er braucht – zumindest, wenn die Leute bei der Mafia sind;
im ernst: die Sitaution rechtfertig keinesfalls politisch motivierte Gewalt, schon gar nicht durch Priester – aber wirklich „von der Linken verführt“ braucht man dort nicht zu werden, um in Wut und Verzweiflung ob der herrschenden Zustände zu werden; die Frage ist, ob die neu gewählten Regierungen in einigen Ländern dieses Kontinents etwas zum Besseren ändern können (in Brasilien war es eher ein Fehlschlag);
allerdings ein Lob an die Redaktion: der Artikel ist durchaus gut!
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#5   Athanasius   17:27:08 | Dienstag, 21. Februar 2006
Schande…
Dieser Priester was kein Held. Vielleicht hatte er gute Absichten, aber er darf wohl kaum als Märtyrer gefeiert werden. Dem Kommunismus und solch einer ‘Befreiungsarmee’ múß jéder Katholik ablehnend gegenüber stehen. Übrigens die gleichen die schreien, wenn ein Priester (gegen das Kan. Recht) eine konservative Partei vertretet oder unterstützt, jubeln über „Priester-Revolutionären“ im linken Kampf. Kein Priester sollte bewaffnet sein, egal ob links oder rechts. Aber dennoch: die Linken „Kleriker“ klagen über die mittelalterlichen Prinz-Bischöfe auf dem Kampfespferd, machen aber selber schlimmeres!
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#4   Benedikt78   17:08:47 | Dienstag, 21. Februar 2006
Das ist es
Dass man als Priester von den Linken verführt werden kann, sieht man auch in der Politik. Aber eben deshalb ist es wichtig, dass man auch unermüdlich auf die Denkfehler hinweist und mit der Wahren Lehre die Denkfehler nachweist. Allein mit Lobhudelei, wie in diesem Bericht, kann man nichts erreichen.
Beten wir dafür, dass die Heilige Katholische Kirche von solchen Fehlern verschont bleibt.
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#3   ottaviani   16:38:04 | Dienstag, 21. Februar 2006
Sacerdos in aeternum
er ist und bleibt Priester
ein mit mir befreundeter alter ungarischer Priester hat für die seele dieses Priesters bis zu seinem tod monatlich ein requiem gelesen dieser alte Priester wurde von den komunisten verfolgt er sagte mir einmal er feiert die messe für hw. torres weil er weiß wie leicht man von den linken verführt werden kann und er dankt gott jeden tag daß er stark bleiben konnte
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#2   Giovanni   16:20:17 | Dienstag, 21. Februar 2006
Tagesheiliger od. die sog. „33 Kirchenlehrer“
„…Der Ort seiner Grablegung ist bis heute unbekannt geblieben…“
Mir kommt diesbezüglich vor allem in den Sinn, was für eine Grabinschrift sich beim Heiligen des heutigen Tages, des Kirchenlehrers Petrus Damiani findet:
Was Du bist, bin ich gewesen.
Was ich bin, wirst Du einmal sein.
Möge der lateinamerikanische Priester ruhen in Frieden – wo auch immer – und wollen wir ihn auch in unseren bescheidenen Gebeten nicht vergessen, jedoch in die Reihe der Kirchenlehrer wird er wohl nicht aufgenommen werden. Was ich mir jedoch heute vorgenommen habe:
ich will mir demnächst das empfohlenen Werk von Prof. Holböck in einer Buchhandlung besorgen:
Die 33 Kirchenlehrer, Christiana-Verlag, 9.50 Euro, ISBN 3-7171-1107-08
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#1   Benedikt78   16:11:44 | Dienstag, 21. Februar 2006
Wieso ein solch positiver Bericht?
Ich kann nicht nachvollziehen, warum man diese Person im Bericht mit Hw. Torres benennt. Diesen Titel hat ein Marxist, der zur Waffe greift und töten will, nicht verdient. Das kann nie und nimmer ein wirklicher Katholik sein. Deshalb finde ich diese Lobhudelei nicht verständlich!
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