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Dienstag, 21. Februar 2006 13:48
Eine überfällige Klarstellung
Das ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’ ist zunehmend ein Instrument der Selbstzerstörung des Katholizismus in der Bundesrepublik.
Links: Präsident des 'ZdK', Hans Joachim Meyer Rechts: Bischof Gerhard Ludwig Müller
Links: Präsident des ‘ZdK’, Hans Joachim Meyer
Rechts: Bischof Gerhard Ludwig Müller
(kreuz.net, Regensburg) „Nach der Korrektur eines aus der Spur geratenen Rätesystems in der eigenen Diözese sorgt Bischof Müller nun auch für Klärungen auf Bundesebene.“

Das erklärte Werner Rothenberger am 18. Februar in Franfurt am Main. Rothenberger ist der Sprecher des ‘Arbeitskreises von Katholiken im Raum Frankfurt/Main’.

Er äußerte sich am Rande eines Treffens des ‘Arbeitskreises’, nachdem bekannt geworden war, daß der Regensburger Bischof die Beteiligung seines Bistums an der Finanzierung des ‘Zentralkomitees der Deutschen Katholiken’ einstellen wird.

Rothenberger nannte die Entscheidung des Regensburger Bischofs „überfällig“.

Der Arbeitskreis empfiehlt allen Bischöfen Deutschlands, dem Beispiel von Mons. Müller zu folgen und die Zahlungen an das ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’ einzustellen.

Das ‘Zentralkomitee’ habe sich nämlich unter der – geradezu hochstaplerischen – Selbstetikettierung, das Sprachrohr der deutschen Katholiken zu sein, zunehmend zu einem Instrument der Selbstzerstörung der Kirche gemacht.

Dies sei nicht nur am Unterlaufen der kirchlichen Haltung zur Abtreibungsfrage durch die Gründung des ominösen Vereins „Donum vitae“ geschehen, sondern auch durch zahllose nörglerische und besserwisserische Erklärungen zu legitimen Entscheidungen des Papstes und seiner Kurie.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 12 Lesermeinungen:
Samstag, 25. Februar 2006 10:44
Dismas: ZDK verstösst nicht nur gegen das V. Gebot
Vergelt’s Gott Herr Bischof Müller. Andere Bistümer sollten Ihrem Beispiel schnellstens folgen, aber da sind offensichtlich zuviele freundschaftliche „Bindungen“ gegeben. Die im Glauben lauwarmen Bischöfe unseres Landes wollen sparen. Sie sparen allerdings an den verkehrten Stellen, nicht bei sich selbst – warum auch.

Unseres Gebetes dürfen sie sich allerdings sicher sein, denn diese stehen unmittelbar vor der…und als Christen müssen wir viel für diese beten.

Wir beten verstärkt für Sie Bischof Müller damit Sie die Richtung halten können – Gott befohlen !
Mittwoch, 22. Februar 2006 15:46
Wolfgang Kugler: @Gotthard
Um Gutes als Christ zu tun, braucht man doch noch lang nicht die ZdK (Zersetzung des Katholizismus), oder? Zu meinen eigenen „guten Werken“ ein andermal mehr.
Mittwoch, 22. Februar 2006 14:22
Jörg Guttenberger, Köln: Gotthard – Wolfgang Kugler
…und wie sieht es mit Ihrem inneren und äußerlich sichtbarem Einsatz für Glaube und Kirche aus, Herr Gotthard?
Mittwoch, 22. Februar 2006 10:56
Ansgar: Ein Problem…
… ist, nach welchem Schlüssel sich dieses Kommitee denn zusammensetzt. kann das jemand erklären? Warum sind eingie Verbände vertreten, andere nicht? Die 2 Millionen, mit denen das ZK haushaltet, sind ja überschaubar; aber was so an Äußerungen dieses Vereins in den Medien transportiert wird, ist schauerlich. Der Bischof hat also Recht.
Zur Fürstin: Sie ist dreifache Mutter und mittlerweile „altersweise“; außerdem ist sie eine konservativ-katholische Stimme, die auch von kirchenfernen Kreisen wahrgenommen wird.
Mittwoch, 22. Februar 2006 02:11
Uwe Schmidt: zentralcomité
Das ZdK ist wie die islamische und jüdische Interessenvertretung ein Januskopf: allzu fundamentalistisch dürfen sich deren Vertreter nicht geben, da sie sonst beim (übergeordneten) Staat nichts erreichen. Dennoch hat ein staatliche Vertretung für uns Katholiken auch enorme Vorteile wie z.B. Übertragungen von Messen im Fernsehen, Religionsunterricht und vieles mehr. Sicher tut es mir auch weh, zu sehen, wie unkatholisch zum Teil dort geredet und gehandelt wird, vielleicht sollte man glaubensfestere Leute ins ZdK schicken, die unsere kath. Interessen beim Staat besser vertreten.
Mittwoch, 22. Februar 2006 00:03
Gotthard: @Wolfgang Kugler:
mach doch mal bitte Dein persönliches Engagement für den Glauben und die Kirche deutlich.
DAS wäre doch überzeugender als ein Hinweis auf die glitzernde eingeheiratete Dame im Regensburger Schloss
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