Deutschland
Eine überfällige Klarstellung
Das ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’ ist zunehmend ein Instrument der Selbstzerstörung des Katholizismus in der Bundesrepublik.
(kreuz.net, Regensburg) „Nach der Korrektur eines aus der Spur geratenen Rätesystems in der eigenen Diözese sorgt Bischof Müller nun auch für Klärungen auf Bundesebene.“

Das erklärte Werner Rothenberger am 18. Februar in Franfurt am Main. Rothenberger ist der Sprecher des ‘Arbeitskreises von Katholiken im Raum Frankfurt/Main’.

Er äußerte sich am Rande eines Treffens des ‘Arbeitskreises’, nachdem bekannt geworden war, daß der Regensburger Bischof die Beteiligung seines Bistums an der Finanzierung des ‘Zentralkomitees der Deutschen Katholiken’ einstellen wird.

Rothenberger nannte die Entscheidung des Regensburger Bischofs „überfällig“.

Der Arbeitskreis empfiehlt allen Bischöfen Deutschlands, dem Beispiel von Mons. Müller zu folgen und die Zahlungen an das ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’ einzustellen.

Das ‘Zentralkomitee’ habe sich nämlich unter der – geradezu hochstaplerischen – Selbstetikettierung, das Sprachrohr der deutschen Katholiken zu sein, zunehmend zu einem Instrument der Selbstzerstörung der Kirche gemacht.

Dies sei nicht nur am Unterlaufen der kirchlichen Haltung zur Abtreibungsfrage durch die Gründung des ominösen Vereins „Donum vitae“ geschehen, sondern auch durch zahllose nörglerische und besserwisserische Erklärungen zu legitimen Entscheidungen des Papstes und seiner Kurie.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Dismas   10:44:52 | Samstag, 25. Februar 2006
ZDK verstösst nicht nur gegen das V. Gebot
Vergelt’s Gott Herr Bischof Müller. Andere Bistümer sollten Ihrem Beispiel schnellstens folgen, aber da sind offensichtlich zuviele freundschaftliche „Bindungen“ gegeben. Die im Glauben lauwarmen Bischöfe unseres Landes wollen sparen. Sie sparen allerdings an den verkehrten Stellen, nicht bei sich selbst – warum auch.
Unseres Gebetes dürfen sie sich allerdings sicher sein, denn diese stehen unmittelbar vor der…und als Christen müssen wir viel für diese beten.
Wir beten verstärkt für Sie Bischof Müller damit Sie die Richtung halten können – Gott befohlen !
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#11   Wolfgang Kugler   15:46:12 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Gotthard
Um Gutes als Christ zu tun, braucht man doch noch lang nicht die ZdK (Zersetzung des Katholizismus), oder? Zu meinen eigenen „guten Werken“ ein andermal mehr.
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#10   Jörg Guttenberger, Köln   14:22:15 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Gotthard – Wolfgang Kugler
…und wie sieht es mit Ihrem inneren und äußerlich sichtbarem Einsatz für Glaube und Kirche aus, Herr Gotthard?
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#9   Ansgar   10:56:46 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Ein Problem…
… ist, nach welchem Schlüssel sich dieses Kommitee denn zusammensetzt. kann das jemand erklären? Warum sind eingie Verbände vertreten, andere nicht? Die 2 Millionen, mit denen das ZK haushaltet, sind ja überschaubar; aber was so an Äußerungen dieses Vereins in den Medien transportiert wird, ist schauerlich. Der Bischof hat also Recht.
Zur Fürstin: Sie ist dreifache Mutter und mittlerweile „altersweise“; außerdem ist sie eine konservativ-katholische Stimme, die auch von kirchenfernen Kreisen wahrgenommen wird.
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#8   Uwe Schmidt   02:11:52 | Mittwoch, 22. Februar 2006
zentralcomité
Das ZdK ist wie die islamische und jüdische Interessenvertretung ein Januskopf: allzu fundamentalistisch dürfen sich deren Vertreter nicht geben, da sie sonst beim (übergeordneten) Staat nichts erreichen. Dennoch hat ein staatliche Vertretung für uns Katholiken auch enorme Vorteile wie z.B. Übertragungen von Messen im Fernsehen, Religionsunterricht und vieles mehr. Sicher tut es mir auch weh, zu sehen, wie unkatholisch zum Teil dort geredet und gehandelt wird, vielleicht sollte man glaubensfestere Leute ins ZdK schicken, die unsere kath. Interessen beim Staat besser vertreten.
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#7   Gotthard   00:03:53 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Wolfgang Kugler:
mach doch mal bitte Dein persönliches Engagement für den Glauben und die Kirche deutlich.
DAS wäre doch überzeugender als ein Hinweis auf die glitzernde eingeheiratete Dame im Regensburger Schloss
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#6   Wolfgang Kugler   23:43:21 | Dienstag, 21. Februar 2006
ZdK – Endlich ist der Geldhahn zugedreht
Großartig Exzellenz! Lieber Herr Bischof Müller, lassen Sie sich in Ihrem konsequenten Kurs nicht beirren! Die echten Katholiken stehen hinter Ihnen. Wunderbar auch die Reden und Briefe unserer lieben und hochverehrten Gloria Fürstin von Thurn und Taxis. Wir können glücklich sein, solche lebenden Beispiele an Treue zu unserer Kirche und unserem außergewöhnlich sympathischen Hl. Vater in unseren Reihen zu haben.
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#5   Logokath   22:37:08 | Dienstag, 21. Februar 2006
Das Problem mit dem ZdK löst sich medizinisch
Denn endlich bekommen diese selbsternannten Arterhaltungsfanatiker das Hauptinstrument ihrer unverfrohrenen Äußerungen abgenommen – das Geld. Während die Kirche gut auf den Heiligen Geist, die Hierarchie, die Eucharistie bauen kann, ohne etwas zu verlieren, machen solche Selbsterlösungsclubs wie das ZdK auf Kirchensteuerkoster eine neue Kirche auf. Kaum ist das Geld weg, ist auch schon der Boden für diese Ausgeburt des deutschen Kirchenwohlstands trockengelegt. Ich habe mich schon immer gefragt, wie man dieses ZdK-Geschwür aus dem Leib der Kirche entfernen kann. Ganz einfach: Herauseitern durch Geldmangel! Dann wird die Kirche nicht nur finanziell schlanker (überall hört man doch vom Sparkurs der Bistümer!!!) sondern auch um einiges Gesünder und glaubwürdiger, denn der Virus hat keine Möglichkeit mehr, eine tödliche weitere Entzündung zu verursachen!
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#4   Rudolphus   17:59:02 | Dienstag, 21. Februar 2006
Wie die BRD, wie die EU, so die Concilskirche
Wer die Dinge klar sieht, weiß, daß die sinkenden Schiffe BRD, EU und Concilskirche seit Jahrzehnten in den Untergang hineinsteuern – einige an der Basis wissen darum, wohl auch einige in der mittleren Führungsschicht, aber die Steuerleute fahren unbeirrt den alten Kurs weiter … bis das Schiff sinkt, und eine neue Generation alles wieder aufbaut: Deutschland, Europa, die Kirche in den deutschen Völkern und in den Völkern des Westens.
Die katholischen Prophezeiungen stimmen hierin überein: erst der Zusammenbruch, das Strafgericht Gottes, dann eine gläubige, heilige Zeit.
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#3   Observatorium   16:43:15 | Dienstag, 21. Februar 2006
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Man kann nur hoffen, dass auch andere deutsche Oberhirten endlich einmal Mut finden, und dem Beispiel von Bischof Müller folgen werden.
Respekt für den Bischof von Regensburg !
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#2   ultimo   16:24:44 | Dienstag, 21. Februar 2006
Endlich!
Diese pdeudokatholischen Vereine schaden der Kirche und dem Glauben nur und beanspruchen für das Untergraben des Glaubens noch den Namen „katholisch“. Der Bischof ist mutig und für diesen Mut muss man ihm gratulieren. Hoffentlich machen es ihm viele nach.
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#1   Bernieboy   15:18:19 | Dienstag, 21. Februar 2006
Das wäre nötig!
Hoffentlich klappt es!
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