Liturgie
Die Predigt war gut
Nach dem Empfang des Leibes Christi schritten die Gläubigen zum Altar, um dort die Hostie in den Kelch zu tauchen. Danach war die Altardecke naß. Von Jörg Metzger.
(kreuz.net, München) Kürzlich habe ich die Abendmesse um 19.00 Uhr in der Abteikirche St. Bonifaz in München besucht. Die Klosterkirche war gut besetzt.

St. Bonifaz ist ein Benediktinerkloster mit zwölf Mönchen. Sie sind in der Seelsorge, der Betreuung von Obdachlosen und der Pflege von Wissenschaft und Bildung tätig.

Die anwesenden Gläubigen waren zu 90% unter 50 Jahre alt. Dem Aussehen nach zu beurteilen, war es eine Mischung aus Lehrerschaft, Gewerkschaftsanhängern oder Studenten, die sich im Kirchenschiff eingefunden hatten.

Die Kirche ist eher trostlos. Die Marienstatue kann man vom Kirchenschiff aus nicht sehen. Sie steht im letzten Eck des Gotteshauses und ist nicht mit Blumen oder Kerzen geschmückt.

Der Altar ist in die Mitte des Raumes gerückt. Bilder neuzeitlicher Maler hängen im Innenraum. Der Tabernakel ist während der Feier des Mahles ebenfalls nicht sichtbar.

Alt-Abt Odilo Lechner predigte während der Abendmesse über die Sünde und das Sündenbewußtstein in einer immer schnellebigeren Zeit. Meines Erachtens eine sehr gute Predigt.

Kniebänke gibt es nur zuvorderst bei vier Bankreihen. Der Rest der Gläubigen sitzt auf Stühlen, die man eher im Musikraum eines Gymnasiums erwartet.

Doch Knien ist auch in den verbliebenen Bänken nicht mehr vorgesehen. Den Embolismus beim Vater Unser kennt man nicht. Das Verbot des Eintauchens der Hostie in den Kelch durch die Gläubigen wird ebenfalls nicht beachtet.

Während der Messe wurden sechs Kelche konsekriert. Bei der Austeilung der Heiligen Kommunion konnte man nach dem Empfang des Leibes Christi zum Altar schreiten und dort selber den Leib eintauchen.

Von dieser Praxis machten die meisten Teilnehmer Gebrauch. Die ins Blut Christi getauchten tropfenden Hostien verursachten eine nasse Altardecke. Nach dem Segen erzählte der Alt-Abt noch einen Witz. Mit Lachen und Orgelspiel verließen die Menschen den Gottesdienst.

Draußen wurden Flugblätter verteilt, die zu einer ehrlichen Ökumene der Basis aufriefen.
      
24 Lesermeinungen
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#24   Römisch-Katholisch   22:50:47 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Horst Eckner
Redemptionis sacramentum 103: 103. Die Normen des Römischen Meßbuches kennen die Regelung, daß in den Fällen, in denen die Kommunion unter beiden Gestalten ausgeteilt wird, «das Blut Christi direkt aus dem Kelch oder durch Eintauchen der Hostie oder mit einem Röhrchen oder mit einem Löffel getrunken werden kann».[191] Was die Kommunionspendung für die christgläubigen Laien betrifft, können die Bischöfe die Kommunion mit einem Röhrchen oder einem Löffel ausschließen, wo dies nicht örtlicher Brauch ist, wobei aber immer die Möglichkeit der Kommunionspendung durch Eintauchen der Hostie bestehen bleibt. Wenn diese Form zur Anwendung kommt, sollen allerdings Hostien verwendet werden, die nicht zu dünn und nicht zu klein sind, und der Kommunikant darf das Sakrament vom Priester nur mit dem Mund empfangen.[192]
Die Richtlinien sind doch klar. Es ist nicht erlaubt, dass man die Hostie selber in den Kelch taucht, ebenso ist es nicht gestatet, dass man den Kelch selber nimmt, sondern man empfängt ihn aus den Händen des Priesters und kann dann selber trinken. Ein kleiner, aber doch entscheidender Unterschied finde ich.
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#23   sacerdos helveticus   21:03:58 | Donnerstag, 23. Februar 2006
zu korriegierende Missbräuche
Der berichtende Gläubige sollte den Mut haben, den klaren Missstand zu melden an den zuständigen Ortsbischof.
Denn jeder Gläubige hat -das hat „redemptionis sacramentum“ wieder klargestellt- das Recht auf eine würdige und authentische Feier der Heiligen Eucharistie nach den Vorgaben der Kirche.
Für seine Eingabe sollte er die Hilfe eines guten Kirchenrechtlers in Anspruch nehmen, damit sie nicht leichtfertig aus formalen Gründen unter den Tisch fallen kann.
Sollte die Antwort des zuständigen Bischofs nicht zufriedenstellend sein oder die Missbräuche nicht aufhören, so sollte er (wieder empfehlenswerterweise mit kirchenrechtlichem Beistand) die Sache den zuständigen Römischen Instanzen vortragen.
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#22   Romulus   20:46:43 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Bruder Konrad Rechts und Links
Es geht nicht um Kirchenaustritt, sondern um Austritt aus der Steuergemeinschaft.
Klar, das sagen Atheisten und Agnostiker auch immer.
An Gott und die Kirche kann man auch so glauben.
Fazit: Wir sehen hier wieder sehr gut:
Ganz rechts und ganz links treffen sich immer am anderen Ende.
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#21   Bruder Konrad   20:07:13 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Romulus
Also: Wer zum Kirchenaustritt auffordert,
Es geht nicht um Kirchenaustritt, sondern um Austritt aus der Steuergemeinschaft.
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#20   Romulus   18:39:15 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Stimme und Asteriskus
Ich kenne den Text, solange er nicht in den AAS ist, ist er eine Stellungsnahme unter vielen juristischen Gutachten. Also: Wer zum Kirchenaustritt auffordert, egal warum und in welcher Form, begeht ein schwere Sünde und kann sich nicht auf die Tradition der Kirche noch auf den Heiligen Geist berufen!
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#19   Stimme aus dem Tradiland   18:10:17 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ amicus_crucis
Kirchenaustritt ist nicht Glaubensabfall, das ist der Inhalt eines vatikanischen Dokuments, welches noch nicht einmal ein Jahr alt ist. Lesen Sie hier:
Kirchenrechtler: „Das ganze ist eine wirkliche Bombe.“ www.kath.net/detail.php?id=12389
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#18   amicus_crucis   17:49:42 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Asteriscus
Ich jedenfalls fordere seit geraumer Zeit jeden Katholiken auf, seine Steuerzahlungen für diese Institution einzustellen…
Heißt das, Sie fordern zum Kirchenaustritt auf? Zu Apostasie, zu schwerer Sünde???
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#17   Asteriskus   16:32:30 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Römisch-Katholisch + Toby
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen. Ich war eben dabei, aus Redemptionis Sacramentum zu zitieren, aber Sie haben das ja schon getan. In dieser Diskussion wird für mich wieder einmal deutlich, dass die, die ständig von „Schisma“ und „fehlender Einheit mit dem Hl. Vater“ reden, wenn es um katholisch gebliebene Gruppen geht, selbst nicht in der Lage sind, die minimalsten Forderungen aus Rom zu erfüllen. Jeder Dorfpfarrer glaubt heute, die Liturgie selbst gestalten zu können/müssen. Die Ergebnisse sieht man und an den Früchten erkennt man den Baum. Ich jedenfalls fordere seit geraumer Zeit jeden Katholiken auf, seine Steuerzahlungen für diese Institution einzustellen und nicht weiter die „Lehmann-Kirche“ zu unterstützen.
Die Sprache des Geldes wird man schon verstehen.
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#16   Horst Eckner †   16:29:03 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Römisch-Katholisch:
Redemptionis Sacramentum, Nr. 103
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#15   Benedikt   16:24:21 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Missverständnis
Horst Eckner schreibt etwas von „Kelch nehmen“ wie es in St. Bonifaz üblich sei. Im Artikel steht etwas anderes, nämlich eine Beschreibung des verbotenen und dennoch weit verbreiteten Hostie-eintauchens, was eine Selbstspendung darstellt. Aus dem Kelch darf ein Laie trinken, wenn er ihn gereicht bekommt („Das Blut Christi“).
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#14   Römisch-Katholisch   16:16:55 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Horst Eckner
Ja und? Den Kelch mit der Hand zu nehmen und daraus zu trinken (wie es in St. Bonifaz geschieht), ist NICHT verboten.
Das ist nicht wahr! Die heilige Kommunion empfängt man bzw. bekommt man gespendet, aber man nimmt sie sich nicht einfach selber! Das gilt sowohl für den Leib wie auch für das Blut Christi! Nur dem Priester ist es erlaubt, sich die Kommunion selber zu geben.
Lesen Sie dazu im CIC 1983 die Kanones 897-958 zur Hl. Eucharistie. Dort steht immer, dass die hl. Kommunion gespendet oder empfangen wird!
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#13   Toby   16:13:24 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Horst Eckner
Wie kommen Sie darauf, dass es den Gläbigen nicht verboten sei, den Kelch selbst zu nehmen? Die Allgemeine Einführung zum Römischen Messbuch (Nr. 118)und andere kirchliche Vorschriften sagen genau das Gegenteil.
Aus der Instruktion „Redeptionis Sacramentum:“
94. Es ist den Gläubigen nicht gestattet, die heilige Hostie oder den heiligen Kelch «selbst zu nehmen und noch weniger von Hand zu Hand unter sich weiterzugeben».
Bitte erst informieren, und dann posten.
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#12   Horst Eckner †   15:44:04 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Elendester Sünder:
Ja und? Den Kelch mit der Hand zu nehmen und daraus zu trinken (wie es in St. Bonifaz geschieht), ist NICHT verboten. Und aus dem Bericht abzuleiten, hier hätte jemand MUTWILLIG UND SCHWERWIEGEND (also eine Verbindung zweier Voraussetzungen, die beide zugleich erfüllt sein müssen), das Sakrament entehrt, ist wohl doch ein wenig zu weit gegriffen. Die Beweislast liegt bei dem, der die Anschuldigung erhebt. Und würden Sie etwa jeden Priester, der z.B. aufgrund eines Krampfes versehentlich den Kelch umwirft, unter die angegebene Strafbestimmung subsummieren? Solange wir nichts Gegenteiliges wissen, gehe ich davon aus, dass der Kelch versehentlich verschüttet wurde.
Übrigens: Marienstatue und Tabernakel sind für die Eucharistiefeier nicht notwendig. St. Bonifaz hat die Raumgestaltung so eingerichtet, dass das Notwendige und Wesentliche (Altar, Ambo) die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ob einem das Ganze ästhetisch gefällt, ist eine andere Sache, aber dass Marienstatue und Tabernakel ausgelagert sind, um dort in Quasi-Nebenräumen Orte für das persönliche Gebet einzurichten, während der Kirchenraum selbst auf die wesentlichen Elemente der Messe konzentriert ist, ist nun wirklich nichts Verbotenes oder Verwerfliches.
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#11   Giovanni   15:29:55 | Donnerstag, 23. Februar 2006
„Niedergang des Sinnes für das Heilige“
In der 20. Generalversammlung vom 21. Oktober 2005 haben die Synodenväter eine Botschaft unter dem Titel „Eucharistie: Brot des Lebens für den Frieden der Welt“ zur Schließung der XI. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode approbiert.
In dem vom Vatikan veröffentlichten deutschen Wortlaut des Textes heißt es unter anderem:
„16. In verschiedenen Gegenden haben wir auch einen Niedergang des Sinnes für das Heilige feststellen müssen, der nicht nur die tätige und fruchtbare Teilnahme der Gläubigen an der Messe betrifft, sondern auch die Art des Zelebrierens und die Qualität des Lebenszeugnisses, das zu geben die Christen berufen sind…“
Anmerkung meinerseits: Wenn die liturgische Praxis in St. Bonifaz so ist wie im Artikel beschrieben, wäre es interessant zu wissen was z. B. der mutmachende und große Lehrer der Eucharistie, der hl. Pater Pio, hierzu sagen würde, wenn er es könnte!
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#10   Elendester Sünder   15:13:28 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Instruktion Redemptionis Sacramentum
104. Es ist dem Kommunikanten nicht erlaubt, selbst die Hostie in den Kelch einzutauchen oder die eingetauchte Hostie mit der Hand zu empfangen…
107. „Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich“ gemäß der von den Canones festgesetzten Norm „die dem Apostolischen Stuhlvorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weiteren Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen“ [Codex Iuris Canonici, can. 1367]. Jedwede Handlung, durch welche die heiligen Gestalten mutwillig und schwerwiegend entehrt werden, muss diesem Tatbestand zugerechnet werden…
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#9   Gotthard   13:34:34 | Donnerstag, 23. Februar 2006
mutmachend
Eine mutmachende Gottesdienst-Gemeinde…die Kirche überaltert also auch in der Großstadt noch nicht.
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#8   Benedikt   13:20:22 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Besucher
Es wäre interessant zu erfahren, wieviele Gläubige die Messe besucht haben. Sechs Kelche scheint mir ziemlich viel zu sein, bei einer kleineren Anzahl von Besuchern hätte man sicher ohne Probleme die Gläubigen aus dem Kelch trinken lassen können.
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#7   Athanasius   12:44:49 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Solange man…
…die Fehlübersetzung „für alle“ verwendet, ist die Wandlung (so „De defectibus“) zweifelhaft oder gar ungültig. Die Intention bei dieser Eucharistiefeier ist angeblich auch zweifelhaft, soviel ist jedem klar.
Aber dennoch sollte einem wahren Römischen Katholik das Herz bluten, wenn er von sowas hört. Aber im Vatikan ist man – noch immer – jenseits der Realität (ob absichtlich?) in dem man verkündet die Alte Hl. Messe verursache „Verwirrung“, die Neue Liturgie aber nicht. Verwirrung ist wohl Euphemismus. Die Alte Messe würde einen Schock auslösen und diese Krypto-Protestanten endlich – ex opere operato – verurteilen.
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#6   wolfgang e.   12:44:20 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@clemens & rocky
Leider (oder auch zum Glück) wird die Hl. Messe nicht so leicht ungültig! Auch grobe Missbräuche, wie in diesem Fall, hindern den Herrn nicht, das Kreuzesopfer zu erneuern und Brot und Wein in seinen Leib und sein Blut zu wandeln. Es ist wohl ein tiefes Geheimniss, dass Gott selbst sich derartig uns sündigen Menschen ausliefert.
Es tut weh, den Herrn so behandelt zu sehen, aber es ist auch beruhigend zu wissen, dass ich trotzdem an einer gültigen Messe teilgenommen und den Herrn tatsächlich empfangen habe, wenn ich einmal irrtümlich in eine solche Mese geraten bin.
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#5   clemens   11:25:17 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Hoffentlich
war sie nicht gültig, dann ist wenigstens nicht das kostbare Blut in der Gegend herumgetropft zusätzlich zu den bei der Handkommunion ganz sicher herumbröselnden Partikel des Leibes des Herrn!.
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#4   Rocky   11:18:09 | Donnerstag, 23. Februar 2006
War sie gültig?
… Das bezweifle ich! und zwar sehr stark! Denn wenn „Priester“ mit dem heiland so umgehen, darf und muss man sich fragen, ob sie den HEILAND auf den Altar herabrufen wollten oder nur für ihren eigenen Applaus sorgen wollten. Ich unterstelle keinem Prierster Unerhrlichkeit in der Intention – aber gab es hier wirklich die Intention: FACERE QUOD FACIT ECCLESIA??? ie Tragik liegt jedoch tiefer: Hier werden Menschen zum Ungehorsam gegen die Kirche aufgefordert. Denn es gibt keine „Selbstbedienung“ bei der hl. Kommunion. Sie MUSS vom Priester gespendet werden: die hl. konsekrierte Hostie genau so wie das Hl. Blut unseres Heilandes! Sollte der Bericht stimmen, dann ist das ein unerhörtes Sakrileg, an dessen Ende ein „Witz“ zum Lachen sehr wohl passte – aber bzgl. des Seelenheils der Anwesenden (einschliesslich Priester) gibt’s da recht wenig zum Lachen…! Wo sind die Bischöfe??? Fazit: Wir brauchen endlich einen neuen EPISKOPAT! Der bisherige kann Sprüche klopfen solange er will – der Mordernismus-Virus steckt in ihnen! Wo sind die Bischofskonferenzen, die so schnell zzu allen möglichen weltlichen themen „Broschüren“ schreiben, während das seelenheil der ihnen anvertrauten Gläubigen vor die hunde geht?
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#3   Benedikt78   11:05:33 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Unglaublich!
Draußen wurden Flugblätter verteilt, die zu einer ehrlichen Ökumene der Basis aufriefen.
Na wenigstens kann man daran zweifelsfrei erkennen, dass die Ökumene unbrauchbar ist! Die Messen verkommen immer mehr zu einem Narrenspiel. Alleine was in Luzern so passiert. Priester, die den Leib Christi wie eine Tüte Pop Corn herumreichen, damit sich jeder selber bedienen kann, Schwule, die anlässlich der Gay Pride einen Homo-Gottesdienst abhalten (ohne Einspruch des Bischofs!!!) oder eben so Fasnachtsgottesdienste. Sehr wahrscheinlich sind die meisten stock betrunken und sitzen einfach in der Kirche, weil es dort wärmer und bequemer zum schlafen ist!
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#2   Römisch-Katholisch   10:46:43 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Alltag!
Leider sind solche eben beschriebenen Szenarien alltäglich und weit verbreitet. Die Verantwortlichen in den Pfarreien machen einfach, was sie wollen. Sie wollen bei den Leuten beliebt sein und ziehen irgendeine Show ab. Man soll zwar keine Vorurteile haben, aber angesichts soller Tatsachen kommen in mir doch leise Zweifel bzgl. das katholische Eucharistieverständnis gewisser Seelsorger auf.
Es wäre dringendst an der Zeit, dass endlich flächendeckend eingegriffen wird von Seiten der Diözesen und des Vatikans.
Es geht ja nicht nur um diesen Fall sondern um den Missbrauch im Allgemeinen wie z. B. das Mitwirken von Laien im Hochgebet, die abgeänderten Hochgebete oder jetzt wieder ganz aktuell die Fasnachtsmessen, die vor allem auch im Kanton Luzern abgehalten werden. Dabei sind die Leute verkleidet und eine Guugenmusik spielt in der Kirche. Manchmal hält der Zunftmeister noch die Predigt. An gewissen Orten wird sogar eine Hl. Messe gefeiert und die Leute empfangen massenweise im Kostüm die Hl. Kommunion, dabei hat es selbstverständlich auch Nichtkatholiken. Treffenderweise werden solche Veranstaltungen als Narrenmesse bezeichnet und der Priester waltet als Obernarr!!!
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#1   Yersinia   10:36:05 | Donnerstag, 23. Februar 2006
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“
der Auftrag der Memoria – und der Auftrag, zu feiern; aus dem Schrecklichen der „Gewalt des Heiligen“ – die heute noch so manchen fasziniert – das Schöne der Feier der Gegenwart Gottes zu machen – find ich gut;
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