Requiem
Erzbischof und gescheiterter Bankier gestorben
Er war auf dem Weg, Kardinal zu werden, als die größte Privatbank Italiens Pleite ging. Danach ging es abwärts.
(kreuz.net, Phoenix) Der emeritierte Kurienerzbischof Paul Casimir Marcinkus (84) wurde am Montag abend tot in seinem Haus im US-Bundesstaat Arizona aufgefunden. Der Erzbischof starb an Herzversagen.

Paul Casimir Marcinkus wurde am 22. Januar 1922 in Cicero – einer Vorstadt von Chicago – geboren. Er war der Sohn eines litauischen Einwanderers, der sein Geld als Fensterputzer verdiente.

1947 wurde er für die Erzdiözese Chicago zum Priester geweiht. Er war kurz Vikar in einer Pfarrei in Chicago. 1950 zog er nach Rom und studierte Kirchenrecht an der Jesuitenuniversität Gregoriana.

Danach arbeitete er im Staatssekretariat, wo er Erzbischof Giovanni Battista Montini kennenlernte, der später als Paul VI. den päpstlichen Thron bestieg.

Sodann war Mons. Marcinkus im diplomatischen Dienst des Vatikan tätig, zuerst in Bolivien und dann in Kanada. 1959 kehrte er nach Rom zurück, wo er die nächsten dreißig Jahre verbrachte.

Im Dezember 1968 ernannte Papst Paul VI. Mons. Marcinkus zum Erzbischof.

Seine vatikanische Karriere verdankte er vor allem seiner Freundschaft mit Paul VI. Dieser schätzte die Sprachgewandtheit von Mons. Marcinkus, der neben Litauisch, Englisch und Italienisch auch Spanisch und Französisch sprach. Außerdem hatte er sich als Organisator der päpstlichen Reisen bewährt.

Während der Reise von Paul VI. in die Philippinen im Jahr 1970 gehörte der 1.94 cm große athletische Monsignore zu denen, die Paul VI. vor dem Messerangriff eines verwirrten Bolivianers schütze.

1969 wurde Erzbischof Marcinkus zum Sekretär und 1971 zum Präsidenten der Vatikanbank ernannt, obwohl er keine entsprechende Ausbildung oder Kenntnisse im Finanzwesen besaß.

Er selber erklärte, daß seine einzige Erfahrung mit Geld in der Verwaltung der Sonntagskollekte bestand. Trotzdem galt Mons. Marcinkus als effektiver Manager und Organisator.

Papst Johannes Paul II. erhob ihn im September 1981 zum Pro-Präsidenten der Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat. In dieser Funktion wäre der Erzbischof unter normalen Umständen schon bald Kardinal geworden.

Doch dann kam 1981 der Zusammenbruch der größten italienischen Privatbank – des Mailänder Finanzinstitutes ‘Banco Ambrosiano’ –, das der Bankier Roberto Calvi leitete. Calvi wurde in Italien wegen seiner Nähe zum Vatikan auch der „Bankier Gottes“ genannt.

Er hatte mit seiner Bank ein aggressives und zwielichtiges Finanzimperium aufgebaut. Calvi war auch Mitglied der Freimaurerloge P2.

Als sein Finanz-Kartenhaus zusammenbrach, klaffte ein Schuldenberg von 1.3 Milliarden US-Dollar. Calvi flüchtete mit Hilfe der italienischen Unterwelt nach London, wo er im Juni 1982 unter einer Themse-Brücke erhängt aufgefunden wurde.

Die Behörden glauben heute, daß der Bankier ermordet wurde.

Als Direktor der Vatikanbank hatte Erzbischof Marcinkus mit Roberto Calvi im großen Stil zusammengearbeitet. Er war dadurch in dessen Finanzabenteuer verwickelt.

Mons. Marcinkus hatte zum Beispiel für einige Briefkastenfirmen von Calvi Garantien ausgestellt, in welche der Bankier Geld aus seiner maroden Bank rettete.

Der anschließende Finanzskandal schädigte den Ruf der Katholischen Kirche enorm und zog sich über zehn Jahre dahin, obwohl sich der damalige Staatssekretär im Jahr 1984 gegen den Willen von Mons. Marcinkus und anderer Verantwortlicher im Vatikan bereiterklärte, den Geschädigten der ‘Ambrosianischen Bank’ – freiwillig – 406 Millionen Dollar zu bezahlen.

Damit war die Sache aber nicht zuende. 1987 stellten die Mailänder Untersuchungsbehörden gegen Mons. Marcinkus einen Haftbefehl aus.

Deshalb verließen der Erzbischof und zwei seiner Mitarbeiter den Vatikan für längere Zeit nicht mehr, weil die Gefahr bestand, daß sie auf italienischem Boden verhaftet würden.

Schließlich entschied ein Appellationsgericht, daß italienische Gerichte wegen der Lateranverträge aus dem Jahr 1929 keine Jurisdiktion über den Vatikan besitzen.

1990 trat Erzbischof Marcinkus als Pro-Präsident der Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat zurück und zog sich in die Stadt Sun City, einer Vorstand von Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, zurück.

Dort arbeitete er als Vikar in der Pfarrei St. Clemens und bewohnte ein einfaches Haus am Rande eines Golfplatzes. Bei seinen Pfarreiangehörigen war der Erzbischof sehr beliebt.

Seit längerem litt der Erzbischof an Herzproblemen.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Bokrug †   04:28:05 | Sonntag, 2. September 2007
Calvi und die faschistische P2-Loge…
In dem Buch: „Aufmarsch zur Apokalypse“ von Prof. Kurt Becsi, Katholik und Generalsekretär der österreichischen UNESCO-Kommission, Wien, steht zudem der Satz: Die Hure ist keine Mänade (= verzückte Frau), die ekstatisch besessen im Gefolge des Dionysos (griechischer Gott des Weines) über diese Erde tanzt, nein, die Hure sitzt neben dem dicken Mammon auf der Truhe und berechnet das Kapital.
Neuere Beispiele dazu sind dem Buch: „Im Namen Gottes?“ von David A. Yallop, Knaur Taschenbuch, 1988, zu entnehmen. An dieser Stelle seien nur einige Zitate daraus wiedergegeben. Auf Seite 430 heißt es: Roberto Calvi war die Zentralfigur einer wirtschaftlichen Betrugsaffäre von atemberaubenden Ausmaßen: des Diebstahls von mehr als einer Milliarde Dollar… Das Geldwaschen bewerkstelligte er mit Hilfe der Vatikanbank: „Schmutziges“ Geld, Einkünfte aus Lösegelderpressungen, aus dem Drogenhandel, aus Waffengeschäften, Banküberfällen, Juwelen- und Kunstdiebstählen, wanderte von der Banco Ambrosiano aus auf ein italienisches Konto der Vatikanbank, von da an zur Banca del Gottardo oder zur Schweizerischen Bankgesellschaft.
Dann wird auf den Seiten 395-396 gesagt: Die Gründung kleiner Tarnfirmen mit einem nominellen Eigenkapital von meist nur 10 000 Dollar war eine Spezialität Calvis. Am Ende waren es 17. Die meisten davon gehörten einem in Luxemburg beheimateten Unternehmen mit dem treffenden Namen Manic S.A., das wiederum der Vatikanbank gehörte…
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#12   Benedikt   15:50:51 | Freitag, 24. Februar 2006
@ Malachias
Am meisten spricht für mich unter den gegebenen Umständen allerdings für Mord.
Unter den von Yallop fingierten Umständen, meinen Sie wohl. Johannes Paul I. war seit Jahrzehnten ein kranker Mann und hatte schlechte Ärzte. Die meisten Männer in seiner Familie starben früh.
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#11   Catholicus   22:44:12 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Malachias
Sie sind offenbar ein Freund unbewiesener und unbeweisbarer Spekulationen! Im Hinblick auf den Tod von Johannes Paul I. ist ja von verschiedenster Seite schon Gegensätzlichstes gemutmaßt worden; neue, gewagte Theorien – wie von Ihnen vertreten – runden das Bild ab, dass man aufgrund seines schnellen und unerwarteten Todes und der mißglückten vatikanischen Informationspolitik unmittelbar danach und auch viel später noch hilflos oder auch gezielt nach Indizien suchte, die einen natürlichen Tod des Papstes widerlegen sollten. Dass Sie, lieber Malachias, nun aber das Attentat auf Johannes Paul II. als bloß „gespielte Theater-Szene“ ansehen, ist eine Auffassung, bei der Ihnen wohl nur wenige beipflichten werden ;-)
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#10   Malachias †   20:48:55 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Luciani/JP1, Wojtyla/JP2
1. Kommt denn als Todesursache bei Albino Luciani/Papst Johannes Paul I. nicht auch Selbstmord in Frage? Nachdem (aus welchen Gründen auch immer) keine Autopsie vorgenommen wurde, ist ja – mit Ausnahme eines Unfalls – wohl alles möglich: natürlicher Tod, Mord und Selbsmord. Am meisten spricht für mich unter den gegebenen Umständen allerdings für Mord.
2. War das Attentat auf Karol Wojtyla/Papst Johannes Paul II. denn echt oder spricht nicht viel dafür, dass es sich um eine gespielte Szene gehandelt hat? So z.B. die Schauspielernatur von Wojtyla/JP2, die Tatsache, dass er, nachdem er angeschossen wurde, überhaupt nicht schrie, sondern lächelte; dass keine Blutspur auf der Soutane zu sehen war; dass die Fahrt in die Klinik wie am Schnürchen lief und in der Klinik bereits ein Zimmer für ihn reserviert war?
Als Motiv könnte man sich den Schutz vor „weiteren“, echten Attentaten vorstellen…
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#9   Chris   18:51:49 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Na aslo, geht doch
„Es kann also sowohl ein Auftrag als auch ein persönliches Motiv gewesen sein.“ Nach 20 Jahren Gefängnis weiß die italienische Polizei sicherlich den wahren Hintergund, aber was besagte der P2 Fall: Fast alle Polizeichefs gehörten dieser Loge an, dazu alle Geheimdienstchefs der letzten 30 Jahre. Aber das seltsamste ist, viele diese Täter angeblich psychisch Krank (Ausnahme Agca) waren. Ich verweise hier auf den Schweizer Frere? von einer Rumänin, die schwedische Politikerin im Supermarkt gezielt von einem Jugoslawen.
Olaf Palme, nie geklärt, John F. Kennedy, nie richtig geklärt, Barschel, geklärt aber nie veröffentlicht usw.
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#8   Benedikt   18:07:40 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Chris
Von persönlich kennen habe ich nichts gesagt. Es gibt aber für mich keinen Anlass, an dem, was Familienmitglieder, Weggefährten und Biographen ausgesagt haben zu zweifeln. Jedenfalls ist mir keine gegensätzliche Meinung außer der von Yallop bekannt. Aber der ist ein ja Romanschreiber.
Die Motive von Agca liegen bekanntlich im Dunkeln, wozu er selbst durch widersprüchliche Aussagen beigetragen hat. Es kann also sowohl ein Auftrag als auch ein persönliches Motiv gewesen sein.
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#7   Chris   17:54:50 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Benedikt
Gut das du ihn persönlich kanntest. Sag mal, hast du je das Motiv von Ali Agca erfahren, der JPII. ermorden wollte?
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#6   Dr. Otterbeck   12:23:10 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Die Kathedra Petri zu demontieren
ist die Versuchung vieler Konzilien und vieler Konklave. Der Kompromissvorschlag Luciani, der wohl auf Benelli zurückging, wurde sogar von Kardinal Höffner als „Seelsorgerpapst“ bezeichnet (im Gegensatz zu einem Gesetzgeberpapst?). Gerade in Dtld. mochte man es nicht, dass Paul VI sich erdreistete, von seinem Amt noch Gebrauch zu machen. Dank der Güte Gottes hat Johannes Paul I. aber seinem Nachfolger die Tür geöffnet; und dieser hat die Tore der Welt für Christus aufgerissen. Wenn dafür der Preis eines Rufmords gezahlt werden muss…
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#5   Benedikt   11:49:17 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Chris
Beschäftigen Sie sich mit Johannes Paul I., dann erübrigen sich Ihre guten Ratschläge. Der Mann war alles andere als jemand, der das Draufschlagen gelernt hat. Verschüchtert, in seinem Amt einsam und traurig – das ist Johannes Paul I… Zu einem solchen Kampf fehlte ihm schon bei Amtsantritt die Kraft.
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#4   MK28   11:35:11 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Verschwörungen, wohin man sieht …
Für einige Experten hier scheint die Welt aus lauter Verschwörungen zu bestehen. Eifersucht, Liebe, Machtstreben, Ehrgeiz, persönliche Animositäten, Unfähigkeit; kurz: die in der gesamten Weltliteratur beschriebenen menschlichen Eigenschaften und Antriebe gibt es nicht, es gibt nur Verschwörungen, überall, auch im Vatikan.
Was die P2 betrifft: Sie als „Freimaurerloge“ zu bezeichnen, dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Hintergrund ist, daß in Italien nach dem Krieg die Kommunisten sehr stark waren, es bestand ein 50:50 Patt zwischen den Bürgerlich-Katholischen und den Kommunisten. Um für den Fall einer kommunistischen Mehrheit gerüstet zu sein, hat man daher geheime Strukturen geschaffen, um ggf. militärisch gegen eine kommunistische Regierungsübernahme vorgehen zu können. Da waren dann alle, die sich sonst bekämpfen, vertreten: Katholiken, Liberale, Freimaurer, Amerikaner, italienische Nationale, Mafiosi. Als 1989 die kommunistische Gefahr verschwand, verschwand auch diese Gemengelage und mit ihr die P2. Merke: Die P2 war das Eregbnis der politischen Situation von 1945 bis 89, nicht ihr Urheber. Das gilt für andere geheime Bünde ähnlich. Sie sind Mitspieler, aber nicht alleinige Akteure.
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#3   Chris   11:27:41 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Nachdenken, dann reden
Kirche und Geld ist ein heikles Thema. J.P.I. ging es nicht um Sanierung der Vatikanbank!!! Eine Bank verleiht Geld gegen Zinsen, eine Bank kauft Wertpapiere, Aktien z. B. von Unternehmen die die Antibabypille, Kondome oder Waffen herstellen. Das hat die Vatikanbank im ersten Fall wirklich getan. Historisch gilt das Verleihen von Geld als Wucher, beschäftige dich mit Kirchengeschichte. Die Sanierung konnte also nur aus 10 Tonnen TNT unter der Vatikan bank bestehen und das muss man auch einen Nicht-Banker wie J.P.I. zutrauen. Das heißt Rückzug des Kath. Geldes aus dubiosen Geschäften, Anleihen, Emissionen usw. Übrigens kennt die Kirchengeschichte viel ermordete Päpste und noch mehr kennt sie nicht!!!
www.desiderat.org
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#2   Benedikt   11:08:53 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Chris
Der integre Papst [Johannes Paul I.] wollte die korrupten Machenschaften der Vatikanbank aufdecken
Johannes Paul I. war als Bischof von Vittorio Veneto schon mit einem Kassenminus von umgerechnet ca. 2 Mio DM überfordert – wie er einen Skandal um 500 Mio DM behandelt hätte mag man sich da gar nicht vorstellen. Den Ammenmärchen von Yallop & CO. sollte man nicht leichtfertig glauben. Ich persönlich halte sie für Humbug.
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#1   Chris   10:42:18 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Wieder ein Zeuge weniger
Der integre Papst [Johannes Paul I.] wollte die korrupten Machenschaften der Vatikanbank aufdecken, die direkt in den Bankenskandal um die Banco Ambrosiano verwickelt war, zusammen mit dem Prälaten Paul Marcinkus [Freimaurer], den Bankern Roberto Calvi [Freim.], Michele Sindona[Freim.] und dem prominenten Freimaurer Licio Gelli. Diesen Dunkelmännern stand er im Weg. Die Gelegenheit für solch eine Behauptung war günstig. Denn es handelte sich hier nicht nur um „die üblichen Verdächtigen“. Zwei Jahre zuvor war einer von diesen Ehrenmännern, der sogenannte „Banker Gottes“ Calvi, unter der „Brücke der schwarzen Mönche“ in London erhängt aufgefunden worden. Die Polizei fand ihn am 18. Juni 1982, d. Taschen voller Steine und einer Unmenge Bargeld – ein umständlicher Tod für einen „normalen“ Lebensmüden … im bis heute größten Bankenskandal Italiens – mithin ein Mann, der über brisanteste Informationen verfügte. Calvi war Präsident der Bank – aber auch zentrale Figur eines Beziehungsnetzwerks aus schillernden Verbindungen zu Geheimdiensten, Cosa Nostra, Camorra, der römischen Magliana-Bande sowie anderen Banden aus Medienleuten und Politikern, Faschisten, Terroristen, der Freimaurerloge P2 und eben auch zu höheren und niederen Geistlichen des Vatikans. Wenn ich singe, stürzt der Vatikan ein“, soll er gesagt haben – und: „Der Papst muß zurücktreten, wenn mir etwas passiert.“ Die Beweisdokumente von ihm sind bis heute nicht aufgetaucht. www.welt.de/…05/11/23/807514.html
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