08:53:21 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Ein Schatz + Eine Befreiung + Kein Unfug + Sozial Schwache sollen zwangsabtreiben + Verzeihung
Ein SchatzVatikan. Am Ende der gestrigen Generalaudienz begrüßte Benedikt XVI. Studenten der Fakultät
für christliche und klassische Literatur der Päpstlichen Salesianer-Universität in Rom auf Lateinisch.
Seine Vorgänger hätten zurecht zum Studium dieser großartigen Sprache ermutigt, um ein besseres Verständnis
der gesunden Lehre zu erzielen: „Auf die gleiche Weise ermutigen wir zur Fortsetzung dieser Betätigung,
damit so viele Leute wie möglich die Bedeutung dieses Schatzes verstehen und ihn erlangen können“, erklärte
der Papst in der Sprache der Mutter Kirche.
Eine BefreiungVatikan. In der Liste der
gestern ernannten
15 neuen Kardinäle ragt der Bischof von Hong Kong, Mons. Joseph Zen Ze-kiun, heraus. Er ist seit 1979
der erste Festlandchinese, der Kardinal wird. Damals ernannte Johannes Paul II. den verfolgten Bischof
von Schanghai, Ignatius Kardinal Kung Pin-mei († 2000), zum Kardinal in pectore. Sein Name wurde damals
aus politischen Gründen nicht bekanntgegeben. Kardinal Zen Ze-kiun erklärte vor ‘Radio Vatikan’, daß
er dem Heiligen Vater für die Ernennung dankbar sei. Als er davon erfahren habe, sei er zu Stillschweigen
verpflichtet gewesen: „Die Journalisten hier sind sehr aufsässig, und daher war die Zeit sehr hart. Jetzt
ist es offiziell, und das ist eine Befreiung für mich!“
Kein UnfugPolen. Die katholische Universität
Lublin im Südosten Polens hat die Ausstellung „T-Shirts für die Freiheit“ verboten. Dies berichtete
die französische Nachrichtenagentur ‘AFP’. Auf den umstrittenen Kleidungsstücken fanden sich Sprüche
wie „Ich bin gay“, „Ich habe nach dem Tod des Papstes nicht getrauert“, „Ich gehe nicht zur Kirche“, „Ich
masturbiere“ oder „Ich habe abgetrieben“. Der Rektor der Universität verbot die Ausstellung nach Beschwerden
der mehrheitlich katholischen Studenten.
Sozial Schwache sollen zwangsabtreibenNiederlande. Eine Stadträtin
von Rotterdam, Marianne van den Anker, propagierte kürzlich die Zwangstötung von Kindern sozial schwacher
oder geistig behinderter Mütter. Dies berichtete der kanadische Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews’. Rotterdam
ist die zweitgrößte Stadt der Niederlande und befindet sich im Südwesten des Staatsgebietes. Ironischerweise
stellte die zweifache Mutter ihre Forderung während eines Workshops gegen Kindesmißbrauch. Als Beispiel
nannte sie eine 24jährige, HIV-positive, mittellose Mutter im letzten Schwangerschaftsdrittel, die bereits
drei Kinder habe und auch ihr viertes – dessen Vater sie nicht kenne – behalten wolle.
Verzeihung„Ja,
man muß seinen Feinden verzeihen, aber nicht eher, als bis sie gehängt worden.“
Der deutsche Dichter
Heinrich Heine († 1856)
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Brandenburgis 12:42:08 | Sonntag, 26. Februar 2006
#7
Ansgar 15:32:45 | Samstag, 25. Februar 2006
#6
Brandenburgis 12:01:29 | Samstag, 25. Februar 2006
#5
MK28 17:28:05 | Freitag, 24. Februar 2006
#4
Anonymus 19:38:24 | Donnerstag, 23. Februar 2006
#3
methusalix † 16:05:21 | Donnerstag, 23. Februar 2006
#2
Ansgar 15:19:30 | Donnerstag, 23. Februar 2006
#1
Brandenburgis 15:08:12 | Donnerstag, 23. Februar 2006