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Ein Schatz + Eine Befreiung + Kein Unfug + Sozial Schwache sollen zwangsabtreiben + Verzeihung
Ein Schatz

Vatikan. Am Ende der gestrigen Generalaudienz begrüßte Benedikt XVI. Studenten der Fakultät für christliche und klassische Literatur der Päpstlichen Salesianer-Universität in Rom auf Lateinisch. Seine Vorgänger hätten zurecht zum Studium dieser großartigen Sprache ermutigt, um ein besseres Verständnis der gesunden Lehre zu erzielen: „Auf die gleiche Weise ermutigen wir zur Fortsetzung dieser Betätigung, damit so viele Leute wie möglich die Bedeutung dieses Schatzes verstehen und ihn erlangen können“, erklärte der Papst in der Sprache der Mutter Kirche.

Eine Befreiung

Vatikan. In der Liste der gestern ernannten 15 neuen Kardinäle ragt der Bischof von Hong Kong, Mons. Joseph Zen Ze-kiun, heraus. Er ist seit 1979 der erste Festlandchinese, der Kardinal wird. Damals ernannte Johannes Paul II. den verfolgten Bischof von Schanghai, Ignatius Kardinal Kung Pin-mei († 2000), zum Kardinal in pectore. Sein Name wurde damals aus politischen Gründen nicht bekanntgegeben. Kardinal Zen Ze-kiun erklärte vor ‘Radio Vatikan’, daß er dem Heiligen Vater für die Ernennung dankbar sei. Als er davon erfahren habe, sei er zu Stillschweigen verpflichtet gewesen: „Die Journalisten hier sind sehr aufsässig, und daher war die Zeit sehr hart. Jetzt ist es offiziell, und das ist eine Befreiung für mich!“

Kein Unfug

Polen. Die katholische Universität Lublin im Südosten Polens hat die Ausstellung „T-Shirts für die Freiheit“ verboten. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur ‘AFP’. Auf den umstrittenen Kleidungsstücken fanden sich Sprüche wie „Ich bin gay“, „Ich habe nach dem Tod des Papstes nicht getrauert“, „Ich gehe nicht zur Kirche“, „Ich masturbiere“ oder „Ich habe abgetrieben“. Der Rektor der Universität verbot die Ausstellung nach Beschwerden der mehrheitlich katholischen Studenten.

Sozial Schwache sollen zwangsabtreiben

Niederlande. Eine Stadträtin von Rotterdam, Marianne van den Anker, propagierte kürzlich die Zwangstötung von Kindern sozial schwacher oder geistig behinderter Mütter. Dies berichtete der kanadische Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews’. Rotterdam ist die zweitgrößte Stadt der Niederlande und befindet sich im Südwesten des Staatsgebietes. Ironischerweise stellte die zweifache Mutter ihre Forderung während eines Workshops gegen Kindesmißbrauch. Als Beispiel nannte sie eine 24jährige, HIV-positive, mittellose Mutter im letzten Schwangerschaftsdrittel, die bereits drei Kinder habe und auch ihr viertes – dessen Vater sie nicht kenne – behalten wolle.

Verzeihung

„Ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber nicht eher, als bis sie gehängt worden.“

Der deutsche Dichter Heinrich Heine († 1856)
      
8 Lesermeinungen
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#8   Brandenburgis   12:42:08 | Sonntag, 26. Februar 2006
Harry alias Henry
Köstlich! Ich glaube übrigens, daß Heine das Wort „wunderschön“ in die deutsche Lyrik eingebracht hat („Im wunderschönen Monat Mai“), bin mir allerdings nicht sicher …
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#7   Ansgar   15:32:45 | Samstag, 25. Februar 2006
@ Brandenburgis
Sie haben Recht, bitte um Entschuldigung; Heine (geborener Harry H.) wurde in Frankreich tatsächlich Henri genannt. Dann kennen Sie, lieber Brandenburgis, sicher auch die (nicht nur für Sie ergötzliche) Anekdote, wonach kein Franzose den Namen aussprechen konnte. Sie nannten Heine „Enri Enn“, zusammengezogen „Enrienne“, woraus später „Un rien“ (ein Nichts) wurde.
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#6   Brandenburgis   12:01:29 | Samstag, 25. Februar 2006
Henry Heine
Heine nannte sich in Frankreich sehr wohl „Henri“. Es ist typisch füpr derartige Psychopathen, daß sie beständig ihre Namen wechseln. Ungebildet bin ich nicht, kenne den ganzen Heine, sicherlich im Gegensatz zu meinem Kritiker. Wir haben übrigens in der DDR im „polytechnischen Unterricht“ wochenlang Heine durchgenommen, er wurde auch in Millionenauflagen verlegt, wegen seiner bolschewistischen Sympathien. Die katholische LIteratur des 19. Jh. gabs so gut wie gar nicht, – hatten wir aber glücklicherweise zu HAuse
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#5   MK28   17:28:05 | Freitag, 24. Februar 2006
Heinrich Heine
Heine zählt zu den großen deutschen Schriftstellerm, er war u.a. der Lieblingsdichter Bismarcks. Auch wenn er nicht katholisch war, ist Brandenburgensis’ Bemerkung ein schlimmes Zeichen mangelnder Bildung. Es gilt, was Paulus sagte: Prüft alles, das Gute behaltet. Und Heines Literatur ist gut, trotz der Fehler ihres Autors.
Im übrigen: Was wäre die deutsche Literatur ohne die Loreley?
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#4   Anonymus   19:38:24 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Die Armesünderblum’
Am Kreuzweg wird begraben
Wer selber sich brachte um;
Dort wächst eine blaue Blume,
Die Armesünderblum’.
Am Kreuzweg stand ich und seufzte;
Die Nacht war kalt und stumm.
Im Mondschein bewegte sich langsam
Die Armesünderblum’.
(Heinrich Heine)
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#3   methusalix †   16:05:21 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Noch’n Gedicht:
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht!“
So geht es doch einigen sehr gläubigen ChristInnen ja auch, wenn auch aus anderen gründen als unserem Henry. Willkommen im Heine-Fanclub!
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#2   Ansgar   15:19:30 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Brandeburgis
Er hieß Harry Heine, nicht Henry.
Im übrigen sollte man die Originalzitate seiner Feinde zur Kenntnis nehmen – wenn sie originell sind und nicht langweilen. Heine langweilt nicht.
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#1   Brandenburgis   15:08:12 | Donnerstag, 23. Februar 2006
„Henri“ Heine
Wiederum hält kreuz.net es für opportun uns mit Zitaten von notorischen kriminellen Kirchenhassern wie Henri Heine zu belästigen. Dieser Irrsinn beruht also wohl auf Methode. Doch welcher?
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