Ein polnischer Geistlicher der Priesterbruderschaft Pius X. hat sich Mitte Januar zu den Sedisvakantisten abgesetzt – und dabei die Türe kräftig hinter sich zugeknallt.
(kreuz.net) Pater Rafal Trytek stammt aus Polen. Im Jahr 2005 wurde er für die mit Rom im Streit liegende
Piusbruderschaft zum Priester geweiht. Doch bereits am vergangenen 16. Januar kehrte der Pater der Piusbruderschaft
den Rücken und wandte sich dem Sedisvakantismus zu.
Am 2. Februar veröffentlichte der Geistliche dazu
in Krakau eine Stellungnahme, in der er seinen Schritt begründet.
Pater Trytek schreibt in der Erklärung,
daß das christliche Leben seit bald einem halben Jahrhundert von vielen modernistischen Fehlern und Häresien
überschattet sei. Er erwähnt fünf Punkte:
• die Religionsfreiheit, die letztlich zur Akzeptanz eines
atheistischen Staates führe. • ein falsch verstandener Ökumenismus, die Gleichsetzung aller Religionen
mit der Kirche sowie der Glaube, daß alle Religionen – sogar das Heidentum – zur Erlösung führten.
• die Vorstellung, daß die Kirche Christi größer sei als die Katholische Kirche. • die Ausbreitung
einer weltweiten synkretistischen Religion. • die Propagierung sogenannt natürlicher Menschenrechte,
die letztlich ein Zeichen des Antropozentrismus seien.
Es sei unmöglich, daß die wahre christliche
Kirche und ihre Hierarchie mit dieser Apostasie einverstanden sein könne. Ein wahrer Katholik müsse
zugeben, daß eine Institution, die solche Fehler öffentlich toleriere, mit der Katholischen Kirche nichts
gemeinsam haben könne.
Folglich habe auch der aktuelle „Vorsitzende Joseph Ratzinger“ keine legitime
Macht über die Kirche: „Das heißt, daß er kein wahrer Papst ist, kein Nachfolger Jesu auf der Erde,
und kein Nachfolger Petri“ – so Pater Trytek.
Vielmehr sei der Papst – so wie seine modernistischen Vorläufer –
ein Usurpator und Okkupant des Stuhles Petri, der die häretischen Lehren des Zweiten Vatikanums akzeptiert
habe.
Diese Erkenntnis sei unausweichlich. Andernfalls sei der Schluß unausweichlich, daß die Katholische
Kirche nicht makellos, sondern zerstörbar und fehlbar sei. Das sei aber mit den Worten Christi – „Die
Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden“ – unvereinbar.
Er bekämpfe – so Pater Trytek – den
Modernismus, aber nicht weniger die falsche Antwort, welche die Priesterbruderschaft St. Pius X. darauf
gebe. An dieser äußert der Geistliche fünf Kritikpunkte.
Er halte die „Behauptungen der Piusbruderschaft“
für unkatholisch, daß die Kirche Häresien propagieren und sich auf liturgische und disziplinarische
Abwege begeben könne, welche die Seelen gefährden und zum Protestantismus führen würden.
Er lehne
auch die von der Piusbruderschaft vorgebrachte falsche Alternative „Einheit oder Anerkennung des unverkürzten
Glaubens“ ab. Glaube, Sakramente, Gehorsam und Einheit der Kirche gehörten eng zusammen: „Man kann deshalb
den wahren Glauben nicht gegen die Einheit der Kirche verkünden.“
Er verwerfe auch das System der Piusbruderschaft,
in dem die Anerkennung des Papst illusorisch sei und dieser de facto nicht mehr als ein Ehrenprimat besitze.
Das einzige Zeichen der Anerkennung des päpstlichen Primates seien Fotos des „aktuellen Okkupanten des
Stuhles Petri“ in den Sakristeien der Kapellen und Kirchen der Bruderschaft. Die eigentliche Autorität
der Piusbruderschaft sei der Generalobere.
Die „heuchlerischen Positionen“ der Piusbruderschaft würden
ferner den Blick für die Wirklichkeit trüben und die Schuldigen legitimieren, indem man das gegenwärtige
Papsttum für legal halte.
Als Katholik sei es seine Pflicht, so Pater Trytek, den reinen katholischen
Glauben zu verkünden, wie er überall bis zum Tod des Heiligen Vaters Pius XII. praktiziert worden sei.
Als katholischer Priester rufe er alle Vertreter der Wahrheit auf, jeden Kompromiß „mit den modernistischen
Okkupanten“ abzulehnen und sich am gemeinsamen Kampf um die katholische Sache in unseren Herzen und um
das Vaterland zu beteiligen.
„Dieser Kampf wird schwer sein und könnte aus einem menschlichen Blickpunkt
heraus als hoffnungslos erscheinen. Aber es gibt keine größere Ehre als die Teilnahme am Kampf um den
Triumph der Heiligen Kirche, die am Ende siegen wird.“
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Lieber Romulus, ob nun Ratzinger Papst ist oder nicht, das 2. Vatikanum Konzil oder Räuberkonzil, darüber
werden irgendwann, so hoffe ich, schlaue Menschen mit entsprechender Vollmacht (ein Konzil?) entscheiden.
Ich mag gar nicht abstreiten, dass ich dazu eine Meinung habe, ich glaube aber nicht dass man die diesbezügliche
Meinung zur moralischen Richtschnur machen kann oder soll. Im Übrigen hat das auch der Erzbischof Lefebvre
so gesehen, als der die Frage nach einer etwaigen Sedisvakanz als unnütze Frage bezeichnete. Was ich
aber sicher weiß, das ist, dass ein ungerechtes Gesetz von wem auch immer mich nicht verpflichtet: lex
injusta non obligat bzw. lex injusta non est lex. Ungerechten Gesetzen nicht zu folgen ist kein Ungehorsam,
sondern Verpflichtung, ob nun der Gesetzgeber selbst rechtmäßig oder illegitim ist.
Rafal Trytek ob dieser Herr nun solch interessante Erkenntnisse absondert – oder heiratet – oder evangelisch
wird – oder sich als Taxifahrer versucht: ist doch völlig uninteressant. Vom katholischen Standpunkt
aus war er von Anfang an suspendiert… was also soll dieser Typ als Nachricht ergeben?
1.) Kardinal Liénart 2.) gültige Weihen Ahanasius, 23.02.19.20 Uhr Kardinal Liénart „Und es ist ja
nur ein Gerücht, dass er „Freimaurer“ war.“ «“…Casaroli Agostino, Sekretär für die öffentlichen
angelegenheiten der Kirche; eingeschreiben in die Freimaurerei am 28.09.1957“. Siebzehn andere Prälaten
standen auf der Liste, darunter der kardinalbischof von Lille A. Liénart» … Quelle: „Die kommende
Diktatur der Humanität – oder die Herrschaft des Antichristen“ Seite 105 – 106 MK, 24.02.,17.18 Uhr „Sind
die neuen Sakramente noch gültig?“ …ww.verlag-anton-schmid.dewww.kreuz.net/
Brief an Heinz-Lothar Barth, 19.12.1996, unbeantwortet Wie mir vom St. Pius V.-Konvent / Bonn mitgeteilt
wurde, sind Sie Parteigänger der Lefebvre-Sekte und gehen z.Zt. mit dem Gerücht hausieren, Bischof Georg
Schmitz / Schwenningen (mein Weihevater) sei von einem Protestanten geweiht worden. Ein Auftreten wie
das Ihrige legt wieder einmal die Vermutung nahe, daß man wohl nur dann mit den Ecônisten halten kann,
wenn man gehörige Portionen sowohl von Dummheit als auch von Bosheit mitbringt: Zum einen wissen Sie
offensichtlich nichts über die Weihelinie von Bischof Schmitz, zum anderen begehen Sie dann mit der größten
Selbstverständlichkeit Rufmord an einem röm.-kath. Bischof. Ihr Pentagramm-Verein (s. die Wappen von
Lefebvre und Fellay!) hat sich ja auch den Leitspruch „Non serviam“ („Ich will nicht dienen“) gewählt:
einerseits machen Sie den Leuten weis, die Irreführer ab Roncalli aufwärts seien Päpste, andererseits
praktizieren Sie einen Ungehorsam Ihren Päpsten gegenüber, der mit seiner fadenscheinigen Begründung
(„wir gehorchen nur da nicht, wo sich die Päpste vom Lehramt entfernen“) an Lächerlichkeit seinesgleichen
sucht. Warum fangen Sie nicht mit dem Ungehorsam schon bei Linus, Anaklet, Klemens etc. an? Welche Päpste
haben das Lehramt inne, welche nicht? Welche Päpste haben zu wieviel Prozent das Lehramt inne? Wie hoch
liegt der durchschnittliche Prozentsatz, mit der ein Papst jeweils das Lehramt innehat? […] HP P. Trytek:
www.sedevacante.pl/
@Athanasius Die Schauung der Anna Katharina Emmerich – inzwischen eine Selige –, scheint ja bereits durch
Johannes Paul II. Realität geworden zu sein (absurderweise jener Papst, der sie seligsprach) – denn der
Weltreligionenökumenismus wurde durch Johannes Paul II. de facto zum Hauptprogramm seines Pontifikates.
@ Athanasius Woher wissen Sie denn, dass dies ‘nicht von Anfang an’ existiert hat? Das glauben Sie ja
nur, weil es bestimmte „Wissenschaftler“ behaupten, da diese oft nicht am Hohepriestertum im Neuen Testament
glauben. Ich kann lesen und nenne eine Bibel mein eigen. Lesen Sie doch selbst nach, wie die sieben Diakone
usw. geweiht wurden. Diese Weiheformel geht zurück in die Katakomben! Das Christentum hat aber nicht
in den Katakomben begonnen. Dass es diese Formel seit dem 3. Jahrhundert gab mag sein und spricht für
sie. Aber da war das Christentum eben schon 200 Jahre alt, folglich kann es nicht die einzig mögliche
Weiheformel sein. Sonst wäre die Sukzession ja schon viel früher unterbrochen, wenn sie denn überhaupt
je existiert hätte.
Erzbischof Lefebvre schrieb am 8. Nov. 1979 in seinen „Richtlinien für die Seminaristen“: „Die Sichtbarkeit
der Kirche ist für ihre Existenz zu notwendig, als daß man annehmen könnte, Gott würde sie für Jahrzehnte
aufheben. Die Gedankengänge derer, die behaupten, es gäbe derzeit keinen Papst, würden die Kirche in
eine auswegslose Situation bringen. Wer wird uns sagen, wo der zukünftige Papst ist? Wie wird er bestimmt
werden können, wenn es keine Kardinäle mehr gibt? Dieser Geist ist ein schismatischer Geist … Unsere
Bruderschaft lehnt es entschieden ab, sich auf Erörterungen dieser Art einzulassen. Wir wollen mit Rom
und dem Nachfolger Petri eng verbunden bleiben, aber dessen Liberalismus weisen wir aus Treue zu seine
Vorgängern zurück. Wir scheuen uns nicht, es ihm in aller Ehrfurcht, aber mit Festigkeit zu sagen, wie
der hl. Paulus es dem hl. Petrus gegenüber getan hat. Eben deshalb sind wir weit davon entfernt, uns
zu weigern, für den Papst zu beten; vielmehr verdoppeln wir unsere Gebete und unser Flehen, daß der
Hl. Geist ihm Licht und Kraft geben möge bei der Bekräftigung und der Verteidigung des Glaubens.“ entnommen
aus H.-L. Barth: „Die Liebe Christi drängt uns“ S.84f, ISBN 3-934692-15-X
#78 Athanasius 15:12:00 | Samstag, 25. Februar 2006
Änderung der Zeilen „Rom“ muss nichts ändern, denn die Hl. Römische Kirche ist unfehlbar. Aber die
Modernistische Struktur die heute die Römisch-katholische Kirche verdunkelt, muss entfernt oder abgeschworen
werden. Wir wissen aber, dass das nicht ohne Schwierigkeiten geschehen wird…Die heiligmässige Anna-Katharina
Emmerick sah eine „ökumenische“ Weltkirche in Rom, mit allen Religionen, unter Vorsitz eines „demokratischen
Vorsitzenden Papstes“. (cfr. Visionen für die Kirche, A.K. Emmerick, 1820. Von Clemens von Brentano.
P. Jacques Heiry O.P.)
#77 Epiphanius 07:48:11 | Samstag, 25. Februar 2006
Respekt vor Entscheidung Mein ganzer Respekt gilt dem polnischen Priester der FSSPD, der aus seinem Herzen
keine Mördergrube machen wollte und nun offen ausgesprochen hat, was viele andere (insgeheim) ebenso
denken. Bei aller Kritik an der sedisvakantistischen Grundposition, die auf einer Identifikation der Kirche
mit dem Papst und dem falschen Axiom „Wenn der Papst denkt, denkt Gott in ihm“ beruht, bewundere ich die
Bereitschaft des jungen Paters, seine gesicherte Position an den „Fleischtöpfen“ einer finanziell gut
gepolsterten Bruderschaft gegen die Unsicherheit seiner neuen Existenz einzutauschen. Manch ein „Piuspriester“
scheut die Konsequenzen einer solchen Gewissensentscheidung und stellt sein kryptosedisvakantistisches
Räsonnieren letztlich utilitaristischen Erwägungen hintan. Lieber Pater, Chapeau!
#76 Agiafortuni 00:19:54 | Samstag, 25. Februar 2006
Rückkehr nach Rom Sie ist nicht zu wünschen so lange es ein troianisches Pferd wie das Institut für
die Einheit der Christen gibt, das unbestraft sein Unwesen treiben darf. Ausserdem muss Rom seine Ekklesiologie
revidieren und zu den grossen Ekklesiologien eines Bellarmin und anderer katholischer Denker zurückkehren
menschlich das Pontifikale Pauls VI. ist … menschlich zusammengesetzt. Es gibt kein „Göttlich“ geschriebenes
Pontifikale oder Messbuch oder oder oder …
#74 Athanasius 22:14:35 | Freitag, 24. Februar 2006
Weihe Aus der Hl. Schrift geht hervor, dass das auflegen der Hände und die Bestimmung zum Amt entscheidend
sind (neben der Weihebefugnis des Spenders natürlich). Weiters macht die Schrift keine Aussagen. Wie
auch immer, das Pontifikale wie es vor dem Konzil in Gebrauch war kann jedenfalls nicht das einzige gültige
sein, weil dies zwar alt ist, aber nicht von Anfang an existiert hat. Der alte Römische Ritus der Bischofs-
und Priesterweihen geht auf das 3. Jahrhundert zurück, wie bewiesen von zahlreichen Historikern. Woher
wissen Sie denn, dass dies ‘nicht von Anfang an’ existiert hat? Das glauben Sie ja nur, weil es bestimmte
„Wissenschaftler“ behaupten, da diese oft nicht am Hohepriestertum im Neuen Testament glauben. Diese Weiheformel
geht zurück in die Katakomben! Es geht übrigens um eine Weihe, nicht um irgendein „Amt“, denn letzeres
ist ein protestantischer Begriff der Sakramente. Notwendig sind: Erwähnung des Hl. Geistes und die übertragende
sakramentelle Macht. Das ist etwas anderes als das Amt. Sonst hätte ja Leo XIII. zwar die Anglikanischen
„Weihen“ vor 1662 auch ungültig erklären müssen (wie er mit Recht tat), aber die von nachher anerkennen,
da 1662 die „Ämter“ da eingefügt wurden, da man doch selbst Zweifel über Gültigkeit bekommen hatte.
Aber wurden verurteilt. Wie gesagt, das Pontifikale Pauls VI. ist nach dem Muster der äthiopischen Kirche
geschrieben, aber dennoch menschlich zusammengesetzt.
Weihen Ich gehe auch von der Gültigkeit der Weiheformeln aus (bei Zweifeln bei der Intention), gleichwohl
ist die Frage zu wichtig, um nach dem Motto „da nicht sein kann, was nicht sein darf“ darüber hinweg
zu bügeln. Benedikt, Sie haben zutreffend darauf hingewiesen, daß in der Weiheformel das Amt bezeichnet
sein muß. Und da sind wir eben beim „spiritum principalis“. Eindeutig? Die deutsche Übrtragung „Geist
der Leitung“ – mit der übrigens B16 Bischof wurde – ist schon eher eindeutig. Und zum zweiten meine ich
schon, daß ein Ritus aus der Tiefe der Zeit kommen muß. Denn in der Tradition wirkt Gott, er steht hinter
ihr. Die neuen Formeln sind hingegen Menschenwerk, in das man dann nur die zuvor herauskristllisierten
Elemente der von Gott stammenden Formeln hineingebastelt hat. Verschaffen diese Elemente nun die Gültigkeit,
oder ist die Gültigkeit prioritär und sind die Elemente nur Zeichen der bereits zuvor bestehenden Gültigkeit?
Dann wären die neuen Formeln wohl ungültig, mit der unbequemen Folge, daß die Sedesvakantisten nicht
ganz so daneben lägen wir wir es gern sehen.
Gehorsam So einfach ist das nicht; schließlich gibt es ja bekanntlich keinen Gehorsam zur Sünde. Allerdings
schuldet man selbst einem liberalen Papst grundsätzlich den Gehorsam. Auf der Schweizer-fsspx-Seite gab
es mal einen wunderschönen Traktat von Pater Mura, warum eine Einigung mit Rom so schwierig ist; ich
konnte ihn aber auf Anhieb nicht finden.
FSSPX Apologeten – wo sind sie geblieben? Mir fällt auf, dass unsere fleißig schreibenden FSSPX Apologeten
sich auf diesen Artikel hin sehr ruhig verhalten. Der polnische Pater hat als Insider genau die Schwachpunkte
der FSSPX erkannt und die Heuchelei nicht mehr ausgehalten. Er ist daran verzweifelt und hat die falschen
Konsequenzen gezogen. Leider! Seit längerem schon weise ich darauf hin, dass es nur zwei Wege für die
FSSPX gibt: a) zurück zur Katholischen Kirche oder b) ins Schisma des Sedisvakantismus. Wir wünschen
uns den Fall a. Die Anerkennung des römischen Primates erschöpft sich nicht im Aufhängen von Bildern
des aktuellen Pontifex (wie der polnische Pater feststellte) und der Nennung des Namens im Kanon, sondern
in der sichtbaren Einheit mit dem Hl. Stuhl, welcher sich im Gehorsam ausdrückt.
@ Athanasius Man muss manche Dinge klar benennen, vor allem wenn sie zu solchen Zwecken unter die Gläubigen
gebracht werden und dort Zweifel erzeugen. ??? Wird in der Hl. Schrift die Form des Sakramentes irgendwo
genannt? Ich denke nein. Es geht darum ob die Form mit der Tradition in Einklang ist. Aus der Hl. Schrift
geht hervor, dass das auflegen der Hände und die Bestimmung zum Amt entscheidend sind (neben der Weihebefugnis
des Spenders natürlich). Weiters macht die Schrift keine Aussagen. Wie auch immer, das Pontifikale wie
es vor dem Konzil in Gebrauch war kann jedenfalls nicht das einzige gültige sein, weil dies zwar alt
ist, aber nicht von Anfang an existiert hat. Könnte er wohl gültig gewählt sein, übrigens Die gültige
Wahl ist in diesem Falle völlig egal. Wird ein Priester zum Papst gewöhlt, so hat er das Amt erst mit
dem Empfang der Bischofsweihe inne. Aber Benedikt, man muss mit besseren Argumenten kommen als nur mit
solchen Vorwürfen, sonst argumentieren Sie nicht besser als P. Lingen. Da mögen Sie Recht haben, aber
wieviel Sinn macht es, wirklich JEDEM Unsinn, den sich irgendein Sedisvakantist ausgedacht hinterherforscht
und Stunden damit verbringt, das Gegenteil zu beweisen? Das interessiert von denen ja doch niemanden,
als ihr eigenes Lehramt prallt alles von ihnen ab.
#69 Athanasius 18:41:01 | Freitag, 24. Februar 2006
Lächerlich… Zweifel an der Gültigkeit der Bischofsweihen im überlieferten Ritus sind Benedikt, Bitte
etwas seriöser. a) unangebracht, wenn man die Weihepraxis der Schrift betrachtet ??? Wird in der Hl.
Schrift die Form des Sakramentes irgendwo genannt? Ich denke nein. Es geht darum ob die Form mit der Tradition
in Einklang ist. b) machen einen automatisch zum Sedisvakantisten, da der Papst im neuen Ritus zum Bischof
geweiht wurde (=ohne diese Weihe kann er nicht Papst sein). Könnte er wohl gültig gewählt sein, übrigens.
Aber in der Tat. Doch die Sedisvakantisten glauben auch nicht am Pontifikat von JP II., der 1958 zum Bischof
geweiht wurde. Diese ganze Gültigkeitsdebatte ist ausgewiesener Hokuspokus einiger Leute, die die Kirche
zerstören wollen und sicher von vielem, aber nicht dem Geist Gottes geleitet werden. Schwaches Argument.
Ich verstehe Sie schon. Auch ich denke manchmal, dass vor allem die unseriöseren Sedisvakantisten einfach
alle das gleiche sind. So wurde etwa auch die Hypothese des „niemals getauften“ Paul VI. später auf JP
II. appliziert. Aber Benedikt, man muss mit besseren Argumenten kommen als nur mit solchen Vorwürfen,
sonst argumentieren Sie nicht besser als P. Lingen.
Sedisvakantistisches Seminar Da sitzen sicher dann lauter Bischöfe die sich gegenseitig die Gültigkeit
ihrer Weihen absprechen SCNR @ MK28 Zweifel an der Gültigkeit der Bischofsweihen im überlieferten Ritus
sind a) unangebracht, wenn man die Weihepraxis der Schrift betrachtet b) machen einen automatisch zum
Sedisvakantisten, da der Papst im neuen Ritus zum Bischof geweiht wurde (=ohne diese Weihe kann er nicht
Papst sein). Diese ganze Gültigkeitsdebatte ist ausgewiesener Hokuspokus einiger Leute, die die Kirche
zerstören wollen und sicher von vielem, aber nicht dem Geist Gottes geleitet werden.
#67 Athanasius 18:15:53 | Freitag, 24. Februar 2006
Nachweihe? Die Weihe sub conditione Hw. Tryteks durch Bischof Oravec ist nur ein Gerücht aus dem Munde
P. Lingens. Oravec war in den frühen achtziger Jahren sogar mit der FSSPX in Zusammenarbeit (als Priester,
damals noch SJ). Persönlich habe ich die Bischofsweihekontroverse nach „Pontificali Romani“ (18.6.1968,
eingeg. 1.4.1969.) studiert. Anfangs hat er mich verwirrt. Später aber konnte ich dank der Arbeit von
Sedisvakantisten (!) – aber trotz ihrer Ablehnung der Gültigkeit – feststellen, dass tatsächlich die
Form von Paul VI. auf die Bischofsweiheformel aus der Äthiopischen monophysitischen Kirche zurückgeht.
Die Sedisvakantisten vergessen die significatio-ex-adjunctis und die – wenn auch verkürzt und verwässert –
katholische Theologie der Weihesakramente die auch im neuen Ritus der Bischofsweihe ausgedrückt wird.
Die Äthiopische Kirche ist nahe mit den Kopten und Ostsyrern verwandt. Die Form der Priesterweihe ist
auch nach 1969 gültig, da die forma essentialis wurde wesentlich nicht geändert, die Diakonatsweihe
wurde „grammatikal“ Lateinisch „verbessert“, ist aber identisch geblieben. „Spiritum principalem“ wird
also auch von den Äthiopiern, die von Rom anerkannt wurden, verwendet seit Jahrhunderten, ist also nicht
„anglikanisch“. Der Vergleich mit den Anglikanischen „Weihen“ geschieht ohne wirklichen Grund. Die Weihe
ist sogar Sedisvakantisten als gültig zu beweisen. Wie die „neue“ Firmungsformel auf Latein es ist. Aber
die Materie soll auch gültig sein, somit Olivenöl!
@ Athanasius: Danke für die Antwort. Wobei T. schon die FSSPX-Weihen anzuzweifeln scheint. Denn sonst
hätte er sich ja nicht sub conditione nachweihen lassen. Allgemein sollte kreuz.net dem Sedesvakantismus
mal auf den Grund gehen. Insbesondere die Frage nach der Gültigkeit der V2-Bischofsweihe wäre eine vertiefte
Debatte wert. Denn V2 und FSSPX begründen die Gültigkeit ja mit dem Gebrauch der Formel durch Altsyrer,
was von der Kirche immer anerkannt war. DieSedevakantisten hingegen beharren auf der Ungültigkeit. Wer
weiß denn Näheres dazu? Entspricht die V2-Formel wirklich dem altsyrischen Vorbild oder ist sie eine
Täuschung a la „2. Hochgebet“?
#65 Athanasius 15:54:27 | Freitag, 24. Februar 2006
Korrektur er dürfte ja schon während der Weihe Sedesvakantist gewesen sein, also Zweifel an der Weihe
durch Tissier de M. gehabt haben. Wieso empfängt er sie dann und liest ab dann täglich die Messe? Ach,
nur wenige Sedisvakantisten zweifeln die Weihen Ebf. Lefebvres an, eigentlich nur einige ohne Verständnis
der Sachen die an zu vielen Verschwörungen glauben. Und die Sedisvakantisten die dieses Irrtum der „Ungültigkeit“
verbreiten, haben fast ohne Ausnahme anfangs die Hl. Kommunion u. Sakramente der FSSPX empfangen. Ist
ja nur Rhetorik, das weiss sogar P. Trytek. Aber Trytek war im Juni 2005 noch kein Sedisvakantist wahrscheinlich,
denn noch Ende 2005 ging er dagegen vor. Ein sedisvakantistisches Seminar, das den Namen verdient, gibt
es ja wohl nicht – um sich dann abzuseilen. Naja. In den Vereinigsten Staaten baut man sogar immer daran
weiter: www.traditionalmass.org/photos/ wissenschaftlich sauberere Auseinandersetzungen etwa mit Walter
dem Kasper oder Rahner gefunden. Da steckt schon Wissen dahinter, das solte man anerkennen Nicht umsonst
wurde er als Theologie- und Priesterstudent in der Schweiz ausgezeichnet und gepriesen. Klartext hat er –
allerdings nicht auf seiner Webseite die wirrig ist. Klarer als Kasper und Rahner? Ja, logisch, denn diese
sind Modernisten die sowieso mit Ihrer These, Antithese, Synthese, Evolution nicht nachzufolgen sind.
@ Athanasius Das war wohl nicht der Fall, denn P. Trytek hatte noch im November 2005 den Sedisvakantismus
öffentlich als unhaltbar angegriffen. Und im Februar haut er ab? Das ist ja sehr interessant. Entweder
war er im November schon nicht mehr von seiner Aussage überzeugt, oder er hat einen sehr überstürzten
Geist. Anders kann ich mir ein totales Umdenken in so kurzer Zeit wirklich nicht erklären.
Schon bitter Schon bitter, ich hatte noch von ihm den Primizsegen empfangen. Auch menschlich ist es doch
sonderbar, er dürfte ja schon während der Weihe Sedesvakantist gewesen sein, also Zweifel an der Weihe
durch Tissier de M. gehabt haben. Wieso empfängt er sie dann und liest ab dann täglich die Messe? Es
sieht so aus, als habe er die Ausbildung in Zaitzkofen mitgenommen – ein sedesvakantistisches Seminar,
das den Namen verdient, gibt es ja wohl nicht – um sich dann abzuseilen. Naja. Was P. Lingen angeht teile
ich seine Konsequenzen und zT auch seine Art nicht. Aber es ist doch festzustellen, daß er theologisch
erstaunlich fit ist. Seine Homepage prhl.crosswinds.net/ ist zwar etwas wirr und speziell die Beiträge
jüngeren Datums sind schwer verdaulich (Früchte der Sedesvakanz oder des Sedesvakantismus?), aber ich
habe nirgendwo bessere und auch wissenschaftlich sauberere Auseinandersetzungen etwa mit Walter dem Kasper
oder Rahner gefunden. Da steckt schon Wissen dahinter, das solte man anerkennen.
#62 Rudolphus 14:12:06 | Freitag, 24. Februar 2006
„Rom wird den Glauben verlieren“ Ist dieser Satz nicht Teil der Marienbotschaft von LaSalette? Es gibt
einen Notstandsmodus für einen die Kirche zerstörenden Papst (Paul VI.) – dieser Modus ist, dem Papst
zu widerstehen: er ist NICHT Ehrenvorsitzender, sondern der wahre Papst mit allen Rechten: man ist ihm
schlicht ungehorsam. Lefebvre ging den rechten Weg.
Rom, neben Rom, weg von Rom Natürlich ist das vorenthalten der Wahrheit, welches zur Verdammnis führt
kein Liebesbeweis. Aber die Sittenlehre von Rom ist im großem und ganzem doch in Ordnung und die Reformen
die Papst Benedikt behutsam einführt sind doch vielversprechend. Die Amtskirche versucht die Türen für
alle weit aufzuhalten, was leider auch manchmal danebengeht. Durch die Entchristianisierung der Gesellschaft
ist es wirklich bequemer geworden den breiten Weg zu gehen. Aber in der Amtskirche gibt es noch Opferbereite
Priester und Laien, die sich dem Ausgegrenzten annehmen und in den armen Leuten dieser Welt das Antlitz
Christie erkennen. Das die Piusbruderschaft in der Vergangenheit Ungerechtigkeit ertragen musste finde
ich auch. Wenn die Sedisvakanten irgendeinen alten Papst noch hochhalten, so haben sie sich doch vom obersten
Hirten, im Moment Papst Benedikt, getrennt und im Moment wird Christus sich noch zu seiner Kirche bekennen.
#60 Athanasius 12:52:32 | Freitag, 24. Februar 2006
Entschuldigung? Ich weiß nicht was dem Priester dazu bewogen hat die Piusbruderschaft zu verlassen. In
der V2 Amtskirche finde ich mehr Liebe Verständnis und Angenommensein als in der Bruderschaft, Finde
ich nicht. Wenn Verschweigen der Sittenlehre der Hl. Römischen Kirche, wie in der „V2-Amtskirche“ geschieht,
„Liebe“ darstellen soll, irren Sie sich. Ich denke die „Amtskirche“ ist eher indifferent heutzutage und
deswegen vielleicht sozial „bequemer“. Der Sektarismus mit dem man aber gegen die ‘Traditionalisten’ vorgeht,
illustriert auch, daß diese sozialbequeme ‘Toleranz’ nur haardünn ist und eine Farce. Die Sedisvakanten
haben sich vom obersten Hirten hingegen komplett abgeschnitten und sind darum eine Sekte. Wie man bei
Pater Lingen sieht fehlen ihnen einige Früchte des hl. Geistes z.b. Liebe, Sanftmut, Geduld---, aber
dafür sind sie gerecht, sogar total gerecht. Nein, die Sedisvakantisten haben sich nicht vom Papsttum
abgeschnitten, erkennen aber die heutigen ‘Okkupanten’ des Hl. Stuhls nicht an, weil eben diese selbst
Signale Irrglaubigkeit abgegeben haben. Der P. Lingen ist wirklich kein gutes Beispiel und kann nicht
dazu verwendet werden die ganze Leersessler-Bewegung zu diskreditieren, da Lingen ja selbst auch jeden
verdammt, der nicht ihm folgt. Hw. Trytek und Mgr Oravec benehmen sich – im Internetz allerdings – viel
differenzierter und ausgewogener.
Rom, neben Rom und weg von Rom Ich weiß nicht was dem Priester dazu bewogen hat die Piusbruderschaft
zu verlassen. In der V2 Amtskirche finde ich mehr Liebe Verständnis und Angenommensein als in der Bruderschaft,
bei der Bruderschaft finde ich hingegen mehr Glauben, Evangeliums-Kirchentreue und Kirchengeschichte als
bei der Amtskirche… Ich denke das die Bruderschaft der Amtskirche als Spiegel vorgehalten werden soll
und dadurch ihre Berechtigung hat. Die Sedisvakanten haben sich vom obersten Hirten hingegen komplett
abgeschnitten und sind darum eine Sekte. Wie man bei Pater Lingen sieht fehlen ihnen einige Früchte des
hl. Geistes z.b. Liebe, Sanftmut, Geduld---, aber dafür sind sie gerecht, sogar total gerecht.
#58 Athanasius 10:52:03 | Freitag, 24. Februar 2006
Die einzige Ekklesiologie… …die häretisch ist, ist die des „subsistit“ und der „Schwesterkirchen“.
Von Papst Pius XII. wurde diese bereits verurteilt in ‘Humani Generis’ (1950), par. 27: „Die Römisch-Katholische
Kirche und der Mystische Leib Christi sind eins und exakt dasselbe.“ Persönlich habe ich soetwas noch
nie gehört, Karim, dass die FSSPX etwa eine falsche Ekklesiologie vertreten soll, denn gerade sie vertritt
die traditionelle Ekklesiologie und die wahre Ökumene (der Rückkehr) – ad Petri cathedram…zum sich
zu Christus bekennenden Petrus. Es wird übrigens aus Polen gemeldet, dass Hw. P. Rafal Trytek sich Bischof
Mgr Oliver Oravec angeschlossen hat, der auch vehement den Sedisvakantismus vertritt. Oravec residiert
in Mähren und wurde 1968 vom Untergrundbischof Davídek von Brünn zum Priester geweiht und später von
Mgr Des Lauriers in der ‘Thuc-Linie’ zum Bischof. In den siebziger Jahren gehörte Oravec zum Jesuitenorden
in Rom, wurde aber davon überzeugt, dass das Krisenproblem u.a. in Rom selbst sowie im modernen Jesuitenorden
liegt.
#57 Agiafortuni 10:11:13 | Freitag, 24. Februar 2006
Karim: möglicherweise umgekehrt Nicht die Ekkelsiologie der Priesterbruderschaft sondern jene des Konzils
ist falsch, denn sie entstellt das Kirchenverständnis. Die Kirche ist nicht das Volk Gottes sondern ihr
Grundstein ist der sich zu Christus bekennende Petrus. Dieses Bekenntnis ist der Felsen auf dem sie aufgebaut
ist. Viel zu wenig beruft man sich darauf. Das Kirchenverständnis wurde deshalb entstellt, weil man oekumenisch
sein wollte
Ein Grundproblem der Piusbruderschaft Die Auffassung des sedisvakantisch gewordenen Paters „er verwerfe
auch das System der Piusbruderschaft, in dem die Anerkennung des Papst illusorisch sei und dieser de facto
nicht mehr als ein Ehrenprimat besitze. Das einzige Zeichen der Anerkennung des päpstlichen Primates
seien Fotos des „aktuellen Okkupanten des Stuhles Petri“ in den Sakristeien der Kapellen und Kirchen der
Bruderschaft. Die eigentliche Autorität der Piusbruderschaft sei der Generalobere“ gibt tatsächlich
ein Grundproblem der Piusbruderschaft wieder. Sollte diese nicht in die volle sichtbare Einheit mit dem
Papst zurückkehren, wird sie schließlich in einer Ekklesiologie enden, die mit dem katholischen Glauben
unvereinbar ist.
@ catharina Danke, o holde Catahrina, ohne Ihre Nachhilfe hätten wir P. Lingens Ausführungen sicherlich
für die neue „Frohbotschaft“ gehalten… Aber was interessiert uns das Neue Testament, wenn wir doch
die Heftchen und Traktätchen – nicht zu vergessen: die Websites! – traditionalistischer Vereinigungen
zur Hand haben! Die Frage, die sich daraus erhebt: Warum sind Sie hier mit von der Partie?
@apex Was katholisch bedeutet kannst auch Du herausbekommen – sei es das Wort an sich oder als gelebter
Glaube. Gerne nenne ich Dir Möglichkeiten mehr von dem wunderbaren christlichen Glauben und der wunderbaren
katholischen Kirche kennenzulernen. Komm, gib Dir einen Ruck. „Zum Recht des Weges“: Du bringst ein wenig
was durcheinader. Dieser Pater ist nicht schwul, das ganze Thema hat nichts mit schwulsein zu tun.
#53 catharina 21:24:27 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Werke des Fleisches Eine Diskussion, die wieder einmal – streng traditionell, nämlich von Paulus her,
betrachtet – die Werke des Fleisches, nicht die Früchte des Geistes offenbart. Aber was interessiert
uns das Neue Testament, wenn wir doch die Heftchen und Traktätchen – nicht zu vergessen: die Websites! –
traditionalistischer Vereinigungen zur Hand haben! Es ist ja doch viel spannender, darin die neuesten
Artikel über kirchliche, insbesondere römische Skandale zu verschlingen, als das Wort Gottes zu betrachten,
nicht wahr?
Häresie, Sekte oder was sonst? Hatte leider meinen vorletzten Beitrag zu früh abgeschickt. Richtig muss
es heissen: @Athanasius Noch etwas zu den „neokonservativen“ Teilnehmern: Der Sedisvakantismus an sich
ist keine „Sekte“. So zu sprechen ist reinste Beschimpfung. Auch ist der Sedisvakantismus keine Häresie,
da viele Heiligen einen theoretischen Fall besprochen haben in dem ein Papst häretisch werdensollte.
Athanasius hat insofern Recht, als dass der Sedisvakantismus, das heisst die Auffassung , dass ein Papst
in Häresie verfallen könne und dadurch sein Amt verliert, durchaus von Theologen und Heiligen so vertreten
wurde. Hier kommt es aber auf die Applikation dieser Lehre auf einen konkreten Fall an. Wer beispielsweise
der Meinung ist, dass das Zweite Vatikanum trotz mancher Uneindeutigkeiten und weiterer Unzulänglichkeiten
ein Ökumenisches Konzil ist und auch keine Häresien verkündet hat, der muss jemandem, der das Gegenteil
behauptet, das heisst ein ökumenisches Konzil als häretisch bezeichnet, als Irrlehrer bezeichnen und
wenn sich diese in Gruppen zusammenschliessen, handelt es sich auch um eine „Sekte“. Dass die in der nachkonziliaren
Kirche herrschende Unordnung dazu beitragen kann, dass jemand zu dieser falschen Auffassung kommt, kann
die subjektive Schuld der Sedisvakantisten durchaus verringern, sie aber nicht objektiv rechtfertigen.
#51 Athanasius 20:43:55 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Und wieder… …geht es über die Person des Hw. Lingens. @sacerdos helveticus Der Sedisvakantismus ist
eine Theorie die bereits länger existiert (schon seit Jahrhunderten) und die besagt, dass ein öffentlich
häretischer Papst als illegitim anzusehen. Die theologische Frage ist aber viel komplexer in der heutigen
Praxis und die Dogmatizität únd Beschimpfung mit denen etwa Lingen diese THESE aufzudrängen versuchen,
machen aus dem Sedisvakantismus schon bald ein Wort das synonym an Sektarismus und Ausgrenzung steht.
Es ist aber unfair Sedisvakantisten als Sektierer, Häretiker einzustufen. Materiell könnte man von Schismatikern
sprechen, aber der Theologe Wenz-Vidall (1947) u.v.a. beweisen eindeutig, dass derjenige nicht als SChismatiker
zu betrachten ist, der die Wahl eines Papstes oder die päpstliche Person verdächtigt.
#50 Romulus 20:39:56 | Donnerstag, 23. Februar 2006
FSSPX Apologeten – wo sind sie geblieben? Mir fällt auf, dass unsere fleißig schreibenden FSSPX Apologeten
sich auf diesen Artikel hin sehr ruhig verhalten. Der polnische Pater hat als Insider genau die Schwachpunkte
der FSSPX erkannt und die Heuchelei nicht mehr ausgehalten. Er ist daran verzweifelt und hat die falschen
Konsequenzen gezogen. Leider! Seit längerem schon weise ich darauf hin, dass es nur zwei Wege für die
FSSPX gibt: a) zurück zur Katholischen Kirche oder b) ins Schisma des Sedisvakantismus. Wir wünschen
uns den Fall a. Die Anerkennung des römischen Primates erschöpft sich nicht im Aufhängen von Bildern
des aktuellen Pontifex (wie der polnische Pater feststellte) und der Nennung des Namens im Kanon, sondern
in der sichtbaren Einheit mit dem Hl. Stuhl, welcher sich im Gehorsam ausdrückt.
Entschuldigung für Tippfehler Ich hätte meinen vorletzten Beitrag leider noch einmal durchlesen sollen,
bevor ich ihn abschickte. Es ist bedauerlicherweise eine Negation weggefallen. Es musste heissen, dass
die Studenten der unteren Semester wohl zu jemandem aufschauten, der durchaus nicht unintelligent ist,
etc.
#48 Pater Lingen 19:32:18 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Die Intelligenz war nur gespielt. Wie mendax helveticus behauptet, haben bestenfalls junge Studenten geringer
Intelligenz zu einem älteren Studenten aufgeschaut, der durchaus nicht intelligent war. Nun, da bin ich
wohl ertappt. Meine Bestnoten, die ich in Schule und Studium eingeheimst habe, basierten alle darauf,
dass ich nur so getan habe, als sei ich intelligent. Der „Regens“ Peter Rutz, der mich „den intelligentesten
Studenten von Chur“ nannte und mich – vor anderen! – mit Reto Nay verglich, war meinem Schwindel zum Opfer
gefallen. Ja, als ich noch jung und unkatholisch war, da war ich so ehrlich, meine Dummheit offen zu bekennen. www.kirchenlehre.com/edit0011.htm Aber immerhin wird man mir doch zugute halten, dass ich selbst den Vergleich
mit Reto Nay zurückgewiesen habe. www.kirchenlehre.com/priest06.htm Dass mich die Super-Häretiker mit
ihrem Querulanten-Wahn verleumdeten, kam m.W. selten vor, aber es stimmt: Es kam vor. Wen wundert’s?!
Hier bei kreuz.net schnappt man ja auch immer wieder verzweifelt nach immer denselben absurden imaginären
Strohhalmen, um mich zu verleumden. Der Blondel-Fanatiker Henrici beschwerte sich wegen meiner Blondel-Kritik
bei Haas, dass Haas mich rauswerfen sollte. Das wollte Haas aber nicht. www.kirchenlehre.com/edit0014.htm
Häresie, Sekte oder sonstwas? Noch etwas zu den „neokonservativen“ Teilnehmern: Der Sedisvakantismus
an sich ist keine „Sekte“. So zu sprechen ist reinste Beschimpfung. Auch ist der Sedisvakantismus keine
Häresie, da viele Heiligen einen theoretischen Fall besprochen haben in dem ein Papst häretisch werden
sollte.
#46 Athanasius 19:20:11 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@P. Lingen Bischofsweihe Erzbischof Lefebvres: www.sspx-schism.com/LefebvreMason.htm Diese Webseite greift –
wie Sie – die FSSPX und Erzbischof Lefebvre vehementer an, muss aber die Gültigkeit der Bischofsweihen
anerkennen. Aber Sie verwechseln ja etwas: intendere quod Ecclesia intendit, und facere quod Ecclesia
facere intendit. Nur das letzte wird von einem Zelebranten verlangt! Zu tun was die Kirche wíll das getan
wird. Und getan hat Kardinal Liénart es: er hat den katholischen Ritus verwendet und die Materie observiert.
Und es ist ja nur ein Gerücht, dass er „Freimaurer“ war. Und was dann noch? Wenn jeder Freimaurer ungültig
weihen würde oder könnte, dann ist seit 1740 die Diözese Lüttich völlig ohne gültigen Priester gewesen,
denn ihre Prinzbischöfe waren damals lange Mitglieder höchsten Grades. Noch etwas zu den „neokonservativen“
Teilnehmern: Der Sedisvakantismus an sich ist keine „Sekte“. So zu sprechen ist reinste Beschimpfung.
Auch ist der Sedisvakantismus keine Häresie, da viele Heiligen einen theoretischen Fall besprochen haben
in dem ein Papst häretisch werden sollte.
#45 Pater Lingen 19:07:58 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@mendax helveticus Wenn die V2-Sekte einen katholischen Priester zerstört, hilft kein Weihetitel mehr
etwas. Mein Vermögen ist von der V2-Sekte komplett beschlagnahmt, und sie drängt(e) obendrein unbarmherzig
auf meine Zwangspsychiatrisierung und Einkerkerung. Deshalb nehme ich noch nicht einmal mehr Messstipendien
an, weil ja auch die sofort ins Fass ohne Boden V2-Sekte fallen würden. Die V2-Sekte hat einen Magen,
der sich noch nie überfressen hat. Wer sich über den Weihetitel informieren will: www.kirchenlehre.com/spenden.htm
Ja, ich wäre sehr für einen guten Beichtvater. Natürlich müsste er insbesondere eine gültige Weihe
haben und das V2-Credo als häretisch zurückweisen. www.kirchenlehre.com/redek005.htm Wer behauptet,
V2 sei katholische Lehre, ist ein Häretiker, q.e.d.
#44 Athanasius 18:58:12 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Egal… was man über Hw. Trytek nach seinem Entschluss denken mag (bitte glauben Sie darin nicht dem
Hw. Lingen, der sich durch Einmischung immer wieder auszeichnet)… Ist ein wenig schnell! Man bekommt
den Eindruck, dass dieser Entschluss schon länger in ihm reifte, er aber den besten Zeitpunkt abwartete.
(…) Hl. Weihe abholen. Das war wohl nicht der Fall, denn P. Trytek hatte noch im November 2005 den Sedisvakantismus
öffentlich als unhaltbar angegriffen. Ich glaube nicht er hat von Bischof Oliver Oravec (Pr. geweiht
1968 Untergrundkirche Tschechoslowakei, B. geweiht 1987 von Des Lauriers) eine sub conditione-Weihe erhalten
wie P. Lingen behauptet. Die These der „Ungültigkeit“ der Bischofsweihe Mgr. Lefebvres ist ja lächerlich
und auf theologischen Gründen unhaltbar. Aber Lingen ist ja Emotionsrhetoriker, kein Analytiker, das
sollte schon bekannt sein. Wer geht überhaupt noch auf solche Behauptungen ein?
Unterthalt Lingen behauptet, nach katholischer Lehre habe der Priester einen Anspruch auf einen standesgemässen
Unterhalt. Er vergisst dabei jedoch, dass der Empfang der Heiligen Weihen nach dem Codex Iuris Canonici
vorausstzt, das der Weiheempfänger einen sogenannten Titel vorweisen kann. Das heisst, der Weihebischof
darf nur dann jemand weihen, wenn sein Unterhalt gesichert ist (Wihespendeverbot für ein Jahr und Unterhaltspflicht)
Der Titel kann (kam früher vor) ein eigenes Vermögen oder ein Pnsionsanspruch sein, von dem man leben
können müsste… In den meisten Fälen wird man auf den Titel der Diözese geweiht. Der Kandidat muss
versprechen, sich zeitlebens dem Dienste der Diözese zu widmen, die dafür die Pflicht zum standesgenässen
Unterhalt übernimmt. Lingen ist aber weder für den Dienst in einer Diözese noch für eine Ordensgemeinschaft
geweiht worden und kann daher wohl auch niemandem gegenüber Unterhaltsansprüche einfordern (er nennt
sich zwar „Pater“, kurz nach seiner Weihe behauptete er m.W. auch, einer Gemeinschaft anzugehören, hat
sich aber dann entweder davon getrennt oder es handelte sich dabei eher um eine Fiktion. Dass Lingen einmal
Dogmatikprofessor werden könne, glaubten bestenfalls Studenten der unteren Semester, die selber nicht
übermässig intelligent waren und deshalb zu einem Studenten höheren Semesters, der durchaus nicht intelligent
war, achtungsvoll hinaufschauten. Von den Professoren nahm dies wohl niemand an, er galt ihnen eher als
Querulant.
#42 Romulus 18:33:48 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Wo er Recht hat, hat er Recht „Man kann deshalb den wahren Glauben nicht gegen die Einheit der Kirche
verkünden.“ Wo der Pater Recht hat, hat er recht!
@ Benedikt Ach, der gute P. Lingen wird da sicher auch irgendwas finden. Ich befürchte das auch, leider.
Wobei das aber nicht sein müßte: P. Lingen ist ohne Zweifel ein intelligenter, gebildeter Mensch, der
im Stande sein sollte, auf Argumente einzugehen. Muss er ja, um sein Zerstörungswerk an der Kirche fortzusetzen.
…Das Ziel ist klar: Keine Bischöfe, keine Priester, und somit der Untergang der Kirche. Ich glaube,
dass er zumindest überwiegend bona fide ist und sich einfach in einem Ideengebäude verrannt hat, aus
dem er nicht herauskann, weil außerhalb ja „nur Lüge und Verrat“ ist. Respektpersonen, vor allem geistl.,
auf deren Meinung er hört, dürfte es in seinem Leben nicht (mehr) geben. Wahrscheinlich fehlt im einfach
auch ein Seelenführer. P. Lingen sollte sich mal ernsthaft fragen, in wessen Auftrag er WIRKLICH unterwegs
ist… Ja. Es gibt aber auch (ehemalige) Sedisvakantisten, die zur vollen Einheit mit der Kirche zurückgefunden
haben. Natürlich werden sie von P. Lingen und seinen Unterstützern kritisiert.
#39 Benedikt 18:22:04 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Stimme Ach, der gute P. Lingen wird da sicher auch irgendwas finden. Muss er ja, um sein Zerstörungswerk
an der Kirche fortzusetzen. Dies betreibt er schon seit Jahren mit einer simplen Methode, nämlich indem
er einfach die Gültigkeit der Weihen bestreitet, wie man sieht nicht nur die des NOM, sondern auch die
des alten Ritus. Das Ziel ist klar: Keine Bischöfe, keine Priester, und somit der Untergang der Kirche.
P. Lingen sollte sich mal ernsthaft fragen, in wessen Auftrag er WIRKLICH unterwegs ist…
Nochmals zur Bischofsweihe von Erzbischof Lefebvre Ich habe jetzt nachgeschaut, wer die beiden anderen
Bischöfe waren, die Lefebvre zum Bischof geweiht haben. Hier Biografie von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=83 steht folgendes auszugsweise: Am 18. September 1947 wurde
er in seiner Geburtspfarre Notre-Dame de Tourcoing von Bischof Achille Liénart in Gegenwart von Bischof
Alfred Ancel, Auxiliarbischof von Lyon, und Bischof Jean Baptiste Fauret (später Apostolischer Vikar
von Pointe-Noire, Franz. Kongo) zum Bischof konsekriert. Die beiden anderen Bischöfe waren aber nicht
bloß „gegenwärtig“ (quasi als „Zuschauer“ und „Zuhörer“), sondern haben ebenfalls konsekriert. Die
Sedisvakantisten müßten also außer ihrer – an den Haaren herbeigezogenen „Cardinal-Lienart-Freimaurerproblematik“
auch noch beweisen, dass die Bischöfe Ancel und Fauret ebensolche Freimaurer gewesen. Und dann bestünde
immer noch die grundsätzliche Problematik der „Freimaurer-Intentionsmangel-Ungültige_Weihen-Theorie“…
#37 Benedikt 18:10:22 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ P. Lingen Dass der Tradiländler sofort zu so massiven verbalen Grobianismen gegen mich greift, muss
nachdenklich stimmen. Dreiste Lügen und absolute Maßlosigkeit scheinen den Sedisvakantismus ja auszuzeichnen,
Sie machen da keine Ausnahme.
@ P. Lingen Die Lefebvre-„Bischöfe“ hatten aber nur eine Lefebvre-„Priesterweihe“, d.h. eine etwaiger
Mangel wurde nie behoben. So und woher wissen Sie, dass Lefebvre nicht auch durch andere Bischöfe zum
Bischof geweiht wurde? In der Tradition wird jede Bischofsweihe durch drei Bischöfe durchgeführt. Ich
gehe davon aus, dass das auch bei Erzbischof Lefebvre erfolgt ist. Ich wünschte Ihnen viel Spaß beim
Aufspüren der Freimaurer im Stammbaum der beiden anderen Bischöfe, die Hw. Lefebvre zum Bischof geweiht
haben! Bevor Sie von „Grobianismen, Lügen“ usw. reden, kehren Sie einmal vor der eigenen Tür!
#35 Benedikt 18:03:42 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ P. Lingen Nicht erstaunlich, dass „Benedikt“ die Lüge verbreitet, ich würde den Weg des geringsten
Widerstandes „am schnöden Mammon festmachen.“ Lüge? Lassen Sie sich doch nicht auslachen, Sie bestreiten
in Ihrem Beitrag unten, dass der Pater den Weg des geringsten Widerstandes gewählt hat und begründen
das mit lauter finanziellen Nachteilen. Offenbar wissen Sie keinen anderen Weg der Verteidigung Ihrer
Irrlehren und absurden Behauptungen als dauernde Beleidigungen Ihrer Gegenüber. Sehr bezeichnend für
den Sedisvakantismus. Offenbar ist man dort doch nicht so erlöst wie einem die Anhänger dieser Häresie
glaubhaft machen wollen. Nur der „Sedisvakantismus“ bewahrt vollumfänglich die katholische Lehre, Ihren
„Artikeln“ Abschied vom Priester- bzw Bischofsamt lässt sich eher entnehmen dass Sie vom Untergang der
Kirche ausgehen. Die katholische Lehre sieht da anders aus. Aber bei jemandem, der so viele Häresien
verbreitet macht das wohl auch nichts mehr aus. Dass die V2-Sekte immer wieder zu absurden Lügen greifen
muss, um ihre Position zu „rechtfertigen“, muss jeden Menschen nachdenklich stimmen. Wo die Absurdität
wirklich zu Hause ist weiß jeder, der sich mal Ihre Seite mit Ihren hanebüchenen „Begründungen“ für
den Sedisvakantismus angesehen hat. Ihr Verständnis ist durch und durch lutherisch, dass geht aus ihrer
Papstablehnung zweifelsfrei hervor.
#34 Pater Lingen 17:59:09 | Donnerstag, 23. Februar 2006
[v.d.Red.zens.] Dass der Tradiländler sofort zu so massiven verbalen Grobianismen gegen mich greift,
muss nachdenklich stimmen. Es empfiehlt sich wirklich, zunächst einmal zu lesen, was ich geschrieben
habe [v.d.Red.zens.] Also: Die Bischofsweihe setzt die Priesterweihe voraus. Zum Priester kann man „per
saltum“ geweiht werden, also ohne eine frühere Weihe z.B. zum Diakon. Bischofsweihen können nach allgemeiner
Lehre nicht per saltum gespendet werden, erst muss die Priesterweihe erfolgen. Die Lefebvre-„Bischöfe“
hatten aber nur eine Lefebvre-„Priesterweihe“, d.h. eine etwaiger Mangel wurde nie behoben. Was nun das
„sub conditione“ betrifft, so könnte Oravec das zwar so vollzogen haben (was ich nicht weiß). Aber meine
Stellungnahme ist ausdrücklich als eine solche gekennzeichnet; Thuc himself erklärte die Lefebvre-Weihen
für eindeutig ungültig. Erst sein Nachwuchs, namentlich Carmona und Zamorra, plädierten für „sub conditione“.
[v.d.Red.zens.]
Benedikt hat im wesentlichen Recht, P. Lingen Jedenfalls, insoweit er davon ausgeht, dass P. Trytek nun
bei einer Sekte ist. Das ist tatsächlich so, denn er ist ja jetzt nicht bloß Sedisvakantist, sondern
nach Ihren eigenen Ausführungen auch noch bei einer „Wiederweiher-Gruppe“, deren verderbtes Lehr- und
Sakramentenverständnis denen der häretischen Wiedertäufer gleicht. Auch die unbegründete Wiederholung
einer Priesterweihe ist eine schwere Sünde, soviel wird P. Lingen aufgrund seiner eigenen Ausführungen
auf seiner „Kirchenlehre-Webseite“ wohl zugeben müssen. Egal, wie EB Lefebvres Bischofsweihen einzuschätzen
sind, ist jedenfalls nochmals festzuhalten, dass die vier FSSPX-Bischöfe auch durch den emeritiereten
Diözesanbischof von Campos, Brasilien, Antonio de Castro-Mayer zu Bischöfen geweiht wurden. Oder war
nach Auffassung der Sedisvakantisten auch der Weihebischof von Msgr. Castro-Mayer ein Freimaurer? Vielleicht
war aber auch der Weihebischof von Bischof Thuc ein Freimaurer, sodaß es überhaupt keine gültig geweihten
Bischöfe nach Meinung der Sedisvakantisten mehr gibt oder doch nur ganz, ganz wenige…?!
#32 amicus_crucis 17:52:09 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ P.Lingen Nur der „Sedisvakantismus“ bewahrt vollumfänglich die katholische Lehre, nur er berücksichtigt
die Unfehlbarkeit der katholischen Kirche. Geh, Schmarrn!
#31 Pater Lingen 17:42:42 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Schnöder Mammon? Nicht erstaunlich, dass „Benedikt“ die Lüge verbreitet, ich würde den Weg des geringsten
Widerstandes „am schnöden Mammon festmachen.“ An irgendwas müssen sich V2-Anhänger ja festhalten, mag
der Strohhalm auch noch so absurd und imaginär sein. Nach katholischer Lehre hat man sogar als Priester
ein Anrecht auf Lebensunterhalt, der sogar „standesgemäß“ sein soll, also mehr sein soll als zum bloßen
Vegetieren. Wegen meiner Glaubenstreue bin ich aber nun überschuldet, und die Psycho-Attacken, Kerkeraufenthalte,
Verleumdungen etc. pp. verlassen restlos den Bereich des „schnöden Mammon“. Nur der „Sedisvakantismus“
bewahrt vollumfänglich die katholische Lehre, nur er berücksichtigt die Unfehlbarkeit der katholischen
Kirche. Dass die V2-Sekte immer wieder zu absurden Lügen greifen muss, um ihre Position zu „rechtfertigen“,
muss jeden Menschen nachdenklich stimmen. Ich freue mich für Pater Trytek und hoffe, dass er den Angriffen
seitens der V2-Sekte standhalten wird. Ich habe schon viele unter dieser Last kapitulieren sehen, darunter
die Bischöfe Schneider, Schmitz und Kawakatsu, die ich alle drei gut kannte. Man könnte jetzt auch –
mutatis mutandis – an das neue Bekenntnis von David Irving denken. Man denke dabei an die Unterstützung
der V2-Sekte für den Zionismus.
P. Lingen bleibt bei seinen Widersprüchen Der Editor von www.sedisvakantismus.org hatte mir mitgeteilt,
dass Pater Trytek nach Verlassen der Pius-Mannschaft eine Priesterweihe erhalten hat, u.z. von Bischof
Oravec. Hier ist nicht einmal die Rede von „sub conditione“, obwohl P. Trytek sogar ein halbes Jahr davor
bei FSSPX geweiht worden war! Dummheit ist das ganze sowieso, da die 4 FSSPX-Bischöfe ja auch durch S.
Ex. Antonio de Castro-Mayer geweiht worden waren, bei welchem sich zweifelsohne keine „Cardinal-Lienart-Freimaurerei-Problematik“
stellt. P. Lingen schreibt in seiner „Kirchelehre-Webseite“, nachdem er sich nicht festlegt, ob die Bischofsweihe
von EB Lefebvre nun aus seiner Sicht gültig war oder nicht (weil es in Wirklichkeit keine Belege für
Cardinal Lienarts Intention gibt) durchaus richtig: Man beachte dabei, daß auch sub conditione die Wiederholung
des Sakramentenritus nicht so ohne weiteres erfolgen darf: „Verboten unter schwerer Sünde ist die auch
nur bedingte Wiederholung eines Sakramentes, wenn es sicher gültig gespendet wurde“. Es muß also ein
wirklich ernstzunehmender Grund für einen Zweifel an der Gültigkeit vorliegen … Die immer mehr umgreifende
Praxis der Vielweiherei, aus welchen Motiven auch immer, hat ganz sicher den Zorn Gottes zur Folge. Damit
hat aber P. Lingen sich und P. Trytek das Urteil gesprochen. Seine Bezweifelung der FSSPX-Weihen mit der
Folge deren überflüssiger Wiederholung hat den Zorn Gottes zur Folge.
#29 Benedikt 17:04:03 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ P. Lingen Dass Pater Trytek den Weg des geringsten Widerstandes gewählt hat, kann ich nicht bestätigen.
Erstaunlich, dass Sie diesen Weg am schnöden Mammon festmachen. Mit geringstem Widerstand meine ich,
dass es ihm irgendwo nicht passt oder er irgendwo etwas zu kritisieren hat, aber statt sich um eine Besserung
zu kümmern lieber das Weite sucht. Jetzt ist er in einer Sekte, die sich darin gefällt das Ende der
Kirche zu erwarten und wo jeder sein eigenes Lehramt ist, mit dessen Hilfe es sich die Kirche so schnitzt
wie sie ihm gefällt. Das ist erstens feige und zweitens gut lutherisch.
#28 Pater Lingen 16:56:54 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Weihe von Pater Trytek – @Tradiländler Der Editor von www.sedisvakantismus.org hatte mir mitgeteilt,
dass Pater Trytek nach Verlassen der Pius-Mannschaft eine Priesterweihe erhalten hat, u.z. von Bischof
Oravec. Warum unterstellt man mir frech „Widersprüche“, statt sich wenigstens über die Sachlage kundig
zu machen?! Zur Fragwürdigkeit der Lefebvre-Weihe s. weiterhin die Unterscheidung von Intention und Rechtgläubigkeit,
wovon nur erstere für die Gültigkeit notwendig ist: www.kirchenlehre.com/fg_9705.htm Dass Pater Trytek
den Weg des geringsten Widerstandes gewählt hat, kann ich nicht bestätigen. Mir hat man in Chur schon
die Promotion in Rom in Aussicht gestellt, viele (explizit unter den Studenten) gingen wie selbstverständlich
davon aus, dass ich später Dogmatiker würde etc. Statt dessen überziehen mich nun Staat und V2-Sekte
mit endlosen absurden Prozessen, wollten mich zwangspsychiatrisieren (was allerdings vorerst nicht geklappt
hat), haben mich finanziell zerstört (bin rettungslos überschuldet), und es reihen sich endlose Kerkerverurteilungen
z.B. wegen Abtreibungskritik aneinander. Jetzt auch noch nach Art des Tradiländlers Zynismus über die
„Sedisvakantisten“ auszugießen, bestätigt meine Bedenken hinsichtlich der „Christlichkeit“ von Nicht-„Sedisvakantisten“.
@ Pater Lingen Werter Pater Lingen, wiewohl auch ich die Hl. Messen der „häretisch-schismatischen Pius-Mannschaft“
besuche und mich in häretischer Verstocktheit nicht davon abbringen lasse, selbige auch weiterhin zu
besuchen, muß ich Ihnen doch zugestehen, daß Ihre Forumsbeiträge erheblich erfrischender sind, als
die Ihres drögen NOM-Kollegen Gotthard. Als interessierter Leser politisch nicht korrekter websites entnehme
ich auf [link]globalfire.tv/…ater_lingen.htm[link] daß Sie bald ins Gefängnis müssen. Nehmen Sie’s
leicht und denken Sie an das Monopoly-Spiel unserer Kindheit „Gehe nicht über Los, ziehe nicht 4000 Euro
ein, gehe ins Gefängnis“.
P. Lingens Theoriewidersprüche Während P. Lingen Erzbischof Lefebvre die Gültigkeit der Bischofsweihe
abspricht, womit alle dessen Bischofs- und Priesterweihen ebenfalls ungültig wären, scheint er bei P.
Rafal Trytek dieses Problem nicht zu haben. Offenbar wird nach Ansicht P. Lingens eine vorher ungültige –
weil lefebvristische – Priesterweihe durch den Austritt aus der FSSPX mit sedisvakantistischem Hintergrund
wieder gültig. Damit steht P. Trytek nach P. Lingens Meinung das Prädikat „Pater“ wieder zu, welches
letzterer bei FSSPX-Priestern sonst meidet. Im übrigen die armen verfolgten Sedisvakantisten, schluchz…
#24 Pater Lingen 14:21:10 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Die bösen, bösen „Sedisvakantisten“ „Abschied im Zorn“ – was für eine marktschreierische Schlagzeile!
Ja, die „Sedisvakantisten“ handeln nur aus niederen, unchristlichen Trieben, gell. Dabei sind die Äußerungen
von Pater Trytek doch sehr sachlich – ganz im Gegensatz zu denen der durch und durch häretisch-schismatischen
Pius-Mannschaft, die dem Papsttum ausdrücklich die Unfehlbarkeit abspricht: „Now ‘infallible’ means immutable
and irreformable (Principle 6), but, the hallmark of the conciliar Popes, like the Modernists, is a spirit
of evolution. To what extent can such minds want irreformably to define or absolutely to impose? They
do not and, in fact, ‘they cannot…’ (Archbishop Lefebvre, Econe, June 12, 1984.) „Sedisvakantisten“,
so trompeten die Modernisten, sind „zornig“, „grob“ etc. Glücklicherweise gibt es aber auch vernünftige
Menschen, die sich von der Marktschreierei des Modernismus nicht verführen lassen, sondern an der Freude
teilhaben, der römisch-katholischen Kirche anzugehören. www.kirchenlehre.com/freude.htm
#23 chancel_screen 14:09:00 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Pater Schmidberger in Bonn Neulich wurde auf der Homepage der SSPX ein Vortrag von Pater Schmidberger
in Bonn angekündigt. Ist irgendwo darüber berichtet worden? War jemand zufällig dabei? („Pater Schmidberger
wird sicher auch zu den jüngsten Entwicklungen in Rom Stellung nehmen.“) Anglia, dos tua Virgo pia, per
te ist conuersa, Maria
@ sttn Denn das was Pater Rafal Trytek sagt ist nicht katholisch… Und was haben deine Freimaurer-Beiträge
mit „katholisch“ gemeinsam? schon vom Sinn des Begriffes „katholisch“ paßt das was er sagt nciht mit
dem überein was katholsich bedeutet. Um das zu beurteilen müsstest du selbst wissen, was „katholisch“
bedeutet. Der „Katholizismus“, für den du dauernd plädierst, hat mit der Kirche Christi so viel zu tun,
wie die Exocoetidae mit den Paradiesvögel Australiens. Er sollte sich auch überlegen was es heist Christ
zu sein – es bedeutet nämlich Jesus zu folgen und die Worte von Jesus ernst zu nehmen. Zur Nachfolge
Christi bekennen sich viele Wichtigtuer, auch die, die konfessionell nicht gebunden sind. Gegen sie jedoch
bist du zu feige etwas zu sagen. Deshalb bin ich der Meinung das man für dem verwirrten Pater nur hoffen
kann das er begreift dass sein Weg ein gefährlicher Weg ist… hat er für seinen Weg nicht dasselbe
Recht, das den schwulen die Präsenz in der Kirche ermöglicht und für das du immer wieder plädierst?
#19 Agiafortuni 13:19:07 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Bedauernswert bedauernswert ist die vom Pater gemachte Verwechslung von Glaubensgewissheit und vertretbarer
Hypothese. Selbst der Erzbischof hat kurz vor seinem Lebensende erklärt: „Vielleicht werden in dreißig
oder vierzig Jahren eine Anzahl vom Papst zusammengerufene Kardinäle das Pontifikat Pauls VI einer Prüfung
unterziehen und erklären, gewisse gegen die Tradition gerichtete Anordnungen dieses Papstes hätten seinen
Zeitgenossen ins Auge springen müssen. Bis es so weit kommt, ziehe ich es jedoch vor, jenen als den rechtmäßigen
Papst anzuerkennen, der auf dem Stuhle Petri sitzt und sollte man eines Tages zur Gewissheit gelangen,
dass er kein Paps wart, so werde ich dennoch meine Pflicht getan haben.“ Schade, dass der Pater diesen
Unterschied nicht einsehen konnte.
#18 virOblationis 13:14:56 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Das rechte Verständnis der Kirche Mir scheint, daß dieser auf Abwege geratene Priester ebenso wie zahlreiche
Modernisten(*) nicht recht zwischen der heiligen Kirche als myst. Leib Christi und ihren Gliedern, die
sündigen können, unterscheidet. Einzelne Glieder mögen Irrtümer, ja Häresien verbreiten, doch die
Kirche bleibt stets dieselbe: una, sancta, catholica et apostolica ecclesia. Z.B. sprach einmal in einer
Verlautbarung – es muß nach meiner Erinnerung um das Jahr 2000 gewesen sein – die deutsche Bischofskonferenz
von „Sünden der Kirche“ statt von Verfehlungen einzelner der ihr angehörigen Gläubigen. Dieser Irrtum
(freundlich formuliert) kann allerdings auf Lumen Gentium Art. 8 verweisen, wo man die Worte „…Ecclesia
…sancta simul et semper purificanda…“ zumindest in solchem Sinne verstehen kann. – Diese Redeweise
(…Kirche…zugleich heilig und stets reinigungsbedürftig…) erinnert wohl kaum zufällig an Luthers
„simul iustus et peccator“ (zugleich Gerecht[fertigt]er und Sünder).
#17 Benedikt 13:14:26 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Tja… Er erwähnt fünf Punkte: • die Religionsfreiheit, die letztlich zur Akzeptanz eines atheistischen
Staates führe. • ein falsch verstandener Ökumenismus, die Gleichsetzung aller Religionen mit der Kirche
sowie der Glaube, daß alle Religionen – sogar das Heidentum – zur Erlösung führten. • die Vorstellung,
daß die Kirche Christi größer sei als die Katholische Kirche. • die Ausbreitung einer weltweiten
synkretistischen Religion. • die Propagierung sogenannt natürlicher Menschenrechte, die letztlich ein
Zeichen des Antropozentrismus seien. Und statt dagegen anzugehen flüchtet er sich in eine Sekte. So einfach
kann man es sich natürlich auch machen. Was wohl gewesen wäre, wenn der Hl. Paulus oder der Hl. Bonifatius
ähnlich vorgegangen wären? Das Verhalten dieses Paters erinnert doch sehr an Luther…der glaubte auch,
dass Rom verkommen sei und dass man wieder „zurück“ müsse…auch er flüchtete daher.
Er sollte sich mal Gedanken machen… Es ist antürlich die Frage ob man als einzelner großer Kritisierer
recht hat, oder andere die etwas weiser Ihre Positionen bedenken. Denn das was Pater Rafal Trytek sagt
ist nicht katholisch – schon vom Sinn des Begriffes „katholisch“ paßt das was er sagt nciht mit dem überein
was katholsich bedeutet. Er sollte sich auch überlegen was es heist Christ zu sein – es bedeutet nämlich
Jesus zu folgen und die Worte von Jesus ernst zu nehmen. Deshalb bin ich der Meinung das man für dem
verwirrten Pater nur hoffen kann das er begreift dass sein Weg ein gefährlicher Weg ist – ein gefährlicher
für Ihn und für andere. Manche vor ihm sind so einen Weg schon gegangen und letztendlich in irgendeiner
obskuren Sekte gelandet.
#15 WeyounBN 12:41:33 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Benedikt78 Komisch…Im Jahr 2005 wurde er zum Priester geweiht und am 16. Januar trat er bereits wieder
aus. Ist ein wenig schnell! Ja, allerdings!!! Die FSSPX verhält sich seiner Meinung nach falsch, aber
um sich die Hl. Weihe ‘abzuholen’ ist sie immerhin gut genug. Und wozu? Um dann das 528. Sedi-Trüppchen
gründen zu können? Ubi Petrus, ibi ecclesia… und nirgends sonst.
#14 Athanasius 12:41:18 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ottaviani „Papalisten“ soll man sie nicht nennen, denn jeder Katholik ist „Papalist“. Eher sollte man
sie die verblendeten Schafe nennen, die ohne Kritik einem Kult der Person betreiben, anstatt dem Ersten
Vatikanischen Konzil (1870) zu gehorchen, das ja bereits erklärte, daß der Hl. Geist dem Apostel St.
Petrus nicht versprochen wurde, um neue Lehren zu verkünden. @Elendster Sünder: Wenn jemand verblendet
ist, dann Sie, die nicht anerkennen wollen, daß die „Religionsfreiheit“ (religiöser Liberalismus) verurteilt
ist („Quanta Cura“), sowie die von denjenigen Modernisten im heutigen Vatikan betriebenen „Ökumene“ (verurteilt
von S.H. Pius XI. in „Mortalium animos“). Sie folgen ja verblendet verurteilten Erscheinungen nach und
verdammen jeden der Kritik hat. Die Ansichten des Hw. P. Trytek auf das Konto der Priesterbruderschaft
St. Pius X. zu schreiben, ist unehrlich, denn er hat nicht umsonst die FSSPX verlassen. Wenn es aber Irrtum
gibt, dann nur in der modernistischen „Kirche“ mit Ihrer falschen Ökumene und Ihre Ablehnung der katholischen
sozialen Moral.
Zöglinge der V2-Kirche @ p.m.m.: Da sieht man mal wieder schön, was für Leute sich die Piusbruderschaft
heranzieht … Wenn es um das geht, ist allerdings die V2-Kirche unschlagbar. Denn in welchen Priesterseminaren
wurden denn die pädophilen Priester aus den USA, Deutschland, Österreich usw. herangezogen und von welchen
Bischöfen wurden und werden sie gedeckt? Welches Verhalten wird belohnt: Eine glaubenstreue Seminarführung
einzusetzen oder pädophile Priester gegen alle Beweise zu decken, wie es für den Präfekten der Glaubenskongregation,
Erzbischof William Joseph Levada, typisch war, der dafür mit der genannten Funktion belohnt wurde und
nunmehr auch noch mit dem Cardinalshut belohnt wird. Nach wie vor ist die Kinderschänderei in der V2-Kirche
salonfähiger als der alte Ritus. Bisher ist bezüglich dieses Wahnsinns auch unter Papst Benedikt XVI.
keinerlei Kurskorrektur erkennbar. Ein pädophiler Priester wird versetzt, ein Priester, der den alten
Ritus zelebriert, hinausgeschmissen: Das sind die Relationen der V2-Kirche.
#12 Marcel 12:21:56 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Sehr schade! Das ist in der Tat traurig, wo doch die FSSPX so viele Schäfchen zu betreuen hat und somit
jeden guten Priester dringend brauchen würde! Doch ist ein klarer, wenn auch schmerzhafter Schnitt besser,
als daß der fehlgeleitete arme Priester mit seinen unhaltbaren Thesen bzgl. Sedisvacantismus die Gemeinden
der FSSPX beinflußte.
#11 ottaviani 12:10:51 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Die Sedisvakantisten stehen uns näher als die papalisten oder die Modernisten das sagte der verstorbene
Dr.Hesse imer wieder in seinen vorträgen wir sollten uns alle, die wir der tradition tre bleiben wollen,
mit deren argumenten befassen nd ihnen liebevoll begenen
Bedauernswerte Verblendung Was Trytek zu Recht anprangert, ist aber nicht die Lehre der letzten Päpste,
sondern das Werk papstfeindlich gesinnter Kräfte. Solche Gefahr der Verblendung droht der ganzen Piusbruderschaft
über kurz oder lang, wenn sie sich nicht ernsthaft bemüht, in den Schoß der Kirche zurückzukehren.
An den Früchten werdet Ihr sie erkennen @ FioreGraz: Dabei muß aber die Kausalität beachtet werden.
Die schädlichen Ausgangsfaktoren sind V2 und NOM. Diesen dürfen Sie die von Ihnen genannten Früchte
zuordnen. Und wenn Sie den Austritt eines Priesters meinen: Wieviele V2-NOM-Priester fallen jährlich
von ihren Priesteramt ab? Wieviel müßten außerdem von ihren Tätigkeiten abgezogen werden, weil sie
Irrlehren verkünden, nicht enthaltsam leben, nicht einmal die Regeln der NOM-Liturgie einhalten?
#7 clemens 11:20:58 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Dieser Position hat Erzbischof Marcel Lefebvre immer eine klare Absage erteilt. Das ist der typische Fehler
der Sedesvakantisten und der Papalisten: Beide glauben, dass der Papst keine Fehler machen kann! Woher
sollte dann je wieder ein Papst kommen, wenn der Stuhl Petri seit Pius XII. vakant wäre? Wer sollte ihn
wählen? Würde Gott die Hl. Kirche 60 Jahre ohne Oberhaupt lassen? Papst Honorius blieb Papst, obwohl
posthum exkommuniziert… „Der Widersacher, der Teufel geht umher,wie ein brüllender Löwe und sucht,
wen er verschlinge. Ihr aber bleibt standhaft im Glauben.“
P. Trytek befindet sich mehrfach im Irrtum Er halte die „Behauptungen der Piusbruderschaft“ für unkatholisch,
daß die Kirche Häresien propagieren und sich auf liturgische und disziplinarische Abwege begeben könne,
welche die Seelen gefährden und zum Protestantismus führen würden. Nicht die Kirche (Corpus Christi
Mysticum). „Einheit oder Anerkennung des unverkürzten Glaubens“ Da geht es nur um disziplinär-organisatorische
Dinge. „Man kann deshalb den wahren Glauben nicht gegen die Einheit der Kirche verkünden.“ Das tut auch
die FSSPX nicht. Er verwerfe auch das System der Piusbruderschaft, in dem die Anerkennung des Papst illusorisch
sei und dieser de facto nicht mehr als ein Ehrenprimat besitze. Mehr ist leider im Moment nicht möglich.
Das einzige Zeichen der Anerkennung des päpstlichen Primates seien Fotos des „aktuellen Okkupanten des
Stuhles Petri“ in den Sakristeien der Kapellen und Kirchen der Bruderschaft. Immerhin. Ich möchte wetten,
dass das bei den normalen V2-NOM-Pfarren i.d.R. nicht der Fall ist. Die „heuchlerischen Positionen“ der
Piusbruderschaft würden ferner den Blick für die Wirklichkeit trüben und die Schuldigen legitimieren,
indem man das gegenwärtige Papsttum für legal halte. Weder die Irrlehren noch deren Propagandisten werden
durch FSSPX legitimiert. Es wird lediglich daran festgehalten, dass die Kirche sichtbar ist.
#5 FioreGraz 11:17:19 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Levebre und Heiliger? An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Offenkundig sind die Werke des Fleisches:
Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht,
Spaltungen, Parteiungen, Neid, Trunksucht, Schwelgerei und dergleichen. Die einen freilich predigen Christus
aus Neid und Streitsucht, die anderen aber in guter Absicht LG Fiore
#4 Bernieboy 11:13:09 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Oder noch besser: Er vertraut er der weisen Führung von Johannes Paul II. und Benedikt XVI.,von denen
Ersterer sein Werk vom Himmel aus fortführt. Wenn man in der heutigen Situation wegen Modernismus leidet,muß
man mit der Kirche solidarisch sein und darf nicht solche Sachen machen,wie sich der Piusbruderschaft
anzuschließen oder in den Sedisvakantismus zu gehen!Hoffentlich kehren diese Schafe in den Schoß der
Kirche zurück!
#3 Benedikt78 11:12:53 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Komisch… Im Jahr 2005 wurde er zum Priester geweiht und am 16. Januar trat er bereits wieder aus. Ist
ein wenig schnell! Man bekommt den Eindruck, dass dieser Entschluss schon länger in ihm reifte, er aber
den besten Zeitpunkt abwartete. Mir ist das ganze Theater jedenfalls sehr suspekt!
P. Trytek Das tut echt weh. In Zaitzkofen durfte ich noch seinen Primizsegen empfangen und ihm die Hände
küssen. Er machte unter den vier Weihekandidaten den frömmsten Eindruck auf mich. Einerseits kann man
ihn ja verstehen. Aber warum vertraut er nicht der weisen Führung von Erzbischof Lefebvre, der sein Werk
vom Himmel aus fortführt? Beten wir, daß er zur Priesterbruderschaft zurückkehrt.
Die 5 Punkte hätte der gute Mann auch in der Piusbruderschaft vertreten können – nicht, als wären sie
„Inhalt“ der Existenz der Piusbruderschaft, sondern eher eine genuine Blüte der bisherigen – und Gott
sdei Dank momentan etwas abgeflauten – Hetze gegen die letzten Päpste! Christus hat seine Kirche auf
Märtyrerapostel und nicht auf Radikalinksis gebaut! UBI PETRUS – IBI ECCLESIA! Schade, dass durch die
wige Hetze solche Blüten entstehen konnten. Dass der gute Mann sich nicht als solche sieht … ist er
allein Schuld daran?