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Donnerstag, 23. Februar 2006 15:41
Im Iran gibt es auch Christen. Sie sind dort sogar im Parlament vertreten. Doch das alltägliche Leben ist nicht leicht. Interview mit einem Christen aus dem Iran.
Zurück zum Artikel 14 Lesermeinungen:
Mittwoch, 1. März 2006 15:19
Y.Khosrovian: GerdEric:
Lieber GerdEric,

nun weiss ich konkret was Sie meinen. Was um den Protestanten als solchen, worüber in von Ihnen bezeichneten Artikel berichtet wurde, bin ich weder einverstanden noch akzeptiere ihre denk- und verhaltensweise. Es sind heutzutage viele Sekten und religöse Grupierungen, die eher ein Misst macher sind als einen Glaubenszeugen. Fasst alle solche gläubiger, können einfache thologischen Fragen nicht antworten. Für mich sind sie nicht anderes als muslimsche Fanatiker. Muslimische Fanatiker können auch die einfachen thologischen und sogar ihrer religösbetreffenden Fragen nicht antworten. Je mehr man Fanatiker ist, weisst er weniger, es ist so. Agressivität, Lügen, Gewalt u.ä. kommt von Schwächen, und nicht vom Stärken. Was aber um Protestan im Iran betrifft, gehören sie nicht zu solchen Gruppen, die sind in dem Richtung, wie hier evanglische freie Kirche oder so ähnliches. Ich habe von denen(Protestanten im Iran) nie eine solche Behauptungen oder Verbereitung als solches, wie in Bericht steht, gelesen und gesehen. Ich würde aber sagen, diese Gruppierungen und Sekten werden so lange existieren und sich vermehren, wie lange die anderen Kirchen, ob es Katholische, Evangelische, Orthodokse, oder wie unsere Armenische wäre, nicht in der Lage sind heutigen generation zu sich nehmen. Entäuschung, Perspektivlosigkeit, unklare- und unsichere Zukunft, sind allgemeinherschenden Stichwörter für unseren neue Generation.
Dienstag, 28. Februar 2006 09:19
GerdEric: @ Khosrovian
Lieber Khosrovian,

Evangelische, Protestanten werden hier als Sektenanhänger betrachtet, wenn ihnen überhaupt Christein anerkannt wird.
Es geht hier nicht um einen Austausch verschiedener christlicher Sichtweisen, es geht hier nur um den einen Weg, den sich hier wenige Katholiken aneignen, zu vertreten, von dem aus deren Sicht, selbst die letzten Päpste ausgeschlossen sind.

http://www.kreuz.net/article.2778.html
Hier ist ein Beispiel, zu dem „Protestanten“ dienen. Da werden alle unter einem Begriff geworfen, und das trifft dann auch auf deine Beispiele zu die Opfer im Iran werden.
Sie werden hier missbraucht, um Stimmung gegen Muslime zu machen.

letztlich ist der Glaube im Protestatismus oder katholizismus und auch im Islam, weit gestreut,
denn der Mensch ist nicht geeignet, einen schmalen Pfad gehen zu können, weshalb ihm G’TT der HERR, einen breiten Weg gemacht hat.

MfG
GerdEric
Samstag, 25. Februar 2006 21:00
Y.Khosrovian: Y. Khosrovian:GerdEric
Grüß Gott

ehrlich gesagt, ich verstehe Sie nucht ganz, was Sie damit meinen. Ich möchte auch nicht nur vermutlich, eine Antwort schreiben. Könnten Sie Ihre Frage bißchen deutliche stellen? Oder bißchen dazu was sagen?

mit freundlichen Grüßen
Samstag, 25. Februar 2006 15:58
GerdEric: @ Khosrovian
Du kennst die Meinungen,
die hier von nicht wenigen, über
Protestanten oder
Evangelische oder gar
Evangelikale,
geäussert werden?

MfG
GerdEric
Freitag, 24. Februar 2006 20:45
Irenäus: @turk
Daß jeder das Recht, die wahre Religion frei auszuüben, bestreitet hier niemand. Welche Fanatiker meinen Sie?
Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, aus dem Naturrecht folge, daß jede Religion einen solchen Rechtsanspruch habe? Das ist aber mit der Heiligkeit der Kirche unvereinbar.
Freitag, 24. Februar 2006 13:32
Beobachterin: Gruß an Herrn Khosrovian
Ich möchte gerne diese Gelegenheit wahrnehmen, Herrn
Khosrovian zu grüßen und ihm ebenfalls für das Interview zu danken. Ich finde es schön, daß er sich auch in diesem Diskussionsraum persönlich hierzu auch zu Wort gemeldet hat.

Alles Gute für Sie, Herr Khosrovian!
Freitag, 24. Februar 2006 12:45
turk: Grundrecht Religionsfreiheit
Was aus dem glaubwürdigen Interview auch hervorgeht: wie richtig die Katholische Kirche daran tut, naturrechtsgemäß für alle Menschen ohne jede Diskriminierung das recht verstandene und dogmatisch richtig zu interpretierende Grundrecht auf Religionsfreiheit und auf Verkündigung des Glaubens einzufordern und zu verteidigen. Dies sei insbesondere jenen Fanatikern ins Stammbuch geschrieben, die ähnlich den Progressisten weder den bleibenden dogmatischen Kern der diesbezüglich unveränderlichen religiösen Prinzipien noch die seit dem XXI. Ökumenischen Konzil der Katholischen Kirche gegebene bessere (staats)rechtliche Erkenntnis im Sinne der fortgeschrittenen gesellschaftlichen Entwicklung wahrhaben wollen.
Freitag, 24. Februar 2006 09:19
Giovanni: möchte mich den Worten von Justus anschließen…
…wie leicht vergessen wir doch die Worte unseres HERRN (Mt 25, 36) :„…ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“
Freitag, 24. Februar 2006 09:12
Justus: Lieber Herr Khosrovian,
nicht nur kreuz.net gebührt Dank, sondern auch Ihnen. Es ist wichtig, dass solches Unrecht, wie es im Iran geschieht, immer wieder beim Namen genannt wird. Und niemand kann dies glaubwürdiger tun als jemand, der selbst darunter gelitten hat und leidet.

Gott schütze Sie und die iranischen Christen!
Freitag, 24. Februar 2006 01:16
Y.Khosrovian: Ein langsames und stilles Massaker’
Grüß Gott
ich möchte mich bei der Redaktion des kreuz.net für Ihre Bemühungen und hervorragebde gestaltung der Interview hezlich bedanken.
ich möchte mich auch bei den Lesern, die meine Interviw hervorragend gefunden haben herzlich bedanken.

mit freundlichen Grüssen

Y.Khosrovian
Donnerstag, 23. Februar 2006 23:27
Beobachterin: Reza Pahlewi und Khomeini
Den Franzosen kann man wohl keine große Schuld daran geben, daß sie Khomeini Asyl gewährten, und ebenso spielen Rußland und die „linken Stoßtrupps“ in diesem Fall keine Rolle.

Anfang 1978 verdüsterte sich die Stimmung im Iran immer mehr. Im Januar dieses Jahres demonstrierten Religionsstudenten in der heiligen Stadt Qom gegen einen in der von der Regierung kontrollierten Zeitung Ettelaat erschienenen Artikel, in dem der gute Name des Ayatollah Khomeini, mittlerweile einer der geachtetsten Schahgegner, beleidigt wurde.

Im Herbst des gleichen Jahres bat der Schah den irakischen Präsident Saddam Hussein, Khomeini aus dem Land zu werfen, der von ihm selbst 1964 ins Exil in den Irak geschickt worden war, nachdem Khomeini eine Revolte gegen die Landreform des Schahs angezettelt hatte.

Nun ging Khomeini nach Paris, und seine Schmähungen gegen den Schah konnten von dort weltweit vernommen werden.

Der Schah fürchtete danach die konservativen Kräfte sowie die Ober- und Mittelschicht des Iran. Am 16. Januar 1979 verließ Schah Mohammad Reza Pahlavi mit einer Handvoll iranischer Erde in der Tasche an Bord einer blau-weißen Boing 727 den Iran. Später kehrte Khomeini in den Iran zurück und errichtete dort den iranischen Gottesstaat unter seiner Gewaltherrschaft.
Donnerstag, 23. Februar 2006 21:50
bonifatius: große Schuld der Westeurpäer
Welche Rolle spielten hier die Franzosen, die Chomeini politisch Asyl gewährten. War das ein Vorschuß für eventuell spätere gute Ölgeschäfte. Wer schürte damals den Kampf gegen Schah Reza Pahlavi? Rußland und die linken Stoßtrups der Frankfurter Schule. Insgesamt war aber doch der Westen schuld, dass der gesamte Orient ins tiefste Mittelalter zurückgestoßen wurde.
Donnerstag, 23. Februar 2006 21:31
turk: Hervorragendes Interview
Vielen Dank für dieses glaubwürdige Interview.
Donnerstag, 23. Februar 2006 19:13
Athanasius: Sind eigentlich nicht…
…die armenisch-orthodoxen und armenisch-katholischen Christen die grösste Minderheit im Iran? (Christen des Armenischen Ritus.)
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