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Schock im Vatikan? + Nachdenken und Beten + Monsignore entwickelt Wir-Gefühle + Zuviele Sichtweisen + Unentschuldbar
Schock im Vatikan?

Vatikan. Nach jüngsten Angaben der in London publizierten liberal-katholischen Wochenzeitung ‘The Tablet’ stehen Teile des Vatikan unter Schock. Der Grund ist das Ausmaß der Reformen, die Papst Benedikt XVI. angeblich über die Kurie bringen will. So will der Papst angeblich alle laienbezogenen Räte – wie den Familienrat oder den Laienrat – in einem einzigen Gremium zusammenzufassen. Das gleiche solle mit den Räten geschehen, die sich der Soziallehre widmen wie das Hilfswerk ‘Cor Unum’ oder der Rat ‘Justitia et Pax’. Auch die zahllosen Kommunikationsstellen – Radio Vatikan, Vatikanisches Fernsehn, Pressebüro, Osservatore Romano und der Rat für Soziale Kommunikation – sollen zusammengefaßt werden.

Nachdenken und Beten

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat alle Kardinäle für den 23. März in den Vatikan eingeladen, um einen gemeinsamen „Tag des Nachdenkens und des Gebets“ zu verbringen. Am folgenden 24. März findet ein Konsistorium statt, bei dem den 15 neuernannten Purpurträgern die Insignien der Kardinalswürde überreicht werden. Am 25. März ist dann zum Hochfest der Verkündigung des Herrn eine Konzelebration des Heiligen Vaters mit den Kardinälen im Petersdom geplant.

Monsignore entwickelt Wir-Gefühle

Vatikan. Mons. Velasio De Paolis, der Sekretär der Signatura Apostolica, ließ im Gespräch mit der italienischen Tagezeitung ‘La Stampa’ seinem Frust über die anhaltenden Gewaltaktionen von Moslems wegen des Karikaturstreits freien Lauf: „Es ist unsere Pflicht, uns selber zu verteidigen!“, erklärte er. Der sogenannte Westen pflege mit den arabischen Ländern bereits seit einem Jahrhundert Beziehungen – vorwiegend aufgrund des Öls – und sei bis jetzt nicht fähig gewesen, das kleinste Zugeständnis zu den Menschenrechten zu bewirken.

Zuviele Sichtweisen

Deutschland. Die protestantische Hamburger Landesbischöfin Maria Jepsen, beklagte sich am vergangenen Dienstag abend über den theologischen Streit der Konfessionen. Er sei „ein Debakel für die Seelsorge“. Bei einem Vortrag an der Universität Würzburg erklärte Frau Jepsen, daß sie „endlich“ erleben wolle, daß konfessionsverschiedene Ehepaare auch in katholischen Kirchen nicht mehr abgewiesen würden, wenn sie dort an der Kommunion teilnehmen wollten. In diesem Zusammenhang sagte Frau Jepsen, daß Jesus „zwölf total verschiedene Jünger gehabt“ habe, nicht nur einen oder zwei. Dazu vier Evangelisten – „das macht schon 16 verschiedene Sichtweisen auf Jesus“.

Unentschuldbar

„Ich kann definitiv sagen, was al-Dschasiera macht, ist böse, ungenau und unentschuldbar“, so Rumsfeld am 15. April 2004 gegenüber Reportern. Zuvor hatte al-Dschasiera Aufnahmen von toten Frauen und Kindern aus Falludscha gezeigt – Opfer der US-Bomben auf die Stadt.“

Der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld über den arabischen Fernsehkanal al-Dschasiera, zitiert nach einem Artikel von Dahr Jamail auf Znet.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Maledica   11:10:56 | Montag, 27. Februar 2006
Sparen
@Brigitte Bussmann
Es wird nicht bei den Laien gespart!
Sondern nur bei diversen Gremien!
Genauso wie das ZdK- klingt auch schon wie eine Organisation aus Sowjetzeiten- abgeschafft gehört und genauso wie die Pfarrgemeindesowjets, etc., welche die Seelsorge behindern und das aktive Glaubensleben im Debattieren ersticken.
Die Kirche ist keine Demokratur sondern hierarchisch strukturiert- und das ist gut so!
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#17   Martha   16:44:10 | Sonntag, 26. Februar 2006
Zuviele Sichtweisen
Für viele evangelischen Theolgen und auch für eine große Zahl von katholischen Christen wird der Glaube „angeheiratet“.Das ist auch der Grund, warum auf die Kath. Kirche ein solcher Druck – fast Erpressung ausgeübt wird, die evangelischen Ehepartner/innen automatisch zur Hl. Kommunion zuzulassen. Die Tatsache, daß ein evangelischer Christ zur Hl. Kommunion gehen sollte, weil er eínen katholischen Ehepartner hat, ist absurd und widerspricht jeder theologischen Logik. Frau Jepsen – und nicht nur sie – vertritt eine solche „logik“. Glaube hat mi dem Bekenntnis des Herzens zu tun und mit der Lebenshaltung und das kann nicht angeheiratet werden. Es ist schade und bedauerlich, daß eine solche „Theologie der Eucharistie“, die von vielen – nicht nur evang. Theologen vertreten wird, auf viele orientierunsglosen Christen sympathische wirkt und sie verunsichert.
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#16   Brandenburgis   12:36:35 | Sonntag, 26. Februar 2006
@Aurelius
Der Begriff „Hexe“ ist durchaus positiv, d.h. objektiv gemeint und keinesfalls als Beschimpfung der Dame. Im Übrigen geht es bei solchen Figuren medial stets darum, Bezeichnungen wie „Bischöfin“ oder „Pfarrerin“ durchzusetzen und sie möglichst oft im katholischen Kontext (Ökumene) zu gebrauchen. Dagegen muß man sich zur Wehr setzen und auch kreuz.net sündigt auf diesem Gebiet gelegentlich.
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#15   Aurelius   11:21:09 | Sonntag, 26. Februar 2006
@ Elendester Sünder
Wenn Jepsen dazu aufruft, daß Protestanten sich das Gericht reinfressen sollen, ist die Bezeichnung „gemeingefährlich“ durchaus gerechtfertigt.
Die Bezeichnung „Hexe“ dann sicherlich auch, oder?
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#14   Brigitte Bussmann   09:18:07 | Sonntag, 26. Februar 2006
Schock im Vatikan
nicht nur der Vatikan dürfte geschockt sein über diese Meldung. Klar die Kirche muss überall sparen, auch im Vatiken, aber warum wird bei den Laien und nicht bei den Bischöfen gespart?
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#13   Sirilo   23:33:29 | Samstag, 25. Februar 2006
Apostelzählung
Es kommen aber noch die Apostel Matthias und Paulus hinzu; dann stimmt die Formel 12 + 4 wieder!
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#12   Ansgar   21:22:56 | Samstag, 25. Februar 2006
Jepsen-Bashing
Wenn wir schon dabei sind: Selbst Frau Jepsens Addition ist dusselig. Nach alter Tradition sind doch die Apostel Matthäus und Johannes mit den gleichnamigen Evangelisten identisch. Ich frage mich, an welchen Klippschulen solche „Theologen“ wie Jepsen ausgebildet werden. Empfehlenswert wäre für die protestantischen Spitzen-Vertreter vor jedem Ökumene-Gespräch eine solide Katechese durch den nächsten Dorfpfarrer.
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#11   virOblationis   21:00:58 | Samstag, 25. Februar 2006
ein Herr, ein Glaube
Eben. Was ist schon Eph. 4, 4 – 6 im Vergleich zu einem Ausspruch aus dem Munde von Fr. Jepsen!
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#10   Chris   20:36:24 | Samstag, 25. Februar 2006
Kompetenz
„In diesem Zusammenhang sagte Frau Jepsen, daß Jesus „zwölf total verschiedene Jünger gehabt“ habe, nicht nur einen oder zwei. Dazu vier Evangelisten – „das macht schon 16 verschiedene Sichtweisen auf Jesus“. Warum behaupten dann Exegeten, Historiker und Theologen, dass ein Evangelist vom anderen abgeschrieben hat, wenn es angeblich vier unterschiedliche Sichtweisen sind?
Zwölf Jünger sind nicht verschieden, sondern „gleich“, was sie gleich macht ist ihr Glaube. Den Judas Ischkariot darf Frau Jespen für sich in Anspruch nehmen.
Oh Gott, was für Diletanten sind zu Kirchenführern gemacht worden. Aber wie konnte ich vergessen, genau das ist ja die Qualifikation zu diesen Ämtern, eben weil sie Diletanten sind, haben sie sich besonders dafür qualifiziert!
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#9   Elendester Sünder   17:25:58 | Samstag, 25. Februar 2006
Jepsen
Wenn Jepsen dazu aufruft, daß Protestanten sich das Gericht reinfressen sollen, ist die Bezeichnung „gemeingefährlich“ durchaus gerechtfertigt.
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#8   Ansgar   14:29:35 | Samstag, 25. Februar 2006
@ Brandenburgis
Mit der Wahl Frau Jepsens haben sich die Befürworter der Frauenordination in der Tat keinen Gefallen getan. Aber gemeingefährlich? Die Dame ist einfach nur dämlich. Ist doch heilsam, wenn sie nur zerebral Ruinierte um sich versammelt und alle Helleren sich nach etwas anderem umsehen.
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#7   Aurelius   14:28:23 | Samstag, 25. Februar 2006
Brandenburgis…
„Frau“ Jepsen ist keine „Bischöfin“, sondern eine gemeingefährliche Hexe.
Brandenburgis ist ein Schandmaul und ein Tradi-Prolet, der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, die Aussagen Prof. Bergers www.kreuz.net/article.2538.html mit immer neuen Beispielen zu belegen.
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#6   Rituale Romanum   12:25:06 | Samstag, 25. Februar 2006
@p.m.m – TM ist nicht gleich TM
Ich fürchte, Sie verwechseln die Tridentinische Messe mit der TM, der Transzendentalen Meditation und die geht nicht auf den Erzbischof Lefebvre, sondern auf einen gewissen Maharishi Mahesh Yogi zurück. Fliegen kann man natürlich nicht mit der Tridentinischen Messe.
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#5   Brandenburgis   12:23:57 | Samstag, 25. Februar 2006
„Frau“ Jepsen
ist keine „Bischöfin“, sondern eine gemeingefährliche Hexe.
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#4   p.m.m.   12:06:36 | Samstag, 25. Februar 2006
Tridentinische Messe
Ja, eigentlich ist diese Form der Messe die Lösung für alle Fragen und Probleme, die es auf der Welt jemals gab, die es gibt und die es jemals geben wird. Ärzte, Handwerker usw. alle werden überflüssig. Meine Auto ist kaputt … ich geh in die TM und es fährt wieder: Ein Wunder, gewirkt auf die Fürsprache von EB Lefebvfre: Juhu! … Fragt man sich nur, warum kaum jemand von dem „Wundermittel“ Gebruach macht, sondern die Gotteshäuser dort, wo sie gelesen wird, eher mäßig frequentiert sind, „wo es doch so gut hilft …“ :-)
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#3   Rituale Romanum   11:39:01 | Samstag, 25. Februar 2006
Schock im Vatikan
Teile des Vatikan sollen aufgrund von Entscheidungen des Papstes unter Schock stehen? Ich empfehle den Geschockten den täglichen Besuch der tridentinischen Messe und insofern sie Priester sind, diese Messe gleich selber zu lesen. Die Messe aller Zeiten ist die beste Therapie gegen solche Schockzustände.
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#2   Navon   11:14:50 | Samstag, 25. Februar 2006
Was ist unentschuldbar?
Was ist denn eigentlich unentschuldbar?
Das Leute Bomben werfen?
Oder das andere Leute der Welt zeigen, was durch diese Bombenabwürfe passiert?
Oder das u.a. der christliche Glaube als Vorwand für einen ungerechtfertigten Angriff auf ein souveränes Land gebraucht wurde?
Oder… ???
Navon
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#1   Botschafter   10:31:16 | Samstag, 25. Februar 2006
Geisterscheidung
Unter konstantem Druck der Modernisten wurde seit dem 19. Jahrhundert auf die Ziele des Atheismus, Humanismus in der Kirche hingearbeitet. Papst Benedikt 16 hat den Schaden erkannt und will ihn beheben. Wenn sich darauf hin die Geister scheiden, wissen wir wie spät es ist. Unterstützen wir unseren hl. Vater im Gebet, dass die Geistlichen wieder nur Gott verherrlichen und nicht den Menschen oder sich selbst in den Mittelpunkt stellen.
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