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Donnerstag, 9. Dezember 2004 12:58
Die offizielle Christenverfolgung endlich beim Namen nennen
Der vatikanische Außenminister äußert sich zur Notwendigkeit, daß UNO-Menschenrechtsdokumente in Zukunft auch die ‘Christianophobie’ benennen.
(kreuz.net, Rom) Der vatikanische ‘Außenminister’, Erzbischof Giovanni Lajolo (69), sprach am 3. Dezember in Rom über die Problematik der Christianophobie. Anlaß dazu war eine UNO-Konferenz über die Religionsfreiheit.

Als ‘Christianophobie’ bezeichnete der vatikanische ‘Außenminister’ Fanatismus und Intoleranz, die sich gegen Christen richten.

„Die Ausbreitung der Christianophobie in weiten Teilen der Welt ist ein Nebeneffekt des Krieges gegen den Terrorismus.“ Heute sei zwar jede Form des Fanatismus und der Intoleranz verboten. Dieses Verbot gelte aber nicht, wenn sich Fanatismus und Intoleranz gegen die Christen richteten. Darum bestehe der Vatikan darauf, daß UNO-Menschenrechtsdokumente in Zukunft auch die Christianophobie gemeinsam mit der Islamophobie und dem Antisemitismus nennen würden.

Ausdrücklich verwies Erzbischof Lajolo auf die Intoleranz im Europäischen Parlament gegen den katholischen italienischen Kandidaten für das Amt des Justizkommissars, Rocco Buttiglione. Buttiglione sei dafür diskriminiert worden, daß er das christliche Verständnis von Ehe und Sexualität wiederholt habe: „Radikale Laizisten haben einen Mann aus einer hohen Position vertrieben, weil er Christ war.“

Als weiteres Beispiel für die herrschende Christianophobie erwähnte Erzbischof Lajolo „The Passion of Christ“, den weltweiten Kinoerfolg des amerikanischen Regisseurs Mel Gibson. Dieses Werk sei noch vor seiner Erstaufführung in die Schlagzeilen geraten, nur weil er die Erzählung der Evangelien über die Kreuzigung Christi verfilmt habe.

Erzbischof Lajolo zitierte auch die Stellungnahme von Joseph Kardinal Ratzinger zur Weigerung des EU-Parlamentes, das christliche Erbe Europas in die EU-Verfassung aufzunehmen. Damit werde das Christentum gezielt an den Rand gedrängt.

Die Menschenrechtskommission in Genf spricht in ihren Dokumenten bereits von „Antisemitismus, Islamophobie und Christianophobie“. Eine offizielle Akzeptanz des Begriffes durch die Generalversammlung der UNO in New York wird noch in diesem Monat erwartet.
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Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 7 Lesermeinungen:
Dienstag, 15. März 2005 17:17
GerdEric: @ mrnka
muss man deshalb andere mit Unflat bedenken?
Es ist nicht besonders erbaulich,
dass auch der Ton in den eigenen Kreisen stattfindet.

Ps.: wenn hier ständig auch Katholiken als Nichtchristen (ich bin keiner, nicht mal Christ)
herabgewürdigt werden,
dann bleiben auch nicht viele „Katholiken“ übrig…
Wer irgendwo eine nette katholische Site hat,
aber hier die (entschuldige bitte) Sau rauss lässt…

Ich will nur Austausch,
damit ich Unklarheiten beseitigen kann,
meine und anderer.
Dienstag, 15. März 2005 16:38
mrnka: GerdEric
Ich finde, daß sich der Katholizismus schon lange vergleichsweise moderat und bescheiden verhält. Da treten andere Religionen sehr viel entschieden-unverschämter auf. Schon bei sachter Kritik halst man sich Verfahren wegen Volksverhetzung auf, wird von den Medien hingerichtet und ruiniert. Nur auf die Christen, auf die katholische Kirche darf ungestraft geschimpft werden. So ist das und dagegen sollten sich die Christen wehren, solange noch Zeit dazu ist, bevor wir so schwach geworden sind, daß man uns offen verfolgen kann.
Mittwoch, 9. März 2005 07:53
GerdEric: wer sich
wie der Katholizismus anmasst,
dass Mass aller Dinge zu sein,
muss damit rechnen,
von allen gemessenen Dingen angegriffen zu werden.

Ps.: Neoliberalismus (auch wirtschaftlich gesehen) hat absolut nix mit Sozialismus zu tun.
Nichts ist dem Gedanken näher als der Sozialismus.
Mittwoch, 9. März 2005 07:37
Uwe Schmidt: Christentum und EU
Der Antichristianismus der EU ist natürlich ein Thema für sich.
Ursprünglich war die europäische Einigung (1951 begonnen) ja geradezu ein christliches Projekt, der Vatikan war Feuer und Flamme und die SPD witterte gar ein klerikal-kapitalistisches Komplott. Doch seit dem Maastrichter Vertrag und dem Willen zur Schaffung eines wahren Europa-Staates kommt immer mehr der Sozialismus (und ein e neoliberale Wirtschaftsphilosophie) als leitende Ideologie zum Vorschein. Christentum und Kirchen sollen in diesem Konzept tatsächlich (wie man an der geplanten EU-Verfassung ablesen kann) auf die Privatsphäre zurückgefahren werden, mithin auf einer Ebene mit der islamischen Gemeinschaft (15 Mio in Europa), meinetwegen auch mit der Anthroposophie oder dem Club der Enten- oder Bierliebhaber rangieren. Diese EU-Verfassung (die ja die deutsche oder französische Verfassung ersetzen soll) muss also von uns Christen rundweg abgelehnt und bekämpft werden.
Hoffnungslos ist die Lage aber keineswegs: Polen hat mindestens 10 Parlamentarier im Straßburg Babel-Parlament, die mit ihrem offensiven Katholizismus andere Katholiken anstecken werden und auch BUTTIGLIONE hat ja schon eine europaweite Initiave zum Schutz der christlichen Werte und unserer Moral gestartet, wozu man nur gratulieren kann!
Samstag, 8. Januar 2005 10:30
Ulrich Müller: – an den Rand gedrängt !
Zitat:
Damit werde das Christentum gezielt an den Rand gedrängt.
Ziatatende:

Der ganze Beitrag klingt wie die jammernde Klage einiger Hochwürden vor dem Teufel, mit der Bitte um Anerkennung ) !

Ich verzichte gerne darauf von diesem gotteslästerlichen Geschlecht und seinen Volksvertetern in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen gestellt zu werden.

„ Erkennt die Zeichen der Zeit ! „, wen wunderts ?

mfg
Samstag, 8. Januar 2005 09:23
Bruno-Maria Schulz: beten für sie
Lass mich doch mal bewusst ketzerisch sagen

Wir beten doch für sie – die Moslems und Buddhisten

Gewiss, Jesus betete vom Kreuz herab für Die, die Ihn kreuzigten.
Diese Schergen waren es aber nicht, die Jesus dem schrecklichen Foltertod überantworteten – es waren keine dummen Schurken die Ihn kreuzigten – es war die Hochintelligenz – die Schriftgelehrten und Rechtsbewahrer.

Und die, für die wir beten, die Christen verfolgen, insbesondere in Arabien und Malaysia und Fernost (nicht die kleinen geistlosen Aufgestachelten, sondern die Intelligenz) sie verbitten sich unser Gebet, weil sie es (je nach Religion) als Beleidigung Allahs sehen, als Missachtung ihrer Religion.

Wen interessiert schon bei uns, dass in diesen Ländern
einheimische Christen verfolg werden. Christen die als zahlende Touristen kommen, die gute Christen. Einheimische Christen sind Freiwild.
Und wie sagte ein deutschsprechender Tourist in Thailand lachend – ich? Ich bin doch kein Christ – ich doch nicht! Was interessiert mich ob hier Christen unerwünscht sind. Bei uns sind sie auch ein fanatischer Störhaufen ha ha ha.

Man vergleiche die Geschehnisse beim letzten Papstbesuch in Köln 1987, während im Müngersdorfer Stadion der Papst die Messe zelebrierte, skandierten in der menschenleeren Innenstadt Kölns etwa 1000 Demonstranten DEN PAPST UND DIE KATHOLEN DIE
SOLL DER TEUFEL HOLEN. Schwule und Lesben, Frauenverbände, die Kölner Aids-Hilfe, sogenannte „Autonome und Alternative“ auch sehr bekannte Publizisten waren dabei.
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