Vatikan
Die Party ist vorüber
Kürzlich hat Benedikt XVI. einen Päpstlichen Delegierten für die Wallfahrtskirchen in Assisi ernannt. Damit ist anzunehmen, daß in diesen Gotteshäusern künftig keine Hühner mehr geopfert werden.
(kreuz.net, Vatikan) Der neue päpstliche Delegierte für die beiden Basiliken in Assisi, die dem Heiligen Franziskus und der Muttergottes Königin der Engel geweiht sind, ist Attilio Kardinal Nicora (68).

Bereits vor einigen Monaten hat der Papst den Franziskanern von Assisi die volle Autorität über ihre beiden Wallfahrtskirchen entzogen.

Kardinal Nicora ist der Präsident der Administration des Vermögens des Heiligen Stuhls. Er wird von einigen auch als möglicher Nachfolger von Staatssekretär Angelo Kardinal Sodano gesehen.

Nach Ansicht des Journalisten Alejandro Bermudez ist die Ernennung von Kardinal Nicora ein deutliches Zeichen des Papstes an die Franziskaner von Assisi.

In der Person von Kardinal Nicora sei ihnen ein pickelharter Kardinal vor die Nase gesetzt worden, der nicht zu Scherzen aufgelegt sei und die Verwendung der beiden Kirchen in Assisi zukünftig strikt überwachen werde.

In Rom wird gemunkelt, daß der damalige Kardinal Ratzinger die Franziskaner von Assisi für die häufig unglückliche Durchführung der von Johannes Paul II. in der Stadt des Heiligen Franziskus gewollten interreligiösen Friedensgebete verantwortlich machte.

Bei einem dieser Anlässe bekam ein Voodoo-Priester in einer der Basiliken die Gelegenheit, den Geistern ein Huhn zu opfern.

Seit zwanzig Jahren wurde Assisi unter der Leitung der Franziskaner auch zum Austragungsort von sogenannten Friedensveranstaltungen.

Dabei wurden auch politische Parteien mit homo-ideologischer, neomarxistischer oder antikirchlicher Ausrichtung mit offenen Armen empfangen.

Zwar wurden solche Veranstaltungen jeweils offiziell „im Geist des Heiligen Franziskus“ abgehalten.

Doch für Katholiken war der Zusammenhang mit dem Heiligen Franz oft kaum zu erkennen.
      
11 Lesermeinungen
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#12   Thomas Wachter   00:26:48 | Dienstag, 28. Februar 2006
Hoffentlich…
Wollen wir hoffen, daß in kirchlichen Kreisen endlich Respekt vor nichtmenschlichen Lebensformen einzieht.
Die weitläufige ignorante Einstellung hat vor Unzeiten meinen Austritt aus der „Gemeinde“ veranlasst.
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#10   clemens   12:35:29 | Sonntag, 26. Februar 2006
Woodoo und andere Kulthandlungen
gab es in vielen Kirchen.
In Fatima bei der Sühnewallfahrt von FSSPX sahen wir ein Video über vielfältige Gräuel an Hl. Stätten:
Biermessen, Motoradmessen, Faschingsmessen waren der harmlose Teil.
Eine „Messe“ begann mit einem Woodoo-Tanz fast unbekleideter schwarzer Frauen mit Palmwedel und Trommelbegleitung (Asperges auf heidnisch), von eben diesen Frauen wurde tanzend das Evangelienbuch hereingetragen (Früher brachten die Katholoiken den Heiden das Evangelium, nicht umgekehrt!)
Das Evangelium las eine Protestantin.
Der Dalai Lama wurde als „Seine Heiligkeit“begrüßt.
Die „katholische“ Geistlichkeit inklusive Bischof war wohlwollend anwesend.
Eine tridentinische Messe hätten sie sicher verboten!!!
Muß dann nicht ein Sühne/Neuweihe-Ritual in der betreffenden Kirche abgehalten werden, um die Schändung rückgängig zu machen?
Müßte unbedingt, wird aber nicht!
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#9   Römisch-Katholisch   11:18:45 | Sonntag, 26. Februar 2006
Gott sei Dank!
Es macht den Anschein, dass unter Papst Benedikt XVI. die Zügel wieder ein wenig enger gezogen werden. Das ist auch bitter nötig und ich hoffe, das war erst der Anfang.
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#8   Brigitte Bussmann   09:13:02 | Sonntag, 26. Februar 2006
Hühneropfer
ausgerechnet in der Stadt des Hl. Franziskus fanden solche perversen Riten statt. Ich kann nur hoffen, dass dieser Brauch nicht irgend wann wieder auflebt, egal auf welche „Kultur“ dies zurückzuführen ist. Die Kirche sollte endlich begreifen, dass der Mensch nicht allein von Gott das Leben hat, sondern auch seine Mitgeschöpfe.
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#7   diakonos   08:55:09 | Sonntag, 26. Februar 2006
Vogelgrippe
Aufgrund der sich derzeit immer weiter ausbreitenden Vogelgrippe sind Hühneropfer bis auf Weiteres nicht zu empfehlen.
;-))
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#6   virOblationis   15:44:23 | Samstag, 25. Februar 2006
erneute Weihe
Es wäre viel zu tun, wollte man alle Kirchen neu weihen, die für Fremdkulte mißbraucht worden sind: Als neueres Beispiel wäre das Fatima-Heiligtum zu erwähnen, als älteres der Kölner Dom, den das Domkapitel – mit Zustimmung von Kardinal Frings – im Jahre 1965 teilweise (das nördl. Seitenschiff) den Mohammedanern zur Verfügung stellte, um das Ende ihres Fastenmonats zu begehen.
An dem von mir neulich erwähnten Beispiel des Hamburger Mariendoms sieht man ja, daß nicht einmal ein Mord hinreicht, um eine erneute Weihe herbeizuführen. Es ist wohl so, daß die deutschen Bischöfe heute nichts mehr von der Heiligkeit des Kirchenraumes wissen wollen: Das ist praktischer Protestantismus.
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#5   Athanasius   15:08:06 | Samstag, 25. Februar 2006
„Benedikt XVI. geht nicht…
…hart gegen liturgische Missbräuche vor, so Kardinal“ [Arinze], wie Osservatore Romano berichtete. Diese Nachricht zu Assisi wird deshalb wohl auch kaum so zu verstehen sein, als müsse man eine Verbesserung erwarten. Vielleicht keine Hühneropfer mehr, und keine Marxisten, aber immers noch die falsche Ökumene und die Verehrung Buddhas. Das wurde ja quasi von Johannes Paul „dem Grossen“ kanonisiert durch seinen Auftritt 1986.
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#4   Ansgar   14:37:14 | Samstag, 25. Februar 2006
Armes Huhn
Ich habe die Geschichte mit dem Voodoo-Opfer jetzt schon wiederholt gelesen. Stimmt die wirklich? Muß dann nicht ein Sühne/Neuweihe-Ritual in der betreffenden Kirche abgehalten werden, um die Schändung rückgängig zu machen? Über Antwort in solchen Dingen beschlagener Mitleser wäre ich dankbar. Und: Könnte nicht der für die Einladung des Voodoo-Priesters verantwortliche Pater gezwungen werden, dieses Sühne-Ritual durchzuführen? Als Buße?
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#3   Dr. Christoph Heger   14:26:46 | Samstag, 25. Februar 2006
@Sulpicius: Der Schweinestall…
… wird endlich ausgemistet!
Das ist ja schon kein gewöhnlicher Schweinestall mehr, sondern ein regelrechter Augiasstall. Und den zu reinigen, hat es bekanntlich eines Herkules bedurft.
MfG
Christoph Heger
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#2   Sulpicius   14:05:56 | Samstag, 25. Februar 2006
Der Schweinestall…
… wird endlich ausgemistet!
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#1   Romulus   13:55:49 | Samstag, 25. Februar 2006
Danke Heiliger Vater
das wurde allerhöchste Zeit!
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