Medien
Anzeige gegen Unbekannte
Warum hat ein großer Chefredaktor seine kleinen moslemischen Zeitungsträger kritisiert, die nicht bereit waren, Mohammed- Karikaturen auszutragen?
(kreuz.net, Wien) Anfang Februar erhielt die Wiener Staatsanwaltschaft einen Brief von der ‘Europäischen Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde’.

Diese Bürgerinitiative ist ein Zusammenschluß katholischer Aktivisten. Ihr Obmann ist der über Österreich hinaus als Pornojäger bekannte Martin Humer (80).

Der Brief der ‘Bürgerinitiative’ enthielt eine Strafanzeige, die auf das Datum des „9. Februar 2006, 60 Jahre nach Auschwitz“ datiert war. Die Strafanzeige richtet sich gegen unbekannte Verhöhner der christlichen Religion im ‘Österreichischen Rundfunk’.

Konkret bezieht sie sich auf eine religionsfeindliche Fernsehproduktion, die am 10. Januar vom Österreichischen Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde.

Die Sendung steht unter Verdacht der Herabwürdigung religiöser Lehren nach Paragraph 188 des Österreichischen Strafrechtes.

In der Begründung der Anzeige erklärt die ‘Bürgerinitiative’, daß die Religionsabteilung des ‘Österreichischen Rundfunks’ die Zuschauer eingeladen habe, ab sofort Videos zum Thema „Was [mir] heilig ist“ zu produzieren.

Aus dieser Einladung sei der Kurzfilm „Schneeweiß und Rosenrot“ entstanden.

Der ‘Österreichische Rundfunk’ möge sich hüten – warnt die ‘Bürgerinitiative’ – derartige Verhöhnungen einer anderen Religionsgemeinschaft zuzufügen, um zu verhindern, daß der Küniglberg – der Standort des ‘Österreichischen Rundfunks in Wien’ – nicht abbrenne.

„Die Muslime würden so eine Sendestation wahrscheinlich anzünden.“

Eine Schmähung wie der genannte antireligiöse Film könne man sich vermutlich nur mit Christen gefahrlos erlauben.

Denn im sogenannt katholischen Österreich sei auch nur bei geringem Risiko kaum jemand bereit, den Glauben zu schützen oder gar zu verteidigen.

Dagegen hätten Muslime in Graz es abgelehnt, das Lokalblatt ‘Kleine Zeitung’ auszutragen, weil dort die umstrittenen Mohammed-Karikaturen abgedruckt waren.

Dr.Erwin Zankel – Chefredakteur der ‘Keinen Zeitung’ – tadelte seine Zeitungsausträger in einer Stellungnahme im ‘Österreichischen Rundfunk’ deswegen.

„Darüber habe ich mich geärgert!“ – so Pornojäger Martin Humer.

„Diese jungen Leute, die wirtschaftlich von der Zeitung abhängig sind, haben das Risiko auf sich genommen, den Arbeitsplatz zu verlieren.“

Wegen ihrer Haltung hätten die Muselmänner Lob und nicht Tadel verdient: „Sie sind ein Vorbild für uns Christen!“

Jetzt fordert die ‘Bürgerinitiative’ die Wiener Staatsanwaltschaft im Namen des Gesetzes auf, aufgrund von Paragraph 188 des Österreichischen Strafgesetzbuches einzuschreiten.

Der Verantwortliche im Staatsfunk sei auszuforschen, der die blasphemische Veröffentlichung zuließ. Gegen ihn sei ein Strafverfahren einzuleiten.
      
7 Lesermeinungen
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#7   richard   07:49:41 | Sonntag, 26. Februar 2006
„Nur Verständigungprobleme?“
Gotthard stellte die richtige Frage. Und bekam eine verlogene, heuchlerische Antwort. Wer ehrlichen Herzens die Verständigung, den Frieden, mit den dazu bereiten Muslimen dieser Welt (sicher 95%) sucht, hat keine „Verständigungsprobleme“. Natürlich gibt es Selbstmordattentäter, aber das sind nicht dieMuslime. Unser Problem scheint zu sein, uns nicht mehr der immer intensiver werdenden Kriegspropaganda von Öl-/Waffenindustrie&Co entziehen zu können.
Das Großkapital, „Gott Mammon“, braucht neue Opfer, neue Kriege. Und der Psychokrieg dafür hat schon lange begonnen, dieser unsägliche „Karikaturenstreit“ ist die Spitze des Eisberges. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung der musl. Zeitungsausträger, die „Kleine Zeitung“ zu bestreiken, sie setzen damit ihre kümmerliche Existenz gewaltfrei aufs Spiel. Herrn Martin Humer soll man wieder einmal danken, fiore und nicht versuchen, ihn in den Dreck der Lächerlichkeit zu ziehen. Ich würde mir im Gegenteil wünschen, daß zehntausende Katholiken diesen Mut haben wie dieser 80jährige aus Waizenkirchen (auch wenn man nicht immer der gleichen Meinung sein sollte).
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#6   private-notes   00:06:07 | Sonntag, 26. Februar 2006
Es gibt keinen Hass
Nur Verständigungsprobleme
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#5   Gotthard   23:10:55 | Samstag, 25. Februar 2006
sonst bist du gesund?
diesen Hass kann doch niemand aushalten …
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#4   private-notes   23:01:18 | Samstag, 25. Februar 2006
Gute Religion
Die Muslimen – ich habe nichts gegen sie, solange sie sich aklimatisieren. Sie leben ihre Religion? Das tun sie fürwahr: Sie schicken ihre Kinde, ihr eigen Fleisch und Blut unter theatralischem Wehgeschrei mit Handgra’naten am Gürtel gegen die Feinde. Sie plazieren ihre Frauen zerstörungsgerecht und ihre Männe- fanatisiert mit Bomben und Schusswaffen, um den Feind, den Ungläubigen zu töten.
Wollen Sie das für die kath. Kirche? ooops: Das hatten wir schon mal. Mit veralteten Mitteln, mit veralteten Waffen.
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#3   Pero   22:06:37 | Samstag, 25. Februar 2006
So wirrköpfig ist der Humer gar nicht!
Ich kenne ihn persönlich. Ein aufrechter Katholik, ein Mann ohne Furcht und Tadel. Seine Aktionen gegen die Pornoindustrie mögen vielleicht übertrieben erscheinen, aber er kennt eben die Zusammenhänge und die langfristigen Folgen. Es wäre ihm wahrscheinlich ziemlich egal, wenn es bloß darum ginge, daß sich jemand paar scharfe Bilder anschaut. Humer weiß jedoch, daß die Pornoindustrie nicht nur ein profitables Geschäft ist, sondern auch ein politisches Programm darstellt, zur Zerstörung unserer Moral, Kultur und Identität!
Unsere Kirche, unsere Kultur, unser Volk ist krank. Krank gemacht durch eine 60 Jahre andauernde Umerziehung. Wir leiden an allgemeiner Immunschwäche und werden immer anfälliger gegen schädigende Einflüsse. Wir sind nichteinmal mehr in der Lage diese vernichtenden Einflüsse zu erkennen, geschweige zu bekämpfen.
Hochachtung vor den Muslimen. Sie leben ihre Religion.
Pornografie und anderer schädigender Dreck hat in ihrem Bewußtsein keine Chance. Sie sind stolz, selbstbewußt und kennen unsere Schwächen. Sie wissen, daß die Zukunft ihnen gehört.
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#2   FioreGraz   21:32:29 | Samstag, 25. Februar 2006
Jeder andere
hätte klagen können und wäre ernst genommen worden. Jetzt wird das ganze zu einem Kasperletheater.
LG
Fiore
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#1   kurt usar   20:27:21 | Samstag, 25. Februar 2006
hut ab vor den muselmanen
da ist dem,sonst eher wirrköpfigen martin humer fürwahr zuzustimmen!
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