17:38:44 | Samstag, 25. Februar 2006
Warum hat ein großer Chefredaktor seine kleinen moslemischen Zeitungsträger kritisiert, die nicht bereit waren, Mohammed- Karikaturen auszutragen?
(kreuz.net, Wien) Anfang Februar erhielt die Wiener Staatsanwaltschaft einen Brief von der ‘Europäischen
Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde’.
Diese Bürgerinitiative ist ein Zusammenschluß
katholischer Aktivisten. Ihr Obmann ist der über Österreich hinaus als Pornojäger bekannte
Martin Humer
(80).
Der Brief der ‘Bürgerinitiative’ enthielt eine Strafanzeige, die auf das Datum des „9. Februar
2006, 60 Jahre nach Auschwitz“ datiert war. Die Strafanzeige richtet sich gegen unbekannte Verhöhner
der christlichen Religion im ‘Österreichischen Rundfunk’.
Konkret bezieht sie sich auf
eine religionsfeindliche
Fernsehproduktion, die am 10. Januar vom Österreichischen Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde.
Die Sendung
steht unter Verdacht der Herabwürdigung religiöser Lehren nach Paragraph 188 des Österreichischen Strafrechtes.
In der Begründung der Anzeige erklärt die ‘Bürgerinitiative’, daß die Religionsabteilung des ‘Österreichischen
Rundfunks’ die Zuschauer eingeladen habe, ab sofort Videos zum Thema „Was [mir] heilig ist“ zu produzieren.
Aus dieser Einladung sei der
Kurzfilm „Schneeweiß und Rosenrot“ entstanden.
Der ‘Österreichische Rundfunk’
möge sich hüten – warnt die ‘Bürgerinitiative’ – derartige Verhöhnungen einer anderen Religionsgemeinschaft
zuzufügen, um zu verhindern, daß der Küniglberg – der Standort des ‘Österreichischen Rundfunks in
Wien’ – nicht abbrenne.
„Die Muslime würden so eine Sendestation wahrscheinlich anzünden.“
Eine Schmähung
wie der genannte antireligiöse Film könne man sich vermutlich nur mit Christen gefahrlos erlauben.
Denn im sogenannt katholischen Österreich sei auch nur bei geringem Risiko kaum jemand bereit, den Glauben
zu schützen oder gar zu verteidigen.
Dagegen hätten Muslime in Graz es abgelehnt, das Lokalblatt ‘Kleine
Zeitung’ auszutragen, weil dort die umstrittenen Mohammed-Karikaturen abgedruckt waren.
Dr.Erwin Zankel –
Chefredakteur der ‘Keinen Zeitung’ – tadelte seine Zeitungsausträger in einer Stellungnahme im ‘Österreichischen
Rundfunk’ deswegen.
„Darüber habe ich mich geärgert!“ – so Pornojäger Martin Humer.
„Diese jungen
Leute, die wirtschaftlich von der Zeitung abhängig sind, haben das Risiko auf sich genommen, den Arbeitsplatz
zu verlieren.“
Wegen ihrer Haltung hätten die Muselmänner Lob und nicht Tadel verdient: „Sie sind ein
Vorbild für uns Christen!“
Jetzt fordert die ‘Bürgerinitiative’ die Wiener Staatsanwaltschaft im Namen
des Gesetzes auf, aufgrund von Paragraph 188 des Österreichischen Strafgesetzbuches einzuschreiten.
Der Verantwortliche im Staatsfunk sei auszuforschen, der die blasphemische Veröffentlichung zuließ.
Gegen ihn sei ein Strafverfahren einzuleiten.
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#7
richard 07:49:41 | Sonntag, 26. Februar 2006
#6
private-notes 00:06:07 | Sonntag, 26. Februar 2006
#5
Gotthard 23:10:55 | Samstag, 25. Februar 2006
#4
private-notes 23:01:18 | Samstag, 25. Februar 2006
#3
Pero 22:06:37 | Samstag, 25. Februar 2006
#2
FioreGraz 21:32:29 | Samstag, 25. Februar 2006
#1
kurt usar 20:27:21 | Samstag, 25. Februar 2006