Zurück nach Sant’Anselmo + Jugenderfahrung + Exerzitienprediger verurteilt + Blühende Euthanasieprogramme + US-amerikanische Informationspolitik
Zurück nach Sant’Anselmo
Vatikan. Am Aschermittwoch nimmt der Papst eine Tradition wieder auf, die Johannes
Paul II. in den letzten Jahren seines Pontifikates aus Gesundheitsgründen nicht mehr weiterführen konnte.
Dies berichtete die amerikanische katholische Nachrichtenagentur ‘CWNews’. Der Papst wird in Sant’Anselmo –
der Mutterkirche der Benediktiner auf dem römischen Hügel Aventin – eine Andacht halten und von dort
in einer Prozession zur naheliegenden Kirche von Santa Sabina – dem Generalat des Dominikanerordens –
ziehen. Dort wird er die Messe lesen.
Jugenderfahrung
Korea. Der kürzlich von Papst Benedikt XVI. zum
Kardinal ernannte Erzbischof von Seoul, Mons. Nicholas Cheong Jin-suk (74), wurde als junger Chemiestudent
in die Armee eingezogen und nahm als Soldat am Korea-Krieg teil, der im Jahr 1950 ausbrach. In einem Interview
mit der koreanischen Monatszeitung ‘Chosun’ erzählte der Erzbischof, daß er während der Kampfhandlungen
sah, wie ein unmittelbar vor ihm laufender Soldat auf eine Landmine trat und in Stücke gerissen wurde:
„Meine Erfahrung des Todes während des Krieges wurde für mich ein stärkeres Motiv für meine Zukunft
als die Bedeutung meines Lebens als Wissenschaftler.“
Exerzitienprediger verurteilt
USA. Am Donnerstag
wurde der 75jährige Jesuitenpater Donald McGuire von einem Gericht im US-Bundesstaat Wisconsin für schuldig
befunden, im Jahr 1967 zwei seiner Schüler sexuell mißbraucht zu haben. Wicsonsin befindet sich im Nordosten
der Vereinigten Staaten bei den Großen Seen. Pater McGuire unterrichtete von 1966 bis 1970 auf der ‘Loyola
Academy’ in Wilmette im benachbarten Bundesstaat Illinois. Danach wurde er geistlicher Begleiter und Exerzitienprediger
für Mutter Teresa von Kalkutta und ihre Schwestern.
Blühende Euthanasieprogramme
Belgien. Im vergangenen
Jahr sind in Belgien 400 alte oder kranke Menschen dem im Land legalisierten Euthanasieprogramm zum Opfer
gefallen. Das erklärte der Vorsitzende der staatlichen Kommission für die Hilflosentötung vor der belgischen
Tageszeitung ‘Het Nieuwsblad’. Rund 80 Prozent der Fälle würden im nördlichen Landesteil Flandern eliminiert.
Der Vorsitzende vermutet, daß nur ein Fünftel aller Tötungen gemeldet werden. In den ersten 15 Monaten
nach der Einführung des straffreien Alten- und Krankenmordes im Herbst 2002 wurden 259 Menschen getötet.
US-amerikanische Informationspolitik
„Ich gehe davon aus, daß diese Geschichte so hoch gespielt wurde,
weil eine wichtige Sitzung bevorstand. Und ich denke die USA haben die Strategie oft benutzt. Sie können
es nicht selber sagen, weil sie wissen, daß es nicht stimmt. Aber dann spielen sie es den Medien zu.
Sie bringen die übertriebene Darstellung, und dann zitieren sie die Medien.“
Der US-Atomwaffenexperte
und ehemalige UN-Atomwaffeninspekteur David Albright nach einem Bericht im Südwestfunk. Albright ist
gegenwärtig Direktor des ‘Washingtoner Instituts für Wissenschaft und Internationale Sicherheit’.
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3 Lesermeinungen
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Verseuchte Gebiete Es heißt: Im deutsch-niederländischen bzw. deutsch-belgischen Grenzgebiet versuchen
viele holländische, belgische alte Menschen in Altersheime in Deutschland zu kommen, da sie Angst haben,
im eigenen Land bei schwerer Krankheit im Namen der Humanität um die Ecke gebracht zu werden. Vor so
etwas Scheußlichem wie Hilflosentötung schützt uns noch unser Grundgesetz. Belgien, Holland, Großbritannien
sind bereits utilitaristisch verseuchtes Gebiet.