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Montag, 27. Februar 2006 11:48
kreuzfalsch: Rom plant die Beauftragung von Spezialexorzisten
Hinweise auf die vatikanischen Pläne stammen aus Unterlagen, die aus dem Abfall der Gottesdienstkongregation gefischt wurden. Der Spezialexorzismus soll am Fest der Heiligen Walpurgis veröffentlicht werden. Er dient der Austreibung eines besonders gräßlichen Geistes.
(kreuz.net/Curt Jester) Der Text, der im Abfall der Gottesdienstkongregation gefunden wurde, scheint ein praktisch fertiger Entwurf zu sein. Er wurde offenbar von einer geheimen Kardinalskommission erarbeitet, die unter dem Vorsitz von Francis Kardinal Arinze stand. Kardinal Arinze ist der Präfekt der Gottesdienstkongregation.

Der neue Spezialexorzismus ist keine Überarbeitung des revidierten Textes des ‘Großen Exorzismus’ aus dem Jahr 1999, sondern ein völlig neuer Text, der eigens für die Austreibung eines spezifischen, besonders üblen Dämons geschaffen wurde.

Der Text des Spezialexorzismus stehen unter dem Titel: ‘Ritus ad exorcizandum spiritum Secundi Vaticani Concilii’ – ‘Ritus für die Austreibung des Geistes des Zweiten Vatikanums’.

Die Ausführung des Spezialexorzismus soll nicht den bisher in der Kirche tätigen Teufelsaustreibern anvertraut werden. Darum wird gleichzeitig mit der Promulgierung des Textes auch das Amt des Spezialexorzisten eingerichtet, der sich ganz der Austreibung des sogenannten Konzilsgeistes widmen soll.

Obwohl der Text dem Päpstlichen Geheimnis unterliegt, hat sich ‘kreuz.net’ entschlossen, einen Auszug aus dem praktisch fertigen Entwurf des neuen Exorzismus zu veröffentlichen.

Der Text beschreibt zunächst den Ritus der Amtsübergabe an den Spezialexorzisten.

Dazu treten die Kandidaten für das Amt vor den Diözesanbischof. Dieser überreicht jedem den Text des Antimodernisteneides von Papst Pius X. († 1914) und sagt dabei:

„Empfange den Antimodernisteneid und behalte ihn im Gedächtnis. Ich statte Dich mit der Macht aus, Deine Hände über jene auszustrecken, die vom Geist des Modernismus besessen und zerfressen sind, und ein anderes Evangelium verkünden.“

Der Bischof erhebt sich sodann und betet zum Tabernakel gewandt für den Kandidaten, der vor ihm kniet:

„Laßt uns, geliebte Brüder, Gott, den allmächtigen Vater, demütig bitten, daß Er Seine Diener für den Dienst der Austreibung des Geistes des Zweiten Vatikanischen Konzils gnädig segnen möge. Mögen sie den Geistern befehlen, um Irrglauben und Häresien auszutreiben, die in den Schlund des Ewigen Feuers führen. Durch Seinen einziggeborenen Sohn, Jesus Christus, unseren Herrn und Gott, der mit Dir lebt und regiert, in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Der vatikanische Text erwähnt auch den Fall, wenn der Bischof selber vom Geist des Zweiten Vatikanums besessen ist.

Es scheint, daß einige Mitglieder des Arbeitskreises darum vorgeschlagen haben, pro Bischofskonferenz nur jeweils einen Bischof zuverlässigen Glaubens mit der Einsetzung von Spezialexorzisten zu beauftragen. Es ist aber unklar, ob das Problem damit gelöst ist. Denn in sehr vielen Bischofskonferenzen dürfte es schwierig sein, auch nur einen rechtgläubigen Bischof zu finden.

Außerdem ist vorauszusehen, daß eine solche Regelung im Vatikan auf Widerstand stoßen wird, weil damit gegen das Prinzip der Kollegialität verstoßen wird.

In einem zweiten Teil des gefundenen Textes wird das praktische Vorgehen des Spezialexorzisten beschrieben.

Zunächst muß der Besessene wie bei jedem Exorzismus untersucht werden. Dabei ist herauszufinden, ob er tatsächlich akut vom bösen Konzilsgeist besessen ist oder ob andere Faktoren – zum Beispiel psychische Krankheiten, Beeinflussung oder verhärtete Sünde – im Spiel sind.

Die Ursache für die Ausbrüche des modernistischen Geistes müssen auf jeden Fall gründlich erforscht werden.

Gewisse Hinweise können hilfreich sein, um eine echte Besessenheit durch den Konzilsgeist festzustellen. Der Text nennt eine ganze Reihe solcher Anhaltspunkte, legt aber Wert darauf, daß die Liste weder vollständig, noch für jede besessene Person gleichermaßen zutreffend sei. Hier die Liste:

• Leugnung des Übernatürlichen: Bei Personen, welche die wunderbare Brotvermehrung als „Wunder des Teilens“ bezeichnen, ist der neue Ritus sofort anzuwenden.

• Leugnung des Opfercharakters der Heiligen Messe: Menschen, die darauf beharren, bei der Heiligen Messe handle es sich um eine Mahlveranstaltung, bei der sich die Liebe Jesu im gesegneten Brot verschenke, sind ebenfalls mit Sicherheit vom bösen Konzilsgeist befallen.

• Befürwortung des Frauenpriestertums: Wenn die verdächtigte Person von Frauenpriestern oder gar von Frauenpriesterinnen spricht, ist die Sachlage eindeutig und der Exorzismus auf der Stelle durchzuführen. In diesem Fall ist die Anwesenheit von zwei Exorzisten geraten.

• Befürwortung der homosexuellen Unzucht und des Homo-Konkubinates: Offene Homo-Sympathien sind ein klassisches Merkmal für die Notwendigkeit des Spezialexorzismus. Versteckte Homo-Befürworter können durch ihr stures Festhalten an der Meinung, man müsse Homosexuellen „mit mehr Toleranz“ begegnen, entlarvt werden. Wut über das vatikanische Dokument, das „Personen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen“ nicht zur Priesterweihe zuläßt, ist ebenso ein schwerwiegendes Verdachtsmoment. Liegen immer noch Zweifel vor, kann der Spezialexorzist nach der moralischen Bewertung homosexueller Handlungen fragen.

• Befürwortung oder Verniedlichung der Kinderabtreibung sowie von Verhütungspräparaten: Das Argument, daß es besser sei, ein Kind zu töten, „statt es leiden zu lassen“ ist ein sicherer Hinweis auf die Notwendigkeit eines Spezialexorzismus.

• Wenn ein Verdächtigter von Gott spricht, der für uns „wie eine Mutter“ ist; von Jesus „unserem Freund und Bruder“ oder von „der Ruah Gottes als lebensspendender Kraft“, kann der Ritus ohne Zögern eingeleitet werden.

• Wenn die Verdächtigten Unterstützer oder Mitglieder von Pensionistengruppen wie „Wir sind Kirche“ oder „Kirche von unten“ sind, ist der Exorzismus auf der Stelle vorzunehmen. Der Besessene darf während des Ritus aus Altersgründen auch sitzen.

• Wenn die Verdächtigten das von der Deutschen Bischofskonferenz noch nicht approbierte „Dokument über die Berücksichtigung der Anliegen von Umweltschutz und moderner Kunst im Gottesdienst“ als unfehlbar hochhalten und päpstliche Enzykliken wie Humanae Vitae oder Quanta Cura ignorieren, ist dies ein sicheres Zeichen, daß der Spezialexorzismus anzuwenden ist.

• Ein besonders dringlicher Hinweis für eine Besessenheit durch den Konzilsdämon ist, wenn der Betroffene in der Lage ist, über lange Zeit zu reden, ohne dabei etwas zu sagen und dabei Ausdrücke wie „authentisch“, „geschwisterlich“, „Brüder und Brüderinnen“, „Seelsorger und Seelsorgerinnen“, „Dialog“, „Begegnung“, „Geschenk“, „Beziehung“ und andere verwendet.

Der mit dem Spezialexorzismus beauftragte Priester soll zuerst selber die Heilige Beichte ablegen und wenn möglich das Heilige Meßopfer zu Gott hingewendet darbringen. In innigen Gebeten und unter vielen Tränen soll er Gottes Hilfe erflehen. Er kleide sich in Chorhemd, violetter Stola und Birett.

Die vom Konzilsungeist besessene Person werde dann in den Raum geführt, wo der Exorzismus stattfinden soll. Wenn notwendig soll der Gequälte festgebunden werden. Der Priester schlage das Kreuzzeichen über sich selber, über den Besessenen sowie die beistehenden Personen und sprenge über alle viel Weihwasser aus. Danach knie er sich nieder und singe zusammen mit den Anwesenden die Allerheiligenlitanei.

Sollte der Gesang der Litanei beim Besessenen unangenehme Reaktionen hervorrufen, brauche man sich nicht zu wundern, da die meisten in der Litanei erwähnten Heiligen aus der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil stammen. Der Besessene werde darum eventuell versuchen, andere Namen wie Mahatma Ghandi, Martin Luther King, Karl Rahner oder John Lennon einzustreuen.

In diesem Zusammenhang könne es auch von Vorteil sein, die besessene Person zu knebeln. Dafür gebe es noch weitere Gründe. Denn die vom Konzilsdämon befallene Person werde womöglich stunden- , gar tage- oder wochenlang versuchen, zu einem „fairen Dialog“ aufzurufen, der durch „Sich-gegenseitiges-Tolerieren“ geführt werden müsse.

Dieses Scheindialogisieren sei aber kein Versuch, zur Wahrheit vorzudringen, sondern habe zum Ziel, den Exorzisten durch sophistische Argumente in die Irre zu führen. Verweise auf die Heilige Schrift, die Apostolische Tradition oder die Vernunft seien in dieser Situation selten fruchtbar – da alle drei ebenfalls aus der Zeit vor dem Zweiten Vatikanum stammen.

Nur die in der Tugend der Geduld sehr weit vorangeschrittenen Exorzisten sollten sich auf einen derartigen Dialog einlassen, weil die Konzilsbesessenen dagegen normalerweise immun seien.

In einem nächsten Schritt solle der Exorzist den Heiligen Geist anrufen und beginnen, den Antimodernisteneid vorzulesen. Das werde bei der besessenen Person heftigste Reaktionen, Schreie und Grimassen hervorrufen.

Aus diesem Grund sei zu empfehlen, daß der Exorzist mindestens zwei Personen bei sich habe, die ihm beistehen, um den Geplagten festzuhalten. Diese Maßnahme sei auch dann noch notwendig, wenn der Besessene im Vorfeld bereits gefesselt worden sei.

Besonders bei der im folgenden angeführten Stelle aus dem Antimodernisteneid könne der vom Geist des Konzils Befallene möglicherweise von einem großen Zorn erfaßt werden:

Idem reprobo errorem affirmantium, propositam ab Ecclesia fidem posse historiae repugnare, et catholica dogmata, quo sensu nunc intelliguntur, cum verioribus christianae religionis originibus componi non posse.

Auch verwerfe ich den Irrtum derer, die behaupten, der von der Kirche vorgelegte Glaube könne der Geschichte widerstreiten und die katholischen Glaubenssätze könnten in dem Sinn, in dem sie jetzt verstanden werden, mit den Ursprüngen der christlichen Religion, wie sie wirklich waren, nicht in Einklang gebracht werden.


Wenn die besessene Person in diesem Augenblick nicht geknebelt sei, könnten ihr obszöne Flüche wie „Deine Mutter ist homophob“ entweichen. Auch regenbogenfarbiges Erbrochenes dürfe an dieser Stelle nicht verwundern. Der Exorzist müsse darauf achten, daß auch medizinische Hilfe vor Ort sei, da der Besessene durch den antimodernistischen Text einen schweren Schock erleiden könne.

Danach sollen folgende feierliche Anrufungen gesungen werden:

Von allem Übel, befreie uns o Herr.
Vom Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils, befreie und o Herr.
Vom Modernismus, befreie uns o Herr.
Von den Alt-68ern, befreie uns o Herr.
Von der Geschlechter-Sprache, befreie uns o Herr.
Von der akademischen Verwirrung, befreie uns o Herr.
Vom Stolz der angeblichen Unabhängigkeit, befreie uns o Herr.
Von liturgischem Mißbrauch, befreie uns o Herr.
Von Ungehorsam gegen das Lehramt, befreie uns o Herr.
Von einem verdunkeltem Gewissen, befreie uns o Herr.

Nach diesen Anrufungen soll der Exorzist dem Geist des Zweiten Vatikanums mit folgenden Worten befehlen, aus der besessenen Person auszufahren:

„Deshalb beschwöre ich dich, modernistischer Geist, dich Geist der Irreführung, dich hierarchiekritische Macht, im Namen von Jesus von Nazareth, der nach der Taufe des Johannes in die Wüste geführt wurde, um euch in eurer Festung zu überwinden, eure Angriffe gegen die Kreatur, die er aus dem Ackerboden zu Seiner Ehre und zu Seinem Ruhm geformt hat, zu beenden. Ich befehle euch außerdem, daß ihr sofort aus dieser Person herausfährt, damit sie die vollkommene Lehre der Heiligen Mutter Kirche in vollem Gehorsam annehmen und genießen kann und damit sie die ehrwürdige Tradition der Heiligen Kirche beachte und die Kirchengeschichte nicht erst mit dem Jahr 1965 beginnen lasse.

Weiche also, unreiner Geist, verschwinde Verfluchter, geh weg mit allen deinen Täuschungen, denn Gott wollte, daß die Menschen sein heiliger Tempel seien. Warum bist du noch immer hier? Gib Gott dem Allmächtigen Vater die Ehre, vor dem jedes Knie sich beugen muß.

Weiche für Jesus Christus, der sein Heiligstes Blut für die Menschen vergossen hat. Weiche für den Heiligen Geist, der dich in seinem gesegneten Apostel Petrus in der Person von Simon dem Zauberer niederschlug; der deine Lügen in Ananias und Sapphira verfluchte; der dich in König Herodes schlug, weil er Gott nicht verehrte. Weiche böser Geist, der die Sünde verleugnet und die Wahrheit Lüge nennt und die Lüge Wahrheit. Ich befehle dir, weiche trügerischer Geist, um diese Seele zu verlassen und nie wieder in sie zurückzukehren.“


Der Ritus soll so lange wiederholt werden, bis die besessene Person völlig befreit ist. Es sei auch hilfreich, über der geplagten Person innig und oft das Vater Unser, das Ave Maria oder das Glaubensbekenntnis zu rezitieren.

Nach dem erfolgreichen Abschluß der Austreibung müsse der Exorzist prüfen, ob der böse Vatikanumsgeist wirklich von der Person gewichen sei. Das sei der Fall, wenn der Gequälte ohne Mühe Texte des Katechismus oder Enzykliken lesen oder einer Messe im überlieferten Ritus mit Andacht beiwohnen kann.

Gibt die Person den Eindruck, daß sie offenbar keine Probleme mit den vorgelegten Texten und mit der Heiligen Messe hat, soll sie aus der Heiligen Schrift vorlesen. Ist die Person dazu in der Lage, ohne dabei die Geschlechter-Sprache anzuwenden, ist das ein weiteres Zeichen einer glücklichen Heilung. Die betroffene Person soll sodann den Antimodernismuseid ablegen und seine Taufversprechen erneuern.

Wenn auch das ohne Schweißausbrüche, schrille Schreie oder andere auffällige Anzeichen geschieht, kann man davon ausgehen, daß der gräßliche und gefährliche Ungeist des Zweiten Vatikanums aus der Person ausgefahren ist.

Der Teufel kann zwar die Demut nachäffen, aber nicht die Liebe zum wahren Glauben.


Die Idee dieses Textes stammt von „The Curt Jester“
16 Lesermeinungen:
Montag, 18. September 2006 08:23
thaddaeus06: @chris kein Dialog mit dem Teufel?
Hi Chris,
also dass die Kirche bis heute den Dialog mit dem Teufel noch nicht gesucht hat, ist alles andere als zutreffend.

Christus hat in der Wüste sozusagen zuerst den Dialog mit dem Teufel gesucht, der allerdings, wie immer, wenn er recht vonstatten geht, im sofortigen Rauswurf des Widersachers endet.
Jeder Exorzismus ist ein Dialog mit dem Teufel, der da gerade ein Kind Gottes in der Mache hat. Auch hier natürlich ein ungleicher Dialog eines Priesters mit dem Affen Gottes, um mit den Worten des heiligen Pfarrers von Ars zu reden.

Einen gleichwertigen Dialog suchen zu wollen, wäre naiv, weil der Teufel nicht dialogfähig in diesem Sinne ist.

Gruß Johannes
www.fkjesu.de,
wo ich allerhand über den Teufel geschrieben habe.
Mittwoch, 1. März 2006 17:34
Ansgar: @ Methusalix
Keine Angst, o Druide. Exorzismus und Exikution unterscheiden sich in wesentlichen Punkten.
Mittwoch, 1. März 2006 17:23
ottaviani: ich finde
den artikel sehr gut
Mittwoch, 1. März 2006 17:07
methusalix †: Hallo Bruder Konrad,
wenn hier alle exorciert werden, will ich selbstverständlich nicht beiseite stehen und auch exorciert werden!
Erlauben Sie mir vorher den schmerzensreichen Rosenkranz zu beten, oder wird die Execution ohne Betäubung vorgenommen?
Dienstag, 28. Februar 2006 21:54
Chris: Dialog mit dem Teufel
Die Kath. Kirche führt heute mit jeden und über alles einen Dialog, nur Frage ich mich: bei soviel Toleranz, bei soviel Bereitschaft mit den verschiedensten und feindlichsten Gruppen den Dialog zu suchen und zu führen, warum hat die Kirche bis heute noch nicht den Dialog mit dem Teufel gesucht. Oder hat sie es bereits getan und weiß es nur nicht?
Brückenbauer seid ihr, Brückenbauer über Schlangengruben. Fragt sich nur wozu solche Brücken gut sind und was sie verbinden oder überwinden sollen?
Dienstag, 28. Februar 2006 10:44
Bruder Konrad: @Methusalix
Man sollte alle hier postenden,umgehen exorcieren

Inclusive Sie!!
Montag, 27. Februar 2006 22:37
diakonos: Humor
Ich bin ein sehr humorvoller Mensch – aber auch der Hummor hat seine Grenzen, die hier eindeutig überschritten wurden!
Montag, 27. Februar 2006 19:55
Ich dachte stets, es sei gut katholisch, Humor zu haben und Spaß zu verstehen. Oder ist dies nun auch den Traditionalisten vorbehalten?

Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, an diesem Rosenmontag „auf kreuz.net“ ausgiebig lachen zu können.
Montag, 27. Februar 2006 19:28
diakonos: Unter jeder Kritik!
So etwas nievaeu- und geschmackloses habe ich kaum einmal gelesen. Der Schreiber hat diesen Text nicht in einem vatikanischen Papierkorb, sondern wohl im Mistkübel seines Gehirns gefunden!

Die Kirchengeschichte beginnt nicht 1965, genausowenig hört sie aber 1962 auf!!!

Und nicht zuletzt: Wie war das noch einmal mit der Sünde gegen den Heiligen Geist (der nach der Lehre und dem Glauben der Kirche auf allen Konzilien, also auch auf dem II. Vaticanum, gewirkt hat)?
Montag, 27. Februar 2006 19:23
methusalix †: Man sollte alle hier postenden,
umgehen exorcieren!
Montag, 27. Februar 2006 15:12
Bruder Konrad: Köstlich
Der Exorzismus sollte unbedingt angewendet werden.
Nur gibt es dafür zu wenige Exorzisten und zu viele Besessene!
Montag, 27. Februar 2006 14:54
Tridentinus: Armer Benedikt78
G.K. Chesterton, bitte für ihn!
Montag, 27. Februar 2006 13:41
gonniwell: Helau und Alaaf…
…fehlt eigentlich nur noch, dass falls der Exorzismus keine Wirkung zeigt, dem vom Dämon Besessenen zur Selbstverbrennung geraten wird…
Montag, 27. Februar 2006 13:27
Sozialkatholisch: locker gesehen –--
–-- habe ich mich köstlich amüsiert
Montag, 27. Februar 2006 12:55
Beobachterin: Antichrist
Man sollte vielleicht deutlicher kenntlich machen, daß es sich hierbei um eine Persiflage handelt. Denn es gibt nichts, was zu verrückt sein könnte, um tatsächlich zu passieren.

Ansonsten scheint mir die geschilderte Art von Besessenheit eher eine Art von Antichrist zu sein als der Mann aus Florida.
Montag, 27. Februar 2006 12:03
Benedikt78: Am Anfang…
fand ich den Text noch lustig. Aber so nach dem ersten Drittel zeichnete sich ab, was für einen Sinn das Geschreibsel verfolgt. Man will sich über die Katholische Kirche und die Traditionalisten im Besonderen lustig machen! Ich frage mich wirklich, warum man so was überhaupt veröffentlicht. Etwas ist aber sehr treffend! Das Bild passt zum Text, wie die Faust aufs Auge!
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