08:49:59 | Montag, 27. Februar 2006
Die Todesstunde naht + Päpstliche Ermutigung + Südtiroler zur Seligsprechung + Wir hätten auf euch gehört + Von ewigem Stein erbauet?
Die Todesstunde nahtVatikan. Der Kardinalvikar von Rom Camillo Ruini bat alle Einwohner der Stadt Rom
in einem Brief, am 2. April – dem Todestag von Papst Johannes Paul II. – ihre tief „empfundene Dankbarkeit“
für die Verdienste des verstorbenen Papstes im Gebet auszudrücken. Laut ‘Radio Vatikan’ wird am 2. April
um 21.00 Uhr zur Todesstunde von Johannes Paul II. am Petersplatz ein Rosenkranz für seine Seele gebetet.
Am Tag darauf wird Papst Benedikt XVI. im Petersdom eine Heilige Messe für den verstorbenen Papst lesen.
Päpstliche ErmutigungVatikan. Beim gestrigen Angelusgebet erklärte Papst Benedikt XVI., daß die
Gläubigen die bevorstehende Fastenzeit nicht als schwere und lästige Bürde sehen sollten. Vielmehr
müßten sie die Bußzeit mit dem Geist dessen beginnen, der Christus gefunden, in seinem Ostergeheimnis
den Sinn des Lebens entdeckt hat und weiß, daß sich alles auf ihn beziehen muß.
Südtiroler zur Seligsprechung
Italien. Der Bischof von Bozen-Brixen, Mons. Wilhelm Egger (65), hat am Freitag den Seligsprechungsprozeß
für den Südtiroler Familienvater Josef Mayr-Nusser eröffnet. Dies berichtete die Nachrichtenseite ‘Südtirol
online’. Bozen ist die Landeshauptstadt Südtirols. Der Seligsprechungsprozeß wurde am 61. Todestag des
Familienvaters eröffnet. Mayr-Nusser hatte als Mitglied der sogenannten ‘Schutzstaffel’ den Eid auf Reichskanzler
Adolf Hitler verweigert. Er wurde verhaftet und sollte ins KZ Dachau verlegt werden. Während des Transports
verstarb der 35jährige an einem Hungerödem und einer Lungenentzündung.
Wir hätten auf euch gehört
„Mein Ehemann und ich haben in unserer Ehe während 25 Jahren Kinderverhütungsmittel verwendet. Wir
befolgten den Rat unserer Freunde und Bekannten. Wir sind beide von klein auf katholisch. Nicht ein einziges
Mal haben wir in einer Predigt die katholische Lehre über Verhütungsmittel erklärt bekommen. Niemals
wurden wir darüber informiert. Erst durch ein paar wenige katholische Familien und durch ein katholisches
Radio haben wir darüber erfahren. Wir sind uns der Verantwortung unserer Taten bewußt und bereuen unsere
Entscheidung. Aber, hochwürdigste Priester, warum schweigt ihr zu diesem Thema? Eine Sonntagspredigt
hätte für mich und meinen Gatten ausgereicht. Wir hätten auf euch gehört. Wo wart ihr? Wo seid ihr
jetzt?“
Auszug aus einem Leserbrief von Nancy Corter Tacoma am 9. Februar 2006 in ‘The Catholic Northwest
Progress’.Von ewigem Stein erbauet?Österreich. Der belgische Weblog ‘Cathcon’
veröffentlichte am
Mittwoch ein undatiertes Foto der Außenfassade des Wiener Stephansdoms. Auf dem Photo ist ein überdimensionales
Transparent sichtbar, das auf dem Kathedralenturm als Werbung für eine österreichische Bank angebracht
war. Der Slogan: „Kein Haus ist für die Ewigkeit gebaut“.
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#6
Jörg Guttenberger, Köln 02:11:40 | Dienstag, 28. Februar 2006
#5
Irenäus 22:48:20 | Montag, 27. Februar 2006
#4
diakonos 11:16:03 | Montag, 27. Februar 2006
#3
Gotthard 11:11:27 | Montag, 27. Februar 2006
#2
Beobachterin 11:01:46 | Montag, 27. Februar 2006
#1
wiener 09:26:56 | Montag, 27. Februar 2006