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In Sack und Asche + Bespitzelte Helden + Verdrehter Bräutigam + Kein Medjugorjefilm von Mel Gibson + Der Haßroman von Dan Brown – ein Plagiat?
In Sack und Asche

Vatikan. Die einwöchigen Fastenexerzitien für Papst Benedikt XVI. und die Römische Kurie beginnen am 5. März. Sie finden in der Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast statt und werden vom emeritierten Patriarchen von Venedig, Marco Kardinal Cé, gepredigt. Während dieser Zeit finden keine päpstlichen Audienzen statt.

Bespitzelte Helden

Polen. Der Erzbischof von Krakau, Mons. Stanislaw Dziwisz, hat eine Kommission beauftragt, um die Bespitzelung der Kirche während der kommunistischen Unterdrückung zu untersuchen. Die Kommission wird mit dem Warschauer ‘Institut für nationales Gedenken’ zusammenarbeiten. Es geht vor allem darum abzuklären, wie viele Agenten der kommunistische Geheimdienst in den Klerus einschleusen konnte. Schon lange ist bekannt, daß die Geheimpolizei auch Priester – meistens durch Erpressung und Einschüchterung – dazu brachte, über ihre Mitbrüder zu berichten. Daß der Kommunismus durch den heroischen und einzigartigen Widerstand der Kirche seinem größten Feind gegenüberstand, steht bei den eingeleiteten Untersuchungen außer Frage.

Verdrehter Bräutigam

Vatikan. Priester, die sich selber öffentlich als homosexuell bezeichnen, machen es den Gläubigen schwer, in ihnen ein Repräsentanten Christi zu sehen. Das erklärte der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof William Levada, bei einer Predigt am Sonntag in Rom vor US-amerikanischen Seminaristen. Eine solche Selbstbezichtigung stehe im Widerspruch dazu, daß ein Priester Christus – den Bräutigam seiner Braut, der Kirche – repräsentiert.

Kein Medjugorjefilm von Mel Gibson

Bosnien-Herzegowina. Ein auf Medjugorje spezialisierter Weblog erklärte gestern, daß Berichte um eine von Mel Gibson produzierte Medjugorje Dokumentation falsch seien. Die Drehbuchautorin Carol Cook sei zwar in Medjugorje gewesen, um für einen Medjugorje-Film zu arbeiten. Der geplante Streifen werde aber unabhängig von Mel Gibson produziert. Frau Cook werde in Kürze mit dem Büro des Franziskanerpaters Jozo Zovko – der am Anfang der Erscheinungen Pfarrer von Medjugorje war – die jüngsten Berichte offiziell dementieren.

Der Haßroman von Dan Brown – ein Plagiat?

Großbritannien. Dan Brown und sein Verleger sind angeklagt, den umstrittenen Roman „Sakrileg“ abgeschrieben zu haben. Den Inhalt des Hetzromans gegen die Katholische Kirche soll Brown aus dem Buch „Der heilige Gral und seine Erben“ von Michael Baigent und Richard Leigh abgeschrieben haben. Die Autoren verlangen jetzt Entschädigungszahlung von rund 15 Millionen Euro.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Rudolphus   16:43:30 | Dienstag, 7. März 2006
Buchtip zum Thema: „Schwarzbuch der Vertreibung“
von Heinz Nawratil, Universitas Verlag, 2001. (€9,90)
Exzellent recherchiert.
Beeindruckend die Landkarte, was alles Ostdeutschland gewesen ist (von Breslau bis Könisgberg, Immanuel Kants Statue steht noch dort).
Es war die größte Vertreibung und der größte Völkermord der Menschheitsgeschichte.
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#16   Brandenburgis   17:53:50 | Montag, 6. März 2006
@Elendester Sünder
Nun lieber Sünder, das begründe ich gern und jederzeit. Zunächst sei Dir die reichhaltige Literatur zu diesem Thema ans Herz gelegt, z.B. „Das Hlond-Heft“, „Vom Sterben ostdeutscher Priester“ etc. etc. etc. Wenn man eine riesige Literatur nicht kennt, ist es leichtfertig, von „Quatsch“ zu sprechen. Was meinst Du denn, wo die ostdeutschen Hierarchien geblieben sind, wem die krichlichen Liegenschaften gehören usw.? Hast Du überhaupt die egringste Ahnung? Offenbar nein, Du gabst es ja zu.
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#15   Rudolphus   17:29:51 | Montag, 6. März 2006
@Brandenburgis
Das ist leider eine verschwiegene Wahrheit, und da man ständig erinnern muß, damit es kein Vergessen am Völkermord an unseren ostdeutschen Stämmen gibt, noch einmal im Klartext:
Die polnische Kirche hat beim Genozid an den Ostdeutschen mit der polnischen Führung und den Kommunisten kollaboriert.
Bis zuletzt soll die polnische Hierarchie die deutsche Liturgiesprache der deutschen Minderheit in Polnisch-Ostdeutschland verboten haben.
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#14   Christin   22:27:48 | Donnerstag, 2. März 2006
@Sarto:ist das schlimm,gut ich gebs zu ich übertreib:)
Tut mir leid,das ich manchmal nur so schreib wie-s mit gefällt.Ich hoffe dass der heilige Geist ist nicht bös auf mich ist.
Per SIE zu sein ist eigentlich die Pflicht jedes Christen, und würde der Anstand abverlangen,schon allein um die Würde der Person zu wahren.
Ich werde mich bessern!
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#13   Sarto   22:09:11 | Donnerstag, 2. März 2006
Sedi is „in“ (?)
Schöne Fastenzeit“Josef“,da Du immer DIR selber treu geblieben bist auch wenn du „EURE Heiligkeit“ so natürlich vertrittst,bist du nie unehrlich dabei,und nie ohne LIebe.
Josef? Ratzinger? „vertritt“? Duzen wie Hw. Lingen.
„Christin“ ist wohl auch grad aufm Sedisvakantismus-Trip.
*g*
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#12   Christin   21:50:18 | Donnerstag, 2. März 2006
In Sack und Asche:
So kann Fastenzeit ein Zeit der Stille werden,eine Auszeit vom Alltag um Kraft zu tanken und das Leben zu spühren mit allen Sinnen, den Gedanken
freien Lauf lassen,ohne gekünstelten Heilgenschein mit dem Leben auf Du und Du,der Natur auf der Spur!
Schöne Fastenzeit“Josef“,da Du immer DIR selber treu geblieben bist auch wenn du „EURE Heiligkeit“ so natürlich vertrittst,bist du nie unehrlich dabei,und nie ohne LIebe.
Das darf nie unterschätzt werden.
Dank Dir für Deine Treue zum Amt.Dein Charima,Deine Begabung hast Du dem Amt zur Verfügung gestellt,damit wir einen „Gott(geliebten)Menschen mit uns“ „live“erleben dürfen
Du bist nicht allein.Soviele schätzen Dich,und fühlen mit Dir und gönnen Dir auch eine Zeit nur für Dich!
Du hast nie getan als wärst Du ein Übermensch.
Bleib wie Du bist.Wir brauchen einen Menschen mit uns,der nicht Gott sein will,sondern mit uns fühlt,einer von uns!
Danke und schöne Zeit bis Ostern!
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#11   MK28   12:46:47 | Donnerstag, 2. März 2006
Inhoc… : Polen
Oje, ist das finster. Es gab in Polen keine Untergrundkirche, weil die Kirche dort immer viel zu strak war, als daß die Kommunisten hätten offen gegen sie vorgehen können. Der Untergang des Kommunismus, der ohne Polen nicht so schnell vonstatten gegangen war, ist ein bleibendes Verdienst von JP2.
Das anzuerkennen verlangt die Wahrheit, ohne daß man deshalb seiner katastrophalen Theologie folgen müßte. Trotzdem sei zu seiner Ehrenrettung eingewandt, daß er im Vergleich zu den Bischöfen seiner Zeit wie ein Vertreter des reinen Glaubens erschien – leider nur realtiv, das ist das Schlimme.
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#10   Gotthard   21:21:16 | Mittwoch, 1. März 2006
no Ahnung
n allen exkommunistischen ländern gab es eine ofizielle „Kirche“, die mit den Kommunisten zusammenarbeitete und eine sogenannte Untergrundkirche, die es ablehnte ,
Oh Mann, warum schweigst Du nicht, wenn Du keine Ahnung hast?
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#9   InHocSegnoVinces †   20:54:36 | Mittwoch, 1. März 2006
Vergangenheitsbewältigung
War Pseudopapst, damals noch Pseudopriester und Pseudobischof, je von den Kommunisten eingekerkert worden? Nein. In allen exkommunistischen ländern gab es eine ofizielle „Kirche“, die mit den Kommunisten zusammenarbeitete und eine sogenannte Untergrundkirche, die es ablehnte ,Unseren Herrn Jesus Christus, zumindest bis zum Tode Papst Pius XII, zu verraten.Kleriker der Untergrundkirche wurden verfolgt, gefoltert und oft auch ermordet.Wojzilla gehörte zur ersten Gruppe, und genoß viele Privilegien, wie auslandsreisen etc…, von denen die übrigen Bürger nur träumen konnten. Das hatte natürlich seinen Preis.Obwohl ich nicht glaube, dass man es wagen wird, die Wahrheit über Wojzillas(auf dem bild mit dem gebogenen Spottkreuz, einem Wahrzeichen der satanisten) Vergangenheit im kommunistischen Polen je ans Licht zu bringen, steht eines ganz sicher fest.Dieser Mann ist der dunkle Fleck in der Geschichte dieses ehemals katholischen Landes.
P.S P.Tryteks Website www.sedevacante.pl
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#8   Elendester Sünder   16:06:48 | Mittwoch, 1. März 2006
Kirche – Genozid am deutschen Osten
Die gute Zusammenarbeit dürfte auf die Kooperation von Kommunisten und KIrche beim Genozid am deutschen Osten zurück gehen.
So einen Quatsch habe ich noch nie gehört. Wie willst du das begründen?
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#7   Brandenburgis   15:52:42 | Mittwoch, 1. März 2006
@Klerus-Stasi
Die gute Zusammenarbeit dürfte auf die Kooperation von Kommunisten und KIrche beim Genozid am deutschen Osten zurück gehen.
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#6   Elendester Sünder   12:40:56 | Mittwoch, 1. März 2006
Medjugorje
Genauso war es bei Therese Neumann von Konnersreuth, dem hl. Pio von Pietrelcina und dem tränenreichen Rosenkranz. Alles, was von Gott kommt wird in dieser Welt bekämpft. Daran erkennt man, daß es von Gott kommt. Das schrieb der Märtyrer Friedrich Ritter von Lama in den dreißiger Jahren.
Wenn Medjugorje in den gleichgeschalteten Medien nicht totgeschwiegen würde, bekäme ich Zweifel an der Echtheit.
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#5   ottaviani   11:00:08 | Mittwoch, 1. März 2006
ich halte
das alles für einen ausgemachten schwindel charismatisches theater inszeniert von den franziskanern um gegen den bischof besser bestehen zu können ich war selbst 2 mal da entweder es ist ein betrug oder der teufel treibt dort sein spiel katholisch ist das dort auf keinen fall
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#4   Filip Jovic   10:39:18 | Mittwoch, 1. März 2006
zu ottaviani: „betrügereien in medjugorje“
ottaviani: „betrügereien in medjugorje“
Was sind die Betrügereien? Wer betrügt?
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#3   Ansgar   10:35:20 | Mittwoch, 1. März 2006
Dan Brown
Aktuell ist die Plagiats-Diskussion, weil vorgestern der Prozess gegen den Brown-Verlag Random House in London begann.
Es verwundert doch höchlich, mit welch tumben Idiotien viel Geld verdient werden kann (Browns Vermögen wird auf 300 Millionen US-Dollar geschätzt). Persönlich schmerzt mich, daß sich für diesen Flachsinn begabte Schauspieler wie Tom Hanks und Jean Reno verdingen ließen. Mich schauderts, wenn ich an die ahnungslosen Talkshow-Runden denke, die pünktlich nach Filmstart (19. Mai) im deutschen TV über die katholische Kirche dilletieren werden…
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#2   ottaviani   09:21:54 | Mittwoch, 1. März 2006
du sagt es
ich dachte mir das gleiche das es keinen film von herrn gibson über die betrügereien in medjugorje geben wird ist positiv
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#1   Aurelius   08:46:42 | Mittwoch, 1. März 2006
Dan Brows Roman
Mich wundert, daß dies erst jetzt hochgekocht wird. Ein kurzer Blick in eine Inhaltsangabe von Sakrileg müsste eigentlich reichen, um festzustellen, daß es auf The Holy Blood and the Holy Grail basiert. Warum erst jetzt diese „Enthüllung“?
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