Liturgie
„Herr, gieße die Glaubensstärke der Moslems in uns ein“
Zu einem ungewöhnlichen Mittel griff ein italienischer Pfarrer, um seinen überzeugungslosen Christen wieder zu mehr Glauben zu verhelfen.
(kreuz.net, Florenz) Am vorletzten Samstag hat ein Pfarrer in der italienischen Stadt Florenz im Schlußgebet der Heiligen Messe den dreifaltigen Gott angefleht, daß er den Christgläubigen die „Stärke der islamischen Gläubigen“ einflößen möge.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Il Giornale della Toscana’ am Wochenende. Florenz befindet sich knapp 250 Kilometer nördlich von Rom.

Der Priester ist Pfarrer in der Gemeinde Madonna della Tosse – Muttergottes vom Husten.

Er formulierte seine Bitte als Schlußgebet der Messe vor dem Segen. Hier der ganze Text:

„Herr, gieße die Stärke der moslemischen Gläubigen in uns ein, damit wir unsere Ideen vor der Welt bekennen, ohne uns um den Spott und die Verachtung der anderen zu kümmern. Lehre uns, daß der wahre Krieg nach den Worten des Propheten darin besteht, im eigenen Inneren ohne Haß oder Blutvergießen gegen sich selber zu kämpfen.“

Der Text des Gebetes war auch in Heften gedruckt, die in der Kirche verteilt wurden.

Einige Gläubige fanden an diesem ungewöhnlichen Schlußgebet keinen Gefallen. Der Vorfall soll angeblich sogar der vatikanischen Gottesdienstkongregation gemeldet worden sein, die sich grundsätzlich nicht mit Problemen auf der Ebene der Pfarreien befaßt. Für diese ist der Diözesanbischof zuständig.

Doch nach Angaben von ‘Il Giornale della Toscana’ soll die Angelegenheit in Rom nicht nur angekommen, sondern dort auch bereits bearbeitet worden sein.

Quellen in der Gottesdienstkongregation sollen das Handeln des Priesters als einen „sehr schwerwiegenden Fall“ eines liturgischen Mißbrauchs bezeichnet haben.

Gegen den Priester sei sogar ein Verfahren eröffnet worden.
      
71 Lesermeinungen
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#75   nora   21:14:35 | Freitag, 8. April 2011
gotteslästerung
wie könnte es auch anders sein. schon der papst liebäugelt mit moslems und anderen religionen. das ist die hure babylon pur
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#74   chrissverige   18:32:01 | Donnerstag, 7. April 2011
Mose 2
Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. 3 Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht? 4 Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. 5 Der Herr sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. 6 Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
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#73   catharina   10:31:24 | Sonntag, 5. März 2006
„Wahn des Islam“
Auch mir scheint Karim in mancher Hinsicht ein Opfer seiner erstaunlichen Gelehrtheit zu sein. Die Realität zeigt uns einen ganz anderen Islam als diesen edlen Monotheismus, der so harmonisch mit der christlichen Offenbarung zusammenzuklingen scheint wie ein Cantus firmus mit den Klängen, die der Komponist über ihn setzt. Leo XIII. läßt uns in der Weltweihe, das Pius XI. für den Christkönigssonntag anordnete, beten:
„Erbarme Dich aller, die immer noch vom alten Wahn des Heidentums oder des Islams umfangen sind. Entreiße sie der Finsternis und führe sie zum Licht und Reiche Gottes.“
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#72   virOblationis   22:56:46 | Freitag, 3. März 2006
katholischer Glaube
Was Sie, werter Karim, über die Herkunft des Begriffes „Gott“ ausführen, bezieht sich m.E. wiederum auf natürliche Gotteserkenntnis. – Wenn Sie eine solche für Hebr. 11, 6 ablehnen, dann vergleichen Sie doch einmal den Text mit Röm. 1, 19f. Was über Gott an beiden Stellen gesagt wird, ähnelt sich inhaltlich sehr (wenn auch in umgekehrter Reihenfolge):
seine Kraft [zum Guten] und Göttlichkeit (Röm 1, 20)
daß Gott ist und … ein Vergelter [sein] wird (Hebr. 11, 6)
Nun, sollte obiges Glaubenswissen auf eine Offenbarung zurückgehen, dann wohl ehestens auf die Ur-Offenbarung. – Ein darauf beruhender Glaube aber rettet nicht, er macht nicht selig, wenn das Evangelium erst einmal bekannt ist. Seine Aussagen sind zu vergleichen mit Grundartikeln, auf die alles andere (durch Offenbarung Bekannte) zurückzuführen ist, wie es ja auch der hl. Thomas an der von Ihnen angeführten Stelle schreibt.
Sie konstruieren sich einen eigenen Glaubensbegriff, indem Sie versuchen, den Glauben auf bloßen Monotheismus zu reduzieren. Das entspricht vielleicht Lessings Ringparabel, aber weder der hl. Schrift, noch der Tradition. Wenn Sie ausgerechnet Pius XI., den Gegner des Ökumenismus, für solchen monotheistischen, vorgeblich seligmachenden Glauben in Anspruch nehmen wollen, so verweise ich auf das von diesem Papst eingeführte Christkönigsfest mit seiner anschließenden Weihe, wo der Islam neben dem Heidentum genannt wird: Beider Anhänger sollen erst noch zum Licht des Gottesreiches geführt werden.
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#71   Karim   20:06:32 | Freitag, 3. März 2006
Zu: Gott und Allah
Jeder, der des Arabischen mächtig ist, weiß, daß der Name für Gott eben Allah ist, sei es für Moslems, sei es für Christen. Das arabische Neue Testament spricht nur von „Allah“, nie von „Gott“ (was die Terminologie betrifft). Übrigens: das Wort „Gott“ ist gar nicht christlichen Ursprungs, sondern geht wahrscheinlich auf das Sanskrit Verbum „hu“ zurück, was „opfern“ bedeutet, bzw. vom Partizip „huta“, d.h. das durch Opfer angerufene Wesen. Soviel zum Terminologischen, nun zum Inhalt. Ist es nicht auffällig, daß sowohl wir Christen in Deutschland, England (God) etc. einen Begriff für Gott haben, der gar nicht christlichen noch jüdischen Ursprungs ist. Dasselbe gilt für „theos“ (wahrscheinlich von „hauchen, atmen“), „Deus“ (aus Sanskrit: der Leuchtende oder Himmlische). Mit anderen Worten: diese Begriffe konnten übernommen werden, weil sie mit Inhalten verbunden waren, die in sich wahr sind, wie die Existenz eines transzendenten Wesens. D.h. der Monotheismus ist überall wahr, egal, wo er sich findet. Durch die Fülle der Offenbarung wird auch auch nicht die Wahrheit des Monotheismus abgeschafft. Und im Glauben an einen Gott sind Christen mit allen eins, die auch an einen Gott glauben (so sah es z.B. auch der sicher nicht als liberal geltende Pius XI.).
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#70   Römisch-Katholisch   17:05:00 | Freitag, 3. März 2006
Gott und Allah
Heute hört man, vor allem von christlicher Seite immer wieder Stimmen wie: „Im Grunde sind ja die Unterschiede gar nicht so gross. Wir glauben ja an den selben Gott.“
Das ist nicht wahr. Wir Christen glauben an den DREIEINIGEN GOTT, ein Gott in drei Personen und das wird von den Moslems abgelehnt. Also glauben sie nicht an den gleichen Gott wie wir. Zudem lehnen sie die Gottheit von Jesus Christus ab.
Der moslemische Allah und der christliche Gott ist also nicht das gleiche!
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#69   Rudolphus   16:12:33 | Freitag, 3. März 2006
@Karim
daß sie beide an den einen Gott glauben
Wieder der alte Irrtum!
Mohammeds Koran sagt, daß jene wie „Urin und Exkremente“ seien, die an den christlichen Gott glauben (ein Gott, der eine „Dreiheit“ sei, oder einen Sohn habe):
Allah ist NICHT der Gott des Alten und des Neuen Bundes – Allah muß ein Dämon sein!
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#68   Karim   15:55:31 | Freitag, 3. März 2006
Es geht nicht um rein natürliche Gotteserkenntnis
Weder Heb.11,6 noch der hl. Gregor VII. sprechen von einer rein natürlichen Gotteserkenntnis, wie wir sie etwa in Röm 1,19f angesprochen finden. Denn entscheidend für den Unterschied zwischen natürlicher und übernatürlicher Gotteserkenntnis ist das Medium, durch das sie geschieht, einmal durch die Vernunft, einmal durch den Glauben. Das Objekt, nämlich Gottes Existenz und seine Vorsehung, ist beidesmal dasselbe. Sowohl im Hebräerbrief, Kap. 11, als auch im Brief des hl. Gregor VII. geht es aber um eine Gotteserkenntnis im Glauben (Heb, 11, 6: muß glauben, daß er ist…Gregor: an einen Gott glauben, ihn bekennen und verehren). Übrigens auch, was die Liebe betrifft, so schreibt sie Gregor VII. beim Muslim eindeutig einem übernatürliche Einfluss Gottes zu, und nicht einem rein natürlichen Impuls. Auch die gegenseitige Liebe, die sich Christen und Muslime mehr schulden als anderen, betrifft ja gerade den Umstand, daß sie beide an den einen Gott glauben.
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#67   virOblationis   12:28:30 | Freitag, 3. März 2006
zum Verständnis des Briefes von 1076
Werter Karim, wie schön, daß Sie sich die Mühe gemacht haben, den Text des hl. Gregor VII. zugänglich zu machen!
Jetzt ist es klar, was für eine diplomatische Mission der Brief begleitete. Der mauretanische König sendet einen Priester, der zum Bischof geweiht werden soll, und läßt – zum Zeichen seines guten Willens – auch noch eine Anzahl von gefangenen Christen frei; er stellt sogar die Freilassung weiterer Christen[sklaven] in Aussicht.(*)
Die Ausführungen Gregors in bezug auf den Glauben und die Gottes- und Nächstenliebe des Regenten bewegen sich anscheinend innerhalb der Grenzen der natürlichen Vernunft. Das zeigt auch gerade der Verweis auf die Goldene Regel (Matth. 7, 12).
Der Heilige Vater sagt keineswegs, daß der angesprochene König durch einen solchen Glauben (und solche Liebe) gerettet wird, doch er „ersehnt“ dessen Aufnahme in den „Schoß Abrahams“ (desideramus … Deus … in sinum … Abrahæ … te perducat). – St. Gregor spricht allerdings über die näheren Bedingungen, unter denen dieses möglich wird.
(*) Bei den von Albericus und Cincius gesandten Männern (Dienern) handelt es sich vielleicht um Handwerker oder Künstler mit einem bestimmten, begrenzten Auftrag am Hofe des mauretanischen Königs. Darauf könnten die Worte hinweise, daß diese Männer solches mitbringen oder zu bieten haben, „was dir in unseren Heimatländern gefallen könnte“ (de his quæ in patribus nostris placuerit).
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#66   Benedikt   09:55:17 | Freitag, 3. März 2006
@ Karim
Vielen Dank für die Angabe und die Übersetzung des Briefes.
Tipp: Damit Sie nicht jedesmal auf einen Zwischenbeitrag warten müssen, können Sie für so eine Arbeit auch eine Leserzeitung erstellen (im Seiten-Menu rechts zu sehen). Dann haben Sie es einfacher.
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#65   catharina   07:43:16 | Freitag, 3. März 2006
Nikolaus von Kues
Dank an karim für Text und Übersetzung!
Die Gedanken des heiligen Papstes berühren sich in manchem mit denen des Nikolaus von Kues, der ja auch als Kardinal und enger Vertrauter der Päpste seiner Zeit von der Verehrung des einen Gottes in der Verschiedenheit der Kulte schreiben konnte, ohne daß ihm das als Häresie vorgeworfen worden wäre.
Selbstverständlich unterzieht Nikolaus den Koran einer überaus kritischen Sichtung. Aber er besitzt wie Gregor VII. jene katholische Geistesweite und Unterscheidungsgabe, die ihn vor beidem bewahrt: davor, wie die Vertreter einer „Theologie der Religionen“ den wahren Glauben zu verraten, und auch davor, in einer ideologisch-verfremdeten „Glaubens“haltung die Augen vor Tatsachen zu verschließen.
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#64   Christin   23:37:50 | Donnerstag, 2. März 2006
@Karim:echt gut,ehrlich!
Da kann ich nur zustimmen:
Denn der allmächtige Gott, der will, daß alle Menschen gerettet werden und keiner verlorengeht (1 Tim 2) anerkennt nichts mehr in uns, als daß der Mensch nach der Liebe zu sich selbst den Nächsten liebe und daß er anderen nichts antue, von dem er selbst wünscht, es möge ihm nicht angetan werden (Math 7).
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#63   Karim   23:32:17 | Donnerstag, 2. März 2006
Der Brief des hl.Gregor VII. – deutsch – 2.Teil
Denn wie der Apostel sagt: Er ist unser Friede und hat beides eins gemacht (Eph 2). Aber diese dir von Gott verliehene Gnade haben viele vornehme Römer durch uns erkannt und bewundern ohne Einschränkung deine Güte und deine Tugenden und künden davon. Darunter sind unsere Vertrauten Albericus und Cincius, die fast von Jugend an mit uns im Römischen Palast aufgezogen worden sind und es sich sehr wünschen, in innige Freundschaft mit dir zu gelangen, und weils sie dir gerne mit dem dienen wollen, was dir in unseren Heimatländern gefallen könnte, schicken sie dir ihre Diener, damit du durch sie erkennst, für wie klug und edel sie dich halten und wie sehr sie dir dienen wollen und können. Wir empfehlen sie deinem Großmut und bitten dich, daß du dieselbe Liebe, die wir dir und all den deinen zuteil zu werden ersehnen, auch ihnen aus Liebe zu uns und als Ersatz für die Treue der erwähnten Männer zuteil werden läßt. Gott weiß nämlich, daß wir dich rein zur Ehre Gottes lieben, und dein Heil und deinen Ehre in diesem und im zukünftigen Leben ersehnen. Und daß Gott selbst dich nach einem langen Leben in den seligen Schoß des heiligsten Patriarchen Abraham aufnehmen möge, dafür beten wir mündlich und mit dem Herzen.
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#62   Christin   23:23:09 | Donnerstag, 2. März 2006
@Karim:…und…wie gehts weiter?
Sehr freundlich von Ihnen für die Übersetzung!
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#61   Karim   22:57:37 | Donnerstag, 2. März 2006
Der Brief des hl.Gregor VII. – deutsch – 1.Teil
Bischof GREGORIUS, der Diener der Diener Gottes, entbietet Anzir [Anazir], dem Fürsten von Mauretanien ( Sitiphensis provinciæ ) in Afrika, Gruß und Apostolischen Segen.
Eure Majestät hat uns in diesem Jahr eine Brief geschickt, auf daß wir den Priester Servandus gemäß christlicher Ordnung zum Bischof weihen. Weil uns deine Bitte gerecht und sehr gut erschien, trachteten wir danach, es zu tun. Du hast uns auch Geschenke übermittelt und Christen aus Ehrfurcht vor dem heiligen Petrus, des Fürsten der Apostel, und aus Liebe zu uns freigelassen. Du hast ferner versprochen, weitere Gefangene in Zukunft freizulassen. Diese Güte hat schließlich der Schöpfer von allen, nämlich Gott, ohne den wir nichts Gutes zu tun, ja nicht einmal zu denken vermögen, deinem Herzen eingegeben. Er, der jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt (Joh 1) hat deinen Geist bei diesem Vorhaben erleuchtet. Denn der allmächtige Gott, der will, daß alle Menschen gerettet werden und keiner verlorengeht (1 Tim 2) anerkennt nichts mehr in uns, als daß der Mensch nach der Liebe zu sich selbst den Nächsten liebe und daß er anderen nichts antue, von dem er selbst wünscht, es möge ihm nicht angetan werden (Math 7). Daher schulden wir [Christen] und ihr [Muslime] diese Liebe uns gegenseitig mehr als den übrigen Völkern, da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise, glauben und ihn bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren.
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#60   InHocSegnoVinces †   22:06:43 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Karim
es geht um Glauben an welchen Gott, an den „Gemeinsamen Nenner Gott“ von Assisi, oder an den grossen Architekten des Universums. Es geht ja um den GLAUBEN, genau um den Glauben an den Teufel, den sie haben.
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#59   Christin   22:03:49 | Donnerstag, 2. März 2006
@karim:gibts auch Teil III?
in deutsch wärs aber schon auch interessant.Magst nicht überletzten
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#58   Karim   21:59:31 | Donnerstag, 2. März 2006
Der Brief des hl. Gregor VII. – II. Teil
Nam sicut Apostolus dicit : Ipse est pax nostra qui fecit utraque unum (Ephes. II). Sed hanc tibi gratiam a Deo concessam plures nobilium Romanorum per nos cognoscentes, bonitatem et virtutes tuas omnino admirantur [0451B] et prædicant. Inter quos duo familiares nostri Albericus et Cincius, et ab ipsa pene adolescentia in [0452A] Romano palatio nobiscum enutriti, multum desiderantes in amicitiam et amorem tuum devenire, et de his quæ in patribus nostris placuerit tibi libenter servire, mittunt ad te homines suos, ut per eos intelligas quantum te prudentem et nobilem habeant, et quantum tibi libenter servire velint et valeant. Quos magnificentiæ tuæ commendantes rogamus, ut eam charitatem, quam tibi tuisque omnibus semper impendere desideramus, eis pro amore nostro et recompensatione fidelitatis prædictorum virorum impendere studeas. Scit enim Deus quia pure ad honorem Dei te diligimus, et salutem et honorem tuum in præsenti et in futura vita desideramus. Atque ut ipse Deus in sinum beatitudinis sanctissimi patriarchæ Abrahæ post longa hujus vitæ spatia te [0452B] perducat corde et ore rogamus.
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#57   Christin   21:57:36 | Donnerstag, 2. März 2006
@Karim:bin gespannt wie-s weitergeht:)
…kann zwar kein latein,aber für die anderen ists sicher interessant was Du schreibst!
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#56   Karim   21:53:31 | Donnerstag, 2. März 2006
zu: viroblationis: der Text des hl.Gregor VII.- I.Teil
Es geht um den Glauben an Gott , nicht um eine philosophische Erkenntnis. Da nur 1500 Zeichen erlaubt sind, kann ich Teil II erst abdrucken, wenn ein weiterer Leser sich nach meinem Beitrag meldet:
PL 148, [0450D] GREGORIUS episcopus, servus servorum Dei ANZIR [ANAZIR] regi Mauritaniæ Sitiphensis provinciæ in Africa, salutem et apostolicam benedictionem.
Nobilitas tua hoc in anno litteras suas nobis misit quatenus Servandum presbyterum episcopum, secundum Christianam constitutionem, ordinaremus ; quod, quia petitio tua justa et optima videbatur, facere studuimus. Missis etiam ad nos muneribus, Christianos, qui apud vos captivi tenebantur, reverentia beati Petri principis apostolorum, et amore nostro dimisisti, alios quoque captivos te dimissurum promisisti. Hanc denique bonitatem Creator omnium Deus, sine quo nihil boni facere, imo nec cogitare possumus, cordi tuo inspiravit ; ipse qui illuminat omnem hominem venientem in hunc mundum [0451A] (Joan. I) in hac intentione mentem tuam illuminavit. Nam omnipotens Deus, qui omnes homines vult salvos facere, et neminem perire (I Tim. II), nihil est quod in nobis magis approbet quam ut homo post dilectionem suam hominem diligat, et quod sibi non vult fieri, alii non faciat (Matth. VII). Hanc itaque charitatem nos et vos specialibus nobis quam cæteris gentibus debemus, qui unum Deum, licet diverso modo, credimus et confitemur, qui eum Creatorem sæculorum et gubernatorem hujus mundi quotidie laudamus et veneramur.
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#55   catharina   21:38:12 | Donnerstag, 2. März 2006
@karim
Für ihre sehr sachbezogene und kenntnisreiche Argumentation wird Ihnen jeder Leser dieses erlesenen Kreises gewiß überaus dankbar sein.
Wichtig auch, daß die Mission aus ungeheuchelter Gottes- und Nächstenliebe, die ja niemals fanatisch sein kann, hervorgehen muß.
Eine solche Mission ist dann wahrhaft nicht aus dem Willen des Mannes, des Fleisches und des Geblütes, sondern aus Gott geboren.
Ihr eignet jene gewinnende Strahlkraft, die durch Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit sogleich verlorengeht.
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#54   InHocSegnoVinces †   21:34:54 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Karim
glauben sie wirklich diesen ganzen Quatsch, den sie hier verzapfen, oder tun sie nur so.
Nun ja, jetzt Spaß beiseite. Sie haben mir immer noch nicht meine Frage beantwortet, wer für sie Jesus Christus ist. Wie ich sehe, ist dieses Wort ein rotes Tuch für sie, ein wahrer Schock.Das verrät sicherlich einiges über ihre Natur, übrigens auch über die Natur des Novus Ordo Kartells.
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#53   Karim   21:08:10 | Donnerstag, 2. März 2006
„Bona fide“ und Mission
Wenn jemand die Tugend des Glaubens hat, und sei es nur mit den Inhalten von Heb 11,6 (Existenz Gottes und seiner Vorsehung), dann er ist er aufgrund dieses Umstandes „bona fide“. Wenn er „mala fide“ wäre, hätte er die Tugend des Glaubens ja gar nicht. Hier gilt: tertium non datur! Im Zustand der „bona fide“ sind aber alle Irrtümer, denen er schuldlos anhängt (wiederum gilt: sonst wäre er nicht „bona fide“) keine Sünde gegen den Glauben. Gleichzeitig gilt: jeder Irrtum, ob er schuldhaft oder schuldlos vertreten wird, ist in sich ein Übel und kann verheerende Folgen haben (nehmen wir als extremes Beispiel die Überzeugung, ohne Darbringung von Menschenopfern würde die Sonne nicht mehr aufgehen). Daher habe ich, in einer die Würde der Person und seiner Wahrheitsfähigkeit achtenden Weise, soweit es mir möglich ist, den in Irrtum Befindlichen zur Wahrheit zu führen – ohne, und das ist wichtig, darüber urteilen zu müssen, ob der andere „bona“ oder „mala fide“ ist. Mit anderen Worten: die Pflicht zur Mission hat als tiefsten Grund die Gottes- und Nächstenliebe, keinen Fanatismus und keinen Proselytismus. Die missionarische Tätigkeit ist dabei von der Überzeugung getragen, daß der eigentliche „Missionar“ der Logos, der Sohn Gottes ist, der jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt (vgl. Joh 1,9).
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#52   virOblationis   20:20:22 | Donnerstag, 2. März 2006
Brief von 1076
Ich vermag nicht ganz nachzuvollziehen, was an dem Text St. Gregors so anstößig sein soll.
Der Heilige fordert – an dieser Stelle – nicht zum Glauben auf: Nun, ich wies schon darauf hin, daß der Gegenstand des Schreibens nicht die ewige Seligkeit ist, sondern ein gedeihliches Miteinander (hanc charitatem…).
Weiterhin ist davon die Rede, daß wir wie die Moslems „an den einen Gott, freilich auf verschiedene Weise, glauben und ihn bekennen, die wir ihn als Schöpfer der Zeitalter und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren (…qui unum Deum, licet diverso modo, credimus et confitemur, qui eum Creatorem sæculorum et gubernatorem hujus mundi quotidie laudamus et veneramur).“ – Geht denn das hier Gesagte über den Bereich der natürlichen Gotteserkennntis hinaus? Gottes Göttlichkeit und ewige Macht sind doch für alle Menschen seit Erschaffung der Welt anhand Seiner Werke zu erkennen (s. Röm. 1, 19f.)!
(Zur Quellenangabe PL 148, 451 A: Ich habe leider keine Möglichkeit mehr, mir das Zitat im Zusammenhang anzusehen, da die Bibliothek, die ich seit Jahrzehnten aufgesucht habe, u.a. ihre Migne-Bände verkauft hat. Was für ein Jammer! Was für Zeiten!)
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#51   InHocSegnoVinces †   20:04:01 | Donnerstag, 2. März 2006
@ benedikt
ich bin immer im Schosse und der Einheit der Katholischen kirche geblieben, und wissen sie auch warum, weil ich die für immer festgelegten UNÄNDERBAREN Glaubenslehren der hl. katholischen Kirche vollkommen und unversehrt bekenne und beibehalte.
Ein V2 Funktionär wie sie und die ihnen vorgesetzte „Hierarchie“ der V2 Sekte können aber nicht die katholische Kirche sein, da sie ja hartnäckig und formell die offenbarte Glaubenswahrheit ablehnen und bekämpfen (siehe dazu „Pascendi).Sie sagen, ich müsse die letzten 5 Pseudopäpste anerkennen, die aber wiederum nicht einmal an DEN glauben, der das Amt Petri direkt eingesetzt hat,nämlich Unseren Herrn Jesus Christus,geschweige denn an das Amt Petri selber.
[v.d.Red.zens.]
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#48   Benedikt   18:14:36 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Stimme
Geradlinig sind auf alle Fälle die Dogmen: Ihre Verbindlichkeit besteht seit der jeweiligen Verkündigung.
Welche Dogmen hat denn zB JPII erlassen, die vorhergehenden Dogmen widersprechen? Mir fällt da keines ein. Offensichtlich ist die Geradlinigkeit der Dogmen auch unter JPII bewahrt worden.
Geradlinig war die Verurteilung von Ökumenismus und Interreligiosismus durch alle Päpste der Jahrhunderte. Ich bin mir sicher, dass es Gregor-Zitate gibt, in denen der Islam als Irrlehre, als Häresie udgl. bezeichnet wird.
Das kann sein, wäre aber wohl nicht ganz ehrlich, wenn er gleichzeitig solches schreibt. Von Geradlinigkeit kann da keine Rede mehr sein.
Sie werden aber kein JoPaII.-Zitat finden, mit welchem Assisi als Irrsinn und die dahinter stehende Lehre als Irrlehre bezeichnet wird.
In Assisi – was ich auch für einen unglücklichen Schritt halte – wurde aber nicht zum „gleichen Gott“ gebetet. Das Zitat von Papst Gregor spricht da eine ganz andere Sprache.
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#47   Stimme aus dem Tradiland   18:01:43 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Benedikt: Nein – schlicht und einfach: Falsch
Diese Unterscheidung machen Sie doch auch nicht bei den nachkonziliaren Päpsten. Sie sagen ja selber: Bei JPII reichen Ihnen die Bilder. Da kann ich mit dem selben Recht behaupten: Dieses Zitat von Gregor reicht mir.
Dass mir die Bilder reichen, bedeutet nicht, dass es auch nicht genügend an Schriften und Werken (einschl. Personalentscheidungen) von JoPaII. zu beanstanden gibt. Also können Sie nichts dergleichen behaupten, weil Sie von Gregor keine weiteren zu beanstandenden Bilder, Werke, Schriften finden können.
Woher wissen Sie, dass überhaupt das Zitat des Hl. Gregor authentisch ist?
Geradlinig sind auf alle Fälle die Dogmen: Ihre Verbindlichkeit besteht seit der jeweiligen Verkündigung. Geradlinig war auch die Liturgieentwicklung: Bis zur revolutionären Änderung durch den NOM.
Geradlinig war die Verurteilung von Ökumenismus und Interreligiosismus durch alle Päpste der Jahrhunderte. Ich bin mir sicher, dass es Gregor-Zitate gibt, in denen der Islam als Irrlehre, als Häresie udgl. bezeichnet wird.
Sie werden aber kein JoPaII.-Zitat finden, mit welchem Assisi als Irrsinn und die dahinter stehende Lehre als Irrlehre bezeichnet wird.
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#46   Benedikt   17:54:26 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Stimme
Sie haben natürlich auch die Biographie und alle Werke des Hl. Gregor studiert um behaupten zu können, dass dieser Brief für sein Gesamtwerk oder seine gesamte Persönlichkeit steht.
Diese Unterscheidung machen Sie doch auch nicht bei den nachkonziliaren Päpsten. Sie sagen ja selber: Bei JPII reichen Ihnen die Bilder. Da kann ich mit dem selben Recht behaupten: Dieses Zitat von Gregor reicht mir.
Damit wir uns richtig verstehen: Ich will dem heiligen Papst gar nichts unterstellen und würde NIE aufgrund dieser Aussage über ihn urteilen. Mir geht es eher darum, anhand dieser Aussage aufzuzeigen, dass die Polemik vieler gegen die nachkonziliaren Päpster aus Ihrer unberechtigt ist, dass Ihre Vorwürfe gegen nachkonziliare Kirche in diesem Punkt unberechtigt ist, hanz einfach weil es diese absolute Kontinuität in JEDER Aussage aller Päpste schlicht und einfach nie gegeben hat. Was Sie für den heiligen Papst Gregor gelten lassen, bzw relativieren – wie man hier sehen kann – das können Sie dann keinem anderen mehr vorwerfen ohne ungerecht zu urteilen.
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#45   Stimme aus dem Tradiland   17:13:22 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Benedikt
Das ändert nichts daran, dass hier ein Zitat von Papst Gregor ist, welches höchst zweifelhaft ist. Käme es von Paul VI oder JPII, dann wüsste ich genau, wie die Reaktion aus Ihrer Ecke aussehen würde. Die angebliche Kontinuität in allen Schreiben der vorkonziliaren Päpste ist jedenfalls nicht nur wegen dieser Textstelle ein Phantom.
Sie haben natürlich auch die Biographie und alle Werke des Hl. Gregor studiert um behaupten zu können, dass dieser Brief für sein Gesamtwerk oder seine gesamte Persönlichkeit steht. Ich kann nicht einmal nachprüfen, ob das Zitat authentisch ist. Bei JoPaII. brauche ich mir nur Bilder seines Lebens anschauen um genug zu wissen.
Der Hl. Gregor und JoPaII. und Paul VI. sind eben verschieden. Anderes wird Benedikt nicht behaupten können.
Außerdem ist mit einem noch so wichtigen Brief des Hl. Gregor die kath. Lehre nicht beschädigt worden. Dies zum Unterschied vom Wirken JoPaII. und Pauls VI.
Ich frage mich ernstlich, wozu sich da blöd stellen?
Außerdem sind Sie nicht auf meinen „Gott-existiert-nicht-Beweis“ eingegangen, der die Bedeutungslosigkeit des Vorganges/Briefes illustriert.
Manches ist in der Tradition wieder zurückgenommen worden, war bis dahin aber auch nicht verbindlich: V2 wird dazugehören!
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#44   Benedikt   17:02:33 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Stimme
Das ändert nichts daran, dass hier ein Zitat von Papst Gregor ist, welches höchst zweifelhaft ist. Käme es von Paul VI oder JPII, dann wüsste ich genau, wie die Reaktion aus Ihrer Ecke aussehen würde. Die angebliche Kontinuität in allen Schreiben der vorkonziliaren Päpste ist jedenfalls nicht nur wegen dieser Textstelle ein Phantom.
Ganz richtig: In verschiedener Weise. Die einen gottgefällig, die anderen irrgläubig und vergeblich.
Das ist wohl kaum das, was Gregor sagen wollte.
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#43   Giovanni   16:17:21 | Donnerstag, 2. März 2006
@„InhocSegnoVinces“
Mögen Sie einmal einen gnädigen Richter jenseits der Schwelle des Todes finden! – was ich auch für mich erhoffe!
Wenn ich Ihre Beiträge lese oder die Ihrer Gesinnungsgenossen, wo z. B. wörtlich von „bestialischem Terror“ von Seiten des jetzigen Papstes & Co die Rede ist (bzw. war, da von der kreuz.net-Redaktion gelöscht), kommen mir die Worte unseres HERRN in den Sinn:
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden…“ (Mt 7,1ff)
Und mir kommt ein hl. Pater Pio in den Sinn, der durchaus auch Mißstände in der Kirche sah, dessen Antwort darauf aber anderer Art war wie die von Ihnen & Co.!
Um nicht falsch verstanden zu werden: diese Wortmeldung ist nicht ironisch oder zynisch gemeint, und ich bin mir meiner eigenen Schwäche und Sündhaftigkeit bewußt.
Eine gesegnete Fastenzeit Ihnen und den Ihnen nahestehenden!
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#42   Stimme aus dem Tradiland   15:39:28 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Karim
In einem berühmten Brief an den moslemischen Prinzen Al-Nasir schrieb der hl. Gregor VII. im Jahre 1076, daß Christen und Muslime zu größere gegenseitiger Liebe als zu anderen verpflichtet sind, „da wir (Christen und Muslime) an einen Gott, wenn auch in verschiedener Weise, glauben und bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren“
Ganz richtig: In verschiedener Weise. Die einen gottgefällig, die anderen irrgläubig und vergeblich.
Der hl. Gregor VII. widerspricht also direkt denjenigen, die behaupten, Christen und Muslime hätten einen verschiedenen Gott.
Sie meinen, die Stelle ist ein Dogma und hebt andere Dogmen auf, etwa das der Heilsnotwendigkeit der Taufe, der Trinität, der Heilsnotwendigkeit der Kirche?
Das ist so typisch ein aus dem Zusammenhang Reißen. Wahrscheinlich finden Sie von dem gleichen Heiligen ganz andere Stellen. Sowieso in der Offenbarung und der kirchlichen Tradition.
Ebenso können Sie den „Gott existiert nicht-Beweis“ aus der Hl. Schrift führen. „Es gibt keinen Gott“ (Forts…: „spricht der Tor“).
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#41   Pelagius   15:20:03 | Donnerstag, 2. März 2006
@ karim
Schade! Zwischen „karim“ mit seinen jedenfalls fundierten und unpolemischen Beiträgen, und anderen ernsthaften Teilnehmern hätte sich eine echtes Gespräch ergeben können. Da hier aber einige dialogunfähige, diskursverweigernde Herrschaften immer das Wort an sich reißen, kommt solches wohl nicht zustande.
Hier meine Frage an karim: Sie haben natürlich völlig recht in dem, was Sie aus Thomas über den impliziten Glauben der „gentiles“ zitieren. Das Minimum an Glaubensinhalt gemäß Hebr. 11 hat die die katholische Theologie immer als für die Rechtfertigung ausreichend anerkannt, sofern ein unüberwindlicher Erkenntnismangel bezüglich der christlichen Offenbarung und ihrer „credenditas“ vorliegt.
Heißt es aber nicht, die erbsündlich verwundete Natur des Menschen überschätzen, wenn man bei den Nichtchristen von vornherein eine „bona fide“-Gesinnung voraussetzt? Und läuft man nicht Gefahr, den Missionsauftrag der Kirche Jesu Christi auszuhebeln (wie heute allenthalben zu beobachten), wenn man nicht auch und vor allem die objektive Heilsnotwendigkeit des expliziten christlichen Glaubens betont?
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#40   Sirilo   12:40:12 | Donnerstag, 2. März 2006
Trolle bitte nicht füttern!
InHocSegnoVincis ist das, was man in anderen Foren einen Troll nennt. Am besten ist, ihn nicht durch Erwiderungen und Antworten zu füttern.
Mit Leuten, die sich in den Wahn des Sedisvakantismus verstiegen haben, kann man genausi wenig diskutieren wie mit Zeugen Jehovas und Mormonen…
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#39   Römisch-Katholisch   12:31:38 | Donnerstag, 2. März 2006
@InHocSegneVinces
Sie sind nicht mehr Mitglied der einen apostolischen und römisch-katholischen Kirche, wenn Sie solche Reden schwingen. Ich kann Ihnen nur insofern Recht geben, dass die Entwicklung der Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil nicht erfreulich ist. Aber das gibt einem noch lange nicht das Recht, in dieser Art und Weise über die Kirche und den Stellvertreter Christi herzuziehen. Wer es doch macht, gehört nicht mehr dazu Punkt Schluss! Wursteln Sie doch weiter in ihrer Sekte rum. Solche Leute wie Sie, die sich von der römisch-katholischen Kirche abgespalten gab es schon immer und wird es auch immer geben. Was glauben Sie, wie denn die Protestanten und die Altkatholiken und was es noch alles gibt entstanden sind? Durch Hochmut, man denkt, man hätte die Wahrheit für sich. Aber es heisst schon in der Bibel: „Was du auf Erden binden wirst, ist auch vor Gott gebunden, was du auf Erden lösen wirst, wird auch vor Gott gelöst.“ Das giltet übrigens für alles, und nicht nur für das, was Ihnen passt!
Und nun möchte ich Sie bitten Ihre antikatholischen und antipäpstlichen Hetztiraden in Zukunft auf Ihrem Sektenportal loszuwerden und nicht hier in einem katholischen Forum.
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#38   Sozialkatholisch   12:31:14 | Donnerstag, 2. März 2006
@ InHocSegnoVinces
Wenn einer über einen sagt das er verloren geht, heißt Christus erneut ans Kreuz schlagen, wenn einer über einen sagt er sei errettet, heißt Christus vom Kreuz nehmen. Bei ihren Äußerungen, Überheblich und Lieblosigkeiten merkt man das ihnen der oberste Hirte fehlt.
Ich persönlich kann mir vorstellen das Jemand Jesus kennt, aber nicht mit Namen.
Wenn man die Sache spitzfindig betrachtet kann natürlich nur ein der katholischen Kirche Angehöriger errettet werden, aber vielleicht wissen welche gar nicht wie katholisch sie sind.
Schlimm wird es erst wenn jemand sich bewusst gegen die Wahrheit stellt, aber das traue ich im Moment jedenfalls noch nicht einmal ihnen zu.
Wenn später im Himmel nur Leute wie sie sind nehme ich ihre Exkommunitation gerne an.
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#37   Benedikt   12:28:36 | Donnerstag, 2. März 2006
@ InHocSigno
…NIEMAND KANN GERETTET WERDEN, möge er noch so viele karitative Dienste geleistet haben, selbst sein Blut im Namen Christi vergossen haben,wenn er nicht im Schoss der Einheit der kath.Kirche geblieben ist…
Gut zitiert. Als nächstes sollten Sie überlegen, was das wohl für Sie bedeutet. Denn Sie befinden sich höchstens in Einheit mit Ihren selbst, aber nicht in Einheit mit der Kirche. Wer behauptet, der Papst sei nicht der Papst, der ist ein Schismatiker, das ist ebenfalls schon immer Lehre gewesen.
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#36   InHocSegnoVinces †   12:02:31 | Donnerstag, 2. März 2006
@ sozialhäretisch
Papst Eugen IV,Konzil v. Florenz, „cantate Dominus“, 1441. ex-cathedra
„die hl. röm. Kirche glaubt fest, bekennt und predigt, dass ALL JENE,DIE AUßERHALB DER KATH.KIRCHE SIND,ALSO NICHT NUR HEIDEN, sondern auch JUDEN,HÄRETIKER und SCHISMATIKER,NICHT!!! AM EWIGEN LEBEN TEILHABEN WERDEN, SONDERN IN DAS EWIGE FEUER DER HÖLLE GEHEN WERDEN,WAS FÜR DEN TEUFEL UND SEINE ENGEL VORBEREITET WURDE,AUßer SIE WERDEN MITGLIEDER DER KIRCHE NOCH VOR DEM ENDE IHRES LEBENS…
…NIEMAND KANN GERETTET WERDEN, möge er noch so viele karitative Dienste geleistet haben, selbst sein Blut im Namen Christi vergossen haben,wenn er nicht im Schoss der Einheit der kath.Kirche geblieben ist…
Papst Eugen IV, Konzil v. Floreny, 8.Sitzung, 22.11.1439. ex-cathedra
Wer auch immer wünscht, gerettet zu werden,muß zu allererst den katholischen Glauben haben:wenn jemand nicht den kath.Glauben VOLLSTÄNDIG UND UNVERSEHRT BEWAHRT,wird er OHNE JEDEN ZWEIFEL ewiglich verlorengehen.Aber der kath.Glaube ist,das wir einen Gott in der Dreifaltigkeit, und die Dreifaltigkeit in der Einheit anbeten…“
Wie sie sehen, widersprechen sie ganz vehement Papst Eugen IV, und lehnen ergo die für immer festgesetzten Lehren der kath.Krche ab, und sind deshalb auch nach CIC von 1917 §1325, als Häretiker exkommuniziert.Deshalb spreche sie auch von nun ab als „Sozialhäretisch“ an .
Ja, ich werde nie einen anderen „ einen Gott“ als unseren Herrn Jesus Christus anbeten, denn NUR in Ihm wohnt die ganze Fülle der hl. Dreifaltigkeit.
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#35   Sozialkatholisch   11:06:32 | Donnerstag, 2. März 2006
@ InHocSegnoVinces
Wenn katholisch allgemein heißt, dann dürften sie sich eigentlich nicht katholisch nennen. Für uns Katholiken kann sogar ein Moslem errettet sein (Gnade bei Gott gefunden haben) nicht wegen seinem Irrglauben sondern obwohl er einem Irrglauben aufgesessen ist. Sie bezeichnen die röm/kath Kirche als Sekte (abgeschnitten), aber ein häufiges Zeichen der Sektierer ist das man sich als besonderes auserwähltes Häufchen sieht und darum mehr als der Rest der Menschheit ist. Das trifft natürlich mehr auf die Sedisvakanten als auf die röm/kath Kirche zu. Außerdem nur weil sie sagen, das sie außer Jesus Christus keinen anderen Herrn anerkennen, sind ihre Ideen noch lange nicht gesund, den ich kenne genug verwirrte Abspaltungen in alle möglichen theologischen Richtungen die dieses sagen und völlig verwirrt sind.
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#34   Benedikt   11:06:28 | Donnerstag, 2. März 2006
@ InHocSegno
Ach reden Sie doch nicht so um den Brei herum. Der Sedisvakantismus, wie Sie ihn vertreten ist eine absurde Konstruktion, deren Anhänger gewisse Dinge nicht gefallen und die deshalb ihre eigene Kirche zusammenbasteln. Ihre Theorien über den leeren Stuhl usw. sind aus kirchengeschichtlicher Perspektive gesehen völlig unhaltbar, das hat ja schon diese Diskussion hier gezeigt. In der hl. kath. Kirche kann man sich die Dinge nicht aussuchen, wie sie einem am besten gefallen, sondern man muss sie annehmen, wie sie sind. Ansonsten ist man nicht besser als einer dieser unzähligen protestantischen Splittergruppierungen, die wegen jedem Streit eine neue „Kirche“ aufmachen.
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#33   InHocSegnoVinces †   10:47:23 | Donnerstag, 2. März 2006
@ „assisi-katholisch“
Da meine „ kranken Ideen“ auf den unfehlbaren Lehren der katholischen Kirche beruhen, so wie sie ENDGÜLTIG in allen Konzilien bis einschließlich des I.Vatikanum, und allen ex-cathedra gelehrten Dogmen,definiert wurden, ist es doch ein bischen verwegen zu behaupten, dass meine „Ideen“ „krank“seien.Sie stammen gar nicht von mir.Ich sage doch nur, was die katholische Kirche gelehrt hat, und zu dessen Annahme ich als Katholik laut DZ 1792 verpflichtet bin.
Das sie dies als krank bezeichnen, wundert mich aber nicht.Wissen wir doch, dass die Modernisten bis zu ihrem Putsch von 1958, die Lehren der katholischen Kirche immer als „Krank“ ansahen.Nach 1958 aber fingen sie an ihre „gesunden“, von allen Päpsten seit Gregor XVI verurteilten Lehren, als „katholisch“ zu verkaufen.Sie sagten dann, dass dies „katholisch“ sei, obwohl sie den katholischen Glauben immer bekämpften.
meine „Ideen“ sind „krank“, weil ich sage, dass es keinen anderen Gott außer Unserem Herrn Jesus Christus gibt.
Damit „diskriminiere“ ich Häretiker, Ungläubige etcc(laut NO Sekte gibt es die ja eh nicht), bin divisiv, und verstoße gegen die „Liebe“ a la „Deus caritas est“.
Sie liefern so selbst den Beweis dafür, dass die ihrige „Katholizität“ nicht die des mystischen Leibes Christi ist, mit anderen Worten ,der hl. römisch-katholischen Kirche.
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#32   Römisch-Katholisch   09:36:37 | Donnerstag, 2. März 2006
@InHocSegnoVinces:
Wenn Sie sich wiederholen dann tue ich es auch: Bleiben Sie doch einfach bei Ihrer Sekte und werden Sie glücklich dort. Aber hören Sie doch auf hier mit Ihren kranken Thesen zu missionieren!
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#30   zwobbel   08:49:26 | Donnerstag, 2. März 2006
Diesseitigkeit
Man muß leider auch konstatieren, daß heute viele Leute die Entscheidung getroffen haben sich nicht um Religion bzw. Wahrheit zu kümmern. Die Frage nach Gott wird von vielen klar ausgenommen.
Aber das ist nicht in Ordnung. Mir ist allerdings nicht klar, ob man das auch schon als mit unter „Sünde gegen den Hl. Geist“ rechnen muß.
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#29   virOblationis   08:45:09 | Donnerstag, 2. März 2006
an Karim
Ich sehe in dem, was Sie schreiben, die Tendenz, den Glauben ins Belieben des einzelnen zu stellen: „…daß jemand im Gewissen erkennt, daß er den … Glauben annehmen müßte…“ Nun hat uns der Heiland offenbart, daß er die Wahrheit ist (Joh. 14, 6). Die Wahrheit aber will nicht beurteilt, sondern einzig und allein angenommen, bejaht werden.
Natürlich weiß ich, daß dies nicht stets sofort geschieht. Oft zieht es sich über Jahre hin, bis die Entscheidung für den Glauben fällt. Aber letztlich führt nichts an der Frage vorbei: Nehme ich die Wahrheit, die ganz katholische Wahrheit, an oder nicht? Dies entscheidet über den Zugang zur ewigen Seligkeit.
Der Glaube an die grundlegenden Artikel entbindet nicht von der Annahme der Konsequenzen (s. Credo, Taufe). Wenn ich mich ihnen verweigere, verweigere ich den Glauben insgesamt. – Der Glaube ist grundsätzlich nicht von seinen Inhalten zu trennen, so daß man sie zurückstellen könnte, ohne sich gegen die Tugend des Glaubens zu vergehen.
Wenn aber St. Gregor VII. in dem von Ihnen zitierten Brief den Adressaten nicht zur Annahme des Glaubens aufruft, so hat dies offenbar den Grund, daß das Thema, über welches er schreibt, nicht die ewige Seligkeit, sondern ein gedeihliches Miteinander ist, und dazu bedarf es nicht unbedingt des katholischen Glaubens.
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#28   Sozialkatholisch   08:24:41 | Donnerstag, 2. März 2006
@ InHocSegnoVinces
Ich sehe auch viel verkehrtes innerhalb der röm/kath Kirche, das Koran küssen, Assisi hat mir in der Seele wehgetan, aber alle Anhänger der Amtskirche, als mehr oder weniger gottlose Lemminge zu betrachten, ist wenigstens genauso schlimm (Wer zu seinem Bruder du gottloser Narr sagt sei dem Feuer der Hölle verfallen). Wie respektlos und beleidigend sie über unseren Papst sprechen ist wenigstens menschlich gesehen eine Ungeheuerlichkeit. So spreche ich über keinen geistlichen Würdenträger, welcher Religion auch immer (da hat das böse V2 ihnen doch was voraus).
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#27   InHocSegnoVinces †   08:09:04 | Donnerstag, 2. März 2006
@karim
in Hebr11,6 steht eben ganz deutlich,„ohne Glauben ist es völlig unmöglich Gott zu gefallen.Das bedeutet, ohne den Glauben an Jesus Christus und seine hl. katholische Kirche.Die in Hebr11 aufgeführten Patriarchen haben geglaubt, und zwar an Unseren Herrn Jesus Christus, an den EINZIGEN Erlöser und GOTT.Sie wußten, dass der Messias kommen wird und haben IHN, wenn auch nicht persönlich kennengelernt, prophezeit.
Wie ich aber sehe, weigern sie sich hartnäckig, mir meine frage an sie zu beantworten, wer für sie Jesus Christus sei.Irgendein prophet? Ein erlesener Mensch, den das Kollektivbewußtsein der Menschen aus einem religiösen Bedürfnis heraus zum Gott erhoben hat?
[…]
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#26   Uwe Schmidt   01:00:30 | Donnerstag, 2. März 2006
Muslime
Also ich persönlich glaube ja, dass der Herr die Muslime extra auf uns „loslässt“, damit wir Europäer wieder den Ernst des Lebens lernen und sehen, wie die Muslime ihren Glauben leben. Konkurrenz belebt das Geschäft.
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#25   Karim   21:50:07 | Mittwoch, 1. März 2006
Zu: Vir-oblationis und Glaubensverpflichtung
Der hl.Gregor VII. wußte natürlich, daß Al Nazir das Christentum kannte, hat ihm aber mit keinem Wort eine Sünde des Unglaubens vorgeworfen. Denn es genügt nicht, einfach mit dem Christentum konfrontiert zu werden, sondern es ist notwendig, daß jemand im Gewissen erkennt, daß er den christlichen Glauben annehmen müßte und es nicht tut. Erst dann sündigt er gegen die Tugend des Glaubens, der sich, was den expliziten Glaubensinhalt, auf die Existenz eines Gottes und der moralischen Verantwortung vor ihm (siehe Heb 11,6) beschränken kann. Mit anderen Worten: jemand, der die Tugend des Glaubens (gemäß Heb 11,6) hat, muß eine Sünde gegen den Glauben begehen, um diesen zu verlieren. Solange er das nicht tut, verliert er diese Tugend nicht, selbst wenn er irrtümlich z.B. von der Unwahrheit des Christentums überzeugt ist.
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#24   virOblationis   21:05:15 | Mittwoch, 1. März 2006
an Karim
Wie Sie sagen, führt der hl. Thomas in dem von Ihnen angeführten Sätzen aus der 7. Frage der ersten Abhandlung (von Summa Theol. II II) den Glauben auf Grundartikel zurück, in denen alles als Konsequenz beschlossen ist.
Wichtig daran erscheint mir, daß der Glaube ein geschlossenes Ganzes ist, daß man nicht in einzelne Wahrheiten aufteilen kann; deshalb ist es auch so wenig sinnvoll, auf Elemente der Wahrheit und der Heiligung außerhalb der kath. Kirche zu verweisen.
Wie Sie, werter Karim, folgern, kann ein Nicht-Christ die (alles weitere enthaltenden) Grundartikel des Glaubens anerkennen und so zur Erlösung finden, d.h. er kann – so weit es ihm unter jenen Umständen möglich ist – Gott erkennen und dadurch dem Leibe Christi angegliedert werden, da eben der auf die Grundartikel ausgerichtete Glaube den Wunsch nach der Taufe einschließt: Dieser Nicht-Christ wird gerechtfertigt durch die sog. Begierdetaufe.
Wenn derselbe Mensch aber der christlichen Botschaft begegnet, hat er den aus den Grundartikeln herkommenden Konsequenzen zu folgen und das Evangelium anzunehmen. Dann gilt: „Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden.“ Lehnt er dies jedoch ab, zieht er sich das Gericht zu: „Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mark. 16, 16)
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#23   Gotthard   20:32:22 | Mittwoch, 1. März 2006
unflätig
Um die Lächerlichkeit des Mohamedanismus kennenzulernen
Jesus Christus wird sich bedanken ob solcher unflätiger Verteidiger.
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#22   InHocSegnoVinces †   20:29:07 | Mittwoch, 1. März 2006
an allah karim den „gütigen“
Sie liegen mal wieder voll daneben.Auch der hl. Thomas von Aquin lag einige male voll daneben,(z.B Verneinung der Unbefleckten Empfängnis, Einhauchen der Seele durch Gott beim Menschen erst nach 30 Tagen nach der Geburt etc).
„Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ sprach der Herr. Niemand kann zu Gott, in dem er Jesus Christus und Seinen mystischen Leib, die römisch-katholische Kirche bypasst.Wer ist für Sie eigentlich Jesus Christus? Sie sprechen über „Gott“, aber das Wort Jesus Christus habe ich in keinem ihrer Postings bisher bemerkt.Ist er für sie irgendein „Prophet“, gleichberechtiigt mit allen anderen echten Propheten aus dem AT(Kindervergewaltiger Mohamed war ein Antichrist und hat nicht das geringste zu tun mit einem Propheten)?
Der Mohamedanismus verneint und LÄSTERT die Divinität Unseres Herrn Jesus Christus, seinen Kreuzestod und Auferstehung, die hl. UNTEILBARE!!! Dreifaltigkeit, etc…
Welchen „Gott“ beten diese leute Ihrer erlauchten meinung nach an? Ein Grundmerkmal des Modernismus ist, dass er den Widerspruch ignoriert.Für sie ist es das gleiche, ob man an den Herrn Jesus Christus glaubt oder ihn ablehnt. Die letzten 5 Pseudopäpste, werden sie sagen, haben das gleiche gesagt.Ich weiss.Aber Häretiker und Apostaten können leider keine Päpste sein, siehe CICvon 1917 188,4 und 2314,1, deshalb waren besagte Subjekte auch nie Päpste.Um die Lächerlichkeit des Mohamedanismus kennenzulernen empfehle ich die seite www.apostatesofislam.com und www.homa.org
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#21   sttn   18:17:29 | Mittwoch, 1. März 2006
Ziemlich daneben!
Was will der Pfarrer? Wäre es Glaubensstärke wenn Christen auf die Straße gehen würden und Menschen wegen Karikaturen umbringen würden und Häuser andersgläubiger anzünden würden, wenn Christen Flugzeuge kapern würden und tausende Menschen in einer absolut menschenverachtenden Art und Weise umbringen würden, wenn Christen sich Sprengstoff umbinden würden um sich und möglichst viele andere umzubringen. etc…
Das ist keine Glaubensstärke, sondern das Gegenteil und entspricht ganz sicher nicht den Worten von Jesus.
Gerade die Ereignisse der letzten Jahre haben doch deutlich gezeigt wie falsch der Islam ist und das der richtige Weg ein anderer ist: Nämlich Jesus.
Und um es mal verkürzt darzustellen: Das was dem Islam am meisten fehlt ist auch Jesus.
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#20   Karim   17:43:42 | Mittwoch, 1. März 2006
Bereits der hl. Thomas von Aquin
Der Kirchenlehrer Thomas von Aquin lehrte, daß für diejenigen, die noch nicht die Offenbarungswahrheit angenommen haben (er nennt sie „gentiles“) der Glaube an einen Gott und dessen Vorsehung genügt (De Veritate, q.14 a.11 ad 5). Übrigens entspricht das ganz dem Neuen Testament, Hebr. 11, 6: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (Gott) zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn suchen, ein Vergelter ist“.
In diesem Glaubensakt, so lehrt Thomas von Aquin, ist dann auch der Glaube an alle Wahrheiten eingeschlossen, implizit, d.h. ohne daß der betreffende Nichtchrist sich dessen bewußt ist (Summa Theologica II IIae, q.1 a.7 c).
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#19   InHocSegnoVinces †   17:19:59 | Mittwoch, 1. März 2006
an kreuz.net
Sie glauben durch Zensieren die Stimme von Katholiken mundtot zu machen. sie haben sich gewaltig geirrt.Ab sofort werden die von kreuz.net zensierten Postings von Katholiken (nach Papst Pius XII= Sedisvakantisten) auf der neuen Website www.sedisvakantismus.org veroeffentlicht.
Viel Spass bei der Konstruktion der neuen Welteinheitsreligion, in der ja Unser Herr Jesus Christus(=EINZIGER GOTT) nur eine Außerungsform unter vielen anderen dieses einen „Assisi-Gottes“ ist.Wenn sie diesen „Assisigott“ endlich gefunden haben, schicken sie mir bitte sofort ein email.Danke
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#18   catharina   17:10:41 | Mittwoch, 1. März 2006
@ Stimme
Alles, was die Stimme aus dem Tradilandda anführt, verdient aufmerksame Beachtung. Tatsächlich steht der Islam im Zeichen des Antichristlichen. Die moralischen Wüstheiten des Gründers legen klares Zeugnis gegen diese Religion ab.
Und dennoch darf man ja wohl auf der philosophischen Ebene, also noch vor den Toren des Heiligtums, Gemeinsamkeiten feststellen. Das haben auch die mittelalterlichen Theologen getan – um dann freilich eindeutig das Unterscheidende, also die schweren Irrtümer, das Widerchristliche des Islam, zur Sprache zu bringen.
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#17   Rudolphus   16:49:04 | Mittwoch, 1. März 2006
@Tradi-Stimme
Sie haben es gut zusammengefaßt, nicht umsonst heißt das I. Hl. Gebot Gottes im Wortlaut: „Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!“
Die katechetische Form „Du sollst an einen Gott glauben“ ist tatsächlich sehr irreführend … sie verwirrte sogar anscheinend die Väter des II. Vaticanums!
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#16   Stimme aus dem Tradiland   16:17:42 | Mittwoch, 1. März 2006
@ catharina
An einen Gott zu glauben, bedeutet nicht, an den dreifaltigen Gott zu glauben. Ausdrücklich ist im Evangelium von Johannes die Rede davon, dass, wer den Sohn nicht habe, auch den Vater nicht habe. Wer den Sohn ablehnt, lehnt auch den Vater ab.
Aus diesem Grund spricht das Neue Testament in Zusammenhang mit jenen Juden, die die Gottessohnschaft Christi ablehnen (heute alle, damals gab es noch Judenchristen; Begriff „Talmudjuden“), von der „Synagoge Satans“.
Von den Moslems ganz zu schweigen. Die Juden gingen seit Christi Kreuzigung einen Irrweg. Die Moslems hatten nie etwas anderes, ihr Religionsstifter ist ein Daemon, der sich „Gabriel“ nannte (was ganz klar falsch ist), ihr Prophet ein besessener oder umsessener Sexprotz, dessen Mißbrauch der Gastfreundschaft zur extremen Verhüllung der Frauen im Islam geführt hat.
Weil Mohammed sich mit einer Adoptivtochter ins Bett gelegt hat, mußte der Engel „Gabriel“ einschreiten und ihm bestätigen, dass das rechtens ist, weil durch die Adoption kein Verwandtschaftsverhältnis hergestellt werde (was bis dahin auch in den arabischen Ländern ganz klar Lehre war). Deswegen gibt es im Islam keine Adoption.
Der Islam ist ein monotheistisches Heidentum, welches nur durch seine faktische Bedeutung von diesem unterschieden wird. Klar ersichtlich am heidnischen Götzenstein namens „Kaaba“ und der „Steinigung des Satans“ in Mekka durch die Pilger (mit regelmäßiger Panik von Pilgern).
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#15   catharina   15:56:35 | Mittwoch, 1. März 2006
Der Häresie- und Apostasievorwurf:
bei manchen ein wohlfeiles Mittel, um sich einerseits als besonders glaubenstreu (was nicht unbedingt auch „christlich“ bedeuten muß) hinzustellen, andererseits seine persönlichen Ressentiments und Enttäuschungen in einer Art Kraftmeierei auszutoben (damit aber nicht wirklich zu überwinden).
Selbstverständlich gibt es Häresie und Apostasie. Aber wer sie überall, insbesondere bei den römischen Autoritäten und bei unliebsamen Forumsteilnehmern ausmachen zu müssen glaubt, der legt den Verdacht nahe, selbst seine Probleme mit dem christlichen Glauben zu haben.
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#14   Bernieboy   15:50:18 | Mittwoch, 1. März 2006
In der Liturgie
sollten die jeweiligen Vorschriften immer eingehalten werden.
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#13   Benedikt   15:21:47 | Mittwoch, 1. März 2006
@ Vorredner
Apostat „Benedikt“ und sein mohammedanischer Busenfreund „karim“ (der „gütige“) scheinen hier, wie auch schon der treue Diener Satans, Wojtyla, sich eine ganz neue „Religion“ zusammenzuzimmern.
Sie befinden sich entweder schon zulange im sedisvakantistischen Delirium oder leiden unter Legasthenie. Ich habe an keiner Stelle die Dreifaltigkeit geleugnet, sondern vielmehr dem Papst, der die in dem von Karim angegebenen Zitat verdunkelt hat, einen Irrtum beschieden, einen Irrtum, den es nach Darstellung IHRER Kreise in der vorkonziliaren Kirche gar nicht gibt, weil dort ALLE Päpste in ALLEN Aussagen in einer Kontinuität stünden. Lösen Sie mal lieber diesen Widerspruch auf, anstatt mir hier irgendetwas zu unterstellen. Bei einem Häretiker wie Ihnen ist mir das sowieso wurscht, es kann ja kein größeres Kompliment geben, als von einem Häretiker als Apostat bezeichnet zu werden.
Hier noch mal mein Sätzchen, damit auch Sie es kapieren:
Bislang war man noch von der absoluten Fehlerlosigkeit und Kontinuität im vorkonziliaren Papsttum ausgegangen. War wohl nix.
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#12   Benedikt78   15:15:46 | Mittwoch, 1. März 2006
Islam und Christentum
Ich komme wieder mit dem bereits heute erwähnten Zitat:
An ihren Früchten sollte ihr sie erkennen!
Jesu Christi, Gottes Sohn, lehrte uns die Nächstenliebe, ja sogar die Feindesliebe. Mohammed, als Sprachrohr Allahs, war Führer zahlreicher Feldzüge und Plünderungen. Jesu Christi verhinderte eine Steinigung einer Ehebrecherin indem er sagte: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!“ Und daraufhin: „geh hin und sündige hinfort nicht mehr.“ Mohammed selber befahl die Steinigung einer Ehebrecherin!
Wessen Früchte sind nun geniessbar? Sind die Früchte vom gleichen Baum? Es ist klar, dass die beiden Religionen nicht vom gleichen Gott sein können. Zu unterschiedlich sind die Früchte. Es gibt aber auch gefallene Engel. Wer anderer Meinung ist, der beweise es!
Und wegen der Unfehlbarkeit des Papstes. Petrus irrte sich auch, als er sich auf die Seite der Christjuden stellte und gegen die Christheiden. Saulus musste diese Fehleinschätzung korrigieren. Oder will mir jemand erklären, dass das Geschwafel vom „gleichen Gott“ in Dogma ist? Das wäre mir was ganz neues!
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#10   Beobachterin   14:18:08 | Mittwoch, 1. März 2006
Mehr Einsatz und Engagement bei den Christen!
Mir ist wohl klar, wie der katholische Priester dies gemeint hat, doch es war nicht wohl bedacht.
Erst die jüngsten Ausschreitungen in der islamischen Welt im Karikaturen-Streit zeigen doch, daß man dort bei weitem nicht immer vor Gewaltanwendung zurückschreckt.
So weit sollten Christen nun doch nicht geben. Aber etwas mehr Bereitschaft, für ihre Sache und ihre Überzeugung gewaltfrei zu kämpfen (insbesondere mit Worten und Überzeugungskraft sowie durch Ablegung einer mißverstandenen Toleranz) sollten sie doch zeigen!
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#9   Römisch-Katholisch   14:02:39 | Mittwoch, 1. März 2006
Merkwürdig!
Doch nach Angaben von ‘Il Giornale della Toscana’ soll die Angelegenheit in Rom nicht nur angekommen, sondern dort auch bereits bearbeitet worden sein. Quellen in der Gottesdienstkongregation sollen das Handeln des Priesters als einen „sehr schwerwiegenden Fall“ eines liturgischen Mißbrauchs bezeichnet haben.
Gegen den Priester sei sogar ein Verfahren eröffnet worden.
Also das finde ich nun doch etwas komisch. Es gibt doch weit schlimmere Missbräuche und Vergehen von Priestern und Theologen, die etwas weiter nördlich wohnen und das wird einfach stillschweigend akzeptiert (die ganzen Liturgiemissbräuche, Sabo, Fasnachtsmessen, usw. ). Hier dagegen wird gleich ein Verfahren eröffnet? Dabei hat der Priester ja irgendwie recht. Wenn bei uns der katholische Glaube noch so verankert wäre wie bei den Moslems ihr Glaube, dann sehe es anders aus bei uns. Einzig die Formulierung Prophet hätte er weglassen sollen.
Ich warte auf jedenfall, dass auch bei uns mal eingegriffen wird. Aber eben – da liegen halt die Alpen dazwischen.
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#8   zwobbel   13:57:04 | Mittwoch, 1. März 2006
an Dr. Otterbeck
Der Politik den Vorrang vor den Gottesrechten zu geben ist eben doch „sozialer Modernismus“ (Pius XI., 1922), ob nun im Schwarzhemd, Braundhemd, Blauhemd oder rosarot.
Meinten Sie vielleicht Blauhelm?
Auch nicht Grün vergessen. Interessanterweise die Farbe sowohl des Islam als auch einer Partei.
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#7   Dr. Otterbeck   13:49:46 | Mittwoch, 1. März 2006
Catharina,
zugunsten von Mohammed sollte man auch bedenken, dass in Arabien das Christentum stark degeneriert, von Gnosis und Okkultismus beeinträchtigt war. Der Aufstieg des Islam dort war also „Fortschritt“; Dauerproblem bleibt freilich, dass dem Islam die katholische Unterscheidung von Theologie und Recht, Staat und Kirche fehlt. Diese würden einige Tradi allerdings auch ganz gern zugunsten einer „politischen Theologie“ (frei nach Maurras, antisemitisch, autoritär, altfranzösisch) aufgeben wollen, wie es die Reformation 1517-1918 zugunsten des Adels deutscher Nation tat. Der Politik den Vorrang vor den Gottesrechten zu geben ist eben doch „sozialer Modernismus“ (Pius XI., 1922), ob nun im Schwarzhemd, Braundhemd, Blauhemd oder rosarot.
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#6   catharina   13:03:30 | Mittwoch, 1. März 2006
Verschiedene Götter?
Nach unserem Glaubensbekenntnis gibt es nur einen Gott. Folglich können die Anhänger des Islam keinen „anderen Gott haben“.
Man muß wohl sagen: Auf der religionsphilosophischen Ebene verbindet Christen und Muslime die Überzeugung, daß es einen Gott – und nur einen Gott – gibt; auf der Ebene des Glaubens hingegen trennt beide Religionen das, was sie von diesem Gott bekennen.
Wenn ich steif und fest behaupte, Papst Benedikt XVI., der jetzt regierende Papst, sei eine hünenhafte Gestalt mit imposantem Bart und/oder ein streitbarer Vertreter der Neuscholastik, er sei Befürworter der Frauenordination und/oder habe nicht den geringsten Sinn für liturgische Ästhetik, dann meine ich möglicherweise immer noch den gegenwärtigen Inhaber des Stuhles Petri, bin aber falsch über ihn informiert.
Der Islam weist die tatsächlich ergangene Offenbarung des einen Gottes zurück und unterstellt ihm eine andere. Das ist schwerwiegend. Aber er unterstellt sie immerhin doch diesem einen Gott!
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#5   zwobbel   12:42:58 | Mittwoch, 1. März 2006
vorbildliche Katholiken nicht vergessen
Es gibt Millionen von glaubensstarken Katholiken in den Ländern wo noch immer kommunistische Regime herrschen. Oder auch sehr glaubensstarke Katholiken in moslemisch beherrschten Ländern. Manche davon explizit mit dieser fürchterlichen Scharia. Unzählige werden brutal verfolgt, bedroht, eingekerkert usw…
Dieser Priester hätte ungefähr so beten sollen:
„Herr, gieße die Glaubensstärke der von Marxisten und Islamisten verfolgten Christen in uns lau gewordene Katholiken hier in unserem gemütlichen Europa ein.“
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#4   Benedikt   12:29:34 | Mittwoch, 1. März 2006
Aha…
Analog zu den Lehren der Sedisvakantisten kann man nach unten stehendem leichterhin behaupten, dass der Stuhl Petri seit dem Jahre 1076 vakant ist. Bislang war man noch von der absoluten Fehlerlosigkeit und Kontinuität im vorkonziliaren Papsttum ausgegangen. War wohl nix.
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#3   Karim   11:46:48 | Mittwoch, 1. März 2006
Bereits der heilige Papst Gregor VII.
In einem berühmten Brief an den moslemischen Prinzen Al-Nasir schrieb der hl. Gregor VII. im Jahre 1076, daß Christen und Muslime zu größere gegenseitiger Liebe als zu anderen verpflichtet sind, „da wir (Christen und Muslime) an einen Gott, wenn auch in verschiedener Weise, glauben und bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren“ (Hanc itaque charitatem nos et vos specialibus nobis quam cæteris gentibus debemus, qui unum Deum, licet diverso modo, credimus et confitemur, qui eum Creatorem sæculorum et gubernatorem hujus mundi quotidie laudamus et veneramur, PL 148, 451 A).
Der hl. Gregor VII. widerspricht also direkt denjenigen, die behaupten, Christen und Muslime hätten einen verschiedenen Gott.
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#2   Benedikt78   11:09:13 | Mittwoch, 1. März 2006
Katastrophe!!!
Der Priester verkennt die Tragweite seiner Aussagen. Man könnte auch gleich bitten, dass Gott den Christgläubigen die Überzeugung von Sektenanhängern gibt. Christen und Moslems haben nicht den gleichen Gott. Deshalb ist die Berufung auf deren „Prophet“ auch sehr schwerwiegend.
Ich glaube aber, dass dieser Priester die Konsequenzen seiner Aussagen nicht durchdacht hat.
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#1   nachtlaterne71   11:01:06 | Mittwoch, 1. März 2006
Ganz falsch liegt der nicht…
Also ganz falsch liegt der Pfarrer nicht. Nur Mohammes würde ch in der kath. Liturgie nicht als Prophet verkünden.
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Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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