Liturgie
„Ich bin absolut fassungslos“
Kürzlich fand in Wien eine Jugendrockmesse zum Thema „stand up!“ – zu Deutsch: „Steh auf!“ – statt. Im Zentrum standen das Evangelium, Showeffekte und eine gute Stimmung. Bilder.
(kreuz.net, Wien) Am vorletzten Sonntag fand in Wien erneut ein Gottesdienst aus der Reihe ‘find-fight-follow’ – zu Deutsch: ‘finde-kämpfe-folge’ – statt.

Veranstalter dieser Rockmessen ist die ‘Katholische Jugend Wien’.

Zur letzten Ausgabe eines solchen Gottesdienstes sollen mehr als 1.000 Jugendliche in die Pfarrkirche ‘Cyrill und Method’ in Stammersdorf gekommen sein. Dies berichtete die Webseite der Erzdiözese Wien ‘Stephanscom’.

Der Stadtteil Stammersdorf befindet sich im 21. Bezirk – Floridsdorf – am nördlichen Wiener Stadtrand. Die dortige Pfarrkirche wurde Mitte der 90er Jahre gleichzeitig mit den umliegenden großen Wohnsiedlungen gebaut.

Das Gotteshaus soll bei der Jugendmesse zum Bersten voll gewesen sein. Nicht alle Meßbesucher fanden Platz. Einige hundert Jugendliche verfolgten die Messe über Bildschirm im Pfarrsaal.

Eine ehrenamtliche Laien-Assistentin der Rockmesse war über die Besucherzahlen überrascht: „Ich bin absolut fassungslos – ich habe eine Kirche noch nie so voll gesehen!“

900 kleine Puppen, die aus Lateinamerika eingeflogen und von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarreien des 21. Bezirkes an die Gläubigen verteilt wurden, reichten nicht aus.

Im Zentrum der Messe stand nach Angaben von ‘Stephanscom’ das Evangelium der Heilung des Gelähmten, der von vier Männern durch das Hausdach zu Christus abgeseilt wurde.

Die Jugendlichen wurden aufgerufen, sich mit Hilfe der ausgeteilten kleinen Puppen einen Menschen aus ihrem Freundeskreis vorzustellen, dem es im Moment schlecht gehe und der durch seine Sorgen wie gelähmt sei.

„Wie könnte man diesen Leuten helfen? Durch welches Dach muß man sie lassen, damit es ihnen besser geht?“, fragte der Wiener Jugendseelsorger Markus Muth die Meßbesucher.

Drei Jugendliche erzählten während der Rockmesse aus ihrem Leben: von der Arbeit in einem Hospiz, von einem ehrenamtlichen Engagement in der Telefonseelsorge und von der Adoption eines mongoloiden Kindes.

Rockjugendmesse in Wien am 19. Februar
Am 19. Februar fand in Wien erneut ein Gottesdienst aus der Reihe 'find-fight-follow' - zu Deutsch: 'finde-kämpfe-folge' - statt. Es sollen mehr als 1.000 Jugendliche gekommen sein.Eine ehrenamtliche Laien-Assistentin der Rockmesse war über die Besucherzahlen überrascht: "Ich bin absolut fassungslos - ich habe eine Kirche noch nie so voll gesehen!"Die Jugendlichen wurden aufgerufen, sich mit Hilfe der ausgeteilten kleinen Puppen einen Menschen aus ihrem Freundeskreis vorzustellen, dem es im Moment schlecht gehe und der durch seine Sorgen wie gelähmt sei.

Die Messe endete mit minutenlangem Applaus.

„Viel guter Inhalt, Musik von jungen Leuten mit viel Begeisterung gespielt und eine tolle Stimmung“, lautete die Zusammenfassung eines Sympathisanten der Rockmessen.

Der nächste „find.fight.follow“-Gottesdienst findet am Samstag, den 18. März in der sogenannten Konzilsgedächtniskirche Lainz im 13. Wiener Bezirk statt.
      
96 Lesermeinungen
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#96   JAichGlaubeDaran   23:29:45 | Samstag, 13. Dezember 2008
FFF ist einfach nur geil!
immer wieder gerne!
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#95   wienermeinung   01:07:36 | Dienstag, 28. März 2006
Musik
Wir haben schon Metallica in der kirche gespielt…
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#94   Maledica   12:11:33 | Montag, 13. März 2006
Christus selbt ist es, der handelt!
@Gotthard
Nix kapiert!
Klar bleibt N.N. ein sündiger Mensch.
Doch sobald er angetan mit den Heiligen Gewändern am Altar das Hl. Meßopfer zelebriert handelt nicht mehr N.N., sondern Christus selbst!
Oder sind sie etwa Protestant.
Da steht auch nur ein Gebetsdiener vorne und labert was ihm geradeso in den Kram paßt!
Beim Hl. Meßopfer handelt aber Christus selbst.
Deshalb darf auch die Liturgie nicht zur Selbstverwirklichung von Priestern in der Midlifecrisis dienen, die uns mit ihrem Betroffenheitsgelabere eine Mitte bilden lassen…
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#93   Gotthard   19:49:20 | Freitag, 10. März 2006
@maledica
Der Priester handelt in der Funktion Christi. Nicht N.N. handelt, sondern Christus selbst.
Die SECHS gebührt Dir. „In persona“ handeln macht einen Menschen nicht göttlich… er ist und bleibt ein schwacher sündiger Mensch.
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#92   Maledica   18:47:58 | Freitag, 10. März 2006
Göttlich
@Gotthard
Ein Lehrer würde sagen: Setzen, sechs!
Haben Sie jemals etwas vom Hl. Meßopfer gehört!?
Der Priester handelt in der Funktion Christi. Nicht N.N. handelt, sondern Christus selbst.
Daß dies beim Jugend“kirchen“gezappel nicht herüberkommt ist leicht verständlich!
Da kann der Priester die Gemeinde angaffen und die Show moderieren! Der Gottesdienst wurde durch einen Menschendienst ersetzt. Nicht mehr Gott steht im Mittelpunkt, sondern selbstgefällige Selbstverwirklicher kreisen um sich selbst.
Das Heilige Geschehen wurde banalisiert.
Da geh ich doch lieber in die Disse abdancen, denn dort ist der Sound cooler, die Nebelmaschine grooviger und die Lightshow abgespacter.
Ach ihr Erzkonservativen, die ihr den Zustand von 68 eingefroren habt, wann wacht ihr endlich auf und erkennt, daß diese altmodischen Sachen schneller vergehen, als sie gekommen sind.
Der katholische Glaube bleibt jedoch ewig jung…
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#91   Gotthard   17:24:59 | Freitag, 10. März 2006
göttlich?
auf dem Bild zu diesem Artikel wirken die Geistlichen nicht gerade göttlich.
Wie wollen Menschen göttlich wirken?
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#90   Maledica   17:09:57 | Freitag, 10. März 2006
Satan
Und es gibt vornehmlich moderne Theologen, die nicht an den Teufel glauben.
Das aber ist die List des Teufels, glauben zu machen, er sei nicht existent und die Hölle sei leer!
In jeder Sünde wirkt der Teufel, weil er jede Seele vereinnahmen will und der Teufel ist kein kleines rotes Männchen mit nem 3-Zack und Pferdefuß, wer bei ihm in der ewigen Verdammnis ist, der kehrt nie wieder zurück!
Mögen die Verschwörungstheorien auch übertrieben sein, doch auf dem Bild zu diesem Artikel wirken die Geistlichen nicht gerade göttlich.
Sacerdos est alter Christus.
Und weil die Jugend“kirch“ler die Sprache der Kirche nicht mehr verstehen, hier die Übersetzung:
The priest is an other Christus. Bei der Messe handelt Christus und nicht N.N., der sich selbstverwirklicht. Ein Theaterstück mit Elevation mag vielleicht gültig sein, aber nicht würdig.
Hinaus mit den Händlern aus dem Tempel Gottes und hinaus mit dem profanen Quatsch!
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#89   wiener   13:53:27 | Freitag, 10. März 2006
den teufel an die wand malen…
es gibt nun einmal zeitgenossen, die ständig und überall den teufel am werk sehen wollen. und wenn dies nicht so ist, malen sie ihn eben an die wand, um ihn wieder sehen zu können.
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#88   santa rita   15:03:27 | Donnerstag, 9. März 2006
@ Mädchen
Selbstverständlich ist es fehlerhaft, aus einem bestimmten beiläufigen Indiz gleich eine ganze Verschwörungstheorie zu entwickeln.
Im vorliegenden Fall handelt es sich aber um eine Reihe verschiedener Indizien, die zwar keine Indizienkette, wohl aber einen Indizienring bilden. Dass heisst, die verschiedenen neben- und unabhängig voneinander bestehenden Indizien lassen bei würdigender und wertender Zusammenschau nur den Schluss auf folgende Haupttatsache zu: Bei der Planung und Organisation der sog. fff-Messen sind antichristliche Kräfte am Werk!
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#87   Benedikt   10:39:30 | Donnerstag, 9. März 2006
@ Mädchen
Sie haben vollkommen recht. Aber einige sind halt ohne nicht glücklich.
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#86   Mädchen   23:35:13 | Mittwoch, 8. März 2006
Übertrieben?
Ich möchte hier niemanden beleidigen aber ist es nicht ein wenig übertrieben hinter jeden noch so kleinen Detail gleich eine Verschwörung gegen die Kirche zu sehen?
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#85   ORBIS UNUS ORANS   13:29:31 | Mittwoch, 8. März 2006
Gräuel an heiliger Stätte
Von Voodoo-Ritualen über Hörnersymbole bis zu 666. Alles nur Zufall?
Zufall ?
www.sankthedwig.de/fasnet_2004.htm
„Jede Liturgie muß auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte und würdige Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie weisen.“
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#84   Dr. Otterbeck   09:17:01 | Mittwoch, 8. März 2006
Johannes
„von Gott“ dürfte man G.B. Montini vielleicht auch nennen, der bereits in seiner Enzyklika „Ecclesiam suam“ zitiert, dass ohne Papsttum es so viele Schismen geben werde wie Priester (St. Hieronymus); und der mit großer Deutlichkeit formulierte, dass der innerkirchliche Gehorsam die Voraussetzung für den Erfolg des Dialogs ist. Den liturgischen Ungehorsam, der im Frühjahr 1965 ausbrach, wird man freilich nur wieder „einfangen“, wenn legitime Vielfalt und Una Voce zum Ausgleich gebracht werden; d.h. „Rom“ könnte einerseits noch viel mehr approbieren (z.B. Friedensgruß nach ambrosian. Vorbild), andererseits aber für globale Präsenz der lat. Liturgie (vorrangig NOM) sorgen; die konkrete Auswahl, wie in seiner Diözese gefeiert wird, verantwortet der Ortsbischof, der dann aber für Verstöße, die die erlaubte Bandbreite überschreiten, haften muss.
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#83   paulo   13:13:07 | Sonntag, 5. März 2006
Sachlichkeit
Nach dem Lesen der Berichte finde ich es sehr begrueszenswert, dass (Teile) der Kirche so auf Jugendliche zugeht. Ich fuer meine Teil habe Vertrauen auf die Beteiligten und auf das Wirken Gottes. Weiters bin ich interessiert, auch andere Meinungen kennenzulernen, wuensche mir aber einen achtsameren, sachlicheren und freundlicheren Stil.
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#82   Salz der Erde   11:56:31 | Sonntag, 5. März 2006
Soll das eine Kirche sein?
Ich muss „Michael M.“ zustimmen. Wenn das kein Gemeinderaum ist, sondern eine Kirche, dann sollte man die Kirchen schöner bauen. Mir kommt es sogar vor, dass auf der einen Seite in Fernseher ist. Soll das eine Kirche sein? Und ich finde, dass für so eine Messe die Pfarrer noch ein zweites Messgewand von irgendwo holen könnten.
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#81   Gotthard   11:42:50 | Sonntag, 5. März 2006
Erheiternd
fff-mal laut gelacht!
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#80   santa rita   11:38:57 | Sonntag, 5. März 2006
fff = 666
Das f ist der sechste Buchstabe des Alphabets. Also kann man fff-Gottesdienst übersetzen mit 666-Gottesdienst.
Von Voodoo-Ritualen über Hörnersymbole bis zu 666. Alles nur Zufall?
Wobei natürlich nicht klar ist, ob die Zelebranten nur missbrauchte Naivlinge oder „Wissende“ sind.
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#79   Michael M.   10:52:30 | Sonntag, 5. März 2006
Das zieht die Jugend nicht an!
Die Jugend kommt vielleicht zu diesen Gottesdienst, doch es gibt da 3 Gefahren:
1.:Die Jugend fühlt sich als was besseres, denn sie waren mal wieder bei einem Gottesdienst
2.:Die Jugend geht nur auf die Jugendgottesdienste doch nicht auf die wöchentliche Sontagsmesse.
3.:Der Glaube der Jugend wird vergiftet durch die Gottesdienste.
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#78   Sirilo   10:27:02 | Sonntag, 5. März 2006
@sedia
Haben Sie schon einmal etwas von dem Gebot gehört: „Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!“?
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#77   wiener   09:11:22 | Sonntag, 5. März 2006
@ sedia: wiederholte lügen bleiben falsch!
Mir ist bekannt, dass dieser ach so wunderbare aus Köln (!) entlaufene (?) Jugendpfarrer z.B. mehrmals im Vorfeld des Weltjugenttages öffentlich geäußert hat, dass die Jugendlichen sich nicht von diesem Papst-Spektakel einwickeln lassen bzw. manipulieren lassen sollen. Sie sollten ihre eigenen Gedanken zur Kirche haben.
schön, dass es ihnen bekannt ist. wo und wann soll er das gesagt haben? ihre behauptungen sind einfach verleumderisch und unwahr.
besagter jugendseelsorger war selbstverständlich in köln beim wjt mit einer gruppe wiener jugendlicher dabei, derartige äußerungen im vorfeld des wjt gab es nicht.
nehmen sie die verleumderischen aussagen daher gefälligst zurück!
ich würde ihnen dies ja in einem persönlichen mail mitteilen, aber diese möglichkeit haben sie ja – wie viele andere hetz-prediger hier – deaktiviert. sie werden wissen, warum.
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#76   Gotthard   09:08:51 | Sonntag, 5. März 2006
@sedia
Was wollt ihr denn noch für Beweise, wes Geistes Kind diese Leute in Wien sind?
Irgendwelche zitierten Parolen über einen Menschen sind für mich kein Beweis seines Denkens.
Den Weltjugendtag nicht gut zu finden ist jedem erlaubt.
Wie viele Jahre hast Du von den Weltjugendtage keine Notiz genommen?
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#75   sedia   08:47:11 | Sonntag, 5. März 2006
Liturgisch treu und fromm
Mir ist bekannt, dass dieser ach so wunderbare aus Köln (!) entlaufene (?) Jugendpfarrer z.B. mehrmals im Vorfeld des Weltjugenttages öffentlich geäußert hat, dass die Jugendlichen sich nicht von diesem Papst-Spektakel einwickeln lassen bzw. manipulieren lassen sollen. Sie sollten ihre eigenen Gedanken zur Kirche haben.
Was wollt ihr denn noch für Beweise, wes Geistes Kind diese Leute in Wien sind?
Unterschwellig wird hier gegen die Kirche geschürt und die Jugendlichen werden mit diesem krankhaft antirömischen Affekt beeinflusst!!!Damit ist es klar, dass man in dieser Sonderkirche nichts mit Rom und der Weltkirche gemein hat außer Ablehnung und kaltschnäuzige Arroganz!!
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#74   katakombus   08:37:50 | Sonntag, 5. März 2006
Peinlich!
Wenn man zugeben muss, dass man katholisch ist, wenn man sowas sieht. Wenn das überhand nimmt, hat man im Grunde nur wenige Möglichkeiten dem Rang nach:
1. In eine andere, bessere nachkonziliare Messe gehen, die nicht von solchen nachpubertären Hampeln verunstaltet wird.
2. Zur Messe bei der Petrusbruderschaft gehen
3. Wenn’s gar nicht anders geht – Rosenkranz daheim beten. Da wäre ich mir sicher, auch die Sonntagspflich erfüllt zu haben!!!
Wenn die katholische Kirche gleichsam umgekehrt „Säue vor die Perlen“ wirft, dann ist das skandalös. Offenbar haben wir jetzt gerade wieder so eine Welle von schlechten Versuchen mit ein paar wild wippenden Hippie-Priestern, dämlichen Disco-Effekten und kommunikations-anregenden Freizeitpark-Spielchen im Sakralraum Jugendliche zu ködern. Nicht etwa um sie mit Liebe zu Jesus Christus und zur Eucharistie und damit zur WELTKIRCHE zu erfüllen, sondern um ihnen zu zeigen:
1. Im heiligen Raum könnt ihr euch benehmen, wie auf der Gasse
2. Ehrfurcht ist nur was für superfromme Rosenkranz-Spinner
3. Eucharistie geht auch anders, als bei irgend welchen verklebten Konservativen
4. Laßt euch bloß nicht von Rom oder von anderen Konservativen vereinnahmen, sondern denkt frei und unabhängig!
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#73   Rogade   08:14:11 | Sonntag, 5. März 2006
Volle Zustimmung!
Jede Liturgie muß auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte und würdige Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie weisen. Was in Wien passiert, ist eine Personalliturgie dieser Jugendpfarrer. Wer Christus und seine Kirche liebt, der macht so etwas nicht. Wir verkaufen uns immer billiger, bis niemand mehr kommt! Wer von den jetzt jugendlichen geht denn noch in eine Messe, die würdig und feierlich und nach den Richtlinien gehalten wird – keiner. Weil vorgespielt wird, Jugendkirche sei die wahre Kirche und alles andere olle Kamellen – sowas nennt man mindestens Arroganz!
Kann man das besser ausdrücken! Mein Kompliment!
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#72   katakombus   08:09:58 | Sonntag, 5. März 2006
Stimme aus Wien
Ich glaube nicht, dass alle diese, angeblich 1.000 Jugendlichen, irgendwo in den Kirchen von Wien ihrer Sonntagspflicht nachgekommen wären, wenn es diese „schlimme Jugendmesse“ nicht gegeben hätte und, dass sie nur deswegen von diesen Messen fernblieben, weil’s diese Messe gab.
Ja, da geben sie es doch zu und berufen sich noch billig auf die Sonntagspflicht. Dass ich nicht lache! Auf einmal wird man traditionell und bezeichnet sich in diesen als Kreisen Helfer zur Erfüllung der Sonntagspflicht! Da muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Im übrigen finde ich keine vernünftige Gegenargumentation zu meinen Einwänden. Sie wissen genau, dass hier etwas läuft, was nicht in Ordnung ist, und versuchen es mit aller Gewalt und rhetorischem Salböl zu kaschieren. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Kritiker hier?! Diese Art von „pastoralem“ Indifferenzgelaber geht mir schon seit Jahren gewaltig auf den Senkel!
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#71   Benedikt   23:32:01 | Samstag, 4. März 2006
@ Dr. Otterbeck
„Jugendliturgie“ führt die Jugend nicht zur Liturgie; das habe ich schon vor 20 Jahren kapiert, als ich BDKJ-Vorsitzender in Kevelaer war. Aber die Angst ist einfach zu groß, als „dissenter“ ggü. dem mainstream der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Beter vereinsamen inmitten der diözesanen Strukturen. Ermutigen müsste man heute nicht zu immer neuen Experimenten, sondern dazu, bspw. die schönen alten Lieder wieder einzuüben; am besten mit den unredigierten Texten (vor GL 1975).
Diesem Beitrag kann ich nur voll zustimmen.
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#70   wiener   23:05:25 | Samstag, 4. März 2006
ich lege wert darauf …
… festzustellen, dass ich keine gültig gefeierte katholische messe als „hocus pocus“ oder „kasperltheater“ bezeichnet haben möchte.
und die fff-messen waren und sind gültig und würdig gefeierte heilige messen.
vielleicht sollte auch noch deutlich gesagt werden, dass fff überhaupt keinen absolutheitsanspruch erhebt. niemand behauptet, dass nun alle messen in dieser form gefeiert werden sollen. aber ich bitte darum, diese messen einmal als das zu akzeptieren, was sie sind: gottesdienste, die für viele jugendliche einen (neuen) zugang zur kirche ermöglichen, den diese sonst nicht hätten.
und ich fordere dazu auf, die unsäglichen unterstellungen und aus der luft gegriffenen vorwürfe (showeinlagen?), die noch nicht einmal vor persönlichen diffamierungen (verunglimpfung und beleidigung des wiener jugendseelsorgers) haltmachen, zu beenden.
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#69   Stimme aus Wien   22:30:09 | Samstag, 4. März 2006
Gatte
Aus dem selben Grund aus dem Sie diese Messe „Kasperltheater“ nennen, betiteln die „anderen“ die „Messe aller Zeiten“ als „Hocus Pocus“.
Denken Sie bitte nach und legen Sie sich selber Rechenschaft darüber ab, wieso Ihre Gründe überzeugender sein sollen, als die von den „bösen Jugendlichen“.
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#68   Evelin   22:20:23 | Samstag, 4. März 2006
@ Gotthard
Sie können halt zwischen Hl. Meßopfer und Kasperltheater nicht unterscheiden! Fragt sich halt, was schlimmer ist.
Der Gatte der Evelin
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#67   Gotthard   22:13:58 | Samstag, 4. März 2006
@wiener
Reg Dich doch nicht auf. Die Retter des Abendlandes und der Kirche können noch nicht einmal zwischen Kelch und Hostienschale unterscheiden … und sie können sich bestimmt keine Gottesdienst-Gemeinde mit 1.000 Jugendlichen vorstellen, weil es das in ihren sektierischen Gottesdiensten nicht gibt.
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#66   wiener   22:05:30 | Samstag, 4. März 2006
@ michael m.
1. es sind genau 2 kelche verwendet worden, nicht 20 (!?).
2. es handelt sich um eine ganz normale wiener pfarrkirche.
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#65   Stimme aus Wien   21:55:49 | Samstag, 4. März 2006
katakombus
Ich glaube nicht, dass alle diese, angeblich 1.000 Jugendlichen, irgendwo in den Kirchen von Wien ihrer Sonntagspflicht nachgekommen wären, wenn es diese „schlimme Jugendmesse“ nicht gegeben hätte und, dass sie nur deswegen von diesen Messen fernblieben, weil’s diese Messe gab.
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#64   katakombus   21:46:29 | Samstag, 4. März 2006
@Wiener
Ja, das kann ich mir vorstellen, dass er aus freien Stücken von Köln, nach Wien abgewandert ist. In Köln wäre er mit diesen Methoden sicher nicht geweiht worden. Ergo: Ein Argument mehr dafür, welche Richtung im Erzbistum Wien verfolgt wird.
Ich habe zu meiner Jugend ganz normale Messen mit anderen Liedern und freien Fürbitten erlebt. Das war aber die Liturgie der Kirche. Man spürte, dass man dennoch Teil eines Ganzen war. Diesem Umstand habe ich heute zu verdanken, dass ich meinen Glauben bewahrt habe. Hätte ich damals so etwas wie in Wien erlebt, wäre ich sicher der Kirche fern geraten. Begründung: In Wien wird eine Sonderkiche nach dem Zuschnitt dieser Jugendseelsorger etabliert, welche nicht im Kontext der katholischen Liturgie steht. Die Entfernung ist zu groß. Wer solche liturgischen Ausschweifungen begeht, der steht nach meiner Erfahrung auch nicht hinter den römischen Weisungen. Jede Liturgie muß auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte und würdige Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie weisen. Was in Wien passiert, ist eine Personalliturgie dieser Jugendpfarrer. Wer Christus und seine Kirche liebt, der macht so etwas nicht. Wir verkaufen uns immer billiger, bis niemand mehr kommt! Wer von den jetzt jugendlichen geht denn noch in eine Messe, die würdig und feierlich und nach den Richtlinien gehalten wird – keiner. Weil vorgespielt wird, Jugendkirche sei die wahre Kirche und alles andere olle Kamellen – sowas nennt man mindestens Arroganz!
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#63   Michael M.   20:19:33 | Samstag, 4. März 2006
@Gotthard
Wenn man schon Kommunionhelfer benützen muss, dann doch nicht 10. Aber es gibt ja auch noch Gemeinden, wo nur 10 Leute da sind und davon 4 Kommunionhelfer. ist das nicht übertrieben?
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#62   Gotthard   20:08:22 | Samstag, 4. März 2006
Kommunionhelfer
Ich glaube für Komunionshelfer. Wenn man die R.S. liest sieht man, dass es nicht eine Außerordentliche Situation ist.
außerordentliche Situationen fangen wirklich erst bei mehr als 1.000 Teilnehmern an … bis zu 1.000 Kommunikanten sind 2 Priester ausreichend…
Es gibt schon echte Liturgie-Experten!
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#61   Michael M.   20:00:20 | Samstag, 4. März 2006
Noch 2 Sachen
1. 20 Kelche für 2 Pfarrer
Wie man auf den Bildern sieht sind dort 10-20 Kelche, doch nur 2 Pfarrer. Die Frage ist für wen? Ich glaube für Komunionshelfer. Wenn man die R.S. liest sieht man, dass es nicht eine Außerordentliche Situation ist.
2.Gottesdienst im Gemeinderaum
Auf den Bildern konnte man sehen, dass der Gottesdienst in einem Gemeinderaum statt fand (oder die Kirche ist falsch gebaut)was gegen die R.S…
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#60   paulo   18:53:23 | Samstag, 4. März 2006
offene Kirche
Hi, ich war zwar nicht selbst dabei, bin aber mal in meiner Pfarre in einen fff Gottesdienst hineingestolpert. Finde es gut, wenn man auf die Jugendlichen zugeht und ihnen Raum gibt. Sachliche Kritik finde ich auch gut, aber einiges was hier in diesem Forum geaeuszert wurde kann wohl nicht ernst gemeint sein.
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#59   Michael M.   16:54:26 | Samstag, 4. März 2006
Kann man mit dem Allerheiligsten rum experimentieren?
Wenn man den Artikel liest dann muss man sich bewusst sein dass man nicht mit etwas normalen zu tun hat sondern mit dem Allerheiligsten. So wie sich die Pfarrer benehmen sieht man dass Jesus noch immer Leiden muss, und das wegen denen die er erwählt hat.
Doch leider gibt es noch viele andere Pfarrer die mit dem Allerheiligsten nicht so handeln wie man es sollte. Sie sehen es nur als Brot. Und deswegen muss man so wie die heilige Teresa für die Pfarrer beten!
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#58   Sulpicius   15:14:07 | Samstag, 4. März 2006
Wenn man so die Liturgie „verhunzen“ kann,…
… kann man auch schon mal eine Verbalinjurie wegstecken. Aber nein, wir haben uns doch eigentlich alle lieb! „Piep, piep, piep, ich hab euch lieb“, fällt mir gerade Guildo Horns Liedchen von vor paar Jahren ein. Wäre das nicht was für die fff-„Messen“?
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#57   wiener   15:06:52 | Samstag, 4. März 2006
in ermangelung sachlicher argumente …
… beginnt man jetzt einen der beteiligten aufs korn zu nehmen.
erbärmliche strategie.
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#56   Sulpicius   15:01:24 | Samstag, 4. März 2006
Aha,…
in absprache mit den zuständigen stellen die entscheidung getroffen hat, in wien zu bleiben.
Also mit anderen Worten, dem Rheinland ist wenigstens ein kleinwenig erspart geblieben…
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#55   wiener   14:48:16 | Samstag, 4. März 2006
@ sedia: was sie sagen ist unwahr.
Der links im Bild abgebildete Jugenpfarrer ist nach eigener Aussage nicht aus dem Bistum Wien. In seinem Heimatbistum habe er keine Zukunft gesehen (ach – warum nur?!?). Als Jugendpfarrer kann er ja jetzt in Wien seine „Dienste“ anbieten. Das Schönborn-Bistum wird auch immer mehr zu einem arroganten Wiener-Schmä-Zirkus, der lässig abwinkend alles, was recht ist, abschmettert, und in anderen Bistümern Abgelehnte aufnimmt.
nun zur wahrheit:
der vikariats-jugendseelsorger des vikariates wien-stadt ist priester der erzdiözese wien (und wurde in wien für diese diözese geweiht). dass er gebürtiger deutscher ist, stimmt. und er unterhält weiterhin sehr gute beziehungen in die erzdiözese köln, seine heimatdiözese.
woher sie die aussage nehmen, „er habe in seinem heimatbistum keine zukunft gesehen“, ist mir schleierhaft. sie entspricht jedoch sicher nicht den tatsachen.
der genannte priester ist in seiner heimat-diözese nicht „abgelehnt“ worden. wer anderes behauptet, sagt die unwahrheit. wahr ist vielmehr, dass er während seines promotionsstudiums in wien aus freien stücken und in absprache mit den zuständigen stellen die entscheidung getroffen hat, in wien zu bleiben.
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#54   katakombus   14:45:20 | Samstag, 4. März 2006
Lächerlich, dass hier liturgische Richtlinien befolgt werden!
Offenbar meinen hier manche: was nicht verboten ist, ist erlaubt! Wieviel soll denn Rom noch regeln und erlassen, weil es einfach nicht mehr in die arroganten Dickschädel mancher show-verrückter Selbstdarstellungspriester geht, die Messe anständig zu feiern. Wenn es eine gesetzliche Ruhezeit zum Mittag von 13-15 Uhr gibt, bedeutet das auch keineswegs, dass in der übrigen Zeit die Sau herausgelassen werden darf, um sich selbstzuverwirklichen! Nicht alles, muß geschrieben sein, um verstanden zu werden. Aus dem Kontext liturgischer Regeln und sämtlicher Richtlininen zur Liturgie ist eindeutig ersichtlich, in welcher Weise die Hl. Eucharistie gefeiert werden soll. Ganz bestimmt nicht so, wie in Wien! Ich muß wohl einmal auf die Interpretation von Gesetzen hinweisen: Wenn eine Gesetz nicht eindeutig etwas klärt, wird dies u.a. aus dem Zusammenhang mit anderen Stellen erschlossen. Eine Rechtfertigung von Nebelmaschine, lauter Musik, Showeinlagen… findet sich daher in keinem Zusammenhang der einschlägigen Texte und kann auch nicht daraus entnommen werden. Hier wird selbstherrlich das Mysterium der Eucharistie verdreht und verweltlicht!
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#53   sedia   14:29:54 | Samstag, 4. März 2006
Das Bistum Wien holt sich auch die „besten“ Leute rein!
Das kann man wahrlich behaupten. Der links im Bild abgebildete Jugenpfarrer ist nach eigener Aussage nicht aus dem Bistum Wien. In seinem Heimatbistum habe er keine Zukunft gesehen (ach – warum nur?!?). Als Jugendpfarrer kann er ja jetzt in Wien seine „Dienste“ anbieten. Das Schönborn-Bistum wird auch immer mehr zu einem arroganten Wiener-Schmä-Zirkus, der lässig abwinkend alles, was recht ist, abschmettert, und in anderen Bistümern Abgelehnte aufnimmt. Da hat sich offenbar Schönborn Anregungen bei seinem Freund Lehmann in Mainz geholt. Je verrückter, desto besser: Schaut mal, wie großzügig wir sind! Wir nehmen alles! Nur nicht zu fromm, Freunde, sonst könnten ja manche meinen, wir seien katholisch und am Ende noch römisch. Die Zukunft solcher Bischöfe liegt im Konzept: Was auch immer ihr tut – seid bloß nicht zu traditionell, stellt euch schön zur Schau, dann mögen euch alle und ihr seid beliebt. Und das Beste: Das ist der Fundus, aus dem dann in Zukunft die neuen deutschen Bischöfe sind! Von der Spaßfraktion in den Führungsetagen gegenüber Rom als Spitzenkraft angepriesen. Man macht von sich reden und wird hochgebracht. Die eigentliche Verkündigung, eucharistische Frömmigkeit und echte Glaubensfreude dürfen dann im „Maschinenraum“ die paar dummen Priester machen, denen man noch eine ökologische Nische gestattet, für die sie sich noch auf Knien bedanken müssen, um weitermachen zu dürfen. Aber keine Sorge! Auf der Titanic sind auch die von der ersten Klasse abgesoffen!
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#52   Römisch-Katholisch   14:23:29 | Samstag, 4. März 2006
@wiener
sie können keine konkreten missbräuche nennen
Der Missbrauch liegt in der Art und Weise, wie hier eine Heilige Messe gefeiert wird. Ich kann einfach nicht glauben, dass die entsprechenden Priester und Seelsorger noch das katholische Verständnis der hl. Messe haben. Einen solchen Event muss man wirklich nicht in einer Kirche feiern und schon gar nicht mit einer heiligen Messe koppeln.
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#51   Evelin   14:15:38 | Samstag, 4. März 2006
Der zentrale Mißbrauch der fff-Events
liegt in der Verhüllung – Unkenntlichmachung – des eigentlich Wesentlichen: Das Hl. Meßopfer, die unblutige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi.
Pantomime, Showeinlagen, rhytmische Musik, Lärm, Nebelwerfer, action usw.: Mag für die geschmacksverwirrten Jugendlichen unterhaltsam sein, eines ist aber nicht: katholisch.
Es ist eine Anbiederung an den Zeitgeit, zu welchem die Teilnehmer des Events auch hingeführt werden.
Unfassbar, wenn man denkt, dass das die gleichen tun, die den historischen Jesus immer verbalisieren (ohne ihn allerdings ernst zu nehmen).
Man vergleiche die Stiftung des Altarsakramentes durch Christus beim (nach) dem letzten Abendmahle mit der hier besprochenen Veranstaltung: Das verträgt sich so wie Feuer und Wasser!
Was hat man davon, wenn formal irgendwelche Kriterien eingehalten wird, das Wesen der Dinge aber verdunkelt wird? Eine sehr böse Strategie!
Der Gatte der Evelin
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#50   Sulpicius   14:09:32 | Samstag, 4. März 2006
@wiener
– sie können keine konkreten missbräuche nennen.
Der konkrete Mißbrauch ist die unwürdige Form der Liturgie, wie ich sie auf den Photos sehen kann; deshalb brauche ich nicht da gewesen zu sein, um das festzustellen.
– sie sprechen den beteiligten grundsätzlich das verständnis der liturgie ab.
Korrekt!
– sie verweigern eine diskussion dazu.
Korrekt, und zwar deshalb, weil ich seit 20 Jahren feststelle, daß es keinen Zweck hat zu diskutieren, wenn die Diskutanten unterschiedliche Definitionen von Liturgie haben.
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#49   wiener   14:01:29 | Samstag, 4. März 2006
@ sulpicius
ich halte fest:
– sie können keine konkreten missbräuche nennen.
– sie sprechen den beteiligten grundsätzlich das verständnis der liturgie ab.
– sie verweigern eine diskussion dazu.
jeder kann sich darüber ein eigenes bild machen.
ich halte ferner fest:
– objektiv liegt ein liturgischer missbrauch weder formal noch substantiell vor.
– andere behauptungen entsprechen nicht der wahrheit.
– somit sind andere (unbewiesene und unbeweisbare) behauptungen verleumdungen und unterstellungen.
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#48   Sulpicius   13:52:59 | Samstag, 4. März 2006
@wiener
Wissen Sie, daß ist ja nun ein Problem, daß es schon seit mehr als vierzig Jahren (wenn nicht länger) gibt, daß viele nicht mehr wissen, was die römisch-katholische Liturgie ist. Zum einen gehören dazu natürlich liturgische Vorschriften (ob die bei besagtem Gottesdienst von den Priestern eingehalten wurden, kann ich von Ferne aus nicht beurteilen); zum anderen gehörén seit altersher zu dieser Liturgie entsprechende Akzidentien, die der Substanz der Liturgie entsprechen. Damit wären wir bei der äußeren Gestalt der Liturgie, über die nun schon seit Jahrzehnten gestritten wird. Eigentlich gibt es da nichts zu streiten, weil es ein ebenfalls altes kath. Axiom ist: Sancta sancte! Mit dem, der nicht begreift, daß diese Form der Liturgie, wie sie bei besagter Messe angeandt wurde, nicht zum Wesen der christlichen Liturgie paßt, mit dem kann man auch nicht weiter diskutieren… Sorry!
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#47   wiener   12:44:13 | Samstag, 4. März 2006
„keks“?
das verwendete brot wurde den liturgischen vorschriften gemäß gebacken.
um vermeidbare brösel zu vermeiden, wurde bis auf die vorzeige-hostie das brot vor dem gottesdienst geteilt und in dieser form konsekriert.
damit dürfte dieser vorwurf („keks“) hoffentlich bereinigt sein.
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#46   Asteriskus   12:40:13 | Samstag, 4. März 2006
@wiener
Sie schrieben:„ich halte – als einer der mitfeiernden – fest, dass die liturgie korrekt und ohne liturgischen missbrauch gefeiert wurde.“
Dann hangeln Sie sich doch mal an Redemptionis Sacramentum entlang. Betrachten Sie nur den seltsamen „Keks“, der da eleviert wurde.
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#45   wiener   12:27:20 | Samstag, 4. März 2006
dann bitte konkret
Nun, ich würde sagen, diese Priester verleumden ihr Amt aufgrund dieser „liturgischen“ Taten selber. Und wer hier wohl die heiligste Eucharistie durch seine „liturgischen“ Handlungen durch den Schmutz zieht?
dann bitte ich um konkrete punkte, wo die heilige messe, die vor 2 wochen in der wiener pfarrkirche cyrill und method gefeiert wurde, liturgische missbräuche enthalten haben soll.
aber nicht wieder mit unsäglichen „freimaurer“-märchen und lächerlichen „satanisten“-schwafeleien kommen.
ich halte – als einer der mitfeiernden – fest, dass die liturgie korrekt und ohne liturgischen missbrauch gefeiert wurde.
wer anderes behauptet, ist in der beweispflicht – und hier reichen phantasievolle spekulationen nicht aus!
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#44   Sulpicius   12:18:01 | Samstag, 4. März 2006
@wiener
überlegt einmal, wen ihr hier angreift und verleumdet (priester) und was ihr in den schmutz zieht (die heiligste eucharistie)
Nun, ich würde sagen, diese Priester verleumden ihr Amt aufgrund dieser „liturgischen“ Taten selber. Und wer hier wohl die heiligste Eucharistie durch seine „liturgischen“ Handlungen durch den Schmutz zieht?
Das immer gleiche Spiel: Es wird so stark provoziert, daß andere (über)-reagieren, und dann stellt man sich als armes Opfer da, das so schlecht behandelt wird. Ich kenn doch meine Pappenheimer!
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#43   wiener   12:12:01 | Samstag, 4. März 2006
@ katholika: „nur englisch“?
wie kommen sie auf die idee, dass bei fff-messen „nur englisch“ gesungen (gesprochen?) würde? das ist schlicht und einfach nicht der fall.
die lieder waren teils deutsch, teils englisch, teils hebräisch (halleluja …).
allerdings ist es so, dass wir die lieder nach ihren inhalten aussuchen, und nicht primär nach der sprache (und oft ist die deutsche übersetzung eines original englischsprachigen liedes schlecht gelungen).
im übrigen kann ich der impliziten these, dass „gott englisch nicht versteht“, auch nicht zustimmen:
Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! (Ps 117)
Singet dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! (Ps 96)
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#42   Sulpicius   11:44:17 | Samstag, 4. März 2006
Ist in Wien eigentlich…
… überhaupt noch etwas katholisch? Oder handelt es sich inzwischen um eine reine Freimaurer-beherrschte Stadt (einshließlich der Kirche)?
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#41   Geist   11:42:49 | Samstag, 4. März 2006
kleiner Nachtrag
Ich möchte nur noch einen kleinen Nachtrag zu meinen Eintrag vorher liefern.
Ich finde es nur nicht richtig, dass wenn man nicht dabei war Kritik übt sondern auch nicht fair gegenüber den Personen, Ehrenamtlichen, die sich mühe geben und wirklich hart arbeiten um so einen Gottesdienst für Jugendliche auf die Beine zu stellen (ich kann nur sagen, es steckt viel arbeit dahinter) und dann von Personen kritisiert werden, die nicht einmal dabei waren. Ist das Christliche? Für euch, wahrscheinlich schon, für mich aber nicht. Ich habe nichts gegen Kritik, aber sie muss konstruktiv sein und vor allem von Leuten kommen, die dabei waren.
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#40   wiener   11:41:06 | Samstag, 4. März 2006
ein beitrag zu sachlicher information:
So einmal im Jahr kann man damit schon eine Kirche füllen, weil es eben Fun ist für die Jugendlichen. Würde man das aber jede Woche anbieten, dann sähe es wohl anders aus.
die fff-messen finden derzeit monatlich in jeweils einer anderen kirche in einer region wiens statt, für die ein lokales gestaltungsteam zuständig ist, und es kommen regelmäßig um die 1000 mitfeiernde.
also: nicht nur ein mal jährlich, und ein gottesdienst-angebot, dass zuspruch findet (meist stellt sich heraus, dass die kirchen zu klein sind für die vielen, die mitfeiern wollen – ein phänomen, das in wien sonst selten anzutreffen ist).
zudem gibt es – neben fff – noch eine ganze reihe pfarrlicher jugendmessen, die ebenfalls zu einem fixen bestandteil des gottesdienstlichen angebotes in wien geworden sind und die sonntag für sonntag gut angenommen werden.
was die unsäglichen unterstellungen und verdächtigungen angeht, die hier zum teil geäußert werden (bis hin zu „satanistischen ritualen“ …): ich habe keine ahnung, welcher wirren phantasie derartige deutungen einfallen, aber wenn es sachlich nichts zu kritisieren gibt, muss man sich halt irgendetwas zusammenphantasieren. hier wäre jeder kommentar zu viel.
nur eines: überlegt einmal, wen ihr hier angreift und verleumdet (priester) und was ihr in den schmutz zieht (die heiligste eucharistie) und dann überlegt euch nochmals die wortwahl.
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#39   Römisch-Katholisch   11:26:09 | Samstag, 4. März 2006
@Brigitte Bussmann
ich hoffe, dass es bald mehr Formen dieser Gottesdienste gibt, und dass immer mehr Priester den Mut haben, solche Messen zu zelebrieren. Die Jugend spricht ihre eigene Sprache, und ich finde auch immer wieder schön, wie gerade auf der Ebene der Pop Musik junge Menschen Gott lob preisen.
Solche Formen gibt es nun seit den 70er Jahren als man meinte, man müsse alles revolutionieren. Und was ist passiert? Nein, die Jugendlichen konnte man damit nicht gewinnen, im Gegenteil. Ein beispielloser Exodus fand und findet immer noch statt, weil das ganze Theater absolut keine Tiefe hat. So einmal im Jahr kann man damit schon eine Kirche füllen, weil es eben Fun ist für die Jugendlichen. Würde man das aber jede Woche anbieten, dann sähe es wohl anders aus.
Nein, Frau Bussmann, wachen Sie auf. Das 68er-Konzept war eindeutig ein gewaltiger Schlag ins Wasser. Was die Jungen brauchen ist eine klare Linie, eine tiefe Liturgie, die auch die Schönheiten des katholischen Glaubens zum Ausdruck bringt.
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#38   Augustinus   11:25:21 | Samstag, 4. März 2006
Logisch und konsequent
sind die stattfindenden Jugendmessen in diesem Stil. Betrachtete man die Liturgie nach seiner letzten, einschneidenden Reform, so bemerkt man, dass der Priester zum Hauptgestalter der Liturgie wird. Der Gottesdienst wird nicht mehr vom Volk aus zu Gott getragen (hin zu Christus im Tabernakel), sondern der Priester schließt sich mit dem Volk zu einem Kreis zusammen. Die Versuchung, daraus ein Entertainment zu machen, ist sehr groß und vielen unwissenden Priestern gar nicht mehr zu verübeln. Leider wird der Opfercharakter und die wahre Gegenwart Christi am Kreuz vernachlässigt, diese Jugendmesse ist gefühlsbetont, voller physischer Aktivität und sozialpolitisch orientiert. Ich fände das gar nicht schlecht, wenns halt keine Messe wäre. Das eigentliche Ziel der Messe wird verschleiert.
Kritiker so einer Jugendmesse sollten sehr liebevoll und begeisternd die volle Bedeutung der Messe betonen- durch schlichtes und ehrfurchtsvolles Vorleben als Glaubenszeugnis. Auch die Jugendlichen werden so in das Mysterium der Liturgie geführt, sie sind genau auf derselben Suche nach Gott wie Gläubige, die in der (alten) Liturgie ihre Heimat gefunden haben. Verständnissuchende Kritik ist gut, Vorwürfe und Polemik sind schlecht.
Jeder, der „uns Gläubige“ (arme Sünder) begegnet, sollte unweigerlich den Eindruck haben: Der da beschäftigt sich mit dem Leben Jesu Christi.
LG Augustinus
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#37   Katholika   10:41:34 | Samstag, 4. März 2006
Andere Formen ja, Englisch nein!
Grüß Gott,
zunächst möchte ich bemerken, dass man bei Jugendlichen schon andere Wege suchen muss, um sie für die Sache des Herrn zu begeistern. Aber nicht um jeden Preis.
Es mutet sehr befremdlich an, dass im deutschsprachigen Raum den jungen Menschen eingeredet wird, Lobpreis und Anbetung wären wohl nur auf Englisch möglich.
Ist denn unser Herrgott des Deutschen nicht mächtig, oder sind die Jugendlichen bereits so manipuliert worden, dass sie Englisch für die Sprache Gottes halten?
Wo soll diese widerwärtige Anbiederung an Amerikanismen und amerikanischen Ausrucksformen der Spiritualität hinführen? Haben denn die Amerikaner das Evangelium gebracht, oder nahmen sie es nicht von Europa mit?
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#36   Midshipman Casey   10:40:08 | Samstag, 4. März 2006
Kampfposter?
Hat der Jansen jetzt auch schon bezahlte Kampfposter?
Läuft das über die Diözese oder den CV? Was verdient man da so pro Zeile?
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#35   Geist   10:40:00 | Samstag, 4. März 2006
Es ist leicht Kritik zu üben, wenn man nicht dabei war
Es wird mit der Zeit langweilig, wenn immer die gleichen Argumente vorgebracht werden im Bezug zu Jugendmessen, Jugendkirchen, aber anscheinend habt ihr nur die und könnt keine anderen vorbringen, oder? Es geht jedes Mal um die gleichen Themen, wie Brot bei Kommunion, Priester, Laienassistentin,… und das wird mühsam, daher werde ich nicht auf einzelne Kritiken eingehen, weil es mühsam wird.
Ich finde es nur nicht richtig, wenn man über andere urteilt, wenn man selbst nicht dabei war und nur anhand von Fotos (Standaufnahmen), Artikel Kritik übt. Es fehlt einfach der Zusammenhang dazu. Ich bin mir ziemlich sicher keiner von euch war bei dieser Messe, sondern hat nur den Artikel gelesen und dann Kritik darüber geübt, oder irre ich mich?
Ich war bei der Messe und ich fand sie absolut genial.
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#34   Brigitte Bussmann   10:25:24 | Samstag, 4. März 2006
Fassungslos
ich hoffe, dass es bald mehr Formen dieser Gottesdienste gibt, und dass immer mehr Priester den Mut haben, solche Messen zu zelebrieren. Die Jugend spricht ihre eigene Sprache, und ich finde auch immer wieder schön, wie gerade auf der Ebene der Pop Musik junge Menschen Gott lob preisen.
Jede Generation hat das Recht ihren eigenen Weg zu Gott und zur Kirche zu finden.
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#33   Dr. Otterbeck   08:17:42 | Samstag, 4. März 2006
„Jugendliturgie“
führt die Jugend nicht zur Liturgie; das habe ich schon vor 20 Jahren kapiert, als ich BDKJ-Vorsitzender in Kevelaer war. Aber die Angst ist einfach zu groß, als „dissenter“ ggü. dem mainstream der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Beter vereinsamen inmitten der diözesanen Strukturen. Ermutigen müsste man heute nicht zu immer neuen Experimenten, sondern dazu, bspw. die schönen alten Lieder wieder einzuüben; am besten mit den unredigierten Texten (vor GL 1975).
Das „Gotteslob“ figuriert aber leider weithin als Eigenlob der Kommissionen, die es zusammengebastelt haben.
Ich kenne niemanden, der daraus geistlich lebt.
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#32   Benedikt   22:28:56 | Freitag, 3. März 2006
@ Gotthard
Da wird die richtige Sprache zur Verkündigung des Evangeliums gesprochen. Gratulation!!
Ja, träumen Sie mal süß weiter. Diese Konzepte gibt es nun schon seit 30 Jahren. Ihr Erfolg ist schlicht und einfach nicht feststellbar, das ist numal eine Tatsache, die man an den leeren Kirchenbänken und der schlechten Repräsentation in den Altersgruppen von 15 – 40 Jahren ziemlich einfach belegen kann. Es kann ergo keine brauchbare Sprache zur Verjündigung des Evangeliums sein. Sie lockt nur durch das „Neue“. Ist ja auch mal was besonderes, so ein Gottesdienst. Da aber die Tiefe fehlt, hat sich das alles ganz schnell abgenutzt und man muss ganz schnell noch neuere Konzepte finden. Jedes einzelne entfernt sich weiter vom Sinn der Liturgie. So geht das jetzt schon seit 30 Jahren ohne messbaren Erfolg.
Vielleicht sollte man mal diese Idee überdenken. Angesichts des katastrophalen Zustandes der Kirche und den beängstigenden Aussichten (wer von den Kirchgängern lebt in 30 Jahren noch?) kann man damit nichts falsch machen.
Und noch was: Es dürfte doch klar sein, dass mit solchen Messen eine Berufungspastoral nicht zu machen ist. Alle alltäglichen Spezifika werden den Jugendlichen ja systematisch vorenthalten, so dass sie nichts über den gelebten Glauben lernen können und ergo viel zu wenig davon verstehen, um sich ganz in den Dienst zu begeben.
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#31   Isidorus Hispalensis   22:26:45 | Freitag, 3. März 2006
Vermittlung und Erziehung
@Gotthard
„…die von vielen hier bevorzugten Liturgien werden andererseits von den allermeisten Jugendlichen links und rechts liegengelassen“.
So pauschal kann man das sicherlich nicht sagen. Es sind zu einem guten Teil Angehörige der jungen Generation der 20 bis 40jährigen, die etwa die klassische Liturgie der Kirche wiederentdeckt, manchmal sehr zum Staunen und Ärger der 68er Generation. Vieles hängt aber an einer rechten Anleitung und Erziehung. Wenn man etwa jungen Leuten z. B. im Musikunterricht nicht den Horizont der klassischen Musik erschließt, mit ihnen nicht mehr Cicero und Platon, Goethe und Schiller liest, ist das eine kulturelle Verarmung ersten Ranges. Man verprellt die Jugend und betrügt sie um ein großes Erbe. Das gleiche gilt mutatis mutandis auch für den religiösen Bereich. Wenn man jungen Leuten nicht von Kindesbeinen erklärt, warum man sich z. B. in der Kirche anders verhalten muss als in einer Disco, dann liegt die Schuld sicherlich nicht bei den Jugendlichen, die es aus sich heraus gar nicht verstehen können. Der Religionsunterricht muss dies wieder vermitteln, er muss die Grundprinzipien der katholischen Dogmatik (altersangepasst) erklären, er muss den Ablauf der Liturgie und die dahinterstehende Symbolik veranschaulichen, die Geschichte der Kirche thematisieren etc. etc. Doch sehr oft wird dies nicht mehr gemacht. Und ganz genau das ist das Problem, die gestörte Unterweisung in den Basics des Katholizismus.
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#30   Elendester Sünder   22:22:06 | Freitag, 3. März 2006
Dachschaden
Man steht fassungslos vor soviel Dreistigkeit. Der Heilige Vater ist um sein Amt wirklich nicht zu beneiden.
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#29   Gotthard   22:15:01 | Freitag, 3. März 2006
Formen
„Jetzt haben wir die Kirche wieder voll. Aber wollten wir ihnen nicht auch noch irgendetwas sagen?“
eine ganz dumme Aussage, wenn kein Bezug gegeben wird.
Hier wird doch in fast allen Beiträgen nach Liturgie-FORMEN gerufen… von der Verkündigung ist dabei auch nie die Rede…
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#28   Josefus   21:52:26 | Freitag, 3. März 2006
An Gotthard
Verbesserung: Ich bin der Überzeugung, dass man die heilige Handlung der kath. Liturgie nicht mit der Mode unterworfenen Erscheinungen wie Sportarten (Feldhandball) vergleichen sollte.
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#27   Der Tradition verbunden   21:50:33 | Freitag, 3. März 2006
Karikatur aus ev. Kirchenzeitung
Ich erinnere mich noch gut an eine Karikatur aus einer evangelischen (!) Kirchenzeitung. Leider habe ich sie nicht mehr:
Im Altarraum führen eine Menge Zirkusartisten ihre Kunststücke auf. Die Kirchenbänke sind übervoll.
Am Rand standen zwei evangelische Pfarrer. Der eine Pfarrer sagt zum anderen: „Jetzt haben wir die Kirche wieder voll. Aber wollten wir ihnen nicht auch noch irgendetwas sagen?“
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#26   Josefus   21:47:07 | Freitag, 3. März 2006
An Gotthard
Ich bin der Überzeugung, dass man die heilige Handlung der kath. Liturgie nicht mit der Mode unterworfenen Erscheinungen wie Sportarten (Feldhandball) unterscheiden sollte.
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#25   Gotthard   21:26:32 | Freitag, 3. März 2006
@Josefus
Die hl. Messe bis zur Liturgiereform hat dauerhaft vielmehr die Jugend angezogen als die Neue Liturgie.
stimmt … Feldhandball hat damals auch viel mehr Menschen angezogen als heute.
Selbst in den 50er und 60er Jahren wurden Experimente mit Jugendmessen gemacht …musikalisch (nichts gregorianisch!) und formal… ICH habe sie miterlebt.
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#24   Josefus   21:08:41 | Freitag, 3. März 2006
Neugierdeeffekt
Eine solche Rockmesse zieht auch nur ein-, vielleicht zweimal wegen des Neugierdeeffektes. Heilige Messe und Rockmusik haben nichts gemein. Deswegen kann es hier auch keine sinnvolle Ergänzung geben. Deswegen wirkt das Ganze befremdlich und künstlich. Die hl. Messe bis zur Liturgiereform hat dauerhaft vielmehr die Jugend angezogen als die Neue Liturgie. Mit dem alten Ritus ist eine Rockmesse überhaupt nicht vorstellbar.
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#23   DominikusII   21:04:44 | Freitag, 3. März 2006
Musik und Showeffekte statt demütiger Anbetung
Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass nur die „Show“ den Jugendlichen wichtig sei, denn sonst wäre das Gotteshaus auch bei regulären Messen voll. Wie sollen denn bei solchen Veranstaltungen die unendliche Majestät Gottes, das große Opfer Christi und die Heiligkeit unserer Religion vermittelt werden?
Mich erinnert das mehr an eine Sekte, als an die Kirche Jesu Christi.
So gut es auch die Veranstalter meinen wollen. Sie nähren nicht den Glauben, sondern das Unterhaltungsbedürfnis der Youngsters. Oder klatscht man neuerdings zur Ehre Gottes?
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#22   Gotthard   20:56:38 | Freitag, 3. März 2006
@mariokin
Was bildest Du Dir denn ein, wer Du bist? Mein Recht, hier zu schreiben steht Deinem Recht in nichts nach. Also mach mal halblang!
Wenn in dem Bericht über die tolle Jugendmesse auch von Stimmung die Rede ist – dagegen ist nichts einzuwenden.
Im Bericht über die im Aachener Dom gefeierte Vesper nach uralter karolingischer Tradition war auch von „Stimmung“ die Rede – nur in einer anderen Diktion: „Heiligkeit war spürbar“ … „Eine Stunde für die Seele“ … WO ist der Unterschied? Der Unterschied liegt in den Personen der Mitfeiernden.
Es wird niemand gezwungen, eine solche Messe mitzufeiern … die von vielen hier bevorzugten Liturgien werden andererseits von den allermeisten Jugendlichen links und rechts liegengelassen.
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#21   Evelin   20:51:33 | Freitag, 3. März 2006
Zur Gestik
Das typische „Teufelssymbol“ wird anders geformt:
auf einer Hand zeigen der Daumen und der kleine Finger nach oben, die anderen Fingern ruhen in der Handinnenfläche. Siehe diverse Photos mancher Rockstars oder Ehepaar Bush während Inaugurationsnachfeiern.
Wohin die Zelebranten während ihrer mich nicht ansprechenden „Rockmesse“ auf dem Photo zeigen, weiß ich nicht, aber ein Teufelssymbol würde ich ihnen nicht unterstellen. Es zeigt ja nur der Zeigefinger nach oben.
Das Gamsbärtchen ist kein Teufelssymbol, sondern eine Barttracht, die seit einigen Jahren – meist etwas kürzer als auf dem Photo – wieder in Mode ist.
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#20   Josefus   20:47:52 | Freitag, 3. März 2006
Negative Ausstrahlung
Auf mich hat das Ganze eine negative Ausstrahlung. Man wird meiner Meinung nach dadurch dauerhaft keine Jugendlich für Christus und die Kirche gewinnen können.
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#19   nachtlaterne71   20:09:27 | Freitag, 3. März 2006
Finde auf Anhieb nichts dran auszusetzen
Hallo!
Ich bin selbst Kaplan im Bistum Köln und habe mir den Artikel eben mal durchgelesen – ich finde ebenso auf Anhieb nichts, was man verurteilen MUESSTE.
Das Foto steht der Interpretation offen. Wenn man einen Kanon anstimmt, dann wäre es nur eine Frage des Fotografen, wie er das Foto macht.
Anfragen sollte man das im Foto und in der Fotoreihe gezeigte Brot. Ich habe das einmal gemacht und werde es für alle Zeiten seinlassen – es krümelt und das wird dem Allerheiligsten wahrlich nicht gerecht. Die römische Instruktion hat da auch ihren Grund und Begründung drin.
Die Beleuchtung finde ich interessant und professionell – die Visualisierung des Evangeliums anhand der Puppen kann sinnvoll sein – das kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich die Kateche nciht gehört habe.
Die Äußerung der Jugendlichen im Gottesdienst deutet auf eine Dialogpredigt hin. Warum nicht? Wenn sie gut vorbereitet ist.
Die Frage des Jugendseelsorgers „durch welches Dach soll man den Kranken hinablassen“ ist sehr gut gestellt – natürlich durch das Dach, das den Menschen vor die Füße Jesu führt. Geniale Idee – werde mir das für die eigene Predigt aufbewahren. Es gibt leider viele andere Löcher im Dach (auch unserer Kirche), die die Menschen anderswohin führen.
Nicht,daß mich hier einer fragt, was ich hier mache, wenn ich die Messe nicht verdamme – man hat ja bei kreuznet nicht seine Daseinsberechtigung durch Verurteilung… Ach so: es war eine Jugendrockmesse. Ich kenne gute christliche Rockbands.
Martin
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#18   Isidorus Hispalensis   19:57:23 | Freitag, 3. März 2006
Verfehlte Pädagogik und Transzendenzverlust
Solchen Versuchen liegt eine oftmals verfehlte Pädagogik zugrunde, die ebenso in die katechetische Kommunion- bzw. Firmvorbereitung und den Religionsunterricht Einzug gehalten hat (wie aber leider auch in andere Schulfächer). Das Verteilen von Figuren z. B. wirkt doch etwas infantil. Man muss die jungen Leute zwar dort abholen, wo sie stehen, sie aber auch weiterführen wollen, über das Vorhandene hinaus. Doch das geschieht hier wohl nicht. Flotte Musik z. B. kann man heute überall haben, und in der Disco ist das eh alles professioneller. Warum versucht man erst gar nicht, jungen Leuten wirklich große und authentische liturgische Kultur zu vermitteln, die gleichsam aus der Tiefe der Jahrhunderte zu uns ins Jahr 2006 kommt. Es erfordert viel Geduld und Mühe. Aber: Die Liturgie ist – von der Predigt abgesehen – nicht so sehr der Ort der Katechese wie vielmehr das Ziel jeder Katechese. Auch die Viva-Generation möchte über das ohnehin schon täglich vorhandene hinausgeführt werden, hin zur ahnungsweisen Erfahrung der alles übersteigenden Transzendenz und Schönheit des Göttlichen. Dies braucht aber eine besondere sakrale Atmosphäre, um so die Seele gleichsam für eine andere, geistige Wirklichkeit zu öffnen. Dass die jungen Menschen etwa von ihrem wirklich beeindruckenden und bewundernswerten Engagement erzählen, ist gut und wichtig. Warum jedoch innerhalb der Liturgie? Hier könnte man viel treffender einen „bunten“ katechetischen Abend veranstalten…
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#17   mariokin   19:15:41 | Freitag, 3. März 2006
Gotthardt
Gotthardt darf man mal fragen, wer sie sind, oder was Sie hier zu suchen haben. Es ist doch offensichtlich, dass Sie durch Ihre alles tollerierende Haltung nur provozieren wollen. Ihnen geht es doch gar nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung! Wenn dem wirklich so ist, dass Sie das alles toll finden, dann möchte ich von Ihnen auch nachvollziehbare richtige Argumente vor allem die auch mittels des Lehramtes überprüfbar hören und nicht den alles heile Welt Wischi waschi Kommentar. Dann ist es besser Sie schweigen. Damit drücken Sie genug Zustimmung aus. Wenn Sie für die Wahrheit Jesus Christi und seiner Kirche einstehen wollen, dann bitte kämpfen Sie! Es geht um jede einzelne Seele. So wirken Sie keineswegs überzeugend und wahrhaftig, sondern überheblich. Wenn Sie es wirklich ernst meinen, dann nehmen Sie sich diese Worte einmal zu Herzen. Sonst brauchen Sie künftig hier im Forum nicht mehr aufkreuzen. Wirklich nicht, schade um die Zeit.
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#16   Sulpicius   18:29:29 | Freitag, 3. März 2006
@santa rita
DIE BEIDEN „PRIESTER“ ZEIGEN DAS HÖRNERSYMBOL ALS SINNBILD DES TEUFELS!
Dazu paßt dann auch das Ziegenbärtchen…
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#15   Robert Ketelhohn   18:25:24 | Freitag, 3. März 2006
Okkultismus
»Die Jugendlichen wurden aufgerufen, sich mit Hilfe der ausgeteilten kleinen Puppen einen Menschen aus ihrem Freundeskreis vorzustellen, dem es im Moment schlecht gehe und der durch seine Sorgen wie gelähmt sei.«
Das sind magische Praktiken aus der okkulten Szene. Dazu die Gehörnten-Gestik der Priester. Das ganze ist keine Messe, das ist nicht die Kirche Jesu Christi, das ist eine Gegenmesse der Synagoge Satans.
Wie hirngewaschen muß man eigentlich sein, um das nicht zu merken?
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#14   Pero   18:16:31 | Freitag, 3. März 2006
Nicht nur satanische Symbolik
sondern auch nachweisbar FREIMAURERISCHE ZEICHENSPRACHE. Ich beobachte diese Zinken bereits seit vielen Jahren. Seitdem Kardinal König die Freimaurerei in der katholischen Kirche für hoffähig erklärte, geht der Zug nur mehr in diese eine Richtung. Kardinal Schönborn ist in diesem Zug bestimmt kein Bremser.
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#13   Gotthard   18:08:36 | Freitag, 3. März 2006
@sulpicius
natürlich meine ich das ernst … ich kann in dem Artikel nichts finden, über das ich mich aufregen müsste … sondern ich freue mich über die vielen jungen Leute, die gekommen sind
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#12   Sulpicius   17:59:55 | Freitag, 3. März 2006
@Gotthard
Gotthard: Klasse!!!!Da wird die richtige Sprache zur Verkündigung des Evangeliums gesprochen. Gratulation!!
:-) Manchmal frage ich mich, ob unser Gotthard das ernst meint oder nur provozieren will…
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#11   santa rita   17:54:08 | Freitag, 3. März 2006
SATANISCHER SYMBOLISMUS
ERKENNT DENN NIEMAND DIE SATANISCHE GESTE AUF DEM TITELBILD?
DIE BEIDEN „PRIESTER“ ZEIGEN DAS HÖRNERSYMBOL ALS SINNBILD DES TEUFELS!
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#10   Sulpicius   17:51:06 | Freitag, 3. März 2006
Auf dem obersten Photo…
… eine äußerst seltene Variante der liturgischen Oranten-Haltung. Ob man die wohl auf alten Fresken und Mosaiken findet???
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#9   Römisch-Katholisch   17:33:30 | Freitag, 3. März 2006
Zerfall der Liturgie! Endlich Durchgreifen!!!
Was soll das eigentlich? Das ist doch keine würdige Liturgie. In seinem Buch „Aus meinem Leben“ klagt Papst Benedikt: „Ich bin überzeugt, dass die Kirchnekrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter so konzipiert wird, dass es in ihr gar nicht mehr darauf ankommt, ob es GOTT gibt und ob ER uns anredet und erhört. Da feiert die Gemeinde nur noch sich selbst, aber das lohnt sich nicht.“ (S. 107) In diesem Sinne hoffe ich, dass auch bald Konsequenzen folgen werden.
Aus einem Leserbrief im „Schweizer. Kath. Sonntagsblatt“:
„Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Heiligen Altarsakrament hat nach dem II. Vatikanischen Konzil begonnen. Rasch hat man die Kommunionbänke entfernt. Knien ist dem modernen Menschen nicht mehr zuzumuten. (…) Zum weissen Sonntag hatten unsere Religionslehrer damals mit uns Kindern gesungen: „Jesus, Jesus, komm zu mir, oh wie seihn ich mich nach Dir“ (Laudate, Lied 110). In einer Schaffhauser Kirche begrüsste vor einigen Jahren folgender Spruch die Kinder: „Brot, das dir Freude macht“. Da dürfte jede Einladung zur Anbetung des Eucharistischen Heilands im Sand verlaufen.“
Hier genau liegt das Problem. Heute wird nur noch Wischi-Waschi geboten. Man redet um den Brei herum. Was soll das schon heissen „Brot, das dir Freude macht“. Die Kinder kann man viel mehr ansprechen mit der katholischen Tiefe wie zum Beispiel eben „Jesus, Jesus komm zu mir, oh wie sehn ich mich nach dir.“ Hier muss einfach etwas passieren!!
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#8   Gotthard   17:21:16 | Freitag, 3. März 2006
Klasse!!!!
Da wird die richtige Sprache zur Verkündigung des Evangeliums gesprochen. Gratulation!!
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#7   Evelin   17:01:15 | Freitag, 3. März 2006
hoffentlich waren die Puppen wenigstens
fair-trade gehandelt…
Wow – ein Priester mit Gamsbärtchen – ganz umwerfend!
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#6   Volkmar   17:01:02 | Freitag, 3. März 2006
@Sulpicius
Mmm, bunte Gesichter? -Die sind doch alle Homosexuell!
–---> Nach der Propaganda von Kreuz.net =Homos!
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#5   Rituale Romanum   16:57:14 | Freitag, 3. März 2006
total kaputt der Verein
„Mit Hilfe von kleinen Puppen sollten sich die Jugendlichen einen Menschen vorzustellen, dem es schlecht gehe“
Das ist beste Vodoo-Praxis. Aber was solls? Darauf kommt es sowieso nicht mehr an. Wie wärs mit Hühnerschlachten auf dem Altar? Ja gut, geht nicht wegen der Vogelgrippe.
Ist diesen Priestern eigentlich nicht klar, daß sie sich einmal für dieses kranke Zeug verantworten müssen?
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#4   Beobachterin   16:17:12 | Freitag, 3. März 2006
Was ist los mit Kardinal Schönborn?
Ich habe den Eindruck, in der Diözese Wien steppt der Bär. Entweder geht an Kardinal Schönborn alles ohne sein Wissen ab, oder er ist dabei, vor dem Zeitgeist einzuknicken.
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#3   Sulpicius   16:16:07 | Freitag, 3. März 2006
Kann mir jemand erklären,…
… warum die sich die Gesichter bunt bemalt haben? Photo 4.
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#2   PetrusII   16:10:57 | Freitag, 3. März 2006
Jugendmesse
Sieht aus, wie wenn Teufel feiern. Die Gesichter, die Haltung. Pfui Teufel!
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#1   Rudolphus   15:59:17 | Freitag, 3. März 2006
Kann die Neue Messe ungültig sein?
Ich kann dies nur hoffen, bei diesen Festivals der Peinlichkeiten und – noch schlimmer – Sakrilegien.
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