Kürzlich fand in Wien eine Jugendrockmesse zum Thema „stand up!“ – zu Deutsch: „Steh auf!“ – statt. Im Zentrum standen das Evangelium, Showeffekte und eine gute Stimmung. Bilder.
Veranstalter dieser Rockmessen ist die ‘Katholische Jugend
Wien’.
Zur letzten Ausgabe eines solchen Gottesdienstes sollen mehr als 1.000 Jugendliche in die Pfarrkirche
‘Cyrill und Method’ in Stammersdorf gekommen sein. Dies berichtete die Webseite der Erzdiözese Wien ‘Stephanscom’.
Der Stadtteil Stammersdorf befindet sich im 21. Bezirk – Floridsdorf – am nördlichen Wiener Stadtrand.
Die dortige Pfarrkirche wurde Mitte der 90er Jahre gleichzeitig mit den umliegenden großen Wohnsiedlungen
gebaut.
Das Gotteshaus soll bei der Jugendmesse zum Bersten voll gewesen sein. Nicht alle Meßbesucher
fanden Platz. Einige hundert Jugendliche verfolgten die Messe über Bildschirm im Pfarrsaal.
Eine ehrenamtliche
Laien-Assistentin der Rockmesse war über die Besucherzahlen überrascht: „Ich bin absolut fassungslos –
ich habe eine Kirche noch nie so voll gesehen!“
900 kleine Puppen, die aus Lateinamerika eingeflogen
und von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarreien des 21. Bezirkes an die Gläubigen verteilt wurden,
reichten nicht aus.
Im Zentrum der Messe stand nach Angaben von ‘Stephanscom’ das Evangelium der Heilung
des Gelähmten, der von vier Männern durch das Hausdach zu Christus abgeseilt wurde.
Die Jugendlichen
wurden aufgerufen, sich mit Hilfe der ausgeteilten kleinen Puppen einen Menschen aus ihrem Freundeskreis
vorzustellen, dem es im Moment schlecht gehe und der durch seine Sorgen wie gelähmt sei.
„Wie könnte
man diesen Leuten helfen? Durch welches Dach muß man sie lassen, damit es ihnen besser geht?“, fragte
der Wiener Jugendseelsorger Markus Muth die Meßbesucher.
Drei Jugendliche erzählten während der Rockmesse
aus ihrem Leben: von der Arbeit in einem Hospiz, von einem ehrenamtlichen Engagement in der Telefonseelsorge
und von der Adoption eines mongoloiden Kindes.
„Viel guter Inhalt, Musik von jungen Leuten mit viel Begeisterung gespielt
und eine tolle Stimmung“, lautete die Zusammenfassung eines Sympathisanten der Rockmessen.
Der nächste
„find.fight.follow“-Gottesdienst findet am Samstag, den 18. März in der sogenannten Konzilsgedächtniskirche
Lainz im 13. Wiener Bezirk statt.
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96 Lesermeinungen
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Christus selbt ist es, der handelt! @Gotthard Nix kapiert! Klar bleibt N.N. ein sündiger Mensch. Doch
sobald er angetan mit den Heiligen Gewändern am Altar das Hl. Meßopfer zelebriert handelt nicht mehr
N.N., sondern Christus selbst! Oder sind sie etwa Protestant. Da steht auch nur ein Gebetsdiener vorne
und labert was ihm geradeso in den Kram paßt! Beim Hl. Meßopfer handelt aber Christus selbst. Deshalb
darf auch die Liturgie nicht zur Selbstverwirklichung von Priestern in der Midlifecrisis dienen, die uns
mit ihrem Betroffenheitsgelabere eine Mitte bilden lassen…
@maledica Der Priester handelt in der Funktion Christi. Nicht N.N. handelt, sondern Christus selbst. Die
SECHS gebührt Dir. „In persona“ handeln macht einen Menschen nicht göttlich… er ist und bleibt ein
schwacher sündiger Mensch.
Göttlich @Gotthard Ein Lehrer würde sagen: Setzen, sechs! Haben Sie jemals etwas vom Hl. Meßopfer gehört!?
Der Priester handelt in der Funktion Christi. Nicht N.N. handelt, sondern Christus selbst. Daß dies beim
Jugend“kirchen“gezappel nicht herüberkommt ist leicht verständlich! Da kann der Priester die Gemeinde
angaffen und die Show moderieren! Der Gottesdienst wurde durch einen Menschendienst ersetzt. Nicht mehr
Gott steht im Mittelpunkt, sondern selbstgefällige Selbstverwirklicher kreisen um sich selbst. Das Heilige
Geschehen wurde banalisiert. Da geh ich doch lieber in die Disse abdancen, denn dort ist der Sound cooler,
die Nebelmaschine grooviger und die Lightshow abgespacter. Ach ihr Erzkonservativen, die ihr den Zustand
von 68 eingefroren habt, wann wacht ihr endlich auf und erkennt, daß diese altmodischen Sachen schneller
vergehen, als sie gekommen sind. Der katholische Glaube bleibt jedoch ewig jung…
Satan Und es gibt vornehmlich moderne Theologen, die nicht an den Teufel glauben. Das aber ist die List
des Teufels, glauben zu machen, er sei nicht existent und die Hölle sei leer! In jeder Sünde wirkt der
Teufel, weil er jede Seele vereinnahmen will und der Teufel ist kein kleines rotes Männchen mit nem 3-Zack
und Pferdefuß, wer bei ihm in der ewigen Verdammnis ist, der kehrt nie wieder zurück! Mögen die Verschwörungstheorien
auch übertrieben sein, doch auf dem Bild zu diesem Artikel wirken die Geistlichen nicht gerade göttlich.
Sacerdos est alter Christus. Und weil die Jugend“kirch“ler die Sprache der Kirche nicht mehr verstehen,
hier die Übersetzung: The priest is an other Christus. Bei der Messe handelt Christus und nicht N.N.,
der sich selbstverwirklicht. Ein Theaterstück mit Elevation mag vielleicht gültig sein, aber nicht würdig.
Hinaus mit den Händlern aus dem Tempel Gottes und hinaus mit dem profanen Quatsch!
den teufel an die wand malen… es gibt nun einmal zeitgenossen, die ständig und überall den teufel
am werk sehen wollen. und wenn dies nicht so ist, malen sie ihn eben an die wand, um ihn wieder sehen
zu können.
#88 santa rita 15:03:27 | Donnerstag, 9. März 2006
@ Mädchen Selbstverständlich ist es fehlerhaft, aus einem bestimmten beiläufigen Indiz gleich eine
ganze Verschwörungstheorie zu entwickeln. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber um eine Reihe verschiedener
Indizien, die zwar keine Indizienkette, wohl aber einen Indizienring bilden. Dass heisst, die verschiedenen
neben- und unabhängig voneinander bestehenden Indizien lassen bei würdigender und wertender Zusammenschau
nur den Schluss auf folgende Haupttatsache zu: Bei der Planung und Organisation der sog. fff-Messen sind
antichristliche Kräfte am Werk!
Übertrieben? Ich möchte hier niemanden beleidigen aber ist es nicht ein wenig übertrieben hinter jeden
noch so kleinen Detail gleich eine Verschwörung gegen die Kirche zu sehen?
Gräuel an heiliger Stätte Von Voodoo-Ritualen über Hörnersymbole bis zu 666. Alles nur Zufall? Zufall ? www.sankthedwig.de/fasnet_2004.htm „Jede Liturgie muß auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte
und würdige Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie weisen.“
Johannes „von Gott“ dürfte man G.B. Montini vielleicht auch nennen, der bereits in seiner Enzyklika „Ecclesiam
suam“ zitiert, dass ohne Papsttum es so viele Schismen geben werde wie Priester (St. Hieronymus); und
der mit großer Deutlichkeit formulierte, dass der innerkirchliche Gehorsam die Voraussetzung für den
Erfolg des Dialogs ist. Den liturgischen Ungehorsam, der im Frühjahr 1965 ausbrach, wird man freilich
nur wieder „einfangen“, wenn legitime Vielfalt und Una Voce zum Ausgleich gebracht werden; d.h. „Rom“
könnte einerseits noch viel mehr approbieren (z.B. Friedensgruß nach ambrosian. Vorbild), andererseits
aber für globale Präsenz der lat. Liturgie (vorrangig NOM) sorgen; die konkrete Auswahl, wie in seiner
Diözese gefeiert wird, verantwortet der Ortsbischof, der dann aber für Verstöße, die die erlaubte
Bandbreite überschreiten, haften muss.
Sachlichkeit Nach dem Lesen der Berichte finde ich es sehr begrueszenswert, dass (Teile) der Kirche so
auf Jugendliche zugeht. Ich fuer meine Teil habe Vertrauen auf die Beteiligten und auf das Wirken Gottes.
Weiters bin ich interessiert, auch andere Meinungen kennenzulernen, wuensche mir aber einen achtsameren,
sachlicheren und freundlicheren Stil.
Soll das eine Kirche sein? Ich muss „Michael M.“ zustimmen. Wenn das kein Gemeinderaum ist, sondern eine
Kirche, dann sollte man die Kirchen schöner bauen. Mir kommt es sogar vor, dass auf der einen Seite in
Fernseher ist. Soll das eine Kirche sein? Und ich finde, dass für so eine Messe die Pfarrer noch ein
zweites Messgewand von irgendwo holen könnten.
fff = 666 Das f ist der sechste Buchstabe des Alphabets. Also kann man fff-Gottesdienst übersetzen mit
666-Gottesdienst. Von Voodoo-Ritualen über Hörnersymbole bis zu 666. Alles nur Zufall? Wobei natürlich
nicht klar ist, ob die Zelebranten nur missbrauchte Naivlinge oder „Wissende“ sind.
Das zieht die Jugend nicht an! Die Jugend kommt vielleicht zu diesen Gottesdienst, doch es gibt da 3 Gefahren:
1.:Die Jugend fühlt sich als was besseres, denn sie waren mal wieder bei einem Gottesdienst 2.:Die Jugend
geht nur auf die Jugendgottesdienste doch nicht auf die wöchentliche Sontagsmesse. 3.:Der Glaube der
Jugend wird vergiftet durch die Gottesdienste.
@ sedia: wiederholte lügen bleiben falsch! Mir ist bekannt, dass dieser ach so wunderbare aus Köln (!)
entlaufene (?) Jugendpfarrer z.B. mehrmals im Vorfeld des Weltjugenttages öffentlich geäußert hat,
dass die Jugendlichen sich nicht von diesem Papst-Spektakel einwickeln lassen bzw. manipulieren lassen
sollen. Sie sollten ihre eigenen Gedanken zur Kirche haben. schön, dass es ihnen bekannt ist. wo und
wann soll er das gesagt haben? ihre behauptungen sind einfach verleumderisch und unwahr. besagter jugendseelsorger
war selbstverständlich in köln beim wjt mit einer gruppe wiener jugendlicher dabei, derartige äußerungen
im vorfeld des wjt gab es nicht. nehmen sie die verleumderischen aussagen daher gefälligst zurück! ich
würde ihnen dies ja in einem persönlichen mail mitteilen, aber diese möglichkeit haben sie ja – wie
viele andere hetz-prediger hier – deaktiviert. sie werden wissen, warum.
@sedia Was wollt ihr denn noch für Beweise, wes Geistes Kind diese Leute in Wien sind? Irgendwelche zitierten
Parolen über einen Menschen sind für mich kein Beweis seines Denkens. Den Weltjugendtag nicht gut zu
finden ist jedem erlaubt. Wie viele Jahre hast Du von den Weltjugendtage keine Notiz genommen?
Liturgisch treu und fromm Mir ist bekannt, dass dieser ach so wunderbare aus Köln (!) entlaufene (?)
Jugendpfarrer z.B. mehrmals im Vorfeld des Weltjugenttages öffentlich geäußert hat, dass die Jugendlichen
sich nicht von diesem Papst-Spektakel einwickeln lassen bzw. manipulieren lassen sollen. Sie sollten ihre
eigenen Gedanken zur Kirche haben. Was wollt ihr denn noch für Beweise, wes Geistes Kind diese Leute
in Wien sind? Unterschwellig wird hier gegen die Kirche geschürt und die Jugendlichen werden mit diesem
krankhaft antirömischen Affekt beeinflusst!!!Damit ist es klar, dass man in dieser Sonderkirche nichts
mit Rom und der Weltkirche gemein hat außer Ablehnung und kaltschnäuzige Arroganz!!
Peinlich! Wenn man zugeben muss, dass man katholisch ist, wenn man sowas sieht. Wenn das überhand nimmt,
hat man im Grunde nur wenige Möglichkeiten dem Rang nach: 1. In eine andere, bessere nachkonziliare Messe
gehen, die nicht von solchen nachpubertären Hampeln verunstaltet wird. 2. Zur Messe bei der Petrusbruderschaft
gehen 3. Wenn’s gar nicht anders geht – Rosenkranz daheim beten. Da wäre ich mir sicher, auch die Sonntagspflich
erfüllt zu haben!!! Wenn die katholische Kirche gleichsam umgekehrt „Säue vor die Perlen“ wirft, dann
ist das skandalös. Offenbar haben wir jetzt gerade wieder so eine Welle von schlechten Versuchen mit
ein paar wild wippenden Hippie-Priestern, dämlichen Disco-Effekten und kommunikations-anregenden Freizeitpark-Spielchen
im Sakralraum Jugendliche zu ködern. Nicht etwa um sie mit Liebe zu Jesus Christus und zur Eucharistie
und damit zur WELTKIRCHE zu erfüllen, sondern um ihnen zu zeigen: 1. Im heiligen Raum könnt ihr euch
benehmen, wie auf der Gasse 2. Ehrfurcht ist nur was für superfromme Rosenkranz-Spinner 3. Eucharistie
geht auch anders, als bei irgend welchen verklebten Konservativen 4. Laßt euch bloß nicht von Rom oder
von anderen Konservativen vereinnahmen, sondern denkt frei und unabhängig!
Volle Zustimmung! Jede Liturgie muß auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte und würdige
Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie weisen. Was in Wien passiert, ist eine Personalliturgie dieser
Jugendpfarrer. Wer Christus und seine Kirche liebt, der macht so etwas nicht. Wir verkaufen uns immer
billiger, bis niemand mehr kommt! Wer von den jetzt jugendlichen geht denn noch in eine Messe, die würdig
und feierlich und nach den Richtlinien gehalten wird – keiner. Weil vorgespielt wird, Jugendkirche sei
die wahre Kirche und alles andere olle Kamellen – sowas nennt man mindestens Arroganz! Kann man das besser
ausdrücken! Mein Kompliment!
Stimme aus Wien Ich glaube nicht, dass alle diese, angeblich 1.000 Jugendlichen, irgendwo in den Kirchen
von Wien ihrer Sonntagspflicht nachgekommen wären, wenn es diese „schlimme Jugendmesse“ nicht gegeben
hätte und, dass sie nur deswegen von diesen Messen fernblieben, weil’s diese Messe gab. Ja, da geben
sie es doch zu und berufen sich noch billig auf die Sonntagspflicht. Dass ich nicht lache! Auf einmal
wird man traditionell und bezeichnet sich in diesen als Kreisen Helfer zur Erfüllung der Sonntagspflicht!
Da muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Im übrigen finde ich keine vernünftige Gegenargumentation
zu meinen Einwänden. Sie wissen genau, dass hier etwas läuft, was nicht in Ordnung ist, und versuchen
es mit aller Gewalt und rhetorischem Salböl zu kaschieren. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Kritiker
hier?! Diese Art von „pastoralem“ Indifferenzgelaber geht mir schon seit Jahren gewaltig auf den Senkel!
@ Dr. Otterbeck „Jugendliturgie“ führt die Jugend nicht zur Liturgie; das habe ich schon vor 20 Jahren
kapiert, als ich BDKJ-Vorsitzender in Kevelaer war. Aber die Angst ist einfach zu groß, als „dissenter“
ggü. dem mainstream der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Beter vereinsamen inmitten der diözesanen
Strukturen. Ermutigen müsste man heute nicht zu immer neuen Experimenten, sondern dazu, bspw. die schönen
alten Lieder wieder einzuüben; am besten mit den unredigierten Texten (vor GL 1975). Diesem Beitrag kann
ich nur voll zustimmen.
ich lege wert darauf … … festzustellen, dass ich keine gültig gefeierte katholische messe als „hocus
pocus“ oder „kasperltheater“ bezeichnet haben möchte. und die fff-messen waren und sind gültig und würdig
gefeierte heilige messen. vielleicht sollte auch noch deutlich gesagt werden, dass fff überhaupt keinen
absolutheitsanspruch erhebt. niemand behauptet, dass nun alle messen in dieser form gefeiert werden sollen.
aber ich bitte darum, diese messen einmal als das zu akzeptieren, was sie sind: gottesdienste, die für
viele jugendliche einen (neuen) zugang zur kirche ermöglichen, den diese sonst nicht hätten. und ich
fordere dazu auf, die unsäglichen unterstellungen und aus der luft gegriffenen vorwürfe (showeinlagen?),
die noch nicht einmal vor persönlichen diffamierungen (verunglimpfung und beleidigung des wiener jugendseelsorgers)
haltmachen, zu beenden.
Gatte Aus dem selben Grund aus dem Sie diese Messe „Kasperltheater“ nennen, betiteln die „anderen“ die
„Messe aller Zeiten“ als „Hocus Pocus“. Denken Sie bitte nach und legen Sie sich selber Rechenschaft darüber
ab, wieso Ihre Gründe überzeugender sein sollen, als die von den „bösen Jugendlichen“.
@wiener Reg Dich doch nicht auf. Die Retter des Abendlandes und der Kirche können noch nicht einmal zwischen
Kelch und Hostienschale unterscheiden … und sie können sich bestimmt keine Gottesdienst-Gemeinde mit
1.000 Jugendlichen vorstellen, weil es das in ihren sektierischen Gottesdiensten nicht gibt.
katakombus Ich glaube nicht, dass alle diese, angeblich 1.000 Jugendlichen, irgendwo in den Kirchen von
Wien ihrer Sonntagspflicht nachgekommen wären, wenn es diese „schlimme Jugendmesse“ nicht gegeben hätte
und, dass sie nur deswegen von diesen Messen fernblieben, weil’s diese Messe gab.
@Wiener Ja, das kann ich mir vorstellen, dass er aus freien Stücken von Köln, nach Wien abgewandert
ist. In Köln wäre er mit diesen Methoden sicher nicht geweiht worden. Ergo: Ein Argument mehr dafür,
welche Richtung im Erzbistum Wien verfolgt wird. Ich habe zu meiner Jugend ganz normale Messen mit anderen
Liedern und freien Fürbitten erlebt. Das war aber die Liturgie der Kirche. Man spürte, dass man dennoch
Teil eines Ganzen war. Diesem Umstand habe ich heute zu verdanken, dass ich meinen Glauben bewahrt habe.
Hätte ich damals so etwas wie in Wien erlebt, wäre ich sicher der Kirche fern geraten. Begründung:
In Wien wird eine Sonderkiche nach dem Zuschnitt dieser Jugendseelsorger etabliert, welche nicht im Kontext
der katholischen Liturgie steht. Die Entfernung ist zu groß. Wer solche liturgischen Ausschweifungen
begeht, der steht nach meiner Erfahrung auch nicht hinter den römischen Weisungen. Jede Liturgie muß
auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte und würdige Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie
weisen. Was in Wien passiert, ist eine Personalliturgie dieser Jugendpfarrer. Wer Christus und seine Kirche
liebt, der macht so etwas nicht. Wir verkaufen uns immer billiger, bis niemand mehr kommt! Wer von den
jetzt jugendlichen geht denn noch in eine Messe, die würdig und feierlich und nach den Richtlinien gehalten
wird – keiner. Weil vorgespielt wird, Jugendkirche sei die wahre Kirche und alles andere olle Kamellen –
sowas nennt man mindestens Arroganz!
@Gotthard Wenn man schon Kommunionhelfer benützen muss, dann doch nicht 10. Aber es gibt ja auch noch
Gemeinden, wo nur 10 Leute da sind und davon 4 Kommunionhelfer. ist das nicht übertrieben?
Kommunionhelfer Ich glaube für Komunionshelfer. Wenn man die R.S. liest sieht man, dass es nicht eine
Außerordentliche Situation ist. außerordentliche Situationen fangen wirklich erst bei mehr als 1.000
Teilnehmern an … bis zu 1.000 Kommunikanten sind 2 Priester ausreichend… Es gibt schon echte Liturgie-Experten!
Noch 2 Sachen 1. 20 Kelche für 2 Pfarrer Wie man auf den Bildern sieht sind dort 10-20 Kelche, doch nur
2 Pfarrer. Die Frage ist für wen? Ich glaube für Komunionshelfer. Wenn man die R.S. liest sieht man,
dass es nicht eine Außerordentliche Situation ist. 2.Gottesdienst im Gemeinderaum Auf den Bildern konnte
man sehen, dass der Gottesdienst in einem Gemeinderaum statt fand (oder die Kirche ist falsch gebaut)was
gegen die R.S…
offene Kirche Hi, ich war zwar nicht selbst dabei, bin aber mal in meiner Pfarre in einen fff Gottesdienst
hineingestolpert. Finde es gut, wenn man auf die Jugendlichen zugeht und ihnen Raum gibt. Sachliche Kritik
finde ich auch gut, aber einiges was hier in diesem Forum geaeuszert wurde kann wohl nicht ernst gemeint
sein.
Kann man mit dem Allerheiligsten rum experimentieren? Wenn man den Artikel liest dann muss man sich bewusst
sein dass man nicht mit etwas normalen zu tun hat sondern mit dem Allerheiligsten. So wie sich die Pfarrer
benehmen sieht man dass Jesus noch immer Leiden muss, und das wegen denen die er erwählt hat. Doch leider
gibt es noch viele andere Pfarrer die mit dem Allerheiligsten nicht so handeln wie man es sollte. Sie
sehen es nur als Brot. Und deswegen muss man so wie die heilige Teresa für die Pfarrer beten!
Wenn man so die Liturgie „verhunzen“ kann,… … kann man auch schon mal eine Verbalinjurie wegstecken.
Aber nein, wir haben uns doch eigentlich alle lieb! „Piep, piep, piep, ich hab euch lieb“, fällt mir
gerade Guildo Horns Liedchen von vor paar Jahren ein. Wäre das nicht was für die fff-„Messen“?
Aha,… in absprache mit den zuständigen stellen die entscheidung getroffen hat, in wien zu bleiben.
Also mit anderen Worten, dem Rheinland ist wenigstens ein kleinwenig erspart geblieben…
@ sedia: was sie sagen ist unwahr. Der links im Bild abgebildete Jugenpfarrer ist nach eigener Aussage
nicht aus dem Bistum Wien. In seinem Heimatbistum habe er keine Zukunft gesehen (ach – warum nur?!?).
Als Jugendpfarrer kann er ja jetzt in Wien seine „Dienste“ anbieten. Das Schönborn-Bistum wird auch immer
mehr zu einem arroganten Wiener-Schmä-Zirkus, der lässig abwinkend alles, was recht ist, abschmettert,
und in anderen Bistümern Abgelehnte aufnimmt. nun zur wahrheit: der vikariats-jugendseelsorger des vikariates
wien-stadt ist priester der erzdiözese wien (und wurde in wien für diese diözese geweiht). dass er
gebürtiger deutscher ist, stimmt. und er unterhält weiterhin sehr gute beziehungen in die erzdiözese
köln, seine heimatdiözese. woher sie die aussage nehmen, „er habe in seinem heimatbistum keine zukunft
gesehen“, ist mir schleierhaft. sie entspricht jedoch sicher nicht den tatsachen. der genannte priester
ist in seiner heimat-diözese nicht „abgelehnt“ worden. wer anderes behauptet, sagt die unwahrheit. wahr
ist vielmehr, dass er während seines promotionsstudiums in wien aus freien stücken und in absprache
mit den zuständigen stellen die entscheidung getroffen hat, in wien zu bleiben.
Lächerlich, dass hier liturgische Richtlinien befolgt werden! Offenbar meinen hier manche: was nicht
verboten ist, ist erlaubt! Wieviel soll denn Rom noch regeln und erlassen, weil es einfach nicht mehr
in die arroganten Dickschädel mancher show-verrückter Selbstdarstellungspriester geht, die Messe anständig
zu feiern. Wenn es eine gesetzliche Ruhezeit zum Mittag von 13-15 Uhr gibt, bedeutet das auch keineswegs,
dass in der übrigen Zeit die Sau herausgelassen werden darf, um sich selbstzuverwirklichen! Nicht alles,
muß geschrieben sein, um verstanden zu werden. Aus dem Kontext liturgischer Regeln und sämtlicher Richtlininen
zur Liturgie ist eindeutig ersichtlich, in welcher Weise die Hl. Eucharistie gefeiert werden soll. Ganz
bestimmt nicht so, wie in Wien! Ich muß wohl einmal auf die Interpretation von Gesetzen hinweisen: Wenn
eine Gesetz nicht eindeutig etwas klärt, wird dies u.a. aus dem Zusammenhang mit anderen Stellen erschlossen.
Eine Rechtfertigung von Nebelmaschine, lauter Musik, Showeinlagen… findet sich daher in keinem Zusammenhang
der einschlägigen Texte und kann auch nicht daraus entnommen werden. Hier wird selbstherrlich das Mysterium
der Eucharistie verdreht und verweltlicht!
Das Bistum Wien holt sich auch die „besten“ Leute rein! Das kann man wahrlich behaupten. Der links im
Bild abgebildete Jugenpfarrer ist nach eigener Aussage nicht aus dem Bistum Wien. In seinem Heimatbistum
habe er keine Zukunft gesehen (ach – warum nur?!?). Als Jugendpfarrer kann er ja jetzt in Wien seine „Dienste“
anbieten. Das Schönborn-Bistum wird auch immer mehr zu einem arroganten Wiener-Schmä-Zirkus, der lässig
abwinkend alles, was recht ist, abschmettert, und in anderen Bistümern Abgelehnte aufnimmt. Da hat sich
offenbar Schönborn Anregungen bei seinem Freund Lehmann in Mainz geholt. Je verrückter, desto besser:
Schaut mal, wie großzügig wir sind! Wir nehmen alles! Nur nicht zu fromm, Freunde, sonst könnten ja
manche meinen, wir seien katholisch und am Ende noch römisch. Die Zukunft solcher Bischöfe liegt im
Konzept: Was auch immer ihr tut – seid bloß nicht zu traditionell, stellt euch schön zur Schau, dann
mögen euch alle und ihr seid beliebt. Und das Beste: Das ist der Fundus, aus dem dann in Zukunft die
neuen deutschen Bischöfe sind! Von der Spaßfraktion in den Führungsetagen gegenüber Rom als Spitzenkraft
angepriesen. Man macht von sich reden und wird hochgebracht. Die eigentliche Verkündigung, eucharistische
Frömmigkeit und echte Glaubensfreude dürfen dann im „Maschinenraum“ die paar dummen Priester machen,
denen man noch eine ökologische Nische gestattet, für die sie sich noch auf Knien bedanken müssen,
um weitermachen zu dürfen. Aber keine Sorge! Auf der Titanic sind auch die von der ersten Klasse abgesoffen!
@wiener sie können keine konkreten missbräuche nennen Der Missbrauch liegt in der Art und Weise, wie
hier eine Heilige Messe gefeiert wird. Ich kann einfach nicht glauben, dass die entsprechenden Priester
und Seelsorger noch das katholische Verständnis der hl. Messe haben. Einen solchen Event muss man wirklich
nicht in einer Kirche feiern und schon gar nicht mit einer heiligen Messe koppeln.
Der zentrale Mißbrauch der fff-Events liegt in der Verhüllung – Unkenntlichmachung – des eigentlich
Wesentlichen: Das Hl. Meßopfer, die unblutige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi. Pantomime,
Showeinlagen, rhytmische Musik, Lärm, Nebelwerfer, action usw.: Mag für die geschmacksverwirrten Jugendlichen
unterhaltsam sein, eines ist aber nicht: katholisch. Es ist eine Anbiederung an den Zeitgeit, zu welchem
die Teilnehmer des Events auch hingeführt werden. Unfassbar, wenn man denkt, dass das die gleichen tun,
die den historischen Jesus immer verbalisieren (ohne ihn allerdings ernst zu nehmen). Man vergleiche die
Stiftung des Altarsakramentes durch Christus beim (nach) dem letzten Abendmahle mit der hier besprochenen
Veranstaltung: Das verträgt sich so wie Feuer und Wasser! Was hat man davon, wenn formal irgendwelche
Kriterien eingehalten wird, das Wesen der Dinge aber verdunkelt wird? Eine sehr böse Strategie! Der Gatte
der Evelin
@wiener – sie können keine konkreten missbräuche nennen. Der konkrete Mißbrauch ist die unwürdige
Form der Liturgie, wie ich sie auf den Photos sehen kann; deshalb brauche ich nicht da gewesen zu sein,
um das festzustellen. – sie sprechen den beteiligten grundsätzlich das verständnis der liturgie ab.
Korrekt! – sie verweigern eine diskussion dazu. Korrekt, und zwar deshalb, weil ich seit 20 Jahren feststelle,
daß es keinen Zweck hat zu diskutieren, wenn die Diskutanten unterschiedliche Definitionen von Liturgie
haben.
@ sulpicius ich halte fest: – sie können keine konkreten missbräuche nennen. – sie sprechen den beteiligten
grundsätzlich das verständnis der liturgie ab. – sie verweigern eine diskussion dazu. jeder kann sich
darüber ein eigenes bild machen. ich halte ferner fest: – objektiv liegt ein liturgischer missbrauch
weder formal noch substantiell vor. – andere behauptungen entsprechen nicht der wahrheit. – somit sind
andere (unbewiesene und unbeweisbare) behauptungen verleumdungen und unterstellungen.
@wiener Wissen Sie, daß ist ja nun ein Problem, daß es schon seit mehr als vierzig Jahren (wenn nicht
länger) gibt, daß viele nicht mehr wissen, was die römisch-katholische Liturgie ist. Zum einen gehören
dazu natürlich liturgische Vorschriften (ob die bei besagtem Gottesdienst von den Priestern eingehalten
wurden, kann ich von Ferne aus nicht beurteilen); zum anderen gehörén seit altersher zu dieser Liturgie
entsprechende Akzidentien, die der Substanz der Liturgie entsprechen. Damit wären wir bei der äußeren
Gestalt der Liturgie, über die nun schon seit Jahrzehnten gestritten wird. Eigentlich gibt es da nichts
zu streiten, weil es ein ebenfalls altes kath. Axiom ist: Sancta sancte! Mit dem, der nicht begreift,
daß diese Form der Liturgie, wie sie bei besagter Messe angeandt wurde, nicht zum Wesen der christlichen
Liturgie paßt, mit dem kann man auch nicht weiter diskutieren… Sorry!
„keks“? das verwendete brot wurde den liturgischen vorschriften gemäß gebacken. um vermeidbare brösel
zu vermeiden, wurde bis auf die vorzeige-hostie das brot vor dem gottesdienst geteilt und in dieser form
konsekriert. damit dürfte dieser vorwurf („keks“) hoffentlich bereinigt sein.
@wiener Sie schrieben:„ich halte – als einer der mitfeiernden – fest, dass die liturgie korrekt und ohne
liturgischen missbrauch gefeiert wurde.“ Dann hangeln Sie sich doch mal an Redemptionis Sacramentum entlang.
Betrachten Sie nur den seltsamen „Keks“, der da eleviert wurde.
dann bitte konkret Nun, ich würde sagen, diese Priester verleumden ihr Amt aufgrund dieser „liturgischen“
Taten selber. Und wer hier wohl die heiligste Eucharistie durch seine „liturgischen“ Handlungen durch
den Schmutz zieht? dann bitte ich um konkrete punkte, wo die heilige messe, die vor 2 wochen in der wiener
pfarrkirche cyrill und method gefeiert wurde, liturgische missbräuche enthalten haben soll. aber nicht
wieder mit unsäglichen „freimaurer“-märchen und lächerlichen „satanisten“-schwafeleien kommen. ich
halte – als einer der mitfeiernden – fest, dass die liturgie korrekt und ohne liturgischen missbrauch
gefeiert wurde. wer anderes behauptet, ist in der beweispflicht – und hier reichen phantasievolle spekulationen
nicht aus!
@wiener überlegt einmal, wen ihr hier angreift und verleumdet (priester) und was ihr in den schmutz zieht
(die heiligste eucharistie) Nun, ich würde sagen, diese Priester verleumden ihr Amt aufgrund dieser „liturgischen“
Taten selber. Und wer hier wohl die heiligste Eucharistie durch seine „liturgischen“ Handlungen durch
den Schmutz zieht? Das immer gleiche Spiel: Es wird so stark provoziert, daß andere (über)-reagieren,
und dann stellt man sich als armes Opfer da, das so schlecht behandelt wird. Ich kenn doch meine Pappenheimer!
@ katholika: „nur englisch“? wie kommen sie auf die idee, dass bei fff-messen „nur englisch“ gesungen
(gesprochen?) würde? das ist schlicht und einfach nicht der fall. die lieder waren teils deutsch, teils
englisch, teils hebräisch (halleluja …). allerdings ist es so, dass wir die lieder nach ihren inhalten
aussuchen, und nicht primär nach der sprache (und oft ist die deutsche übersetzung eines original englischsprachigen
liedes schlecht gelungen). im übrigen kann ich der impliziten these, dass „gott englisch nicht versteht“,
auch nicht zustimmen: Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! (Ps 117) Singet dem Herrn
ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! (Ps 96)
Ist in Wien eigentlich… … überhaupt noch etwas katholisch? Oder handelt es sich inzwischen um eine
reine Freimaurer-beherrschte Stadt (einshließlich der Kirche)?
kleiner Nachtrag Ich möchte nur noch einen kleinen Nachtrag zu meinen Eintrag vorher liefern. Ich finde
es nur nicht richtig, dass wenn man nicht dabei war Kritik übt sondern auch nicht fair gegenüber den
Personen, Ehrenamtlichen, die sich mühe geben und wirklich hart arbeiten um so einen Gottesdienst für
Jugendliche auf die Beine zu stellen (ich kann nur sagen, es steckt viel arbeit dahinter) und dann von
Personen kritisiert werden, die nicht einmal dabei waren. Ist das Christliche? Für euch, wahrscheinlich
schon, für mich aber nicht. Ich habe nichts gegen Kritik, aber sie muss konstruktiv sein und vor allem
von Leuten kommen, die dabei waren.
ein beitrag zu sachlicher information: So einmal im Jahr kann man damit schon eine Kirche füllen, weil
es eben Fun ist für die Jugendlichen. Würde man das aber jede Woche anbieten, dann sähe es wohl anders
aus. die fff-messen finden derzeit monatlich in jeweils einer anderen kirche in einer region wiens statt,
für die ein lokales gestaltungsteam zuständig ist, und es kommen regelmäßig um die 1000 mitfeiernde.
also: nicht nur ein mal jährlich, und ein gottesdienst-angebot, dass zuspruch findet (meist stellt sich
heraus, dass die kirchen zu klein sind für die vielen, die mitfeiern wollen – ein phänomen, das in wien
sonst selten anzutreffen ist). zudem gibt es – neben fff – noch eine ganze reihe pfarrlicher jugendmessen,
die ebenfalls zu einem fixen bestandteil des gottesdienstlichen angebotes in wien geworden sind und die
sonntag für sonntag gut angenommen werden. was die unsäglichen unterstellungen und verdächtigungen
angeht, die hier zum teil geäußert werden (bis hin zu „satanistischen ritualen“ …): ich habe keine
ahnung, welcher wirren phantasie derartige deutungen einfallen, aber wenn es sachlich nichts zu kritisieren
gibt, muss man sich halt irgendetwas zusammenphantasieren. hier wäre jeder kommentar zu viel. nur eines:
überlegt einmal, wen ihr hier angreift und verleumdet (priester) und was ihr in den schmutz zieht (die
heiligste eucharistie) und dann überlegt euch nochmals die wortwahl.
@Brigitte Bussmann ich hoffe, dass es bald mehr Formen dieser Gottesdienste gibt, und dass immer mehr
Priester den Mut haben, solche Messen zu zelebrieren. Die Jugend spricht ihre eigene Sprache, und ich
finde auch immer wieder schön, wie gerade auf der Ebene der Pop Musik junge Menschen Gott lob preisen.
Solche Formen gibt es nun seit den 70er Jahren als man meinte, man müsse alles revolutionieren. Und was
ist passiert? Nein, die Jugendlichen konnte man damit nicht gewinnen, im Gegenteil. Ein beispielloser
Exodus fand und findet immer noch statt, weil das ganze Theater absolut keine Tiefe hat. So einmal im
Jahr kann man damit schon eine Kirche füllen, weil es eben Fun ist für die Jugendlichen. Würde man
das aber jede Woche anbieten, dann sähe es wohl anders aus. Nein, Frau Bussmann, wachen Sie auf. Das
68er-Konzept war eindeutig ein gewaltiger Schlag ins Wasser. Was die Jungen brauchen ist eine klare Linie,
eine tiefe Liturgie, die auch die Schönheiten des katholischen Glaubens zum Ausdruck bringt.
Logisch und konsequent sind die stattfindenden Jugendmessen in diesem Stil. Betrachtete man die Liturgie
nach seiner letzten, einschneidenden Reform, so bemerkt man, dass der Priester zum Hauptgestalter der
Liturgie wird. Der Gottesdienst wird nicht mehr vom Volk aus zu Gott getragen (hin zu Christus im Tabernakel),
sondern der Priester schließt sich mit dem Volk zu einem Kreis zusammen. Die Versuchung, daraus ein Entertainment
zu machen, ist sehr groß und vielen unwissenden Priestern gar nicht mehr zu verübeln. Leider wird der
Opfercharakter und die wahre Gegenwart Christi am Kreuz vernachlässigt, diese Jugendmesse ist gefühlsbetont,
voller physischer Aktivität und sozialpolitisch orientiert. Ich fände das gar nicht schlecht, wenns
halt keine Messe wäre. Das eigentliche Ziel der Messe wird verschleiert. Kritiker so einer Jugendmesse
sollten sehr liebevoll und begeisternd die volle Bedeutung der Messe betonen- durch schlichtes und ehrfurchtsvolles
Vorleben als Glaubenszeugnis. Auch die Jugendlichen werden so in das Mysterium der Liturgie geführt,
sie sind genau auf derselben Suche nach Gott wie Gläubige, die in der (alten) Liturgie ihre Heimat gefunden
haben. Verständnissuchende Kritik ist gut, Vorwürfe und Polemik sind schlecht. Jeder, der „uns Gläubige“
(arme Sünder) begegnet, sollte unweigerlich den Eindruck haben: Der da beschäftigt sich mit dem Leben
Jesu Christi. LG Augustinus
Andere Formen ja, Englisch nein! Grüß Gott, zunächst möchte ich bemerken, dass man bei Jugendlichen
schon andere Wege suchen muss, um sie für die Sache des Herrn zu begeistern. Aber nicht um jeden Preis.
Es mutet sehr befremdlich an, dass im deutschsprachigen Raum den jungen Menschen eingeredet wird, Lobpreis
und Anbetung wären wohl nur auf Englisch möglich. Ist denn unser Herrgott des Deutschen nicht mächtig,
oder sind die Jugendlichen bereits so manipuliert worden, dass sie Englisch für die Sprache Gottes halten?
Wo soll diese widerwärtige Anbiederung an Amerikanismen und amerikanischen Ausrucksformen der Spiritualität
hinführen? Haben denn die Amerikaner das Evangelium gebracht, oder nahmen sie es nicht von Europa mit?
Es ist leicht Kritik zu üben, wenn man nicht dabei war Es wird mit der Zeit langweilig, wenn immer die
gleichen Argumente vorgebracht werden im Bezug zu Jugendmessen, Jugendkirchen, aber anscheinend habt ihr
nur die und könnt keine anderen vorbringen, oder? Es geht jedes Mal um die gleichen Themen, wie Brot
bei Kommunion, Priester, Laienassistentin,… und das wird mühsam, daher werde ich nicht auf einzelne
Kritiken eingehen, weil es mühsam wird. Ich finde es nur nicht richtig, wenn man über andere urteilt,
wenn man selbst nicht dabei war und nur anhand von Fotos (Standaufnahmen), Artikel Kritik übt. Es fehlt
einfach der Zusammenhang dazu. Ich bin mir ziemlich sicher keiner von euch war bei dieser Messe, sondern
hat nur den Artikel gelesen und dann Kritik darüber geübt, oder irre ich mich? Ich war bei der Messe
und ich fand sie absolut genial.
Fassungslos ich hoffe, dass es bald mehr Formen dieser Gottesdienste gibt, und dass immer mehr Priester
den Mut haben, solche Messen zu zelebrieren. Die Jugend spricht ihre eigene Sprache, und ich finde auch
immer wieder schön, wie gerade auf der Ebene der Pop Musik junge Menschen Gott lob preisen. Jede Generation
hat das Recht ihren eigenen Weg zu Gott und zur Kirche zu finden.
„Jugendliturgie“ führt die Jugend nicht zur Liturgie; das habe ich schon vor 20 Jahren kapiert, als ich
BDKJ-Vorsitzender in Kevelaer war. Aber die Angst ist einfach zu groß, als „dissenter“ ggü. dem mainstream
der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Beter vereinsamen inmitten der diözesanen Strukturen. Ermutigen
müsste man heute nicht zu immer neuen Experimenten, sondern dazu, bspw. die schönen alten Lieder wieder
einzuüben; am besten mit den unredigierten Texten (vor GL 1975). Das „Gotteslob“ figuriert aber leider
weithin als Eigenlob der Kommissionen, die es zusammengebastelt haben. Ich kenne niemanden, der daraus
geistlich lebt.
@ Gotthard Da wird die richtige Sprache zur Verkündigung des Evangeliums gesprochen. Gratulation!! Ja,
träumen Sie mal süß weiter. Diese Konzepte gibt es nun schon seit 30 Jahren. Ihr Erfolg ist schlicht
und einfach nicht feststellbar, das ist numal eine Tatsache, die man an den leeren Kirchenbänken und
der schlechten Repräsentation in den Altersgruppen von 15 – 40 Jahren ziemlich einfach belegen kann.
Es kann ergo keine brauchbare Sprache zur Verjündigung des Evangeliums sein. Sie lockt nur durch das
„Neue“. Ist ja auch mal was besonderes, so ein Gottesdienst. Da aber die Tiefe fehlt, hat sich das alles
ganz schnell abgenutzt und man muss ganz schnell noch neuere Konzepte finden. Jedes einzelne entfernt
sich weiter vom Sinn der Liturgie. So geht das jetzt schon seit 30 Jahren ohne messbaren Erfolg. Vielleicht
sollte man mal diese Idee überdenken. Angesichts des katastrophalen Zustandes der Kirche und den beängstigenden
Aussichten (wer von den Kirchgängern lebt in 30 Jahren noch?) kann man damit nichts falsch machen. Und
noch was: Es dürfte doch klar sein, dass mit solchen Messen eine Berufungspastoral nicht zu machen ist.
Alle alltäglichen Spezifika werden den Jugendlichen ja systematisch vorenthalten, so dass sie nichts
über den gelebten Glauben lernen können und ergo viel zu wenig davon verstehen, um sich ganz in den
Dienst zu begeben.
Vermittlung und Erziehung @Gotthard „…die von vielen hier bevorzugten Liturgien werden andererseits
von den allermeisten Jugendlichen links und rechts liegengelassen“. So pauschal kann man das sicherlich
nicht sagen. Es sind zu einem guten Teil Angehörige der jungen Generation der 20 bis 40jährigen, die
etwa die klassische Liturgie der Kirche wiederentdeckt, manchmal sehr zum Staunen und Ärger der 68er
Generation. Vieles hängt aber an einer rechten Anleitung und Erziehung. Wenn man etwa jungen Leuten z.
B. im Musikunterricht nicht den Horizont der klassischen Musik erschließt, mit ihnen nicht mehr Cicero
und Platon, Goethe und Schiller liest, ist das eine kulturelle Verarmung ersten Ranges. Man verprellt
die Jugend und betrügt sie um ein großes Erbe. Das gleiche gilt mutatis mutandis auch für den religiösen
Bereich. Wenn man jungen Leuten nicht von Kindesbeinen erklärt, warum man sich z. B. in der Kirche anders
verhalten muss als in einer Disco, dann liegt die Schuld sicherlich nicht bei den Jugendlichen, die es
aus sich heraus gar nicht verstehen können. Der Religionsunterricht muss dies wieder vermitteln, er muss
die Grundprinzipien der katholischen Dogmatik (altersangepasst) erklären, er muss den Ablauf der Liturgie
und die dahinterstehende Symbolik veranschaulichen, die Geschichte der Kirche thematisieren etc. etc.
Doch sehr oft wird dies nicht mehr gemacht. Und ganz genau das ist das Problem, die gestörte Unterweisung
in den Basics des Katholizismus.
Formen „Jetzt haben wir die Kirche wieder voll. Aber wollten wir ihnen nicht auch noch irgendetwas sagen?“
eine ganz dumme Aussage, wenn kein Bezug gegeben wird. Hier wird doch in fast allen Beiträgen nach Liturgie-FORMEN
gerufen… von der Verkündigung ist dabei auch nie die Rede…
An Gotthard Verbesserung: Ich bin der Überzeugung, dass man die heilige Handlung der kath. Liturgie nicht
mit der Mode unterworfenen Erscheinungen wie Sportarten (Feldhandball) vergleichen sollte.
Karikatur aus ev. Kirchenzeitung Ich erinnere mich noch gut an eine Karikatur aus einer evangelischen
(!) Kirchenzeitung. Leider habe ich sie nicht mehr: Im Altarraum führen eine Menge Zirkusartisten ihre
Kunststücke auf. Die Kirchenbänke sind übervoll. Am Rand standen zwei evangelische Pfarrer. Der eine
Pfarrer sagt zum anderen: „Jetzt haben wir die Kirche wieder voll. Aber wollten wir ihnen nicht auch noch
irgendetwas sagen?“
An Gotthard Ich bin der Überzeugung, dass man die heilige Handlung der kath. Liturgie nicht mit der Mode
unterworfenen Erscheinungen wie Sportarten (Feldhandball) unterscheiden sollte.
@Josefus Die hl. Messe bis zur Liturgiereform hat dauerhaft vielmehr die Jugend angezogen als die Neue
Liturgie. stimmt … Feldhandball hat damals auch viel mehr Menschen angezogen als heute. Selbst in den
50er und 60er Jahren wurden Experimente mit Jugendmessen gemacht …musikalisch (nichts gregorianisch!)
und formal… ICH habe sie miterlebt.
Neugierdeeffekt Eine solche Rockmesse zieht auch nur ein-, vielleicht zweimal wegen des Neugierdeeffektes.
Heilige Messe und Rockmusik haben nichts gemein. Deswegen kann es hier auch keine sinnvolle Ergänzung
geben. Deswegen wirkt das Ganze befremdlich und künstlich. Die hl. Messe bis zur Liturgiereform hat dauerhaft
vielmehr die Jugend angezogen als die Neue Liturgie. Mit dem alten Ritus ist eine Rockmesse überhaupt
nicht vorstellbar.
Musik und Showeffekte statt demütiger Anbetung Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass nur die „Show“
den Jugendlichen wichtig sei, denn sonst wäre das Gotteshaus auch bei regulären Messen voll. Wie sollen
denn bei solchen Veranstaltungen die unendliche Majestät Gottes, das große Opfer Christi und die Heiligkeit
unserer Religion vermittelt werden? Mich erinnert das mehr an eine Sekte, als an die Kirche Jesu Christi.
So gut es auch die Veranstalter meinen wollen. Sie nähren nicht den Glauben, sondern das Unterhaltungsbedürfnis
der Youngsters. Oder klatscht man neuerdings zur Ehre Gottes?
@mariokin Was bildest Du Dir denn ein, wer Du bist? Mein Recht, hier zu schreiben steht Deinem Recht in
nichts nach. Also mach mal halblang! Wenn in dem Bericht über die tolle Jugendmesse auch von Stimmung
die Rede ist – dagegen ist nichts einzuwenden. Im Bericht über die im Aachener Dom gefeierte Vesper nach
uralter karolingischer Tradition war auch von „Stimmung“ die Rede – nur in einer anderen Diktion: „Heiligkeit
war spürbar“ … „Eine Stunde für die Seele“ … WO ist der Unterschied? Der Unterschied liegt in den
Personen der Mitfeiernden. Es wird niemand gezwungen, eine solche Messe mitzufeiern … die von vielen
hier bevorzugten Liturgien werden andererseits von den allermeisten Jugendlichen links und rechts liegengelassen.
Zur Gestik Das typische „Teufelssymbol“ wird anders geformt: auf einer Hand zeigen der Daumen und der
kleine Finger nach oben, die anderen Fingern ruhen in der Handinnenfläche. Siehe diverse Photos mancher
Rockstars oder Ehepaar Bush während Inaugurationsnachfeiern. Wohin die Zelebranten während ihrer mich
nicht ansprechenden „Rockmesse“ auf dem Photo zeigen, weiß ich nicht, aber ein Teufelssymbol würde ich
ihnen nicht unterstellen. Es zeigt ja nur der Zeigefinger nach oben. Das Gamsbärtchen ist kein Teufelssymbol,
sondern eine Barttracht, die seit einigen Jahren – meist etwas kürzer als auf dem Photo – wieder in Mode
ist.
Negative Ausstrahlung Auf mich hat das Ganze eine negative Ausstrahlung. Man wird meiner Meinung nach
dadurch dauerhaft keine Jugendlich für Christus und die Kirche gewinnen können.
Finde auf Anhieb nichts dran auszusetzen Hallo! Ich bin selbst Kaplan im Bistum Köln und habe mir den
Artikel eben mal durchgelesen – ich finde ebenso auf Anhieb nichts, was man verurteilen MUESSTE. Das Foto
steht der Interpretation offen. Wenn man einen Kanon anstimmt, dann wäre es nur eine Frage des Fotografen,
wie er das Foto macht. Anfragen sollte man das im Foto und in der Fotoreihe gezeigte Brot. Ich habe das
einmal gemacht und werde es für alle Zeiten seinlassen – es krümelt und das wird dem Allerheiligsten
wahrlich nicht gerecht. Die römische Instruktion hat da auch ihren Grund und Begründung drin. Die Beleuchtung
finde ich interessant und professionell – die Visualisierung des Evangeliums anhand der Puppen kann sinnvoll
sein – das kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich die Kateche nciht gehört habe. Die Äußerung der
Jugendlichen im Gottesdienst deutet auf eine Dialogpredigt hin. Warum nicht? Wenn sie gut vorbereitet
ist. Die Frage des Jugendseelsorgers „durch welches Dach soll man den Kranken hinablassen“ ist sehr gut
gestellt – natürlich durch das Dach, das den Menschen vor die Füße Jesu führt. Geniale Idee – werde
mir das für die eigene Predigt aufbewahren. Es gibt leider viele andere Löcher im Dach (auch unserer
Kirche), die die Menschen anderswohin führen. Nicht,daß mich hier einer fragt, was ich hier mache, wenn
ich die Messe nicht verdamme – man hat ja bei kreuznet nicht seine Daseinsberechtigung durch Verurteilung…
Ach so: es war eine Jugendrockmesse. Ich kenne gute christliche Rockbands. Martin
Verfehlte Pädagogik und Transzendenzverlust Solchen Versuchen liegt eine oftmals verfehlte Pädagogik
zugrunde, die ebenso in die katechetische Kommunion- bzw. Firmvorbereitung und den Religionsunterricht
Einzug gehalten hat (wie aber leider auch in andere Schulfächer). Das Verteilen von Figuren z. B. wirkt
doch etwas infantil. Man muss die jungen Leute zwar dort abholen, wo sie stehen, sie aber auch weiterführen
wollen, über das Vorhandene hinaus. Doch das geschieht hier wohl nicht. Flotte Musik z. B. kann man heute
überall haben, und in der Disco ist das eh alles professioneller. Warum versucht man erst gar nicht,
jungen Leuten wirklich große und authentische liturgische Kultur zu vermitteln, die gleichsam aus der
Tiefe der Jahrhunderte zu uns ins Jahr 2006 kommt. Es erfordert viel Geduld und Mühe. Aber: Die Liturgie
ist – von der Predigt abgesehen – nicht so sehr der Ort der Katechese wie vielmehr das Ziel jeder Katechese.
Auch die Viva-Generation möchte über das ohnehin schon täglich vorhandene hinausgeführt werden, hin
zur ahnungsweisen Erfahrung der alles übersteigenden Transzendenz und Schönheit des Göttlichen. Dies
braucht aber eine besondere sakrale Atmosphäre, um so die Seele gleichsam für eine andere, geistige
Wirklichkeit zu öffnen. Dass die jungen Menschen etwa von ihrem wirklich beeindruckenden und bewundernswerten
Engagement erzählen, ist gut und wichtig. Warum jedoch innerhalb der Liturgie? Hier könnte man viel
treffender einen „bunten“ katechetischen Abend veranstalten…
Gotthardt Gotthardt darf man mal fragen, wer sie sind, oder was Sie hier zu suchen haben. Es ist doch
offensichtlich, dass Sie durch Ihre alles tollerierende Haltung nur provozieren wollen. Ihnen geht es
doch gar nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung! Wenn dem wirklich so ist, dass Sie das alles toll
finden, dann möchte ich von Ihnen auch nachvollziehbare richtige Argumente vor allem die auch mittels
des Lehramtes überprüfbar hören und nicht den alles heile Welt Wischi waschi Kommentar. Dann ist es
besser Sie schweigen. Damit drücken Sie genug Zustimmung aus. Wenn Sie für die Wahrheit Jesus Christi
und seiner Kirche einstehen wollen, dann bitte kämpfen Sie! Es geht um jede einzelne Seele. So wirken
Sie keineswegs überzeugend und wahrhaftig, sondern überheblich. Wenn Sie es wirklich ernst meinen, dann
nehmen Sie sich diese Worte einmal zu Herzen. Sonst brauchen Sie künftig hier im Forum nicht mehr aufkreuzen.
Wirklich nicht, schade um die Zeit.
Okkultismus »Die Jugendlichen wurden aufgerufen, sich mit Hilfe der ausgeteilten kleinen Puppen einen
Menschen aus ihrem Freundeskreis vorzustellen, dem es im Moment schlecht gehe und der durch seine Sorgen
wie gelähmt sei.« Das sind magische Praktiken aus der okkulten Szene. Dazu die Gehörnten-Gestik der
Priester. Das ganze ist keine Messe, das ist nicht die Kirche Jesu Christi, das ist eine Gegenmesse der
Synagoge Satans. Wie hirngewaschen muß man eigentlich sein, um das nicht zu merken?
Nicht nur satanische Symbolik sondern auch nachweisbar FREIMAURERISCHE ZEICHENSPRACHE. Ich beobachte diese
Zinken bereits seit vielen Jahren. Seitdem Kardinal König die Freimaurerei in der katholischen Kirche
für hoffähig erklärte, geht der Zug nur mehr in diese eine Richtung. Kardinal Schönborn ist in diesem
Zug bestimmt kein Bremser.
@sulpicius natürlich meine ich das ernst … ich kann in dem Artikel nichts finden, über das ich mich
aufregen müsste … sondern ich freue mich über die vielen jungen Leute, die gekommen sind
@Gotthard Gotthard: Klasse!!!!Da wird die richtige Sprache zur Verkündigung des Evangeliums gesprochen.
Gratulation!! Manchmal frage ich mich, ob unser Gotthard das ernst meint oder nur provozieren will…
SATANISCHER SYMBOLISMUS ERKENNT DENN NIEMAND DIE SATANISCHE GESTE AUF DEM TITELBILD? DIE BEIDEN „PRIESTER“
ZEIGEN DAS HÖRNERSYMBOL ALS SINNBILD DES TEUFELS!
Zerfall der Liturgie! Endlich Durchgreifen!!! Was soll das eigentlich? Das ist doch keine würdige Liturgie.
In seinem Buch „Aus meinem Leben“ klagt Papst Benedikt: „Ich bin überzeugt, dass die Kirchnekrise, die
wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter so konzipiert wird, dass
es in ihr gar nicht mehr darauf ankommt, ob es GOTT gibt und ob ER uns anredet und erhört. Da feiert
die Gemeinde nur noch sich selbst, aber das lohnt sich nicht.“ (S. 107) In diesem Sinne hoffe ich, dass
auch bald Konsequenzen folgen werden. Aus einem Leserbrief im „Schweizer. Kath. Sonntagsblatt“: „Die Gleichgültigkeit
gegenüber dem Heiligen Altarsakrament hat nach dem II. Vatikanischen Konzil begonnen. Rasch hat man die
Kommunionbänke entfernt. Knien ist dem modernen Menschen nicht mehr zuzumuten. (…) Zum weissen Sonntag
hatten unsere Religionslehrer damals mit uns Kindern gesungen: „Jesus, Jesus, komm zu mir, oh wie seihn
ich mich nach Dir“ (Laudate, Lied 110). In einer Schaffhauser Kirche begrüsste vor einigen Jahren folgender
Spruch die Kinder: „Brot, das dir Freude macht“. Da dürfte jede Einladung zur Anbetung des Eucharistischen
Heilands im Sand verlaufen.“ Hier genau liegt das Problem. Heute wird nur noch Wischi-Waschi geboten.
Man redet um den Brei herum. Was soll das schon heissen „Brot, das dir Freude macht“. Die Kinder kann
man viel mehr ansprechen mit der katholischen Tiefe wie zum Beispiel eben „Jesus, Jesus komm zu mir, oh
wie sehn ich mich nach dir.“ Hier muss einfach etwas passieren!!
total kaputt der Verein „Mit Hilfe von kleinen Puppen sollten sich die Jugendlichen einen Menschen vorzustellen,
dem es schlecht gehe“ Das ist beste Vodoo-Praxis. Aber was solls? Darauf kommt es sowieso nicht mehr an.
Wie wärs mit Hühnerschlachten auf dem Altar? Ja gut, geht nicht wegen der Vogelgrippe. Ist diesen Priestern
eigentlich nicht klar, daß sie sich einmal für dieses kranke Zeug verantworten müssen?
Was ist los mit Kardinal Schönborn? Ich habe den Eindruck, in der Diözese Wien steppt der Bär. Entweder
geht an Kardinal Schönborn alles ohne sein Wissen ab, oder er ist dabei, vor dem Zeitgeist einzuknicken.