Was ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen?
Als Sekretärin einer Schule mit 1400 Kindern möchte ich zu der Angelegenheit der Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken Stellung nehmen. Von Gabriele Nettej.
(kreuz.net, Saarbrücken) In meiner Kindheit – man darf es ja heute nicht mehr sagen – wurden die Mädchen
noch an den Ohren gezogen. Es wurden ihnen reichlich Kopfnüsse gegeben, und sie bekamen Schläge mit
dem Rohrstock auf die Hand.
Die Jungen wurden in der Regel übers Pult gelegt und bekamen auf den stramm
gezogenen Hosenboden Schläge mit dem Rohrstock. Diese Praktiken waren sicherlich nicht die richtige Pädagogik
und haben nicht dazu beigetragen, daß wir gerne in die Schule gingen.
Damals hätte man – nach den heutigen
heuchlerischen Maßstäben – gegen die allermeisten Lehrer Strafanzeige erstatten und sie fristlos entlassen
können.
Doch aus der Generation der 50er Jahre sind weit weniger Verbrecher und Problemfälle hervorgegangen
als aus der gehätschelten 68er Generation und jenen Generationen, die Opfer der verschiedenen Schulreformen
wurden.
Ich weiß, daß es an deutschen Schulen auch heute noch Körperstrafen gibt. Doch werden solche
Vorfälle, entweder aus Angst vor den Folgen oder weil man weiß, daß das eigene Kind kein Engel ist
und auch einmal eine kleine Züchtigung verdient hat, nicht zur Anzeige gebracht.
Im Falle meines Sohnes
hätte ich einen Lehrer verstehen können, wenn ihm die Hand ausgerutscht wäre. Nicht im Traum wäre
mir eingefallen, einen solchen Vorfall zur Anzeige zu bringen.
Doch jetzt hat man in Saarbrücken einen
Sündenbock gefunden.
Vom unermüdlichen und freiwilligen Einsatz von Lehrern und Priestern der Herz-Jesu-Schule –
die jetzt mit der Schließung bedroht wird – spricht niemand.
In dieser Schule wird auch gefährdeten
oder schwierigen Schülern noch eine Chance gegeben. Doch das interessiert nicht. Es geht bei diesem Streit
nicht um die Kinder, sondern um Ideologie.
Es muß auch deutlich gesagt werden, welche Probleme an anderen
Schulen existieren, die es in Herz-Jesu nicht gibt:
Alkoholkonsum und Rauschgift mit allen schlimmen
Folgen, Schüler, die von Klassenkameraden oder älteren Schülern zusammengeschlagen oder erpreßt werden,
um an Geld oder Handys zu kommen, Kinder, die einfach aus Sadismus gequält werden.
Viele Eltern können
heute davon berichten, wie ihre Kinder mit Angst zur Schule gehen und später selber Teil dieses brutalen
Systems werden.
Ich glaube, daß das Kultusministerium hinlänglich informiert ist.
Solche Probleme
findet man in der Herz-Jesu-Schule nicht. Dennoch steht die Schule heute wegen dreier läppischer Ohrfeigen
im Kreuzfeuer und ist in Gefahr, geschlossen zu werden.
Wenn man die Wege der jungen Absolventen dieser
Erziehungsinstitution über den Schulabschluß hinaus verfolgt, sieht man, daß aus den Kindern lebenstüchtige
junge Menschen geworden sind.
Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich das Kultusministerium mit der Schulleitung
und den Lehrern der Herz-Jesu-Schule an einen Tisch setzen würde, um einen gemeinsamen Weg zu finden
und die Schule nicht zu schließen.
Die – mißhandelten! – Kinder und deren Eltern wären ihnen sehr
dankbar.
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43 Lesermeinungen
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@kali, Rest folgt kali: @methusalix Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich von Wahlurnen möglichst fernzuhalten.
Dies Ihre Aussage kann ich nur voll unterstützen…genügt nicht, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
D’accord! Gilt übrigens auch für unsere heilige Mutter Kirche. – Ein Land, das uns durch Strafgesetze
vorschreibt,…das Singen friedlicher Lieder verbietet… Nein! Hier widerspreche ich entschieden! Denken
dürfen Sie was Sie wollen und privatissime aussprechen selbverständlich ebenfalls! Erst wenn Sie Ihre
Gedanken in der Öffentlichkeit so formulieren, dass Sie andere massiv beleidigen und dies von einem ordentlichen
Gericht sanktioniert wird, haben Sie Strafe zu fürchten, weil Sie mit der Überschreitung Ihrer Freiheitsrechte
die anderer verletzt haben. Hier besteht ein grosser demokratischer Konsens. Wenn Sie dem nicht zustimmen,
müssen Sie versuchen unser Gerichtssystem zu ändern, aber dazu müssten Sie an die von Ihnen so gehasste
Wahlurne. Nur so geht das bei uns, aber im Gegensatz zu anderen Organisationen geht es, wie die Strafrechtsreform
in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts bewiesen hat. Da wollten einige manches ändern, wurden gewählt
und weg war der § 175! …und wissenschaftliche Bücher verbrennt, -das ist mir neu! War nicht die letzte
Bücherverbrennung vor tausend Jahren? Rest folgt
@methusalix Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich von Wahlurnen möglichst fernzuhalten. Dies Ihre Aussage
kann ich nur voll unterstützen. Übrigens nützt es nichts, wie Sie schreiben die Augen aufzumachen,
man muß auch das Gehirn dabei benutzen. Erinnern Sie sich, daß die zwischen 1949 und 1990 bestehende
mitteldeutsche Diktatur den Namen „Deutsche Demokratische Republik“ trug? Fast alle Diktaturen behaupten
von sich, sie seien eine Demokratie. Aber die Behauptung alleine genügt nicht, um diesem Anspruch gerecht
zu werden. – Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, wie wir über entscheidende Phasen der
Geschichte zu denken haben, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung. Dies ist eine Diktatur.-
Ein Land, welches Historiker in Gefängnisse wirft, das Singen friedlicher Lieder verbietet und wissenschaftliche
Bücher verbrennt, diktiert uns, wie und was wir zu denken haben. Dies ist eine Diktatur. – Ein Land,
das uns durch Strafgesetze vorschreibt, taten- und widerspruchslos hinzunehmen, daß unser Land von Armutsflüchtlingen
aus aller Welt überschwemmt wird, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung und verweigert uns
unser Völkerrecht auf Selbstbestimmung. Dies ist eine Diktatur. – Ein Land, das Mitglieder oppositioneller
Parteien verfolgt, diktiert uns, welche Parteien wir wählen dürfen und welche nicht. Dies ist eine Diktatur.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Diktatur.
@ methusalix Ja Beleidigungen, Unterstellungen, das können Sie. Nochmal: Wenn ein Kind seine Hand nach
der Herdplatte reckt, dann ist ein Klaps (!) auf die Hand durchaus als Mitteilung geeignet, dass es hier
gefährlich wird. Dass Sie aus meiner Ausführung nun „Schläge“ gemacht haben, zeugt von Ihrer – mit
Verlaub – Niederträchtigkeit.
@benedikt @dottore @kali Benedikt: @ methusalix EIN KLAPS IST EINE KINDESMISSHANDLUNG! Fragen Sie mal
Kinder!…nimmt man lieber die schwere Verbrennung des Kindes in Kauf. Wenn Sie einem Kind mit Schlägen
beibringen wollen, dass es die heisse Herdplatte zu meiden hat, hoffe ich sehr, dass Sie keine Kinder
haben. Mit solchen Methoden (Schläge zur Gefahrenabwehr) haben Sie sich selbst disqualifiziert. Dr. Carlo
Regazzoni: Methusalix Sie sprechen genauso wie der verstorbene Johannes XXIII wegen dessen nicht vertretbarer
Seligsprechung ich aus der Kirche ausgetreten bin. Wenn Sie wegen solcher Kinkerlitzchen gleich den Glauben
an die Kirche verlieren, haben Sie es nicht besser verdient! kali: @methusalix …Glauben Sie wirklich
an diese freie (alle Macht geht vom Volke aus… Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich von Wahlurnen
möglichst fernzuhalten. Das könnte nämlich ein traumatisches Erlebnis für Sie werden! Mit dem seligwerden…
keine Verbrecher dahinter sehen? Es scheint eine gute alte katholische Fehleinschätzung zu sein, dass
jeder und alles, was nicht katholischen Werten und Moralvorstellungen entspricht absolut „wertlos“ ist;
ebenso wird alles als „Abartigkeit“ denunziert, was nicht katholischem Wohlverhalten entspricht. Machen
Sie ja nicht die Augen auf, das könnte ein böses Erwachen geben!
Merkwürdig, daß kreuz.net nicht auch diesen Artikel unter die Top-Artikel aufgenommen hat: [link]www.kreuz.net/…cle.2792.html[link].
Er hat doch viel mehr und viel interessantere Leserzuschriften. Aber vielleicht fürchtet man diese Diskussion?
Hallo Evelin, Nur so viel: Wenn man andere Meinungen nicht goutiert, sollte man nicht immer die Sektenkeule
und Nietzschekeule (die Christen sehen ja angeblich so unerlöst aus) etc. schwingen, wenn man sich selber
als so liberal deklariert. Also Evelin, wenn ich die diversen Beiträge hier revue passieren lasse, so
erinnere ich mich nicht, je einen fröhlichen, „erlösten“ Beitrag gesehen zu haben. Die Welt wird hier
als das letzte Jammertal, Sündenbabel und Höllenloch beschrieben, in dem Satan zusammen mit den Freimaurern
das Regiment führt und wir in einem Strudel von überbordendem „Sexualismus“ weggeschwemmt werden. Das
entspricht nicht den Realitäten, aber möglicherweise leben Sie in einer anderen, viel düstereren Welt
und möglicherweise wollen Sie in dieser Welt leben, aus welchen Gründen auch immer.
Die letzten beiden Postings waren von meinem Mann, nicht von mir. Er vergisst manchmal, seine übliche
Signatur darunterzusetzen. Nur so viel: Wenn man andere Meinungen nicht goutiert, sollte man nicht immer
die Sektenkeule und Nietzschekeule (die Christen sehen ja angeblich so unerlöst aus) etc. schwingen,
wenn man sich selber als so liberal deklariert.
@methusalix so ist Ihnen dies selbstverständlich in unserer freien Demokratie unbenommen. Hier darf jeder
nach seiner Facon selig werden Glauben Sie wirklich an diese freie (alle Macht geht vom Volke aus) Demokratie?
Die einzige Macht, die in dieser „Demokratie“ noch vom Volke ausgeht ist die Wahlzettelankreuzmacht, wobei
es überhaupt keine politischen Auswirkungen (auser den Kasperköpfen) hat, wo das Volk seine Kreuze macht.
Mit dem seligwerden ist es so, daß jede Abartigkeit dem sich in Jahrhunderten als gut und volkserhaltend
Bewährten, gleichgestellt wird. Dies dient dem Zersetzen der Völker, weswegen es ja auch gemacht wird.
Wieso sollte man dann keine Verbrecher dahinter sehen?
Methusalix Sie sprechen genauso wie der verstorbene Johannes XXIII wegen dessen nicht vertretbarer Seligsprechung
ich aus der Kirche ausgetreten bin. Durch sein Sühneopfer hat unser Herr für uns die Möglichkeit geschaffen,
dass wir erlöst werden, was nicht schon bedeutet, dass wir schon erlöst sind. Vielleicht sollten Sie
sich das scholastische Axiom vergegenwärtigen: posse ad esse non valet illatio. Wir können dem Satan
keinen grösseren Dienst erweisen, als seine Existenz zu leugnen indem wir so tun, als ob wir ohnehin
schon erlöst seien.
@ methusalix EIN KLAPS IST EINE KINDESMISSHANDLUNG! Fragen Sie mal Kinder! Richtig, besser ist es, das
Kind legt seine Hand auf die Herdplatte. Ein Klaps könnte es zwar lehren, dass es dies lieber nicht tun
sollte, aber da das Kindesmisshandlung ist, nimmt man lieber die schwere Verbrennung des Kindes in Kauf.
Ich bin meiner Mutter für diesen belehrenden Klaps doch sehr dankbar (obwohl er bloß ein entsetzter
Reflex war).
#34 methusalix † 23:23:21 | Donnerstag, 2. März 2006
Also Evelin, immer nur das böse, schlechte und sündhafte immer und überall zu sehen und zu wittern,
ist zwar eine gut katholische Eigenschaft (sub ratione peccatis muss ja nicht wirklich immer sein) aber
das war eigentlich nicht der Sinn der Erlösung durch Jesus Christus. Auch die ständige Angst vor Verschwörungen
und hinterlistigen Angriffen ist eigentlich das Merkmal einer Sekte und Sie wollen doch nicht im Ernst,
dass wir Katholiken uns als sektiererische Krähwinkler immer an der Wand entlang bewegen und uns von
Feinden umzingelt sehen. Daher rufe ich Ihnen zu: seien Sie ein klein wenig erlöster, dann sieht die
Welt schon viel freundlicher aus. Wenn Sie allerdings die ständige Bedrohung durch Freimaurer und Sünde
zum Leben benötigen, so ist Ihnen dies selbstverständlich in unserer freien Demokratie unbenommen. Hier
darf jeder nach seiner Facon selig werden, sagte ein grosser absolutistischer Fürst (sein Regierungsstil
hätte Ihnen gefallen, er war sehr katholisch (der Regierungsstil, nicht der Fürst), Gehorsam war die
erste Bürgerpflicht) und das gilt heute noch mehr als damals.
Die Methusalix-Kinder sind gute Demokraten? Na und? Meine Kinder sind alle gute und freiheitsliebende
Demokraten geworden D.h. brave Gefolgsleute der Freimaurer-Strippenzieher, pseudokritisch, in Wirklichkeit
unkritisch in Bezug auf die Notwendigkeiten von Lehre und Glauben; vermutlich schlechte Katholiken. , die
ihren Kindern wiederum die entsprechenden Werte, wie Nachbarschafts- und Bürgersinn (wir Christen nennen
es Nächstenliebe) Die Begriffe sind nicht authentisch. Mit dem Christentum und dem Katholizismus verschwinden
alle drei. vermitteln werden Ihr Wort in Gottes Ohr… und vor allem: WER SEINE HAND GEGEN KINDER ERHEBT
HAT SICH DEN MÜHLSTEIN VERDIENT! Das Zitat ist nicht authentisch. Die Mühlstein-Geschichte bezieht sich
auf die Irrlehrer, ob liberal, aufgeklärt, pharisäisch oder sonst etwas…
#32 methusalix † 21:58:19 | Donnerstag, 2. März 2006
@dottore und evelin Dr. Carlo Regazzoni: methusalix wie steht es mit den Schülern, die gegenüber Lehrer
tätlich werden? Gott sei dank wurde ich während meiner Schulzeit von Leuten wie Sie verschont, denn
eine Ohrfeige ist nichts dagegen. Na ja Euer Ehren, wenn Sie von Schülern tätlich angegriffen wurden,
haben Sie vielleicht schon viel früher etwas falsch gemacht. Da weist auch das Ergebnis von PISA darauf
hin. Aber am ungerechten und unfähigen dreigliedrigen Schulsystem konnten ja nicht mal die „68er“ etwas
ändern. Die Gesamtschule, die ja unter anderem Finnland sein hervorragendes PISA Ergebnis verschafft
hat, wird von den Erzreaktionären im heiligen Föderalismus des deutschen Schulsystem gefürchtet wie
das Weihwasser vom sprichwörtlichen Teufel. Im übrigen war nie von Notwehr die Rede, sonst wären unsere
in den 60er Jahren ohrfeigenden und schlagenden Lehrer, die damals das Mobbing gegen Schülerinnen und
Schüler schon perfekt beherrschten, manches mal mit einem Veilchen nach Hause gegangen. Evelin: @ Methusalix
Wieviele Kinder haben Sie großgezogen und was ist aus Ihnen geworden? Nur keine Panik, Evelin! Meine
Kinder sind alle gute und freiheitsliebende Demokraten geworden, die ihren Kindern wiederum die entsprechenden
Werte, wie Nachbarschafts- und Bürgersinn (wir Christen nennen es Nächstenliebe) vermitteln werden und
vor allem: WER SEINE HAND GEGEN KINDER ERHEBT HAT SICH DEN MÜHLSTEIN VERDIENT!
#29 Agiafortuni 20:44:18 | Donnerstag, 2. März 2006
methusalix wie steht es mit den Schülern, die gegenüber Lehrer tätlich werden? Gott sei dank wurde
ich während meiner Schulzeit von Leuten wie Sie verschont, denn eine Ohrfeige ist nichts dagegen.
@ wiener ich lasse mich ja von einer pfarrsekretärin oder dem mesner auch nicht unbedingt theologisch
beraten. obwohl beide wichtige berufe ausüben. Dafür von modernistischen Berufskatholen, die keinen
blassen Schimmer von Liturgie haben…
Die „bessere“ Alternative: den Kindern alles durchgehen lassen, und wenn sie dann zu arg werden, dann
schickt man sie von der Schule weg und verbaut ihnen erst recht den Lebensweg. Zwischen Klaps und Kindesmisshandlung
ist wohl ein gewaltiger Unterschied. Wenn Kinder andere Kinder verprügeln, dann muss man als Elternteil,
als Lehrer eingreifen und nicht zuschauen so nach der Devise „Die Kinder regeln das alles sowieso von
selbst“.
#24 methusalix † 13:37:03 | Donnerstag, 2. März 2006
@guttenberger Jörg Guttenberger, Köln: …Fest steht, daß mit einer Ideologie noch kein Problem dauerhaft
gelöst worden ist… Das stimmt Herr Guttenberger! Nicht einmal die erzreaktionäre katholische Ideologie
der Adenauerzeit konnte den Sturm der Entrüstung über die verlogenen Verhältnisse der Nachkriegszeit
aufhalten. Sie wissen ja, kein einziger Richter der Nazizeit konnte in der damaligen Republik vor Gericht
gestellt werden. Der unsägliche Marinerichter Filbinger, ein schrecklicher Jurist, brachte es sogar zum
MP und der Kommentator der Nürnberger Rassegesetze (er hat NICHT ablehnend kommentiert!) war die rechte
Hand Adenauers.
kompetent? pardon, aber es hat schon seinen grund dass die sekretärin einer schule nicht zum pädagogischen
personal gehört. sie hat einen aller ehren werten und wichtigen beruf, ist aber auf dem gebiet der pädagogik
nun einmal amateurin. und wenn sie ihren eigenen sohn als beispiel bringt … ich lasse mich ja von einer
pfarrsekretärin oder dem mesner auch nicht unbedingt theologisch beraten. obwohl beide wichtige berufe
ausüben.
68er Ideologie Im Rahmen der Auseinandersetzung über die Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken wird aúch
die 68er Ideologie bemüht und die „Adenauer-Republik“ als heuchlerisch dargestellt. Fest steht, daß
mit einer Ideologie noch kein Problem dauerhaft gelöst worden ist. Karl Steinbuch weist die völlige
Untauglichkeit der 68er Ideologie zur Problemlösung und als Lebensphilosophie in seinen Werken, so u.
a. „Kurskorrektur“, überzeugend nach. Seine Aufassung wird durch den weiteren Verlauf der Geschichte
vollumfänglich bestätigt, denn je länger die 68er an der Macht sind desto unlösbarer werden die Probleme.
Eine andere Möglichkeit zur Profilierung als Verleumdung der Geschichte zwischen 1949 und 1967 haben
die 68er in ihrer geistigen Armut nun einmal nicht. Was ist eine Ideologie anderes, als eine Denkhilfe
für Gehirnprothesenträger?!
Schrecklich! Mir stehen die Haare zu Berge wenn ich hier manche Meinungen zur Kindererziehung lese! Ein
Klaps auf den Hintern hat noch niemanden geschadet…das kann doch nicht Ihr Ernst sein!!! Natürlich
müssen Kindern Grenzen und Regeln kennen, aber Kinder zu schlagen ist der falsche Weg, das kann ich Ihnen
mit pädagogischen Fachwissen versichern!
@Kraut / Feind erkannt= Gefahr gebannt? Daß die Zerstörung der Familie das Hauptziel ist, kann jeder
der über etwas Lebenserfahrung verfügt und über einige Jahrzehnte zurückblicken kann unter seinen
Mitmenschen beobachten. Hier steckt natürlich System dahinter. Deshalb auch die „Erziehung“ der Menschen
und besonders der Jugend zu allem Abartigen. Natürlich wird dies immer mit humanitären Floskeln begründet.
Die Umkehrung aller Werte zu Abartigkeit und Perversion wird mit allen Mitteln betrieben. Dies fängt
schon bei der Sprache (z.B. Geil oder der neuen Rechtschreibung) an. Die meisten Menschen merken von diesem
schleichenden Umkehren nicht viel. Da die Eltern heute von ihren Kindern erzogen werden, finden dies manche
60 jährige dann auch geil. Um möglichst wenig Zusammenhalt zu erreichen, werden dann auch die Kinder
gegen die Eltern, die Arbeiter gegen die Beamten, die Frauen gegen die Männer, die Gewerkschafter gegen
die Arbeitgeber usw. programmiert. Bei so manchem „Kunstwerk“ stehen so manche Mitmenschen dann davor
und bewundern ein abartiges Nichts. In dem Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ gab es wenigsten noch
ein Kind, das die Wahrheit sagte. Da eine katholisch gebliebene Schule, die ihre Schüler noch mit Werten
erzieht die im christlichen Glauben begründet sind, in dieses freimaurerische System nicht paßt, muß
sie natürlich beseitigt werden. Tagen wir dazu bei, daß der Feind erkannt wird und lassen wir uns nicht
von irgendwelchen ständigen Reformierern verblöden.
Mehr oder weniger Gewalt? So weit ich weiß waren die die 1933 die Nazis gewählt haben und danach Völkermord
in ganz Europa begangen haben in den Genuß dieser Erziehung gekommen die der Autor so sehr rühmt …
die 68 ja übrigens auch. Man muß sich nur alleine die Verbrechen der Wehrmacht anschauen die zwischen
1939 und 1945 begangen wurden – ganz „normale“ Bürger die ohne allzu sehr ideologisiert zu werden plötzlich
zu Bestien werden. Woher kommt das wohl? Wer hat denen vorgelebt das Gewalt richtig ist? Die Gewalt die
wir Heute an den Schulen haben liegt nicht an der Bestrafung der Schüler, sondern an dem Versagen der
Eltern. Die Lehrer können nichts dafür, sondern sind oftmals eher diejenigen die helfen das nicht noch
mehr passiert. Wenn die Schüler/innen auch noch von den Lehrern verprügelt werden würden, dann würde
es noch schlimmer zugehen, da die Gewaltschwelle sinkt, Aggressionen aufgebaut werden und zugleich vorgelebt
wird das Gewalt eine Lösung ist.
ein herziges Rührstück: die Sekretärin einer Schule wird aufgeboten, um die Umtriebe an einer Schule
zu relativieren; aber dass in Deutschland nur 5% aller Schüler problematisch sind, ist wohl sehr optimistisch
angenommen? wo der Teufel doch überall seine Hand drinnen hat? – ich würde allerdings auch gerne wissen,
wer von den „problematischen“ Kindern tatsächlich „antiautoritär“ erzogen wurde? da wären allerdings
Belege gefragt, nicht bloß phantasierte Feindbilder; nach meiner beruflichen Erfahrung wurde jedenfalls
keines von den hunderten Kindern. mit denen ich zu tun hatte, auch nur irgendwie gewaltfrei, geschweige
denn „antiautoritär“ erzogen; alle jedoch, die wirklich schwierig waren, hatten mieseste Gewalterfahrungen
jeglicher Art hinter sich;
#15 methusalix † 19:43:06 | Mittwoch, 1. März 2006
@nettej @benedikt78 Gabriele Nettej: …Doch aus der Generation der 50er Jahre sind weit weniger Verbrecher
und Problemfälle hervorgegangen als aus der gehätschelten 68er Generation und jenen Generationen, die
Opfer der verschiedenen Schulreformen wurden… Dass weniger Verbrecher und „Problemfälle“ aus der „vor
68er Generation“ hervorgegangen sein sollen ist katholisches, selektives, Wunschdenken und durch genauso
wenig Tatsachen belegt wie der Aberglaube, dass Sexualmorde an Kindern in den letzten Jahren laufend zugenommen
haben. Fällt Ihnen ausserdem Ihr eigener Rechenfehler auf? Wer um das Jahr 1950 herum geboren wurde,
ist ein 68er! Er war damals genau im richtigen Alter, die heuchlerische, verlogene und moralisch verkommene
Adenauerrepublik wegzufegen. Benedikt78: Wo habe ich Gewalt als Erziehungsmethode gepriesen? Gewalt als
Erziehungsmethode ist sicher das Falsche. Aber ab und zu ein Klaps schadet auch nicht… Also dann werden
Sie es ja begrüssen, wenn bei Ihrer nächsten Verkehrssünde Ihnen die Polizistin anstelle eines Strafzettels
links und rechts eine Ohrfeige runterhaut.Hoffentlich schlagen Ihre Kinder, so Sie welche haben sollten,
rechtzeitig zurück. Sie haben es sich redlich verdient!
@Benedikt78… „Übrigens, der Zweite Weltkrieg war der Kreig zwischen Staaten. Nun findet der Krieg nicht
mehr zwischen Staaten statt, sondern auf der Strasse. Ist das besser?“ Leider nicht nur auf der Straße;
es herrscht Krieg in den Familien. Und das ist sehr schlimm. Zu P.Mateo sagte eines Tages ein großer
Konvertit (Freimaurer): „Hochwürden werden die Bedeutung des Kreuzzugs, den Sie predigen, nie übertreiben
können. Wir – wir haben nur ein Ziel vor Augen: die Familie zu entchristlichen. Wir lassen den Katholiken
gern die Kirchen, die Kapellen, die Kathedralen. Uns genügt die Familie, um die Welt zu verderben. Haben
wir nur die Familie in der Hand, dann ist es um den Sieg der Kirche geschehen.“ (Entnommen dem Büchlein:Herz-Jesu-Thronerhebung,
Verlag Anton A.Schmid)
Wo habe ich Gewalt als Erziehungsmethode gepriesen? Gewalt als Erziehungsmethode ist sicher das Falsche.
Aber ab und zu ein Klaps schadet auch nicht. Ausserdem komme ich nicht aus einem Ghetto in einer Grossstadt!
Ich bin Schweizer und ebenfalls eher aus einem ländlichen Gebiet. Das Problem ist einfach, dass grosse
Teile der 68iger inspirierten Lehrerschaft die Zustände auf den Pausenhöfen toleriert und die Kinder
alleine lassen. Wer sich nicht wehrt, ist Opfer. Also schlagen sie zurück! Was für ein Weltbild bekommen
denn diese Kinder? Wenn man das Gute verbietet, ist selbst das Schlechte noch Mittelmass. Das scheint
bei der Schliessung der Schule der Hintergedanke zu sein!
Hunderttausende Schüler sind gewalttätig! Ich schließe mich den Ausführungen der Artikelverfasserin
an. Weil hier die Gewalttätigkeit an deutschen Schulen bestritten wurde, hier nochmals der Link zum Artikel
der Welt, den dankenswerter Weise Beobachterin empfahl, bei ihr aber nicht funktionierte (zuerst Text
eingeben bzw. Bezeichnung, dann erst das eigentliche Link): Hunderttausende Schüler sind gewalttätig
www.welt.de/…05/02/15/463850.html Einer Studie des Bundeskriminalamtes (BKA) zufolge verhalten sich
fünf Prozent aller Schüler regelmäßig gewalttätig – bei insgesamt rund 12,5 Millionen Schülern in
Deutschland sind das etwa 625 000 Schüler. Ein Drittel wird sogar gelegentlich handgreiflich. Jeder dritter
Schüler hat laut den Angaben des „Weißen Rings“ Angst davor, allein den Schulweg anzutreten. Will mir
da wirklich noch jemand widersprechen, wenn ich behaupte, dass die Maßnahmen gegen die Schule der FSSPX
in Saarbrücken unverhältnismäßig sind? Übrigens ist Bayern (@ Parzifal) sehr unterschiedlich: Vom
bayrischen Wald kann man nicht auf München schließen und umgekehrt, vom Grenzort Hof nicht auf Nürnberg
etc.
@ Bendedikt78 Ich will ja nicht behaupten dass es in Deutschland überhaupt keine Problemschulen gibt
und wenn Sie im tiefsten Berlin mitten im Ghetto auf die Schule gegangen sind kann es ja sein dass sie
ähnliches erlebt haben. Aber Saarbrücken gehört eher noch zum ländlichen Raum. Wahrscheinlich ist
es dort nicht viel anders als hier in Bayern, und hier (im ländlichen Bayern) gibt es weder prügelnde
Lehrer noch pöpelnde Schüler. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz wie man Jesus (auf den sie sich
ja wohl irgendwie beziehen werden) mit Prügelstrafe vereinbar sein soll? Hat Jesus seine Gegner vielleicht
verprügelt? Mit meinem Hinweis auf den zweiten Weltkrieg hab ich auch eher die Vorgehensweise gegenüber
Opositionellen während der Nazizeit gemeint. Ob es vielleicht einen Zusammenhang geben könnte zwischen
einer Schule die jeden Schüler bewußtlos geprügelt hat wenn er es wagte eine Frage zu stellen und dem
Schweigen vieler unter Hitler?
Gewalt an den Schulen Und ich bin 27 Jahre alt. Studiere auch und kann vom Gegenteil berichten. Gewalt
ist an den Schulen mittlerweile alltäglich. Vor allem an Schulen, an denen die Schüler aus verschiedenen
Kulturkreisen kommen. Erpressungen habe ich auch in meiner Zeit erlebt. Ebenso die gezielte Jagd auf einzelne
Schüler, die dann von einer Gruppe zusammengeschlagen wurden. Die Lehrer haben sich da jeweils betroffen
gezeigt, x Gespräche geführt und sich am Schluss damit geholfen, dass sie nicht mehr auf den Pausenhof
gingen. Wenn man die Probleme nicht sieht, kann man auch behaupten, dass es sie an dieser Schule nicht
gibt! Voila, das sind die Früchte der 68iger anti-autoritären Erziehung. Erziehung hat vor allem etwas
mit Liebe zu tun und nicht mit Toleranz. Toleranz heisst, dass man Dinge toleriert. Die anti-autoritäre
Erziehung toleriert ALLES! Sie ist damit kein Ergebnis der Liebe, sondern der Gleichgültigkeit (absolute
Toleranz). Wenn man ein Kind liebt, dann erzieht man es und macht es auf seine Fehler aufmerksam! Übrigens,
der Zweite Weltkrieg war der Kreig zwischen Staaten. Nun findet der Krieg nicht mehr zwischen Staaten
statt, sondern auf der Strasse. Ist das besser?
Eine ausgezeichnete Stellungnahme von Gabriele Nettej. Bei ihrer Bemerkung: „"„Im Falle meines Sohnes
hätte ich einen Lehrer verstehen können, wenn ihm die Hand ausgerutscht wäre. Nicht im Traum wäre
mir eingefallen, einen solchen Vorfall zur Anzeige zu bringen.“"“ muss ich schmunzeln, wenn ich an meine
Schulzeit vor 50 Jahren zurück denke. War einem meiner Lehrer an meinem „würdigen“ Haupt mal die „Hand
ausgerutscht“, hütete ich mich, dies zu Hause zur Sprache zu bringen. Es hätte verständlicherweise
kontraproduktive Folgen gehabt. Andererseits freute ich mich wie ein Rohrspatz, wenn mal ein „Vergehen“
meinerseits ungeahndet blieb – was ich daheim natürlich auch nicht an die grosse Glocke hängte. Unter
dem Strich kann ich heute sagen, dass mir die paar Dosen Rohrstock keinen seelischen Schaden zugefügt
haben. Jedenfalls bin ich bis zur Stunde ohne jede psychiatrische Hilfe über die Runden gekommen, und
doch meint meine Tocher, ich wäre gar nicht schlecht herausgekommen)
Keine Spur von Gewalt an staatlichen Schulen Ich bin 23 Jahre alt und studiere im Moment. Meine Schulzeit
liegt also noch nicht lange zurück. Um die Fragen dieser Sekretärin zu beantworten: Ich war an einer
staatlichen (also „laizistischen“) Schule und nein ich wurde weder jemals geschlagen noch etwas ähnliches,
ich habe auch nie gehört dass so etwas an anderen Schulen vorgekomen ist. Weiterhin gab es an meiner
Schule weder Drogen noch „Banden“ oder Gewalt unter Schülern in den hier erwähnten Ausmaßen. Das sind
also doch letztendlich nur Verunglimpfungen. Das es in den fünfziger Jahren weniger Gewalt in der Gesellschaft
gegeben haben soll ist ja geradezu lachhaft. Fünf Jahre vor den fünfziger Jahre ging der schlimmste
Krieg in der Geschichte der Menschheit zu Ende. Es gab also wohl eher ein Übermaß an Gewalt.
Befragung an anderen Schulen durchführen Ich schlage vor, an anderen staatlichen Schulen – vor Schulbeginn
oder nachher – eine Befragung der Schüler und Schülerinnen vorzunehmen. Man könnte z.B. fragen: Hat
Dein Lehrer o. Deine Lehrerin Dir mal eine Ohrfeige oder einen Klapps gegeben? Wurdest Du mal in der Schule
bestraft o. geschlagen ( wann und weshalb) und empfandest Du dies als ungerecht oder gerecht? Ich könnte
mir vorstellen, daß nicht wenige Schüler – egal vor welcher Schule man diese Befragung machen würde –
diese Fragen mit Ja beantworten würden. Dieser Vorschlag geht besonders nach Saarbrücken!!
man weiß ja nie Alkoholkonsum und Rauschgift mit allen schlimmen Folgen, Schüler, die von Klassenkameraden
oder älteren Schülern zusammengeschlagen oder erpreßt werden, um an Geld oder Handys zu kommen, Kinder,
die einfach aus Sadismus gequält werden. Viele Eltern können heute davon berichten, wie ihre Kinder
mit Angst zur Schule gehen und später selber Teil dieses brutalen Systems werden. Solche Probleme findet
man in der Herz-Jesu-Schule nicht. Dennoch steht die Schule heute … in Gefahr, geschlossen zu werden.
Vielleicht nicht Dennoch , sondern Deshalb ??? Man weiß ja nie.
Gewalt an Schulen Frau Nettej sagt in ihrem Artikel ein wahres Wort. Die Gewalt ist an unseren Schulen
eingezogen – aber nicht die Gewalt durch Lehrer. Sondern die Gewalt durch Schüler, die durch Lehrer,
Sozialarbeiter und andere damit Beauftragte gar nicht mehr eingedämmt werden kann. Diese Schule jedoch
paßte nicht in das Konzept derer, die für die herrschenden Zustände an unseren Schulen verantwortlich
sind. Mehr zu Gewalt an Schulen sagt der Zeitungsartikel in der Tageszeitung DIE WELT. Da braucht man
nichts mehr hinzuzufügen. www.welt.de/…05/02/15/463850.htmlwww.kreuz.net/
Mißbrauch an Schulen Um einem Mißbrauch vorzubeugen werden in Mainz homosexuelle Priester als Schulpfarrer
für Jungengymnasien eingesetzt! Das nenne ich Umsicht des Bischofs!
Möge es ein Beispiel sein Endlich einmal das richtige Wort. Auch ich bin in meiner Jugend Lehrern begegnet,
die alles andere als Vorbild waren und deren Unbeherrschtheit die Schüler mehrmals zu spüren bekamen.
Dennoch ist keiner von uns daran zu Grunde gegangen. Seit mehr als vierzig Jahren mit einer Lehrerin verheiratet
sind mir die Missstände an den Schulen, an denen oftmals auch die Eltern schuld sind, bestens bekannt.
Warum wird einer Schule, wo Lehrer laufend von Schülern bedroht werden, nicht auch einmal die Schliessung
angedroht? Ganz einfach, weil laizistische Einrichtungen als über jedem Zweifel erhaben zu gelten haben.
So verlangt es die politische Korrektheit.