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Mittwoch, 1. März 2006 13:40
Was ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen?
Als Sekretärin einer Schule mit 1400 Kindern möchte ich zu der Angelegenheit der Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken Stellung nehmen. Von Gabriele Nettej.
(kreuz.net, Saarbrücken) In meiner Kindheit – man darf es ja heute nicht mehr sagen – wurden die Mädchen noch an den Ohren gezogen. Es wurden ihnen reichlich Kopfnüsse gegeben, und sie bekamen Schläge mit dem Rohrstock auf die Hand.

Die Jungen wurden in der Regel übers Pult gelegt und bekamen auf den stramm gezogenen Hosenboden Schläge mit dem Rohrstock. Diese Praktiken waren sicherlich nicht die richtige Pädagogik und haben nicht dazu beigetragen, daß wir gerne in die Schule gingen.

Damals hätte man – nach den heutigen heuchlerischen Maßstäben – gegen die allermeisten Lehrer Strafanzeige erstatten und sie fristlos entlassen können.

Doch aus der Generation der 50er Jahre sind weit weniger Verbrecher und Problemfälle hervorgegangen als aus der gehätschelten 68er Generation und jenen Generationen, die Opfer der verschiedenen Schulreformen wurden.

Ich weiß, daß es an deutschen Schulen auch heute noch Körperstrafen gibt. Doch werden solche Vorfälle, entweder aus Angst vor den Folgen oder weil man weiß, daß das eigene Kind kein Engel ist und auch einmal eine kleine Züchtigung verdient hat, nicht zur Anzeige gebracht.

Im Falle meines Sohnes hätte ich einen Lehrer verstehen können, wenn ihm die Hand ausgerutscht wäre. Nicht im Traum wäre mir eingefallen, einen solchen Vorfall zur Anzeige zu bringen.

Doch jetzt hat man in Saarbrücken einen Sündenbock gefunden.

Vom unermüdlichen und freiwilligen Einsatz von Lehrern und Priestern der Herz-Jesu-Schule – die jetzt mit der Schließung bedroht wird – spricht niemand.

In dieser Schule wird auch gefährdeten oder schwierigen Schülern noch eine Chance gegeben. Doch das interessiert nicht. Es geht bei diesem Streit nicht um die Kinder, sondern um Ideologie.

Es muß auch deutlich gesagt werden, welche Probleme an anderen Schulen existieren, die es in Herz-Jesu nicht gibt:

Alkoholkonsum und Rauschgift mit allen schlimmen Folgen, Schüler, die von Klassenkameraden oder älteren Schülern zusammengeschlagen oder erpreßt werden, um an Geld oder Handys zu kommen, Kinder, die einfach aus Sadismus gequält werden.

Viele Eltern können heute davon berichten, wie ihre Kinder mit Angst zur Schule gehen und später selber Teil dieses brutalen Systems werden.

Ich glaube, daß das Kultusministerium hinlänglich informiert ist.

Solche Probleme findet man in der Herz-Jesu-Schule nicht. Dennoch steht die Schule heute wegen dreier läppischer Ohrfeigen im Kreuzfeuer und ist in Gefahr, geschlossen zu werden.

Wenn man die Wege der jungen Absolventen dieser Erziehungsinstitution über den Schulabschluß hinaus verfolgt, sieht man, daß aus den Kindern lebenstüchtige junge Menschen geworden sind.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich das Kultusministerium mit der Schulleitung und den Lehrern der Herz-Jesu-Schule an einen Tisch setzen würde, um einen gemeinsamen Weg zu finden und die Schule nicht zu schließen.

Die – mißhandelten! – Kinder und deren Eltern wären ihnen sehr dankbar.
44 Lesermeinungen:
Sonntag, 5. März 2006 12:02
methusalix †: @kali, Rest folgt
kali: @methusalix
Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich von Wahlurnen möglichst fernzuhalten. Dies Ihre Aussage kann ich nur voll unterstützen…genügt nicht, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
D’accord! Gilt übrigens auch für unsere heilige Mutter Kirche.

– Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt,…das Singen friedlicher Lieder verbietet…

Nein! Hier widerspreche ich entschieden! Denken dürfen Sie was Sie wollen und privatissime aussprechen selbverständlich ebenfalls! Erst wenn Sie Ihre Gedanken in der Öffentlichkeit so formulieren, dass Sie andere massiv beleidigen und dies von einem ordentlichen Gericht sanktioniert wird, haben Sie Strafe zu fürchten, weil Sie mit der Überschreitung Ihrer Freiheitsrechte die anderer verletzt haben. Hier besteht ein grosser demokratischer Konsens. Wenn Sie dem nicht zustimmen, müssen Sie versuchen unser Gerichtssystem zu ändern, aber dazu müssten Sie an die von Ihnen so gehasste Wahlurne. Nur so geht das bei uns, aber im Gegensatz zu anderen Organisationen geht es, wie die Strafrechtsreform in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts bewiesen hat. Da wollten einige manches ändern, wurden gewählt und weg war der § 175!

…und wissenschaftliche Bücher verbrennt,
-das ist mir neu! War nicht die letzte Bücherverbrennung vor tausend Jahren?
Rest folgt
Sonntag, 5. März 2006 11:05
kali: @methusalix
Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich von Wahlurnen möglichst fernzuhalten. Dies Ihre Aussage kann ich nur voll unterstützen. Übrigens nützt es nichts, wie Sie schreiben die Augen aufzumachen, man muß auch das Gehirn dabei benutzen. Erinnern Sie sich, daß die zwischen 1949 und 1990 bestehende mitteldeutsche Diktatur den Namen „Deutsche Demokratische Republik“ trug? Fast alle Diktaturen behaupten von sich, sie seien eine Demokratie. Aber die Behauptung alleine genügt nicht, um diesem Anspruch gerecht zu werden. – Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, wie wir über entscheidende Phasen der Geschichte zu denken haben, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung. Dies ist eine Diktatur.- Ein Land, welches Historiker in Gefängnisse wirft, das Singen friedlicher Lieder verbietet und wissenschaftliche Bücher verbrennt, diktiert uns, wie und was wir zu denken haben. Dies ist eine Diktatur. – Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, taten- und widerspruchslos hinzunehmen, daß unser Land von Armutsflüchtlingen aus aller Welt überschwemmt wird, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung und verweigert uns unser Völkerrecht auf Selbstbestimmung. Dies ist eine Diktatur. – Ein Land, das Mitglieder oppositioneller Parteien verfolgt, diktiert uns, welche Parteien wir wählen dürfen und welche nicht. Dies ist eine Diktatur. Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Diktatur.
Sonntag, 5. März 2006 00:39
Benedikt: @ methusalix
Ja Beleidigungen, Unterstellungen, das können Sie. Nochmal: Wenn ein Kind seine Hand nach der Herdplatte reckt, dann ist ein Klaps (!) auf die Hand durchaus als Mitteilung geeignet, dass es hier gefährlich wird. Dass Sie aus meiner Ausführung nun „Schläge“ gemacht haben, zeugt von Ihrer – mit Verlaub – Niederträchtigkeit.
Sonntag, 5. März 2006 00:23
methusalix †: @benedikt @dottore @kali
Benedikt: @ methusalix
EIN KLAPS IST EINE KINDESMISSHANDLUNG! Fragen Sie mal Kinder!…nimmt man lieber die schwere Verbrennung des Kindes in Kauf.


Wenn Sie einem Kind mit Schlägen beibringen wollen, dass es die heisse Herdplatte zu meiden hat, hoffe ich sehr, dass Sie keine Kinder haben. Mit solchen Methoden (Schläge zur Gefahrenabwehr) haben Sie sich selbst disqualifiziert.

Dr. Carlo Regazzoni: Methusalix
Sie sprechen genauso wie der verstorbene Johannes XXIII wegen dessen nicht vertretbarer Seligsprechung ich aus der Kirche ausgetreten bin.


Wenn Sie wegen solcher Kinkerlitzchen gleich den Glauben an die Kirche verlieren, haben Sie es nicht besser verdient!

kali: @methusalix
…Glauben Sie wirklich an diese freie (alle Macht geht vom Volke aus…


Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich von Wahlurnen möglichst fernzuhalten. Das könnte nämlich ein traumatisches Erlebnis für Sie werden!

Mit dem seligwerden… keine Verbrecher dahinter sehen?

Es scheint eine gute alte katholische Fehleinschätzung zu sein, dass jeder und alles, was nicht katholischen Werten und Moralvorstellungen entspricht absolut „wertlos“ ist; ebenso wird alles als „Abartigkeit“ denunziert, was nicht katholischem Wohlverhalten entspricht. Machen Sie ja nicht die Augen auf, das könnte ein böses Erwachen geben!
Samstag, 4. März 2006 22:59
catharina: Merkwürdig, daß kreuz.net
nicht auch diesen Artikel unter die Top-Artikel aufgenommen hat:
[link]http://www.kreuz.net/…cle.2792.html[link].
Er hat doch viel mehr und viel interessantere Leserzuschriften. Aber vielleicht fürchtet man diese Diskussion?
Freitag, 3. März 2006 17:43
methusalix †: Hallo Evelin,
Nur so viel:
Wenn man andere Meinungen nicht goutiert, sollte man nicht immer die Sektenkeule und Nietzschekeule (die Christen sehen ja angeblich so unerlöst aus) etc. schwingen, wenn man sich selber als so liberal deklariert.


Also Evelin, wenn ich die diversen Beiträge hier revue passieren lasse, so erinnere ich mich nicht, je einen fröhlichen, „erlösten“ Beitrag gesehen zu haben. Die Welt wird hier als das letzte Jammertal, Sündenbabel und Höllenloch beschrieben, in dem Satan zusammen mit den Freimaurern das Regiment führt und wir in einem Strudel von überbordendem „Sexualismus“ weggeschwemmt werden.
Das entspricht nicht den Realitäten, aber möglicherweise leben Sie in einer anderen, viel düstereren Welt und möglicherweise wollen Sie in dieser Welt leben, aus welchen Gründen auch immer.
Freitag, 3. März 2006 16:57
Evelin: Die letzten beiden Postings
waren von meinem Mann, nicht von mir. Er vergisst manchmal, seine übliche Signatur darunterzusetzen.

Nur so viel:
Wenn man andere Meinungen nicht goutiert, sollte man nicht immer die Sektenkeule und Nietzschekeule (die Christen sehen ja angeblich so unerlöst aus) etc. schwingen, wenn man sich selber als so liberal deklariert.
Freitag, 3. März 2006 11:48
kali: @methusalix
so ist Ihnen dies selbstverständlich in unserer freien Demokratie unbenommen. Hier darf jeder nach seiner Facon selig werden Glauben Sie wirklich an diese freie (alle Macht geht vom Volke aus) Demokratie? Die einzige Macht, die in dieser „Demokratie“ noch vom Volke ausgeht ist die Wahlzettelankreuzmacht, wobei es überhaupt keine politischen Auswirkungen (auser den Kasperköpfen) hat, wo das Volk seine Kreuze macht. Mit dem seligwerden ist es so, daß jede Abartigkeit dem sich in Jahrhunderten als gut und volkserhaltend Bewährten, gleichgestellt wird. Dies dient dem Zersetzen der Völker, weswegen es ja auch gemacht wird. Wieso sollte man dann keine Verbrecher dahinter sehen?
Freitag, 3. März 2006 10:32
Agiafortuni: Methusalix
Sie sprechen genauso wie der verstorbene Johannes XXIII wegen dessen nicht vertretbarer Seligsprechung ich aus der Kirche ausgetreten bin. Durch sein Sühneopfer hat unser Herr für uns die Möglichkeit geschaffen, dass wir erlöst werden, was nicht schon bedeutet, dass wir schon erlöst sind. Vielleicht sollten Sie sich das scholastische Axiom vergegenwärtigen: posse ad esse non valet illatio. Wir können dem Satan keinen grösseren Dienst erweisen, als seine Existenz zu leugnen indem wir so tun, als ob wir ohnehin schon erlöst seien.
Freitag, 3. März 2006 10:05
Benedikt: @ methusalix
EIN KLAPS IST EINE KINDESMISSHANDLUNG! Fragen Sie mal Kinder!

Richtig, besser ist es, das Kind legt seine Hand auf die Herdplatte. Ein Klaps könnte es zwar lehren, dass es dies lieber nicht tun sollte, aber da das Kindesmisshandlung ist, nimmt man lieber die schwere Verbrennung des Kindes in Kauf.

Ich bin meiner Mutter für diesen belehrenden Klaps doch sehr dankbar (obwohl er bloß ein entsetzter Reflex war).
Donnerstag, 2. März 2006 23:23
methusalix †: Also Evelin,
immer nur das böse, schlechte und sündhafte immer und überall zu sehen und zu wittern, ist zwar eine gut katholische Eigenschaft (sub ratione peccatis muss ja nicht wirklich immer sein) aber das war eigentlich nicht der Sinn der Erlösung durch Jesus Christus. Auch die ständige Angst vor Verschwörungen und hinterlistigen Angriffen ist eigentlich das Merkmal einer Sekte und Sie wollen doch nicht im Ernst, dass wir Katholiken uns als sektiererische Krähwinkler immer an der Wand entlang bewegen und uns von Feinden umzingelt sehen.

Daher rufe ich Ihnen zu: seien Sie ein klein wenig erlöster, dann sieht die Welt schon viel freundlicher aus.
Wenn Sie allerdings die ständige Bedrohung durch Freimaurer und Sünde zum Leben benötigen, so ist Ihnen dies selbstverständlich in unserer freien Demokratie unbenommen. Hier darf jeder nach seiner Facon selig werden, sagte ein grosser absolutistischer Fürst (sein Regierungsstil hätte Ihnen gefallen, er war sehr katholisch (der Regierungsstil, nicht der Fürst), Gehorsam war die erste Bürgerpflicht) und das gilt heute noch mehr als damals.
Donnerstag, 2. März 2006 22:34
Evelin: Die Methusalix-Kinder sind gute Demokraten? Na und?
Meine Kinder sind alle gute und freiheitsliebende Demokraten geworden

D.h. brave Gefolgsleute der Freimaurer-Strippenzieher, pseudokritisch, in Wirklichkeit unkritisch in Bezug auf die Notwendigkeiten von Lehre und Glauben; vermutlich schlechte Katholiken.

, die ihren Kindern wiederum die entsprechenden Werte, wie Nachbarschafts- und Bürgersinn (wir Christen nennen es Nächstenliebe)

Die Begriffe sind nicht authentisch. Mit dem Christentum und dem Katholizismus verschwinden alle drei.

vermitteln werden

Ihr Wort in Gottes Ohr…

und vor allem: WER SEINE HAND GEGEN KINDER ERHEBT HAT SICH DEN MÜHLSTEIN VERDIENT!

Das Zitat ist nicht authentisch. Die Mühlstein-Geschichte bezieht sich auf die Irrlehrer, ob liberal, aufgeklärt, pharisäisch oder sonst etwas…
Donnerstag, 2. März 2006 21:58
methusalix †: @dottore und evelin
Dr. Carlo Regazzoni: methusalix
wie steht es mit den Schülern, die gegenüber Lehrer tätlich werden? Gott sei dank wurde ich während meiner Schulzeit von Leuten wie Sie verschont, denn eine Ohrfeige ist nichts dagegen.

Na ja Euer Ehren, wenn Sie von Schülern tätlich angegriffen wurden, haben Sie vielleicht schon viel früher etwas falsch gemacht. Da weist auch das Ergebnis von PISA darauf hin. Aber am ungerechten und unfähigen dreigliedrigen Schulsystem konnten ja nicht mal die „68er“ etwas ändern. Die Gesamtschule, die ja unter anderem Finnland sein hervorragendes PISA Ergebnis verschafft hat, wird von den Erzreaktionären im heiligen Föderalismus des deutschen Schulsystem gefürchtet wie das Weihwasser vom sprichwörtlichen Teufel. Im übrigen war nie von Notwehr die Rede, sonst wären unsere in den 60er Jahren ohrfeigenden und schlagenden Lehrer, die damals das Mobbing gegen Schülerinnen und Schüler schon perfekt beherrschten, manches mal mit einem Veilchen nach Hause gegangen.

Evelin: @ Methusalix
Wieviele Kinder haben Sie großgezogen und was ist aus Ihnen geworden?


Nur keine Panik, Evelin! Meine Kinder sind alle gute und freiheitsliebende Demokraten geworden, die ihren Kindern wiederum die entsprechenden Werte, wie Nachbarschafts- und Bürgersinn (wir Christen nennen es Nächstenliebe) vermitteln werden und vor allem: WER SEINE HAND GEGEN KINDER ERHEBT HAT SICH DEN MÜHLSTEIN VERDIENT!
Donnerstag, 2. März 2006 21:04
Kraut: @Kali
Gut gebrüllt, Löwe! ;o)

Packen wir’s an!
Donnerstag, 2. März 2006 20:48
Evelin: @ Methusalix
Wieviele Kinder haben Sie großgezogen und was ist aus Ihnen geworden?
Donnerstag, 2. März 2006 20:44
Agiafortuni: methusalix
wie steht es mit den Schülern, die gegenüber Lehrer tätlich werden? Gott sei dank wurde ich während meiner Schulzeit von Leuten wie Sie verschont, denn eine Ohrfeige ist nichts dagegen.
Donnerstag, 2. März 2006 19:26
methusalix †: Manche, wie evelin, begreifen es nie:
EIN KLAPS IST EINE KINDESMISSHANDLUNG! Fragen Sie mal Kinder!
Donnerstag, 2. März 2006 16:07
ich lasse mich ja von einer pfarrsekretärin oder dem mesner auch nicht unbedingt theologisch beraten. obwohl beide wichtige berufe ausüben.

Dafür von modernistischen Berufskatholen, die keinen blassen Schimmer von Liturgie haben…
Donnerstag, 2. März 2006 15:50
Marcel: Ein schöner Artikel
… danke dafür an die Autorin und an Kreuznet fürs Abdrucken.
Donnerstag, 2. März 2006 14:23
Evelin: Die „bessere“ Alternative:
den Kindern alles durchgehen lassen, und wenn sie dann zu arg werden, dann schickt man sie von der Schule weg und verbaut ihnen erst recht den Lebensweg.

Zwischen Klaps und Kindesmisshandlung ist wohl ein gewaltiger Unterschied.

Wenn Kinder andere Kinder verprügeln, dann muss man als Elternteil, als Lehrer eingreifen und nicht zuschauen so nach der Devise „Die Kinder regeln das alles sowieso von selbst“.
Donnerstag, 2. März 2006 13:37
methusalix †: @guttenberger
Jörg Guttenberger, Köln: …Fest steht, daß mit einer Ideologie noch kein Problem dauerhaft gelöst worden ist…
Das stimmt Herr Guttenberger! Nicht einmal die erzreaktionäre katholische Ideologie der Adenauerzeit konnte den Sturm der Entrüstung über die verlogenen Verhältnisse der Nachkriegszeit aufhalten.
Sie wissen ja, kein einziger Richter der Nazizeit konnte in der damaligen Republik vor Gericht gestellt werden. Der unsägliche Marinerichter Filbinger, ein schrecklicher Jurist, brachte es sogar zum MP und der Kommentator der Nürnberger Rassegesetze (er hat NICHT ablehnend kommentiert!) war die rechte Hand Adenauers.
Donnerstag, 2. März 2006 11:08
Benedikt: @ Sulpicius
War das jetzt etwa ein Plädoyer für die Laienarbeit? Donnerwetter! )
Donnerstag, 2. März 2006 10:03
Sulpicius: @wiener
Ich kenne einige Mesner, die mehr theologischen Sachverstand haben als die Geistlichen, denen sie dienstbar sind.
Donnerstag, 2. März 2006 09:57
wiener: kompetent?
pardon, aber es hat schon seinen grund dass die sekretärin einer schule nicht zum pädagogischen personal gehört. sie hat einen aller ehren werten und wichtigen beruf, ist aber auf dem gebiet der pädagogik nun einmal amateurin. und wenn sie ihren eigenen sohn als beispiel bringt …
ich lasse mich ja von einer pfarrsekretärin oder dem mesner auch nicht unbedingt theologisch beraten. obwohl beide wichtige berufe ausüben.
Donnerstag, 2. März 2006 00:07
Im Rahmen der Auseinandersetzung über die Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken wird aúch die 68er Ideologie bemüht und die „Adenauer-Republik“ als heuchlerisch dargestellt.

Fest steht, daß mit einer Ideologie noch kein Problem dauerhaft gelöst worden ist. Karl Steinbuch weist die völlige Untauglichkeit der 68er Ideologie zur Problemlösung und als Lebensphilosophie in seinen Werken, so u. a. „Kurskorrektur“, überzeugend nach. Seine Aufassung wird durch den weiteren Verlauf der Geschichte vollumfänglich bestätigt, denn je länger die 68er an der Macht sind desto unlösbarer werden die Probleme.

Eine andere Möglichkeit zur Profilierung als Verleumdung der Geschichte zwischen 1949 und 1967 haben die 68er in ihrer geistigen Armut nun einmal nicht. Was ist eine Ideologie anderes, als eine Denkhilfe für Gehirnprothesenträger?!
Mittwoch, 1. März 2006 23:41
ichbinich: Schrecklich!
Mir stehen die Haare zu Berge wenn ich hier manche Meinungen zur Kindererziehung lese! Ein Klaps auf den Hintern hat noch niemanden geschadet…das kann doch nicht Ihr Ernst sein!!! Natürlich müssen Kindern Grenzen und Regeln kennen, aber Kinder zu schlagen ist der falsche Weg, das kann ich Ihnen mit pädagogischen Fachwissen versichern!
Mittwoch, 1. März 2006 20:59
kali: @Kraut / Feind erkannt= Gefahr gebannt?
Daß die Zerstörung der Familie das Hauptziel ist, kann jeder der über etwas Lebenserfahrung verfügt und über einige Jahrzehnte zurückblicken kann unter seinen Mitmenschen beobachten. Hier steckt natürlich System dahinter. Deshalb auch die „Erziehung“ der Menschen und besonders der Jugend zu allem Abartigen. Natürlich wird dies immer mit humanitären Floskeln begründet. Die Umkehrung aller Werte zu Abartigkeit und Perversion wird mit allen Mitteln betrieben. Dies fängt schon bei der Sprache (z.B. Geil oder der neuen Rechtschreibung) an. Die meisten Menschen merken von diesem schleichenden Umkehren nicht viel. Da die Eltern heute von ihren Kindern erzogen werden, finden dies manche 60 jährige dann auch geil. Um möglichst wenig Zusammenhalt zu erreichen, werden dann auch die Kinder gegen die Eltern, die Arbeiter gegen die Beamten, die Frauen gegen die Männer, die Gewerkschafter gegen die Arbeitgeber usw. programmiert. Bei so manchem „Kunstwerk“ stehen so manche Mitmenschen dann davor und bewundern ein abartiges Nichts. In dem Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ gab es wenigsten noch ein Kind, das die Wahrheit sagte. Da eine katholisch gebliebene Schule, die ihre Schüler noch mit Werten erzieht die im christlichen Glauben begründet sind, in dieses freimaurerische System nicht paßt, muß sie natürlich beseitigt werden. Tagen wir dazu bei, daß der Feind erkannt wird und lassen wir uns nicht von irgendwelchen ständigen Reformierern verblöden.
Mittwoch, 1. März 2006 20:36
sttn: Mehr oder weniger Gewalt?
So weit ich weiß waren die die 1933 die Nazis gewählt haben und danach Völkermord in ganz Europa begangen haben in den Genuß dieser Erziehung gekommen die der Autor so sehr rühmt … die 68 ja übrigens auch.

Man muß sich nur alleine die Verbrechen der Wehrmacht anschauen die zwischen 1939 und 1945 begangen wurden – ganz „normale“ Bürger die ohne allzu sehr ideologisiert zu werden plötzlich zu Bestien werden. Woher kommt das wohl? Wer hat denen vorgelebt das Gewalt richtig ist?

Die Gewalt die wir Heute an den Schulen haben liegt nicht an der Bestrafung der Schüler, sondern an dem Versagen der Eltern. Die Lehrer können nichts dafür, sondern sind oftmals eher diejenigen die helfen das nicht noch mehr passiert.
Wenn die Schüler/innen auch noch von den Lehrern verprügelt werden würden, dann würde es noch schlimmer zugehen, da die Gewaltschwelle sinkt, Aggressionen aufgebaut werden und zugleich vorgelebt wird das Gewalt eine Lösung ist.
Mittwoch, 1. März 2006 20:29
Yersinia: ein herziges Rührstück: die Sekretärin einer Schule
wird aufgeboten, um die Umtriebe an einer Schule zu relativieren; aber dass in Deutschland nur 5% aller Schüler problematisch sind, ist wohl sehr optimistisch angenommen? wo der Teufel doch überall seine Hand drinnen hat? – ich würde allerdings auch gerne wissen, wer von den „problematischen“ Kindern tatsächlich „antiautoritär“ erzogen wurde? da wären allerdings Belege gefragt, nicht bloß phantasierte Feindbilder; nach meiner beruflichen Erfahrung wurde jedenfalls keines von den hunderten Kindern. mit denen ich zu tun hatte, auch nur irgendwie gewaltfrei, geschweige denn „antiautoritär“ erzogen; alle jedoch, die wirklich schwierig waren, hatten mieseste Gewalterfahrungen jeglicher Art hinter sich;
Mittwoch, 1. März 2006 19:43
methusalix †: @nettej @benedikt78
Gabriele Nettej:
…Doch aus der Generation der 50er Jahre sind weit weniger Verbrecher und Problemfälle hervorgegangen als aus der gehätschelten 68er Generation und jenen Generationen, die Opfer der verschiedenen Schulreformen wurden…


Dass weniger Verbrecher und „Problemfälle“ aus der „vor 68er Generation“ hervorgegangen sein sollen ist katholisches, selektives, Wunschdenken und durch genauso wenig Tatsachen belegt wie der Aberglaube, dass Sexualmorde an Kindern in den letzten Jahren laufend zugenommen haben. Fällt Ihnen ausserdem Ihr eigener Rechenfehler auf? Wer um das Jahr 1950 herum geboren wurde, ist ein 68er! Er war damals genau im richtigen Alter, die heuchlerische, verlogene und moralisch verkommene Adenauerrepublik wegzufegen.

Benedikt78: Wo habe ich Gewalt als Erziehungsmethode gepriesen?
Gewalt als Erziehungsmethode ist sicher das Falsche. Aber ab und zu ein Klaps schadet auch nicht

Also dann werden Sie es ja begrüssen, wenn bei Ihrer nächsten Verkehrssünde Ihnen die Polizistin anstelle eines Strafzettels links und rechts eine Ohrfeige runterhaut.Hoffentlich schlagen Ihre Kinder, so Sie welche haben sollten, rechtzeitig zurück. Sie haben es sich redlich verdient!
Mittwoch, 1. März 2006 18:50
Kraut: @Benedikt78…
„Übrigens, der Zweite Weltkrieg war der Kreig zwischen Staaten. Nun findet der Krieg nicht mehr zwischen Staaten statt, sondern auf der Strasse. Ist das besser?“

Leider nicht nur auf der Straße; es herrscht Krieg in den Familien. Und das ist sehr schlimm.
Zu P.Mateo sagte eines Tages ein großer Konvertit (Freimaurer): „Hochwürden werden die Bedeutung des Kreuzzugs, den Sie predigen, nie übertreiben können. Wir – wir haben nur ein Ziel vor Augen: die Familie zu entchristlichen. Wir lassen den Katholiken gern die Kirchen, die Kapellen, die Kathedralen. Uns genügt die Familie, um die Welt zu verderben. Haben wir nur die Familie in der Hand, dann ist es um den Sieg der Kirche geschehen.“
(Entnommen dem Büchlein:Herz-Jesu-Thronerhebung, Verlag Anton A.Schmid)
Mittwoch, 1. März 2006 17:00
Benedikt78: Wo habe ich Gewalt als Erziehungsmethode gepriesen?
Gewalt als Erziehungsmethode ist sicher das Falsche. Aber ab und zu ein Klaps schadet auch nicht.

Ausserdem komme ich nicht aus einem Ghetto in einer Grossstadt! Ich bin Schweizer und ebenfalls eher aus einem ländlichen Gebiet. Das Problem ist einfach, dass grosse Teile der 68iger inspirierten Lehrerschaft die Zustände auf den Pausenhöfen toleriert und die Kinder alleine lassen. Wer sich nicht wehrt, ist Opfer. Also schlagen sie zurück! Was für ein Weltbild bekommen denn diese Kinder?

Wenn man das Gute verbietet, ist selbst das Schlechte noch Mittelmass. Das scheint bei der Schliessung der Schule der Hintergedanke zu sein!
Mittwoch, 1. März 2006 16:32
Stimme aus dem Tradiland: Hunderttausende Schüler sind gewalttätig!
Ich schließe mich den Ausführungen der
Artikelverfasserin an.

Weil hier die Gewalttätigkeit an deutschen Schulen bestritten wurde, hier nochmals der Link zum Artikel der Welt, den dankenswerter Weise Beobachterin empfahl, bei ihr aber nicht funktionierte (zuerst Text eingeben bzw. Bezeichnung, dann erst das eigentliche Link):

Hunderttausende Schüler sind gewalttätig

Einer Studie des Bundeskriminalamtes (BKA) zufolge verhalten sich fünf Prozent aller Schüler regelmäßig gewalttätig – bei insgesamt rund 12,5 Millionen Schülern in Deutschland sind das etwa 625 000 Schüler. Ein Drittel wird sogar gelegentlich handgreiflich. Jeder dritter Schüler hat laut den Angaben des „Weißen Rings“ Angst davor, allein den Schulweg anzutreten.

Will mir da wirklich noch jemand widersprechen, wenn ich behaupte, dass die Maßnahmen gegen die Schule der FSSPX in Saarbrücken unverhältnismäßig sind?

Übrigens ist Bayern (@ Parzifal) sehr unterschiedlich: Vom bayrischen Wald kann man nicht auf München schließen und umgekehrt, vom Grenzort Hof nicht auf Nürnberg etc.
Mittwoch, 1. März 2006 16:05
Parzifal: @ Bendedikt78
Ich will ja nicht behaupten dass es in Deutschland überhaupt keine Problemschulen gibt und wenn Sie im tiefsten Berlin mitten im Ghetto auf die Schule gegangen sind kann es ja sein dass sie ähnliches erlebt haben. Aber Saarbrücken gehört eher noch zum ländlichen Raum. Wahrscheinlich ist es dort nicht viel anders als hier in Bayern, und hier (im ländlichen Bayern) gibt es weder prügelnde Lehrer noch pöpelnde Schüler.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz wie man Jesus (auf den sie sich ja wohl irgendwie beziehen werden) mit Prügelstrafe vereinbar sein soll? Hat Jesus seine Gegner vielleicht verprügelt? Mit meinem Hinweis auf den zweiten Weltkrieg hab ich auch eher die Vorgehensweise gegenüber Opositionellen während der Nazizeit gemeint. Ob es vielleicht einen Zusammenhang geben könnte zwischen einer Schule die jeden Schüler bewußtlos geprügelt hat wenn er es wagte eine Frage zu stellen und dem Schweigen vieler unter Hitler?
Mittwoch, 1. März 2006 15:43
Benedikt78: Gewalt an den Schulen
Und ich bin 27 Jahre alt. Studiere auch und kann vom Gegenteil berichten. Gewalt ist an den Schulen mittlerweile alltäglich. Vor allem an Schulen, an denen die Schüler aus verschiedenen Kulturkreisen kommen. Erpressungen habe ich auch in meiner Zeit erlebt. Ebenso die gezielte Jagd auf einzelne Schüler, die dann von einer Gruppe zusammengeschlagen wurden. Die Lehrer haben sich da jeweils betroffen gezeigt, x Gespräche geführt und sich am Schluss damit geholfen, dass sie nicht mehr auf den Pausenhof gingen. Wenn man die Probleme nicht sieht, kann man auch behaupten, dass es sie an dieser Schule nicht gibt!

Voila, das sind die Früchte der 68iger anti-autoritären Erziehung. Erziehung hat vor allem etwas mit Liebe zu tun und nicht mit Toleranz. Toleranz heisst, dass man Dinge toleriert. Die anti-autoritäre Erziehung toleriert ALLES! Sie ist damit kein Ergebnis der Liebe, sondern der Gleichgültigkeit (absolute Toleranz). Wenn man ein Kind liebt, dann erzieht man es und macht es auf seine Fehler aufmerksam!

Übrigens, der Zweite Weltkrieg war der Kreig zwischen Staaten. Nun findet der Krieg nicht mehr zwischen Staaten statt, sondern auf der Strasse. Ist das besser?
Mittwoch, 1. März 2006 15:40
Josef: Eine ausgezeichnete Stellungnahme
von Gabriele Nettej. Bei ihrer Bemerkung:

„"„Im Falle meines Sohnes hätte ich einen Lehrer verstehen können, wenn ihm die Hand ausgerutscht wäre. Nicht im Traum wäre mir eingefallen, einen solchen Vorfall zur Anzeige zu bringen.“"“

muss ich schmunzeln, wenn ich an meine Schulzeit vor 50 Jahren zurück denke. War einem meiner Lehrer an meinem „würdigen“ Haupt mal die „Hand ausgerutscht“, hütete ich mich, dies zu Hause zur Sprache zu bringen. Es hätte verständlicherweise kontraproduktive Folgen gehabt.

Andererseits freute ich mich wie ein Rohrspatz, wenn mal ein „Vergehen“ meinerseits ungeahndet blieb – was ich daheim natürlich auch nicht an die grosse Glocke hängte. Unter dem Strich kann ich heute sagen, dass mir die paar Dosen Rohrstock keinen seelischen Schaden zugefügt haben. Jedenfalls bin ich bis zur Stunde ohne jede psychiatrische Hilfe über die Runden gekommen, und doch meint meine Tocher, ich wäre gar nicht schlecht herausgekommen )
Mittwoch, 1. März 2006 15:33
Parzifal: Keine Spur von Gewalt an staatlichen Schulen
Ich bin 23 Jahre alt und studiere im Moment. Meine Schulzeit liegt also noch nicht lange zurück. Um die Fragen dieser Sekretärin zu beantworten:
Ich war an einer staatlichen (also „laizistischen“) Schule und nein ich wurde weder jemals geschlagen noch etwas ähnliches, ich habe auch nie gehört dass so etwas an anderen Schulen vorgekomen ist. Weiterhin gab es an meiner Schule weder Drogen noch „Banden“ oder Gewalt unter Schülern in den hier erwähnten Ausmaßen. Das sind also doch letztendlich nur Verunglimpfungen. Das es in den fünfziger Jahren weniger Gewalt in der Gesellschaft gegeben haben soll ist ja geradezu lachhaft. Fünf Jahre vor den fünfziger Jahre ging der schlimmste Krieg in der Geschichte der Menschheit zu Ende. Es gab also wohl eher ein Übermaß an Gewalt.
Mittwoch, 1. März 2006 15:16
p.m.m.: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 1. März 2006 14:38
Initiative "Nie wieder!": Befragung an anderen Schulen durchführen
Ich schlage vor, an anderen staatlichen Schulen – vor Schulbeginn oder nachher – eine Befragung der Schüler und Schülerinnen vorzunehmen.
Man könnte z.B. fragen:
Hat Dein Lehrer o. Deine Lehrerin Dir mal eine Ohrfeige oder einen Klapps gegeben?

Wurdest Du mal in der Schule bestraft o. geschlagen ( wann und weshalb) und empfandest Du dies als ungerecht oder gerecht?

Ich könnte mir vorstellen, daß nicht wenige Schüler – egal vor welcher Schule man diese Befragung machen würde – diese Fragen mit Ja beantworten würden.

Dieser Vorschlag geht besonders nach Saarbrücken!!
Mittwoch, 1. März 2006 14:31
zwobbel: man weiß ja nie
Alkoholkonsum und Rauschgift mit allen schlimmen Folgen, Schüler, die von Klassenkameraden oder älteren Schülern zusammengeschlagen oder erpreßt werden, um an Geld oder Handys zu kommen, Kinder, die einfach aus Sadismus gequält werden.

Viele Eltern können heute davon berichten, wie ihre Kinder mit Angst zur Schule gehen und später selber Teil dieses brutalen Systems werden.

Solche Probleme findet man in der Herz-Jesu-Schule nicht. Dennoch steht die Schule heute … in Gefahr, geschlossen zu werden.


Vielleicht nicht Dennoch , sondern Deshalb ???

Man weiß ja nie.
Mittwoch, 1. März 2006 14:27
Beobachterin: Gewalt an Schulen
Frau Nettej sagt in ihrem Artikel ein wahres Wort.

Die Gewalt ist an unseren Schulen eingezogen – aber nicht die Gewalt durch Lehrer. Sondern die Gewalt durch Schüler, die durch Lehrer, Sozialarbeiter und andere damit Beauftragte gar nicht mehr eingedämmt werden kann.

Diese Schule jedoch paßte nicht in das Konzept derer, die für die herrschenden Zustände an unseren Schulen verantwortlich sind.

Mehr zu Gewalt an Schulen sagt der Zeitungsartikel in der Tageszeitung DIE WELT. Da braucht man nichts mehr hinzuzufügen.

http://www.welt.de/data/2005/02/15/463850.html
Mittwoch, 1. März 2006 14:21
jolie: ist doch klar,
dass diese schule stört.
man wird versuchen, sie mit allen mitteln kaputt zu machen.
Mittwoch, 1. März 2006 14:15
Maledica: Mißbrauch an Schulen
Um einem Mißbrauch vorzubeugen werden in Mainz homosexuelle Priester als Schulpfarrer für Jungengymnasien eingesetzt!
Das nenne ich Umsicht des Bischofs!
Mittwoch, 1. März 2006 13:53
Agiafortuni: Möge es ein Beispiel sein
Endlich einmal das richtige Wort. Auch ich bin in meiner Jugend Lehrern begegnet, die alles andere als Vorbild waren und deren Unbeherrschtheit die Schüler mehrmals zu spüren bekamen. Dennoch ist keiner von uns daran zu Grunde gegangen. Seit mehr als vierzig Jahren mit einer Lehrerin verheiratet sind mir die Missstände an den Schulen, an denen oftmals auch die Eltern schuld sind, bestens bekannt. Warum wird einer Schule, wo Lehrer laufend von Schülern bedroht werden, nicht auch einmal die Schliessung angedroht? Ganz einfach, weil laizistische Einrichtungen als über jedem Zweifel erhaben zu gelten haben. So verlangt es die politische Korrektheit.
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