Okkultismus
Ist Harry Potter vom Teufel geschrieben?
Der sehr bekannte römische Exorzist, Pater Gabriele Amorth, warnte kürzlich erneut vor den Harry Potter Jugendbüchern. Sie würden die Kinder zum Satanismus führen.
(kreuz.net) Alles beginne mit dem als liebenswürdigen Zauberer dargestellten Harry Potter. Doch die Sache ende beim Teufel. Das erklärte der Paulinerpater Gabriele Amorth (80) am Dienstag laut einem Bericht der australischen Tageszeitung ‘The Daily Telegraph’. Das Blatt gab nicht an, wo sich der Exorzist äußerte.

Pater Amorth stammt ursprünglich aus Modena in Norditalien und hat nach eigenen Angaben seit rund 30 Jahren bei Tausenden von Besessenen Dämonen ausgetrieben.

‘Harry Potter’ ist der Name der Hauptfigur in den Jugendphantasieromanen von Joanne Kathleen Rowling (40). Seit Erscheinen des ersten Harry-Potter-Romans im Jahre 1997 verkaufte die britische Schriftstellerin rund 300 Millionen Bücher in 63 Sprachen.

Wenn ein kleines Kind Harry Potter lese, werde es – so Pater Amorth – in die Magie hineingezogen. Von da sei es nur ein kleiner Schritt zum Satanismus und zum Teufel, warnte der Exorzist:

„Es gibt keinen Zweifel, daß in den Harry Potter Büchern die Unterschrift des Fürsten der Finsternis klar enthalten ist.“

Der Exorzist hat sich bereits mehrfach gegen Harry Potter geäußert. Im Dezember 2001 erklärte er, daß die Harry Potter Bücher und Filme ein Machwerk des Teufels seien. Harry Potter beschwöre mit seiner Magie die Macht des Teufels und vertraue sich den bösen Geistern an.

Pater Amorth kritisierte auch, daß bei Harry Potter nur vordergründig ein Kampf des Guten gegen das Böse stattfinde: „Harry Potter lügt in dem Roman mehrfach, was aber nicht bestraft wird. So werden die Kinder der Welt zur Sünde der Lüge verführt.“

Die deutsche Journalistin Gabriele Kuby warnt in ihrem Buch „Harry Potter – gut oder böse“ eindringlich davor, daß in den Harry-Potter-Romanen die Hemmschwelle zu okkulten Praktiken eingerissen werde.

Im März 2003 würdigte der damalige Kardinal Ratzinger die Arbeit von Frau Kuby in einem persönlichen Brief:

„Es ist gut, daß Sie in Sachen Harry Potter aufklären, denn dies sind subtile Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte.“

Scharf gegen die Ansichten von Frau Kuby stellte sich dagegen der Leiter der Linzer Indultpfarrei, Pater Walthard Zimmer.
      
97 Lesermeinungen
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#97   Arduinna   15:58:48 | Samstag, 18. März 2006
Unfassbar
Hat dieser Pater die Bücher denn überhaupt gelesen? Mit welchem Recht und Wissen behauptet er es sei vom Teufel geschrieben? Ich glaube wenn einer wissen kann, ob diese Bücher schaden, dann Gott selbst, kein Mensch, nicht mal ein Geistlicher kann sich herausnehmen so etwas zu behaupten. ich jedenfalls werde meinen Kindern aus diesen Büchern vorlesen, den in ihnen werden wichtige menschliche Werte wie Freundschaft, Treue und Mut doch nur gelobt! Was sagt er denn zum Hernn der Ringe von Tolkien? Ich glaube Harry Potter wird nur so viel gelesen, da die Autorin eine außerordentliche Begabung fürs schreiben hat und es niemandem zu schwer zum lesen wird. Sie schreibt anschaulich und verpackt das ganze in eine magische Welt, etwas dass es in wirklichkeit nicht gibt. Ist doch schön, wenn man sich mal dorthinträumen kann und unser so alltägliches Leben vergisst.
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#96   Lilith   13:26:44 | Mittwoch, 15. März 2006
scheinbar doch…
Die meinen das echt ernst… dass dieses Buch gute Werte hochhält und diese in einen Mantel aus Phantasie und Spannung kleidet will ja keiner sehen…
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#95   Filia_Nocte   13:23:38 | Mittwoch, 15. März 2006
*grins*
*brüll vor lachen*
Und was ist dann bitte mit der Fernsehserie „Charmed“. Auch vom Teufel persöhnlich ins Fernsehen gesand???
*weiterlach*
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#94   women2women   16:55:05 | Mittwoch, 8. März 2006

*lach* „ist harry potter vom teufel geschrieben“
na es is zum schreien komisch!
*aufm boden lieg vor lachen*
und der pumuckel mit seinen roten haaren ist die hexe!?
diese frage kann doch wirklich nicht ernst gemeint sein!
oder doch?
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#93   inquisition   14:18:09 | Mittwoch, 8. März 2006
Bekannmachung
Sehen Sie hier:
www.harrypotter-xperts.de/index.php?page=1&id=2811
Man zeigt Einsicht, wegen den Beschuldigungen, wenigstens dort.
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#92   Katholika   12:51:52 | Mittwoch, 8. März 2006
@inquisition
Dann haben sie wohl die erste Welle der Verägerung verpasst.
Freuen Sie sich darüber, liebe Grüße.
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#91   inquisition   16:22:25 | Dienstag, 7. März 2006
@katholika
Hallo,
nun habe ich versucht HP-Lesern sachliche Argumente zu liefern, die auch andere katholische Positionen zum Thema HP darstellen. Allerdings verhallen die entweder ungehört, oder man wird behandelt wie ein Gefundenes Fressen. Hauptsache man kriegt einen Sündenbock-Katholiken vorgesetzt, um dann mächtig Dampf ablassen zu können.
Das war bei mir nicht so. Ich hab die größte deutsche HP-Fanseite besucht und dort auch meine Meinung dargeboten. Die meisten Fans sagen nicht, dass Katholiken nun zum Spott zählen, sondern dieser verbitteter Exorzist.
Dort stürzt man sich nicht auf „Katholiken“, denn es sind auch viele Katholiken als Fans auf dieser Seite.
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#90   Dumbledore   14:28:29 | Dienstag, 7. März 2006
Sachliche Auseinandersetzung
Wer sich sachlich mit dem Satansimusvorwurf gegen die Harry Potter Bücher auseinandersetzen will, dem empfehle ich das Buch von Pater Walthard Zimmer
Harry Potter – Gefahr für unsere Kinder?
ISBN 3-200-00585-8, 186 S, 7,50 Euro
zu bestellen bei: Pater Walthard Zimmer, Friedrichstraße 14, 4040 Linz; 0043/732/94-34-72, walthard.zimmer@liwest.at.
In dem Buch zeigt Pater Zimmer, dass der Satanismusvorwurf von bestimmten weltanschaulichen Vorurteilen, die nichts mit dem katholischen Glauben zu tun haben, ausgeht.
Alle Harry Potter Fans sollen wissen, dass es kreuzbrave katholische Priester gibt, die diesen unsinnigen Vorwurf nicht nachplappern und sich sogar die Mühe gemacht haben, ihn sachlich zu widerlegen.
(Das Buch hatte ursprünglich einen anderen Titel, der geändert wurde, um einem Streit mit Frau Kuby aus dem Weg zu gehen).
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#89   Katholika   10:55:22 | Dienstag, 7. März 2006
Versuch erfolglos.
Hallo,
nun habe ich versucht HP-Lesern sachliche Argumente zu liefern, die auch andere katholische Positionen zum Thema HP darstellen. Allerdings verhallen die entweder ungehört, oder man wird behandelt wie ein Gefundenes Fressen. Hauptsache man kriegt einen Sündenbock-Katholiken vorgesetzt, um dann mächtig Dampf ablassen zu können.
Danke sehr, „Vater“ Amorth.
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#88   Benedikt   10:33:46 | Dienstag, 7. März 2006
@ methusalix
>>Gute Worte nutzen da nix, bei mir jedenfalls nicht.
>Genau deswegen muss bei Ihnen der Staat mit seinem Gewaltmonopol tätig werden
Hiermit erteile ich Ihnen freundlich aber bestimmt eine Merkbefreiung de.wikipedia.org/wiki/Merkbefreiung, zunächst gültig für die nächsten drei Wochen. Der von Ihnen zitierte Satz war auf MICH, und zwar auf mein Kind-sein gemünzt, bei MIR haben gute Worte desöfteren nichts genutzt (wie auch bei anderen Kindern: Der Reiz des Verbotenen). Das war eigentlich klar zu erkennen, es sei denn, man will mal wieder seine Keule schwingen.
täuschen Sie sich nicht, bei „Klapsen“ in aller Öffentlichkeit sind Sie dran
Auch durch noch weitere Wiederholungen wird diese Behauptung nicht wahrer. Das KindRG von 2000 verbietet alle körperlichen Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen. Sie haben es schon erkannt: Der Klaps im beschriebenen Fall ist keine Strafe, sondern eine Präventivmaßnahme die angesichts der drohenden Verbrennung des Kindes auch verhältnismäßig ist. Das solche Maßnahmen vom § 1631 II BGB nicht erfasst sind wird auch von jenen vertreten, die diesen Absatz eng auslegen, wie etwa bei MünchKommBGB/ Huber 4. Aufl. § 1631 Rn 24. Sparen Sie sich also Ihre lächerlichen Belehrungen.
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#87   Katholika   06:45:41 | Dienstag, 7. März 2006
@evelin
Wie Sie meinen.
Ich bin gerade dabei auf Harry Potter- Fanseiten ein wenig die Wogen zu glätten. Zumindestens versuche ich das.
Ich finde die Aussagen dieses Exorzisten falsch. Denn ich befasse mich mit Literatur sehr häufig.
Was die Leser der Bücher aufbringt, ist das Gefühl, sie würden zu Teufelverehrern gezählt.
Das ist schon sehr beleidigend.
Es ist auch nicht hilfreich, wenn man Menschen für Jesus Christus gewinnen möchte.
Und wir Katholiken werden wieder zum Gespött.
Da ich mich als Katholikin nicht mit den Aussagen dieses verbitterten Menschens identifizieren kann und will, sehe ich nicht ein, den Spott ernten zu müssen, den Nichtkatholiken nun verteilen.
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#86   Evelin   22:27:59 | Montag, 6. März 2006
@ Katholika
Mord, Krieg, Gewalt, Heuchelei, Kapitalismus (Geldgier), Sklaverei, weibliche Genitalverstümmelung, Folter, Raub, Habgier, Terrorismus, Zerstörungswut, Hass
In diesen Fällen ist doch die Wirksamkeit der bösen Geister offenkundig. Bei H. P. geht es um die subtile Verführung.
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#85   Katholika   22:14:14 | Montag, 6. März 2006
Das Böse…
ausgerechnet in Harry Potter offenbart?
Wir sollten die wahren satanischen Einflüsse anprangern, und nicht umbedingt Harry Potter wählen.
Satanisch sind andere Dinge, echte aus der Wirklichkeit!
Mord, Krieg, Gewalt, Heuchelei, Kapitalismus (Geldgier), Sklaverei, weibliche Genitalverstümmelung, Folter, Raub, Habgier, Terrorismus, Zerstörungswut, Hass uvm!!!!
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#84   inquisition   20:00:37 | Montag, 6. März 2006
Harry Potter – satanistisch?
Ich finde es völligen Schwachsinn zu behaupten, dass Harry Potter vom Teufel geschrieben wurde. Da lässt auch mein höflicher Ton nach, entschuldige. Ich mag Harry Potter auch nicht, trotzdem habe ich es gelesen und ich bin auch noch ein Kind! Und ich sehe in keinster Weise teuflische, demonische oder satanistische Abgründe, die die Kinder zu Satanisten machen. Das ist einfach nicht so.
Für sollche Aussagen von Menschen denke ich mir immer:
In einem Ohr rein und durch das andere wieder raus.
Liebe Grüße
Konkordat
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#83   methusalix †   19:32:28 | Montag, 6. März 2006
OK, akzeptiert
aber „antiautoritär“ haben wir wirklich nicht erzogen und finden es auch grausig, zu welchen Auswüchsen es da kam. Aber wir sind der Meinung, wer seine Kinder mit Vorbild, Vorbild und Vorbild, einschliesslich einer grossen Portion Zuwendung und Liebe führt, benötigt in gar keinem Fall „Klapse“ Schläge oder gar Prügel. Leider ist die Meinung „Uns hat eine ordentliche Tracht Prügel oder eine Ohrfeige hie und da auch nicht geschadet!“ in konservativen Kreisen immer noch so weit verbreitet, dass sich die Legislative genötigt sah, per Gesetz einzuschreiten. Sie und ich wissen, dass dies bitter nötig war, um Kinder dem körperlichen Zugriff ihrer „Erziehungsberechtigten“ zu entziehen.
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#82   Stimme aus dem Tradiland   18:39:00 | Montag, 6. März 2006
@ Methusalix
Den Ausdruck „Gesindel“ nehme ich mit Entschuldigung zurück. Ich weise aber darauf hin, dass Ihre Argumentationsweise und die implizite Forderung nach antiautoritärer Kindererziehung ebenfalls eines Katholiken nicht würdig ist.
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#81   methusalix †   18:22:02 | Montag, 6. März 2006
@bendikt und tradiland
Gute Worte nutzen da nix, bei mir jedenfalls nicht.
Genau deswegen muss bei Ihnen der Staat mit seinem Gewaltmonopol tätig werden und täuschen Sie sich nicht, bei „Klapsen“ in aller Öffentlichkeit sind Sie dran, so wie schon einige andere, die nicht hören wollten; die fühlen dann eben die Strafe und das sollte für einen, der im Leben sowieso alles sub ratione peccatis sieht und einen strafenden Gott anbetet, kein Problem sein.
Sparen Sie sich bitte in Zukunft das „Gesindel“. Es ist eines wahren Katholiken nicht würdig.
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#80   Benedikt   13:01:39 | Montag, 6. März 2006
@ methusalix
Jeder Ihrer Antworten auf meine Beiträge ist dümmer als der nächste. Bezüglich des auf die Straßen laufenden Kindes sprach ich von zurückreißen, nicht von einem Klaps. Der würde ja auch gar nichts bringen.
Beantworten Sie diese Frage: Ihr Kind kommt in die Küche gerannt und rennt vergnügt auf den Herd zu. Sie sind entsetzt. Sie haben noch eine halbe Sekunde. Was tun Sie? Bis Sie auch nur den Mund aufgemacht haben hat das Kind die heiße Platte bereits erreicht.
Lösen Sie sich doch mal von Ihren Rohrstockphantasien, es geht um einen wirklich leichten Klaps auf die Handfläche oder ein zurückreißen, nichts weiter. Das tut weder besonders weh, noch ist es eine Demütigung, was für ein Unsinn. Wenn jemand seine 13-jährige Tochter vor ihren Freundinnen eine Ohrfeige verpasst – dann ist das eine Demütigung. Und in diesem Alter auch völlig unangemessen und schwachsinnig. Wir reden hier von einem Dreijährigen ohne Gefahrverständnis. Gute Worte nutzen da nix, bei mir jedenfalls nicht.
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#79   Stimme aus dem Tradiland   11:21:50 | Montag, 6. März 2006
Braucht Methusalix ein Jaukerl vom Nervenarzt?
Sollte ich dieser Szene gewahr werden, haben Sie fünf Minuten später die Polizei und am nächsten Tag den Staatsanwalt am Hals.
10 Minuten später fährt die grüne Minna vor, um Sie in die Klappsmühle zu bringen. Noch am gleichen Tag kriegen Sie dann ein Jaukerl gegen Wahnvorstellungen (Verwechslung zwischen Wirklichkeit und Ideologie). Der Staatsanwalt wird sich dann auch – sollten Sie nicht in der Klappsmühle auf Dauer bleiben müssen – mit Ihnen beschäftigen und zwar wegen Verleudmung und Notzeichenmißbrauch (ungerechtfertigte Herbeiholung der Polizei).
Wenn Sie solche Methoden zur Kindererziehung goutieren, kann ich nur hoffen: Sie haben keine Kinder und kommen auch sonst nicht in die Nähe von Kindern;
Ich habe drei und es werden noch mehr werden. Mit Kindern habe ich auch sonst offenkundig mehr zu tun als Sie.
und noch etwas, sollten in die obige Szene meine Kinder verwickelt sein, haben Sie nicht nur die Staatsgewalt, sondern auch meine Frau am Hals!
Ich bin froh, dass ich weder Sie noch Ihre Gattin kennengelernt habe und hoffe, es bleibt dabei. Ich lege keinen Wert auf die Bekanntschaft von irgendeinem linken Gesindel!
Und dann gnade Ihnen Gott!
Das sowieso aber ganz unabhängig von Ihnen oder Ihrer Frau!
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#78   methusalix †   10:36:29 | Montag, 6. März 2006
@tradiland
Sollte ich dieser Szene gewahr werden, haben Sie fünf Minuten später die Polizei und am nächsten Tag den Staatsanwalt am Hals.
Wenn Sie solche Methoden zur Kindererziehung goutieren, kann ich nur hoffen: Sie haben keine Kinder und kommen auch sonst nicht in die Nähe von Kindern; und noch etwas, sollten in die obige Szene meine Kinder verwickelt sein, haben Sie nicht nur die Staatsgewalt, sondern auch meine Frau am Hals! Und dann gnade Ihnen Gott!
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#77   Stimme aus dem Tradiland   10:02:50 | Montag, 6. März 2006
Erziehungs – und Daemonenfragen
@ Methusalix: Sie müssen das Verhältnis von Kindern zu ihren Eltern von dem Umgang Erwachsener untereinander unterscheiden. Kinder sind logischen Argumenten weniger zugängig und können vieles noch nicht verstehen.
Wenn eines meiner Kinder versuchen würde, sich loszureißen, um auf eine befahrene Straße zu laufen, würde es selbstverständlich nachher nicht bloß eines, sondern zwei oder drei auch seinen Popo bekommen und eine lautstarke Belehrung dazu.
Alles andere ist antiautoritärer Luxus, den sich ideologisch verblendete Alt-68er leisten mögen, der aber völlig verantwortungslos ist.
@ Katholika: Es ging nicht darum, ob Satan das copyright an den H.P. – Büchern besitzt, sondern ob die Autorin Joanne K. Rowling daemonisch inspiriert war, als sie die Bücher niederschrieb. Der wichtigste Daemon ist der Teufel.
Meine Antwort auf diese Frage: Ja, sie war daemonisch inspiriert, die Bücher sind eine Anleitung zum Okkultismus für nicht gefestigte Leser (Kinder, Jugendliche).
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#76   Katholika   09:49:17 | Montag, 6. März 2006
Autorenangabe bei HP-Büchern beachten.
Hallo.
Es ist eindeutig belegt, man siehe sich die Autoren-Angabe der HP-Bücher an, dass eine Frau, britischer Nationalität, zirka 40 Jahre alt, names Joanne Kathleen Rowling, die selbigen Bücher verfasste. Diese Person ist sterblich, irdisch, hat 3 Kinder geboren und ist Ehefrau.
Es handelt bei ihr also eindeutig nicht um Satan, der da ist ein gefallener Engel Gottes, unsterblich, beinahe unendlich alt und überirdisch.
Mir ist schleierhaft, wie man diese beiden Persönlichkeiten miteinaner verwechseln kann. Ihre „Biographien“ könnten doch wohl kaum unterschiedlicher sein.
Ich glaube, der „Deivel“ ist neidisch, weil er solch so nette Kinderbücher’ nicht selbst geschrieben hat.
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#75   methusalix †   20:17:59 | Sonntag, 5. März 2006
@sulpicius
Na dann wollen wir Sie mal in die Situation stellen, wie ein fünfjahriges Kind, dass etwas verbotenes tut und mit einem „Klaps“ daran erinnert wird, dass es das nicht darf.
Das Kind ist körperlich klein und, gemessen an Erwachsenen, sehr schwach.
Jetzt schaffen wir für Sie eine entsprechende Situation. Sie stellen Ihr Auto verkehrsbehindernd ins Halteverbot und werden in flagranti von einer Polzistin entdeckt.
In meinem System bekommen Sie einen Strafzettel und bezahlen den; fertig.
In Ihrem System kommt die Plozistin zu Ihnen, stellt Sie vor allen Leuten lautstark zur Rede und haut Ihnen zum Abschluss derartig links und rechts eine Ohrfeige runter, dass Sie nur noch mit eingeklemmtem Schwanz ins Auto wanken können und sich davonmachen; auch fertig.
Wollen Sie wirklich lieber den „Klaps“? Sagen Sie bitte bitte nicht ja! Dann glaubt jeder Sie seien ein glühender Anhänger von Leopold von Sacher-Masoch.
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#74   Sulpicius   19:33:36 | Sonntag, 5. März 2006
Wieso…
Ein Klaps von einer Frau.
…sollte man sich da schlecht fühlen… :-)
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#73   methusalix †   19:14:19 | Sonntag, 5. März 2006
Sie würden das Kind vermutlich noch mit einem „Klaps“
auf die Autobahn treiben. Nochmals: lassen Sie Ihre Finger von Kindern!!!
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#72   Benedikt   19:10:16 | Sonntag, 5. März 2006
@ methusalix
Ein dümmeres Beispiel ist Ihnen wohl nicht eingefallen. Dafür insistieren Sie erneut, dass ich ein Kinderschläger sei. Bei Ihren Unverschämtheiten sollten Sie sich vielleicht selbst mal Gedanken um den Mühlstein machen. Jedenfalls ist es absoluter Unfug, dass ein Klaps vor einer Gefahr eine Demütigung ist. Ich habe das immer als Mahnung verstanden. Sie können das gerne anders machen. Wenn ihr Kind auf die Autobahn läuft sagen Sie, es soll stehen bleiben. Ich empfehle das Zurückreißen, aber das wäre vermutlich auch eine Demütigung und der Mühlstein wäre mir sicher.
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#71   methusalix †   11:40:08 | Sonntag, 5. März 2006
@benedikt
Benedikt: @ methusalix
Der Blinde sind Sie. Dass sich die konfessionellen Konflikte von beiden Seiten her hochschaukelten können …sie vermutlich keinen seriösen Historiker anführen können.
Das lassen wir mal so stehen, obwohl ich in den Beiträgen in denen nicht davon die Rede war, darauf hingewiesen habe, dass eben AUCH wir Katholiken eine breite und lange Blutspur in der Zeit hinter uns herziehen. Aber im Prinzip haben Sie natürlich recht; zum Streit gehören immer zwei und wer angefangen hat…aber lassen wir es gut sein.
Aber analog zu Ihrem anderen Beitrag Klaps/ Schläge …
Nein! Hier widerspreche ich Ihnen aufs schärfste! Sie sehen immer noch nicht ein, dass ein Klaps von Kindern als schlimme Demütigung angesehen werden kann und bei Schlägen oder gar Prügeln noch die körperliche Verletzung dazu kommt.
Beispiel: Ein Erwachsener, der ja in seinem Selbstbewusstsein gefestigt sein sollte, wird von einem anderen Erwachsenen mit einem „Klaps“, wie Sie das nennen, auf eine Gefahr aufmerksam gemacht. Beispiel: Sie stellen Ihr Fahrzeug verkehrsbehindernd halb auf dem Gehsteig ab und eine Politsse macht Sie mit einem „Klaps“ darauf aufmerksam, dass Sie den Gehsteig für Mütter mit Kinderwägen unpassierbar gemacht haben. Ein Klaps von einer Frau. Wie fühlen sie sich? Genau so fühlen sich Kinder bei einem „Klaps“. Also lassen Sie gefälligst Ihre Finger von Kindern! Oder der Mühlstein ist Ihnen sicher!
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#70   Evelin   11:38:12 | Sonntag, 5. März 2006
@ Methusalix
Es ist billig, Evelines Gatte, das den Protestanten alleine in die Schuhe schieben zu wollen. Von den Azteken und vielen anderen Völkern hört man bis heute nichts mehr; warum wohl? Weil wir Katholiken die schlicht und einfach ausgerottet haben.
Von den Azteken hört man – was ihr heutige Existenz betrifft – deswegen nichts mehr, weil sie Mexikaner geworden sind. Wie gesagt, sieht man das den Mexikanern auch an. Von Ausrottung kann keine Rede sein. Das sagt vielleicht ihr antichristlich-antikatholisches Handbuch von K.H. Deschner etc.!
Bei vielen anderen Völkern genauso:
Z.B. Mayas: Guatemalteken u.a. Zentralamerikaner (z.B. Honduraner)
Inkas: Peruaner, Ecuadorianer, Kolumbianer und andere.
Der Gatte der Evelin
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#69   Benedikt   00:45:33 | Sonntag, 5. März 2006
@ methusalix
Der Blinde sind Sie. Dass sich die konfessionellen Konflikte von beiden Seiten her hochschaukelten können Sie eigentlich in jedem Geschichtsbuch nachlesen. Den Katholiken die Alleinschuld am 30-jährigen Krieg zu geben ist jedenfalls eine grandiose Geschichtsklitterung, für die sie vermutlich keinen seriösen Historiker anführen können.
Aber analog zu Ihrem anderen Beitrag Klaps/ Schläge handelt es sich wohl mal wieder um eine Ihrer beabsichtigen Lügen und Fälschungen, wie Sie sie anscheinend öfter benutzen.
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#68   methusalix †   00:17:59 | Sonntag, 5. März 2006
@gatte @benedikt
Evelin: @ Methusalix
12. Okt. 1492, da fing es an in Amerika finster zu werden …
Sie sehen, das Goldene Mittelalter ist …wie man den Menschen dort noch heute ansieht.
Es ist billig, Evelines Gatte, das den Protestanten alleine in die Schuhe schieben zu wollen. Von den Azteken und vielen anderen Völkern hört man bis heute nichts mehr; warum wohl? Weil wir Katholiken die schlicht und einfach ausgerottet haben.
Spötter behaupten, das Mittelalter sei erst …
Für mich endet…
Dem stimme ich zu, auch wenn die Wirtschaftshistoriker lieber 1492 nehmen.
Ich bin nicht der Auffassung, dass das Mittelalter nicht vorbei sei …und ohne päpstl. Einwilligung auch nicht beendet werden konnte.
Das halte ich für juristische Taschenspielertricks, die in die Sackgasse führen. Als Gedankenspiele aber erstklassig! Kompliment.
Benedikt: @ methusalix
Danach versank …Sehr lustig, wie einfach man sich Geschichte machen kann. Danke Methusalix!
Also den Dreissigjährigen Krieg nicht als den Versuch einer gewaltsamen Rekatholisierung Zentraleuropas zu sehen, erfordert schon einen heftigen und andauernden Anfall katholischer Betriebsblindheit. Immerhin ging es nach dem Augsburger Religionsfrieden gut, bis Ferdinand II., ein glühender Katholik, er hätte fast allen hier im Forum gefallen, anfing Verträge zu brechen und Protestanten zu mobben.
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#67   Evelin   23:48:40 | Samstag, 4. März 2006
@ Methusalix
12. Okt. 1492, da fing es an in Amerika finster zu werden mit dem gewaltsamen Ende der Hochkulturen und der Ausrottung der Ureinwohner in Nordamerika).
Sie sehen, das Goldene Mittelalter ist vorbei und die Malaise beginnt. Genauer erst aber mit den Mayflower Pilgrims um 1620. Erst nach ihnen beginnt der große – von Protestanten durchgeführte – Massenmord an den Indianern in den USA. In den katholischen Gebieten Amerikas lief das anders, wie man den Menschen dort noch heute ansieht.
Spötter behaupten, das Mittelalter sei erst in der Französichen Revolution zu Ende gegangen als der Kopf von Louis Capet unter die Guillotine rollte und ganz grosse Spötter fragen, wie Evelines Gatte, ob es denn wirklich schon zu Ende ist.
Für mich endet das Mittelalter mit der Reformation 1517, die einen wesentlich gravierenderen Einschnitt darstellt als die Entdeckung Amerikas.
Ich bin nicht der Auffassung, dass das Mittelalter nicht vorbei sei (wenn es schon so eine Zeiteinteilung gibt, eigentlich sollte das Mittelalter unterteilt werden in mehrere Abschnitte), aber dass das Hl. Röm. Reich noch fortexistiert, weil es 1806 nicht gültig beendet wurde und ohne päpstl. Einwilligung auch nicht beendet werden konnte.
Der Gatte der Evelin
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#66   Benedikt   23:29:28 | Samstag, 4. März 2006
@ methusalix
Danach versank Europa im Versuch einer gewaltsamen Rekatholisierung
Sehr lustig, wie einfach man sich Geschichte machen kann. Danke Methusalix!
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#65   Michael M.   19:34:22 | Samstag, 4. März 2006
Ist das nicht klar?
Als ich auf Exerzitien war hat ein Pfarrer direkt gesagt ,dass es eine Sünde ist Harry Potter , Horoskope oder andere Heidnische sachen zu lesen. Für mich ist es klar falsch es zu lesen.
Harry Potter ist vom Teufel geschrieben.
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#64   methusalix †   15:21:01 | Samstag, 4. März 2006
@gatte
(1618) Der Kehraus des Misthaufens Mittelalter hatte begonnen.
… und setzt sich bis heute fort.
Die Historiker rechnen zum Mittelalter die Zeit vom Ende des weströmischen Reiches (23. Aug. 476 wird Odoakar zum König ausgerufen, nachdem er den letzten Kaiser, Romulus Augustulus abgesetzt hat) bis zur Wiederentdeckung der neuen Welt (sie wissen ja, Christoforo Colon, der alte Genuese…12. Okt. 1492, da fing es an in Amerika finster zu werden mit dem gewaltsamen Ende der Hochkulturen und der Ausrottung der Ureinwohner in Nordamerika). Spötter behaupten, das Mittelalter sei erst in der Französichen Revolution zu Ende gegangen als der Kopf von Louis Capet unter die Guillotine rollte und ganz grosse Spötter fragen, wie Evelines Gatte, ob es denn wirklich schon zu Ende ist. Wenn ich mir die Berichte über den Exorcismus in diesem Forum so anschaue, bin ich geneigt dem zuzustimmen.
Was die Aussagen zum Massenmord an Unschuldigen betrifft, da sind wir Katholiken nicht ausgenommen. Wir haben auch Massenmorde begangen. Denken Sie nur an die Pariser Bluthochzeit; da wurden abertausende von unglücklichen Hugenotten in einer einzigen Nacht abgeschlachtet und danach ging das Morden fröhlich weiter, das schon lange vor der Bartholomäusnacht begonnen hatte, Jahrhunderte vorher.
@sulpicius; Mit der kabbalistischen Zauberei habe ich micht noch gar nicht befasst; sind das nicht die in Ziffern gegossenen Geheimnisse?
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#63   Sulpicius   14:55:51 | Samstag, 4. März 2006
23. Mai 1618
Übrigens ein interessantes kabbalistisches Datum.
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#62   Evelin   14:50:24 | Samstag, 4. März 2006
@ methusalix
(1618) Der Kehraus des Misthaufens Mittelalter hatte begonnen.
… und setzt sich bis heute fort. Vorsichtshalber bekämpft man schon die Ungeborenen, man weiß ja nie, was aus denen wird, vielleicht noch kaiserlicher Gesandter. Dessen (versuchte?) Ermordung Methusalix sympathisch ist, selber schuld, wenn der den „falschen Chef“ hat.
Die Christen haben – so gesehen – ja auch den falschen Chef. Deswegen werden ja auch so viele umgebracht. Nach Methusalix ist das der Reiz der neuen Welt, der „Neuzeit“, des Atomzeitalters.
Je mehr der Katholizismus zurückgedrängt wurde, umsomehr steigerte sich der Massenmord an Unschuldigen.
Kommunisten und Nationalsozialisten wurden längst durch die masonistischen Kindermörder übertroffen. Methusalix nennt das „Kehraus“. Merke: Alter schützt vor Bösartigkeit und Schwachsinn nicht! Mord ist also gut, wenn er einem – aus ausschließlich ideologischen Gründen „erforderlichen“ – „Kehraus dient.
Von Methusalix kann man also noch dazu lernen: Die Sprache der „schönen neuen Welt“.
Der Gatte der Evelin
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#61   methusalix †   13:58:38 | Samstag, 4. März 2006
Das sehen Sie, wie ich mich irren kann!
Ich dachte nämlich es wären wieder mal die Freimaurer, der altböse Feind gewesen.
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#60   Sulpicius   11:56:14 | Samstag, 4. März 2006
@methusalix…
… nein, viele Höfe waren damals schon lange (mindestens 100-150 Jahre) von vor allem rosenkreuzerischen Ideen durchsetzt (siehe auch Familienwappen Luther: Rose mit Kreuz). Auf kurz oder lang mußte es zum Knall zwischen christlicher (= katholischer) und antichristlicher Welt im 17.Jh. kommen.
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#59   methusalix †   11:51:42 | Samstag, 4. März 2006
@sulpicius
Der Kehraus des Misthaufens Mittelalter hatte begonnen.
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#58   Sulpicius   11:33:50 | Samstag, 4. März 2006
@methusalix
1618? Mittelalter?
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#57   methusalix †   11:31:48 | Samstag, 4. März 2006
Erstens falsch, zweitens kam das dicke Ende
Evelin: @ Brigitte B.Willkommen im Mittelalter!
Für informierte Katholiken ein Kompliment. Das viel gefemte Mittelalter: Die goldene Zeit, wesentlich friedlicher als heute.
am 23. Mai 1618 als die kaiserlichen Statthalter in Prag mit ihrem Vertragsbruch (Stichwort: Verletzung des Majestätsbriefes) derartig überzogen hatten, dass die Böhmischen Landstände, aufs Blut gereizt (das waren tiefgläubige Menschen) den Martiniz und den Slawata samt ihrem Schreiber Frabicius zum Fenster hinaus warfen.
Danach versank Europa im Versuch einer gewaltsamen Rekatholisierung (die, wie wir heute wissen, von vornherein zum kläglichsten Scheitern verurteilt war) in einem dreissigjährigen Blutbad.
Der Kehraus des Misthaufens Mittelalter hatte begonnen.
Spötter behaupten, es sei für manche bis heute nicht zu Ende.
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#56   FioreGraz   10:17:15 | Samstag, 4. März 2006
@Tradi
Den Überblick, dass die von Ihnen – offenkundig mit nur einer Verknüpfung – gefundenen 115.000 Internetseiten großteils christlich sind, konnten Sie sich in 27 Minuten verschaffen.
Ich sehe es ein: Mit so einem fähigen – von Engelsschwingen getragenen – Mann mit solch enormen Fähigkeiten kann ich armes Tradi-Pieps-Stimmchen nicht mithalten.
Ne aber die ersten 15 html googel Seiten habe ich in der Zeit geschafft. Und man muß sich auch nicht alle Seiten anschauen – es reicht der Link plus den Textauszug der bei google steht
LG
Fiore
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#55   Evelin   23:32:15 | Freitag, 3. März 2006
@ Brigitte B.
Willkommen im Mittelalter!
Für informierte Katholiken ein Kompliment. Das viel gefemte Mittelalter: Die goldene Zeit, wesentlich friedlicher als heute. Handwerksburschen und Studenten reisten über tausende Kilometer. Es gab eine gemeinsame Sprache der Gelehrten, Studenten, Kleriker, Juristen und Adeligen: Latein.
Die Kunst auf einem Höhepunkt. Die Menschen mit Natur und Glauben im Einklang. Kriege? Ein paar hundert tote Ritter war schon viel. Die Kreuzzüge? Ein gerechter Krieg, ein gelungener Kulturtransfer. Ein Debakel der Ökumene. usw.
Aber gegen Ideologie richten ja ganze Bibliotheken nichts aus…:-(
Der Gatte der Evelin
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#54   Brigitte Bussmann   18:10:30 | Freitag, 3. März 2006
Harry Potter
Willkommen im Mittelalter! Ich lese nicht recht, Harry Potter vom Teufel geschrieben? Don Gabriel Arnorth hat wohl die Bücher nie gelesen oder einen Film gesehen. Will er noch mehr Kinder und Jugendlichen aus der Kirche vertreiben? Auch mit Kindern und Jugendlichen kann vernünftig gesprochen und diskutiert werden –- und Erwachsene können sogar von den Meinungen der Kinder und Jugendlichen lernen und Dinge erfahren, die jeden Exorzismus überflüssig macht.
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#53   Stimme aus dem Tradiland   14:28:18 | Freitag, 3. März 2006
FioreGraz mindestens ein Superman, wenn nicht mehr…
man kommt auf 115.000 (großteils christliche) Internetseiten die sich mit dieser Frage beschäftigen :-)
Den Überblick, dass die von Ihnen – offenkundig mit nur einer Verknüpfung – gefundenen 115.000 Internetseiten großteils christlich sind, konnten Sie sich in 27 Minuten verschaffen.
Ich sehe es ein: Mit so einem fähigen – von Engelsschwingen getragenen – Mann mit solch enormen Fähigkeiten kann ich armes Tradi-Pieps-Stimmchen nicht mithalten.
Ich kapituliere daher. Grüß Gott!
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#52   FioreGraz   13:23:20 | Freitag, 3. März 2006
@Tradi
mann kommt auf 115.000 (großteils christliche) Internetseiten die sich mit dieser Frage beschäftigen :-)
Also im Okkultistenkreis ist da net viel los mit Harry Potter.
LG
Firoe
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#51   Stimme aus dem Tradiland   12:56:05 | Freitag, 3. März 2006
Magie bedarf keiner langen Übung
Weisse oder schwarze Magie erfolgreich anwenden zu können, setzt intensive Übung voraus.
Nicht unbedingt. Auch da gibt es Begabtere und weniger Begabte. Letztens las ich ein biographisches Buch einer ehemaligen Wicca-Hexe, die in wenigen Monaten das erreichen konnte, was andere Zauberer erst in Jahrzehnten schaffen.
Aber ich bin mir ganz sicher, dass das herumschreien bzw. nachschreien eines Zauberspruchs aus einem Kinder- und Jugendbuch keinen Dämon heraufbeschwören wird.
Ich würde mich nicht trauen, es auszuprobieren. Man braucht auch die Daemonen nicht unbedingt lautstark zu rufen, diese sind ohnedies in der Nähe und warten auf ihre Gelegenheit.
Bei den Horden von Fantasy-Fans müsste es von Dämonen und satanistischen Ritualen nur so wimmeln.
Genau das tut es auch.
Ich bestreite nicht, dass es Bücher gibt, die jungen Menschen diverse magische (und auch gefährliche) Rituale schmackhaft machen…aber Harry Potter kann ich beim besten Willen nicht dazuzählen.
Dazu gibt es andere Berichte, Erfahrungswerte und Einschätzungen. Verknüpfen Sie im Google beliebig Harry Potter mit Satanismus, Zauberei, Magie, Hexe udgl. und Sie werden sich wundern, wo Sie überall hinkommen…
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#50   Xixax   12:42:44 | Freitag, 3. März 2006
Magie
Weisse oder schwarze Magie erfolgreich anwenden zu können, setzt intensive Übung voraus.
Mentale Konzentration, Meditation…und was weiss ich noch alles.
Aber ich bin mir ganz sicher, dass das herumschreien bzw. nachschreien eines Zauberspruchs aus einem Kinder- und Jugendbuch keinen Dämon heraufbeschwören wird.
Bei den Horden von Fantasy-Fans müsste es von Dämonen und satanistischen Ritualen nur so wimmeln.
Ich bestreite nicht, dass es Bücher gibt, die jungen Menschen diverse magische (und auch gefährliche) Rituale schmackhaft machen…aber Harry Potter kann ich beim besten Willen nicht dazuzählen.
lg
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#49   Stimme aus dem Tradiland   12:20:08 | Freitag, 3. März 2006
@ Xixax
Die Magie und die Flüche die beschrieben werden, haben doch nichts mit „schwarzer Magie“, wie sie Satanisten praktizieren zu tun.
Und ob. Die Autorin hat selbst bei einem Internetgespräch (welches auf dem Strang verlinkt ist, welchen Evelin weiter unten verlinkt hat) angegeben, dass sie Zaubersprüche übernommen hat, die andere für wirksam halten (also in Zauberbüchern udgl. vorkommen).
Dazu muß man wissen, dass Magie durch die Daemonen wirkt, wenn sie wirkt (also nicht Scharlatanerie oder Trickkunst ist). Diese unterwerfen die Magier keiner „Formpflicht“, sondern reagieren, wenn sie einerseits merken, dass jemand Magie betreiben möchte und andererseits, wenn sie damit Menschen ins Verderben führen können.
Da die Zaubersprüche aus H.P. den Daemonen bekannt sind, können sie auch dann darauf reagieren, wenn Joanne Rowling diese Zaubersprüche erfunden hat. Im übrigen ist auch „weiße Magie“ (Heilungszauber) von Gott strikt verboten.
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#48   FioreGraz   12:00:34 | Freitag, 3. März 2006
@Tradi
Er kannte die Folgen aber nicht, er wußte nicht was er bewirkt.
Das wird dann jeweils als Notwendigkeit geschildert. Für Christen gibt es aber keine Notwendigkeit, einen Fluch mit einem Fluch zu beantworten. Das genau ist die schleichende Verführung, welche H. P. innewohnt.
Die Magie ist nur ein Werkzeug in dem Buch. Nehmen wir nur einen Roman über einen Jäger her der um seine Familie zu schützen einen Massenmörder mit der WAffe bedroht und verletzt, ihrer Ausage nach ist eine Waffe schlecht egals was man damit tut…
LG
Fiore
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#47   Xixax   11:58:52 | Freitag, 3. März 2006
@Stimme
Entschuldigen Sie bitte vielmals, dass ich das ganze etwas lachhaft finde.
Ich habe jeden Band von Harry Potter gelesen, es ist eine ganz normale Fantasy-Geschichte, das Gute kämpft gegen das Böse, wie in allen diesen Geschichten.
Die Magie und die Flüche die beschrieben werden, haben doch nichts mit „schwarzer Magie“, wie sie Satanisten praktizieren zu tun.
Sicher können die Geschichten viele Kinder beeinflussen, aber was kann schon Schlimmes passieren? Dass Kinder im Fasching mit einem Zaubererumhang herumlaufen und einen Zauberstab schwingen? Die Moral der Geschichte ist: Gut gewinnt gegen Böse, Sei du selbst, Freundschaft, Solidarität etc.
Meine Güte, das ist eine lustig und spannend geschriebene Fantasy-Geschichte…wenn’s nichts Schlimmeres gibt worüber man sich sorgen sollte…
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#46   Stimme aus dem Tradiland   11:43:31 | Freitag, 3. März 2006
Harry praktiziert laufend schwarze Magie!
Dabei verschweigen sie aber a) wußte Harry nicht was der Fluch bewirkt b) reute es ihn sehr c) trug er dafür die Konsequenzen.
Harry wußte, dass es ein gegen Feinde einzusetzender Fluch ist, also jedenfalls ein der schwarzen Magie zugehöriger Zauberspruch. Im übrigen wollte ich nur klarstellen, dass H. P. sehr wohl und zwar immer wieder schwarze Magie praktiziert.
Das wird dann jeweils als Notwendigkeit geschildert. Für Christen gibt es aber keine Notwendigkeit, einen Fluch mit einem Fluch zu beantworten. Das genau ist die schleichende Verführung, welche H. P. innewohnt.
@ Xixax: Wenn Sie von nichts eine Ahnung haben, äussern Sie sich besser nicht…:-(
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#45   Xixax   08:27:54 | Freitag, 3. März 2006
hahahahahaha
Au weh, das klingt ja schrecklich! Was der Teufel so alles macht…
Versteht mich nicht falsch, ich glaube schon, dass es ihn gibt, aber er steckt bestimmt nicht in JK Rowlings „bösen“ Büchern.
Vielleicht ist er grade beschäftigt einem bestimmten Amerikaner ins Ohr zu flüstern, gegen welches Land man als nächstes Krieg führen könnte…hm.
Wer in Harry Potter oder diversen Märchen was Böses sieht, sollte vielleicht nicht mehr vor die Hautüre gehen, gefährlich, denn stellt euch vor, die Frau Nachbarin hat eine Warze auf der Nase und kennt sich mit Naturheilkunde aus…HEXE HEXE!!!!!!
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#44   FioreGraz   06:06:47 | Freitag, 3. März 2006
@Tradi
Harry Potter setzt im 6. Band gegenüber seinem Feind Draco Malfoy den Sectumsempra-Fluch, den er aus dem Buch des Halbblutprinzen hat. Dieser schlitzt Malfoy – so wie mit mehreren scharfen Messern – längs des Gesichtes und der Brust auf und verletzt ihn lebensgefählich (Gefahr des Verblutens). Malfoy kann jedoch vom hereinlaufenden Professor Snape gerettet werden.
Dabei verschweigen sie aber a) wußte Harry nicht was der Fluch bewirkt b) reute es ihn sehr c) trug er dafür die Konsequenzen.
LG
Fiore
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#43   Evelin   21:22:21 | Donnerstag, 2. März 2006
Hinweis auf Harry Potter Strang
Viele Argumente gegen Harry Potter finden sich als Postings (137 an der Zahl) unter dem kreuz.net-Artikel Ein Pater gibt Entwarnung und wird dafür verwarnt www.kreuz.net/article.2191.html
Damit nicht alles neu nachdisktutiert werden muß.
Der Gatte der Evelin
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#42   kali   19:33:15 | Donnerstag, 2. März 2006
@Ansgar
Oder hat schon jemand konservative Katholiken auf a) Extremschwulenforen, b) Spinner-Sedi-Sekten-Foren, c) Katholikenhasserforen, d) Analphabetenforen entdeckt? Die machen das auch nicht berufsmäßig und werden auch nicht dafür bezahlt.
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#41   Ayumu   19:01:12 | Donnerstag, 2. März 2006
Tja, Ansgar
Das liegt wohl daran, dass es noch anständige Menschen gibt, die sich an solcher Hetze stören und dagegen argumentieren wollen. Seien es nun Schwule, Behinderte, Juden oder ganz einfach normale Christen. Sie gesellen sich mit ihren Publikationen in Reihen von recht fragwürdigen Gestalten und Organisationen, die gegen das Grundrecht auf freie Entfaltung der Person, Sexualität oder das Recht auf Meinungsfreiheit verstoßen. Meinungsfreiheit hört in Ihrem Fall dort auf, wo andere Menschen degradiert, als krank abgestempelt und beleidigt werden. Dass Sie sich damit heutzutage auf Glatteis bewegen, sollte Ihnen doch klar sein, oder?
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#40   Ansgar   18:25:41 | Donnerstag, 2. März 2006
@ GigaShadow
Gott ein Schwarzkünstler? Sie sind ja richtig tief in das Christentum eingestiegen. Kmopliment für die dümlichste Exegese heute.
Im Vorübergehen: Es wundert mich, was sich hier so alles tummelt. Umgekehrt ist das nicht so. Oder hat schon jemand konservative Katholiken auf a) Extremschwulenforen, b) Spinner-Sedi-Sekten-Foren, c) Katholikenhasserforen, d) Analphabetenforen entdeckt?
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#39   Stimme aus dem Tradiland   17:18:58 | Donnerstag, 2. März 2006
@ GigaShadow – jetzt im Ernst
Bibellesen ohne Katechese ist auch nicht sinnvoll. Wenn es zum Glauben führt, dann durch die Gnade Gottes, die ebenso anders wirken kann.
Wer glaubt, er kann die Hl. Schrift interpretieren, wie er will (d.h. ohne das päpstl. Lehramt), gelangt unweigerlich zur Irrlehre.
Es gibt sogar Menschen, die durch die Lektüre des alten Testaments den Glauben verloren haben. Das alte Testament ist auch nur aus dem Blickwinkel des neuen Testaments richtig zu verstehen.
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#38   GigaShadow †   17:10:25 | Donnerstag, 2. März 2006
HA ha haaaaaaaaa
Wenn HP so schädlich wäre für Kinder ,
dann müsste man unter allen Umständen verhindern ,
daß Kinder jemals die Bibel lesen !
Denn selbst der „“ ach so gute „"„GOTT „"“ , wendet
gegen Unschuldige Ägypter
SCHWARZE MAgie (die Plagen) an , nur weil sie nicht an
Ihn glauben .
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#37   Stimme aus dem Tradiland   17:06:12 | Donnerstag, 2. März 2006
Phantasie darf alles?
1. Muggel können nicht „zaubern“.
Jeder Leser weiß, dass es Menschen gibt, die zaubern und andere, die das nicht tun. Ebenso dass dies keine Sache der Veranlagung ist.
2. Alle Leser von HP sind Muggel.
Wie kommen Sie auf das? Durchforsten Sie das Internet, werden Sie viele Zauberer finden, die H.P. gelesen haben.
Also kann kein Leser von HP auf die Idee kommen, er könne durch diese Bücher sich die Magie aneignen.
Doch und ob. Was wie beim kindlichen, jugendlichen Leser ankommt, ist nur im Einzelfall herauszufinden.
HP spielt in einer Phantasiewelt; das weiß jeder Leser.
Deswegen ist in einer Phantasiewelt auch „alles erlaubt“. z.B. Christus, der mit Maria Magdalena durchbrennt, oder das letzte Abendmahl als Schwulenparty feiert. Das ist so wie die Ausschließlichkeitsbehauptung bei Kunst.
Kein Leser (sofern er Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden kann) käme auf die Idee, irgendetwas aus HPs Welt in unsere Welt hereinholen zu wollen.
Kinder und Jugendliche können dies nicht/nicht in gleichem Ausmaß wie Erwachsene. Tatsache ist, dass Zauberei, Hexenkulte wie Wicca und Satanismus durch diese Bücher gefördert werden.
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#36   Sirilo   16:53:47 | Donnerstag, 2. März 2006
Ganz einfach
Wer „Harry Potter“ ohne ideologische Scheuklappen gelesen hat, der weiß:
1. Muggel können nicht „zaubern“.
2. Alle Leser von HP sind Muggel.
Also kann kein Leser von HP auf die Idee kommen, er könne durch diese Bücher sich die Magie aneignen.
HP spielt in einer Phantasiewelt; das weiß jeder Leser. Diese Phantasiewelt ist mit allerhand Grusligem ausgestattet, weil das die Abenteuer des Helden umso spannender macht. Kein Leser (sofern er Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden kann) käme auf die Idee, irgendetwas aus HPs Welt in unsere Welt hereinholen zu wollen.
Und HP ist nicht durch ein Medienkomplott zum Erfolg geworden. Der erste Band wurde seinerzeit von den Medien kaum beachtet; er wurde durch die Mundpropaganda unter den jungen Lesern erfolgreich. Und diese jungen Leser waren einfach davon fasziniert, daß ein kleiner Junge sich darin mutig dunklen und undurchsichtigen Mächten konfrontiert. Und die jungen Leser sind klüger als manche verschwörungstheoretisch verwirrte Erwachsene: Sie wissen, es handelt sich um eine Phantasiegeschichte und nicht um Wirklichkeit.
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#35   Elendester Sünder   16:44:56 | Donnerstag, 2. März 2006
Heiliger Vater, wir brauchen den Index zurück!
Solange die Kirche den Buchindex nicht wiedereinführt, kann man seinen Kindern nur ausgewählte antiquarische Literatur oder ausnahmsweise einzelne moderne Bücher aus bestimmten katholischen Verlagen zur Lektüre geben. Dabei muß man sich im Klaren darüber sein, daß diese Arbeit von den Kommunalschulen unterminiert wird.
Genauso Vorsicht bei Kinderhörspielen auf Kassette oder CD und beim Kinderspielzeug. Das heuchlerische Gutmenschentum hat den Verkauf von sogenanntem Kriegsspielzeug verboten, dafür wird aber fast nur noch Spielzeug mit dämonischem und pornographischem Bezug verkauft. Ich habe selbst schon einmal einen Lachsack für Kinder gesehen, der unter anderem weibliches Sexgestöhne abspielte. Darüber hinaus werden heute schon Kinder von unter zehn Jahren durch knallharte Internetzpornographie verdorben. Deshalb grundsätzlich kein Internetz für Kinder und Jugendliche. Im Fernsehen dürfen sich Kinder nur K-TV und moslemische Sender ansehen, so traurig das ist.
Die Aufnahme pornographischer Straßen- und Schaufensterreklame ist im Vorfeld nicht zu verhindern, sie sollte aber zur Anzeige gebracht werden, um die antichristliche Maulwurfsarbeit zu erschweren. Von Kinder- und Jugendmagazinen, auch und gerade von solchen, die über die Kommunalschulen vermarktet werden, ist dringend abzuraten.
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#34   Stimme aus dem Tradiland   16:29:41 | Donnerstag, 2. März 2006
@ FioreGraz
Natürlich gibts noch solche MAgie die nur dem Schaden anderer dient die sind von Grund auf schlecht –> verbotene Flüche.
Harry Potter setzt im 6. Band gegenüber seinem Feind Draco Malfoy den Sectumsempra-Fluch, den er aus dem Buch des Halbblutprinzen hat. Dieser schlitzt Malfoy – so wie mit mehreren scharfen Messern – längs des Gesichtes und der Brust auf und verletzt ihn lebensgefählich (Gefahr des Verblutens). Malfoy kann jedoch vom hereinlaufenden Professor Snape gerettet werden.
Der Sectumsempra-Fluches ist wohl als von Grund auf schlecht zu beurteilen.
Die Hexe die Kinder ißt, der Riese der Kinder ißt, …
Kannibalismus ist aus dem Heidentum altbekannt. Solchen in Erzählungen zu verwenden, bedarf keiner perversen Phantasie. Außerdem sind diese Handlungen als negativ und als Warnung zu verstehen.
Hingegen wird in H.P. Werbung für die Magie, besonders für die schwarze, gemacht.
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#33   FioreGraz   16:07:35 | Donnerstag, 2. März 2006
@Tradi
Ja und ein Messer ist schlecht und daher alle Romane wo sich der Hauptdarsteller mit nem Messer ein Brot schneidet sind böse. Ihre Einteilung zwischen Gut und Böse ist wirklich interresant. Vielmehr ist in Harry Potter eine wirkliche Realitätsnahe Unterscheidung wie es das Christentum lehrt. Nämlich zuwas Harry Potter das Werkzeug Magie benutzt das ist es auch. Natürlich gibts noch solche MAgie die nur dem Schaden anderer dient die sind von Grund auf schlecht –> verbotene Flüche.
Und wie gesagt ihre Unterscheidung ist fürs Christentum uninteresant die Unterscheidung der Autorin aber schon.
Ein Gewehr kann der Selbstverteidigung oder der Nahrungsbeschaffung dienen oder Mord, Totschlag …
Solche Dinge wie die „Wiederverkörperung“ von Lord Voldemort oder „Horcruxe“ (Seelenteile?!), die durch Morde eines Zauberers geschaffen werden, kommen in den Grimms Märchen nicht vor.
Die Hexe die Kinder ißt, der Riese der Kinder ißt, …
LG
Fiore
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#32   Onan †   16:01:38 | Donnerstag, 2. März 2006
auf jeden fall
ist potter unterhaltsamer als Aleister Crowley *g*
wenn auch nicht so detailliert.
und so verbissen wie der exorzierer schaut, sollte er sich mal ein wenig spaß gönnen.
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#31   Stimme aus dem Tradiland   15:18:48 | Donnerstag, 2. März 2006
Wer dort, wo schwarz ist, weiß sehen will, dem kann man nicht helfen.
@ Fiore Graz: Sie glauben nicht, dass es Magie überhaupt gibt, deswegen erkennen Sie nicht den Unterschied.
„Schwarze Magie“ von H. P.: Verwandlungszauber,
Schockzauber (gegen Grabbe und Goyle z.B.), Unsichtbarmachungszauber; Verwendung einer „magischen Karte“, Todesfluch gegen Voltmort (4. Band, beim Friedhof), Todesfluch gg. Draco Malfoy (6. Band); lfd. Transportmagie mit Besen etc.
„Weiße Magie“ wird nur die Heilungsmagie genannt. „Liebeszauber“ gesteht man eine Zwischenstellung zu. Der Rest ist „Schwarze Magie“. Für das Christentum im übrigen bedeutungslos, diese Unterscheidung.
@ „vernünftige“ Stimme: Das entscheidende ist, dass die Grimm’schen Märchen unterschiedlich sind. Von einem kann man nicht aufs andere schließen. Im übrigen waren die Brüder Grimm Neuheiden, die die Märchen als Literaturgattung in Konkurrenz zu den Heiligengeschichten etablierten.
Solche Dinge wie die „Wiederverkörperung“ von Lord Voldemort oder „Horcruxe“ (Seelenteile?!), die durch Morde eines Zauberers geschaffen werden, kommen in den Grimms Märchen nicht vor.
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#30   stimme der vernunft †   15:06:59 | Donnerstag, 2. März 2006
Giovanni
Ich habe extra geschrieben „so wie der guckt“ und nicht so wie der aussieht.
Von daher wäre es etwas unfair meine jugendliche Blüte neben den vom harten Werk der Dämonenaustreibung gezeichneten Pater zum Vergleich zu stellen…
PS: Ich habe gerade mal versucht so finster zu gucken wie der Gute, aber ich bring es nicht fertig!
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#29   FioreGraz   15:06:18 | Donnerstag, 2. März 2006
@Tradi
Falsch – das ist eine Anspielung auf Werden und Vergehen der Muttergöttin Kali. Im übrigen geht die Geschichte nicht magiefrei aus: H.P. spricht seither die Parsel-Schlangensprache und trägt eine Rune auf seinem Haupt. Mit dem bösen Zauberer ist er bis zur Besessenheit verbunden.
Ja an das wird sie gedacht haben, konstrueiren wir gleich mal ne Weltverschwörung daher, das liese sich auch auf die Bibel anwenden. In Fermden Sprachen übrigens sprechen in der bibel auch die „Guten“
Keine Unterschiede: Zauberstab und Weihwasser haben die „gleiche“ Bedeutung…?
Nein aber für die Handlung ist es das Requisit und in dem Fall unerheblich – obwohl letzteres sie wahrscheinlich zu Begeisterungsstürmen hireisen würde.
Schwarze Magie und „unverzeihliche Flüche“ (eine reine H.P. – Kategorie) sind nicht identisch. H.P. und seine Freunde setzen umfassend schwarze Magie ein und zwar seit dem ersten Band.
Wirklich? Da muß ich ihnen aber sagen das sie am Holzweg sind oder nennen sie mir ein Szene bitteee. Hier entlarven sie sich wieder selber.
Richtig ist das Gegenteil: Im Mittelpunkt steht ein Zauberer (in einer Zaubererwelt), der nebenbei ein Junge (mehr oder wenig pubertär) ist.
Ja und im Mittelpunkt eines Arztromanes steht nicht die Libesgeschichte zw. Mann und Frau sondern der Arzt und nebeher hat er eine Liebesgeschichte laufen.
LG
Fiore
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#28   Marcel   15:02:56 | Donnerstag, 2. März 2006
Die Abwertung der Exorzismen in der Kirche
Rituale Romanum schrieb: Der Exorzistenpater Gabriele Amorth sollte sich lieber gleich um den Vatikan kümmern. Da hätte er genug zu tun.
Ja, und er weiß es – wie die Traditionsstimme schon ansprach. Doch er ist ein alter Mann, bekommt von der Konzilskirche keine Rückendeckung, nur von den falschen Charismatisten, und kennt vermutlich die Priesterbruderschaft noch nicht… :-)
Im Aufsatz „Die Abwertung der Exorzismen in der Kirche“ zitiert Dr. Heinz-Lothar Barth www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=9 (URL) u.a. auch P. Amorth aus der Zeitschrift „30 Tage“:
>>
30 TAGE: Pater Amorth, der Satanismus breitet sich immer mehr aus. Das neue Ritual macht es schwierig, Exorzismen durchzuführen. Man läßt die Exorzisten nicht an einer Papst-Audienz auf dem Petersplatz teilnehmen. Was geht hier eigentlich vor?
AMORTH: Der Rauch Satans dringt überall ein.14 Überall! Vielleicht waren wir bei der Audienz des Papstes deshalb unerwünscht, weil man befürchtete, daß es so vielen Exorzisten auf einem Haufen gelingen könnte, die Satanslegionen zu verjagen, die sich im Vatikan breitgemacht haben.
30 TAGE: Sie scherzen doch, oder?
AMORTH: Das mag wie ein Scherz klingen, aber ich glaube nicht, daß es das ist. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, daß der Teufel vor allem die Spitzen der Kirche versucht, wie auch alle anderen – die politischen und wirtschaftlichen…
<<
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#27   Giovanni   14:57:12 | Donnerstag, 2. März 2006
„stimme der vernunft“: Frage
„na, wenn ich mir den Herrn Exorzisten so anseh, da kann ich verstehen, daß die Dämonen vor dem reisaus nehmen, so wie der guckt“
Wollen Sie nicht ein Foto von Ihnen zur Ansicht mitteilen, damit wir uns an Ihrer Schönheit – oder was Sie dafür halten – laben oder ergötzen können!
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#26   Stimme aus dem Tradiland   14:47:24 | Donnerstag, 2. März 2006
Wer hat H. P. nicht genau gelesen?
anscheinend haben sie Harry Potter nicht gelesen
denn dann wüßten sie
Offenbar besser als Sie…
das auch bei Harry Potter, die Liebe und Freundchsft den Sieg herbeiführt)
Falsch – das ist eine Anspielung auf Werden und Vergehen der Muttergöttin Kali. Im übrigen geht die Geschichte nicht magiefrei aus: H.P. spricht seither die Parsel-Schlangensprache und trägt eine Rune auf seinem Haupt. Mit dem bösen Zauberer ist er bis zur Besessenheit verbunden.
Magie in dem Fall der Aufhänger für die Handlung ist, genauso könnte man diese Geschichte auf einem katholischen Internat spielen lassen. Wo Harry Potter halt mir Kreuz Weihwasser und Amaroth Büchlein herumrennt,
Keine Unterschiede: Zauberstab und Weihwasser haben die „gleiche“ Bedeutung…?
wird auch in den Harry Potter Bücher schwarze Magie verdammt „unverzeiliche Flüche“, das Schulfach „Verteidigung gegen die schwarzen Künste“
Schwarze Magie und „unverzeihliche Flüche“ (eine reine H.P. – Kategorie) sind nicht identisch. H.P. und seine Freunde setzen umfassend schwarze Magie ein und zwar seit dem ersten Band.
steht auch im Mittelpunkt der Geschichte einfach nur ein pupertierender Junge, dessen Geschichte erzählt wird und nebenbei ist er Zauberer
Richtig ist das Gegenteil: Im Mittelpunkt steht ein Zauberer (in einer Zaubererwelt), der nebenbei ein Junge (mehr oder wenig pubertär) ist.
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#25   stimme der vernunft †   14:43:54 | Donnerstag, 2. März 2006
Traditionsstimme
Also ich würde singende und tanzende Geislein, sprechende Wölfe und gestiefelte Kater durchaus als „Wesen der anderen Art“ bezeichnen, aber vielleicht sind solche Geschöpfe im Tradiland ja normale Mitbewohner.
Apropos gestiefelter Kater: Hier ist ein solches magisches Wesen Haupfigur, es erlangt durch Lüge und Betrug Reichtum und Ansehen für sich und seinen Herrn und wenn es nicht gestorben ist, dann lebt es noch heute glücklich und zufrieden.
Oder Rumpelstilzchen: Die Heldin verbündet sich mit den bösen Mächten um eine Lüge zu verschleiern und kommt damit auch noch durch!
Oder Tischlein-deck-dich: Magische Gegenstände als Lohn für brave Leute.
Oder Schneewittchen: die Zwerge werden doch durchaus positiv dargestellt (achja, die zählen für dich ja nicht als Wesen der besonderen Art)
Oder das tapfere Schneiderlein: Der Held tut sich besonders durch Lüge und Betrug hervor und macht damit glanzvolle Karriere.
Und so weiter.
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#24   FioreGraz   14:24:47 | Donnerstag, 2. März 2006
@Tradi
anscheinend haben sie Harry Potter nicht gelesen
denn dann wüßten sie
das auch bei Harry Potter, die Liebe und Freundchsft den Sieg herbeiführt (Die Liebe der Mutter die Harry Potter schützt, Loyalität seiner Freunde, Aufopferungsbereitschaft…)
Magie in dem Fall der Aufhänger für die Handlung ist, genauso könnte man diese Geschichte auf einem katholischen Internat spielen lassen. Wo Harry Potter halt mir Kreuz Weihwasser und Amaroth Büchlein herumrennt,
wird auch in den Harry Potter Bücher schwarze Magie verdammt „unverzeiliche Flüche“, das Schulfach „Verteidigung gegen die schwarzen Künste“
steht auch im Mittelpunkt der Geschichte einfach nur ein pupertierender Junge, dessen Geschichte erzählt wird und nebenbei ist er Zauberer
LG
Fiore
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#23   stimme der vernunft †   14:17:22 | Donnerstag, 2. März 2006
Sulpicius:
Wo sehr viel Geld fliesst… ist immer größte Vorsicht angesagt
Kirchensteueraufkommen der katholischen Kirche in Deutschland 2004:
4.158.455.000 Euro, also gut 4 Milliarden
Besondere Vorsicht ist im EB Köln angebracht, mit gut 460 Millionen fliesst dort am meisten Geld.
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#22   Stimme aus dem Tradiland   14:13:38 | Donnerstag, 2. März 2006
@ FioreGraz
1. Gibt es eine ganze Reihe von Grimms Märchen, die ohne jeglichen Auftritt von Zauberern oder Wesen anderer Art auskommen, z.B. Rotkäppchen; Bremer Stadtmusikanten; Der Wolf und die 7 Geißlein;
2. Gibt es Grimms Märchen, wo Zauberer ohne magische Hilfmittel überwunden werden, wie z.B. bei Hänsel und Gretel; Schneewittchen
3. ist auch bei den Grimms Märchen, bei denen „weiße“ gegen „schwarze“ Magie eingesetzt werden, das gute Ende durch menschliche Liebe bewirkt und das „happy end“ frei von Magie. Z.B. bei Dornröschen.
4. Gibt es Grimms Märchen, in denen Magie nur ein für die Geschichte nicht erforderliches Nebenthema ist, wie z.B. bei Aschenputtel.
5. Gibt es Grimms Märchen, wo sich die „schwarze“ Magie durchsetzt, aber klar für den Leser dies verurteilt wird, wie beim Rattenfänger von Hameln.
6. Wenn ich es Recht überblicke, ist in keinem Grimms Märchen die Hauptperson ein Zauberer, häufig ist sie ein Opfer eines solchen oder die Handlung hat nichts mit Magie zu tun.
Wenn Ihnen die Unterschiede von 1. – 6. zu Harry Potter nicht sofort sonnenklar sind, dann tut es mir leid. Hat aber dann auch keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren.
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#21   Sulpicius   13:56:46 | Donnerstag, 2. März 2006
Wo sehr viel Geld fließt,…
…, ist immer größte Vorsicht angesagt!
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#20   FioreGraz   13:53:51 | Donnerstag, 2. März 2006
@Ansgar
Sicher gibt es Hexen und dergleichen bei den Grimms.
Mir ist nicht bewußt das die gute Fee als böse dargestellt wird.
LG
Fiore
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#19   Ansgar   13:48:24 | Donnerstag, 2. März 2006
@ fioreGraz
Sicher gibt es Hexen und dergleichen bei den Grimms. Nur werden die nicht positiv zur Identifikation angeboten. Daß die magische Welt für Kinder eine Realität ist, ist klar, hat auch einen spezifischen Zauber (!). Dennoch sollte immer deutlich sein, daß es sich um die andere, Gott ferne Seite handelt. Das ist bei Potter nicht der Fall.
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#18   FioreGraz   13:37:15 | Donnerstag, 2. März 2006
@Tradi
Unterschiede, die man nicht sehen will, kann man auch nicht sehen. Ganz einfach. Das Thema hier heißt Harry Potter und da müssen Sie erst beweisen, dass dessen Inhalte den Grimms Märchen oder den Vorführungen von Trickkünstlern entsprechen…
In Grimms Märchen gibts Hexen, Feen,… die hantieren mit Zauberstab und jedes Kind stellt sich Zaubersprüche dzu vor. Herr der Ringe ebenfalls mit „Zauberstäben“. Trickkünstler auch mit Zauberstab und Sprücherl.
Wenn man natürlich sein Feindbild hat unterscheidet man natürlich solange bis man ein Haar in der Suppe findet um sein Feindbild zu pflegen.
LG
Firoe
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#17   Stimme aus dem Tradiland   13:30:52 | Donnerstag, 2. März 2006
FioreGraz
Unterschiede, die man nicht sehen will, kann man auch nicht sehen. Ganz einfach. Das Thema hier heißt Harry Potter und da müssen Sie erst beweisen, dass dessen Inhalte den Grimms Märchen oder den Vorführungen von Trickkünstlern entsprechen…
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#16   FioreGraz   13:25:30 | Donnerstag, 2. März 2006
Bitte
Gleich mal Grimms Märchen zensieren, Herr der Ringe auf den Index und Zauberervorstellungen für Kinder verbieten.
Der Teufel erringt hier sicherlich einen Sieg weil er es schafft ihn sogar in harmlosen Dingen zu sehen, und somit von seinem tatsächlichen Wirken abzulenken.
LG
Fiore
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#15   Stimme aus dem Tradiland   13:11:22 | Donnerstag, 2. März 2006
P. Amorth hat in dieser Sache Recht, ganz klar!
@ Stimme der Vernunft & FioreGraz: Wenn man sich dumm stellt, fällt das Mißverstehen umso leichter – das ist ja in Wahrheit das Ziel Ihrer ironischen Äusserungen.
@ Zwobbel: Das ist durchaus richtig. Die bekannten Satanistenmorde sind nur die Spitze des Eisberges. Ist auch eine Begriffsfrage.
@ Romulus: Die weltweite Werbung für lit. keineswegs außergewöhnliche Bücher, noch dazu für „Jugendbücher“, ist tatsächlich ein Hinweis darauf, wer hinter diesem Werk steht. Da nützen auch keine Ironien etwas. Daemonische Inspiration gibt es im übrigen auch ohne „automatisches Schreiben“, welches bei J. Rowling bis dato niemand behauptet hat.
@ Rituale Romanum: P. Amorth steht den etablierten Kurialen keineswegs unkritisch gegenüber. Er kritisierte sehr scharf die Abänderung – des vom Papst JoPaII. aber genehmigten – Exorzismusrituales Er beschreibt, wie eine Gruppenanwesenheit von Exorzisten bei einer Generalaudienz unterbunden wurde (habe ich selbst gelesen, den Titel weiß ich jetzt nicht).
@ „vernünftige Stimme“ (nochmals): Die meisten Dinge kann man für Gutes und Schlechtes verwenden, so auch Latein.
@ ottaviani: Ich habe alle 6 bis dato erschienen Bände gelesen und kann das Urteil P. Amorths bestätigen. Man muß nicht alles gelesen oder gesehen haben, um es abzulehnen. In den Bänden 4 und 6 sind ausgeprägte okkulte Inhalte, die scheinbar von den wenigsten hinterfragt werden. Sehr wahrscheinlich ist Joanne Rowling eine Anhängerin des Wicca-Kultes o.ä.
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#14   kali   13:04:34 | Donnerstag, 2. März 2006
freimaurerische Medienverblödung
„Es ist gut, daß Sie in Sachen Harry Potter aufklären, denn dies sind subtile Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte.“ Aus diesem Grund wird das Erscheinen eines neuen Satanswerk’s auch in sämtlichen Nachrichtensendungen der Tagesschau und in allen Medien der Lizenzpresse als eine wichtige Meldung und kostenlose Reklame begeistert gebracht. Ein riesiger Rummel wird hier veranstaltet. Dies hat Zwobbel ja auch schon gut beschrieben. Medienverblödete Eltern, Großeltern, und Tanten stürzen sich daraufhin in die Buchhandlungen um ihren „Schützlingen“ etwas Gutes zu tun. Herr gib uns die Gnade der Unterscheidung der Geister.
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#13   FioreGraz   12:48:14 | Donnerstag, 2. März 2006
@ottaviani
Göttliche Eingebung, oder ein Dämon hats im geflüstert (ala Michl)
LG
Fiore
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#12   ottaviani   12:42:05 | Donnerstag, 2. März 2006
der gute Pater amorth
ha letztens im österrichischen fernsehen erklärt er habe keines der Bücher gelesen da ihn harry potter nicht interessiert ich frage mich warum äussert er sich dann dazu und worauf stützt er dann seine meinung?
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#11   Bellarmin   12:26:50 | Donnerstag, 2. März 2006
wie? wo? warum?
Es wäre erst einmal zu klären wo und in welchem Zusammenhang Pater Amorth das gesagt hat.
Bellarmin
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#10   Sirilo   11:38:41 | Donnerstag, 2. März 2006
@Romulus
Was ist bitte ein „Schreibdämon“?
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#9   Ansgar   11:36:12 | Donnerstag, 2. März 2006
Auf die Gefahr hin…
…, daß ich schwer daneben liege: Aber die Potter-Bücher haben einen Lese-Boom bei Kindern ausgelöst. Kinder, die sonst nie ein Buch zur Hand genommen hätten, sind durch Potter auf Lese-Geschmack gekommen, werden fortan auch wertvollere Literatur zur Hand nehemn. Hat der Potter-Boom dadruch nicht auch positive Seiten?
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#8   FioreGraz   11:24:18 | Donnerstag, 2. März 2006
Meingott
Alle paar Monate wenn er nicht mehr in den Schlagzeilen vertreten ist kriegt der Herr Amaroth nen „Geltungsbedürfnisanfall“ und zieht über Harry Potter her.
LG
Fiore
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#7   stimme der vernunft †   11:14:15 | Donnerstag, 2. März 2006
na also
also gut, bei Petrus kommt später Reue und Vergebung.
Harry Potter ist inzwischen glaube ich 17 Jahre alt, da hat er also noch etwas Zeit.
Der Herr Exorzist hätte jedenfalls Petrus schon nach seiner ersten Lüge am Feuer in Pilatus’ Hof als Sohn des Teufels abgestempelt.
Übrigens hat doch neulich erst ein italienischer Bischof, der sich auch einiger Erfahrung im Exorzieren rühmt, gesagt, der Teufel fürchtet die Lateinische Sprache wie das Weihwasser (nachzulesen in den Links unter diesem Artikel oben).
Nun sind aber alle Zaubersprüche bei Harry Potter lateinisch.
Welcher der beiden Exorzisten hat nun Recht und welcher erzählt Quatsch?
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#6   Rituale Romanum   11:11:46 | Donnerstag, 2. März 2006
Betriebsblind
Der Exorzistenpater Gabriele Amorth sollte sich lieber gleich um den Vatikan kümmern. Da hätte er genug zu tun. Kirchliche Vertreter zerfetzen sich um Harry Potter und sind blind für den Teufelsmist im eigenen Stall.
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#5   Romulus   11:10:56 | Donnerstag, 2. März 2006
Weg mit dem Dreck!
Pater Amorth hat Recht. Die Bücher sind eine Gefahr. Sie sind Teil eines groß angelegten gigantischen Umerziehungsplanes, der bei den Kindern ansetzt. Wenn man bendenkt, wie die Autorin dastand vor dem ersten Band und wie sie jetzt dasteht… Vermutlich sind sogenannte Schreibdämonen am Werk. Aber da kennt sich Amorth besser aus.
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#4   zwobbel   11:01:36 | Donnerstag, 2. März 2006
Hat schon voll gewirkt
Petrus bereute umgehend seinen lügnerischen Verrat am Herrn und weinte bitterlich. Der fragt ihn dann nach der Auferstehung dreimal „liebst Du mich“ als Wiedergutmachung. Gott richtet den reuigen Sünder wieder auf, anstatt den glimmenden Docht zu löschen.
Allein die Tatsache, daß so viele Bücher verkauft wurden läßt aufhorchen. Diese Welle wurde von den Systemmedien ziemlich angeheizt, also von denen die i.A. dem Fürsten dieser Welt dienen. Und die Autorin wurde dadurch reich.
Und es gibt nicht 10.000 Satanistenkinder. Es gibt ein Vielfaches davon. Man hört wenig von ihnen, weil ihre Straftaten unerwähnt bleiben und weil oft der satanistische Hintergrund den Ermittlern nicht klar ist.
Man sehe sich die Jugend an, wie sie sich anzieht. Viele tragen die einschlägigen Symbole und kennen auch deren Bedeutung. Soviele Hexen laufen rum, gut als Hexen zu erkennen und bezeichnen sich selbst als solche. Schon in der Schule wird z.B. im Rahmen des LER-Unterrichtes Okkultismus betrieben.
Auch wenn Hexerei von denen als nicht satanisch bezeichnet wird, viele sind fest von der Nichtexistenz des Satan überzeugt, so dienen sie ihm doch. Und die obersten Hexer werden dann auch eingeweiht.
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#3   Ansgar   10:57:04 | Donnerstag, 2. März 2006
Stimme der Vernunft
Naja, Petrus wird doch durch sein schlechtes Gewissen gestraft, und sein späterer Kreuzestod steht auch in mittelbarem Zusammenhang – und dem späteren Wiedergutmachen durch Bekennen – seiner Lüge.
Und: Nicht auszuschließen, daß der Teufel wirklich viel schreibt. Ich glaube, dem Pater, dem Kardinal und der anti-potter-Autorin geht es darum, daß magische Praktiken niemals als etwas Legitimes dargestellt werden dürfen. Magie ist Zwang und Bestechung des Jenseitigen, Gebet ist Bitte um dessen heilvolles Wirken.
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#2   Benedikt   10:45:48 | Donnerstag, 2. März 2006
Nun ja…
…mögen muss man Potter nicht, ich persönlich finde nichts an solchen Büchern. Aber: Dass Potter zum Satanismus führt halte ich für äußerst unwahrscheinlich: Im Artikel steht, dass J.K. Rowling bereits 300 Mio Potter-Bücher verkauft habe… demnach müsste es ja wenigstens einige 10.000 Satanistenkinder geben, von denen ist aber nicht zu sehen und zu hören.
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#1   stimme der vernunft †   10:24:05 | Donnerstag, 2. März 2006
gruselig
na, wenn ich mir den Herrn Exorzisten so anseh, da kann ich verstehen daß die Dämonen vor dem reisaus nehmen, so wie der guckt!
Soso, Harry Potter lügt mehrfach und wird nicht bestraft?
Wenn alle Bücher in denen jemand lügt und nicht bestraft wird vom Teufel geschrieben sind, dann hat der Teufel aber viel geschrieben.
Übrigens lügt sogar Petrus im Evangelium und wird nicht bestraft.
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