Die Pfarrei St. Georg in Gelsenkirchen kämpft seit längerem gegen die beschlossene Aufgabe des Gotteshauses. Jetzt hat der Bischof geantwortet. Bilder.
Samstag, 4. März 2006 18:18
johannes-maria: Dismas
Ich kann Dismas nur zustimmen.
Wenn das Bistum noch nicht mal mehr Geld hat um seine Priester zu bezahlen, soll es doch auch gleich das Priesterseminar schließen. Wozu werden Kirchensteuergelder in die Priesterausbildung gesteckt, wenn anschließend kein Geld vorhanden ist, um sie zu bezahlen? Meiner Meinung nach fehlt aber wohl eher das Geld für Priester, die sich für den wahren Glauben einsetzen, denn das sind doch diejenigen, die vom Bistum kalt gestellt werden. Wenn das Bistum weiter so vorgeht, wird es sicher noch viel mehr Gläubige verlieren.
Mittlerweile braucht sich doch kein Priester mehr an die Anordnungen aus Rom halten, ganz im Gegenteil, die, die es tun werden abserviert.
Wenn das Bistum noch nicht mal mehr Geld hat um seine Priester zu bezahlen, soll es doch auch gleich das Priesterseminar schließen. Wozu werden Kirchensteuergelder in die Priesterausbildung gesteckt, wenn anschließend kein Geld vorhanden ist, um sie zu bezahlen? Meiner Meinung nach fehlt aber wohl eher das Geld für Priester, die sich für den wahren Glauben einsetzen, denn das sind doch diejenigen, die vom Bistum kalt gestellt werden. Wenn das Bistum weiter so vorgeht, wird es sicher noch viel mehr Gläubige verlieren.
Mittlerweile braucht sich doch kein Priester mehr an die Anordnungen aus Rom halten, ganz im Gegenteil, die, die es tun werden abserviert.
Samstag, 4. März 2006 17:09
Dismas: Wer sich auf das Wort von Bischof Dr. Genn verlässt, der ist…
Bischof Dr. Genn sollte anfangen in seinem engsten Umfeld zu sparen. Der Artikel „Neues vom Konzilsfrühling“
hat Aufmerksamkeit erregt.
Bischof Dr. Genn sollte es seinem Amtsbruder Herrn Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg gleichtun – und sofort keinen Cent mehr für das ZDK zur Verfügung stellen. Eine nicht unerhebliche Summe die das Bistum einsparen kann. Nicht nur an dieser Stelle!
Aber wer glaubt schon einem Bischof, der selbst seiner Fürsorgepflicht gegenüber „seinen“ Priestern im Bistum nicht nachkommt. Der beste Fall hierzu ist der beim Arbeitsamt Bochum gemeldete junge Priester des Bistums Essen – für den Herr Bischof Genn kein Geld hat um ihn sinnvoll einzusetzen. (Rausklagen…Zwangsruhestand für die frommen Priester im Bistum sind an der Tagesordnung)
Geld für marode Kirchen ist selbstverständlich vorhanden. Betet für diesen Bischof und sein Umfeld um die Gabe des Glaubens!
Bischof Dr. Genn sollte es seinem Amtsbruder Herrn Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg gleichtun – und sofort keinen Cent mehr für das ZDK zur Verfügung stellen. Eine nicht unerhebliche Summe die das Bistum einsparen kann. Nicht nur an dieser Stelle!
Aber wer glaubt schon einem Bischof, der selbst seiner Fürsorgepflicht gegenüber „seinen“ Priestern im Bistum nicht nachkommt. Der beste Fall hierzu ist der beim Arbeitsamt Bochum gemeldete junge Priester des Bistums Essen – für den Herr Bischof Genn kein Geld hat um ihn sinnvoll einzusetzen. (Rausklagen…Zwangsruhestand für die frommen Priester im Bistum sind an der Tagesordnung)
Geld für marode Kirchen ist selbstverständlich vorhanden. Betet für diesen Bischof und sein Umfeld um die Gabe des Glaubens!
Samstag, 4. März 2006 12:12
_xyz_: Benedikt
…dermaßen selten eine Messe…
Das war mir ja auch aufgefallen, Benedikt, deswegen meine Anregung, daß beiden Bruderschaften die Benutzung der Kirche ermöglicht werden solle. Dies würde bedeuten, daß die Amtskirche in der Behandlung der FSSPX über ihren Schatten springen müßte. Vor dem Hintergrund der offenbar geplanten Aufhebung der Exkommunikationen wäre dies ein sehr konkreter Schritt zur „Heilung“ der Verhältnisse.
Das war mir ja auch aufgefallen, Benedikt, deswegen meine Anregung, daß beiden Bruderschaften die Benutzung der Kirche ermöglicht werden solle. Dies würde bedeuten, daß die Amtskirche in der Behandlung der FSSPX über ihren Schatten springen müßte. Vor dem Hintergrund der offenbar geplanten Aufhebung der Exkommunikationen wäre dies ein sehr konkreter Schritt zur „Heilung“ der Verhältnisse.
Samstag, 4. März 2006 09:23
Beobachterin: Moscheen statt Kirchen
Lieber Benedikt, zu Ihrer Frage:
Ich habe nicht geschrieben, daß Kirchen zu Moscheen gemacht werden. Das ist m.E. ausdrücklich ausgeschlossen worden.
Es werden aber immer mehr Groß-Moscheen in Deutschland gebaut, es dürften so an die hundert pro Jahr sein (habe im Moment keine Zeit, das gründlich zu recherchieren). Zum Teil geschieht der Bau dieser islamischen Zentren (etwas anderes ist eine Moschee nicht) gegen den erbitterten Widerstand der einheimischen Bevölkerung.
Umgekehrt werden immer mehr Kirchen geschlossen bzw. einer anderen Verwendung zugeführt. Zuletzt hörten wir im Bistum Essen über die geplante Schließung von mehreren Kirchen.
Bei den derzeit schon vor sich gehenden und noch bevorstehenden demoskopischen Veränderungen wird dies auch gar nicht anders möglich sein. Die Zahl der Muslime wird – wenn sich nichts ändert – stetig und überproportional zunehmen, und zwar durch immer weiter erfolgende Einwanderung und eine höhere Geburtenrate bei Muslimen.
Damit werden dann auch gewissen Diskussionen, die wir hier dauernd führen, eine ganz andere Tendenz erhalten – was ich überhaupt nicht begrüße. Ich setze mich mit Homosexuellen lieber selbst auseinander als daß ich diese Diskussion Muslimen überlasse. Der Islam hat eine Meinung über Homosexuelle und einen Umgang mit ihnen, die ich nicht teile und auch nicht für gut halte.
Ich habe nicht geschrieben, daß Kirchen zu Moscheen gemacht werden. Das ist m.E. ausdrücklich ausgeschlossen worden.
Es werden aber immer mehr Groß-Moscheen in Deutschland gebaut, es dürften so an die hundert pro Jahr sein (habe im Moment keine Zeit, das gründlich zu recherchieren). Zum Teil geschieht der Bau dieser islamischen Zentren (etwas anderes ist eine Moschee nicht) gegen den erbitterten Widerstand der einheimischen Bevölkerung.
Umgekehrt werden immer mehr Kirchen geschlossen bzw. einer anderen Verwendung zugeführt. Zuletzt hörten wir im Bistum Essen über die geplante Schließung von mehreren Kirchen.
Bei den derzeit schon vor sich gehenden und noch bevorstehenden demoskopischen Veränderungen wird dies auch gar nicht anders möglich sein. Die Zahl der Muslime wird – wenn sich nichts ändert – stetig und überproportional zunehmen, und zwar durch immer weiter erfolgende Einwanderung und eine höhere Geburtenrate bei Muslimen.
Damit werden dann auch gewissen Diskussionen, die wir hier dauernd führen, eine ganz andere Tendenz erhalten – was ich überhaupt nicht begrüße. Ich setze mich mit Homosexuellen lieber selbst auseinander als daß ich diese Diskussion Muslimen überlasse. Der Islam hat eine Meinung über Homosexuelle und einen Umgang mit ihnen, die ich nicht teile und auch nicht für gut halte.
Freitag, 3. März 2006 22:34
Benedikt: @ Thomas A. Höck
Wäre nicht sogar eine gemeinsame „Bewirtschaftung“ der neoromanischen Kirche (etwa mit alternierendem
Einsatz der Zelebranten aus den beiden Bruderschaften) möglich? Dies wäre doch allemal besser als eine
Profanierung!
Besser als eine Profanierung sowieso, nur: Wie aus Ihrem Beitrag hervorgeht findet in dem Kinderheim nur eine Messe im Monat statt. Woran liegt das? Falls es an personellen Gründen liegt wäre zu fragen, in wie weit es sinnvoll ist eine so große Kirche zu übernehmen in der dann dermaßen selten eine Messe stattfindet. Natürlich ist es besser als nichts, aber ich glaube kaum, dass sich jemand unter diesen Umständen so etwas aufbürdet. Leider.
@ Beobachterin
Welche Kirchen wurden denn in Deutschland zu Moscheen?
Besser als eine Profanierung sowieso, nur: Wie aus Ihrem Beitrag hervorgeht findet in dem Kinderheim nur eine Messe im Monat statt. Woran liegt das? Falls es an personellen Gründen liegt wäre zu fragen, in wie weit es sinnvoll ist eine so große Kirche zu übernehmen in der dann dermaßen selten eine Messe stattfindet. Natürlich ist es besser als nichts, aber ich glaube kaum, dass sich jemand unter diesen Umständen so etwas aufbürdet. Leider.
@ Beobachterin
Welche Kirchen wurden denn in Deutschland zu Moscheen?
Freitag, 3. März 2006 21:03
Jörg Guttenberger, Köln: Profanisierung von Kirchen
Das Verhalten zumindest einiger Bistümer ist tatsächlich ein Skandal!
Das Redemptoristenkloster Geistingen (bei Hennef/Sieg, in der Nähe von Siegburg) ist bereits aufgelöst. Die sehr schöne Kloserkirche vom Anfang des 20. Jahrhunderts ist Anfang Januar zugunsten eines geplanten Wellness-Centers profanisiert worden.
Hierzu wird vom ernsthaften Interesse der Pius-X-Brüder an Kirche und Kloster berichtet. Kardinal Meisner soll den Verkauf an die Bruderschaft verboten haben, dementiert
jedoch. Eine Internet-Anfrage im noch vorhandenen Gästebuch des Klosters ist zwar als erhalten bestätigt, aber bisher unbeantwortet. Vermutlich hat der Kölner Erzbischof den Redemptoristen einen Maulkorb verpaßt!
Es scheint wichtig, gerade wo es jetzt um Geld geht, die Verhältnisse hinter den Kulissen besonders scharf zu beobachten:
In Köln wurde das Haus Burgmauer 1 (Residenz des noch recht jugendlichen Generlvikars) aufwendigst mit einem angebauten Außenaufzug mit verkleideten Glaswänden renoviert, während die Pfarren wirtschaftlich stranguliert werden. Glaubwürdiger macht sich die Kirche dadurch sicher nicht!
Das Redemptoristenkloster Geistingen (bei Hennef/Sieg, in der Nähe von Siegburg) ist bereits aufgelöst. Die sehr schöne Kloserkirche vom Anfang des 20. Jahrhunderts ist Anfang Januar zugunsten eines geplanten Wellness-Centers profanisiert worden.
Hierzu wird vom ernsthaften Interesse der Pius-X-Brüder an Kirche und Kloster berichtet. Kardinal Meisner soll den Verkauf an die Bruderschaft verboten haben, dementiert
jedoch. Eine Internet-Anfrage im noch vorhandenen Gästebuch des Klosters ist zwar als erhalten bestätigt, aber bisher unbeantwortet. Vermutlich hat der Kölner Erzbischof den Redemptoristen einen Maulkorb verpaßt!
Es scheint wichtig, gerade wo es jetzt um Geld geht, die Verhältnisse hinter den Kulissen besonders scharf zu beobachten:
In Köln wurde das Haus Burgmauer 1 (Residenz des noch recht jugendlichen Generlvikars) aufwendigst mit einem angebauten Außenaufzug mit verkleideten Glaswänden renoviert, während die Pfarren wirtschaftlich stranguliert werden. Glaubwürdiger macht sich die Kirche dadurch sicher nicht!
Freitag, 3. März 2006 16:14
Beobachterin: Kirchen raus – Moscheen rein
Es wird leider in immer mehr Gemeinden heißen: Kirchen raus – Moscheen rein.
Die Kirchen, die wegen Veränderung der Bevölkerungsstruktur nicht mehr gebraucht werden, können sicher aus finanziellen Gründen nicht auf Dauer unterhalten werden.
Die Kirchen, die wegen Veränderung der Bevölkerungsstruktur nicht mehr gebraucht werden, können sicher aus finanziellen Gründen nicht auf Dauer unterhalten werden.
Freitag, 3. März 2006 15:23
_xyz_: FSSP und FSSPX
Mit großer Verwunderung lese ich auch, daß z.B. die Hl. Messen, die die Priesterbruderschaft St. Petrus
in Gelsenkirchen zelebriert, in einem Kinderheim der Gemeinde St. Augustinus stattfinden!
45879 Gelsenkirchen
Kath. Kinderheim St. Josef und St. Augustinus, Husemann-Str. 50; Do. nach dem Herz-Jesu-Fr.: 17.45 Uhr.
Wäre nicht sogar eine gemeinsame „Bewirtschaftung“ der neoromanischen Kirche (etwa mit alternierendem Einsatz der Zelebranten aus den beiden Bruderschaften) möglich? Dies wäre doch allemal besser als eine Profanierung!
45879 Gelsenkirchen
Kath. Kinderheim St. Josef und St. Augustinus, Husemann-Str. 50; Do. nach dem Herz-Jesu-Fr.: 17.45 Uhr.
Wäre nicht sogar eine gemeinsame „Bewirtschaftung“ der neoromanischen Kirche (etwa mit alternierendem Einsatz der Zelebranten aus den beiden Bruderschaften) möglich? Dies wäre doch allemal besser als eine Profanierung!
Freitag, 3. März 2006 13:19
MK28: FSSPX
Es mag zwar sein, daß das Bistum die Kirche nicht an die FSSPX abgibt. Aber wenn der dt. Distrikt einen Brief an die Pfarrgemeinde sendet und anbietet, die Kirche zu übernehmen, dürfte die iözese ganz schnell von ihren Schließungsplänen abrücken.
Freitag, 3. März 2006 13:05
Benedikt: @ Athanasius
Ich gehe nicht davon aus, dass diese Kirche abgerissen werden darf. Sie dürfte unter Denkmalschutz stehen. Auch FSSP und FSSPX müssten natürlich darlegen, wie sie den Erhalt der Kirche garantieren könnten. Dürfte nicht einfacher sein als für die „Stammgemeinde“. ME muss es doch ein Weg geben, so eine große Kirche zu erhalten. Wie groß sind denn diese Gemeinden? Gibts doch wohl nicht. Unser Nachbardorf hat 1400 Einwohner (!) und saniert seine große Kappelle trotzdem in Eigenregie.
Freitag, 3. März 2006 13:00
Stimme aus dem Tradiland: @ Athanasius – genau so ist es
Die V2-Kirche wird lieber eine Kirche zerstören oder zerstören lassen, als sie der Tradition zur Verfügung
zu stellen.
Diese Haltung ist mit Gewißheit eines nicht: katholisch.
Diese Haltung ist mit Gewißheit eines nicht: katholisch.
Freitag, 3. März 2006 12:56
Athanasius: Lösung
Eine Lösung für die Katholiken dieser Pfarrei ist ihre Kirche der Priesterbruderschaft St. Petrus (Päpstlichen
Rechts) zur Verfügung zu stellen. Es würde die Anzahl der Gläubigen erhöhen und den wahren Glauben
fördern.
Aber wahrscheinlich wird die Diözese damit nicht einverstanden sein und die Petrusbruderschaft „verjagen“, wenn sie es machten.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (seit 1976 vom Vatikan deakt.) ist bestimmt dafür zu finden diese Kirche zzu übernehmen.
Probleme sind oft sowohl die Diözesen die Neubauten erstellen wollen (Gemeinschaftszentren anstatt Tempel), aber auch die „progressiven“ Laienräte der Pfarreien, die lieber die Kirche sprengen würden, als sie dem überlieferten Gottesdienst der Römischen Kirche zur Verfügung zu stellen.
Wählen Sie aber. Auch die Stadtverwaltung soll sich entscheiden. Kirche weg und Betonblock-Community Centre, oder Erhaltung per traditiónem.
Aber wahrscheinlich wird die Diözese damit nicht einverstanden sein und die Petrusbruderschaft „verjagen“, wenn sie es machten.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (seit 1976 vom Vatikan deakt.) ist bestimmt dafür zu finden diese Kirche zzu übernehmen.
Probleme sind oft sowohl die Diözesen die Neubauten erstellen wollen (Gemeinschaftszentren anstatt Tempel), aber auch die „progressiven“ Laienräte der Pfarreien, die lieber die Kirche sprengen würden, als sie dem überlieferten Gottesdienst der Römischen Kirche zur Verfügung zu stellen.
Wählen Sie aber. Auch die Stadtverwaltung soll sich entscheiden. Kirche weg und Betonblock-Community Centre, oder Erhaltung per traditiónem.
Freitag, 3. März 2006 12:44
Benedikt: Meine Güte…
…so eine schöne Kirche wollen die aufgeben?? Da wird sich doch ein Kirchbauverein finden, der den Unterhalt
mitfinanziert!
Sic transit gloria mundi.
Sic transit gloria mundi.
Freitag, 3. März 2006 12:39
Bernieboy: Das Bistum
hat kein Taeuschungsmanoever gemacht.Hoffentlich kann die Kirche erhalten bleiben,am besten in gottesdienstlichem Gebrauch,aber auch anders waere es schoen.Sie ist doch auch ein Baudenkmal.
Freitag, 3. März 2006 12:37
ExBochumer: Bischof Genn
…
wird mir immer unsympathischer.
wird mir immer unsympathischer.
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