Die Kirche in Deutschland leidet Not. Viele Gläubige setzen ihre Hoffnung auf Sie, verehrter Hl. Vater! Von Reinhard Dörner, Bonn.
(kreuz.net, Bonn) In mehreren Bistümern wird die Seelsorge durch Struktur- Veränderungen erschwert,
nahezu unmöglich gemacht oder gar zerschlagen.
Eine Vorreiterrolle nehmen die Erzbistümer und Bistümer
Paderborn, Essen, Fulda, Mainz ein, aber auch Bamberg, Köln, München, Münster sind nicht unberührt.
Im Bistum Essen sollen die Priester zur Teilnahme an einem gruppendynamischen Kurs gezwungen werden,
in dem sie angeblich Trauma-Bewältigung einüben sollen. Wenn den Pfarrern die Gemeinden genommen werden,
dann besteht in der Tat die Gefahr einer Traumatisierung.
Der missionarische Impuls der Kirche wird kaum
noch gelebt. Die Kirche mutiert zu einer Verwaltungseinheit in Sachen katholischer Religion.
Das Leben
der Christen leidet zunehmend unter dem gewaltsamen Einbruch gruppendynamischer, esoterischer bis okkulter
Einflüsse in den Bildungswerken der Bistümer. So ist ein Veranstaltungskalender der katholischen Frauengemeinschaft
im Erzbistum München ausschließlich mit solchen „Fortbildungsangeboten“ gefüllt.
Das sakramentale
Leben geht mehr und mehr zurück. Doch wenn ein Priester in seiner Gemeinde gegenzusteuern versucht, wird
er häufig wegen Beschwerden aus der Gemeinde von seinem Bischof amtsenthoben oder versetzt nach dem Motto:
Den Priester kann ich versetzen, die Gemeinde nicht.
Trotz Instruktion machen immer noch viele Priester
den Gottesdienst zu einer Veranstaltung freier Liturgie.
Protestanten wird die Heilige Kommunion bedenkenlos
gereicht. Der Priester, der das zu verhindern sucht, wird womöglich von seinem eigenen Bischof „kriminalisiert“.
Es gilt als unfein, die Menschen auf die Einhaltung der Zehn Gebote hinzuweisen oder auf die Kirchengebote,
die auf den Zehn Geboten beruhen.
An die Sonntagspflicht darf nicht mehr erinnert werden. Die Kinder
werden im Religionsunterricht mit den Büchern des Autors Hubertus Halbfas konfrontiert. Wenn ein Priester
auf das Fegefeuer zu sprechen kommt, dann melden Eltern ihre Kinder vom Religionsunterricht ab.
Heiliger
Vater, die obige Kurzbeschreibung beruht in allen einzelnen Punkten auf Fakten, die in einem kurzen Brief
nicht belegt werden können.
Darüber hinaus gibt es viele Mißstände, die hier gar nicht angesprochen
werden können.
Der Sinn des Schreibens besteht darin, Sie auf die Notlage der katholischen Gläubigen
in Deutschland hinzuweisen. Diese Gläubigen harren alle dringend auf Ihr entschiedenes Eingreifen.
Bitte
warten Sie nicht mehr zu lange und sondern Sie „die faulen Früchte aus dem Klerus, auch unter den Bischöfen“
aus, wie Sie nach einem Bericht der Zeitung ‘Tagespost’ im vorigen Jahr einmal gesagt haben sollen.
Reinhard
Dörner ist der Vorsitzende des ‘Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen’ in Bonn.
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33 Lesermeinungen
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Hilfe braucht auch dringend die Schweiz! Die im Artikel geschilderten Zustände passen auch auf weite
Teile der Schweiz. Was man unter katholisch überhaupt versteht, wissen nur noch die wenigsten. Wissen
wollen es teilweise nicht mal mehr Priester oder Pastoralassistenten. Religionsunterricht mit möglichst
neutralem spirituellem Inhalt ( wenns geht so wenig christlich wie möglich) ist nicht selten. Finanziert
wird er von den Landeskirchen! Wer sich mit seiner Konfession auseinandersetzt und sie bewusst leben möchte,
wird als unangenehmer Zeitgenosse in die „erzkonservative“ Ecke abgeschoben. So verliert die Kirche mit
der Zeit noch die treuesten Mitglieder, weil die nirgends mehr beheimatet sind. Wann endlich sammelt jemand
die verirrten Schafe? Wenn die Kirche schon schrumpft, muss sie auf die zusammenschrumpfen, die von ihrer
Identität nichts wissen wollen?
Steffen Es werden wirklich Bischöfe benötigt! Doch es gibt auch Bischöfe die gut sind, die sich ganz
Gott geben. „Leide als guter Soldat Christi“. Der Papst hat auch schon gute Bischöfe zu Kardinälen ernannt.
@Sirilo Die Personalwahl ist doch spitze gewesen, denn anderfalls wäre die katholische Kirche heute nicht
dort wo sie heute ist. Denn auch wenn es den „schwarzsehenden Meckerheinis“ nicht gefällt, die katholische
Kirche ist weltweit sehr erfolgreich und wäre das nicht wenn man sich nicht positiv weiterentwickelt
hätte. Und das hat die katholische Kirche GOTT SEI DANK. Ja wir sollten Gott für die gute Personalwahl
danken, und hoffen das Gott weiterhin postiv wirkt, wie zuletzt bei Papst Benedikt. Dieser Papst ist SUPER
und es würde manchen gut tun ihn mehr zuzuhören. Das die katholische Kirche in Europa teilweise Probleme
hat liegt nicht an der Welt-Kirche, sondern wohl eher an vielen Gläubigen hierzulande, denen das Meckern
wichtiger ist als das Missionsgebot von Jesus.
@Steffen: Zur Qualität der Bischöfe Wenn man Deine Gedanken konsequent weiterführt, dann liegt die
gegenwärtige Misere der Kirche daran, daß Pius XII. überwiegend ungeeignete Männer zu Bischöfen ernannte.
(Es waren ja überwiegend von Pius XII. ernannte Bischöfe, die auf dem 2. Vatikanischen Konzil mit Ja
stimmten.) Erweiterung für Sedivakantisten: Das ganze Elend der Kirche begann damit, daß Pius XI. und
Pius XII. überwiegend ungeeignete Männer zu Kardinälen kreierten; schließlich waren es diese Kardinäle,
die Johannes XXIII. wählten, den Papst, mit dem die virtuelle „Sedisvakanz“ begann, die jetzt schon fast
ein halbes Jahrhundert anhält…
@ catharina Dieser Artikel scheint von der kreuz.net-Redaktion als Top-Artikel übersehen (oder unterdrückt?)
zu werden, obwohl es doch so gewichtige Diskussionen mit fast 70 Lesermeinungen dazu gibt 1. hindert Sie
niemand daran, dort weiterzudiskutieren; 2. können Sie Ihre Auffassung der Redaktion leicht mittels E-mail
mitteilen; 3. heißt „Top“ nach Auffassung der kreuz.net-Redaktion offenkundig nicht die Anzahl der Postings,
sondern die Bedeutung, die sie selbst den Artikeln beimißt. Von „Unterdrücken“ udgl. kann keine Rede
sein.
Hinweis: Dieser Artikel www.kreuz.net/article.2792.html scheint von der kreuz.net-Redaktion als Top-Artikel
übersehen (oder unterdrückt?) zu werden, obwohl es doch so gewichtige Diskussionen mit fast 70 Lesermeinungen
dazu gibt.
@steffen Die meisten Bischöfe wolllen doch nur beliebt und angesehen sein. eine bodenlose Unverschämtheit
wird hier seelenruhig getippt. Was hast Du denn schon für Christus geleistet, dass Du Dir eine solch
pauschale diffamierende Aussage meinst herausnehmen zu können?
Wir brauchen Pfarrer! „Die Kirche in Deutschland leidet Not. Viele Gläubige setzen ihre Hoffnung auf
Sie, verehrter Hl. Vater!“ Man braucht in Deutschland neue und gute Pfarrer. Der Papst kann keine Pfarrer
bestimmen. Gott erwählt sieund wir können nur mit dem Papst beten, dass die Erwählten ihre Berufung
spüren und sie nach Gottes Willen befolgen.
@ Ansgar Das hat der heilige Petrus Canisius genau so vor über 430 Jahren gesagt Richtig, und der Beitrag
wurde mit „Petrus Canisius“ unterschrieben, bzw. wurde darauf hingewiesen. Deshalb ist es für mich nicht
erklärlich wieso das niemand gemerkt haben soll. Übrigens, „Petrus Canisius“ wird auch der „zweite Apostel
Deutschlands“ genannt.
@ Anonymus Kurios, ich las Ihren Beitrag und dachte: „Das hat der heilige Petrus Canisius genau so vor
über 430 Jahren gesagt!“ Und tatsächlich: Es waren seine Worte. Die Reaktionen der anderen Teilnehmer
zeigen, daß gar nicht erkannt wurde, daß nicht Anonymus, sondern Canisius hier die treffenden Worte
fand! Was folgt daraus? – Die Kirche hatte immer wieder Krisen. Im 16. Jahrhundert eine hausgemachte,
schwere – genau wie heute. -Die jüngste schwerste sicherlich Anfang des 19. Jhd., ohne eigenen Schuld.
Aber alle diese Krisen wurden überwunden. Die Kirche wird manchmal gebeutelt, aber sie überlebt. Jammerei
Marke Dörner ist unangebracht; angebracht sind Vertrauen und Gebet. Und tätige Mithilfe!
In der Sache hat Herr Dörner Recht, ist aber selbst nicht über jeden Zweifel erhaben. Wie bei vielen
Katholiken, bei denen der Aktivismus im Vordergrund steht, dienen viele seiner Aktivitäten vor allem
der Selbstbeweihräucherung seines Egos. Sein „Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen“ ist ein Papiertiger,
mit dem er sich wichtiger machen will, als er ist. Seine tatsächlich existierende „Arbeitsgemeinschaft
von Laien und Priestern“ genügt scheinbar nicht für „besonders wichtige Aussendungen“. Einige seiner
positiven Ansätze hat er durch intrigantes Verhalten zunichte gemacht. In der eigentlichen Ursachenanalyse
weist er durchaus gravierende Mängel auf.
@ Bernieboy Wenn ich bis heute eins besser konnte als hinfallen, dann ist das wieder aufstehen, dafür
bin ich dankbar und hoffe das das so bleibt. Bei aller Kritik an Leuten wie Drewermann, Kueng usw., weiß
ich nicht ob sie bewusst gegen Gott agieren, manchmal glaube ich, dass sie so manipuliert sind das sie
glauben, dass das was sie tun richtig sei.
An Sozialkatholisch Mit den Christen,die wollen,aber nicht koennen -auch ich bin so einer- muss man natuerlich
Mitleid haben!Mir machen nur sorgen die Scheinchristen,Leute wie Kueng und Drewermann,die ganz bewusst,nicht
aufgrund eines Versehens,gegen die Kirche agieren.
Hilfe. Heiliger Vater Es gibt verschiedene Typen von Christen, die die konsequent für unseren Herrn Jesus
Christus leben wollen, die die unseren Herrn lieben, aber zu schwach sind zu viele Strapazen aufsich zunehmen
(Scheinchristen klammere ich hier mal aus). Wenn die Kirche versucht den schmalen, engen, steilen Weg
zu verbreitern und zu ebnen hört sich das zuerst unbiblisch an. Wenn man dagegen hält das es Gottes
Wille ist, das alle Menschen errettet werden, sollten wir dafür beten, das Papst Benedikt die Weisheit
von Gott erhält den Weg so zu ebnen, das viele Menschen (alle ist Illusion) zu Gott finden. Heute hat
man manchmal leider das Gefühl das der Weg überebnet ist, d. h. nach unten führt. Gott segne, beschütze
und bewahre Papst Benedikt und schenke ihm die Weisheit seine Herde zu beschützen und sicher ans Ziel
zu führen.
„Gruppendynamischer Kurs“ – ich habe derartiges schon mitmachen müssen. Am Ende sagte der Vortragende
voll Zynismus: „Mit dieser Methode überzeugen Sie nicht nur Ihre Ansprechpartner, Zielgruppe, sondern
auch Ihre arglose Ehepartnerin“. Es handelt sich – wie fast immer – um eine „Segnung“ aus dem Land der
unbegrenzten Unmöglichkeiten. Mittels Gehirnwäsche, denn darum handelt es sich, will man neues Denken,
neues Bewußtsein und damit neues Handeln auf allen Ebenen des menschlichen Lebens schaffen. Die wichtige
Gruppe der SEEL-Sorger wird abgeschafft, ist nicht mehr erwünscht: „reeducation“ auf katholisch! „Schöne
neue Welt“ – hatten wir denn das nicht schon alles erlebt – und ist der Mensch nicht lernfähig???
@Anonymus Was du in deiner Aufzaehlung noch vergessen hast:Der Alltag wird nicht dem Glauben gemaess gelebt.Wieviele
Leute gibt es,die jede Mode und ueberhaupt alles mitmachen und nicht wagen,fuer den Glauben Zeugnis abzulegen?Wieviele
Leute,die den Glauben vielleicht verbal bekennen,aber doch wie alle anderen hinter dem Geld her sind und
sich in nichts von den anderen unterscheiden?Wenn der Glaube mehr gelebt wuerde,dann wuerde es auch mehr
Leute geben,die sich fuer ihn interessieren und mittelfristig mehr Priester.Der mangelnde Glaube ist das
Grundproblem,und da koennen auch wir Laien,jeder in seinem alltaeglichen Leben,ansetzen!
Lage der katholischen Kirche in Deutschland Allgemein gesprochen möchte ich sagen, daß man unter den
heutigen Deutschen vergebens nach praktischem Interesse an der Religion sucht. Der Gottesdienst der Katholiken
ist so ziemlich auf das Halten einer ohne alle Begeisterung vorgetragenen Predigt an Festtagen beschränkt.
Was vom Fasten in der Fastenzeit übrig ist, ist bloß der Name. Denn niemand fastet. Ob und wie selten
besucht ein Mann die Kirche und die heilige Messe oder bekundet durch irgendein äußeres Zeichen, daß
er noch Freude hat am alten Glauben! Die Lage ist danach, einen, der sie ernstlich erwägt, das Herz still
stehen zu lassen. Die Häresie kann weder durch Gewalt noch durch Reform überwunden werden, und wir sind
beim besten Willen machtlos, den verloren gegangenen Glauben wiederherzustellen, weil es zu wenig Priester
gibt oder in Wahrheit keine. – Petrus Canisius.
Christus in unserer Mitte; das ist doch das zentrale Mysterium der Kirche. Strömungsdiagnosen, welche
Phänomene einem Kryptomodernismus, Neomodernismus, relativistischen Modernismus, Pseudomodernismus oder
Antimodernismus zuzuordnen sein mögen, gehen an dieser Realität vorbei. Es ist nicht dringend, zuzuordnen,
wer hier Bolschewist, Trotzkist, Maoist oder Neo-Leninist ist. Katharer, Albigenser, Neo-Jansenisten:
Sind alle noch da! Aber was soll die pharisäische Selbsterhöhung mittels pingeliger Zuordnung zu semihäretischen,
pseudoschismatischen oder neoliberalen „Tendenzen“? Das ist alles nur Kirchturmspolitik selbsternannter
Mikroinquisitoren, ohne missionarische Relevanz. „Ite, missa est!“
Hl. Augustinus Dieser sichtbaren Gemeinschaft gehören Hans Küng, Gotthold Hasenhüttl, Roland Breitenbach
etc. an. Die Kirche hingegen ist die „sichtbare Gemeinschaft aller Rechtgläubigen“. Das erinnert mich
daran,was der hl. Augustinus in seinem Werk „De Civitate Dei“ geschrieben hat,in dem er von einem „Reich
Gottes“ und einem „Reich der Welt“ gesprochen hat.Die Trennlinie verlaeuft in der Kirche,und noch mehr,im
Herz eines jeden Menschen.Massstab fuer das Christsein ist das Fuerwahrhalten des katholischen Glaubens
ebenso wie das Streben nach einem demgemaessen Lebensstil.Leute wie Kueng und Hasenhuettl sind aeusserlich
Glieder der Kirche,versuendigen sich aber an ihrem Glauben.Eine evtl. empfangene Priesterweihe von ihnen
ist trotzdem gueltig,da diese nicht an die Heiligkeit des Spenders oder Empfaengers gebunden ist.Irgendwo
heisst es in der Bibel,dass von zwei Frauen auf dem Feld eine mitgenommen und eine zurueckgelassen wird,und
dass man das Unkraut jetzt wuchern lassen soll.Ich glaube,das hat etwas damit zu tun.
Ernste Anfragen an Reinhard Dörner S. g. Herr Dörner! Da Sie in der Vergangenheit mit unsachlich wirkenden
Aussendungen gegen den vom Papst eingesetzten Visitator bzw. Bischof der Diözese St. Pölten aufgetreten
sind, stellt sich nun die Frage, ob Sie den Papst nur dann anrufen, wenn es Ihnen genehm erscheint bzw.
Ihre hinterfragbaren Wunschergebnisse erzielt werden könnten. Erst wenn Sie diese Ihre älteren Aussendungen
und die darin enthaltenen Fehleinschätzungen korrigieren, hätten Sie ausreichende Glaubwürdigkeit,
Texte wie jenen obigen abzusetzen. In der m. E. in Teilen untragbaren Zeitschrift „13.“ vom 13. Januar
2005 haben Sie nämlich eine äußerst unpassende Presseaussendung zum „Fall St. Pölten www.kreuz.net/article.2650.html“
getätigt. Sie verwunderten sich künstlich über die Möglichkeit des Papstes, daß ein Apostolischer
Visitator selbst den visitierten Bischofsstuhl einnähme. Sie taten sogar so, als ob der Apostolische
Visitator und neue Bischof über Monate hinweg die Lage nicht genau untersucht und daher offenbar auch
nicht das Recht hätte, Maßnahmen anzuordnen, die nicht einmal dem kirchlichen Strafrecht entnommen sind.
Sie irrten auch, was das sinnlose außerkirchlich angestrengte Gerichtsverfahren der beiden Priester gegen
eine Zeitschriftengesellschaft www.kreuz.net/bookentry.212.html betraf. Dieses war und ist auch heute
noch nicht zu Ende, wenn auch die Faktenlage immer klarer ist: vgl. den von den beiden Ex-Regenten in
erster Instanz verlorenen Prozeß Urteil 1 www.kreuz.net/bookentry.212.html, Urteil 2 www.kreuz.net/bookentry.218.html
Es entsteht der Eindruck, daß Sie auf einem Auge blind sind.
Was genau soll der Hl. Vater tun? Der Text ist ja schön zu lesen, aber was genau erwartet der Schreiber
vom Heiligen Vater? Darum drückt der Autor sich. Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Brief nur
so von Allgemeinplätzen strotzt. Also nochmal: Was genau erwarten Sie, dass der Heilige Vater tun soll?
@Gotthard … denn eine Beschreibung der Realität ist das nicht. Da gebe ich Ihnen ausnahmsweise mal
Recht, Gotthard. Denn die Realität ist noch viel schlimmer!
Hilfe… Also: Benedikt XVI. wird nicht gegen liturgische Entgleisungen vorgehen in seinem Pontifikat,
allerdings nicht mit verbindlichen Vorschriften (nicht „hart“), so Kardinal Arinze. Sein Engagement für
den Ökumenismus mit u.a. den Lutheranern lässt der neue Ritus an sich unberührt, und somit sind weitere
protestantisierende Tendenzen zu erwarten. Es tut mir wirklich Leid, wenn Leute nach vierzig Jahren unbekämpfter
neo-modernistischer Krise, noch immer aus dem gegenwärtigen Vatikan Hilfe erwarten. Man muss nicht vergessen,
dass etwa die vatikanischen Spitzenkardinäle Walter Kasper u. Joseph Ratzinger beide Diözesanbischöfe
in Deutschland waren, als die liturgischen Entgleisungen passierten und entwickelt wurden. Sie griffen
nicht ein. Mit vielem Respekt für Ihr Engagement für die Hl. Römische Kirche, sollten Sie sich lieber
um das von den Hl. Vätern der Jahrhunderte verwendetes Remedium bemühen: die tridentinische hl. Messe
und der Widerstand gegen Krypto- und Neo-Modernismus bzw. -Protestantismus.
@ „Pater“ Lingen Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die jetzt ihren Hilferuf losschicken wie ich im Jahre
1992, irgendwann auch den Weg zur wahren Kirche finden. [meine Hervorhebung] Sie haben „extra ecclesiam“
falsch geschrieben.
Diese Phase hatte ich auch mal, dass ich aus Rom Hilfe erwartete. Meine damaligen Briefe an Ratzinger
mitsamt seiner Antwort habe ich auch veröffentlicht: „Ihr sehr ergebener … – Briefe an Klaus Hemmerle,
Joseph Ratzinger und Georg May“ www.kirchenlehre.com/hemmratz.htm Es ist nicht so, wie es bisweilen auch
hier geträumt wird, dass mich der Ekel über liturgische Sperenzchen in den „Pfarreien“, „Priesterseminaren“
etc. übermannt und ins „Schisma“ getrieben hätte. „Ausgehalten“ habe ich es dort doch viel zu lange,
um von einer Art Kurzschlussreaktion zu schwärmen – die sich obendrein ja wohl auch schon ziemlich lange
hält. Es ist tatsächlich so, wie ich das immer wieder schreibe, dass ich nämlich von den Kennzeichen
der Kirche (una, sancta, catholica et apostolica) ausgehe. Für die Sichtbarkeit der Kirche genügt es
nicht, dass sie ein öffentlicher Verein ist (auch der Aachener Karnevalsverein ist öffentlich, aber
doch nicht die Kirche, trotz „Ritter Karl Lehmann“). Dieser sichtbaren Gemeinschaft gehören Hans Küng,
Gotthold Hasenhüttl, Roland Breitenbach etc. an. Die Kirche hingegen ist die „sichtbare Gemeinschaft
aller Rechtgläubigen“. Wenn die Kirchenglieder ihren Kult heimlich in Katakomben feiern oder es gerade
keinen Papst gibt, hört die Kirche nicht auf, Kirche zu sein. Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die
jetzt ihren Hilferuf losschicken wie ich im Jahre 1992, irgendwann auch den Weg zur wahren Kirche finden.
Eines zeigt der Artikel doch recht schön das man hierzulande unheimlich gerne meckert und sich in sinnlose
und zeit und nervenaufreibende Standort- und Strukturdebatten verliert, und sich dabei auch noch gut fühlt
wenn man auf die Obrigkeit zeigt und um Hilfe fleht. Klar, das meckern und das Hilfeersuchen bei der Obrigkeit
ist vielgeliebte und vielgelebte deutsche Mentalität, nur wenn Paulus damals auch diese Mentalität gehabt
hätte, dann würden wir Heute wohl immer noch den germanischen Göttern nachhängen. Deshalb meine Bitte
an den Autor und all die die sich seinem meckern ach so gerne anschließen: Hört auf zu meckern und ändert
halt das was euch nicht paßt. Und: Lebt ein positives Leben als Christ (positives Leben -kein meckerndes
Leben), verkündet das Wort von Jesus und bringt die Leute dazu Euch zuzuhören. Paulus hatte damals mit
vielen Problemen zu kämpfen die wir nicht haben, aber er war viel erfolgreicher als wir es sind. Warum
eigentlich? Das sollten wir uns Fragen – das ist die eigentlich wirklich wichtige Frage. Und das ist auch
die Frage die wir unseren Papst stellen sollten. Und ich bin ich überzeugt das ihn genau diese Fragen
selber sehr beschäftigt und er uns sicher den einen oder anderen guten Hinweis geben kann. @christin:
Absolut Richtig!!!!!!
Das Land der Kardinäle Faulhaber und von Galen Unser Land hat einmal einen Kardinal Faulhaber und einen
Kardinal von Galen hervorgebracht, Männer, die zutiefst vom katholischen Glauben durchdrungen waren und
diesen Glauben auch weitergaben. Ersterer hat bekanntlich unseren Papst zum Priester geweiht. Man stelle
sich vor, die Kardinäle Faulhaber und von Galen hätten von „gruppendynamischen Kursen“ und ähnlichem
Dreck in ihren Bistümern erfahren. Wo sind wir angelangt? Was haben sie mit der Kirche Jesu Christi gemacht?
Eine durchaus zutreffende Einschätzung Es ist eine durchaus treffende Beschreibung der Verhältnisse.
Wer weiß wie Sie ihre Augen verschließen müssen. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, aber in Westdeutschland
entspricht dieser Brief durchaus der Realität Gotthard! Aber wenn Sie alles besser wissen: bitte, dann
beweisen Sie Ihre Behauptung!
Das Leben will Raum haben,Gottes Tempel ist die Welt und die Menschen Gott ist allen ALLES geworden,Jedes
Leben darf auf Gottes Hilfe hoffen,die noch Glauben Hoffnung und LIebe haben.Der Glauben an sich selber
und der Mut zum Leben soll nie aufgegeben werden. @Beobachterin:Hilf Dir selbst,dann hilft dir Gott.
Gruselkabinet Was soll denn dieser „Brief“ aus dem Gruselkabinet? Der Verfasser bräuchte vielleicht mal
professionelle Hilfe, um von seinen Alpträumen geheilt zu werden … denn eine Beschreibung der Realität
ist das nicht.
Nachbarland Österreich Etwas ähnliches dürfte auch für Österreich gelten, wo eine Erklärung der
österreichischen Bischofskonferenz umgedeutet wird. Wobei nicht klar ist, ob das mit Billigung der Bischöfe
oder ohne deren Billigung geschieht.