Modernismus
Hilfe, Heiliger Vater!
Die Kirche in Deutschland leidet Not. Viele Gläubige setzen ihre Hoffnung auf Sie, verehrter Hl. Vater! Von Reinhard Dörner, Bonn.
(kreuz.net, Bonn) In mehreren Bistümern wird die Seelsorge durch Struktur- Veränderungen erschwert, nahezu unmöglich gemacht oder gar zerschlagen.

Eine Vorreiterrolle nehmen die Erzbistümer und Bistümer Paderborn, Essen, Fulda, Mainz ein, aber auch Bamberg, Köln, München, Münster sind nicht unberührt.

Im Bistum Essen sollen die Priester zur Teilnahme an einem gruppendynamischen Kurs gezwungen werden, in dem sie angeblich Trauma-Bewältigung einüben sollen. Wenn den Pfarrern die Gemeinden genommen werden, dann besteht in der Tat die Gefahr einer Traumatisierung.

Der missionarische Impuls der Kirche wird kaum noch gelebt. Die Kirche mutiert zu einer Verwaltungseinheit in Sachen katholischer Religion.

Das Leben der Christen leidet zunehmend unter dem gewaltsamen Einbruch gruppendynamischer, esoterischer bis okkulter Einflüsse in den Bildungswerken der Bistümer. So ist ein Veranstaltungskalender der katholischen Frauengemeinschaft im Erzbistum München ausschließlich mit solchen „Fortbildungsangeboten“ gefüllt.

Das sakramentale Leben geht mehr und mehr zurück. Doch wenn ein Priester in seiner Gemeinde gegenzusteuern versucht, wird er häufig wegen Beschwerden aus der Gemeinde von seinem Bischof amtsenthoben oder versetzt nach dem Motto: Den Priester kann ich versetzen, die Gemeinde nicht.

Trotz Instruktion machen immer noch viele Priester den Gottesdienst zu einer Veranstaltung freier Liturgie.

Protestanten wird die Heilige Kommunion bedenkenlos gereicht. Der Priester, der das zu verhindern sucht, wird womöglich von seinem eigenen Bischof „kriminalisiert“.

Es gilt als unfein, die Menschen auf die Einhaltung der Zehn Gebote hinzuweisen oder auf die Kirchengebote, die auf den Zehn Geboten beruhen.

An die Sonntagspflicht darf nicht mehr erinnert werden. Die Kinder werden im Religionsunterricht mit den Büchern des Autors Hubertus Halbfas konfrontiert. Wenn ein Priester auf das Fegefeuer zu sprechen kommt, dann melden Eltern ihre Kinder vom Religionsunterricht ab.

Heiliger Vater, die obige Kurzbeschreibung beruht in allen einzelnen Punkten auf Fakten, die in einem kurzen Brief nicht belegt werden können.

Darüber hinaus gibt es viele Mißstände, die hier gar nicht angesprochen werden können.

Der Sinn des Schreibens besteht darin, Sie auf die Notlage der katholischen Gläubigen in Deutschland hinzuweisen. Diese Gläubigen harren alle dringend auf Ihr entschiedenes Eingreifen.

Bitte warten Sie nicht mehr zu lange und sondern Sie „die faulen Früchte aus dem Klerus, auch unter den Bischöfen“ aus, wie Sie nach einem Bericht der Zeitung ‘Tagespost’ im vorigen Jahr einmal gesagt haben sollen.

Reinhard Dörner ist der Vorsitzende des ‘Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen’ in Bonn.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Johanna   18:44:45 | Sonntag, 19. März 2006
Hilfe braucht auch dringend die Schweiz!
Die im Artikel geschilderten Zustände passen auch auf weite Teile der Schweiz. Was man unter katholisch überhaupt versteht, wissen nur noch die wenigsten. Wissen wollen es teilweise nicht mal mehr Priester oder Pastoralassistenten. Religionsunterricht mit möglichst neutralem spirituellem Inhalt ( wenns geht so wenig christlich wie möglich) ist nicht selten. Finanziert wird er von den Landeskirchen! Wer sich mit seiner Konfession auseinandersetzt und sie bewusst leben möchte, wird als unangenehmer Zeitgenosse in die „erzkonservative“ Ecke abgeschoben. So verliert die Kirche mit der Zeit noch die treuesten Mitglieder, weil die nirgends mehr beheimatet sind. Wann endlich sammelt jemand die verirrten Schafe? Wenn die Kirche schon schrumpft, muss sie auf die zusammenschrumpfen, die von ihrer Identität nichts wissen wollen?
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#32   Michael M.   08:37:46 | Sonntag, 5. März 2006
Steffen
Es werden wirklich Bischöfe benötigt! Doch es gibt auch Bischöfe die gut sind, die sich ganz Gott geben. „Leide als guter Soldat Christi“. Der Papst hat auch schon gute Bischöfe zu Kardinälen ernannt.
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#31   sttn   00:49:20 | Sonntag, 5. März 2006
@Sirilo
Die Personalwahl ist doch spitze gewesen, denn anderfalls wäre die katholische Kirche heute nicht dort wo sie heute ist. Denn auch wenn es den „schwarzsehenden Meckerheinis“ nicht gefällt, die katholische Kirche ist weltweit sehr erfolgreich und wäre das nicht wenn man sich nicht positiv weiterentwickelt hätte. Und das hat die katholische Kirche GOTT SEI DANK. Ja wir sollten Gott für die gute Personalwahl danken, und hoffen das Gott weiterhin postiv wirkt, wie zuletzt bei Papst Benedikt. Dieser Papst ist SUPER und es würde manchen gut tun ihn mehr zuzuhören.
Das die katholische Kirche in Europa teilweise Probleme hat liegt nicht an der Welt-Kirche, sondern wohl eher an vielen Gläubigen hierzulande, denen das Meckern wichtiger ist als das Missionsgebot von Jesus.
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#30   Sirilo   00:01:14 | Sonntag, 5. März 2006
@Steffen: Zur Qualität der Bischöfe
Wenn man Deine Gedanken konsequent weiterführt, dann liegt die gegenwärtige Misere der Kirche daran, daß Pius XII. überwiegend ungeeignete Männer zu Bischöfen ernannte. (Es waren ja überwiegend von Pius XII. ernannte Bischöfe, die auf dem 2. Vatikanischen Konzil mit Ja stimmten.)
Erweiterung für Sedivakantisten: Das ganze Elend der Kirche begann damit, daß Pius XI. und Pius XII. überwiegend ungeeignete Männer zu Kardinälen kreierten; schließlich waren es diese Kardinäle, die Johannes XXIII. wählten, den Papst, mit dem die virtuelle „Sedisvakanz“ begann, die jetzt schon fast ein halbes Jahrhundert anhält…
;-)
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#29   Evelin   23:28:41 | Samstag, 4. März 2006
@ catharina
Dieser Artikel scheint von der kreuz.net-Redaktion als Top-Artikel übersehen (oder unterdrückt?) zu werden, obwohl es doch so gewichtige Diskussionen mit fast 70 Lesermeinungen dazu gibt
1. hindert Sie niemand daran, dort weiterzudiskutieren;
2. können Sie Ihre Auffassung der Redaktion leicht mittels E-mail mitteilen;
3. heißt „Top“ nach Auffassung der kreuz.net-Redaktion offenkundig nicht die Anzahl der Postings, sondern die Bedeutung, die sie selbst den Artikeln beimißt.
Von „Unterdrücken“ udgl. kann keine Rede sein.
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#28   Gotthard   23:10:14 | Samstag, 4. März 2006
@catharina
Druck Dir diesen Artikel doch aus und häng ihn über Dein Bett…!!!!!!!
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#27   catharina   23:07:21 | Samstag, 4. März 2006
Hinweis:
Dieser Artikel www.kreuz.net/article.2792.html scheint von der kreuz.net-Redaktion als Top-Artikel übersehen (oder unterdrückt?) zu werden, obwohl es doch so gewichtige Diskussionen mit fast 70 Lesermeinungen dazu gibt.
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#26   Gotthard   22:32:45 | Samstag, 4. März 2006
@steffen
Die meisten Bischöfe wolllen doch nur beliebt und angesehen sein.
eine bodenlose Unverschämtheit wird hier seelenruhig getippt.
Was hast Du denn schon für Christus geleistet, dass Du Dir eine solch pauschale diffamierende Aussage meinst herausnehmen zu können?
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#25   Michael M.   20:49:50 | Samstag, 4. März 2006
Wir brauchen Pfarrer!
„Die Kirche in Deutschland leidet Not. Viele Gläubige setzen ihre Hoffnung auf Sie, verehrter Hl. Vater!“
Man braucht in Deutschland neue und gute Pfarrer. Der Papst kann keine Pfarrer bestimmen. Gott erwählt sieund wir können nur mit dem Papst beten, dass die Erwählten ihre Berufung spüren und sie nach Gottes Willen befolgen.
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#24   Anonymus   19:08:47 | Samstag, 4. März 2006
@ Ansgar
Das hat der heilige Petrus Canisius genau so vor über 430 Jahren gesagt
Richtig, und der Beitrag wurde mit „Petrus Canisius“ unterschrieben, bzw. wurde darauf hingewiesen. Deshalb ist es für mich nicht erklärlich wieso das niemand gemerkt haben soll. Übrigens, „Petrus Canisius“ wird auch der „zweite Apostel Deutschlands“ genannt.
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#23   Ansgar   16:32:07 | Samstag, 4. März 2006
@ Anonymus
Kurios, ich las Ihren Beitrag und dachte: „Das hat der heilige Petrus Canisius genau so vor über 430 Jahren gesagt!“ Und tatsächlich: Es waren seine Worte. Die Reaktionen der anderen Teilnehmer zeigen, daß gar nicht erkannt wurde, daß nicht Anonymus, sondern Canisius hier die treffenden Worte fand! Was folgt daraus?
– Die Kirche hatte immer wieder Krisen. Im 16. Jahrhundert eine hausgemachte, schwere – genau wie heute.
-Die jüngste schwerste sicherlich Anfang des 19. Jhd., ohne eigenen Schuld.
Aber alle diese Krisen wurden überwunden. Die Kirche wird manchmal gebeutelt, aber sie überlebt. Jammerei Marke Dörner ist unangebracht; angebracht sind Vertrauen und Gebet. Und tätige Mithilfe!
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#22   Evelin   10:21:36 | Samstag, 4. März 2006
In der Sache hat Herr Dörner Recht,
ist aber selbst nicht über jeden Zweifel erhaben. Wie bei vielen Katholiken, bei denen der Aktivismus im Vordergrund steht, dienen viele seiner Aktivitäten vor allem der Selbstbeweihräucherung seines Egos.
Sein „Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen“ ist ein Papiertiger, mit dem er sich wichtiger machen will, als er ist. Seine tatsächlich existierende
„Arbeitsgemeinschaft von Laien und Priestern“ genügt scheinbar nicht für „besonders wichtige Aussendungen“.
Einige seiner positiven Ansätze hat er durch intrigantes Verhalten zunichte gemacht. In der eigentlichen Ursachenanalyse weist er durchaus gravierende Mängel auf.
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#21   Sozialkatholisch   09:18:32 | Samstag, 4. März 2006
@ Bernieboy
Wenn ich bis heute eins besser konnte als hinfallen, dann ist das wieder aufstehen, dafür bin ich dankbar und hoffe das das so bleibt. Bei aller Kritik an Leuten wie Drewermann, Kueng usw., weiß ich nicht ob sie bewusst gegen Gott agieren, manchmal glaube ich, dass sie so manipuliert sind das sie glauben, dass das was sie tun richtig sei.
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#20   Bernieboy   09:04:19 | Samstag, 4. März 2006
An Sozialkatholisch
Mit den Christen,die wollen,aber nicht koennen -auch ich bin so einer- muss man natuerlich Mitleid haben!Mir machen nur sorgen die Scheinchristen,Leute wie Kueng und Drewermann,die ganz bewusst,nicht aufgrund eines Versehens,gegen die Kirche agieren.
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#19   Sozialkatholisch   08:55:02 | Samstag, 4. März 2006
Hilfe. Heiliger Vater
Es gibt verschiedene Typen von Christen, die die konsequent für unseren Herrn Jesus Christus leben wollen, die die unseren Herrn lieben, aber zu schwach sind zu viele Strapazen aufsich zunehmen (Scheinchristen klammere ich hier mal aus). Wenn die Kirche versucht den schmalen, engen, steilen Weg zu verbreitern und zu ebnen hört sich das zuerst unbiblisch an. Wenn man dagegen hält das es Gottes Wille ist, das alle Menschen errettet werden, sollten wir dafür beten, das Papst Benedikt die Weisheit von Gott erhält den Weg so zu ebnen, das viele Menschen (alle ist Illusion) zu Gott finden. Heute hat man manchmal leider das Gefühl das der Weg überebnet ist, d. h. nach unten führt.
Gott segne, beschütze und bewahre Papst Benedikt und schenke ihm die Weisheit seine Herde zu beschützen und sicher ans Ziel zu führen.
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#18   richard   08:52:51 | Samstag, 4. März 2006
„Gruppendynamischer Kurs“ –
ich habe derartiges schon mitmachen müssen. Am Ende sagte der Vortragende voll Zynismus: „Mit dieser Methode überzeugen Sie nicht nur Ihre Ansprechpartner, Zielgruppe, sondern auch Ihre arglose Ehepartnerin“. Es handelt sich – wie fast immer – um eine „Segnung“ aus dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Mittels Gehirnwäsche, denn darum handelt es sich, will man neues Denken, neues Bewußtsein und damit neues Handeln auf allen Ebenen des menschlichen Lebens schaffen. Die wichtige Gruppe der SEEL-Sorger wird abgeschafft, ist nicht mehr erwünscht: „reeducation“ auf katholisch! „Schöne neue Welt“ – hatten wir denn das nicht schon alles erlebt – und ist der Mensch nicht lernfähig???
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#17   Bernieboy   08:17:50 | Samstag, 4. März 2006
@Anonymus
Was du in deiner Aufzaehlung noch vergessen hast:Der Alltag wird nicht dem Glauben gemaess gelebt.Wieviele Leute gibt es,die jede Mode und ueberhaupt alles mitmachen und nicht wagen,fuer den Glauben Zeugnis abzulegen?Wieviele Leute,die den Glauben vielleicht verbal bekennen,aber doch wie alle anderen hinter dem Geld her sind und sich in nichts von den anderen unterscheiden?Wenn der Glaube mehr gelebt wuerde,dann wuerde es auch mehr Leute geben,die sich fuer ihn interessieren und mittelfristig mehr Priester.Der mangelnde Glaube ist das Grundproblem,und da koennen auch wir Laien,jeder in seinem alltaeglichen Leben,ansetzen!
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#16   Anonymus   08:08:16 | Samstag, 4. März 2006
Lage der katholischen Kirche in Deutschland
Allgemein gesprochen möchte ich sagen, daß man unter den
heutigen Deutschen vergebens nach praktischem Interesse an
der Religion sucht. Der Gottesdienst der Katholiken ist so
ziemlich auf das Halten einer ohne alle Begeisterung
vorgetragenen Predigt an Festtagen beschränkt. Was vom
Fasten in der Fastenzeit übrig ist, ist bloß der Name.
Denn niemand fastet. Ob und wie selten besucht ein Mann die
Kirche und die heilige Messe oder bekundet durch irgendein
äußeres Zeichen, daß er noch Freude hat am alten Glauben!
Die Lage ist danach, einen, der sie ernstlich erwägt, das
Herz still stehen zu lassen. Die Häresie kann weder durch
Gewalt noch durch Reform überwunden werden, und wir sind
beim besten Willen machtlos, den verloren gegangenen
Glauben wiederherzustellen, weil es zu wenig Priester gibt
oder in Wahrheit keine. – Petrus Canisius.
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#15   Dr. Otterbeck   08:03:47 | Samstag, 4. März 2006
Christus
in unserer Mitte; das ist doch das zentrale Mysterium der Kirche. Strömungsdiagnosen, welche Phänomene einem Kryptomodernismus, Neomodernismus, relativistischen Modernismus, Pseudomodernismus oder Antimodernismus zuzuordnen sein mögen, gehen an dieser Realität vorbei. Es ist nicht dringend, zuzuordnen, wer hier Bolschewist, Trotzkist, Maoist oder Neo-Leninist ist. Katharer, Albigenser, Neo-Jansenisten: Sind alle noch da! Aber was soll die pharisäische Selbsterhöhung mittels pingeliger Zuordnung zu semihäretischen, pseudoschismatischen oder neoliberalen „Tendenzen“? Das ist alles nur Kirchturmspolitik selbsternannter Mikroinquisitoren, ohne missionarische Relevanz. „Ite, missa est!“
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#14   Bernieboy   02:42:52 | Samstag, 4. März 2006
Hl. Augustinus
Dieser sichtbaren Gemeinschaft gehören Hans Küng, Gotthold Hasenhüttl, Roland Breitenbach etc. an.
Die Kirche hingegen ist die „sichtbare Gemeinschaft aller Rechtgläubigen“.
Das erinnert mich daran,was der hl. Augustinus in seinem Werk „De Civitate Dei“ geschrieben hat,in dem er von einem „Reich Gottes“ und einem „Reich der Welt“ gesprochen hat.Die Trennlinie verlaeuft in der Kirche,und noch mehr,im Herz eines jeden Menschen.Massstab fuer das Christsein ist das Fuerwahrhalten des katholischen Glaubens ebenso wie das Streben nach einem demgemaessen Lebensstil.Leute wie Kueng und Hasenhuettl sind aeusserlich Glieder der Kirche,versuendigen sich aber an ihrem Glauben.Eine evtl. empfangene Priesterweihe von ihnen ist trotzdem gueltig,da diese nicht an die Heiligkeit des Spenders oder Empfaengers gebunden ist.Irgendwo heisst es in der Bibel,dass von zwei Frauen auf dem Feld eine mitgenommen und eine zurueckgelassen wird,und dass man das Unkraut jetzt wuchern lassen soll.Ich glaube,das hat etwas damit zu tun.
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#13   Dr. Alexander Pytlik   02:09:45 | Samstag, 4. März 2006
Ernste Anfragen an Reinhard Dörner
S. g. Herr Dörner! Da Sie in der Vergangenheit mit unsachlich wirkenden Aussendungen gegen den vom Papst eingesetzten Visitator bzw. Bischof der Diözese St. Pölten aufgetreten sind, stellt sich nun die Frage, ob Sie den Papst nur dann anrufen, wenn es Ihnen genehm erscheint bzw. Ihre hinterfragbaren Wunschergebnisse erzielt werden könnten. Erst wenn Sie diese Ihre älteren Aussendungen und die darin enthaltenen Fehleinschätzungen korrigieren, hätten Sie ausreichende Glaubwürdigkeit, Texte wie jenen obigen abzusetzen. In der m. E. in Teilen untragbaren Zeitschrift „13.“ vom 13. Januar 2005 haben Sie nämlich eine äußerst unpassende Presseaussendung zum „Fall St. Pölten www.kreuz.net/article.2650.html“ getätigt. Sie verwunderten sich künstlich über die Möglichkeit des Papstes, daß ein Apostolischer Visitator selbst den visitierten Bischofsstuhl einnähme. Sie taten sogar so, als ob der Apostolische Visitator und neue Bischof über Monate hinweg die Lage nicht genau untersucht und daher offenbar auch nicht das Recht hätte, Maßnahmen anzuordnen, die nicht einmal dem kirchlichen Strafrecht entnommen sind. Sie irrten auch, was das sinnlose außerkirchlich angestrengte Gerichtsverfahren der beiden Priester gegen eine Zeitschriftengesellschaft www.kreuz.net/bookentry.212.html betraf. Dieses war und ist auch heute noch nicht zu Ende, wenn auch die Faktenlage immer klarer ist: vgl. den von den beiden Ex-Regenten in erster Instanz verlorenen Prozeß Urteil 1 www.kreuz.net/bookentry.212.html, Urteil 2 www.kreuz.net/bookentry.218.html
Es entsteht der Eindruck, daß Sie auf einem Auge blind sind.
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#12   turk   01:17:17 | Samstag, 4. März 2006
Warum schweigt Laurentius2?
Warum schweigt Laurentius2 zu diesem Aufruf?
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#11   Romulus   22:38:02 | Freitag, 3. März 2006
Was genau soll der Hl. Vater tun?
Der Text ist ja schön zu lesen, aber was genau erwartet der Schreiber vom Heiligen Vater? Darum drückt der Autor sich. Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Brief nur so von Allgemeinplätzen strotzt. Also nochmal: Was genau erwarten Sie, dass der Heilige Vater tun soll?
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#10   Der Tradition verbunden   21:39:58 | Freitag, 3. März 2006
@Gotthard
… denn eine Beschreibung der Realität ist das nicht.
Da gebe ich Ihnen ausnahmsweise mal Recht, Gotthard. Denn die Realität ist noch viel schlimmer!
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#9   Athanasius   21:07:28 | Freitag, 3. März 2006
Hilfe…
Also: Benedikt XVI. wird nicht gegen liturgische Entgleisungen vorgehen in seinem Pontifikat, allerdings nicht mit verbindlichen Vorschriften (nicht „hart“), so Kardinal Arinze.
Sein Engagement für den Ökumenismus mit u.a. den Lutheranern lässt der neue Ritus an sich unberührt, und somit sind weitere protestantisierende Tendenzen zu erwarten.
Es tut mir wirklich Leid, wenn Leute nach vierzig Jahren unbekämpfter neo-modernistischer Krise, noch immer aus dem gegenwärtigen Vatikan Hilfe erwarten. Man muss nicht vergessen, dass etwa die vatikanischen Spitzenkardinäle Walter Kasper u. Joseph Ratzinger beide Diözesanbischöfe in Deutschland waren, als die liturgischen Entgleisungen passierten und entwickelt wurden. Sie griffen nicht ein.
Mit vielem Respekt für Ihr Engagement für die Hl. Römische Kirche, sollten Sie sich lieber um das von den Hl. Vätern der Jahrhunderte verwendetes Remedium bemühen: die tridentinische hl. Messe und der Widerstand gegen Krypto- und Neo-Modernismus bzw. -Protestantismus.
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#8   Aurelius   20:46:25 | Freitag, 3. März 2006
@ „Pater“ Lingen
Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die jetzt ihren Hilferuf losschicken wie ich im Jahre 1992, irgendwann auch den Weg zur wahren Kirche finden. [meine Hervorhebung]
Sie haben „extra ecclesiam“ falsch geschrieben.
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#7   Pater Lingen   20:38:08 | Freitag, 3. März 2006
Diese Phase hatte ich auch mal,
dass ich aus Rom Hilfe erwartete. Meine damaligen Briefe an Ratzinger mitsamt seiner Antwort habe ich auch veröffentlicht:
„Ihr sehr ergebener … – Briefe an Klaus Hemmerle, Joseph Ratzinger und Georg May“
www.kirchenlehre.com/hemmratz.htm
Es ist nicht so, wie es bisweilen auch hier geträumt wird, dass mich der Ekel über liturgische Sperenzchen in den „Pfarreien“, „Priesterseminaren“ etc. übermannt und ins „Schisma“ getrieben hätte. „Ausgehalten“ habe ich es dort doch viel zu lange, um von einer Art Kurzschlussreaktion zu schwärmen – die sich obendrein ja wohl auch schon ziemlich lange hält. Es ist tatsächlich so, wie ich das immer wieder schreibe, dass ich nämlich von den Kennzeichen der Kirche (una, sancta, catholica et apostolica) ausgehe. Für die Sichtbarkeit der Kirche genügt es nicht, dass sie ein öffentlicher Verein ist (auch der Aachener Karnevalsverein ist öffentlich, aber doch nicht die Kirche, trotz „Ritter Karl Lehmann“).
Dieser sichtbaren Gemeinschaft gehören Hans Küng, Gotthold Hasenhüttl, Roland Breitenbach etc. an.
Die Kirche hingegen ist die „sichtbare Gemeinschaft aller Rechtgläubigen“. Wenn die Kirchenglieder ihren Kult heimlich in Katakomben feiern oder es gerade keinen Papst gibt, hört die Kirche nicht auf, Kirche zu sein.
Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die jetzt ihren Hilferuf losschicken wie ich im Jahre 1992, irgendwann auch den Weg zur wahren Kirche finden.
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#6   sttn   20:31:44 | Freitag, 3. März 2006
Eines zeigt der Artikel doch recht schön
das man hierzulande unheimlich gerne meckert und sich in sinnlose und zeit und nervenaufreibende Standort- und Strukturdebatten verliert, und sich dabei auch noch gut fühlt wenn man auf die Obrigkeit zeigt und um Hilfe fleht.
Klar, das meckern und das Hilfeersuchen bei der Obrigkeit ist vielgeliebte und vielgelebte deutsche Mentalität, nur wenn Paulus damals auch diese Mentalität gehabt hätte, dann würden wir Heute wohl immer noch den germanischen Göttern nachhängen.
Deshalb meine Bitte an den Autor und all die die sich seinem meckern ach so gerne anschließen: Hört auf zu meckern und ändert halt das was euch nicht paßt.
Und: Lebt ein positives Leben als Christ (positives Leben -kein meckerndes Leben), verkündet das Wort von Jesus und bringt die Leute dazu Euch zuzuhören.
Paulus hatte damals mit vielen Problemen zu kämpfen die wir nicht haben, aber er war viel erfolgreicher als wir es sind. Warum eigentlich? Das sollten wir uns Fragen – das ist die eigentlich wirklich wichtige Frage.
Und das ist auch die Frage die wir unseren Papst stellen sollten. Und ich bin ich überzeugt das ihn genau diese Fragen selber sehr beschäftigt und er uns sicher den einen oder anderen guten Hinweis geben kann.
@christin: Absolut Richtig!!!!!!
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#5   Rituale Romanum   19:27:26 | Freitag, 3. März 2006
Das Land der Kardinäle Faulhaber und von Galen
Unser Land hat einmal einen Kardinal Faulhaber und einen Kardinal von Galen hervorgebracht, Männer, die zutiefst vom katholischen Glauben durchdrungen waren und diesen Glauben auch weitergaben. Ersterer hat bekanntlich unseren Papst zum Priester geweiht. Man stelle sich vor, die Kardinäle Faulhaber und von Galen hätten von „gruppendynamischen Kursen“ und ähnlichem Dreck in ihren Bistümern erfahren. Wo sind wir angelangt? Was haben sie mit der Kirche Jesu Christi gemacht?
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#4   mariokin   19:23:07 | Freitag, 3. März 2006
Eine durchaus zutreffende Einschätzung
Es ist eine durchaus treffende Beschreibung der Verhältnisse. Wer weiß wie Sie ihre Augen verschließen müssen. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, aber in Westdeutschland entspricht dieser Brief durchaus der Realität Gotthard! Aber wenn Sie alles besser wissen: bitte, dann beweisen Sie Ihre Behauptung!
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#3   Christin   19:16:54 | Freitag, 3. März 2006
Das Leben will Raum haben,Gottes Tempel ist die Welt und die Menschen
Gott ist allen ALLES geworden,Jedes Leben darf auf Gottes Hilfe hoffen,die noch Glauben Hoffnung und LIebe haben.Der Glauben an sich selber und der Mut zum Leben soll nie aufgegeben werden.
@Beobachterin:Hilf Dir selbst,dann hilft dir Gott.
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#2   Gotthard   18:49:54 | Freitag, 3. März 2006
Gruselkabinet
Was soll denn dieser „Brief“ aus dem Gruselkabinet? Der Verfasser bräuchte vielleicht mal professionelle Hilfe, um von seinen Alpträumen geheilt zu werden … denn eine Beschreibung der Realität ist das nicht.
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#1   Beobachterin   18:36:44 | Freitag, 3. März 2006
Nachbarland Österreich
Etwas ähnliches dürfte auch für Österreich gelten, wo eine Erklärung der österreichischen Bischofskonferenz umgedeutet wird. Wobei nicht klar ist, ob das mit Billigung der Bischöfe oder ohne deren Billigung geschieht.
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