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Papst besucht sein Radio + Bischof bei Lesemarathon + Ungesunde Ernennung + Bush für Abtreibung + Sie repräsentieren die Katholiken
Papst besucht sein Radio

Vatikan. Benedikt XVI. besuchte gestern ‘Radio Vatikan’ anläßlich des 75. Jubiläums des Senders. Dabei erinnerte der Papst daran, daß für die Mission eine professionelle Ausbildung notwendig sei. Vor allem aber müsse ein Geist des Gebetes und der Treue gegenüber den Lehren Christi gepflegt werden.

Bischof bei Lesemarathon

Deutschland. Der Bischof des Bistums Magdeburg, Mons. Gerhard Feige, beteiligte sich heute Nacht neben anderen Prominenzen an einem 27stündigen Lesemarathon „Lesen für Demokratie“ unter dem Motto „Keine Freiheit zur Zerstörung der Freiheit“. Der Lesemarathon stellt sich gegen eine gemeinsame Kandidatur der ‘Nationaldemokratischen Partei Deutschlands’ mit der ‘Deutschen Volksunion’ bei den Landtagswahlen von Sachsen-Anhalt im März. Die Veranstaltung sprach sich für Demokratie, Freiheit, Weltoffenheit und Toleranz aus. Bischof Feige trug bei der Veranstaltung Auszüge aus George Orwells Roman „Farm der Tiere“ vor.

Ungesunde Ernennung

Ghana. Der emeritierte Erzbischof von Tamale, Mons. Peter Proeku Dery (87), ist der einzige Afrikaner unter den neuernannten Kardinälen. Mons. Dery ist krank und altersschwach und kann sich nur noch mit Schwierigkeiten fortbewegen. Mit den Worten „Gott ist groß und wunderbar und ich danke ihm“ nahm der Prälat die jüngste Ernennung an, welche seine Verdienste für die Kirche Ghanas würdigt. Nach Angaben der Ghanesischen Tageszeitung ‘Accra Daily Mail’ vom 28. Februar erklärte Mons. Dery, daß die bevorstehenden Ehren auf ihn nicht nur positive Folgen gehabt haben: „Als ich von meiner Ernennung hörte, brach meine Krankheit von neuem aus.“

Bush für Abtreibung

USA. US-Präsident George W. Bush erklärte vor dem US-Nachrichtendienst ‘ABC’ mit dem im US-Bundesstaat Süd-Dakota beschlossenen Abtreibungsverbot nicht ganz einverstanden zu sein. Er befürworte seit jeher drei Ausnahmen von dem Abtreibungsverbot: bei Vergewaltigungen, bei Inzucht und wenn Gefahr für das Leben der Mutter bestehe.

Sie repräsentieren die Katholiken

„Der neue Pastoralrat der Erzdiözese Wien besteht aus 47 Mitgliedern. Sie repräsentieren die Katholiken, die im Einzugsgebiet der Erzdiözese leben. 28 von ihnen sind Laien, 19 sind Geistliche. Zu den 14 von Kardinal Schönborn direkt ernannten Mitgliedern gehören unter anderem der Arbeits- und Sozialrechtler Professor Wolfgang Mazal, die Rechtsanwältin Stephanie Merckens, die Journalisten Elvira Groiss (‘Der Sonntag’), Gerhard Weis (Katholische Medien Akademie) und Professor Roland Machatschke. Zu Mitgliedern des Pastoralrats wurden auch der Wiener Molekularpathologe Professor Lukas Kenner (für den Bereich »Naturwissenschaften«) sowie der langjährige Mitarbeiter der Staatsoperndirektion Michael Fritthum (für den Bereich »Kultur«) ernannt.“

Aus einem Bericht des römischen Informationsdienstes der Legionäre Christi, ‘Zenit’ vom 28. Februar
      
18 Lesermeinungen
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#18   Christin   14:21:45 | Dienstag, 7. März 2006
Freundlicher Besuch war im K-TV live zu sehen
Es ist schön,dass dem HL.V.die Menschen in den Medien nicht egal sind.Besonders hat mir gefallen,wie konzentriert er auf jeden einzelnen MedienMitarbeiter eingegangen ist,der/die ihn angesprochen hat.Aber er ist mir so einsam vorgekommen,alle haben sich bemüht ihm Freude zu schenken,und trotzdem war da irgend was in seinen Augen,wo man merkte,er ist enttäuscht von was…:(
Und so schnell war er wieder draußen.Nur seine Kreuzketterl ist einseitig verrutscht.
Er trägts sonst immer so schön gleichmäßig .
Ich glaube der hl.V.ist sehr ordnungsliebend wie mein Mann und so bescheiden und immer mit einem Lächeln.(Das erinnert mich an den Frühjahrsputz:)muß gleich weitertun,es könnt ja auch einmal bei uns ein hoher Besuch kommen,da muß alles schön sein,vor allem wenn mein Mann heimkommt.
Soviele Stiegen mußte er steigen,auf und ab.
Alle Achtung in seinem Alter!
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#17   MK28   09:38:53 | Montag, 6. März 2006
Bush …
ist gegen Abtreibungen. Daß er dabei Ausnahmen zuläßt – von denen diejenige der Gefahr für die Mutter sogar kath. Lehre entspricht – ändert daran nichts. Also, liebe Redaktion, ändern Sie die diffamierende Überschrift, von mir aus in „Bush nicht absolut gegen Abtreibungen“.
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#16   Ansgar   12:46:47 | Sonntag, 5. März 2006
@ Michael M.
Das nenne ich mal einen christlichen, schönen Beitrag. Respekt!
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#15   Michael M.   11:11:42 | Sonntag, 5. März 2006
Entschuldigung
Ich war gestern so wüten auf jemanden, dass ich falsche Sachen geschrieben. Ich entschuldige mich.
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#14   Lohengrin   11:07:35 | Sonntag, 5. März 2006
„Bush ist für Abtreibungen“
Die Autoren dieses Artikels sollten sich schämen! Wer nicht total und radikal Abtreibungen verurteilt, gilt offenbar schon als Abtreibungs-Befürworter!
Das wirklich Interessante daran ist jedoch, daß hier einmal wieder deutlich zu Tage tritt, daß ein sklavisches Haften an Dogmen dem eigentlichen Anliegen der Religion vorgezogen wird. Letzterer geht es darum, Leben zu schützen. Eine Abtreibung in Fällen vorzunehmen, wenn das Leben der Mutter durch die Austragung der Schwangerschaft gefährdet ist, widerspricht diesem vitalen Anspruch der Religion nicht. Dann steht Leben gegen Leben. Man kann der Entscheidung einer Mutter, für ihr Kind ihr Leben hingeben zu wollen, im Einzelfall zwar Respekt zollen – aber man es ihr sicherlich nicht abverlangen!
Wenn der Gang in den sicheren Tod zur religiösen Pflicht erhoben wird, ist die Perversion einer solchen Religion offenbar. Sie schützt dann nicht das Leben, sondern destruiert es selbst.
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#13   Gotthard   22:11:16 | Samstag, 4. März 2006
Was bildest Du Dir eigentlich ein…
so über unseren verstorbenen Papst zu reden?
WER bist Du denn, dass Du Dir solche Reden meinst anmaßen zu können?
Es ist unglaublich, was sich hier manchmal abspielt… jeder Möchtegern-held meint, den Päpsten ans Bein pinkeln zu können… ohne jede eigene Leistung, einfach so aus der selbstgeschriebenen Dogmatik heraus. Einfach toll, was sich so alles katholisch nennt!
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#12   Athanasius   21:56:52 | Samstag, 4. März 2006
Bitte…
Sein Geist war mit dem Glauben so erfüllt, dass er mengen von Jugendliche zu sich zog.
Ja, und Madonna und Michael Jackson sind auch so vom Glauben erfüllt, weil sie ja eben Mengen von Jugendlichen zu sich ziehen…
Ob ein Geist mit dem Glauben erfüllt ist, der an Voodoo-Zeremonie teilnimmt, afrikanischen Tieresopfern beiwohnt, das Zeichen des Tilak aus der Hand einer Hindufrau empfängt, und den Koran küsst, und nebenbei noch St. Johann Baptist anruft, damit er den „Islam beschütze“, wage ich zu bezweifeln. Mengen von Jugendlichen anziehen ist keineswegs Beweis für Rechtgläubigkeit und römisch-katholische Frömmigkeit.
Sie betreiben hier einen falschen Personenkult um JP2.
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#11   Michael M.   21:12:12 | Samstag, 4. März 2006
Ungesunde Ernennung
Wenn man deswegen einen guten Bischof nicht ernennt, dann sollte doch auch der Papst Johannes Paul 2 sein Amt ablegen. Aber JP2 war vielleicht krank, aber er hatte bis zum Tod einen gesunden Geist. Sein Geist war mit dem Glauben so erfüllt, dass er mengen von Jugendliche zu sich zog.
Der Erzbischof sollte doch zum Kardinal ernennt werden, wenn er einen erfüllten und gesunden Geist hat. Wenn es um die Gesundheit geht dann können wir doch dafür beten dass er wieder Gesund wird
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#10   Yersinia   16:52:07 | Samstag, 4. März 2006
nein, ich meine die ganz realen Geheimdienste
die ganz reale Unterdrückung von kritischen und emanzipatorischen Bewegungen in totalitären Staaten und Diktaturen; genau diese Unterdrückung ist letztlich – zum Glück – immer der Todeskeim aller totalitären Regimes; was die „rechte Szene“ betrifft, sind allerdings gar manche Postings auf kreuz.net interessant;
weiters werden gerne irgendwelche „Freimaurer“ oder sonstige Gruppierungen angeführt – nie jedoch mögliche Verbindungen zwischen (bestimmten) Sekten und politischen Parteien; – obwohl derartige Spekulationen mindestens genauso viel Potential für Verschwörungstheorien hätten;
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#9   Beobachterin   16:38:39 | Samstag, 4. März 2006
Gefahren für das Gemeinwesen
Yersinia: Sie stellen fest, daß auch Geheimdienste zu den eigentlichen Gefahren jeden Gemeinwesens zählen. Haben Sie dabei auch an die Agents provocateurs in den rechtsradikalen Parteien gedacht?
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#8   Anonymus   15:17:31 | Samstag, 4. März 2006
@ Sirilo
Meine volle Zustimmung für Deinen Beitrag.
Seine Entscheidung für den Orwell-Klassiker begründet Feige mit dessen intelligentem Kampf gegen
menschenverachtendes Denken. Zwar sei das Buch vor allem gegen den Stalinismus geschrieben,
tatsächlich „treffen seine Aussagen aber jedes totalitäre Regime und es warnt vor Gefahren, die bis
heute im Menschen liegen“, meint Bischof Feige. Durch einen glücklichen Zufall habe er „Farm der
Tiere“ schon in der DDR heimlich lesen können und sei davon sofort begeistert gewesen. Auf jeder
Seite habe er damals aktuelle Bezugspunkte zum DDR-Regime gefunden.
Was das mit demokratischen Parteien, wie der NPD und DVU zu tun hat, weiß ich
nicht und es ist mir ein Rätsel.
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#7   Sirilo   14:59:05 | Samstag, 4. März 2006
@Brandenburgis: George Orwell
George Orwell war keineswegs Bolschewist/Trotzkist, sondern demokratischer Sozialist, der den Totalitarismus haßte und gerade in „Die Farm der Tiere“ und „1984“ die Gefahren totalitärer Regime schilderte.
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#6   Yersinia   12:54:48 | Samstag, 4. März 2006
no, „emanzipatorische Bewegungen“ sind schon was Gefährliches?
so was schlimmes auch, sich gegen „Autoritäten“ aufzulehnen? Tatsächlich sind wohl Gewalt, Diktatur, Bespitzelung (Geheimdienste) und Verhetzung/Sündenbockwahn die eigentlichen Gefahren jeden Gemeinwesens – und daran werden politische Gruppierungen jedweder Coloeur wohl zu messen sein; dass Orwells Buch „politisch“ verstanden wird, ist ein alter Hut; für die Lesung in diesem Zusammenhang war es aber sicher eine gute Wahl – wobei sich wohl auch in der Bibel gute Stellen gegen rechtsextremisitsche Umtriebe finden ließen – schon im Judentum findet sich die vom Christentum übernomme Zuwendung Gottes zu allen Menschen; übrigens hast du ein „e“ vergessen;
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#5   Brandenburgis   12:45:14 | Samstag, 4. März 2006
Farm der Tiere
Ja, mein lieber Yersinia, ich gestehe dem Staat das recht auf Selbstverteidigung durchaus zu. Das bedeutet aber nicht, daß eine Räuberbande, die sich „Staat“ nennt, irgend ein Recht hat, schon gar nicht ihre tatsächlichen oder vermeintlichen „Gegner“ zu diskriminieren, anzugreifen oder sonst wie zu schädigen. Orwells Roman ist immer politisch aufgefaßt worden, vom rein künstlerischen Standpunkt ist er noch nicht einmal 1% der Aufmerksamkeit wert. Wie auch immer, in dem Buch wird etwas völlig anderes beschrieben, als die Kandidatur von staatsfeindlichen Parteien, es beschreibt nämlich die INNERE Unterwanderung einer linken, emanzipatorichen Bewegung und es ist unschwer zu erkennen, daß Orwell die bolschewistische Partei meint, die sich bekanntlich durch Massenmord wiederum ihrer tatsächlichen und vermeintlichen Feinde und Millionen Unschuldiger entledigt hat. Orwell war selbst Bolschewist/Trotzkist und ist das lebenslang geblieben.
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#4   Yersinia   12:03:50 | Samstag, 4. März 2006
ja @Brandenburgis, wenn sich eine Demokratie
nicht vor ihren Feinden – zB Rechtsextremen – schütz, kann sie tatsächlich gewaltsam umgewandelt werden; abgesehen davon ist Orwells Werk ein Roman und kein politikwissenschaftliches Buch; und abgesehen davon wiederum genießt auch du die Vorzüge einer demokratisch verfaßten, rechtsstaatlichen Gesellschaft; ohne letzterem kann eine Demokratie übrigens nicht funktionieren – das meinst du ja, oder?
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#3   Brandenburgis   10:47:45 | Samstag, 4. März 2006
Orwell
Vielleicht etwas hintersinnig vom Bischof, denn Orwell beschreibt ja, wie Demokratie notwendigerweise zum Terror und zur Unfreiheit sich entwickelt. Mit „NPD“ und ähnlichen Phänomenen hat das gar nichts zu tun. Die sind übrigens nicht schlechter, eher besser als das Kartell aus CDU, SPD etc.
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#2   Inderwld   10:40:06 | Samstag, 4. März 2006
Bischof liest
Für mich stellt sich die Frage warum seine Exelenz nicht aus der Bibel vorgelesen hat. Dort hätte es zu dem Thema auch Stellen gegeben.
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#1   Bernieboy   09:50:38 | Samstag, 4. März 2006
Das ist nicht gut
von Bush,aber vielleicht geschieht es nur aus wahltaktischen Gruenden.
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